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Leichter Tonarm MC System gesucht SME3009III

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Autor
Beitrag
wastelqastel
Inventar
#1 erstellt: 17. Dez 2006, 18:55
Hi
Suche für meinen SME 3009III einen geeignetes System (MC bevorzugt)
Da es sich um einen leichten Arm handelt fallen die üblichen verdächtigen wie Denon 103 und so ja weg
Das ganze soll dann auf einem TD150er laufen
Ältere Systeme würden mich nicht schrecken hauptsache gute Kombination


[Beitrag von wastelqastel am 17. Dez 2006, 19:01 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 17. Dez 2006, 19:14
Hallo Wastel,

ich glaube bei MC´s wird die Auswahl sehr eng. Es gibt allerdings im Zubehör eine Metallplatte, die zur Erhöhung des Gewichts des Arms unter das Headshell geschraubt wird.

Eigentlich sollte aber für den unmodifizierten Arm ein System mit höherer Compliance geignet sein. Das findest Du eher bei MM´s. Hier betreibe ich ein 540 II MM (VM Silver) von Ortofon am 3009 III, das geht richtig gut. Aber auch andere MMs mit einer Compliance von 20 aufwärts sollten gut laufen. Gut sollen z.B. auch die Goldring 1022 und 1042 sein, die ich persönlich noch nicht begutachten konnte. Oder ein Shure 15 ...

Gruß Silberfux
wastelqastel
Inventar
#3 erstellt: 17. Dez 2006, 19:29
Erstmal danke silberfux
Das es bei MC schwer wird dachte ich mir schon
hatte schon ein Ortofon 520 MK II im Auge mit einer Compliance von 25
für weiter Tipps immer dankbar
grüsse Peter
HiFi_Addicted
Inventar
#4 erstellt: 17. Dez 2006, 19:31
extrem weich aufgehängt sind zB die van den Hul Tonabnehmer für die ich glaub 6 - 9g entfoheln werden. Am viel zu schweren Project 12c mit 11,5g spielts aber auch sehr gut.

MfG Christoph
wastelqastel
Inventar
#5 erstellt: 17. Dez 2006, 19:39
Wie würde sich das Ortofon OM 30 an dem Arm schlagen ?
Hätte ich noch so am rumliegen


[Beitrag von wastelqastel am 17. Dez 2006, 19:43 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 17. Dez 2006, 21:03
Hallo Wastel,

das müsste recht gut gehen und ist auf jeden Fall mal eines Versuchs wert, bevor Du Dich in weitere Unkosten begibtst !

Nochmal zu den VMs: Das Red (520)gilt als dynamisch, gut für Rock. Blue und Silver (530 + 540) sind bessere Universalisten mit einem differenzierten, besser auflösenden Klangbild.

Gruß Silberfux
wastelqastel
Inventar
#7 erstellt: 17. Dez 2006, 21:43
silberfux nochmal danke
sobald ich ein neues tonarmbrett habe gehts los
das mit dem blue und dem silver werde ich trotz allem in erwägung ziehen da das 30er auch nicht mehr ganz frisch ist und ne neue nadel ja auch nicht gerade günstig ist
auch an dich Christoph dank
aber erst kommt jetzt mal die arbeit denke das ich es noch vor weihnnachten schaffen werde
vinylrules
Stammgast
#8 erstellt: 19. Dez 2006, 20:06
Hallo Wastel,

die Compliance allein sagt noch nichts über das "Matching" zwischen Arm und Tonabnehmer aus. Wichtig ist auch die Masse des Abtasters, die in die Berechnung der Resonanzfrequenz einflließt. Nimmt man den SME III mit 4,5gr. eff Masse und kombiniert diesen z.B. mit einem Ortofon 25FL mit einer dyn. Compl. von 16 ABER einer Masse von 10,5gr. kommt man in der Kombination auf bilderbuchmäßige 10,3Hz Resonanzfrequenz - paßt perfekt.
Auf den selben Wert kommt man mit einem OM30 mit einer Comp. von 25 aber einer Masse von nur 5gr. Ist es der SMEIII mit dem Armrohr mit 6,5gr. paßt auch ein Benz Ace oder ein Goldring Eroica, rechnen lohnt sich

Gruß

Matthias
silberfux
Inventar
#9 erstellt: 19. Dez 2006, 21:15
Hallo Matthias,

recht hast Du, ich hatte oben eine Tendenzaussage gemacht. Ausnahmen bestätigen die Regel!

Gruß Silberfux
wastelqastel
Inventar
#10 erstellt: 19. Dez 2006, 23:05
THX Matthias
Das erweitertet natürlich die möglichkeiten
Kann mir mal einer die Formel posten dann brauch ich nicht mehr Fragen


[Beitrag von wastelqastel am 19. Dez 2006, 23:05 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#11 erstellt: 20. Dez 2006, 16:30
Hallo Wastelgastel,
ich habe dir eine PM geschickt, Formel schicke ich dir heute abend.
Gruß
Ludger
CH.HI
Stammgast
#12 erstellt: 21. Dez 2006, 14:39
Hallo,
ich bestelle mir gerade folgendes System für meinen leichten SME:

http://www.audiocube...tereo_Cartridge.html

Soll wunderbar neutral spielen und kostete in DE damals 2.300 DM!
kempi
Inventar
#13 erstellt: 21. Dez 2006, 14:49
Ich habe ein Benz silver am SME 3009III

Bin voll zufrieden
wastelqastel
Inventar
#14 erstellt: 21. Dez 2006, 18:35
hi kempi
Welche musik hörst du ? mit deinem Benz Silver ?
grüsse Peter
vinylrules
Stammgast
#15 erstellt: 21. Dez 2006, 23:03
@QCH.HI

Ähhhh, das AT33 hat eine dynamische Compl. von 10 bei einem Gewicht von 6,8gr. und kommt so auf eine Resonanz von 15Hz im SMEIII (Subsonicfilter dann bitte auf "ON").....

Aber keine Angst, kann klappen da AT die Compliance bei 100 Hz angibt und die sich bei tieferen Frequenzen eher erhöht. Und überhaupt sollte man sowas probieren. Übrigens ein ganz vorzüglicher Abtaster!

Gruß

Matthias
kempi
Inventar
#16 erstellt: 22. Dez 2006, 08:21
@ wastelgastel

Hallo ich höre so ziemlich alle Musik, die Energie hat:
Jimi Hendrix, Metallica, Nine Inch Nails, Bauhaus aber auch Björk, Hilliard Ensemble, Arvo Pärt, Miles Davis, Charly Antolini etc.

vinylover
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 22. Dez 2006, 09:46

silberfux schrieb:
...
... . Es gibt allerdings im Zubehör eine Metallplatte, die zur Erhöhung des Gewichts des Arms unter das Headshell geschraubt wird.

Wo gibt's denn die? (bitte um eine Quellenangabe)



Eigentlich sollte aber für den unmodifizierten Arm ein System mit höherer Compliance geignet sein. Das findest Du eher bei MM´s. Hier betreibe ich ein 540 II MM (VM Silver) von Ortofon am 3009 III, das geht richtig gut. Aber auch andere MMs mit einer Compliance von 20 aufwärts sollten gut laufen. Gut sollen z.B. auch die Goldring 1022 und 1042 sein, die ich persönlich noch nicht begutachten konnte. Oder ein Shure 15 ...

Gruß Silberfux

Ich hab mal an einem Linn ärmchen ein MC N°2 betrieben. Musste halt nur ein Schräubchen (M5x5)mit Mutter in das Loch hinter der Headshellbefestigung schrauben um die eff. Masse der Paarung zu erhöhen (dachte probierste mal) und zack: ging hervorragend obwohl der Arm von natur aus sowas von ungeeignet zur Aufnahme eines solchen Systems sein sollte ... !

Bleiplättchen sind allerdings erheblich eleganter *g
Holger
Inventar
#18 erstellt: 22. Dez 2006, 12:37

vinylover schrieb:

Wo gibt's denn die? (bitte um eine Quellenangabe)


Die gibt es unter den Bestellnummern 3817 und 3818 (2,2 bzw. 4,4g Gewicht) bei SME direkt.
silberfux
Inventar
#19 erstellt: 22. Dez 2006, 15:45
Hi, auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache: Ich finde es ein wenig crazy, einen auf leicht konstruierten Arm künstlich auf schwer zu trimmen, von den zusätzlichen Kosten mal ganz abgesehen. Bei einem meiner 3009 III war das erwähnte Headshell übrigens als Zubehör dabei. Ich nutze es aber wie gesagt nicht.

Gruß Silberfux
CH.HI
Stammgast
#20 erstellt: 22. Dez 2006, 17:25

vinylrules schrieb:
@QCH.HI

Ähhhh, das AT33 hat eine dynamische Compl. von 10 bei einem Gewicht von 6,8gr. und kommt so auf eine Resonanz von 15Hz im SMEIII (Subsonicfilter dann bitte auf "ON").....

Aber keine Angst, kann klappen da AT die Compliance bei 100 Hz angibt und die sich bei tieferen Frequenzen eher erhöht. Und überhaupt sollte man sowas probieren. Übrigens ein ganz vorzüglicher Abtaster!

Gruß

Matthias


Mir wurde das AT33 an anderer Stelle ausdrücklich für leichte SME empfohlen.. Hmm, mal sehen wie es sich an meinem S2 Improved macht. Ich bin da sehr zuversichtlich. Danke für dem Tipp, falls es nichts wird, weiß ich ja warum.

EDIT: Ich wusste es doch, im Analog-Forum betreibt jemand diese Kombi (SME III + AT33) und ist wohl sehr zufrieden.


[Beitrag von CH.HI am 22. Dez 2006, 17:29 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#21 erstellt: 22. Dez 2006, 17:38
Habe heute angefangen das Tonarmbrettchen zu lackieren (musste es etwas grösser machen da die Orginal grösse des TD150 nicht ausreichte ein halber cm mehr und es passt wunderbar so muss ich wenigstens keine neue Zarge bauen (von Geburt an Faul )
Meinen 126er wollte ich nicht verwenden der bleibt wie er ist
Denke das der 150er ein etwas unterschätztes Laufwerk ist werden sehen was geht
Denke aber das es erst mal ein VM Silver wird da ich wie gesagt die Laufleistung meines OM30 nicht genau bestimmen kann
(Aber ist schon recht Alt)
Danke nochmals an Alle
PS: Ludger du wolltest mir was schicken ist noch nicht angekommen
Grüsse Peter


[Beitrag von wastelqastel am 22. Dez 2006, 17:42 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#22 erstellt: 22. Dez 2006, 21:48
Hallo Peter,
ich hatte dir eine Mail geschickt. Über das Forum kann man zumindest nach meinem Wissenstand keinen Anhang, sprich eine EXCEL-Tabelle, verschicken.
Du müßtest mir also eine Mail schicken, dann könnte ich in der Antwort die Tabelle hinzufügen.
Im Übrigen bin ich der gleichen Meinung wie Silberfux: einen leichten Arm künstlich zu einem Schweren machen, halte ich, wenn man es sich aussuchen kann, für sehr fragwürdig.
Ich denke, du hast mit dem Ortofon-System die richtige Wahl getroffen.
Gruß
Ludger
P.S. hier noch ein wie ich denke interessanter Línk:
http://www.hi-fiworld.co.uk/hfw/oldeworldehtml/thorenstd150.html


[Beitrag von Ludger am 22. Dez 2006, 21:53 bearbeitet]
vinylover
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 23. Dez 2006, 11:59

silberfux schrieb:
Hi, auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache: Ich finde es ein wenig crazy, einen auf leicht konstruierten Arm künstlich auf schwer zu trimmen, von den zusätzlichen Kosten mal ganz abgesehen. Bei einem meiner 3009 III war das erwähnte Headshell übrigens als Zubehör dabei. Ich nutze es aber wie gesagt nicht.

Gruß Silberfux

... soll ja auch Systeme geben, die trotz geringerer Nadelnachgiebigkeit eine höhere Masse mitbringen. Die müsstest Du dann wohl auch ablehnen!
Im Übrigen finde ich nichts dabei, der Zweck heiligt da die Mittel. Es gibt schliesslich so viele Massnahmen, das Resonanzverhalten von TA/ Pickup Paarungen zu beeinflussen, da ist die Veränderung der eff. Masse nur eine davon.
silberfux
Inventar
#24 erstellt: 23. Dez 2006, 13:45
Hi, ich lehne gar nichts ab. Meinetwegen könnt Ihr gern noch einen Wackerstein auf die Headshell kleben

Trotzdem wiederhole ich: Eigentlich ist es doch etwas verrückt, einen mit extra leichtem Material für das Rohr (Titanium Nitrid) extra leicht konstruierten Arm mit einem Zusatzgewicht oder auch mit einem besonders schweren TA wieder zu belasten.

Gruß Silberfux
vinylrules
Stammgast
#25 erstellt: 23. Dez 2006, 15:13
Also Silberfux, nun hab Dich mal nicht so! Glaubst Du wirklich, die Jungs von SME haben sich was dabei gedacht? Nö, die wollten nur Material einsparen. Und wir müssen es 25 Jahre später ausbaden, die Versäumnisse von damals wieder auszubügeln. Wir sind ja auch viel schlauer als die damals.

Also: Schweres Headshell dran, Bleigewichte an das Armrohr geklebt - kann auch hübsch sein, wenn man die Reste vom sylvesterlichen Bleigießen nimmt - und flugs beim Dreher ein 180 Gr. Gegengewicht geordert und schon können wir ein DL103 reinschrauben. Nicht vergessen, das Armrohr mit irgendwas zu füllen, damit es nicht nachgiebt. Hat zwar mit dem Ausgangsprodukt nichts mehr zu tun, aber der Zweck heiligt ja die Mittel. Und dann noch 'nen Übertrager dahinter und alles ist Super.

Mal im Ernst. Der SMEIII ist ein Ultraleichtprodukt und das soll auch so sein. Resonanzoptimierung des Rohres, Lagerdimensionierung und -Toleranz sind nun mal nicht auf schwere Systeme und hohe Auflagekräfte hin entwickelt worden, sondern auf TAs der damaligen Zeit mit sehr hoher Nadelnachgiebigkeit und wenig Masse wie z.B. Shure Ultra 500 und AT 33 (nicht PTG) oder ELAC 796HSP30. Klar kann man daran drehen, verändert aber die Parameter des Arms.

In der Zeit war sowas halt Mode und viele Hersteller hatten leichte Arme im Programm (Mission 774 - 5,5Gr., Micro CF1 - 7Gr., Dual ULM - 7,5Gr., Thorens TP16II - 7,5Gr. und einige mehr), die mit den entsprechenden Abtatstern auch gut geklungen haben.

Gruß

Matthias
silberfux
Inventar
#26 erstellt: 23. Dez 2006, 16:57
Matthias:

Gruß Silberfux
Ludger
Inventar
#27 erstellt: 25. Dez 2006, 10:36
@Matthias und Silberfux: jau!!!
Und Frohe Weihnachten!
Ludger
vinylover
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 27. Dez 2006, 11:26

silberfux schrieb:
Hi, ich lehne gar nichts ab. Meinetwegen könnt Ihr gern noch einen Wackerstein auf die Headshell kleben

Du hast da was missverstanden.
Es ist nicht unüblich an der System/ Arm-Kombination herumzuexperimentieren. Gerade SME bietet gerade wegen der doch dünnen Kompatibilität mit hochwertigen Systemen spezielle Beilagen im Programm. Keine Wackersateine, sondern einmal eine von 2,2g und eine von 4,4g.
Ich muss Dir als Fuchs ja nicht erklären, dass Du das Auflagegewicht nach erfolgtem Umbau/ erfolgter Ausrichtung wieder einstellen musst ;-)

Gruss und frohe Weihnachten

Jo
GandRalf
Inventar
#29 erstellt: 27. Dez 2006, 12:57
Moin auch,

Weiter gibt es als Zubehör auch noch die FD 200 Dämpfungswanne. Damit lassen sich auch härter aufgehängte Systeme im "3er" betreiben.

wastelqastel
Inventar
#30 erstellt: 27. Dez 2006, 16:03
Hi
Gandalf um wieviel härter ?
silberfux
Inventar
#31 erstellt: 27. Dez 2006, 16:57
Hey Jo ,

ich habe weder etwas missverstanden noch benötige ich Deinen guten Rat auf eine erforderliche Neutarierung des Tonarms .

Also gern nochmal:

Der 3009 III hat in der Tat eine "dünne Kompatibilität" zu Systemen mit geringerer Compliance. Das liegt daran, dass er eigens für Systeme höherer Compliance besonders leicht konstruiert wurde.

Jetzt fragt hier jemand nach einem passenden Abstastsystem für diesen Arm, nach einer "guten Kombination". Er hat noch kein bestimmtes System erworben, das er möglichst verwenden will.

Aus meiner Sicht ist dann der richtige Rat, ein System zu verwenden, das zu dem Arm passt, ohne dass dieser erst auf schwer getrimmt werden muss.

Das letzteres möglich wäre, wurde nicht bestritten. Ich habe mit Ironie ("Wackerstein") lediglich versucht, die Frage aufzuwerfen, ob das besonders viel Sinn macht.

Wenn ich angesichts der "dünnen Kompatibilität" unbedingt ein sog. "hochwertiges System" verwenden wollte, würde ich mich jedenfalls nach einem dafür originär passenden Arm umsehen. Gerade bei "hochwertigen Systemen" sollte das - statt eines Kompromisses - dann auch die erste Wahl und der erste Rat sein.



Gruß Silberfux
wastelqastel
Inventar
#32 erstellt: 27. Dez 2006, 17:07
silberfux
So sehe ich es auch
Der Arm Bleibt wie er ist !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
OK Neu Verkabelt wurde er schon
GandRalf
Inventar
#33 erstellt: 27. Dez 2006, 17:14

wastelqastel schrieb:
Hi
Gandalf um wieviel härter ?


Das ist "einstellbar". Es gibt unterschiedlich grosse "Paddel", die in einem Silikonbad gedämpft werden. Es gibt Leute, die damit auch ein DL 103 ordentlich zum Spielen bekommen haben. Selber habe ich leider noch keine ausgiebigen Erfahrungen mit der Dämpfereinheit gemacht.
Habe vor einiger Zeit noch einen 3er auf einem 160er Thorens eingestellt, an dem die Wanne montiert war. Die Paddel waren aber abgenommen, und Silikon war auch nicht mehr vorhanden.

Sorry, das Ding für den 3er heisst "FD IIIs", der FD 200 ist für die Serie "2" und "2 imp."!!!

Weiter hat der Arm (wenn das Zubehör vollständig ist), die Möglichkeit durch eine Kombination von Metall und Kunststoffplatten das Gegengewicht und somit auch die Anpassung zum Systemgewicht zu verändern.

Eigentlich also ein sehr universeller Arm.

Aber wie schon Silberfuchs angeführt hat, würde ich den 3er auch eher mit einem passenden System mit höherer Compliance bestücken.



[Beitrag von GandRalf am 27. Dez 2006, 17:18 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#34 erstellt: 27. Dez 2006, 18:12
Hast du eine Wanne übrig ?
Ist bei mir keine montiert
Ansonsten werde ich das von silberfux empfohlenen System nehmen !!!
Habe jetzt erst mal das 30er Montiert aber etwas fehlen die bässe ist etwas höhen betont
OK ich muss das Subchassis noch genau einstellen aber dafür brauche ich etwas Zeit
Fotos morgen
GandRalf
Inventar
#35 erstellt: 28. Dez 2006, 07:27
Moin auch,

Nö! Habe keine Wanne. (jedenfalls nicht für den SME... ) Die ist auch nicht so häufig im Angebot.

Hast du denn den Arm auch im VTA (Tonarmhöhe ordentlich eingestellt? Bei der 30er Nadel macht sich da schon mal das eine oder andere Milimeterchen bemerkbar.
Auch eine Veränderung der Anschlußkapazität beeinflusst den Klang.

Da du aber schreibst, daß dein 30er schon recht alt ist, darf man auch einen gewissen Verschleiß etc. nicht ausser Acht lassen.

Wie alle hier kann ich auch nur Hilfestellung und Anleitung geben. Was du daraus machst, ist deine Sache...

Um die Verwirrung nochmal zu vergrössern, schiesse ich hier noch mal 2 Kandidaten nach, die nach meiner persönlichen Erfahrung ordentlich im Serie III Arm laufen. (entsprechend anpassbarer Vorverstärker vorausgesetzt):

Denon DL 160 (4,8 gr./ dyn. Compl. 10 ym/mN)
Audio Technica AT 440 ML (6.5 gr./ dyn.Compl. 40 µm/mN)



[Beitrag von GandRalf am 28. Dez 2006, 07:28 bearbeitet]
karellen
Stammgast
#36 erstellt: 28. Dez 2006, 14:09
Ortofon MC 25 FL

Neu schon unter 400€ zu bekommen, trotz der niedrigen Compliance von 16 durch die 10,5g des Tonabnehmers eine berechnete f(R) von 12,3Hz und klanglich mE in dieser Preisklasse nicht zu toppen. Ich hatte mal ein paar Systeme verglichen und berechnet:

Goldring 1042 (MM)
6,3g C=20 => 14,2Hz 209,00 €
Goldring Eroica GX L (MC)
5,5g C=18 => 16,0Hz 335,00 €
Ortofon 540 Mk II (MM)
5,0g C=25 => 14,2Hz 175,00 €
Audio-Technica OC-9 (MC)
8,5g C=14 => 14,6Hz 398,00 €
Denon DL-103 (MC)
8,5g C=5 => 24,4Hz 119,00 €
Denon DL-160 (MC HO)
4,8g C=10 => 23,0Hz 107,00 €
Grado Prestige Gold (MM)
5,5g C=20 => 15,2Hz 155,00 €
Ortofon MC 25 FL (MC)
10,5g C=16 => 12,3Hz 358,00 €

Auch vom eigenen Empfinden hatte mir da das MC25FL um Längen am besten gefallen.

Testen würde ich gerne mal ein AT-33 PTG oder gar AT-33 R, die sind aber nur per Import erhältlich und man kann sie sich somit vorher nicht mal eben so anhören...

@vinylrules: wie kommst Du auf 10,3Hz? Als Formel habe ich
f(R) = 1000 / [ 2 * Pi * Wurzel ( C * m ) ] mit m = effektive Masse (Tonarm + Tonabnehmer)
und komme damit auf 12,3Hz... *grübel*

Liebe Grüsse, Rainer
silberfux
Inventar
#37 erstellt: 28. Dez 2006, 14:56
Hi, ich hab zwar die Wanne, alle Paddel und auch das richtige Silikon dafür (halte sonst nicht viel von Silikon ), benutze die Wanne aber nicht, weil ich mit dem jetzigen Zustand voll zufrieden bin. Vorsorglich: Ich verkaufe sie dennoch nicht.

Zur "Formel": So weit ich weiß, rechnet man zum TA-Gewicht noch pauschal 1 g für Schräubchen und Muttern hinzu.


Gruß Silberfux
vinylover
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 28. Dez 2006, 21:37

silberfux schrieb:
Hey Jo ,
... Gerade bei "hochwertigen Systemen" sollte das - statt eines Kompromisses - dann auch die erste Wahl und der erste Rat sein.

Gruß Silberfux

letztens erst habe ich einen Bericht gelesen von einem TA-Tuner (Zeitschrift weiss ich jetzt nicht mehr). Dieser strippte ein DL 103 und verpasste ihm eine extraschwere Grundplatte um es letztlich im Bezug auf die zu erwartende Resonanz zu "optimieren". Ich denke, der Gewichtserhöhung befleissigen sich mehr Hersteller, als man erwarten würde. Selbst bei den Teuersten ihrer Gattung.

Prosit Neujahr!
wastelqastel
Inventar
#39 erstellt: 28. Dez 2006, 23:32
Hi
Habe heute mal probiert das Subchassis einzustellen
Keine Change
Die Chinchkabel sind einfach zuschwer und ein einstellen ist nicht Möglich Chinchkabel behindern das Chassis
Habe mir jetzt Kupferlackdraht besorgt 0,1mm und lass mir etwas einfallen (ZB:direkt Löten?)
Für andere Tipps bin ich offen
Wie habt ihr das Problem bei euren Subchassis gelöst mit einem SME?
Grüsse Peter


[Beitrag von wastelqastel am 28. Dez 2006, 23:43 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#40 erstellt: 29. Dez 2006, 11:49
Hi Wastel,

wenn man am Cinch-Terminal der SMEs ein relativ steifes Kabel anschließt, kann es zu solchen Problemen kommen. Habe im Moment ein Sommer Albedo dran, das ist auch relativ sperrig. Wenn man die Kabel geschickt am Tonarmbrett und am Chassis arretiert, kann man die Beweglichkeit trotzdem erhalten. Sonst bleibt nur ein flexibleres Kabel. Relativ flexibel und gut sind z.B. die SME-eigenen Kabel.

Andererseits steht mein Dreher (125 II) auf einem an der Wand befestigen Brett, so dass man auf die Schwabbelei eigentlich verzichten kann. Mit dem Herumprobieren von verschiedenen Kablen bin ich noch nicht fertig. Klanglich gefällt mir das Albedo gut. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass zumindest auf der Tonarm-Seite nicht auch noch tonnenschwere und ellenlange Cinch-Stecker dran sind. Wenn die Stecker am Chassis kratzen, kann man das Terminal umschrauben, so dass die Buchsen zur anderen Seite zeigen.

Kupferlackdraht wäre mir für eine Verbindung nach außen zu brüchig. Außerdem: Was ist mit der Abschirmung?

Gruß Silberfux


[Beitrag von silberfux am 29. Dez 2006, 11:51 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#41 erstellt: 29. Dez 2006, 12:31

Kupferlackdraht wäre mir für eine Verbindung nach außen zu brüchig

Währen ca 4 cm bis zu den Chinchbuchsen die ich ins Chassis einbauen würde


Was ist mit der Abschirmung?

Wenn es zu einsteuungen kommen sollte werde ich mir etwas anderes überlegen


Egal welches Chinchkabel ich bisher versucht hatte sie waren zu schwer von der Flexibilität habe ich keine Probleme das wäre gegangen
TomSawyer
Stammgast
#42 erstellt: 29. Dez 2006, 15:57

wastelqastel schrieb:
THX Matthias
Das erweitertet natürlich die möglichkeiten
Kann mir mal einer die Formel posten dann brauch ich nicht mehr Fragen :.


Hi Wastelquastel

schau mal unter The Cartidge Database

Tonabnehmer heraussuchen, Compliance anklicken, und schon kommst du zu der Tabelle mit den Resonanzfrequenzen für verschiedene effektive Massen von Tonarmen.

LG

Babak


[Beitrag von TomSawyer am 29. Dez 2006, 15:58 bearbeitet]
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