Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


TA für Thorens TD 160 mit TP 16 Mk III

+A -A
Autor
Beitrag
fairwaydrive
Neuling
#1 erstellt: 03. Nov 2013, 20:00
Hallo allerseits!

Obwohl ich eher der Generation angehöre, die mit CD aufgewachsen ist, bin vor ca. einem Jahr auf den Geschmack des Vinyls gekommen und dort auch etwas hängen geblieben ;). Bis zuletzt hatte ich einen einfachen Nordmende-Spieler, nun steht ein Thorens TD160 MkII, Tonarm TP 16 Mk III in meiner kleinen Studentenwohnung :D. Leider ist das bisher montierte System (Ortofon OD mit 10er Nadel) nicht mehr das frischeste, also muss ein neuer Tonabnehmer (für max. 150 Eur) her. Damit wären wir dann auch beim Thema:

Ich habe mich hier und woanders schon durch die Beiträge gewühlt, bisher bin ich auf folgende Optionen gestoßen:

(i) Ortofon VM red.
(ii) Grado Prestige Red1
(iii) Shure M97xE
Alternativ für weniger Geld wären dann da noch:
(iv) Ortofon OM 10 (also eigentlich das, was bisher drauf war)
(v) Grado Prestige Black1


Meine (wachsende :D) Palttensammlung ist relativ querbeet, von klassischen Sachen über Blues, Funk, Rock ist viel dabei. Wobei dabei der Schwerpunkt eher auf letzterem liegt (Led Zeppelin, Doors). Ich hätte aber auch Lust, mal ein bisschen in richtung Jazz etc. zu gehen. Der Tonabnehmer sollte also relativ universell einsetzbar sein.

Zu den Tonabnehmern oben weiß ich bisher folgendes:

(i) Gut an leichten Armen, habe noch nicht wirklich viel schlechtes drüber gehört, das teuerste der drei.
(ii) Eher "musikalisch", tiefer abgestimmt. Eher für mittelschwere Arme, die errechnete Resonanzfrequenz liegt mit 9,7 aber im guten Bereich. Ist die selektierte Version des Blue und passt laut irgendeinem Kommentar doch sehr gut zum TP 16 Mk III.
(iii) auch eher dunkel, soll aber teilweise massive Qualitätsprobleme haben


Ich würde mich freuen, Erfahrungen, Meinungen und eventuell andere Vorschläge von euch zu hören, was gut passen würde.
Da die meisten gelesenen Diskussionen schon sehr alt waren, wollte ich euch auch fragen, ob es da inzwischen irgendwas neueres gibt (zumal sich die o.g. Optionen scheinbar fast alle im Ausverkauf befinden)

Beste Grüße,
Max
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 04. Nov 2013, 05:43
Moin, Max !

Nagaoka MP-110, wie so oft angepriesen gemäß SUCHFUNKTION !

Über die Haltbarkeit der " gebondeten " Nadel denke ich erstmal 1-2 Jahre nicht nach.

Nagaoka Datenblatt alte Serie

Präzise justiert, reichen die manuell angegebenen Auflagekräfte völlig aus , wie Test mit DHFI Nr.2 zeigte !

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 04. Nov 2013, 19:27 bearbeitet]
akem
Inventar
#3 erstellt: 04. Nov 2013, 08:35
Hier mal meine Meinung zu den Systemen:

(i) Ortofon VM red. -> verzerrt ziemlich stark, für's Gebotene vieeel zu teuer
(ii) Grado Prestige Red1 -> Grado-Familienklang: bass- und hochtonfrei, aber schöne Mitten, kaum Spielfreude
(iii) Shure M97xE -> kenne ich nicht, würde ich aber von den genannten Kandidaten am ehesten nehmen, da zumindest von den Papierwerten her das beste der 5 Systeme
Alternativ für weniger Geld wären dann da noch:
(iv) Ortofon OM 10 (also eigentlich das, was bisher drauf war) -> nix gut
(v) Grado Prestige Black1 -> siehe ii

Alternativ möchte ich mal ein Sonus Gold Blue ins Rennen werfen, für spottbillige ~60€ zu haben (http://www.hifikit.se/varumarken/sonus/pickuper). Spielt aber eher in der Klasse eines VM Silver. Paßt aufgrund seiner hohen Compliance insbesondere auch sehr gut zu Deinem leichten Arm (der TP16 MK3 hat laut thorens-info.de gerade mal 7,5g effektive Masse).

Gruß
Andreas
muggelmuggel
Stammgast
#4 erstellt: 04. Nov 2013, 11:21
Acutex 412 STR für 62,-€ incl. Versand!!

VG
Peter
Jaws1974
Stammgast
#5 erstellt: 04. Nov 2013, 13:03

akem (Beitrag #3) schrieb:

Alternativ möchte ich mal ein Sonus Gold Blue ins Rennen werfen, für spottbillige ~60€ zu haben (http://www.hifikit.se/varumarken/sonus/pickuper).



Volle Zustimmung. Fantastisches System ...v.a. für den Preis.
Aber: Es ist NOS. Bei meinem war der Nadelgummi extrem verhärtet. Nach Reklamation hatte ich aber zwei Tage (aus Schweden!!!) später Ersatz im Briefkasten.

Grüße Bernd
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 04. Nov 2013, 19:30
Tja, Bernd !

Genau aus solchem Grund, der mich wieder Lebensenergie und -zeit kosten würde, werde ich mich mit solch' altem Gedönz nicht mehr intensiv beschäftigen.

MfG,
Erik
robertoxl
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 04. Nov 2013, 19:33
Hallo,

SONUS GOLD BLUE, hören und stauen was da raus kommt, man glaubt es nicht , über den Preis spreche ich hier gar nicht !

Ciao Robert
Jaws1974
Stammgast
#8 erstellt: 04. Nov 2013, 19:37
Naja...zu dem Preis war es mir das wert und die 5 Minuten für ne Mail und die zwei Tage warten, konnte ich ganz gut mit
meinen anderen Systemen überbrücken.
Jetzt läuft es prächtig an meinem TD 147.
Marsilio
Inventar
#9 erstellt: 04. Nov 2013, 19:37
Wieviel ist denn beim Sonus für die Ueberweisung/Versand einzurechnen?
Jaws1974
Stammgast
#10 erstellt: 04. Nov 2013, 19:44
Bei mir waren es 30 Kronen für Paypal und 180 Kronen für den Versand.

EDIT: 80 Kronen nicht 180 Kronen!!! Mein Fehler. Sorry!!


[Beitrag von Jaws1974 am 04. Nov 2013, 19:47 bearbeitet]
fairwaydrive
Neuling
#11 erstellt: 04. Nov 2013, 20:34
Oha, da ist ja einiges bei rum gekommen. Vielen Dank erst einmal für eure Antworten!

Das hört sich ja alles sehr interessant an! Gerade das Sonus scheint ja nach den hier zu lesenen Reaktionen einen Versuch wert zu sein. Umso besser, dass es so günstig ist ;).
Und wenns bei hartem Gummi Ersatz gibt, würde mich die zusätzliche Wartezeit wohl auch nicht stören.
Zu dem Acutex und Nagaoka habe ich jetzt nicht ganz so viel wie zum Sonus gefunden, aber was dazu zu lesen war, war auch nur gut. Wobei mir der Mund für das Sonus jetzt ja schon ein bisschen wässrig gemacht wurde
Was ist denn der große Nachteil bei NOS, außer, dass man auf ein defektes Teil stoßen kann (welches dann hoffentlich ersetzt werden würde)? Seit wann wird das System denn nicht mehr gebaut? Ich habe da ja Berichte von '79 zu gefunden

Beste Grüße,
Max
Jaws1974
Stammgast
#12 erstellt: 04. Nov 2013, 20:49
Zum Baujahr kann ich nichts sagen, aber es wird schon ne ganze Weile nicht mehr gebaut.
Ein verhärterter Gummi ist bei NOS (v.a. Sonus) wohl relativ oft der Fall. Der Verhärtungsgrad ist auch sehr unterschiedlich. Meist kann man
das System einfach 50 Stunden lang mit erhöhter Auflagekraft einspielen und bekommt die Originalcompliance zurück.
Meins war allerdings so verhärtet, dass es extrem verzerrt hat. Bisher hab ich es mit allen Versuchen (Platenclene zum Weichmachen) nicht hinbekommen.
Hab ne Mail an hifikit geschickt und wie gesagt zügig ne Ersatznadel bekommen, die ich dann wie oben beschrieben eingespielt habe.
Jetzt klingt es klasse.
Bestell aber nicht über das Bestellformular. Schick am Besten einfach ne Anfrage per Mail wie hoch die Kosten für Versand etc. sind und frag doch auch mal nach was ist, wenn der Gummi nicht passt. Muss halt auf Englisch sein.
Ich hab jetzt schon zweimal dort bestellt (Sonus Gold Blue und Sonus Silver,auch sehr zu empfehlen und noch günstiger) und gute Erfahrungen gemacht.

Grüße Bernd
fairwaydrive
Neuling
#13 erstellt: 04. Nov 2013, 20:55
Danke Bernd, für die Info!
Englisch sollte kein Problem sein Ich denke, ich schreib denen zumindest mal so eine Anfrage.
Beste Grüße,
Max
robertoxl
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 05. Nov 2013, 09:06
Hallo Max,

Mein SONUS GOLD Blue habe ich nun seit 8 Monaten auf dem THORENS 166 MKII / TP63 drauf.
Feiner Sound mit ganz vielen Details und ausreichender Bass ist auch vorhanden, ich höre übrigens ähnliche Musik wie Du.

Aus Interesse und weil sehr preiswert habe ich mir dan das SONUS SILVER bestellt !
Da fehlte mir jedoch im Vergleich einiges, weshalb ich mich wieder davon getrent habe.


Schöne Grüße aus Tirol
Robert


[Beitrag von robertoxl am 05. Nov 2013, 09:08 bearbeitet]
saltandpepperformymusic
Neuling
#15 erstellt: 27. Apr 2014, 11:24
Hallo liebe Forengemeinde,

ich habe einen Thorens TD 145 MK II (TP62 /TP 16 MK ii mit Eff. Masse von 7,5g) und bin seit September 2013 als Neuling auf Vinyl unterwegs.
Der Dreher ist an einem Rotel RA 12 mit zwei Dali Zensor 5, als Lautsprecher, angeschlossen (Dali-Rotel Kombi ist recht analytisch, trockenere Bässe).

Ich wollte nun, da ich nach einigem Probieren und justieren Üben Spaß am Vinyl gefunden auf ein etwas besseres System wechseln.
Von der Musik her, höre ich gern neueres, viel "The National, aber auch mal Pink Floyd, oder Daft Punk, Editors...also gerne auch etwas mit Synthie-Einflüssen.

Erst schwebte mir als neuer TA ein Ortofon VM Red vor, mittlerweile hätte ich nach einigen Recherchen allerdings Interesse an
(i) einem Sonus Gold Blue, wobei die Frage wäre: Wie erkennt man das verhärtete Gummi im Falles des Falles, oder ein
(ii) einem Acutex 412 STR, bei dem es schief eingebaute Nadeln gibt: Das würde ich erkennen können

Was würdet ihr mir von beiden empfehlen, im Hinblick auf meine Anlage?
Kann mir jemand erklären, wie sich das Sonus verhärtet und nicht verhärtet verhält:)?

Vielen Dank und sorry, dass ich diesen alten Thread wieder ausgrabe!

Mein TD 145 MK ii

Gruß
Christian
Marsilio
Inventar
#16 erstellt: 27. Apr 2014, 11:33
Hallo Christian

In erster Linie "erkennt" man ein verhärteter Auflagegummi, wenn die Nadel schlecht klingt, ev. springt. Mit einem längeren Einspielen (ca. 30 Stunden) mit erhöhter Auflagekraft (beim Sonus so etwa 2.2) kann man das aber wieder weichspielen. Andere Kollegen hier im Forum haben sogar mit Gummiaufweicher experimentiert.

Das Acutex scheint diesbezüglich weniger anfällig zu sein, benötigt aber auch eine gewisse Einspielphase. Allerdings gab es zuletzt hier im Forum Meldungen von krummen Nadeln.

Ich habe beide Tonabnehmer und zufälligerweise gestern Abend zum Zeitvertreib mal wieder ein bisschen hin- und hergewechselt (ich habe einen Dual 704-Plattenspieler mit diesen genialen Wechsel-TK's für die Tonabnehmer). Grundsätzlich finde ich beide Tonabnehmer empfehlenswert. In ihrer Charakteristik sind sie nicht ganz gleich.

Das Acutex STR412, das übrigens extrem leicht ist (beim Thorens ist denkbar, dass Du das Headshell sogar leicht beschweren müsstest) ist ein Dampfmacher mit breitem Stereobild, löst gut auf, hat auch gute Bässe. Du hast als Hörer das Gefühl , VOR der Bühne zu sitzen.

Das Sonus Blue Gold ist imho das elegantere, vornehmere System. Löst sehr gut auf, macht weniger Drive als das Acutex, dafür hat es für mich so einen Hauch von Magie - ich finde, es spielt schon fast dreidimensional. Du sitzt als Hörer nicht mehr vor der Bühne sondern MITTEN in der Band drin.

Aber wie gesagt, das sind nur meine ganz persönlichen Einschätzungen.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 27. Apr 2014, 11:36 bearbeitet]
saltandpepperformymusic
Neuling
#17 erstellt: 27. Apr 2014, 15:32
Manuel, schonmal vielen Dank für die schnelle Antwort,
praktisch, dass du die genau diese TAs zum durchwechseln hast

Bedenken die ich noch hab, sind, da ich noch nie ein wirklich gutes System gehört habe, ob ich solche Verhärtung überhaupt hören würde, oder sind die äußerst offensichtlich?

Das Acutex 412 wiegt wohl 4.0 Gramm, was am TP 62 nach meinen Recherchen die unterste Grenze ist.
Was würde ich durch dieses geringe Gewicht für Nachteile in kauf nehmen müssen,
f_Resonanz=1000/(2 * 3,142 * SQRT(24* (4+8,5))) =9,19 Hz ist doch an sich super, oder?

Für das Sonus Gold Blue machst du mir die Hoffnung lange dran Spaß zu haben, da es wahrscheinlich auf die Dauer weniger anstrengend zu hören ist...
(f_Resonanz = 6 Hz)

Hat ansonsten jemand eine Meinung zu meinem Rodel RA 12 Phonoeingang? (20 – 15.000 Hz, ±0,3 dB, Empfindlichkeit/Impedanz 2,5 mV/47 kOhm)

Gruß,

Christian
akem
Inventar
#18 erstellt: 27. Apr 2014, 17:24

saltandpepperformymusic (Beitrag #17) schrieb:

Bedenken die ich noch hab, sind, da ich noch nie ein wirklich gutes System gehört habe, ob ich solche Verhärtung überhaupt hören würde, oder sind die äußerst offensichtlich?

Das Acutex 412 wiegt wohl 4.0 Gramm, was am TP 62 nach meinen Recherchen die unterste Grenze ist.
Was würde ich durch dieses geringe Gewicht für Nachteile in kauf nehmen müssen,
f_Resonanz=1000/(2 * 3,142 * SQRT(24* (4+8,5))) =9,19 Hz ist doch an sich super, oder?


Ich denke mal, daß eine verhärtete Nadel erstens mal immer wieder springen würde bei der vorgesehenen Auflagekraft und zweitens würde man auch ziemliche Verzerrungen hören. Wenn die Nadel wirklich verhärtet sein sollte, kannst Du das bei hifikit dem Vernehmen nach sehr unkompliziert reklamieren und bekommst ohne große Diskussionen Ersatz geschickt.

Wenn das System so leicht ist, kann es ggf. passieren, daß man das Gegengewicht des Tonarms nicht weit genug vordrehen kann, wenn das System eine einigermaßen hohe Auflagekraft braucht. Würde also zum Beispiel ein TA 4g wiegen und 2,5g Auflagekraft brauchen, könnte es vielleicht eng werden. Wenn der Tonarm aber eine dynamische Auflagekrafteinstellung hat (seitliches Rädchen, das die Auflagekraft per Feder einstellt), sind solche Probleme kaum zu erwarten. Wenn der Tonabnehmer nur wenig Auflagekraft braucht (z.B. 1...1,5g) dann wohl auch nicht.

Gruß
Andreas
TBF_Avenger
Stammgast
#19 erstellt: 27. Apr 2014, 22:17
Abend,
Ich nutze seit kurzem das Acutex an meinem TD 320 mit einem TP16 MkIII und bin wirklich zufrieden damit. Es liefert kräftigen Bass, hat eine gute Auflösung und verzerrt auch nicht wirklich. Die Einspielphase ist aber noch im Gange.
Auch das zweite 412 STR, das ich bestellt hatte, war in einwandfreiem Zustand. Es scheint jedoch auch Exemplare mit schiefem Nadelträger zu geben.

Problem am TP 16 MkIII könnte das niedrige Gewicht des Acutex sein. Müsste also möglicherweise etwas beschwert werden. Ich habe das Acutex am gegenüber dem TP 62/63 etwas schwererem TP 63 Spezial montiert und gerade noch ohne zusätzliches beschweren ausbalanciert bekommen.
Am normalen TP 63 habe ich das Acutex nicht ausprobiert.


[Beitrag von TBF_Avenger am 27. Apr 2014, 22:19 bearbeitet]
saltandpepperformymusic
Neuling
#20 erstellt: 01. Mai 2014, 07:48
Hallo,

ihr habt mir meine Entscheidung, das Sonus Gold Blue zu bestellen, erleichtert.
Ich wollte nicht gleich beim ersten guten TA ins experimentieren mit Gewichten geraten, aber ich könnte mir auch vorstellen nach einer Zeit noch das Acutex hinzu zu ordern:)

Viele Grüße,

Christian
TBF_Avenger
Stammgast
#21 erstellt: 01. Mai 2014, 08:29
Das Sonus ist auf jeden Fall eine gute Wahl

Etwas schwerer als das Acutex 412 ist das M 312 III STR vom gleichen Hersteller (Ich glaube 5,45g), habe es allerdings (noch?) nicht ausprobiert. Sollte dann aber eigentlich ohne Beschweren klappen.
saltandpepperformymusic
Neuling
#22 erstellt: 01. Mai 2014, 09:02
Marvin, interessanter Tipp (auch preislich)!

Eine Frage die sich mir stellt, wo ich soeben schon die Versandmail von posten.se bekomme:

Meine Thorens TP16 Skala gibt Antiskating-Vergleichswerte für konische und elliptische Schliffe.
Wie verhält sich das AS beim Line-Contact-Schliff (Sonus Gold Blue) im vergleich zum elliptischen Schliff?
Ich habe gelesen, dass bei schärferen Schliffen das AS niedriger einzuordnen ist (Ist Line-Contact wegen dem Line nicht sogar weniger scharf als?).
Manche sagen, sie würden es gar auf Null stellen, wobei beim TP 16 Mk ii Null>0 ist

Habt ihr da Erfahrungen?

Viele Grüße,

Christian
Lucky_Tube
Stammgast
#23 erstellt: 03. Mai 2014, 13:50
Hallo,

habe mir das Sonus auch bestellt nachdem ich mit einem AT110e nicht wirklich glücklich wurde und eine neue Nadel für's vorhandene Ortofon VMS Exklusive mit 170€ zu teuer ist. Das VMS Exklusiv klingt übrigens am TP16 sehr gut.

Ich möchte mich also der vorangegangen Frage anschließen.

Antiskating beim Sonus wie einstellen???

LG

Lucky
akem
Inventar
#24 erstellt: 03. Mai 2014, 14:44
Wie immer: erstmal Antiskating = Auflagkraft (laut Skala).
Dann optimieren:
- Verzerrungen auf beiden Kanälen: Auflagekraft etwas erhöhen
- Verzerrungen im linken Kanal: Antiskating etwas verringern (also wirklich nur leicht zurücknehmen!)
- Verzerrungen im rechten Kanal: AS etwas erhöhen
Einfach ans Optimum herantasten...

Gruß
Andreas
Lucky_Tube
Stammgast
#25 erstellt: 03. Mai 2014, 15:12
Danke Andreas!

Nach welchen Nadeltyp bzw. nach welcher Skala muß man sich beim Sonus richten?
akem
Inventar
#26 erstellt: 03. Mai 2014, 15:56
Die Skalen sind normalerweise auf Rundnadeln ausgelegt, soweit meine Erfahrung. Rundnadeln haben normalerweise 15µm Radius in allen Ebenen (horizontal und vertikal). Manche Skalierungen sind doppelt oder gar dreifach. Doppelte Skalen sind zusätzlich für elliptische Nadeln (aber da geht's schon los: Ellipse ist nicht gleich Ellipse...) und manchmal sogar eine "CD4" Skala. Die gilt dann schon für schärfere Schliffe, die CD4-tauglich sind (CD4 ist Quadrofonie). Aber auch da gibt es Unterschiede. Du siehst also, daß eine solche Skalierung immer nur ein grober Richtwert ist...

Gruß
Andreas
saltandpepperformymusic
Neuling
#27 erstellt: 04. Mai 2014, 16:06
Hallo zusammen,

mein Sonus Gold Blue ist nun da, dran und ich bin hellauf begeistert:).
Obwohl ich es noch nicht perfekt justiert habe sitze ich IN der Bühne (danke Manuel!).
Leider ließ die Zeit heute keine perfekte Justage zu...aber ich bedanke mich vielmals für eure Hilfen und Tipps, ich bin jetzt schon besser unterwegs als mit dem AT 95 e bei (meiner Meinung nach) perfekter Justage!

Zum Antiskating: ich habe es am TP 16 MK ii (TD 145) leicht unterhalb des Wertes der Auflagekraft, und zwar auf 1,3 der Skala für den trockenen, elliptischen Diamanten, gestellt. Dies liegt daran das ich bei 1,0g (gemessen mit einer TA Waage, nicht exakt gleich dem TA Rädchen) Auflagekraft starke Verzerrungen, jedoch kein Springen, beim Sonus hatte. Bei gemessenen 1,5g AK waren die Verzerrungen dann weg und das AS passte bei der genannten Kraft gut.

Was bei mir nun noch aussteht: Man kann/sollte den Tonarm beim TD 145 nicht in der Höhe verstellen (anderes Thema...), daher muss ich das 2mm Thorens-Unterlegplättchen zwischen Abnehmer und Headshell TP 62 noch entfernen (spricht das was gegen?), damit der Tonabnehmer mit der oberen Kante parallel zur Platte läuft. Bisher fällt er leicht nach hinten ab.

Viele Grüße,

Christian:)


[Beitrag von saltandpepperformymusic am 04. Mai 2014, 17:52 bearbeitet]
akem
Inventar
#28 erstellt: 04. Mai 2014, 17:11
Ja, der Arm sollte waagerecht sein. Nimm das Distanzplättchen raus und heb es auf.

Gruß
Andreas
saltandpepperformymusic
Neuling
#29 erstellt: 04. Mai 2014, 17:24
Hi Andreas,

danke für die Bestätigung

Der Thorens TD 145 MK ii ist übrigens ein Spezialfall, bei dem TP 62 sollte man keinen waagerechten Arm einstellen.
Habe da auch schon viel recherchiert, es wird wegen der Endabschaltung dringend von der Höhenverstellung abgeraten.
Wenn man bei google nach Bildern des TD 145 MK ii sucht, sieht man, dass quasi jeder ein Tonarm Gefälle hat.
Die Abnehmer sind jedoch mit der oberen Kante waagerecht zur Platte.
Das will ich noch durch Entnahme der Distanzplatte erzeugen.


[Beitrag von saltandpepperformymusic am 04. Mai 2014, 17:25 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#30 erstellt: 04. Mai 2014, 17:42
Freut mich wenn Euch das Sonus gefällt! In den USA gibt es auch heute noch Anbieter, die irre Preise dafür verlangen:
http://www.adelcom.net/SonusCart1.htm

Und nicht vergessen: Es braucht schon 20 Stunden Einspielzeit - danach ist es noch besser! Ich wage es hier mal, es mit zu den Spitzen-MM's zu zählen!

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 04. Mai 2014, 17:44 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#31 erstellt: 04. Mai 2014, 19:06
Nabend !

Die Antiskatingeinstellung würde ich nicht allzu hoch bewerten und auch nicht zu Perfektionismus tendieren, denn die Fadengewichte ( z. B. bei Thorens und Pro-Ject ) lassen je nach Kerbung Toleranzen von plusminus 0,25 zu. Läuft trotzdem alles seit Jahrzehnten.

@ Manuel:

Na, bei dem abgedrehten USA-Link kann der Schwede doch hervorragende Margen mit seinem Rest fahren und sogar vorselektieren, damit er möglichst wenig Retouren hat.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 04. Mai 2014, 20:28
Hallo!

Erik das ist ein TP-16/III, der hat kein Bamselgewicht sondern ein magnetisches Antiskating das Thorens seinerzeit besser gelöst hatte als z.B. Rega die es bis heute nicht geschafft haben einen Tonarm auf den Markt zu bringen bei dem man das AS wirklich auf null stellen kann.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#33 erstellt: 04. Mai 2014, 22:13
@ Günther:

Die Unterschiede bei den Thorens-Armen sind mir geläufig. Ich wollte nur daraufhinweisen, daß es nach Thorens-Manier bei manchen Armen ausreichen sollte, das Fadengewicht z. B. bei 1,75 ODER bei 2,00 einzuhängen, obwohl die Auflagekraft ein Zwischenwert ist.

Ich kann mich schwach an ältere Thorens-Arme erinnern, bei der die Skala des magnetischen Antiskating als Orientierung fast unbrauchbar war und sehr hohe Werte eingestellt werden mußten. Und die 110er-115er kränkelten artverwandt.

Trotz Deiner berechtigten Kritik können die Rega'ner ohne weiteres mit dem Skating-Handikap leben, pimpen und hören.

MfG,
Erik
Lucky_Tube
Stammgast
#34 erstellt: 05. Mai 2014, 06:08
Der Sonntag war ein Sonustag

Leider!

Habe das Sonus eingebaut. System läuft parallel zur Platte. Arm 100%ig ausbalanciert. Auflagekraft auf 1,25, AS ebenso. Der Arm gleitet (rutscht) über die Platte. Auch Veränderungen Gewicht, AS bzw. nochmals alle Einstellungen wiederholt usw usw usw......den ganzen Sonntag...es rutscht.
Nadelträger ist leichtgängig und die Nadel vorhanden bzw. nicht defekt.
Jetzt bin ich doch einigermaßen deprimiert

Was ist da los?????

LG
Lucky
akem
Inventar
#35 erstellt: 05. Mai 2014, 06:42
Bist Du sicher, daß Du bei der Auflagekrafteinstellung nach dem Ausbalancieren und "Nullstellen" des Skalenrings wirklich das ganze Gegengewicht verdreht hast und nicht nur den Skalenring?

Gruß
Andreas
Lucky_Tube
Stammgast
#36 erstellt: 05. Mai 2014, 07:15
Hi Andreas,

1. Auflagekraft u. AS auf 0
2. Tonarm ausbalanciert mit Gegengewicht (hinten am Tonarm)
3. Auflagekraft auf 1,25 am Skalenring danach AS auf 1,25

oder mache ich da grundsätzlich was falsch?
akem
Inventar
#37 erstellt: 05. Mai 2014, 10:37
So geht's richtig:
1.) Tonarm ausbalancieren, AS dazu praktischerweise auf 0
2.) dann Gegengewicht festhalten und den Skalenring auf 0 drehen
3.) Gegengewicht inklusive Skalenring nach vorne drehen bis die 1,25 erreicht sind
4.) Antiskating einstellen, erstmal nach Skalenwert
5.) Hören. Wenn es auf beiden Tonkanälen verzerrt, Auflagekraft leicht erhöhen (so 0,1g etwa). Wenn es links verzerrt, AS leicht verringern (Aber nur leicht, Kleine Veränderungen können hier schon sehr viel ausmachen! Wenn es ein Rad ist, nur soweit drehen, daß sich das Rad gerade so einen Ticken weiterbewegt hat, also von 1,25 auf 1,20.) Wenn es rechts verzerrt, AS leicht erhöhen. Das ist ein Optimierungsprozeß, der nur durch viel Hören erfolgen kann. Das kann, je nachdem, wie oft Du hörst und was Du hörst, durchaus mehrere Wochen dauern. Energiereiche Musik wie Metal oder Frauenstimmen eignen sich für sowas.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 05. Mai 2014, 11:19
Hallo!

@akem

Der TP-16/III ist ein Tonarm mit dynamischer Auflagekrafteinstellung, da gibt es weder einen Skalenring noch braucht er die Gravitation um die Auflagekraft zu generieren das macht eine Feder.

@Lucky_Tube

Grunzätzlich machst du alles richtig, nur solltest du prüfen ob die eingestellte Auflagekraft nicht zu gering ist, eine Tonarmwaage wäre hier nicht verkehrt.

Möglicherweise hast du einen Schaden am Tonarm, der Nylonfaden zwischen dem Führungsstäbchen des Kontergewichtes und der hinteren Oberseite des Lagerblocks existiert noch?

MFG Günther
Lucky_Tube
Stammgast
#39 erstellt: 05. Mai 2014, 11:20
mh..

mein Tonarm ist ein Thorens TP 16 mkIII der hat am Gegengewicht keinen Drehring
oder.....
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 05. Mai 2014, 11:47
Hallo!


Nein, natürlich hat der TP-16/xx keinen Drehring am Kontergewicht.

Schau doch bitte einmal nach ob der von mir erwähnte Nnylonfaden noch da ist und auch nicht durchhängt o.ä. er muß in jeder Tonarmstellung straffgezogen sein, ansonsten fünktioniert die Auflagekrafteinstellung nicht mehr.

Diese wird durch eine Zugfeder generiert die an hinteren oberen Teil des Lagerblocks sitzt und ihre Kraft mit Hilfe des besagten Nylonfadens auf den Tonarm überträgt. Mit dem Skalenring ziehst du diese Feder an.

MFG Günther
Lucky_Tube
Stammgast
#41 erstellt: 05. Mai 2014, 12:18
Hallo Günther,

der Faden ist stramm. Habe soeben das alte AT110e wieder angeschraubt. Jetzt läuft er wieder. Kann es sein, dass das Sonus einfach nicht zum TP 16 Tonarm passt?

LG

Lucky


[Beitrag von Lucky_Tube am 05. Mai 2014, 12:39 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#42 erstellt: 05. Mai 2014, 12:43
Hallo!

Du meinst dieses System?

Sonus Gold
Ein Spitzen-System. Ausgezeichnet durch geringste bewegliche Masse, durch exzellenten Frequenzverlauf und durch hervorragende Abtastfähigkeit. Die GOLD-Serie ist speziell für leichte Tonarme mit
einer Lagerreibung unter 15 mg konzipiert. Sie besticht durch Impulsrreue und außergewöhnlich exakte Durchzeichnung klanglicher Details.
GOLD GREEN LABEL Diamantnadel mit sphärischem Schliff. Besonders geeignet für iItere Schallplatten, da die Nadel innerhalb der Rille für einen Störungs-Ausgleich sorgt.
GOLD RED LABEL Diamantnadel mit poliertem elliptischem Schliff. Für höchste Genauigkeit beim Abtasten der Plattenrille.
GOLD BLUE LABEL Diamantnadel mit modifiziertem »Line Contact«-Schliff. Dieser Typ, mit excellentem Frequenzgang, eignet sich zur Wiedergabe quadrophonischer Aufnahmen.
Gold Green
Übertragungsbereich(Hz) 10-21000
Ausgangsspannung (mV/cm/sec ) 0,8
Stat. Nadelnachgiebigkeit (Compliance cm/dyne x 10-6) 50
Kanaltrennung bei 1 kHz (dB) bei 10 kHz (dB) 30/20
Auflagekraftkraft (p) 1,5
Kanalsymmetrie innnerh. 2 dB
Optimale Lastimpedanz (Ohm/pF) 4700/400
Impedanz (Ohm/mH) 350/180
Gewicht (g) 5,5
Gold Red
Übertragungsbereich(Hz) 10-29000
Kanaltrennung bei 1 kHz (dB) bei 10 kHz (dB) 30/25
Auflagekraftkraft (p) 1,25
Gold Blue
Übertragungsbereich(Hz) 10-40000
Auflagekraftkraft (p) 1,0
Optimale Lastimpedanz (Ohm/pF) 47000/400 Quadro 47000/250
…. Bei Gold Red und Blue restliche Daten identisch mit Green……
Empfehlung Tonarme: ADC LMF 1, Bereuer Dynamics 5/6, Grace G 707, Infinity Black Widow, Mayware Foprmula 4/III, Michel Focus, Micro-Seiki MA 707, SME 3009 II und III


Selbst bei der recht niedrigen Resonanzfrequenz von 6,2 Hz die das System an dem sehr leichten TP-16/III hat dürfte ein solcher Effekt nicht auftreten. So etwas kenne ich nur von Systemen bei denen die Nadel nicht mehr vorhanden ist oder aber die Nadel schräg eingebaut ist. -Schrott also-.

Ich nehme einmal an daß das System beschädigt ist.

MFG Günther
Lucky_Tube
Stammgast
#43 erstellt: 05. Mai 2014, 13:57
Es ist das Sonus Gold Blue. Ich habe es gekauft weil es an verschiedenen Stellen sehr gelobt wurde und für leichte Arme wie den TP 16 sehr geeignet sein soll. Ich hoffe es geht auch für Stereo und nicht nur für Quadrophonie. Bei parallelem Tonarm zeigt die Nadel leicht nach hinten. Ist das normal?
Marsilio
Inventar
#44 erstellt: 05. Mai 2014, 14:11
Bei meinem Sonus musste ich auch erst einen Abend lang Try&Error-Versuche machen bis es passte. Ich vermute aber dennoch, dass Du ein fehlerhaftes Exemplar erwischt hast. Das kommt offenbar schon mal vor bei den alten Sonus, deshalb weise ich bei meinen Empfehlungen für das Sonus auch immer wieder auf den Umstand hin, dass dieses Risiko bei diesen NOS-Tonabnehmern grundsätzlich besteht. Das dürfte auch einer der Gründe sein, warum ein Tonabnehmer dieser Güteklasse vergleichsweise günstig verkauft wird.

Einfach mal bei hifitik nachfragen, sie sollen da sehr kulant sein und Dir Ersatz schicken.

Hast Du die Möglichkeit, für die Experten ein Bild Deines TA hier im Forum hochzuladen?

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 05. Mai 2014, 14:14 bearbeitet]
akem
Inventar
#45 erstellt: 05. Mai 2014, 14:16
Das ist schon normal. Hatten wir erst neulich hier, wo sich auch jemand gewundert hat. Sorry wegen dem Tonarm, da hast Du die "berühmte" Ausnahme von der Regel...
Es könnte höchstens sein, daß die Nadel total verhärtet ist. Aber Du hast ja glaub ich geschrieben, daß die Nadel weich sei.
Zur Quadrophonie: das war sozusagen der Großvater von Dolby Digital, der erste Ansatz eines kommerziellen Rundum-Tonverfahrens. Dazu hat man auf den Stereo-Frequenzbereich nochmal 20kHz obendrauf gesattelt. Bei 30kHz gab es einen Träger, auf den die beiden hinteren Kanäle in einer Mischung aus Amplituden- und Frequenzmodulation aufmoduliert waren. Insgesamt ging die Bandbreite also bis 40kHz. Das können "normale" Hifi-Tonabnehmer natürlich nicht. Die Tonabnehmer, die das aber konnten, hatten das Prädikat Quadrophonie-Tauglich. Du kannst das quasi als ein Qualitätsmerkmal verstehen. Die Quadrophonie-tauglichen Systeme können im Hochton sehr viel mehr, als normale Tonabnehmer. Ob es dann besonders viele Platten gibt, wo sich dieses Potential tatsächlich hörbar bemerkbar macht, steht auf einem anderen Blatt Papier. Es gibt ja einige Leute, die der Meinung sind, daß bei normalen kommerziellen Platten bei rund 12kHz der Hahn zugedreht wird, weil alles darüber den Schneidkopf zu sehr belasten würde. Ich persönlich bin da zwar etwas anderer Meinung, aber gut....

Gruß
Andreas
Lucky_Tube
Stammgast
#46 erstellt: 05. Mai 2014, 14:43
Danke erst mal an alle für die sehr freundliche und ausführliche Hilfe.

Ich werde bei Gelegenheit ein Foto einstellen. Zuerst schreibe ich aber an Hifikit. Ich hoffe, dass die es umtauschen.

@Andreas
eine leicht schrägstehende Nadel ist also normal !?


Alles sehr schade. Ich hatte mich schon gefreut. Da kann man wohl nix machen.

LG
Lucky
Hörbert
Moderator
#47 erstellt: 05. Mai 2014, 14:48
Hallo!

@akem

Na ja, was heißt hier "Ausnahme von der Regel" rund ein drittel aller hochwertigen Tonarme funktioniert nach dem dynamischen Prinzip und auch Dual hat seinerzeit nur Tonarme mit dynamischer Auflagekrafteinstellung gefertigt, -diese Tonarme sind halt teuerer und aufwendiger zu fretigen haben dafür aber eine ganze Reihe von Vorteilen vor allem bei stärker verwellten Schallplatten.

@Lucky_Tube

Leider ist keine seltene Ausnahme das NOS-Systeme und Nadeleinschübe beschädigt sind, das ist ein leidiges Thema und einer der Gründe warum ich diese Abtaster nicht empfehle, -der andere ist daß man diese Abtaster nicht beliebig nachkaufen kann-. Mit ein wenig Glück bekommst du das System wahrscheinlich ersetzt falls es noch Vorräte davon gibt.

MFG Günther
akem
Inventar
#48 erstellt: 06. Mai 2014, 06:04

Lucky_Tube (Beitrag #46) schrieb:

@Andreas
eine leicht schrägstehende Nadel ist also normal !?


Es kommt darauf an, wie die Nadel schief steht. Wenn Du beim Abspielen von der Seite auf die Nadel schaust, steht die Nadel meist nicht senkrecht in der Platte sondern leicht schräg (20° ggü. der Senkrechten). Wenn Du damit aber meinen solltest, daß der Nadelträger schief aus dem Systemkörper ragt, das ist dann was anderes. Das sollte natürlich nicht sein und ist in der Tat ein Indiz dafür, daß mit der Lagerung des Nadelträgers etwas nicht in Ordnung ist. Wenn dann also das System bei seiner nominellen Auflagekraft nicht in der Spur bleibt, dann ist das schon ein Reklamationsgrund.
Wie verhält sich das System denn, wenn Du die Auflagekraft erhöhst? Bei meinem System war damals ein Zettel dabei, wo geraten wurde, das System am Anfang mit bis zu 2g einzuspielen. Hast Du das mal probiert?

Gruß
Andreas
Lucky_Tube
Stammgast
#49 erstellt: 06. Mai 2014, 09:53
Hallo Andreas,

der Tonarm gleitet über die Platte. Dieser Effekt ist bei höherer Auflagekraft sogar noch stärker ausgeprägt. Die Nadel steht nicht Senkrecht zur Platte sondern in der Tat so ca. 15-20° nach hinten. Egal ob 1g oder 3g Auflagegewicht der Arm gleitet. Gelegentlich gehts ein paar cm gut dann gleitet er wieder. Manchmal bleibt er auch auf einer Stelle oder bewegt sich sogar in beide Richtungen. Der Nadelträger ist aber beweglich und die Nadel sitzt gerade auf dem Träger. Ist mir ein Rätsel.



LG
Lucky


[Beitrag von Lucky_Tube am 06. Mai 2014, 10:29 bearbeitet]
Soundtrailer
Stammgast
#50 erstellt: 06. Mai 2014, 11:54

saltandpepperformymusic (Beitrag #17) schrieb:
Manuel, schonmal vielen Dank für die schnelle Antwort,
praktisch, dass du die genau diese TAs zum durchwechseln hast

Das Acutex 412 wiegt wohl 4.0 Gramm, was am TP 62 nach meinen Recherchen die unterste Grenze ist.
Was würde ich durch dieses geringe Gewicht für Nachteile in kauf nehmen müssen,
f_Resonanz=1000/(2 * 3,142 * SQRT(24* (4+8,5))) =9,19 Hz ist doch an sich super, oder?

Gruß,

Christian


Ich habe das Acutex an meinem Thorens 166 MKII mit TP16MKIII.
Ich musste 1,5 gr.Affekitt hinter das System setzen, da ich die Auflagekraft nicht sauber einstellen konnte. Es gibt für den
TP 16MKIII ein leichteres Auflagegewicht. Ist aber sehr selten und so gut wie nicht zu bekommen.
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Effekt. Masse des TP 16 Mk. III
Schoschi am 01.10.2007  –  Letzte Antwort am 03.10.2007  –  17 Beiträge
Thorens TD 126 MK III
kastorRex am 25.11.2010  –  Letzte Antwort am 10.12.2010  –  7 Beiträge
Passendes Tonabnehmersystem zu Thorens TD 126 MK III mit Tonarm TP 16 MK III und Endrohr TP 63
weuneu am 23.02.2008  –  Letzte Antwort am 18.10.2016  –  37 Beiträge
Tonabnehmer / Headshell für Thorens TD 147 mit TP 16 MK III
kieni8 am 09.12.2008  –  Letzte Antwort am 10.12.2008  –  8 Beiträge
Thorens TD 160 Mk. II - TP16 Mk. III (TP63) - Einsteiger Tonabnehmer + Sonstiges
dires am 02.12.2013  –  Letzte Antwort am 03.12.2013  –  8 Beiträge
Thorens TD 320 -tp 16 MK IV was für ein TA?
kurtundercover am 08.01.2010  –  Letzte Antwort am 09.01.2010  –  16 Beiträge
Einstellung Plattenspieler Thorens TD 160 MK II
Jens7 am 12.03.2006  –  Letzte Antwort am 05.11.2014  –  7 Beiträge
Tonabnehmer für TP MK III gesucht
johannhh am 29.01.2007  –  Letzte Antwort am 30.01.2007  –  7 Beiträge
Tonabnehmer für Thorens 160Mk II + TP 16 Mk III
Leisehörer am 21.12.2006  –  Letzte Antwort am 09.01.2007  –  26 Beiträge
Thorens TD 160 MK II mit SME 3009 III Preisfrage
timo7200 am 26.07.2012  –  Letzte Antwort am 27.07.2012  –  15 Beiträge
Foren Archiv

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Dali
  • Rotel
  • Thorens
  • Hifonics
  • Advance Acoustic
  • Deltaco

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder806.828 ( Heute: 2 )
  • Neuestes Mitglieddima_1984
  • Gesamtzahl an Themen1.344.986
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.657.981