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Manticore M 1 + Vinylmaster Red - Empfehlungen für andere Systeme

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Beitrag
Jazz4Ever
Neuling
#1 erstellt: 14. Sep 2006, 21:07
Hallo zusammen,

z.Zt. betreibe ich meinen Manticore M1 mit einem VM Red von Ortofon. Das ist mir aber etwas zu basslastig, außerdem hatte ich große Probleme mit Bassmembranflattern und "hüpfendem" Tonarm (spätestens ab der 2. LP). Mit einer aufwendigen Kontruktion, d.h. Unterbau aus Marmor, Teppich, Absorbern und 4 Mehrschichtholzplatten habe ich das einigermaßen beheben können, nicht zuletzt mit Hilfe einer Project Tube Box MK II (vorher war ein NAD PP 2 angeschlossen, auch ein Trigon).

Den Plattenspieler habe ich vor einigen Jahren beim Fachhändler als Kommissionsware gekauft (der Vorbesitzer ist auf einen großen Rega umgestiegen), ein relativ hochwertiges MM-System (Name habe ich vergessen, aber kein gängiges bzw. bekanntes, Firma existiert nicht mehr) war montiert. Die Restlaufzeit war leider nur noch 3 Monate, dann war das System hinüber, d.h. ich habe mich dann für das VM Red entschieden. Um es vorwegzunehmen: sofort war mir klar, daß ich zwar ein neues, funktionierendes System hatte, klanglich aber mindestens ein bis zwei Klassen schlechter, aber für gelegentliches Hören ok.

Nachdem ich inzwischen wieder mehr analog höre, habe ich mich mit der Thematik ein wenig näher beschäftigt und nach einigem Stöbern - u.a. hier im Forum - in einem Beitrag gelesen, daß es aufgrund der hochen Nadelnachgiebigkeit des VM Red und einem zumindest mittelschweren Tonarm zu Basslastigkeit kommen kann bzw. könnte. Die Nadel des ursprünglichen Systems war z.B. wesentlich härter.

Hat jemand vielleicht Empfehlungen? Im Auge hatte ich u.a. das Denon DL 160 oder das Ortofon MC Nr. 2.

Außerdem: in welcher "Liga" ist denn der Manticore mit dem Tonarm (könnte ein Magician sein) einzuordnen? Über diese Marke findet sich ja fast gar nichts im Netz.

Lohnt sich ein Aufrüsten? Ist ein Thorens-Klassiker empfehlenswerter? Ein Technics SL 1200 MK II? Oder gleich ein Masse-Laufwerk? Fragen über Fragen...

Vielen Dank im voraus und viele Grüße

Marc
vinylrules
Stammgast
#2 erstellt: 15. Sep 2006, 06:15
Hallo Marc,

im M1 war serienmäßig der Musician (ist der Arm schwarz mit dreifach sternförmiger Headshellverschraubung?) verbaut, den es in mehreren Varianten gab. Der Musician sollte in etwa die eff. Masse des Magician haben (13gr.). Einstufen würde ich ihn irgendwo etwas über dem Rega P3.

Ich habe den M1 als etwas warm mit viel Oberbass in Erinnerung. Da würde dann ein Denon nicht so gut passen, aber ein MC Nr.2 oder 25E sollten prima mit dem Spieler harmonieren.

Das mit dem hüpfenden Tonarm würde ich aber noch mal überprüfen. "Brettspieler" bzw. eigentlich alle Spieler sollten auf eine Wandhalterung gestellt werden.

Gruß

Matthias
köllealaaf
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Sep 2006, 11:20
Hallo Marc,

ich kenne den Dreher nicht, aber zumindest der Tonarm ist so gut, dass was besseres schon empfindlich teuer wird.
Ich glaube nicht, dass du dich mit einem Thorens oder Technics wesentlich verbessern kannst, mit einem besseren (teuren )Masselaufwerk vielleicht schon.

Wenns ein Brettspieler ist, ist der Standort natürlich sehr wichtig,am besten mit Wandhalterung, wie Matthias schon sagte.
Der Arm verdient auf jeden Fall ein sehr gutes System.

Was meinst du denn mit hüpfen? Aus der Rille springen?
Das hört sich nicht so klasse an.

Liebe Grüsse,

Jürgen
vinylrules
Stammgast
#4 erstellt: 15. Sep 2006, 14:18
Also, ein Überarm ist der Musician nicht. Da ist der Magician (hatte beide zeitgleich) doch ein ganz anderes Kaliber. Der Mu. spielt so auf RB300 Niveau, aber nicht drüber. Ist aber ja auch schon was. Als zusätzliche Abtasterempfehlung fällt mir noch das AT OC9 ein, das mit seinem etwas schlankeren, sehr dynamischen Charakter dem M1 durchaus auf die Sprünge helfen könnte. Ein damals auch benutztes DL103 war viel zu soft und vernuschelt ein MC9 von Yamaha ging sehr gut, war mir in dem Spieler aber zu rund, was eher nicht am MC9 lag das ja recht ausgeglichen spielt.

Ich erinnere mich, daß meiner am Anfang recht schwergängige Lager hatte, die sich durch viel Bewegung wieder in einen gutgängigen Zustand versetzen ließen. Manticore hat wohl durchaus Lager aus nicht korrosionsbeständigem Stahl gefertigt. Wenn ein schwergängiges Lager der Grund für das Springen sein sollte, muß der Arm vom Fachmann wieder instandgesetzt werden.

Gruß

Matthias
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