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Analog-Kette verbessern!

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alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 08. Nov 2006, 17:59
Guten Abend!
Als stiller Leser habe ich nun doch meine erste Frage. Der analoge Schuh drückt ein bischen. Ich habe nun nach langer Zeit mal wieder den Plattenspieler in Betrieb genommen, um eine Reihe alter, vergessener und doch lieb gewonnener Platten wieder zu hören. Ich besitze schon seit Jahren einen Rega Planar 2 mit Denon Dl160 Tonabnehmer und einen Lehmann Black Cube. Was mir nun beim reinhören aufgefallen ist, dass mir einfach ein wenig "Wärme" oder "Bauchigkeit" fehlen. Eine ganze Reihe von Platten (in Abhängigkeit des Musikstils) sind mir zu steril. Der Rest der Anlage scheint mir nicht dafür verantwortlich, da ich über CD keine derartigen Probleme habe.
Die beschrieben Tendenzen im Klang sind unabhängig von der Aufnahmequalität immer die Gleichen. In Sachen Räumlichkeit und Auflösung bin ich im übrigen sehr zufrieden, genauso wie mit der nebengeräuscharmen Abtastung gerade alter Platten.

Ich würde gerne etwas daran ändern, weiß aber nicht so recht an welcher der Schrauben ich drehen soll. Vor allem möchte ich gerade auf die unempfindliche Abstastung des DL160 nicht verzichten.
Kurz: Ich möchte ein wenig mehr "Grundton" ohne etwas von den positiven Eigeschaften zu verlieren.

An welcher Schraube wie und womit drehen ist die Frage?
Gruß
Georg
Traktor_1
Inventar
#2 erstellt: 08. Nov 2006, 21:08
Ist schwierig aus der Ferne zu helfen...

machmal hilft schon eine anderes Netzteil das mehr punch bringt..

oder ein besseres Cinch kabel kann auch minimal weiter helfen...

eine andere Aufstellund des Rega 2 Dreher auf Spikes soll auch kleiner Wunder wirken...

ein besserer Phonoamp ist sehr wichtig geht aber auch schön ins Geld

usw... usw... 1000 Fragen 100000 Millionen Antworten

Gruß Christian der auch gerne Analog hört
Ludger
Inventar
#3 erstellt: 08. Nov 2006, 21:21
Hallo Georg,
Christian hat das schon richtig gesagt: Möglichkeiten ohne Ende. Dabei geht aber auch viel Zeit ins Land.

Meine Empfehlungen: zuerst die Polung des Plattenspielers überprüfen. Wenn okay, Plattentellerauflage tauschen, wenn der Klang zu schlank ist, Sorbothan oder Acryl.

Dann Cinchkabel wechseln. Gute Hilfestellung bekommt man bei DIE NADEL; die können dir passende Kabel empfehlen, wenn du deine Probleme schilderst (z.B. Phoenix Gold Zeropoint oder Monitor PCC, beide grundtonstark).

Wenn das alles nicht shilft, entweder System oder Plattenspieler tauschen, aber hoffentlich wirst du vorher glücklich.
Gruß
Ludger
HiFi_Addicted
Inventar
#4 erstellt: 08. Nov 2006, 21:48
Klangveränderung mit Kabeln das wird nix mit MCs

An deiner Stelle würde ich es eher mit einem Parametrischen Equalizer und/oder einem Röhrenkompressor versuchen. Mit Kabeln herumbasteln hat genau 0 Sinn ausser für die Hersteller und Händler.

Zum Netzteil was hast du den Jetzt da dran hängen???? Wenn du noch etwas primär getaktetes daran hängen hast weg damit. Geh zum mess und Regeltechniker aka Prozessleittechniker deines vertrauens und lass dir einen Siemens Micromaster 410 Programmieren auf 50Hz (33,33RPM) und 67,5Hz (45,1RPM)

Einen Plattenpuck wirst du hoffentlich schon haben der Ruhe ins Klangbild bringt.

MfG Christoph
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 08. Nov 2006, 22:03
Vielen Dank für die Beiträge!
Vielleicht habe ich mich nicht ganz klar ausgedrückt, aber ich bin durchaus bereit Gerätschaften zu tauschen, allerdings sollten die bisherigen positiven Eigenschaften nicht verloren gehen. Offen gesagt, rumdoktern an Kabeln und Netzteilen erscheint mit nicht wirklich erfolgversprechend und ein EQ möchte ich - als ein weiteres Gerät welches Platz raubt - nicht haben.
Nochmal präziser:
Welche Komponente in der Kette muß ich tauschen (und mit welcher), um den gewünschten Effekt (mehr Grundton) zu erhalten und die bisherigen postiven Eigenschfaten zu behalten?

Am flexibelsten bin ich beim Phonoverstärker, gefolgt vom Tonabnehmer (Wobei ich hier die Nebengeräuscharmut bei einem neuen TA unbedingt wieder haben möchte).


Schönen Rest-Abend
Georg


[Beitrag von alf_alpha am 08. Nov 2006, 22:08 bearbeitet]
RunT
Stammgast
#6 erstellt: 08. Nov 2006, 22:48
Hallo Georg,

so ein Kabel kann wirklich nur Feintuning am Ende der Modifikation sein.
Ich denke du solltest dich nach nem anderen Laufwerk umschauen, etwas schwabbeliges von Dual, Thorens oder LP 12 , oder was mit mehr Masse wie Scheu und Konsorten.
Der Einfluss des Netzteils bei einem Plattenspieler ist nicht zu unterschätzen, das kann je nach Antriebskonzept einen enormen Schritt vorwärts bedeuten, zb Project SpeedBox oder Dr. Fuss
Ist auf deinem Dreher auch ein Reag-Arm RB 250/300 montiert? Den Arm finde ich eigentlich ganz gut und würd ihn erstmal behalten, genau wie das DL 160 und den cube.

Wie gesagt, ich würde beim Laufwerk anfangen, eine gute Basis schaffen.
Die Project TubeBox SE macht einen richtig schönen warmen Klang wenn du doch als erstes die Vorstufe tauschen möchtest.
Geräuscharme TAs gibt es viele, z.B AT OC 9

Welches Budget hast du denn zur Verfügung?

cu

Nachtrag: So ein Denon, zumindest das DL 103 macht etwas mehr Grundton, wenn man die Auflagekraft erhöht.


[Beitrag von RunT am 08. Nov 2006, 22:55 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 09. Nov 2006, 00:10
Hallo!

Wie Alt genau ist eigentlich dein DL-160? Oder andersherum gefragt, wieviele Betriebsstunden hat es eigentlich auf dem Buckel? Also ich sehe da zwei Punkte (anhand deines Postings) wo man ansetzen kann: Erstens wäre es möglich daß das System selbst in die Jahre gekommen ist und einfach ausgetauscht werden sollte. Das wäre z. B. der Fall wenn du früher mit dem System b.z.w. dem dem Klang zufrieden warst und das von dir geschilderte Manko sicher nicht vorhanden war. Möglicher weise sind die Dämpfergummis des Systems verhärtet und die Nadelnachgiebigkeit des Systems ist nun wesentlich geringer, das könte die relative Bassarmut erklären. Zum zweiten wäre da der Umstand daß das DL-160 als High-Output MC eine wesentlich geringere Ausgangsspanung als ein echtes Magnetsystem hat, einfach einen empfindlicheren Phonoentzerrer braucht. Du mußt dir vor Augen halten daß ein CDP etwa 1-2 Volt Ausgangsspannung liefert, dein Entzerrer abhängig von der vom Abtastsystem gelieferten Eingangspannung eventuell nur den zehnten Teil davon aufbringen kann und du bei einem handelsüblichen modernem Verstärker die Eingänge auf die Ausgangsspannung eines CDPs ausgelegt sind. Somit wäre es günstig an einem solchen Gerät einen Skalierbaren Phonoentzerrer zu benutzen und das ist nach meinem Wissen dein Back Cube nicht. Mein Ratschlag wäre dir erstmals von einem Freund oder einem Händler einen Phonoentzerrer mit einstellbarem Ausgang zu Leihen der in der Lage ist eine hohe Ausgangsspanung an die Klemme zu bringen und dir das erzielbare Ergebniss in Ruhe anzuhören. Eventuell bringt nur die Doppeltstrategie eines Tonabnehmerwechsels im Verein mit dem Wechsel des Phonoentzerrers ein befriedigendes Ergebniss.

MFG Günther
directdrive
Inventar
#8 erstellt: 09. Nov 2006, 09:42
Hallo Georg,

Hast Du schon die Feinsicherung im Black Cube gegen AHP Feinsicherungen und Deine Sicherungsautomaten gegen Klangmodule getauscht? Falls nicht, solltest Du dem Rega bei der Gelegenheit einen anständigen Netzstecker gönnen - von Furukawa gibt's da im Bereich um die 500,- Euro schon einige Stecker, die trotz des niedrigen Preises Gewaltiges leisten.

Ansonsten hilft dir das übliche zu gutem Klang: ein Shakti-Stein muß (!) unter das Gerät, ein weiterer auf (!) den Lehmann. Zieh die Schuhe beim Hören aus und lege Deine linke Hand in eine Schale mit warmem Wasser. Quarzsand auf dem Boden verteilen.

Kannst du Dir einen Audio-Animator testweise ausleihen? Das bringt mehr als ein teurer Tonabnehmer.



O.K., Schluß damit - ich bin etwas verwundert über die teils sonderbaren Antworten, die Du bisher auf Deine Frage erhalten hast. Röhrenkompressor, Steckerpolung, Spikes und Plattenpuck sowie grundtonstarke Kabel und Lehman-Entsorgung finde ich vergleichsweise wenig hilfreiche Ideen. Vielleicht gut gemeint, aber....

Meine völlige Zustimmung findet Thorstens Beitrag, es ist der Rega, der eben so "dünn" klingt. Mit einem externen Netzteil kann man das Gerät klanglich verbessern, aber ob so eine Investition dem Rega angemessen ist, weiß ich nicht. DL-160/RB-250 ist eine gute Kombi, tendenziell vielleicht etwas glatt und "unengagiert", auf einem "schlappen" Laufwerk wie dem Rega kann das ganze dann sehr uninspiriert klingen. Vielleicht greifst du auch Hörberts Ideen auf und spielst ein wenig an der Einstellung des Lehmann's herum, höhere Verstärkung (MC), geringere Abschlußimpedanz (470 Ohm) womöglich?

Eine deutliche Veränderung des Klangbilds ergibt sicher der Wechsel auf einen anderen Tonabnehmer. Systeme, die die Vorteile des Denon mit dem erwünschten "plus" an Body und Energie verbinden, gibt's ab 300,- aufwärts, z.B. einige Ortofon MCs. Schlußendlich wird aber auch dieses System wieder unter den Limitationen des Laufwerks leiden.

Viele Grüße sendet

Brent


[Beitrag von directdrive am 09. Nov 2006, 10:48 bearbeitet]
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 09. Nov 2006, 09:45
Hallo!
Ja, auf dem Planar 2 ist ein RB250 verbaut. Ich glaube, mir fehlt ein wenig die Phantasie zu glauben, dass ein Netzteil im Ergebnis mehr Grundton bedeuten würde. Selbst wenn der Plattenspieler momentan nicht 33,1/3 läuft und er dies dann tun würde, was würde das am grundsätzlichen Charakter ändern?! Sollte ich auf dem Holzweg sein, lasse ich mich gerne eines besseren belehren.
Nach ein wenig Suchen habe ich rausgefunden, das OC9 wohl in der Tat sehr nebengeräuscharm sein soll, allerdings auch eher schlank klingen soll. Somit würde das dann eher nicht passen. Das Dl160 dürfte im übrigen 6-7 Jahre alt sein. Da ich keinerlei Probleme mit der Abtastung in Hinsicht auf Verzerrungen habe, scheint der TA nicht verschlissen zu sein. Das ich früher mit dem Klang des Tonabnehmers zufrieden war, kann auch daran liegen, dass ich im Laufe der Jahre die Anlage stark aufgewertet habe und die damalige brummelige Basslastigkeit "gut" zu dem eher zu "leichten" Analog-Teil gepasst hat. Sogesehen ist die Anlage ein wenig aus dem Gleichgewicht. Was den Phonoentzerrer betrifft, so behalte ich die Tubebox mal im Hinterkopf.
Günther, ich bin nicht sicher was Du mit skalierbar meinst. Ich kann den Black Cube sowohl mit MM als auch mit MC Systemen betreiben und über ein Mäuseklavier anpassen. Am MM-Eingang ist das DL160 in der Tat im Vergleich zum CDP deutlich leiser. Wenn ich das System aber am MC-Eingang (auch auf 47kohm gestellt) betreibe, dann ist es ein Tick lauter als der CDP.

Ein Wechsel des TAs oder des Phonoentzerrers wären ja okay. Nun ist die Frage mit was! In Sachen Budget bin ich recht schmerzfrei, bzw. pragmatisch. Es gilt mit möglichst wenig Einsatz das geforderte Ziel zu erreichen.
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 09. Nov 2006, 10:05
Hallo Brent,
unsere Antworten haben sich überschnitten, deswegen gesondert.
Uninspiriert finde ich die Kombination nicht. Ich würde es eher als eine sehr dynamische und räumliche Kombination beschreiben; allerdings ziemlich "Twiggy" was die Mächtigkeit angeht.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann siehst Du das Problem eher in dem Planar als solchem. Das ist ein wenig schwierig: ich finde das Gerät nach wie vor optisch perfekt, weil dezent. Acryl ist mir ein graus und die Bedienung eines Subchassis-Spielers ist nun auch nicht mein Traum. Sogesehen, vielleicht doch lieber ein neues System, selbst wenn es unter seinen Möglichkeiten bleibt!?

Georg


[Beitrag von alf_alpha am 09. Nov 2006, 13:52 bearbeitet]
RunT
Stammgast
#11 erstellt: 09. Nov 2006, 12:49
Hallo Georg,

kurz zur Erklärung wie so ein Plattenspielerantrieb funktioniert:
So ein Synchron Motor braucht zwei sinusförmige Wechselspannungen die um 90° phasenverschoben sind.
Da diese Motore wenig Leistung haben wird das einfach mit einem Widerstandsnetzwerk aus der Netzspannung gemacht und mit einem Kondensator als Phasenschieber. Für einen exakten Rundlauf brauchts eine exakt sinusförmige Spannung und genau 90°. Wenn man sich jetzt die Netzspannung anschaut, ist diese alles andere als sinusförmig und ein Kondensator erzeugt auch keine 90° Phasendrehung.
So ein Netzteil erzeugt durch einen (Quartzstabilisierten) Generator zwei exakte Sinusspannungen, die genau 90° Phasengedreht sind.

Du kanns es beobachten, in dem du den drehenden Motorpulley ohne Riemen und Teller mal leicht mit dem Finger berührst, du wirst wahrscheinlich Vibrationen spüren. Diese Übertragen sich auf den Plattenteller -> Platte -> TA und erzeugen so im Grundton ein unruhiges Klangbild.

cu
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 09. Nov 2006, 13:46
Hallo Thorsten,
soweit klar. Zwei Punkte die mir dabei nicht ganz einleuchten.
1. Das von Dir beschriebene Phänomen der Vibrationen müßte bei einem Sub-Chassis Spieler doch wesentlich stärkere Auswirkungen haben als bei einem "stabilen" Plattenspieler?! Wie relevant ist das beim Rega überhaupt?! Immerhin ist der Riemen als Puffer dazwischen, um evtl. Vibrationen zu mildern.
2. Mein Problem ist weniger ein "unruhiger" als vielmehr ein zu schlanker Grundton. Wäre das Ergebnis einer - so es bei diesem Plattenspieler-Konzept überhaupt Auswirkungen hat - vibrationsärmeren Motosteuerung nicht ein sauberer Grundton; also im Zweifel noch schlanker; wenn auch präziser und "richtiger"!?
So recht mag ich nicht glauben, dass dies zielführend ist.
Gruß
Georg


[Beitrag von alf_alpha am 09. Nov 2006, 13:52 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 09. Nov 2006, 18:22
Hallo!

Mit Skalierbar ist gemeint daß dein Phonoentzerrer sowohl auf das jeweilige System als auch in der Ausgangsleistung an deine Bedürfnisse angepasst werden kann. Ein High-Output MC sollte wenn immer möglich am MM Eingang betrieben werden. Der Abschlußwiderstand sollte wie bei einem MM 47 Kiloohm betragen. Da du problemlos MCs fahren kannst, dem RB 250 als Mittelschwerem Tonarm das Gros der heutigen Systeme zur verfügung steht und du offenbar keiner engen Finanziellen Beschränkung unterworfen bist sollte es eigentlich möglich sein ein System für deine Ansprüche zu finden. Hier gibt es mehere Spezialisten für Regas die sicher den einen oder anderen Tipp für dich haben dürften. Soweit ich dich verstehe suchst du ein zwar nebengeräuscharmen aber eher fülliges System. Leider kommen speziell bei Rega-Plattenspieler die Systeme der Firma Grado wegen ihrer Brummempfindlichkeit nicht in Frage, bislang gab es zumindestens in meinem Umfeld mit dieser Kombination fast in allen Fällen Ärger, ansonsten wären diese Systeme eventuell eine Alternative. Wenn du einen HiFi-Händler in deiner Nähe hast solltest du -falls das möglich ist dir einmal ein Ortofon Rondo red anhören. Es könnte deinen Vorstellungen entgegenkommen. Aber Vermutlich findet sich hier noch der eine oder andere Rega-Spezialist der einen besseren Vorschlag zu machen hat.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Nov 2006, 18:24 bearbeitet]
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 09. Nov 2006, 19:33
Hallo Günther,
dann lag ich ja mit meiner Vermutung was die Skaliebarkeit anbelangt nicht so falsch. Im übrigen ist es für mich -abgesehen von der Lautstärke - klanglich kein Unterschied, ob ich den TA MM oder MC betreibe (jeweils47Kohm).
Auf die Systemempfehlungen bin ich ja nun gespannt. Wäre ja dann doch recht einfach zu bewerkstelligen.
Schönen Abend,
ein gespannter Georg
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 09. Nov 2006, 19:47
Hallo!

Normalerweise dürfte das Rondo red deinen Vorstellungen entgegenkommen, der RB 250 kommt jedenfalls damit zurecht, allerdings weiß ich natürlich nicht inwieweit dein Phonoentzerrer und der Rest deines Equipments damit zurechtkommt. Wenn du den Händler gut genug kennst ist es eventuell Möglich daß er dir das System übers Wochenende mal ausleiht (bei meinem Händler ist das bei guten Kunden durchaus möglich) das wäre dann das allerbeste. Sollten sich die von dir geschilderten Effekte damit nicht beheben lassen wäre es vielleich doch günstig über einen kompletten Umbau des Phonozweiges deiner Anlage nachzudenken. Allerdings würde das im Endeffekt wohl auf einen neuen Plattenspieler (Laufwerk?) nebst neuem Phonoentzerrer hinauslaufen. Ich denke aber daß ein solcher drastischer Schritt nicht wirklich erforderlich ist.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Nov 2006, 19:48 bearbeitet]
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 09. Nov 2006, 20:04
Hallo Günther,
ausleihen wird wohl schwierig, zumal mein alter Händler nicht mehr aktiv ist. Achja, die Rest-Kette ist im übrigen eine aktive Linn-Kette mit ein Paar Kaber am Ende.
Mir wird wohl ein "Blindkauf" nicht erspart bleiben. Hast Du konkrete Erfahrungen mit Rondo?
Georg
ronmann
Inventar
#17 erstellt: 09. Nov 2006, 20:10
ronmann
Inventar
#18 erstellt: 09. Nov 2006, 20:21
Sowas als Untergrund bringt immer was:

ronmann
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 09. Nov 2006, 20:30
LOL
Ja, im meinem Fall bring sowas Ärger mit der Freundin!


[Beitrag von alf_alpha am 09. Nov 2006, 20:32 bearbeitet]
ronmann
Inventar
#20 erstellt: 09. Nov 2006, 20:32
Verstehe ich nicht. Sieht doch hübsch aus und kostet nix.
http://www.hifi-foru...m_id=39&thread=13128
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 09. Nov 2006, 20:36
Naja,
Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Abgesehen davon steht der Rega auf einem Wandregal von SoundOrganisation und da wäre für solche lustigen Sachen nicht ausreichend Platz drauf!
ronmann
Inventar
#22 erstellt: 09. Nov 2006, 20:41
ja, Wandhalterung ist optimal, wenn man nicht gerade Gipskartonwände oder ne resonierende Halterung hat.
Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 10. Nov 2006, 09:56
Hallo!

Ein Freund von mir hat sich vor einiger Zeit ein Rondo red zugelegt nachdem wir es bei unserem HiFi-Handler im Rahmen einer Präsentation gehört hatten. Bei ihm zu Hause haben wir das System unter anderem in einem RB 250 der sich zusammen mit weiteren Tonarmen die sich in seinem Besitz befinden (Linn Ittok LV II, SME III, Lenco Orginalarm) mit einem von mir mitgebrachtem Benz-Micro MC-Gold verglichen. (Allerdings nicht auf einem Rega, die Laufwerke waren in diesem Fall ein Technics SL-150 und ein Lenco L75) Im Vergleich zum MC-Gold löst das Rondo etwas weniger auf, klingt aber sehr ausgewogen mit einem recht kräftigem Baß der aber nicht überzogen daherkommt. Falls ich ihn mal dazu überreden kann werde ich es mir von ihm für ein Wochenende ausleihen und gegen ein Audio Technica AT-OC 9,Denon DL-304 und ein Ortofon MC 20S vergleichen. Der Eindruck den ich bislang von dem System habe ist ein durchaus Positiver und m.E. ist es deinem derzeitigem System um einiges überlegen. Eine Alternative wäre eventuell noch das Benz-Micro MC-Gold das allerdings den von dir im Bassbereich vermissten "Punch" nicht in dem gleichen Maß wie das Rondo red (im RB 250) bieten kann. Auch Dynamich macht das Rondo red auf mich einen guten Eindruck. Allerdings legt es in einem Schwererem Tonarm als dem RB 250 noch mal um einiges in diesem Bereich zu, aber ich denke mit dem Ergebniss im RB 250 könntest du leben. Falls du das System über das Internet erwirbst hast du nach meiner Kenntniss ein 14 Tägiges Rückgaberecht, aber informiere dich doch bitte vorher genauer ob das für Abtastsysteme im vollem Umfang gilt, wenn ja ist dein Risiko minimal und du verlierst allenfalls die Transportkosten.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 10. Nov 2006, 10:00 bearbeitet]
RunT
Stammgast
#24 erstellt: 10. Nov 2006, 11:47

alf_alpha schrieb:
Hallo Thorsten,
soweit klar. Zwei Punkte die mir dabei nicht ganz einleuchten.
1. Das von Dir beschriebene Phänomen der Vibrationen müßte bei einem Sub-Chassis Spieler doch wesentlich stärkere Auswirkungen haben als bei einem "stabilen" Plattenspieler?! Wie relevant ist das beim Rega überhaupt?! Immerhin ist der Riemen als Puffer dazwischen, um evtl. Vibrationen zu mildern.
2. Mein Problem ist weniger ein "unruhiger" als vielmehr ein zu schlanker Grundton. Wäre das Ergebnis einer - so es bei diesem Plattenspieler-Konzept überhaupt Auswirkungen hat - vibrationsärmeren Motosteuerung nicht ein sauberer Grundton; also im Zweifel noch schlanker; wenn auch präziser und "richtiger"!?
So recht mag ich nicht glauben, dass dies zielführend ist.
Gruß
Georg


Hallo Georg,

andersherum wird ein Schuh draus. Du musst die Ursache beseitigen und nicht der Wirkung entgegenwirken!
Das Subchassis ist vom Motor entkoppelt und es gibt lediglich eine Verbindung über den Riemen. Beim Brettspieler haben Motor und Teller zusätzlich dieselbe Basis!
Ob ein besseres Netzteil den von dir gewünschten Fortschritt bringt kann ich von hier aus nicht sagen, aber schlanker wird der Grundton dadurch keines Falls.

cu
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 10. Nov 2006, 16:54
Hallo!
@thorsten. Ist so natürlich nicht von der Hand zu weisen, trifft in meinem Falle jedoch nicht zu, da der Motor hängend (an Gummis) und nicht mit dem Chassis fest verbunden ist. Wie dem auch sei, es scheint auf einen neuen TA rauszulaufen.
@günther
Das wäre natürlich grandios, wenn Du mir etwas genaueres über die Kombination sagen könntest. Zumal wohl die KOmbination Tonabnehmer/Fernabsatzgesetz und dessen vermutete händlerseitige Handhabung wohl nicht so flexibel sein wird.
Desweiteren bekomme ich am WE einen Td520 geliehen (der hat auch ein externes Netzteil ) und werde mal hören, wie das DL160 dort klingt. Vielleicht bin ich ja doch auf der falschen Fährte.
Gruß
Georg
directdrive
Inventar
#26 erstellt: 10. Nov 2006, 17:11

alf_alpha schrieb:

Desweiteren bekomme ich am WE einen Td520 geliehen (der hat auch ein externes Netzteil ) und werde mal hören, wie das DL160 dort klingt. Vielleicht bin ich ja doch auf der falschen Fährte.
Gruß
Georg


Hallo Georg,
Ich würde mit dem schlimmsten rechnen...

Gruß, Brent
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 10. Nov 2006, 17:12
....also ein neues Netzteil!?
SCNR
Georg
directdrive
Inventar
#28 erstellt: 10. Nov 2006, 18:00
Hallo Georg,

im Ernst, so ein "Netzteil" hörst Du beim Rega tatsächlich.

Eigentlich ist nämlich eine "externe Motor(an-)steuerung" gemeint, beim Thorens ist es tatsächlich nur ein Netzteil...

Grüße, Brent
Ludger
Inventar
#29 erstellt: 10. Nov 2006, 18:06
Hallo Georg,
ich hatte dir empfohlen, vielleicht mal ein anderes Cinchkabel und eine andere Auflage auszuprobieren.
Da stellte sich mir inzwischen die Frage, ob du überhaupt ein anderes Cinchkabel anschließen kannst oder ob der Rega festverkabelt ist.
Falls möglich, könnte ich dir bei Übernahme der Portokosten ein Phoenix-Kabel zum Ausprobieren schicken (und bevor hier wieder irgend jemand geschäftliche Interessen vermutet, sei hinzugefügt, dass dem nicht so ist).
Eine selbstgebastelte Acrylauflage liegt auch noch rum, kannst du auch gerne ausprobieren.
Deine Probleme, die du mit dem Rega hast, kann ich übrigens sehr gut nachvollziehen, denn ich hatte das gleiche Problem mit meinem Lenco L75, der klang vor einiger Zeit auch zu dünn.
Super Auflösung, sehr gute Dynamik, aber wie du es so schön beschrieben hast, die Bauchigkeit fehlte, so wie ich es früher bei meinem Thorens hatte (der aber in den oben genannten Punkten dem Lenco deutlich unterlegen war).
Bei mir haben die von mir geschilderten Maßnahmen (auch die Polung, kein Voodoo und zudem noch kostenlos !) geholfen, wichtig war auch die richtige Auflagekraft; ich benutze ein Denon DL103 (zwischenzeitlich war auch ein DL110 montiert) mit 2,7 Gramm Auflage, mit weniger klingt es dünner > mit welcher Auflagekraft fährst du denn dein DL160? Ich würde mindestens 2 Gramm empfehlen. Allerdings habe ich sowohl das DL110 wie auch das DL160 als eher drahtig, schlank im Bassbereich in Erinnerung.
Der Punkt Phonovorverstärker sollte, wie es ja schon einige beschrieben haben, auf jeden Fall berücksichtigt werden. Gerade gut auflösende Anlagen klingen schnell schlank, dünn, es fehlt der angenehme Grundton.
Vielleicht wäre ja eine Röhrenvorstufe tatsächlich die Lösung; so ein Gerät ist sicherlich einfacher auszuleihen als ein System.
Hast du eigentlich schon mal bei PhonoPhono angerufen? Die müßten sich doch mit deinem Problem auskennen und dir Hilfestellung bieten können.
Gruß
Ludger
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 10. Nov 2006, 18:48
Hallo Ludger,
vielen Dank für das ausgesprochen nette Angebot, aber, in der Tat, ich kann kein Kabel am Rega tauschen. Das gesamte Teil ist wohl sowas, was man als plug´n´play Plattenspieler bezeichnet. Das mit der Polung habe ich probiert, einen Unterschied konnte ich nicht feststellen. Das Auflagegewicht habe ich bereits variiert und bin nun am oberen Ende dessen angekommen was laut Spezifikation zulässig ist; ein wenig besser, aber nicht signifikant.

Allerdings habe ich sowohl das DL110 wie auch das DL160 als eher drahtig, schlank im Bassbereich in Erinnerung.

Das trifft es exakt!
Bevor ich mich nun noch von "Professionellen" am Telefon weiter verwirren lasse, werde ich erst mal den 520er ausprobieren und die Systeme untereinander tauschen. Trotz unterschiedlicher Arme hoffe ich ein wenig das Problem eingrenzen zu können.

Nochmals vielen Dank für das Angebot!
Georg
vinylrules
Stammgast
#31 erstellt: 10. Nov 2006, 18:56
Hallo Georg,

versuche doch mal, den RB250 und das Denon auf denTD 520 rüberzunehmen, dann ist die Vergleichbarkeit gewährleistet und das Ergebnis wohl bitter.

Auch ich sehe ganz klar den "Schuldigen" im Rega Planar, die Dinger machen nun mal keinen Grundtonbereich und keinen tiefen Bass und keine richtige Hochtonauflösung und......jedenfalls nicht im Vergleich zu einem TD 520. Ist ja auch eine ganz andere Preisklasse und ein ganz anderer konstruktiver Aufwand.

Die Kombi Rega/Denon und Lehmann würde ich erst mal behalten, Optik hin oder her.

Gruß

Matthias
ronmann
Inventar
#32 erstellt: 10. Nov 2006, 20:12
wäre da nicht ein Grado genau richtig?
Ludger
Inventar
#33 erstellt: 10. Nov 2006, 20:27
Hätte ich auch empfohlen, doch wie weiter oben Günther sagte, gibt es damit Brummprobleme - schade, denn mit der Charakteristik der Grados könnte man dem "dünnen" Klang vermutlich entgegensteuern.

Hätte mein aktueller Tonarm nicht 21 Gramm eff. Masse, hätte ich mein Grado Silver mit Sicherheit noch. Es hat übrigens damals ein Denon DL110 ersetzt.
Gruß
Ludger
ronmann
Inventar
#34 erstellt: 10. Nov 2006, 20:54
Brummprobleme sollten sich doch lösen lassen, bzw gar nicht erst auftauchen. Seltsam
Jazzy
Inventar
#35 erstellt: 10. Nov 2006, 21:26
Hi!
Da sieht man,wie schlecht der Motor im Rega abgeschirmt ist.
directdrive
Inventar
#36 erstellt: 10. Nov 2006, 22:08
Moin,

ronmann schrieb:
Brummprobleme sollten sich doch lösen lassen, bzw gar nicht erst auftauchen. Seltsam

Leider nicht ohne größeren Aufwand, zumindest im Rega nicht... Mag an der Verkabelung im Rega-Arm liegen, irgendwie brummt's da immer, tatsächlich kann man bei den "kleinen" Regas aber die Lautstärke des ohnehin vorhanden Brumms durch Drehen des Netzsteckers vermindern oder erhöhen... Vielleicht doch 'mal über eine Masseverbindung zwischen Motor, Lagerbuchse und Armschaft nachdenken...

Ein komplett neu verkabelter RB-250 (Audioplan) war allerdings vollkommen unempfindlich gegen den sonst so typischen Rega-Brumm.

Viele Grüße von

Brent
Mario_66
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 11. Nov 2006, 19:30
Hallo Georg,

ein preiswerter Tip: vor einiger Zit habe ich an meinem Dreher mal einen Test gemacht. Es ist ein TD124 in Multiplex-Eigenbau-Zarge, der auf einem DIY Wandrack steht.
Auf Vorschlag eines Kollegen habe ich da drunter mal drei Kegel von RDC gestellt (Stückpreis um die 8 Euro) und ich war einfach baff. Grade der Bassbereich war deutlich straffer, präziser und tiefer. Alles war einfach viel besser und klarer. Kost nicht viel und hat bei mir nicht viel weniger gebracht wie der Wechsel vom Holfi Vitalus auf den kleinen Silvaweld Phonopre.
Analoge Grüsse,

Mario

Quelle: Analog, Verstärker: Röhre, Lautsprecher: Elac
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 16. Nov 2006, 22:45
Hallo!
@alf_alpha

Was hat dein Test nun eigentlich ergeben? Ich bin schon Neugierig wie sich dein DL-160 im Thorens benommen hat und ob es nun am Rega liegt oder doch nur am System.

MFG Günther
ad2006
Inventar
#39 erstellt: 27. Nov 2006, 14:00
... ich habe einen Thorens TD 520 mit Linn Akito II Arm und TPN 2000.
Es war ein DL 160 die ganze Zeit dran. Es war in allem sehr gut. Nur schlank und nicht voluminös. Ich hatte andere Zahlreiche Systeme dran. Shelter 201 etc.. Nichts war genau so wie ich es wollte. Erst das Goldring das nun drauf ist brachte alles in die Richtige Richtung. Viel Wuchtiger, wärmer, samtiger, aber keine Verschlechterung in irgendeinem Bereich. Es gibt viele Systeme die das auch können und noch besser. Aber dann wird es immer teurer. Ich denke der nächste wirkliche Schritt nach dem DL 160 ist dieses Goldring Eroica GX (LX). Das GX bekommt man derzeit bei dieboxhifi.de für das gleiche Geld wie das LX. 245 Euro... Solange man dann kein noch teureres gehört hat.. über 400 Euro.. denkt man es sei schon perfekt!
Daher meine Empfehlung da es scheinbar das gleiche Problem oder Wunsch ist, wie ich es auch hatte...


[Beitrag von ad2006 am 27. Nov 2006, 14:10 bearbeitet]
ad2006
Inventar
#40 erstellt: 27. Nov 2006, 14:09
und noch was...hör auf dich in irgendeiner Tunig Kacke zu vergraben. Das kannst du nachher noch. Es wird dich nicht soweit bringen wie ein Systemwechsel!!!
Kauf Dir das Eroica GX und lass den Rest mal so wie es ist.
Ich bin mir 100 % Sicher das Du mir dannach Recht gibst.
Es ist auch sehr leise bei Störgeräuschen!
Solange Du wohl kein Dynavector DV 10 x 5 oder dergleichen gehört hast, wirst Du wohl denken das das Eroica schon perfekt ist! Es geht absolut in die Richtung in die Du willst! Für Tuning gibt man schnell mehr aus als man denkt. Es sind nur kleinere Beträge nacheinander.
Also ganz dicke Empfehlung für deinen Wunsch mit möglichst wenig Kapitaleinsatz: Eroica GX
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 27. Jul 2007, 09:13
hui, hier bin ich aber schon lange eine antwort schuldig geblieben. da sieht man mal wieder wie die zeit rennt.....;)

wie angekündigt habe ich den td520 zum vergleich bekommen. es hat sich bereits nach den ersten oberflächlichen vergleichen rausgestellt, dass das nadelöhr nicht das dl160 war. auf dem 520er war das klangvolumen und der "punch" da. eigentlich habe ich das system nicht mehr wiedererkannt. die wiedergabe war deutlich räumlicher, stimmen und instrumente viel schärfer umrissen und von einander getrennt, insgesamt wesentlich mehr details. der clou war aber, dass die abtastung noch nebengeräuschärmer war und selbst kritische (verschlissene) platten auf einmal spaß gemacht haben (weniger verzerrungen und nebengeräusche). da der bekannte damals keinen wert auf eine schnelle rückgabe legte ist der td520 bis vor einer woche bei mir fast täglich gelaufen und ich habe mit begeisterung platten gekauft. zwischenzeitlich hatte ich ein goldring 1042 auf den rega geschraubt und nach einem kurzen vergleich wieder verkauft. sinnlos, weil chancenlos! richtig bitter war vor einer woche dann der rückschritt auf rega/dl160 . "spratzelig, unruhig, unsauber".das geht mit der erfahrung des td520 gar nicht mehr. anscheinend ist das laufwerk des planar dermaßen unruhig, dass an eine "perfekte" abtastung nicht zu denken ist. nun werde ich mich notgedrungen auf die suche nach einem adäquaten ersatz für den td520 machen müssen. dummerweise ist der 520er zu breit für das wandregal und die behelfsmäßige lösung auf einem sideboard langfristig nicht konsensfähig. kurz: ich brauch einen plattenspieler der mindestens so gut ist wie der 520er und dabei nur standardbreite besitzt. bin aber derzeit noch in der orientierungsphase und ziemlich planlos.

grüsse in die runde
georg
TomSawyer
Stammgast
#42 erstellt: 27. Jul 2007, 12:35
Hallo Georg,

dann versuch es mal mit dem TD 320
Gleiches Prinzip wie der TD 520, jedoch kleiner, da für kürzere Arme.

LG

Babak
Cosimo_Wien
Stammgast
#43 erstellt: 27. Jul 2007, 13:06
Jetzt muss ich auch meinen Senf dazu geben:

Das Denon DL 160 mag ich sehr, weil es sehr detailauflösend und verzerrungsarm ist. Ich hatte es zunächst auf einem Rega P5, da klang es tatsächlich etwas schlank. Das wurde jedoch besser, als ich es mit dem beiliegenden Metallplättchen montiert habe. Jetzt läuft es an einem Kenwood KD 990 und harmoniert meiner Meinung nach besser, als mit dem Rega.

Die Kombination Grado und Rega ist abzuraten. Grados sind relativ empfindlich auf magnetische Einstreuungen und bei den Regas kommt der Tonabnehmer dem Motor relativ nahe bei den Innenradien der Platten.

Ob andere Kabel, Netzteile etc. etwas helfen, wage ich zu bezweifeln. Wie bereits weiter oben von einem Diskussionsteilnehmer gesagt, dient das zum Feintuning.

Grüße, Thomas
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 27. Jul 2007, 17:47
Hi Babak, hi Thomas!
Den 320 hatte ich auch schon im Blick. Leider ist es nicht so einfach ein Modell der letzten Baureihe in "mint" zu bekommen. Andererseits würde ich in Sachen Laufwerk und Arm auch gerne "final" vorgehen. Kurz: es darf halt auch schon was gebrauchtes im vierstelligen Bereich sein. Sehr überzeugend fand ich in dem Zusammenhang den StabiS/StogiS; leider aber gebraucht recht rar. Mal sehen.
Und, ja, das Dl160 ist ein tolles Teil, keine Frage. Wird auch bis zum Verschleis bleiben und dann evtl. durch ein wertigeres Modell ersetzt. Aber wie ich oben schon schrieb: das Teil kann viel mehr, als es auf dem Rega zeigen konnte. Aber nun mal erst nach einem entsprechendem TT Ausschau halten. Momentan ist der Markt ziemlich leer.

Schönen Abend,
Georg
Cosimo_Wien
Stammgast
#45 erstellt: 28. Jul 2007, 09:12
Wenn Dir der Charakter des DL 160 gefällt und Du einmal etwas mehr in einen Tonabnehmer investieren möchtest, kann ich das DL 304 empfehlen. Es hat eine sehr ähnliche Charakteristik wie das DL 160, allerdings weiträumiger und noch detailfreudiger und verzerrungsärmer. Man muss allerdings die niedrige Ausgangsspannung von 0,18 mV (Herstellerangabe) bei der Wahl des Phono Pre berücksichtigen.
Grüße, Thomas
TomSawyer
Stammgast
#46 erstellt: 28. Jul 2007, 09:26
Hallo Georg,

ws gebrauchtes im 4-stelligen Bereich...

Da bekommst du schon etwas sehr ordentliches.

Nur wirst du dann den PS mit dem DL 160 bei weitem nicht ausreizen.
Dann stellt sich die Frage, ob Deine restliche Kette (angefangen bei Phono-Pre) auch das rüberbringt, was der PS mit dem TA aus der Rille holen.

Ich würde folgendes auch andenken:

z.B. einen TD 2001 oder TD 3001 gebraucht finden, dazu einen guten TA (Benz Ace, Benz Glider, Ortofon Rondo, etc).
Da bleibt noch etwas Geld für einen guten Phono-Pre (wenn du die Grundversion des BlackCube hast), und du landest im 4-stelligen Bereich (deutlich unter 2.000,-).

Oder du machst ähnliches mit einem TD 320 (mit Lagertuning etc. kmmst Du nahe an den 2001er), sparst dabei ein paar HUnderter, die Du in LP's stecken kannst.

Was macht Dir mehr Spaß?
Besser Klang durch die Technik oder mehr Musik?

LG

Babak


[Beitrag von TomSawyer am 28. Jul 2007, 09:27 bearbeitet]
alf_alpha
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 28. Jul 2007, 12:35
Hi Thomas, hi Babak!
Sollte das Dl160 verschlissen sein, werde ich wohl in der Tat mal in der Denon-Familie schauen. Allerdings ist das ja -glücklicherweise- Zukunftsmusik. Nun brauch ich erst mal eine Basis mit der ich langfristig zufrieden bin. Um den Rest der Anlage mache ich mir wenig Sorgen. Hier höre ich schon seit vielen Jahren mit einer aktiven Linn-Kette zur vollsten Zufriedenheit.
Der 3001er wäre natürlich schon eine nette Lösung, 2001 wäre auch i.O. Mal schauen, was sich so auftut. Wahrscheinlich werde ich die genannten dem 320er dann wohl vorziehen. Schließlich soll das ganze ja "finalen Charakter" besitzen. Vielleicht werde ich auch das Update des Black Cube auf die aktuelle Version durchführen lassen. Aber: Im schön langsam mit den Pferden! Eigentlich war ja die Kombination mit dem 520er schön im höchten Maße zufriedenstellend. Schon lustig wie schnell man sich da reinsteigern kann.

Werde mir nun ne Runde James Brown - Live at the Apollo gönnen...und vermutlich gleich wieder ausmachen

Schönes Wochende!
Georg
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