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systemwechsel

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kelux
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Mai 2006, 15:20
hallo,
über die stärken/schwächen vom at 95 hab ich ja nun schon einiges im forum lesen können. wenn ich nun dieses system gegen ein besseres, zB at 440 oder denon 110 austauschen möchte, muss ich da auch die vertikale tonarmhöhe ändern? oder sind diese gängigen mm-systeme alle höhennormiert? ich frage deshalb, weil ich mir den systemaustausch + justage mit schablone noch selbst zutraue, aber an der tornarmhöhe nicht wirklich selbst rumschrauben möchte. der gang zum hifi-händler ist natürlich auch eine option, will mich aber nicht wieder mit irgendetwas zuquatschen lassen, was gerade vorrätig ist und raus muss - außerdem geht mir auch der transport auf die nerven.
was meint ihr?

danke, max
Druide16
Inventar
#2 erstellt: 28. Mai 2006, 15:32
Hallo Max,

ob die von Dir genannten Systeme alle die gleiche Bauhöhe haben, kann ich Dir nicht sagen. Ich möchte es aber bezweifeln.
Wenn Du bei Deinem Tonarm die Möglichkeit hast, de Höhe zu verstellen, dann sollte es doch kein Problem darstellen.
Als Fausrgegel gilt: Bei abgesenktem System sollte der Tonarm parallel zur Schallplatte stehen. Wichtiger ist jedoch, daß die Abtastnadel im richtigen Winkel zur Rille steht. Einige Systemhersteller geben auch an, wie das System im abgesenkten Zustand zur Platte stehen soll.
Bei einigen Plattenspielern mit nicht höhenverstellbarem Tonarm kann man Ausgleichsscheiben zwischen TA und Headshell schrauben, um eine optmale Justage zu erreichen. Diese Methode war z.B. bei einigen Thorens-Modellen üblich.

Gruß,

V.
silberfux
Inventar
#3 erstellt: 28. Mai 2006, 15:36
Hi, V. hat Recht, da hilft nur nachmessen. Im übrigen ist die Verstellung der Tonarmhöhe z.B. im Vergleich mit dem Gepfriemel bei Einbau und Justierung eines Systems ein Kinderspiel - wenn der Tonarm überhaupt höhenverstellbar ist. Auch die Frage, welche Systeme für einen Austausch zu empfehlen sind, hängt neben dem Budget auch vom vorhandenen Tonarm ab. Welcher ist es denn?

Gruß Silberfux
kelux
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 28. Mai 2006, 15:53
danke für die antworten! es ist ein xpression II plattenspieler, der tonarm ist also höhenverstellbar. bei meinem alten japaner ohne höhenverstellbaren tonarm hab ich ein sumiko pearl gegen ein altes unbenutztes omb 10, das ich noch zuhause hatte, getauscht, und das resultat haut mich schon ziemlich vom hocker. es klingt vielleicht nicht so weiträumig wie das at 95, ist aber auf jeden fall präziser (keine s-laute-verzerrung) und druckvoller. das at-95 ist ein pretender - macht auf feinauflösend, manche hell gemasterte platten sind damit allerdings kaum hörbar. ich hab halt noch nie die tonarmhöhe justiert, und befürchte, dass ichs dann komplett verstelle.
ad2006
Inventar
#5 erstellt: 28. Mai 2006, 17:21
...ein DL 110 von Denon baut höher als ein AT 95 E.
Es klingt wesentlich besser! Sehr sauber. Richtig eingestellt an einem eher schwereren Arm oder Mittelschwer bringt es sogar gute Dynamik.
Das DL 110 ist der erste Schritt zum hörbaren Unterschied gegenüber dem AT 95 E. Es gibt noch andere. Aber keine so sauber klingenden für so wenig Geld.
Richtige Einstellung des Tonarms und des Systems vorausgesetzt! Diesbezüglich solltest Du dich noch etwas einlesen!

Gruss

A.
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 28. Mai 2006, 19:10
Na ja, was heißt schon "Pretender", was willst Du von einem TA für ca. 20 € (ebay-Preis ca. 20 € neu)HiEndiges erwarten??? Nenn uns mal ein Budget, dann wird Dir schon was Passendes empfohlen werden. Fein wäre ein VM Blue, oder schau mal bei ebay nach dem baugleichen (oder nahezu baugleichen) Ortofon 530. Oder ein AT 120 für ca. 70 €, ist um Längen besser als das AT 95. Ob ein Denon an Deinem Arm gut läuft, ist m.E. eher zweifelhaft. Ich würde mich an die Skala halten, die beim Original-Verkäufer mit dem Dreher angeboten wird.

Und wie gesagt, die Höhenverstellung ist normalerweise kein Problem, wenn der Arm überhaupt verstellbar ist. Da werden am Ring, der den Schaft des Arms umschließt, 2-3 Schrauben gelöst, dann kann man das Rohr, auf dem der Arm sitzt, rauf und runter schieben. Stimmt die Höhe, werden die Schrauben wieder angezogen, fertig.

Gruß Silberfux


[Beitrag von silberfux am 28. Mai 2006, 19:12 bearbeitet]
kelux
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 28. Mai 2006, 19:39
hallo,
@silberfux: das at 95 wird immer als "killer" für den preis dargestellt, was es meiner meinung nach nicht ist. klar, es klingt gut mit 70er-jahre platten, die noch viel dumpfer gepresst wurden, aber spätestens mit platten ab den 80ern bleibt oft nur ein unhörbarer soundbrei übrig. da nützt mir der billige preis auch nix mehr, auch wenn es einen schönen räumlichen, feinziselierten effekt zaubert. ich hab in meinem bekanntenkreis und auch als aktiver hörer schon viel erlebt (von der philips-kompaktanlage bis zum linn), aber ein derart ausreißendes system ist mir noch nicht untergekommen. da finde ich das original omb 10 (den derzeitigen nachbau kenne ich nicht) wirklich um einiges besser für fast gleich viel geld. na ja, vielleicht hab ich auch nur ein extra schlechtes erwischt. mein budget liegt bei ca. 150 eur!

schöne grüsse max


[Beitrag von kelux am 28. Mai 2006, 19:39 bearbeitet]
Druide16
Inventar
#8 erstellt: 28. Mai 2006, 19:54
Hi Max,

an meinem 1Xpression habe ich das Goldring G1022GX und später das G1042 betrieben. Beide Systeme machen sich an dem Player gut. Nur so als Tip.

Gruß,

V.
Breakshot
Stammgast
#9 erstellt: 28. Mai 2006, 20:11

kelux schrieb:
hallo,
klar, es klingt gut mit 70er-jahre platten, die noch viel dumpfer gepresst wurden, aber spätestens mit platten ab den 80ern bleibt oft nur ein unhörbarer soundbrei übrig.


Ich sollte Dir mal ein paar meiner 70-Jahre Pressungen schicken damit Du Dir diese Meinung nochmal überdenken kannst
kelux
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 28. Mai 2006, 20:45
@breakshot: meinst du das in bezug auf die 70er-jahre platten oder in bezug aufs at 95...? ab den 80ern sind die platten halt viel dünner geworden, und die produktionen viel heller. vor allem mit meinen englischen platten hat das at 95 seine liebe not. hats 180g vinyl in den 80ern überhaupt gegeben?
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 28. Mai 2006, 21:01
Ja Kelux, so ganz unrecht hast du nicht. Anfang 80er Pressungen kommen mir meist auch etwas bassschwach vor.

Dafür - und meist bei gebrauchten Platten - nehme ich das Ortofon Broadcast (kein Scherz), eigentlich ein System, entwickelt für Discotheken. Sehr Bass- und Grundtonstark, ein echter Dynamik-Kracher mit Fusswipp-Faktor. Im Gsamtklang, bis auf den stärkeren Bass, dem OM30 recht ähnlich.
Gibts in der OM-Systemform für so um die 50€.

Gruß
Harald
silberfux
Inventar
#12 erstellt: 29. Mai 2006, 08:58
Na klar, das AT 95 ist ein billiges Einsteigersystem, aber so grottenschlecht wie Du finde ich das AT 95 nicht. Hat übrigens mal in einer HiFi-Postille einen recht ordentlichen Test hingelegt (ohne dass ich darauf viel geben würde, aber immerhin). Das ist natürlich auch ein Beratungsproblem beim Händler, wenn er Dreher, die mehr Potenzial haben, mit einem solchen System anbietet und dann nicht darauf hinweist, dass das eine suboptimale Ausstattung ist.

Für ca. 150 würde ich ein VM Blue bzw. ein 530 II nehmen, jedoch nicht ohne es vorher mal anzuhören. Die Geschmäcker sind verschieden, s.o.

Gruß Silberfux
feldi1969
Stammgast
#13 erstellt: 29. Mai 2006, 12:54
Hallo zusammen,
ich werfe mal ein Clearaudio Aurum Classics Wood in die Runde, wie ich es eigentlich immer tue, seitdem ich im Besitz dieses tollen Systems bin.

Einfach einzubauen dank vorgefräster Gewinde, relativ leicht auszurichten und läuft und läuft und läuft....

Das System läuft einfach prima in meinem 1.2, der in der Grundausstattung mit einem OMB 5 ausgestattet war, das hab ich aber schnell "in die Tonne".

Danach wars dann eben jenes AT-95E, welches gegen das Clearaudio nicht im Entferntesten einen Stich macht.
Cosimo_Wien
Stammgast
#14 erstellt: 30. Mai 2006, 14:30
Für € 150,- kann ich aus eigener Erfahrung das Denon DL 160 empfehlen. Sehr verzerrungsarm und kein Verzischeln von S-Lauten. Ist natürlich Geschmackssache, aber ich hatte zuvor ein Goldring 1042 das längst nicht an die Klarheit des Denon heran kam (beides auf Rega P5 mit RB 700).
Die Justage des Tonabnehmers ist natürlich wichtig, aber man sollte es auch nicht übertreiben. Einige Anregungen dazu findet man auf der rega Homepage
www.rega.co.uk
Auf Downloads klicken und dann die Gebrauchsanweisung des Tonarmes RB 700 oder RB 1000 runterladen.
Grüße, Thomas
Jazzy
Inventar
#15 erstellt: 30. Mai 2006, 18:35
Hi!
Ja,das stimmt leider,für Rock/Pop ist ein
Goldring nix. Zu analog abgestimmt.
Die Denons sind da generell punchiger und
haben die besseren Höhen.
kelux
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 30. Mai 2006, 19:08
danke für die system-tipps!

ich werd das dann demnächst angehen.
ich bin einfach grundsätzlich ernüchtert über den project xpression: immer wieder driftet der tonarm am plattenanfang beim absenken nach außen (die (m.E. windige) Antiskating-Einstellung ist angeblich korrekt), er ist auch viel springanfälliger wie mein alter direct drive sony und die nadel reisst am plattenanfang öfters über die einlaufrille in den bespielten teil. ganz zu schweigen vom tonarm, der sich nur vage ausbalancieren lässt, weil er in einem bereich von 2 nm in der balance bleibt, usw.
dabei hat mein hifi-händler gerade den xpression II über den grünen klee gelobt, er meint auch nach überprüfung, dass alles o.k. eingestellt sei und die o.a. phänomene im normalen rahmen bleiben. was will man da noch machen?

meinem wieder in schuss gebrachten sony ps-t 20, den ich vor 15 jahren gebraucht gekriegt hab, bleib ich da echt nicht nur aus nostalgischen gründen (erster selbstgekaufter) treu...

schöne grüsse max
Jazzy
Inventar
#17 erstellt: 30. Mai 2006, 19:29
Hi!
Was verlangst du von tschechischer
Billigproduktion?
Was verdient der Tscheche? 250,- im Monat?
Was verdienst du? 2000,- netto?
kelux
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 30. Mai 2006, 19:43
@jazzy: würd ich 2000 euro netto verdienen, hätte ich einen anderen plattenspieler, keine sorge. und entwickelt werden die geräte ja auch nicht von ungerecht bezahlten tschechen. außerdem kann man mit 250 euro im monat auch kaum super testergebnisse in so ziemlich jeder hifi-zeitung weltweit kaufen, oder ?
directdrive
Inventar
#19 erstellt: 30. Mai 2006, 20:15
Hallo Sven,


Jazzy schrieb:
Hi!
Was verlangst du von tschechischer
Billigproduktion?
Was verdient der Tscheche? 250,- im Monat?
Was verdienst du? 2000,- netto?


2000,- netto wäre schön... Mach Dich doch 'mal schlau, bevor Du Dir sowas aus den Fingern saugst. Aktuelle Studie der GfK zu Pro-Kopf-Einkommen/Kaufkraft findest Du hier:
http://www.gfk.com/i...etail.php%3Fid%3D690

Viele Grüße sendet

Brent
Druide16
Inventar
#20 erstellt: 30. Mai 2006, 21:03
Hallo Max,

Deine Probleme mit dem Xpression kann ich nicht nachvollziehen.
Ich habe den Vorgänger (1Xpression), aber die Änderungen sind marginal.
Wenn der Player im Wasser steht, reisst der Arm beim Aufsetzen nicht aus. Die AS-Einrichtung ist genau genug. Das Austarieren des Tonarms ist nicht schwieriger, als bei anderen Tonarmen.
Der Pro-Ject hat ein ausgezeichnetes Tellerlager, was sogar Joel bestätigt.
So schlecht, wie sie immer gemacht werden, sind die Pro-Jects nicht.

Hier mal ein Testbericht zum Xpression.

Gruß,

V.
GandRalf
Inventar
#21 erstellt: 31. Mai 2006, 08:17
Moin auch,

Schlecht machen sollte man sie wirklich nicht, aber bei den Armen gibt es durchaus hohe Streuungen, was die Einstellung der Lager angeht!!!
Teilweise sind sie so fest eingestellt, daß ein auspendeln vertikal nicht möglich ist.
Habe ich selber schon bei mehreren Projekt Armen nachstellen müssen.

Jazzy
Inventar
#22 erstellt: 31. Mai 2006, 09:08
Hi!
Ok,sorry,war etwas polemisch.
Aber die Richtung stimmt schon.
Zeug aus Niedriglohnländern soll perfekt sein,
ist der Anspruch von uns Deutschen.
Das kann nicht gutgehen.
Jedenfalls: Augen auf beim Kauf!
kelux
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 31. Mai 2006, 20:41
so,
ich bin dem ganzen jetzt nochmal nachgegangen und hab mir eine ersatznadel des at95 besorgt - bei dem preis ja vertretbar. und nach ein paar referenzplatten bin ich ziemlich positiv überrascht: ja, das at 95 ist ein helles system, aber der bass ist jetzt präsenter und vor allem: diese schlimm verzerrten höhen im hihat-bereich und manchen stimmen sind definitiv weg. das kann auch nicht nur an der (eh nur 5 monatigen) abnutzung gelegen haben - ich kenn diese platten sehr genau. ich schein also zuerst wirklich ein schlechtes at 95 erwischt zu haben, das irgendwie nicht in ordnung war.
jetzt fängt's an, wieder spaß zu machen

wenn so klingt, wie es bei mir vorher geklungen hat, fängt man wirklich an, den ganzen turntable in frage zu stellen - denn das war, was die verzerrungen betrifft, elta-level.

schöne grüsse,
max


[Beitrag von kelux am 31. Mai 2006, 20:43 bearbeitet]
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