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Problem mit Plattenspieler Project P1.2 und Sumiko Oyster-System

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Autor
Beitrag
Vinylfan68
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 25. Mai 2006, 17:14
Hallo zusammen,

bei meinem vor einem halben Jahr neu erworbenen Plattenspieler Project P1.2 mit Sumiko Oyster System habe ich folgendes Problem:
Bei vielen meiner Platten kommen die scharfen S-Laute klanglich wesentlich schlechter rüber (gerissen, gelispelt und verzerrt) als von CD.
Diese Problematik habe ich bei vielen LP´s , aber ausschließlich bei scharfen S-Lauten.

Liegt diese Problematik vielleicht an dem Sumiko-Oyster-System?

Bei einem alten Plattenspieler der 80er Jahre tritt die Problematik mit den gleichen Platten fast gar nicht auf.

Hat jemand von Euch vielleicht auch einen Project-1.2-Plattenspieler und das gleiche Problem.?
Im Geschäft hatte man mir das Gerät als sehr hochwertig verkauft, ich bin jedoch enttäuscht, dass ein 26 Jahre älteres Gerät besser klingt.

Wie würdet ihr den P1.2 einstufen?
Welchen neuen Plattenspieler würdet ihr empfehlen?

Vielen Dank für Antworten.
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 25. Mai 2006, 17:35
Hallo!
Du solltest eventuell mal die Justage des Systems mit einer Einstellschablone überprüfen,(lassen) desgleichen Antiscatingwerte falls vorhanden mit einer Testschallplatte und mit einer Tonarmwaage die Auflagekraft. In vielen Fällen sind nicht korrekte Einstellungen die Ursache solcher Fehler.

MFG Günther
HiFi_Addicted
Inventar
#3 erstellt: 25. Mai 2006, 17:57
Das Problem hatte ich mit meinem 1.2er und dem Oyser auch. Mit ein Grado Prestige Black wars etwas besser aber musikhören. Mit einem Shure V15V xMR lief der Plattendreher einwandfrei.

MfG Christoph
Vinylfan68
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 25. Mai 2006, 19:28
@Hörbert:
Die Einstellungen habe ich im Fachgeschäft vornehmen lassen.
Die hatten entsprechende Schablonen dafür. Das Gezische bei den S-Lauten und die schlechtere Klangqualität zur Plattenmitte hin ist jedoch unverändert.

@HIFI Adicted:
Kann ich das von dir erwähnte Shure V15 xMR einfach gegen das Sumiko Oyster austauschen? Passt die Befestigung?
Was kostet denn das System?
Ist das Gelispel bei den S-Lauten damit definitiv behoben?
HiFi_Addicted
Inventar
#5 erstellt: 25. Mai 2006, 19:41
Das Shure hat vor eineinhalb Jahren 290€ gekostet. Der Anschluss passt nur ist das System neu nicht mehr zu bekommen. S-Laute sind für billig TAs generell ein Problem. Selbst das 250€ Sumiko Bluepoint2 hadert noch etwwas damit. Das Ortofon MC 15 MK2 ist auch problemlos. Dürfte auch passen. Am ProJect Studie läufts ganz gut braucht aber eine MC Stufe.

MfG Christoph
ad2006
Inventar
#6 erstellt: 25. Mai 2006, 22:33
Wenn Du möglichst gerine unsaubere S Laute für wenig Geld willst... Denon DL 110. Klingt sehr sauber!


[Beitrag von ad2006 am 25. Mai 2006, 22:34 bearbeitet]
pet2
Inventar
#7 erstellt: 25. Mai 2006, 22:53
Oder noch günstiger: Ein Ortofon OM(B) 10, neigt auch nicht zum zischeln

Gruß

pet
ad2006
Inventar
#8 erstellt: 26. Mai 2006, 09:57
war das jetzt ein Witz? :-)
Ich kenne jetzt auf Anhieb auch kein System das Schärfer und schlechter klingt...
HiFi_Addicted
Inventar
#9 erstellt: 26. Mai 2006, 10:45
Ich schon OMB 5E

MfG Christoph
Cosimo_Wien
Stammgast
#10 erstellt: 26. Mai 2006, 11:15
Hallo!
Das Problem mit verzischelten S-Lauten hatte ich auch
(Rega Super Elys und Goldring 1042 auf Rega P5 mit RB 700). Ich bin wieder zu meinem "alten" Lieblingssystem Denon DL-160 (MC HO) zurückgekehrt. Super verzerrungsarm und keinerlei zischeln bei noch so "gemeinen" S-Lauten auch bei den kleinen Rillenradien.
Ich halte das System bei diversen Tests für deutlich unterbewertet. Es ist ein Spitzensystem mit hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis. Richtig eingebaut spielt es auch wesentlich druckvoller, als manchmal behauptet.


Weitere Berichte darüber:

www.hifi-forum.de/in...um_id=26&thread=4378

www.hifi-forum.de/in...um_id=26&thread=4467

Grüße, Thomas


[Beitrag von Cosimo_Wien am 26. Mai 2006, 11:15 bearbeitet]
doppelkopf0_1
Stammgast
#11 erstellt: 26. Mai 2006, 12:08
Hallo .

Zischelige S- Laute sind ganz sichere Indizien für verstellte Tonabnehmer .
Auch eine Justage beim Händler garantiert gar nix, allein der Transport nach Hause ruiniert alles !
Schön (Schablone )ist auch nur ein Anhaltspunkt und nicht alleinseligmachend.
Bei sämtlichen oben genannten Systemen ( ausser OM /OMB ) sollten solche Probleme zu beheben sein , man muss natürlich auch mal etwas " spielen " .Einzige Ausnahme : alte TA mit verhärteten Gummis.
Aber : Ein Tonarm ohne VTA verstellbarkeit ist eine Fehlkonstruktion !!!

Gruß , Dirk.

P.S.: Grade das Goldring läuft sehr sauber , sorry Thomas.
pet2
Inventar
#12 erstellt: 26. Mai 2006, 12:53
Also,

ein OMB 5/10/20 neigt definitiv nicht zum zischeln.
Liegt im Falle von OMB 5/10 schon mal an der zurückhaltenden Hochtonwiedergabe.
Zischeln für wenig Geld gibt es zb. beim AT 95 E, wenn's etwas teurer sein darf , empfehle ich noch das VM Red, aber auch das VM white sollte schön zischeln

Gruß

pet
HiFi_Addicted
Inventar
#13 erstellt: 26. Mai 2006, 13:19
Generell auch alle Holz Grados ich kenn das Reference Platinum Wood und das The Reference. Da is es Preismässig schon 4 stellig. Der VTA lässt sich sogar sehr einfach verstellen.

MfG Christoph
directdrive
Inventar
#14 erstellt: 26. Mai 2006, 13:23
Moin Dirk,


doppelkopf0_1 schrieb:

Zischelige S- Laute sind ganz sichere Indizien für verstellte Tonabnehmer .


Das kann ich nach meinen Erfahrungen keinesfalls bestätigen.
Verzischte Hochtonwiedergabe kann ich im Vergleich viel eher einem System zuordnen als einer abweichenden Justage, zumindest so lange keine extreme Fehleinstellung vorliegt.

Realistischer als eine Fehljustage ist eine fehlerhafte, beschädigte oder schlicht abgenutzte Nadel oder aber ein Problem mit dem Dämpfergummi des Nadeleinschubs.

Viele Grüße

Brent
pet2
Inventar
#15 erstellt: 26. Mai 2006, 13:25
Ihr wisst aber noch, daß wir hier über einen Project P1.2 reden

Gruß

pet
doppelkopf0_1
Stammgast
#16 erstellt: 26. Mai 2006, 13:51
Hi.


HiFi_Adicted schrieb:
Der VTA lässt sich sogar sehr einfach verstellen.

MfG Christoph


Echt ? Sorry , ich dachte der kleine hätte das nicht.


Fehljustage ist für mich ,wenn der Diamant nicht korrekt in der Rille steht. Das dabei der Arm parallel zum
Teller steht , ist nicht immer richtig.
An Tonarmen mit VTA und Azimuth -verstellung , habe ich bisher S - Laute immer in den Griff bekommen , ist natürlich fummelig.
Dabei meine ich keine alten , abgenutzten oder verhärtete TA ,kaputt ist kaputt .

Gruß , Dirk.
HiFi_Addicted
Inventar
#17 erstellt: 26. Mai 2006, 14:33
Für das sind die Beigepackten Imbusschlüssel
Cosimo_Wien
Stammgast
#18 erstellt: 26. Mai 2006, 16:03
Hallo Dirk!

...das Goldring zischelt weniger als manche andere Systeme, aber mehr als das Denon.
Hohe Frauenstimmen kommen bei weitem nicht so kristallklar, wie mit dem Denon.

Die Justage ist zwar wichtig, aber nicht alles entscheidend. Ausschlaggebend ist die Qualität und der Charakter des Tonabnehmers. Letzterer ist wiederum auch Geschmacksache.
Zudem will ich nicht ständig an meinem Spieler herumschrauben, sondern entspannt Musik hören (und das möglichst verzerrungsfrei).

Gruß, Thomas


[Beitrag von Cosimo_Wien am 26. Mai 2006, 16:19 bearbeitet]
Cosimo_Wien
Stammgast
#19 erstellt: 26. Mai 2006, 16:04

pet2 schrieb:
Ihr wisst aber noch, daß wir hier über einen Project P1.2 reden

Gruß

pet



Das Problem liegt bestimmt nicht am Project, sondern am Tonabnehmer!

Grüße, Thomas
Jazzy
Inventar
#20 erstellt: 26. Mai 2006, 17:32
Hi!
Ich habe das Goldring 1022GX,das hat noch kein
einziges mal gezischelt!
Allerdings im Thorens TP90.
Vielleicht spielt der Arm doch eine Rolle?
HiFi_Addicted
Inventar
#21 erstellt: 26. Mai 2006, 17:34
Der Arm ist in Ordnung. Aus der sicht gibts von mir Entwarnung ich bin aber trotzdem nach einen Halben Jahr auf den Studie umgespiegen.

MfG Christoph
axel001
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 26. Mai 2006, 19:37
Hallo,
das Sumiko Oyster hat eine relativ geringe Nadelnachgiebigkeit (Compliance um die 12 ). Der Tonarm des
P1.2 eine effektive Masse von 9,5 Gramm. Zusammen mit dem System ergibt sich eine Masse von ca. 14 Gramm. Vielleicht liegt auch da schon ein Problem (lasse mich gerne eines besseren belehren), da die Resonanzfrequenz schon ziemlich hoch liegen dürfte.
In jedem fall besser wäre ein System mit Compliance um 20 (z.B. Grado oder Goldring).
Vielleicht ist aber auch das System wirklich sch.... .Klingt denn das Sumiko bei irgend jemanden zufriedenstellend ?
Gruß
Axel
HiFi_Addicted
Inventar
#23 erstellt: 26. Mai 2006, 20:28
Das Oyster hat bei mir auch auf schwereren Armen gezischt. Auch mit 11,5 und 15,5g gabs noch Probleme. Die grados sind zwar besser als das Oyster aber ansonsten so gut wie das Übelste was der Markt zu bieten hat. Verzerrgeräte halt. Ich hab selbst mal verschieden Grads gehabt. Immerhin bin ich die wieder ohne finanziellen Schaden losgeworden.

Weiche TAs gibts von Ortofon (OM 30 und 40) diverse 10xx GX Goldringe, alle van den Hul TAs (obwohl in denm fall wohl ein Overkill) oder aber auch das Shure M97xE das ist von den mechanischen Daten sogut wie gleich zu V15V xMR das auch sehr gut auf dem Dreher läuft. Ich hab den Bartwisch allerdings immer unten gehabt. Keine ahnung ob den auch das M97xE hat. Auflagekraftsmässig brauchts aber etwas mehr als die 0,75g mit denen sich das V15V xMR zufrieden gibt.

MfG Christoph
ad2006
Inventar
#24 erstellt: 26. Mai 2006, 22:05
Die Aussagen von Cosimo decken sich mit meinen Erfahrungen!
Sucht man ein sehr sehr sauberes System für möglichst wenig Geld kommt man an den Denon DL 110/160 nicht vorbei! Und wieviel Druck das DL 110 und auch das DL 160 an meinem TD 126 MK III mit SME 3009 bringt überrascht mich immer wieder! Ich halte das DL 160 in Verbindung mit meinen Läufern auch für sehr universell und sehr gut! Es gibt vielleicht wenige Systeme dieser Preisklasse die irgendwo besser sind, wenn man alles Aufzählt und den Strich drunter macht, ist das DL 160 aber immer noch ganz oben zu sehen in meinen Augen (Ohren)
Cosimo_Wien
Stammgast
#25 erstellt: 26. Mai 2006, 22:34

Vinylfan68 schrieb:
Bei einem alten Plattenspieler der 80er Jahre tritt die Problematik mit den gleichen Platten fast gar nicht auf.


8)


Welches System verwendest Du denn eigentlich an dem alten Plattenspieler?

Grüße, Thomas
axel001
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 26. Mai 2006, 22:42
Hallo,
also der SME3009 Tonarm ist um ein drittel schwerer als der Arm im P1.2. Deshalb klingen die Denon Systeme ( Compliance von 10 !) dort auch hervoragend. Mit einem leichtgewichtigen Arm im P1.2 kann ich mir das nicht vorstellen.
Gruß
Axel
Hörbert
Moderator
#27 erstellt: 26. Mai 2006, 23:35
Hallo!
Nur mal so ein Gedanken:
Bei der ganzen Disskussion über verzischelte S-Laute mit diversen Systemen in diesem Tread fällt mir immer wieder auf daß es sich dabei ausschließlich um Magnettonabnehmer handelt, da könnte es in dem einen oder anderen Fall schlicht und ergreifend um ein Kapazitätsproblem handeln, sehr viele zeitgenössische Entzerrer sind eben nun mal rein auf MCs uns selbst da wo es sich um Reinrassige MM-Entzerrer handelt auf High-Output MCs optiemiert. In dem einen oder anderen Fall wäre da eventuell eine Kapazitätsanpassung der richtige Weg, das Datenblatt des Systems und des Verstärkers sollten da eigentlich Klarheit Schaffen können

MFG Günther
axel001
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 27. Mai 2006, 08:54
Hallo,
ich hatte einen Accuphase E305 ( Gottseidank jetzt nicht mehr ) der hatte extrem hohe Eingangskapazitätswerte. Der MM-Eingang war nicht zu gebrauchen (eigentlich der ganze Verstärker nicht ). Das Klangbild hatte wenig Brillianz, die Höhen wurden stark beschnitten. Ich denke das die zischelnden S-Laute deswegen nichts mit der Eingangskapazität zu tun haben.
Gruß
Axel
Vinylfan68
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 27. Mai 2006, 17:14
Danke für die Antworten.

Kann mir denn jemand aus eigener Erfahrung mit dem Project 1.2 ein System empfehlen, dass die Zischel-und Lispelgeräusche nicht macht? Es sollte auch noch heute zu kaufen sein!
Da muß es doch irgend etwas gutes geben.
Mein Händler kann mir da leider nicht weiterhelfen, da er zu wenig Erfahrung hat.Der kann halt nur verkaufen
HiFi_Addicted
Inventar
#30 erstellt: 27. Mai 2006, 17:28
Wenn deine Phonostufe MCs Unterstützt dann ganz klar ein Ortofon MC 15 Super MK2 aka Nr 2 diese System hab ich im moment selbst auf dem Project 9c Arm laufen der von der effektiven Masse her dem 8,6"er des 1.2 gleichkommt. Zu bekommen ist das System bzw das Baugleiche Nr2 zB beim Phonophono.de

MfG Christoph
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