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VM Silver verzerrtes s

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plattenmax
Stammgast
#1 erstellt: 12. Feb 2007, 18:12
Hallo Allerseits,
Habe seit kurzem den Thorens 2001 mit VM Silver bestückt. Mit meinem Sennheiser 595 Kopfhörer ist es jetzt natürlich fast schon ein Trauma ältere Platten abzuspielen die schon einiges mitgemacht haben. Was mich aber wirklich stört, was auch beim VM Red auf meinem TD 160 zu hören ist, sind die verzerrten S Laute bei Singstimmen. Vor allem bei Diana Krall "the girl in the other room". Aber auch bei manchen anderen.
Kennt vielleicht einer von Euch einen Trick wie mans am besten einstellt um eine Verbesserung zu erwirken?
Überlege schon ob ich die beiden wieder verkaufe und mir dafür einen VPI Aries Scout hole. Hab den schon mal probe gehört. Klanglich erste Sahne.
Würde aber lieber bei Thorens bleiben. Alleine schon wegen der langlebigkeit dieser Geräte.
Eine andere Frage noch: Ich habe verschiedene Bildplatten. Eine davon Nagelneu. Alle hören sich wirklich klanglich schlimm an. Weiß einer woran das liegt? Am Material vielleicht?

Liebe Grüße und vielen Dank schon mal, Tim.
rebel32
Stammgast
#2 erstellt: 12. Feb 2007, 19:12
Hallo,
das Problem mit den S-Lauten ist bekannt.
Es liegt vermutlich an einem falsch eingestellten Tonabnehmner.Tauchen die Verzerrungen insbesondere am Plattenende auf?
Am besten du besorgst dir eine gängige Einstellschablone und justierst den TA neu.Es gibt auch Schablonen zum Download,Originalschablonen sind besser im Handling.

Mfg,
Grüsse
silberfux
Inventar
#3 erstellt: 12. Feb 2007, 21:52
Hi, ich denke dass abgesehen von möglichen Justageproblemen Dein Tonarm für das VM Silver einfach ungeeignet, weil zu schwer, ist.

Gruß von Konrad
HiFi_Addicted
Inventar
#4 erstellt: 12. Feb 2007, 22:33
Zu schwere Tonarme äussern sich aber nicht durch verzischt "S" sondern eher durch probleme im Bassbereich. Ich hab selbst ein system an einem zu schweren Arm laufen ohne Zischproblem. Jedenfalls in dem Bereich wo die Justage passt. Dass das System zu lang ist ist die andere Sache.

MfG Christoph
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 12. Feb 2007, 23:57
Hallo!

Eventuell hast du ein Problem mit der Phonokapazität, falls dein Entzerrer es zulässt versuche doch mal diese auf das VM-silver einzustellen. Die Daten der optimalen Abschlußwerte sollten im Beiblatt stehen.

MFG Günther
HiFi_Addicted
Inventar
#6 erstellt: 13. Feb 2007, 00:02
Die Plagerei mit der Anpassung war bei mir auch ein Grund nur noch MCs einzusetzen und den Abschlusswiederstand dem Pre zu überlassen.

MfG Christoph
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 13. Feb 2007, 00:13
Hallo!
@HiFi_Adicted

Zwei kleine Drehkos aus der Bastelkiste, (120-680 pF) Einstellung mit Oszi und Testplatte und die Plagerei hat ein Ende.

MFG Günther
HiFi_Addicted
Inventar
#8 erstellt: 13. Feb 2007, 00:17
IMHO braucht man da schon dickere geschütze als ein Oszi wenn man nur einen Testplatte ohne Rechteck Signal hat.

Ich hab mich mit der FFT Analyse Funktion vom Wavelab geplagt und einer Schallplatte mit weißem Rauschen.

MfG Christoph
SirVival
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 13. Feb 2007, 10:10
In dem Satz the girl in the other room kommt doch gar kein s vor
osswaldi
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Feb 2007, 11:03
Hallo,

mit dem VTA kann man da glaub ich auch ein bissschen Einfluss darauf nehmen.
Zum Teil liegt es aber auch an der Aufnahme und deine "Kette" stellt das vielleicht nur besonders gut dar.
Bei der Gotan Project - Lunatico - ist mir das mit dem zischeln beim "S" extrem aufgefallen.
Oder bei älteren Udo Lindenberg, die sind eh schon so ein bisschen "näselig" aufgenommen.

Gruss Osswald

P.s. Da fällt mir noch was ein. Hast du deinen Verstärker (Geräte) ausgephast?
Manche meinen damit kann man sowas auch beeinflussen bzw. das Klangbild wird ruhiger.


[Beitrag von osswaldi am 13. Feb 2007, 11:11 bearbeitet]
plattenmax
Stammgast
#11 erstellt: 13. Feb 2007, 13:33
Vielen dank erstmal für Eure rege Anteilnahme an meinem Problem. Was ich jetzt genau machen werde weiß ich noch nicht, aber es geht wohl in die Richtung Abtastsystemwechsel.
Ich habe gestern übrigens ein wenig an dem Tonarmgewicht geändert, so daß die Nadel etwas mehr Gewicht bekommt. Nur ein bißchen (will mir ja die Platten nicht abfräsen) und es hat schon etwas geholfen. Wenn ich aber dann den Hörvergleich mache Platte mit CD gleiches Stück ist immer noch dieses extreme zischeln und kratzeln bei s Lauten auffällig. Aber bis ich ein anderes System habe wird es so reichen müssen.
Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, daß am Gerät was nicht stimmt, da es von einem Fachmann mit Kabeln neu bestückt und auch eingestellt wurde. Der Laden macht schon Ewigkeiten mit Highend Geräten rum. Ich selbst als Laie möchte auch nur ungern das Teil aufmachen und da rumpfuschen.
Aber ich denke da zurück an die Zeit als ich noch den TD 146 hatte. Ich habe den meinem jüngeren Bruder vermacht damit er auch mal was anständiges zum hören hat. Jedenfalls hatte ich da das OMB 10 von Ortofon drauf und war immer gut zufrieden damit.
Ich werde also jetzt mal versuchsweise damit arbeiten und wenn es mich zufriedenstellt wäre das VM Silver zum Verkauf frei. Das VM Red belaß ich auf dem TD 160. Da muß ich sowieso nochmal wegen einem leichten Hintergrundbrummen nachforschen. Bei dem wurde übrigens auch die ganze Verkabelung vom Fachmann erneuert.
Liebe Grüße, Tim.
SirVival
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 13. Feb 2007, 13:56
Hi,

das ganze hört sich schon ein wenig hypochondrisch an. Das VM Silver ist ja wohl noch eine ganze Klasse besser als das VM Red. Entweder sind deine Tonarmeinstellungen total daneben oder das System hat einen Schlag weg. Schon mal die Nadel unterm Mikroskop gehabt? Die Neuverkabelung dürfte wahrscheinlich keinen Einfluß auf den Klang haben, aber das vermeintliche Tunen von Plattenspielern ist ohnenhin der letzte Quark und nur eine Geldvernichtungsmaschine. Ich denke mal, kauf dir den VPI Scout und verticke den TD2001 via ebay, vielleicht erwisch ich ihn beim Steigern.

Gruß
Finglas
Inventar
#13 erstellt: 13. Feb 2007, 13:58
Hallo,

leider kann ich Dir ausser den bisher gegebenen Ratschlaegen auch keine weiteren Tipps geben. Ich habe das VM Silver selbst, habe es sowohl an einem Dual 627Q als auch an einem Thorens TD 115 MkII betrieben. Zischelige s-Laute sind mir dabei allerdings nicht aufgefallen. Allerdings habe ich die "Girl in the other room" auch nicht als LP ...

Mir gefaellt uebrigens die neue VM Serie etwas besser als die alte OM (ich habe noch ein OM20 hier), da mir die OM-Serie eine Kleinigkeit zu schlank im Bassbereich war, wenn auch sonst ein hervorragendes System. Die VM-Serie kommt da meines Erachtens etwas ausgewogener daher mit einem schoenen lebendigen Mittenbereich. Das Silver ist noch etwas feiner als das Red (hatte ich auch mal kurz), auch etwas praeziser insgesamt, mit etwas feinerem Hochtonbereich, wie ich finde. Vielleicht wirklich nochmals die Justage genau durchgehen?

Cheers
Marcus
Ludger
Inventar
#14 erstellt: 13. Feb 2007, 16:40
Hallo Tim,
dein Problem kommt mir bekannt vor - ich hatte das Ortofon 510, welches ja baugleich mit dem White sein soll. Übrigens schon vor über 10 Jahren. Es wurde damals in England als Best Buy eingestuft (und kostete 89DM!). Allerdings wurde in England schon davor gewarnt, es mit einer hellen Kette zu kombinieren, da es dann zischelig klingen könne, was es bei mir auf meinem Thorens denn auch tat.
Ich habe es dann später bei meinem Schwager auf einem DUAL mit leichtem Arm motiert, hier war dieses Problem dann auch geringer.
Ich kann dir auch nur empfehlen, dir für deinen Thorens ein anderes System zu kaufen.
Gruß
Ludger
Cosimo_Wien
Stammgast
#15 erstellt: 14. Feb 2007, 15:18
Hallo!
Das Thema "verzischelte S-Laute" wurde schon öfter behandelt:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-5109.html
http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-4378.html

Versuchs mit einem Denon DL 160. Da zischt dann bestimmt nichts mehr und preisgünstig ist es auch.
Grüße, T.
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