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Tonabnehmer für Thorens 160Mk II + TP 16 Mk III

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Leisehörer
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Dez 2006, 12:27
Hallo Forum!
Ich möchte mir ein neues System anschaffen, und je mehr ich die technischen Daten studiere, desto mehr Verwirrung entsteht!
Ich hatte den Plattenspieler mit dem AKG P20 MDR gekauft, und war damit nicht zufrieden. Letztendlich ist das System mit meiner Mithilfe kaputt gegangen. Als Phonopre benutze ich den MM/MC-Eingang meines Pio Vollverstärkers. Ein "vernünftiger" Phonovorverstärker soll irgendwann auch angeschafft werden.
Nun möchte ich Thorens-Besitzer bitten, ihre Eindrücke und Erfahrungen mit mir zu teilen, aber bitte keine Nullaussagen, wie "Du hast einen leichten Tonarm, also bietet sich ein System mit hoher Nachgiebigkeit an, wie Ortofon VM".
Wie viel sollte ich investieren, damit ich nicht nach einer kurzen Zeit wieder nach einem neuen system suche. Was wäre die vernünftige Obergrenze? Macht es Sinn ohne einen guten MC-Vorverstärker ein MC-System zu betreiben?
Das System sollte zurückhaltend in den Höhen sein, da meine Verstärker-LS Kombination da etwas aggressiv ist.
Und noch eine Anmerkung. Trotz mehrfacher Kontaktaufnahme zum Pio-Kundendienst, konnte ich die Kapazität des MM-Eingangs meines Pioneer 602 nicht in Erfahrung bringen. Kann mir da vielleicht jemand weiter helfen?
2wheel
Stammgast
#2 erstellt: 21. Dez 2006, 19:38
Grado Prestige laufen gut auf dem TP 16-III Tonarm. Konnte aber nur das Prestige "Black" (ca. 50,-€) und das Prestige "Green"(ca.80,-€) sowohl auf dem TD 320-I, als auch TD 160-II hören. Prinzipiell kämen sie von der Abstimmung Deinen Wünschen wohl entgegen, etwas zurückhaltend in den Höhen schöner Schmelz und Atmosphäre in den Mitten, bei flotterer Musik allerdings nicht die spritzigsten, schnellsten Tonabnehmer - das nächstgrössere Prestige "Blue" (ca.100,-€) soll etwas spritziger, flotter spielen.
Evtl. könnte auch das Shure M97xE interessant für Dich sein, ich habe es eine zeitlang auf meinem Thorens TD 150 mit Linn Basik+ Arm betrieben, klingt sehr schön homogen und musikalisch. Von AKG kenne ich nur das P8ES, das mir damals etwas zu dünn und spitz in den Höhen war, von daher könnten sich Grado oder Shure schon als Alternative anbieten.


[Beitrag von 2wheel am 21. Dez 2006, 19:49 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#3 erstellt: 21. Dez 2006, 20:49
Welchen Pio benutzt du ?
Wenn es sich um einen Klassiker handelt kannst du viel geld ausgeben bis du eine steigerung des Phonoverstärker findest
ein Nad oder Projekt sind da keine steigerung
Grüsse Peter
Leisehörer
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 21. Dez 2006, 21:41

wastelqastel schrieb:
Welchen Pio benutzt du ?
Wenn es sich um einen Klassiker handelt kannst du viel geld ausgeben bis du eine steigerung des Phonoverstärker findest
ein Nad oder Projekt sind da keine steigerung
Grüsse Peter

602. Ist kein Klassiker - BJ 1996, hat damals 900 DM kekostet. Hab eigentlich einen Restek Vollversterker, jedoch ohne Phonoteil.
wastelqastel
Inventar
#5 erstellt: 21. Dez 2006, 21:46
OK da wirst du um einen Phonopre nicht rumkommen
Als System kann man das Denon 103 empfehlen
2wheel
Stammgast
#6 erstellt: 21. Dez 2006, 21:53

wastelqastel schrieb:
Als System kann man das Denon 103 empfehlen


Klingt das noch gut, am mittelleichten Tonarm TP16-III?
aberlouer
Inventar
#7 erstellt: 21. Dez 2006, 22:01

2wheel schrieb:

wastelqastel schrieb:
Als System kann man das Denon 103 empfehlen


Klingt das noch gut, am mittelleichten Tonarm TP16-III?


Eigentlich passt das nicht, aber ausprobiert habe ich es nicht.

An meinem TP16 III läuft ein Goldring 1022 GX zu meiner vollsten Zufriedenheit. Das System spielt bei mir ziemlich ausgewogen.
Leisehörer
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 21. Dez 2006, 22:01

wastelqastel schrieb:
OK da wirst du um einen Phonopre nicht rumkommen
Als System kann man das Denon 103 empfehlen

Warum soll es ausgerechnet eines der am härtesten aufgehängten systeme sein? An einem leichten Tonarm?
Ich habe das Ortofon MC Nr. 2 ins Auge gefasst, zumindest von der Compliance her würde es passen. Wäre das was?
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 21. Dez 2006, 22:08
Hallo!

Das DL 103 ist für den Leichten Tonarm des Thorens denkbar ungeeignet. TP 16 MK II/MK III unterscheiden sich in der effektiven Masse nicht. ( 7,5 Gramm) Klanglich sehr gut passt z.B. ein OM 30S das ich in einer ähnlichen Konfiguration in einem TD 145 MK II verwende (Ebenfalls mit TP 16 MK III) Das Grado Prestige Silver im gleichen Tonarm klingt eher etwas zurückhaltend und kann in Mittelschweren Armen ab ca. 11 Gramm bedeutend besser Klingen. Überraschend gut klingt das Ortofon Rondo red in dem TP 16 MK III das auch rein Rechnerisch bei etwa 10 Hz Resonanzfrequenz liegt, somit ist auch Technisch alles im grünen Bereich.

MFG Günther
aberlouer
Inventar
#10 erstellt: 21. Dez 2006, 22:11

ch habe das Ortofon MC Nr. 2 ins Auge gefasst, zumindest von der Compliance her würde es passen. Wäre das was?


Das Ortofon liegt mit einer Resonanzfrequenz von 11,1 schon ziemlich weit oben. Kann aber noch passen.
vinylrules
Stammgast
#11 erstellt: 21. Dez 2006, 22:52
Hallo Leisehörer


aber bitte keine Nullaussagen, wie "Du hast einen leichten Tonarm, also bietet sich ein System mit hoher Nachgiebigkeit an, wie Ortofon VM"


Das wäre an sich gar nicht so eine "Nullaussage" wenn man die Masse des TA noch mit einrechnet. Und bei den 7,5gr. des Armes bieten sich auch nicht so viele MCs an, die man problemlos betreiben könnte.

Anyway, die genannten Goldring 1022/42 sind schon mal eine gute Idee. Ortofon MCs inkl. MC2 passen rechnerisch ganz gut, aber die Resonanzfrequenz ist nicht alles. Aufgrund der Labilität des Armes (und wenn ich dafür hier geschlagen werde) würde ich eher auf unkritische MMs zurückgreifen (das Ergebnis zählt). Das angesprochene Shure geht gut im dem Arm, auch die verschmähten Vinyl-Master - wobei ich zum Silver raten würde - oder die OM-Reihe (30 oder 40) von Ortofon. Auch eine Idee wäre das AT 440ML, das in schwereren Armen eher unangenehm klingt, im TP16/II aber eine ausgezeichnete Figur macht. Ach ne, soll ja nicht spritzig sein. Rechnerisch nicht so der Hit, aber erstaunlich gut funktionierend ist das DL160 von Denon in dem Arm.

Das DL103 geht gar nicht bzw. klingt in dem Arm sehr, sehr seltsam.....

Gruß

Matthias


PS: Früher gab es MCs im Plastikgehäuse wie Yamaha MC9 oder Ortofon MC10, die auch Thorens-Arme nicht gestreßt haben. Heute haben die Dinger einen Metallkorpus, sind schwer wie Sau und überfordern so einen Arm - warum eigentlich, wenn sie nicht besser klingen?
Leisehörer
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 22. Dez 2006, 00:23

vinylrules schrieb:
Hallo Leisehörer


aber bitte keine Nullaussagen, wie "Du hast einen leichten Tonarm, also bietet sich ein System mit hoher Nachgiebigkeit an, wie Ortofon VM"


Das wäre an sich gar nicht so eine "Nullaussage" wenn man die Masse des TA noch mit einrechnet. Und bei den 7,5gr. des Armes bieten sich auch nicht so viele MCs an, die man problemlos betreiben könnte.

Eine Nullaussage im Sinne einer pauschalen Empfehlung, die ohnehin auf jeder "analogen" Internetseite steht. Solche Empfehlungen kann ich auch geben 8). Was die Masse des TA angeht, so habe ich mir die empirische Formel zur Berechnung der Resonanzfrequenz längst im Excel-Arbeitsblatt einprogrammiert.


vinylrules schrieb:
Anyway, die genannten Goldring 1022/42 sind schon mal eine gute Idee. Ortofon MCs inkl. MC2 passen rechnerisch ganz gut, aber die Resonanzfrequenz ist nicht alles. Aufgrund der Labilität des Armes (und wenn ich dafür hier geschlagen werde) würde ich eher auf unkritische MMs zurückgreifen (das Ergebnis zählt).

Genau das wollte ich hören!


Das angesprochene Shure geht gut im dem Arm, auch die verschmähten Vinyl-Master - wobei ich zum Silver raten würde - oder die OM-Reihe (30 oder 40) von Ortofon.

Vinyl-Master Silver? Da wäre preislich ja fast schon ein Benz MC Silber drin. Oder geht das nicht an meinem Arm?


Auch eine Idee wäre das AT 440ML, das in schwereren Armen eher unangenehm klingt, im TP16/II aber eine ausgezeichnete Figur macht. Ach ne, soll ja nicht spritzig sein.

Spritzig darf's ruhig sein, die Höhen sollten nur nicht überbetont sein. Hatte ich auch schon auf meiner Kandidatenliste, bis ich durch widersprüchliche Angaben völlig verwirrt war. Zum einen gibt es AT 440ML und 440MLa, zum anderen heisst es bei phonophono Compliance (mm/µN) 15, bei "Die Nadel" CO = 35, und bei Audiotechnica Dynamische Nachgiebigkeit (x10-6 cm/Dyn): 10 Sind das die gleichen Einheiten?


Rechnerisch nicht so der Hit, aber erstaunlich gut funktionierend ist das DL160 von Denon in dem Arm.

Auch eine sehr wertvolle Information für mich! Das ist vielleicht der einzige Tonabnehmer, von dem ich nichts negatives gelesen habe, nur nicht im Zusammenhang mit TP16-III. Außerdem ist der Preis sehr attraktiv.


Das DL103 geht gar nicht bzw. klingt in dem Arm sehr, sehr seltsam.....

Ist nicht auf der Liste

Gruß, und vielen Dank!
silberfux
Inventar
#13 erstellt: 23. Dez 2006, 13:51
Hi, "verschmähte Vinylmaster", wer verschmäht die denn? Ich jedenfalls nicht, habe zwei Silver (540 II) und ein Blue im Einsatz und bin vollauf zufrieden.

Gruß Silberfux
vinylrules
Stammgast
#14 erstellt: 23. Dez 2006, 14:47
Hallo Silberfux,

ich habe die Eingangsfrage von Leisehörer als Ablehnung gegenüber den VM-Systemen interpretiert, aber trotzdem empfohlen. Hat sich inzwischen ja aufgeklärt, wie das Anfangsstatement zu verstehen war.

Frohes Fest und schöne Feiertage!

Matthias
silberfux
Inventar
#15 erstellt: 23. Dez 2006, 17:56
Matthias , auch Dir schöne Feiertage

Gruß silberfux
Leisehörer
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 24. Dez 2006, 00:05
Vielen Dank an alle, und noch eine frage an Matthias.

Rechnerisch nicht so der Hit, aber erstaunlich gut funktionierend ist das DL160 von Denon in dem Arm.

Heißt das erstaunlich gut für den leichten Tonarm, aber nicht so gut, wie mit einem schweren, oder uneingeschränkt gut?

Frohes Fest!


[Beitrag von Leisehörer am 24. Dez 2006, 00:05 bearbeitet]
TomSawyer
Stammgast
#17 erstellt: 24. Dez 2006, 12:33
Hallo

ich habe auch einen TP 16 Mk III.

Ich habe ein Benz Micro MC Silver laufen, und ich bin begeistert. Es harmoniert sehr gut mit dem Arm.

LG

Babak
vinylrules
Stammgast
#18 erstellt: 26. Dez 2006, 08:53
Hallo Leisehörer,


Heißt das erstaunlich gut für den leichten Tonarm, aber nicht so gut, wie mit einem schweren, oder uneingeschränkt gut?


Ich habe den direkten Vergleich nicht parallel mit einem schwereren Tonarm gemacht, aber mit dem Denon auf einem TD146 fehlte nichts bis auf ein wenig Druck im Bass, was aber eher am Laufwerk als am Tonabnehmer lag.

Gruß

Matthias
Leisehörer
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 26. Dez 2006, 11:21

TomSawyer schrieb:
Hallo

ich habe auch einen TP 16 Mk III.

Ich habe ein Benz Micro MC Silver laufen, und ich bin begeistert. Es harmoniert sehr gut mit dem Arm.

LG

Babak


Gut zu wissen, danke! Angesichts der geringn Plattenanzahl in meinem besitz, habe ich mir eine Grenze von ca. 150€ gesetzt.


[Beitrag von Leisehörer am 26. Dez 2006, 11:30 bearbeitet]
Seeräuber
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 31. Dez 2006, 21:54
Hallo !

Mein 147 jubilee mit TP 16 MK III hat das Denon DL 110 .
Es zeichnet sich in dieser Kombination durch ein gutes Auflösungsvermögen , eher hellen Klang und einen druckvollen aber trockenen Bass aus .

Für mein Empfinden eine ausgesprochen stimmige Kombination .

Eine deutliche Steigerung soll AT OC9 sein . Hab ich selbst aber noch nicht gehört . Allerdings wird das mit Sicherheit bei einer Neubestückung in der engeren Wahl sein.

Gruß

Günter
ronmann
Inventar
#21 erstellt: 31. Dez 2006, 22:03
ich hab meinen TP16 einfach schwerer (mittelschwer)gemacht, sodass die meisten Systeme passen.
Leisehörer
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 03. Jan 2007, 15:56
Frohes Neues Jahr und Danke für die Tipps!

Ich habe mich dazu entschlossen, bei den prädestinierten "weichen" Systemen zu bleiben, und habe heute das Shure M97xE bestellt.
silberfux
Inventar
#23 erstellt: 03. Jan 2007, 22:47
Leisehörer: Das dürfte eine gute Wahl sein. Bitte halte uns über den Erfolg informiert.

Gruß Silberfux
ronmann
Inventar
#24 erstellt: 03. Jan 2007, 22:50
ich kenne nur die Ortofon OM "Weichsysteme". Die gefallen mir nicht. Viel "Glück" mir Shure!
vinylrules
Stammgast
#25 erstellt: 04. Jan 2007, 08:15
@Leisehörer

Das Shure paßt gut in den TP16/III und kann in dem leichten Arm auch ohne das Dämpferbürstchen gefahren werden, ist dann etwas präziser. Berichte mal.

Gruß

Matthias

PS: Und beim Einbau auf den VTA achten!
Leisehörer
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 09. Jan 2007, 01:07
Das System ist nun montiert und grob justiert, und es klingt besser, als das AKG. Auch wenn es einen nicht direkt vom Hocker haut, bin ich nicht entteuscht von dem Kauf. Ich werde es dann mal sorgfältig justieren und die besagten 30 Stunden abwarten.

So long

Eduard
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