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Tonabnehmer für Mono verkabeln?

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Autor
Beitrag
TomSawyer
Stammgast
#1 erstellt: 26. Jun 2006, 22:05
Hallo,

mal eine ausgefallene Frage ...

Auf der Website von Shure kann amn folgenden Satz nachlesen, wenn es um den richtigen Tonabnehmer for Mono-LP's geht:



A Shure stereo cartridge, wired for monaural, will do a fine job reproducing monophonic records.


An anderer Stelle erwähen sie ein "Y-shaped cable", mit dem man den TA anschließen soll.

Wie kann man sich das vorstellen, und wo bekäme man solche Käbelchen?

Wenn das geht würde ich mein altes Shure retippen und zu einem Mono-TA umbauen (auf einem zweiten TP63 Armrohr meines RP 16 Mk III, was den Wechsel relativ einfach macht )

LG

Babak
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 26. Jun 2006, 23:34
Hallo!
das hört sich wie so oft viel komplizierter an als es eigentlich ist, alles was du da brauchst ist ein Satz Tonarmkabel die du mit je einer Brücke zwischen rot-weiss und grün-blau versiehst, fertig. im übrigen braucht man ein Shure nicht zu Retippen, Shure baut meinens Wissens nur Magnetsysteme, da kann man dan einfach die Nadel austauschen. Ach ja, es wäre zwar naheliegend die Brücken zwischen den Systempins direkt zu legen aber da kannst du dann nicht Löten ohne das System zu liefern. Je nach angeschlossenem Verstärker reicht eventuell auch eine Brücke zwischen rot-weiss (z.B. bei einem Verstärker mit 5-Pol Diodenbuchsen-Eingang) und die zweite Brücke könnte zu Brummproblemen führen das mußt du ausprobieren.

MFG Günther
TomSawyer
Stammgast
#3 erstellt: 27. Jun 2006, 07:07
Hallo Günther,

danke für den Input.


Brücke zwischen rot-weiss und grün-blau


Das ist doch dann eher H-förmig (und zwei solcher Verkabelungen), oder stelle ich mir das dann fasch vor?

Wäre es möglich, dass du eine kleine Skizze erstellst? Ich habe leider da zu wenig Erfahrung um das 100% richtig mitzubekommen.

War ein Fehler meinerseits bez. Retippen, ich dachte einen Nadeltausch kann man auch so nennen

Erst müsste ich auch eine Nadel für das M111HE finden...

Danke

LG

Babak
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 27. Jun 2006, 09:18
Erstens hat Mono nur am Rande mit der Nadel zu tun. Mono-Platten wurden eigentlich für Nadeln mit 25Mü Spitzenverrundung hergestellt, Stereoplatten für 15Mü und Schelllack für 75Mü. Es ist aber absolut kein Problem, Monoplatten mit 15Mü abzuspielen. Und auch eine eliptische Nadel kannst Du bei Mono erfolgreich einsetzen. Shibata und andere extreme Feinschliffe sind weniger geeignet, da sie möglicherweise den Rillengrund berühren, wenn dieser beim Schneidvorgang eine leichte Verrundung bekommen hat. Das würde zu einer schlechteren Führung an den Rillenflanken und damit zu Verzerrungen führen.

Zweitens ist Mono die Parallelschaltung der beiden Kanäle. Dies kannst Du am Vorverstärker-Eingang vornehmen, indem Du die beiden Kanäle verbindest. Und das ist technisch genau das selbe, wie wenn Du die Verbindung am Plattenspieler oder am Arm-Enschluss oder am System vornimmst.

Sofern der Vorverstärker am Ausgang eine entsprechende Entkopplung der Kanäle hat, kann man auch die Ausgänge parallel schalten. Das ist aber eher selten der Fall, zumindest mit neueren Vorverstärkern, welche über OPV-Schaltungen verfügen. Oder Dein Verstärker hat einfach so schon eine Mono-Stereo-Umschaltung. Dann reicht auch das.
TomSawyer
Stammgast
#5 erstellt: 27. Jun 2006, 10:40
Hallo Rich,

danke für den Input.

Mein Linn Pretek hat einen Mono/Stereo-Umschalter.

Ich dachte nur, dass andere Lösungen vielleicht Vorteile haben.

Wenn dem nicht so ist, dann kann ich mir den Bauchaufschwung ja sparen.

LG

Babak
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 27. Jun 2006, 13:49
Hallo!
Ich meinte natürlich zwei seperate Brücken, keine Brücke zwischen allen vier Anschlüssen (das wäre ein kompletter Kurzschluß und du würdest gar nichts mehr hören ) Wie richi44 schon Schrieb genügt es beide Kanäle zusammenzuschalten.

MFG Günther
cumbb
Gesperrt
#7 erstellt: 27. Jun 2006, 16:47
Hai.
Müsste es nicht etwas entschlackter, sauberer klingen, wenn man die Kanäle nahe dem TA kontaktiert?
Müsste nicht auch bei Stereo eine Mono-Masse klanglich von Vorteil sein? Nur bei manchen Doppel-Mono-Verstärkern, deren Massen der Kanäle an den Eingängen getrennt sind - so etwas soll es geben!, beispielsweise die Clearaudio Balanced Reference Phono Stage, wird es wohl zu Brummschleifen kommen.
Wo genau sollte man eine TA-"Abschlußimpedanz" anbringen?
Was denkt Ihr?
C.


[Beitrag von cumbb am 27. Jun 2006, 16:47 bearbeitet]
-M!sterElement-
Stammgast
#8 erstellt: 27. Jun 2006, 16:50
weil wir grad bei tonabnehmer sind.. kann man die geräte dieser seite kaufen, oder wofür ist sie? schint ja keine schlechte page zu sein, war aber nur kurz drauf..?
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 27. Jun 2006, 18:43
Hallo!
@-M!sterElement-
Es wäre unter umständen hilfreich zu erfahren von welcher Page du sprichst??

@cumbb
Es spiel m.E. keine rolle wo du die Kanäle zusammenführst, eigentlich ging ich ursprünglich davon aus das ein alter Monoverstärker damit angefahren werden sollte (z.B. ein Röhrengerät) inzwischen hat sich ja herausgestellt daß der Treadersteller bloß sein altes System einem sinvollem Zweck zufüheren will. Ausser bei Spezialfällen kann man das zusammenschalten der Kanäle unterlassen und Monoplatten ebensogut mit einem Stereotonabnehmer hören.

MFG Günther
-M!sterElement-
Stammgast
#10 erstellt: 27. Jun 2006, 19:21
das stimmt wohl, entschuldigung, ich hab sogar nochmal genau geschaut, ob .de oder .com, doch dann vergessen sie hinzuschreiben. aber hier: www.tonabnehmer.de
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 27. Jun 2006, 19:29
Hallo!
Klar kannst du die Tonabnehmer da Kaufen, aber du solltest auch mal bei Phonophono vorbeischauen, da gibt es eine wesentlich größere Auswahl. http://www.phonophono.de/ Was für ein System suchst du denn?

MFG Günther
-M!sterElement-
Stammgast
#12 erstellt: 27. Jun 2006, 19:36
danke für deine hilfsbereitschaft, aber mich hat das nur interessiert, da es auf der seite ja sehr viele hochwertige produkte gibt. vllt finde ich oder jemand anders dort was interesantes. danke.
TomSawyer
Stammgast
#13 erstellt: 27. Jun 2006, 20:10
hallo,

Günther hat recht:

Ich will ein altes System reaktivieren (wenn ich eine neue Nadel bekomme) und es sinnvoll einsetzen.

Und da dachte ich ähnlich wie cumbb, dass es vielleicht sauberer klingen würde, wenn man gleich am Tonabnehmer die Signale zusammenführt als erst im Verstärker.


LG

Babak
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 27. Jun 2006, 20:30
Hallo!
@TomSawyer
Klar der Gedanke ist ja erst mal naheliegend, allerdings spielt es m. E. keine Rolle. Ich besitze selbst einige Monos aus den 50gern und ich spare mir zumeist die betätigung des Monoschalters am VV. Echte Vorteile sehe ich ohnehin nicht ausser daß das Rauschen etwas geringer wird.

MFG Günther
cumbb
Gesperrt
#15 erstellt: 27. Jun 2006, 20:35
Hai.
Wie ich es momentan verstehe, sollte es, eine gute Anlage vorausgesetzt, hörbar sein, an welcher Stelle man die Kanäle zusammenschaltet. Ich plädiere für den TA. Theoretisch wie praktisch.
C.
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 27. Jun 2006, 20:46
Hallo!
@cumbb
Nun das ist allerdings dann reichlich unbequem, wenn ich mir vorstelle erst eine Monoplatte dann zwei Stereoplatten und dan wiederum eine Monoplatte anschließend wieder eine Stereoplatte zu hören (so was kommt z. B. bei einem Interpetationsvergleich schon mal vor) müßt ich meinen Plattenspieler insgesamt viermal umbauen und neu einstellen, da würde der Sinn eines solchen Vorgehens schon Fragwürdig. Eher könnte ich mir Vorstellen zwei gleiche Plattenspieler aufzustellen und dann den einen gleich mit einem echten Monosystem zu bestücken.

MFG Günther
TomSawyer
Stammgast
#17 erstellt: 27. Jun 2006, 21:49
Hallo

Ich habe 2auswechselbare Tonarmrohre TP 63 für den TP 16 MK III von Thorens.

Auf einem habe ich ein Stereo-System, auf dem anderen würde ich ein mono-System installieren.

Da ist der Wechsel notfalls in wenigen Sekunden durchgeführt.
Also den großen Aufwand sehe ich da nicht...

LG

Babak
pet2
Inventar
#18 erstellt: 27. Jun 2006, 22:01
Hallo,

Dann solltest Du aber eine Tonarmwaage besitzen, den die Systeme werden mit Sicherheit ein unterschiedliches Gewicht haben und eine andere Auflagekraft benötigen .


Gruß

pet
richi44
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 28. Jun 2006, 06:26
Natürlich spielt es eine Rolle, wo man die Kanäle verbindet. Am Lautsprecher gehts ja mal nicht.
Und es geht wie bereits früher erwähnt nur, wenn die Verstärker-Ausgänge dafür gebaut sind. Wenn man also z.B. einen alten Dual- oder Grundig Entzerrverstärker hat, der mit diskreten Transistoren aufgebaut ist, ist die Verbindung der Kanäle dort möglich, bei IC-Schaltungen geht es nicht so ohne weiteres. Dies wegen des kleinen Innenwiderstandes des OPV. Da schliesst ein Kanal den anderen kurz.
Das wars dann aber. Sonst spielt es keine Rolle (immer vorausgesetzt, die Schaltung lässt es zu), ob man am System oder Verstärkereingang parallel schaltet (die Eingangsimpedanz stimmt auch, wenn die 2 Kanäle und die Eingänge parallel geschaltet sind) oder erst irgendwo im Hauptverstärker (Monotaste). Das resultat ist IMMER das selbe.
cumbb
Gesperrt
#20 erstellt: 01. Jul 2006, 08:00
Hai.
Ich bin mir recht sicher, es macht theoretisch wie praktisch einen Unterschied, an welcher Stelle die Kabel verbunden werden.
C.
richi44
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 01. Jul 2006, 10:09
NEIN.
Sonst wäre ich auf die Erklärung gespannt.
cumbb
Gesperrt
#22 erstellt: 05. Jul 2006, 15:40
Hai.
Einfach einmal probieren. Vielleicht ist etwas zu hören.
Minimale Unterschiede der zwei Massen - Kabel, Position, Resonieren u.s.w. - beeinflussen den TA, die Quelle in ihrer Arbeit verschieden. Die Unterschiede sind minimal, aber zu hören.
C.
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