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Warum klingt ein Plattenspieler nur so schlecht ?

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Autor
Beitrag
Putenbraten
Gesperrt
#1 erstellt: 05. Dez 2003, 11:24
Ich lese hier manchmal so einen Schwachsinn das mit der Kaffee hochkommen könnte.
Da wird von knistern,knacken,rauschen usw gesprochen, und das "mein" Sony Cd was weiß ich um Welten besser klingt als mein alter Technics Plattenspieler. Tja woran mag das liegen? Es könnte daran liegen das deine Nadel seit 5 Jahren nie Sauber gemacht wurde. Ich meine mit saubermachen nicht den losen staub abzublasen oder mit irgenwelchen Nadelbursten sinnlos die Nadel kitzeln. Oder mag es daran liegen das dein Plattenspieler mit einem Fuß im freien hängt? Vielleicht liegt es auch nur daran das beim letzten Platten auflegen noch die Mettwurst vom Frühstück an deinen Fingern hing und nur die Nadel in ihrer Bewegung etwas behindert.Es könnte auch daran liegen das Technics eigentlich nie vernünftige Plattenspieler gebaut hat.Oder auch daran das dein 200€ Amp eine so schlechte Phonovorstufe hat das sie ihres Namens nicht würdig ist.
Es erinnert mich immer mit den jungen Herren in ihren Golf GTI´s. Die meinen immer die würden einen Porsche fahren wenn sie die Karre um 10cm tieferlegen und der Auspuff so laut ist das Oma aus dem Nachbahrhaus aus dem Bett fällt wenn er seine Möhre zur nachsen Ampel jagt.Golf bleibt eben Golf.ich habe noch nichts schlimmeres gehört als irgendsoeinen Sony CD Player für 250€.Mit sowas kann man einfach keine Musik hören.Musik soll einen doch innerlich bewegen.Da wird über Dynamik gesprochen,nur welcher Cd Player der unteren Klasse kann das? Ich kenne keinen.Sicher geht das auch nicht mit einem Billigplattenspieler aber wenn einer Dynamik hören will soll er sich mal einen vernünftig eingestellten Plattenspieler der oberen Preisregion anhören. Damit meine ich nicht die Thorensgemeinde sondern Linns,Micros,oder Well Tempered.
Sicher kostet da ein Tonarm mehr als die ganze Anlage einiger "Experten" aber es geht mir darum das man mit irgendwelchen "Sperrmülldrehern" einfach nicht beurteilen kann ob eine Platte besser kling als eine CD auf einem "Sperrmüllcdplayer".Sicher gebe ich den Leuten Recht die behaupten das ihr Technics etc nichts taugt, aber das ist ja auch kein Vergleich.Trabbi bleibt eben Trabbi.Ich habe letztens einen fetten Krell CD Player an einer wirklich hochwertigen Anlage gegen einen Lp 12 gehört. Ich kann nur sagen wer Dynamik und Musik in einem hören will sollte sich nicht für den Krell entscheiden und der kostet neu immerhin 39000€.Diejenigen die meinen auf der Platte sind keine Informationen sollten sich sowas auch mal anhören.


[Beitrag von Putenbraten am 05. Dez 2003, 11:25 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 05. Dez 2003, 11:47
Hi: Du meinst vielleicht irgendwie das Richtige, aber ich habe mich über Deinen im übrigen schwer lesbaren und mehr als polemischen Beitrag geärgert. Warum bleibst Du dann nicht sachlich, statt zu verallgemeinern und rumzudrönen? Und schön für Dich, wenn Du Dir einen solchen Luxus-Dreher mit ensprechender Peripherie leisten kannst. Das hilft aber niemandem weiter, denn ein Normalverbraucher muss sich mit "minderwertigen" Geräten, z.B. Thorens, begnügen.
Tonkyhonk
Stammgast
#3 erstellt: 05. Dez 2003, 11:52
[/quote]Hi: Du meinst vielleicht irgendwie das Richtige, aber ich habe mich über Deinen im übrigen schwer lesbaren und mehr als polemischen Beitrag geärgert. Warum bleibst Du dann nicht sachlich, statt zu verallgemeinern und rumzudrönen? Und schön für Dich, wenn Du Dir einen solchen Luxus-Dreher mit ensprechender Peripherie leisten kannst. Das hilft aber niemandem weiter, denn ein Normalverbraucher muss sich mit "minderwertigen" Geräten, z.B. Thorens, begnügen.


RECHT HAST DU!!! Ausserdem ist ein alter Thorens ein besonderes Gerät, sowas wird heute gar nicht mehr gebaut. Ein Linn schon, ist zwar saugut, wird trotzdem total überteuert verkauft, wenn man sich die Preise von früher ansieht.
Putenbraten
Gesperrt
#4 erstellt: 05. Dez 2003, 12:07
@silberfuchs
Das ist sachlich, denn das trifft die Sache auf den Kopf.
Und es geht nicht darum wer sich was leisten kann,
sondern wie man was beurteilt.

@Tonkyhonk
Ich habe nicht behauptet das ein Thorens schlecht ist,
aber ein Thorens aus den 70ern ist nichts besonderes weil er nichtmehr gebaut wird.
Ich weiß auch nicht was bei denen besser sein soll.
Wohl kaum die alten Arme, Headshells, Motoren usw.
Nichts.
Ein Käfer ist auch etwas besonderes, aber er bleibt eben
ein Käfer.

Mfg


[Beitrag von Putenbraten am 05. Dez 2003, 12:13 bearbeitet]
cr
Moderator
#5 erstellt: 05. Dez 2003, 12:33
Was solls denn bei einem Tonarm oder Plattenspielerlaufwerk groß für einen Fortschritt gegeben haben in den letzten 20 Jahren?

Meiner Meinung Null.
Putenbraten
Gesperrt
#6 erstellt: 05. Dez 2003, 12:43
Aha.
Naja das Material und die Konstruktion der Armes,Lagers usw.

Ob das Headshell geklebt,geschraubt oder beides ist.

Die Motorsteuerung die zb. weniger Gleichlauf schwankungen zulässt.

Beim Laufwerk die Chassikonstruktion.Dh die Aufhängung,Qualität der Zarge in bezug auf Resonanzamut usw.

Das könnte sich verbessert haben.


[Beitrag von Putenbraten am 05. Dez 2003, 12:43 bearbeitet]
Aquarius
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 05. Dez 2003, 12:46
Sorry Putenbraten, aber einen solchen Beitrag braucht die Welt nicht. Du schwadronierst nur lang und breit rum, ohne irgendetwas auf den Punkt zu bringen. Ist nicht persönlich sondern ehrlich gemeint.
Putenbraten
Gesperrt
#8 erstellt: 05. Dez 2003, 12:55
Sorry wenn du es nicht verstanden hast.
Auf den Punkt gebracht bedeutet es das man ohne Sorfallt keine vernünftigen Resultate erwarten kann.
Wenn es rauscht und knistert hat es eben seinen Grund.
hangman
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 05. Dez 2003, 12:58
jaja...die linn-anhänger, immer das gleiche...!
Holger
Inventar
#10 erstellt: 05. Dez 2003, 13:30

Wenn es rauscht und knistert hat es eben seinen Grund.


Genau. Und der liegt nicht am Plattenspieler oder dessen "Anbauteilen" per se, sondern am DAU (Dümmsten Anzunehmenden User), der sich, ohne sich darüber weitere Gedanken zu machen, den alten Plattenspieler der Eltern vom Speicher holt, ihn irgendwo an seinem Digitalreceiver anschließt und dann sofort eine Platte auflegt, die in den wilden Siebzigern außer Cola-Cognac vielleicht was-weiß-ich-noch-für-Flecken abbekommen hat und mit Fingerabdrücken nur so übersät ist.

Plattenhören wollen bedeutet eben etwas mehr als Schublade auf - Scheibe rein - Schublade zu - Play.


[Beitrag von Holger am 05. Dez 2003, 13:32 bearbeitet]
crapdetector
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Dez 2003, 13:37
Hallo,

ich kann hier sicherlich nicht auf höchster Ebene mitdiskutieren, weil auch mir die nötigen Vergleiche einfach fehlen.
Aber nicht jeder hat doch die Möglichkeit, speziell im Jahre 2003, sich "umzuhören" und die diversen gebrauchten und neuen PS-Modelle probezuhören und zu testen. Und nicht jeder will das. Es kommt doch letztendlich auf die eigenen Ansprüche und die bevorzugte Musik an. Mein 5 Jahre alter Plaste-Technics PS sieht jedenfalls keine Schnitte gegen den wesentlich älteren Thorens mit SME. Auch nicht wenn ich beide mit gleichwertigen Tonabnehmern ausstatten würde.
Und wenn meine alten Schallplatten nicht ein kleines bisschen knistern und knacksen würden, dann wäre das doch auch schade, nur sollten sie nicht ächzen und krächzen. Das machen sie mit meinem Thorens nicht, mit dem Technics hingegen schon.
Naja, obwohl meine "Anlage" in keinster Weise irgendwelchen audiophilen Ansprüchen genügt kann ich mit Ihr zufrieden Musik hören. Und wieviel mehr Dynamik will ich denn bspw. aus einer alten Iggy & The Stooges LP rausholen? Aus aus einer Lo-Fi Aufnahme (diverse Frühwerke diverser Bands) mache ich wahrscheinlich auch mit der besten Anlage nicht den ultimativen Hi-Fi-Genuß.
Und bevor ich mich am Phono-Wettrüsten beteilige, hole ich mir lieber ein paar Platten oder höre mir ein paar alte Scheiben an, als ständig im Zweifel zu leben, ob ich nun das beste Gerät besitze, oder nicht. Es geht immer noch ein kleines bisschen besser, aber warum?
Grüße,
Micha
DB
Inventar
#12 erstellt: 05. Dez 2003, 13:44
@Putenbraten:

Deine Polemik liest sich ja ganz nett, aber was meinst Du, was ein Superplattenspieler gegenüber einem billigeren Teil aus
50dB AUFGENOMMENER Dynamik und
20-25dB Kanaltrennung sowie
etwa 3% Klirr außen und
10% Klirr innen
macht?

Mich würde auch mal interessieren, was so ein Superdreher gegen Vinylrauschen und Rückfederungseffekte beim Preßvorgang der LP unternimmt?

MfG

DB
cr
Moderator
#13 erstellt: 05. Dez 2003, 13:56
Der Gleichlauffehler lag 1980 schon bei 0,03% (zB bei DUAL).
Besser sind die heutigen Laufwerke auch nicht, habe erst unlängst viel schlechtere Daten bei einem neuen High-Ender gesehen). Rumpelabstand hat sich auch nicht wirklich verbessert. Und Carbon-, Berryllium-, Magnesium- usw. Tonarme gibts auch schon lange.


[Beitrag von cr am 05. Dez 2003, 14:54 bearbeitet]
Albus
Inventar
#14 erstellt: 05. Dez 2003, 14:18
Tag,

zum Wochenende kommt auch noch mein Sauerkraut zur Sache. Sagt Putenbraten, Butterbrot bleibt Butterbrot, auch als Hasenbrot (durchgetrocknetes belegtes Brot, Doppelstulle möglichst), schnurz ist es, ob als PS oder CDP, es kann nicht super schmecken, und es kommt ihm übel hoch, wenn er über's Butterbrot, gesucht für'n Appel un' Ei, Lobeshymnen liest. So sagt Putenbraten - und hat Recht. Zum richtigen Köcheln braucht es Sorgfalt und Liebe, eben gehörigen Aufwand.

Sagt
Albus


[Beitrag von Albus am 05. Dez 2003, 14:18 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#15 erstellt: 05. Dez 2003, 14:23
Nebenbei: solide Feinmechanik ist heute fast unbezahlbar. Außer den viel niedrigeren Arbeitskosten hatten die Hersteller von Plattenspielern damals auch noch Kostenvorteile durch die höheren Stückzahlen. Eine so massive und kompromisslose Konstruktion wie z.B. eine Revox A77 Bandmaschine könnte bei den heutigen Bedingungen niemand mehr auf den Markt bringen, höchstens als "High-End" in homöopathischen Dosen und zu astronomischen Preisen.
silberfux
Inventar
#16 erstellt: 05. Dez 2003, 15:03
Hi,

wie man sieht, ist der Anfangsbeitrag auslegungsfähig. Ich wiederhole jedoch meine Kritik:

Es ist doch keine Frage, dass man mit einem High-End-Teil einen Superklang erzeugen kann.

Das ist aber noch kein Grund, auf jedermann, der sich solche Teile nicht leisten kann und mit preiswerterem Equipment auskommen muss, das deswegen noch lange nicht minderwertig ist, derart arrogant herunterzublicken. Bei sorgfältiger Auswahl der Komponenten und sorgfältigem Umgang kann man auch damit beachtliche Ergebnisse erzielen.

Schon die hier vorgenommene Ein- bzw. Abstufung bestimmter Marken ist eine nicht haltbare Pauschalisierung. Auch bei Linn waren z.B. einige Ausreißer dabei, wie man hört.

Richtig ist allerdings, dass nicht über schlechten Analog-Klang meckern sollte, bevor man versucht hat, die Potenziale auszureizen. Das ist im übrigen auch bei High-End-Anlagen unentbehrlich.
Malcolm
Inventar
#17 erstellt: 05. Dez 2003, 15:39
Bin zwar kein LP-Experte, aber das obiger Beitrag absoluter Nonnsense ist sollte einem blinden auffallen.
Hab lange nicht mehr so eine Nullaussage gelesen.
Ist ja das gleiche wie "McIntosh ist besser als Kenwood und Nubert besser als Cat".
Dennoch solls leute geben die mit Ihrem Kenwood zufrieden sind... und darauf kommts an!
Als ich mit 12 Jahren meinen ersten Amp hatte, da dran 2 alte Yamaha LS und 2 Cat für "mehr Bass" war ich zu dem Zeitpunkt glücklich darüber!
Klar, irgendwann wachsen die Ansprüche und man lacht schonmal über eine Einsteigeranlage, aber dennoch lasse ich den Yamaha-Besitzern Ihre Yammis, den Cat´s Ihre Cat... (auch wenns schwer fällt da nicht zu kommentieren :D).
Und mal so ganz am Rande..... das absolutes High-End niemals tatsächlich in dem Maße besser ist wie die Preise steigen steht jawohl ausser Frage!
Oder ist eine MCIntosh-Kombi für 30.000€ etwa 30 "besser" als eine Vor-End-Kombi von NAD?
Genau das zeichnet High-End doch aus! Das Unsummen inverstiert werden für jeden noch so kleinen oder theoretischen Klangvorteil zu nutzen.
Wenn ich das Geld hätte würde ich mich auch im High-End umschauen, aber da ich nur Student bin versuche ich das für mich beste Preis/Leistungsverhältnis zu finden! Und da ist ein 20 Jahre alter Thorens viel besser als alles was es heute an "High-Endern" gibt.
Jazzy
Inventar
#18 erstellt: 05. Dez 2003, 17:22
Hi!
Sicherlich klingt ein guter,teurer Dreher besser als eine Billiggurke.Aber das limitierende ist nun mal die Schallplatte an sich.Ein guter CD-Spieler und auf alle Fälle ein guter SACD-Spieler machen den besten Plattenspieler platt....sorry,so ist es nun mal.
Holger
Inventar
#19 erstellt: 05. Dez 2003, 19:44
Wenn Du meinst ...
incocnitoo
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 05. Dez 2003, 20:40
Hallo,

Plattenspieler klingen nicht schlecht (oder schlechter), mann muss nur ungemein viel Geld ausgeben um an den Klang eines vernünftigen CD-Players heran zu kommen.

Habe selbst lange eine teuren Dreher gehabt,
irgendwan wars mit der Nostalgie halt vorbei.

Der Siegeszug der CD liegt sicher mehr am Handling wie am Klang!!

Gruß
I.
Bernd
Stammgast
#21 erstellt: 05. Dez 2003, 20:44
Die Beiträge von Putenbraten sind interessant. Leider stellt er immer nur Behauptungen auf, ohne diese zu begründen. Vor drei Wochen wollte er mir verklickern, dass ein teurer (guter) Vorverstärker das Rauschen einer Platte verringert. Warum das so ist, dazu hat er sich leider nicht mehr geäußert.
Offenbar muss er immer viel Geld ausgeben, um zu wissen, dass seine Anlage sehr gut ist. Wir müssen uns mit unserem Billigsperrmüllflohmarktschrott zufrieden geben und hören, ob es gut ist
dr.matt
Inventar
#22 erstellt: 05. Dez 2003, 20:48
Sorry Jazzy,
aber seit ich vor kürzlich einen Well Tempered Reference
mir anhören durfte, kann ich deine Meinung nicht mehr mittragen.

Ps: Ich selbst besitze einen Thorens TD 320 MK3 (TP 90-Arm),
mit einer Eroica LX Nadel,auf dem Teller ne Filzauflage, den Gehäuseboden mit Bitumen ruhiger gestellt und das alles mit einem besseren Netzteil ausgestattet.
Ich glaube sagen zu können, das Musik hören schon hiermit nachhaltig Spass machen kann ohne ca. 5000 Euro oder mehr ausgegeben zu haben.

Grüße

dr.matt


[Beitrag von dr.matt am 05. Dez 2003, 20:55 bearbeitet]
Badhabits
Inventar
#23 erstellt: 05. Dez 2003, 21:50
@Putenbraten

...pass auf bald ist Weihnachten!

Es ist ein Irrtum anzuehmen, dass Du für den 10-fachen Preis auch ein zehnfaches an Klangqualität bekommst.

Früher dachte ich auch es müsste ein Wadia-CD-Player sein zum Preis eines Kleinwagens sein. Heute kann ich Dir sagen es lohnt sich nicht. Da verdienen sich Andere auf Deine Kosten eine goldene Nase.

Meinen McIntosh-Vollverstärker MA-6200 konnte ich mit meinem Denon PMA 980R 1:1 vergleichen. Sorry aber der Aufpreis für den Mac ist klanglich nicht zu rechtfertigen. Ich auf jedenfall merk zwischen den beiden Geräte kaum Unterschiede. Für mich klingt der Denon sogar eine Spur luftiger und präziser aber das ist sicher Geschmacksache.

...und weshalb ist ein Thorens nichts besonderes nur weil er nicht mehr gebaut wird? Demnach ist also ein Plattenspieler von SANYO etwas ganz besonderes?

@analogi

...ich erfreu mich auf jedenfall an meinem Billigschrottsperrmüllflohmarktschrott

Gruss Badhabits
EWU
Inventar
#24 erstellt: 05. Dez 2003, 21:53
"Ein guter CD-Spieler und auf alle Fälle ein guter SACD-Spieler machen den besten Plattenspieler platt....sorry,so ist es nun mal."
Nenne mir bitte diesen CDP, den möchte ich kaufen.Bis jetzt hat es nämlich noch nicht mal der Accuphase DP 75 V geschafft meinen PS platt zu machen.
Volkmar
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 05. Dez 2003, 23:03

Ich glaube sagen zu können, das Musik hören schon hiermit nachhaltig Spass machen kann ohne ca. 5000 Euro oder mehr ausgegeben zu haben.

Hallo,
das glaube ich Dir.
Ich schwanke immer zwischen: Sind das nun Nuancen oder sind es Welten, die zwischen den Teilen (und den Preisen) liegen.
Dies hängt auch von meiner Stimmung ab, Freitags abends, wenn ich nach einer Woche wieder Musik höre, scheine ich besonders empfänglich für die Unterschiede zu sein. Da war mein Eindruck, daß der letzte Upgrade sich definitiv gelohnt hat.

Bei mir ist es auch so, daß mein CD Player meinen Plattenspieler nicht platt macht (allerdings umgekehrt auch nicht).
Putenbraten
Gesperrt
#26 erstellt: 06. Dez 2003, 16:57
Also mal vorab.
Ich will hier nicht die Bausteine von jemanden schlecht machen, sondern darauf hinweisen das einige Leute sich über mangelnde Qualität der Vinyl Widergabe beschweren obwohl sie manchmal keinen Schimmer haben woran das liegt.
Und ich sage nochmal das ich nicht behauptet habe das Thorens schlechte Dreher sind, wohl aber irgendwelche Plastikdreher aus Fernost.Es ist nun mal so.Wer damit glücklich ist soll glücklich bleiben.Fertig.
Ich habe auch nicht behauptet das ein 30000€ Laufwerk 30000€ mehr wert ist, aber er ist eben besser.
Die zu erzielenden Ergebnisse sind in den oberen Preisregionen eben immer kleiner, aber sie sind eben da.
Für eine genauere und bessere Wiedergabe muß man eben mehr Geld inwestieren.Da kann man auf seinen Thorens das teuerste System bauen.Irgenwann ist die Supchassiekonstruktion eben ausgereizt und ein anderes Laufwerk muß her.Das kostet eben Geld.Ich habe auch über 15 Jahre immer wieder aufgerüstet(in kleinen schritten) weil mir mein Hobby eben dieses Geld wert ist.Wem es das nicht Wert ist lässt es eben aber darf sich auch nicht beschweren wenn nicht mehr raus kommt.
Genauso geht es nicht darum schlechte Pressungen zu verbessern, aber eine schlechte CD bleibt auch eine schlechte CD, da ändert der CD Player auch nichts dran.
Hi!
Sicherlich klingt ein guter,teurer Dreher besser als eine Billiggurke.Aber das limitierende ist nun mal die Schallplatte an sich.Ein guter CD-Spieler und auf alle Fälle ein guter SACD-Spieler machen den besten Plattenspieler platt....sorry,so ist es nun mal.



Da kann ich nur lachen. Das kann halt nur einer sagen der nur Plastikdreher besaß oder gehört hat.



Plattenspieler klingen nicht schlecht (oder schlechter), mann muss nur ungemein viel Geld ausgeben um an den Klang eines vernünftigen CD-Players heran zu kommen.

Habe selbst lange eine teuren Dreher gehabt,
irgendwan wars mit der Nostalgie halt vorbei.


Es ist eben genau anderstrum.Und was hat das bitte mit Nostalgie zu tun?


Leider stellt er immer nur Behauptungen auf, ohne diese zu begründen. Vor drei Wochen wollte er mir verklickern, dass ein teurer (guter) Vorverstärker das Rauschen einer Platte verringert. Warum das so ist, dazu hat er sich leider nicht mehr geäußert.
Offenbar muss er immer viel Geld ausgeben, um zu wissen, dass seine Anlage sehr gut ist. Wir müssen uns mit unserem Billigsperrmüllflohmarktschrott zufrieden geben und hören, ob es gut ist


Ha ha so ein Schwachsinn. Ich muß nicht fachlich begründen können warum eine gute Phonovorstufe besser klingt als eine schlechte, sonder ich muß mir den Unterschied anhören.Meine Neue rauscht nicht so stark wie meine Alte.Basta
Wraeththu
Inventar
#27 erstellt: 06. Dez 2003, 17:21
Leider ist hier auch viel Halbwissen anzutreffen, ghet mir ja teilweise auch nicht anders...nur versuche ich das dann auch dazuzusagen, wenn ich mir nicht sicher binn.

Oft habe ich zum Beispiel gelesen, das Grundrauschen, Rauschabstand und Auflösung in einen Topf geschmissen werden wobei eines mit dem anderen ja nicht besonders viel zu tun hat.
Grundrauschen bzw Rauschabstand sind ja nur in sofern interessant wie man sie auch wirklich hören kann!
Bei guten Cd-Playern (wenns kein Sony-Krachmodell ist) hört man kein Rauschen und bei guten Plattenspielern auch nicht.
Da ist es dann auch irrelevant das der CD-Player nmesstechnisch einen viel besseren Rauschabstand oder geringeres Grundrauschen hat.
Vorrausetzung dafür sind natürlich einwandfreies, gepflegtes richtig aufgestelltes Equiopment, Saubere, kratzerfreie medien (auch bei CD wichtig) und vor allem die Aufnahmen!
So gut wie immer ist gehörtes Rauschen nämlich auf der Aufnahme selbst schon drauf...dann hilft auch kein DVD-A, SACD oder player für 50000 Euro mehr.

Ich höre mit Philips CD 304, Sony XB 770 SACD, Plarrenspieler Sharp Optonica RP 7100 und Dual (diverse).
Ausser dem Sharp und dem Philips sind das keine high-End Geräte.

Zur Auflösung kann ich nur sagen, das sie mit dem Rauschen an sich nix zu tun hat...kann jeder pc-Besitzer ja selbst ausprobieren.
Wenn man die Samplingrate einen Stückes per Soundkarte von 96 Khz bzw. 44 Khz auf 22, 11 oder noch weniger reduziert so rauscht es erst mal auch kein bisschen mehr...graussam, künstlich und detailarm aber klingt es aufgrund der Geringen auflösung aber auf jeden Fall!
highfreek
Inventar
#28 erstellt: 06. Dez 2003, 17:57
Übrigens Putenbraten: Nakamischi schreibt man nur mit CH, also Nakamichi! Haste auch einen?
Jazzy
Inventar
#29 erstellt: 06. Dez 2003, 18:36
Hi!
Was ihr für Hörvorlieben habt, tut nichts zur objektiven Klangsache.LP klingt subjektiv für euch besser. Aber objektiv ist ein SACD überlegen.Ein Oldtimer gefällt den meisten auch besser als ein modernes Auto.Dieses ist trotzdem besser.Daran kommt kein Nostalgiker vorbei.
Übrigens habe ich schon einmal eine Platine Verdier gehört.
Also nicht nur "Plastikplattenspieler".
Wraeththu
Inventar
#30 erstellt: 06. Dez 2003, 18:56
".Ein Oldtimer gefällt den meisten auch besser als ein modernes Auto.Dieses ist trotzdem besser."

auch wenn es oftopic ist... da fehlen mir jetzt aber auch die Beweise...meine persönlichen Erfahrungen sind da eher konträr.
Ich habe seit anfang des Jahres einen Mercedes 230 CE von 1982.
Noch nicht ganz ein Oldtimer, aber auch nicht mehr neu.
Er ist äusserst komfortabel (auch im Vergleich zu neueren) und hat mich trotz vieler KM nicht im Stich gelassen...
So etwas scheint nach allgemeiner Erfahrung (ADAC) gerade bei den neuen Modellen wohl nicht mehr so üblich zu sein (zweitletzter Platz bei Zuverlässigkeit ist ja nicht so dolle)

Sicher sind diese Autos in manchen Belangen schon besser (und auch teurer)...aber wenn sie iher Primärfunktion nicht mehr zuverlässig erfüllen (nämlich ohne Pannen von A nach B zu fahren) so sind sie für mich auch nicht besser sondern schlechter...und sei noch so viel Elektronik und Airbags drin

Neuer sollte zwar eigentlich besser sein...ist es aber bedauerlicherweise nicht immer
Holger
Inventar
#31 erstellt: 06. Dez 2003, 18:56

Übrigens habe ich schon einmal eine Platine Verdier gehört.


Ja, und ich habe schon einmal für etwa 20 km auf dem Beifahrersitz eines Porsche turbo gesessen.
Was soll das aussagen ?

Ich höre durchschnittlich ein bis zwei Stunden pro Tag Musik, und zwar konzentriert in meinem Musikzimmer, nicht etwa im Auto oder bei Arbeiten.
Und ich höre NUR LP.
Und die Stille zwischen den Tracks bei gutgepressten und -gepflegten Platten (eben gerade "Fields of Gold" von Sting) ist - ich trau's mich kaum zu sagen - CD-like.

Und die Musik kommt mit einer Dynamik und einer Kraft und trotzdem mit einer Feinheit und Leichtigkeit rüber, wie es mein gewiß nicht schlechter CD-Player von T+A nicht schafft.

Laufwerk, Tonarm und System haben übrigens zusammen weniger gekostet als der T+A.

Ach ja - ich höre übrigens mit Thorens .
Wraeththu
Inventar
#32 erstellt: 06. Dez 2003, 19:08
"Ja, und ich habe schon einmal für etwa 20 km auf dem Beifahrersitz eines Porsche turbo gesessen.
Was soll das aussagen ?"

nicht so besonders viel, oder?

Ich habe mir auch schon mal einen Mcintosh-Amp im Schaufenster angeguckt-ist natürlich ein Klasse-Teil, das ich jedem weiterempfehlen würde
Jazzy
Inventar
#33 erstellt: 06. Dez 2003, 19:23
Hallo Holger!
Glückwunsch,ich höre auch mit Thorens!
Aber meist doch lieber gut gemachte CD/DVD-Audio/SACD....
incocnitoo
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 07. Dez 2003, 12:12
Merkt Ihr eigendlich wie sich jeder sein eigenes Equipmet schön redet.

Da wird nun Sharp und Phillips als High End hingestellt, ich sprach von vernünftigen CD-Playern und nicht von
sowas, die schafft sicher ein Thorens Einstiegmodell mit einem vernünftigen Abnehmer, kostet dann leider das 5 fache!?

Toll das jemand mehr Dynamik bei einer Platte hört, ist technisch zwar nicht möglich aber das geschulte Ohr bringst
wohl doch an den Tag, ev machen sich die wenigen Hersteller von Schallplatten ja nur mehr Mühe beim abmischen?



Gruß
I.
Holger
Inventar
#35 erstellt: 07. Dez 2003, 13:06
Das Hauptproblem bei Diskussionen dieser Art ist m. E. die Tatsache, dass viele mit vorgefertigten Meinungen – verstärkt durch die Kenntnis von Messungen und physikalischen Gegebenheiten („Laut Physikbuch und Messwerten kann das nur schlecht klingen – also tut`s das auch. Punkt.“) und natürlich auch von Wunschdenken – an die Sache herangehen, ohne sich tatsächlich jemals eingehend und unvoreingenommen mit den Dingen beschäftigt zu haben.
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass nur die wenigsten derer, die immer und immer wieder behaupten, dass CD/SACD Vinyl „platt macht“, jemals eine wirklich gut aufgebaute und abgestimmte Analogkette über einen angemessenen Zeitraum gehört haben.

[Mit Röhren verhält es sich übrigens meist genauso, aber das ist ein anderes „Schlachtfeld“ .]

Und mit „gut aufgebaute und abgestimmte Analogkette“ meine ich jetzt nicht einen Mega-Clearaudio mit Tangentialarm und Insider für 30.000 Euro, sondern „ganz normale“ gute Klassiker oder auch aktuelle Modelle.
Andersrum haben die meisten von uns Analogfans durchaus sehr gute CD-Player zur Verfügung – mein T+A ist wie gesagt auch nicht gerade ein Gerät, das man mal so eben für 250 Euro beim Geiz-ist-geil-Markt vom Stapel nehmen kann.

WIR wissen also, wovon wir reden .
Putenbraten
Gesperrt
#36 erstellt: 07. Dez 2003, 16:28

Übrigens Putenbraten: Nakamischi schreibt man nur mit CH, also Nakamichi! Haste auch einen?


Oha.Sry. Ja ich habe wirklich dieses prächtige Teil.
!ceBear
Stammgast
#37 erstellt: 07. Dez 2003, 18:00
Die dümmsten threads finden doch immer wieder die größte Resonanz... meistens jedenfalls
silberfux
Inventar
#38 erstellt: 08. Dez 2003, 10:10
Icebear + Holger:

Ich glaube nicht, dass der Erst-Verfasser hier überhaupt eine ernsthafte Diskussion über Analog/Digital, was ist besser, in Gang bringen wollte. Vielmehr wollte er einerseits provozieren, andererseits herumprotzen. Beides ist ihm gelungen, gereicht ihm aber nicht zur Ehre. Substanziell und weiterführend war das alles leider nicht.
Putenbraten
Gesperrt
#39 erstellt: 08. Dez 2003, 13:56
Herumprotzen?
Ich lach mich tot.
Ich wüßste nicht womit. Wenn du nicht begreifst worum es geht kann ich da auch nichts für.
Aber es haben sich ja immer die Richtigen drüber aufgeregt.
dr.matt
Inventar
#40 erstellt: 08. Dez 2003, 16:37
Hallo allesamt,
ein Forum wie dieses sollte genutzt werden um eigene Gedanken und neue Informationen auszutauschen,
aber nicht dazu mißbraucht werden,
um Wertigkeitsmißstände und Profilierungsgehabe einzelner von statten gehen zu lassen,
wie in den letzten oberen Beiträgen geschehen.

Danke

dr.matt


[Beitrag von dr.matt am 08. Dez 2003, 16:39 bearbeitet]
Molle
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 08. Dez 2003, 19:30
Jeder hat die Anlage die er sich leisten kann oder mag.

Also,
immer zufrieden sein mit dem was man hat oder auf was bessers sparen.

Das einzige um was es geht, Musik.

Leute hört Musik !!!

RHP
floydian
Stammgast
#42 erstellt: 08. Dez 2003, 19:59
aber gute!!
Putenbraten
Gesperrt
#43 erstellt: 08. Dez 2003, 20:46
Jup.
Das an erster Stelle.
folkmusic
Stammgast
#44 erstellt: 09. Dez 2003, 13:39
Hallo,
ich möchte mich eigentlich gar nicht an der Diskussion beteiligen, was besser klingt und was schlechter und ab welcher Preisklasse es anfängt besser zu klingen.
Erstens fehlen mir die Vergleiche und zweitens scheint dies müßig zu sein.

Was ich mir jedoch nicht verkneifen kann ist eine kurze Anmerkung zu dem Erstverfasser diese Threads:
Dem Schreibstil und der Ausdrucksweise nach zu Urteilen, kann es sich hier nur um eine Person handeln, die hier ein klein wenig provozieren möchte um die Gemüter etwas zum kochen zu bringen (was an sich nicht unbedingt verwerflich wäre, wenn man es dann bei dem ersten Beitrag belassen hätte).
Oder aber (und das wäre dann eher traurig) es handelt sich um einen bedauernswerten Mitmenschen, bei welchem der Intellekt nicht proportional mit dem Wert der Anlage mitwachsen konnte.
Der Schreibstil des Verfassers ähnelt leider sehr den Eigenschaften der vom gleichen Autor beschriebenen Gti-Fans.
Wer ärgert sich eigentlich wirklich über solch einen Beitrag. Ich lese ihn eigentlich mit Belustigung, würde mich jedoch nicht mit einer solchen Person auf eine Sachdiskussion bzgl. Des Themas einlassen.
Wenn dann der Beitrag selbst nicht aussagekräftig genug ist bzgl. des Inhaltes, so sollte der „Nick“ doch eigentlich ein übriges tun.

So und jetzt höre ich mir „wenn et Bedde sich lohne däät“ an, und zwar auf einem Schallplattenspieler.

Schöne Grüße,

folkmusic
Putenbraten
Gesperrt
#45 erstellt: 10. Dez 2003, 19:09
Haha
Wraeththu
Inventar
#46 erstellt: 10. Dez 2003, 19:18

Merkt Ihr eigendlich wie sich jeder sein eigenes Equipmet schön redet.

Da wird nun Sharp und Phillips als High End hingestellt, ich sprach von vernünftigen CD-Playern und nicht von
sowas, die schafft sicher ein Thorens Einstiegmodell mit einem vernünftigen Abnehmer, kostet dann leider das 5 fache!?

Toll das jemand mehr Dynamik bei einer Platte hört, ist technisch zwar nicht möglich aber das geschulte Ohr bringst
wohl doch an den Tag, ev machen sich die wenigen Hersteller von Schallplatten ja nur mehr Mühe beim abmischen?



Gruß
I.



Na wenn du so viel Geld über hast, und für Dich ein Plattenspieler für 1500 Euro und ein CD-Player für 1000 Euro nur Billigkram sind, bitte...Ich geniesse lieber weiter den hervorragenden Klang beider Geräte...was für mich das ist, was High-End eben ausmacht!
incocnitoo
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 10. Dez 2003, 19:55
Wraeththu,

High End hieß früher mal State of the Art, was bedeutete das technisch machbare ohne Rücksicht auf den Preis zu verwirklichen.

Heute versucht jeder kleine Hersteller sein Produkt als High End zu verkaufen, die wenigsten sind es.

Von den Giganten braucht man sicher nicht zu reden, außer vieleicht dem ein oder anderen Image Gerät um vermeindliche Kompetenz zu demostrieren.

Hat leider was mit Geld zu tun sorry!

Gruß
I.
Mallias
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 07. Feb 2004, 01:36
Hi,
Alles gut mi der neu digitalle Welt Aber:
1. Music, Klang ist nun eine Analoge, rein Pfisysche Sache

2. Was pasiert mit euren schüne Prossesoren,und alle digitallen Tträgern sagen wir in 10, 15 Jahre.

3. Ich kann noch 30-40 50 Jahre alte Schallplatten respektabel hüren, das heis je nach der damalige technische möglichkeiten bei der afnamen. Was von ein Punkt Aufnahmen gehürt?

PS: Warum hiend CD Spieller benutsen Röhren bei der siglan Flüß?
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 07. Feb 2004, 23:37
Ich will mich auf ein paar allgemeine Statements beschränken:

Bei der Beurteilung eines Mediums kann man von verschiedenen
Kriterien ausgehen.

Ein IMO nicht aunwichtiges ist die "durchschnittlich gebotene Qualität" des verfügbaren Materials und der Hardware.

Militante Vinylanhänger bringen immer wieder dieselben
Argumente für ihr Medium zur Sprache, und ich möchte
jetzt gar nicht über Einzelheiten diskutieren.
Tatsache jedoch ist, daß die "durchschnittliche" Pressqualität, auch jene von Weltmarken wie DGG, DECCA,
EMI und CBS (letztere besonders) über einen bestimmtetn Level nicht hinauskam. In der Praxis bedeutet das, daß ich meine Platten, Anlage etc so staubfrei wie nur möglich halten kann, aber der Erfolg ist nbur mässig, wenn der Hersteller rauschende Ampex-Bänder verwendet, die Tonköpft vor der Aufnahme nicht reinigt, oder mit abgeschliffenen
Köpfen aufnimmt, Band übersteuert, Rille zu eng schneidet
(Übersprechen, weil eine Rillenumdrehung, die nächste noch nicht völlig ausgekühlte beim Schneidvorgang "verformt)

Schon in den 70er Jahren kannte man Direktschnittplatten,
Tangentialtonarme,Plattenspieler wo Wow und Flutter unterhalb der Wahrnehmbarkeitsgrenze waren, Spezial-Nadelschliffe etc etc.
Es war nur relativ sinnlos sowas zu kaufen, es sei denn
man kaufte "audiophile" Einspielungen von musikalisch drittklassigen Interpreten. Das "Standard-Plattenangebot"
rechtfertigte solchen Aufwand einfach nicht. Wer Karajan, Böhm Klemperer oder Solti Kaufen wollte musste sich mit Standardqualität abgeben, zumindest was Wiedergabetechnik betraf.
Verzerringen von zu eng geschnittenen LP gegen Plattenende,
etc etc waren mit keiner Wiedergabetechnik der Welt zu
verbessern.
Natürlich kann ich, mit Sonderpressungen für einen erlesenen Kundenkreis beweisen, wie gut analoge
Vinyltechnik im Prinzip sein kann. Das stand auch IMO nie zur Diskussion, Tatsache ist, daß sie in "Summe" diese Ansprüche als "Massenmedium" nicht dauerhaft erfüllen konnte und kann.

Gruß
Alfred
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