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warum Plattenspieler?

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Autor
Beitrag
buktu
Stammgast
#1 erstellt: 20. Mrz 2007, 13:24
wie ich sehe haben hier einige einen Plattenspieler
ich wollte fragen haben Plattenspieler einen besseren Klang als CD- oder DVD(-A)-Player oder liegt es eher daran das Plattenspieler stylisch sind oder vll beides?
also lohnt es sich viel geld für einen Plattenspieler viel Geld auszugeben oder kann ein CD-Player das selbe(Klangmäßig)
torbi
Inventar
#2 erstellt: 20. Mrz 2007, 13:49
hi buktu!

zu dem thema gibt es sooooo viele meinungen!! ich denke, eine einzige antwort wirds nicht geben.

ich persönlich,
- finde plattenspieler stylish
- finde lp's cool, weil die cover grösser sind und einfach besser aussehen
- finde tatsächlich, dass ein guter plattenspieler besser klingt als cd. anders, für mich angenehmer.
- finde, dass es zum musikhören dazugehört, einen richtigen tonträger zu nehmen, bei dem ich noch sehen kann, wie er abgespielt wird

wenn möglich, kaufe ich neuerscheinungen auf lp.
off topic: hoffentlich ist die neue maximo park schon da!!

lg,
torben
armindercherusker
Inventar
#3 erstellt: 20. Mrz 2007, 14:19
Hallo zusammen !

Den genannten Punkten stimme ich weitestgehend zu.

Und : welche CD bringt denn so schöne Knackser beim Abspielen ?

Im Ernst : Musik von der Schallplatte empfinde ich vielfach als stärkeres Erlebnis.
Ob´s Nostalgie ist oder wasauchimmer - es muß einem eben gefallen.

Musik von der CD ist zwar meist dynamischer und klarer, aber daher manchmal auch ein wenig steril.

Gruß
Holger
Inventar
#4 erstellt: 20. Mrz 2007, 15:13
Erste Frage: Ja!

Zweite Frage: Ja zum Teil eins weil Nein zum Teil zwei.

raphael.t
Inventar
#5 erstellt: 20. Mrz 2007, 15:16
Hallo Homer!

Manche werden einfach nie erwachsen und verlieren ihren Lebtag nie den Spieltrieb. Der Gruppe fühle ich mich entschieden zugehörig.
Das analoge Hobby lässt dem Kind im Manne so vielfältige Spielmöglichkeiten, dass es Dutzende Seiten füllen würde,
alle Facetten anzuführen.
Ich habe mit der CD gelernt zu leben, lieben tu ich sie (noch) nicht.

Mit analogen Grüßen
Raphael Infantilo
pet2
Inventar
#6 erstellt: 20. Mrz 2007, 15:51
Hallo,

für mich gibt es noch einen anderen Aspekt.
Ich bin noch mit der Schallplatte großgeworden.
Damals konnte ich mir als Schüler/Azubi nur Mittelklasse Plattenspieler leisten.
Heute kann ich mir mehrere damalige Spitzenmodelle für kleines Geld zulegen und tue das auch .
Früher stand ich immer in Plattenläden, hatte wenn es hoch kam, mal einen gesparten 50 DM Schein in der Tasche.
Da habe ich dann herumgerechnet, wie ich am meißten Musik für mein Geld bekomme.
Heute gehe ich auf Flohmärkte und kann mir viele Platten, die ich damals gerne gekauft hätte, aber nicht konnte, für ganz kleines Geld zulegen .

Gruß

pet
gdy_vintagefan
Inventar
#7 erstellt: 20. Mrz 2007, 17:04
Ich bin auch mit der Schallplatte groß geworden.
Außerdem bin auch ich immer auf der Suche nach guten Schallplatten für kleines Geld. Hier finde ich das Preis-Leistungsverhältnis besonders gut.

Und was bisher noch nicht genannt wurde, aber auch ein wichtiger Grund für mich ist:
Als Fan "etwas älterer" Musik habe bzw. suche ich etliche Aufnahmen, die bis heute nie auf CD erschienen sind und auch wohl nie auf CD erscheinen werden!
Pyreen
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 20. Mrz 2007, 17:25
Hi,

eine große Zahl der wichtigsten Werke der Tonkunst liegt entweder nur als Schallplatte oder in Ihrer originären, von den Künstlern zum Zeitpunkt der Aufnahme intendierten (d.h. nicht neu gemasterten oder gar neu gemischten) Form nur als solche vor. Die Schallplattenwiedergabe ist für die Rezeption dieser somit der einzig gangbare Weg.
Darüberhinaus gibt es für mich keinen Grund, analoge Musikkonservenabtastung zu preferieren.

Viele Grüße,

Pyreen
pet2
Inventar
#9 erstellt: 20. Mrz 2007, 17:32
Hallo,

das Preis/Leistungsverhältnis ist schlicht sensationell.
Ich habe am Wochenende auf einem Flohmarkt unter anderem 4 Alan Parsons Projekt Lp's für zusammen 8 € gekauft.
Der Zustand ist durchgehend sehr gut.
Die Addition der noch auf dem Cover befindlichen Preisschilder ergab: 81,60 DM, war mir damals zu teuer ;).
Das war jetzt mal ein Durchschnittskauf.
Ich habe auch schon Top Lp's für 20 Cent das Stück bekommen .

Gruß

pet
ralf61
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 20. Mrz 2007, 17:53
Eine Platte aus Cover und Innenhülle vorsichtig in die Hand gleiten zu lassen, auf den Dreher zu legen und den Tonarm absenken...dann die großen Cover wie zB Riverside: das hat eben Stil!

CD einlegen ist ein bißchen wie am PC - eben nüchtern, kein Stil.

Allerdings wird man wohl im mittleren und unteren Preissegment unvergleichlich mehr Geld in Vinyl als in CD investieren müssen, um eine vergleichbare "Klang-Ausbeute" zu erzielen.

Es gab wohl auch mal einen fachübergreifenden wissenschaftlichen Erklärungsversuch: Ergbnis (wenn ich recht entsinne)war, dass unabhängig von der Art der Aufnahme (digital oder analog) und Aufbereitung Vinyl als "angenehmer" empfunden wurde. Als Grund hierfür wurden Frequenzverschiebungen bei Vinyl genannt, die die Hörer subjektiv als angenehm(er) empfanden.

Gruss Ralf
Finglas
Inventar
#11 erstellt: 20. Mrz 2007, 18:06
Hallo,

es gibt zwar immer wieder mal Leute, die behaupten, LP klaenge besser als CD, allerdings kann ich das aus eigener Erfahrung nicht nachvollziehen. Hochwertige Geraete sowie hochwertige Aufnahmen vorausgesetzt, hoere ich klanglich keinen relevanten Unterschied.

Aber es gibt eine Reihe anderer Gruende, sich mit Platten zu beschaeftigen, die auch schon genannt wurden:

1. Manche Werke liegen nur als LP vor, wobei es dann auch Spass machen kann, auf Flohmaerkten, in Second-Hand-Laeden und Antiquariaten danach zu fahnden

2. Ich mag das Handling der Schallplatte: Aus der Huelle nehmen, kurz reinigen, auflegen, die Mechanik des Plattenspielers bedienen und dann entspannt hoeren. Keine weiterschalten mit der FB, man muss sich schon ganz auf die LP einlassen.

3. Der Plattenspieler an sich bietet eine schoene Spielwiese, man kann sehr viel daran herumschrauben, tunen, Tonabnehmer durchprobieren usw. Dem Spieltrieb sind wenig Grenzen gesetzt

4. Manche LPs sind inklusive Covergestaltung einfach Kunstwerke. Bei CD ist das aufgrund der Groesse schon nicht mehr so, bei Download aus dem Internet faellt das gar ganz weg. Hat schon mal jemand das Cover zu "As thick as a brick" von Jethro Tull gesehen und ausgefaltet und gelesen. Genial oder? Kann man bei CD vergessen.

5. Es hat auch viel mit Nostalgie zu tun. Ich bin mit LP gross geworden, habe daher auch noch eine ordentliche LP-Sammlung, an der ich haenge. Und wenn man abends zu zweit bei Kerzenschein beim Essen oder bei Wein eine Oper von CD hoert, wobei es noch ein wenig knackst und rauscht, das ist dann schon sehr romantisch

6. Es frisst sich kein Lack durch die Beschichtung der CD und zerstoert diese nach 30 Jahren Eine LP kann man auch nach 100 Jahren noch abspielen.

Cheers
Marcus


[Beitrag von Finglas am 20. Mrz 2007, 18:08 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#12 erstellt: 20. Mrz 2007, 21:56
Das meiste ist schon gesagt worden, so dass man nur noch ein paar Akzente hinzusetzen bzw. anders setzen kann.
Bin ebenfalls mit LPs groß geworden, hatte aber auch sehr früh einen CD-Player. Damals, Anfang/Mitte 80er Jahre, war ich total begeistert von der CD und habe keine Platten mehr gekauft. Mittlerweile hat sich das wieder geändert, ich kaufe fast nur noch Platten. Da ich viel Klassik höre, zieht das Preisargument gar nicht mal so. Klassische Musik gibt es auch sehr preiswert auf CD. Allerdings, wenn man eine besondere Aufnahme möchte, dann wird's wieder teurer.
Mir geht's wie vielen anderen LP-Freunden vor allem um die Anfaßqualität und die Tatsache, dass man bei Fehlfunktionen des Geräts nicht total hilflos daneben steht. Auch finde ich es ungemein spannend, gebrauchte Platten zu ergattern. Bei einem Fehlgriff, wenn man den Zustand falsch eingeschätzt hat, ist nicht viel kaputt.
CDs klingen, würde ich mal sagen, schon besser. Die Technik, sofern sie funktioniert, ist der Platte irgendwie überlegen. Ich möchte aber noch weiter gehen und sagen, CDs klingen einfach ZU gut. Das hat fast nichts mehr mit der Lebenserfahrung zu tun (ähnlich Digitalfotografie). Mein Gott, soll es doch knacksen. Im Konzert "knackst" es ja auch. Das Live-Hörerlebnis ist nämlich auch nicht perfekt.
Worüber ich meistens etwas schmunzeln muss, sind gewisse Auswüchse der Analogtechnik in Richtung Extremkonstruktionen und seltsamen Klang-Verbesserungs-Theorien. Ich denke, da sollte man auf dem Boden bleiben. Ein guter Mittelklasse-Spieler mit ordentlichem System ist für das grottenschlechte Medium Schallplatte allemal ausreichend.
Wenn über Kabel, Tellerauflagen oder Zargen diskutiert wird, kommt es mir immer vor, als versuchen manche Leute den Fliegenschiß vom Kuhfladen zu wischen.


[Beitrag von Rillenohr am 20. Mrz 2007, 21:59 bearbeitet]
eger
Stammgast
#13 erstellt: 20. Mrz 2007, 22:14

Rillenohr schrieb:
Ein guter Mittelklasse-Spieler mit ordentlichem System ist für das grottenschlechte Medium Schallplatte allemal ausreichend.


Ich habe noch ca. 200 Platten aus den 80 Jahren und viele Flohmarktkäufe neueren Datums.
Das mit dem "grottenschlechten Medium" kann ich absolut nicht bestätigen.
Eher, dass bei gut gemachten Platten mit guten Nadeln (auf einem Tangentialplattenspieler) abgespielt, der Unterschied zu CD sehr gering ist. Der Erhaltungszustand der Platten ist natürlich wichtig, ich habe auf dem Flohmarkt schon alles gekauft. Von "knistert wie Kaminfeuer" bis "absolut frei von Nebengeräuschen". Plattenwaschen ist für mich allerdings unverzichtbar. Bekannte, die selbst nie einen Plattenspieler hatten und ihn deshalb vorgeführt haben wollten, waren sehr entäuscht darüber, dass es genau wie eine CD klingt. Einige Sachen habe ich sowohl auf älterer CD, remastered CD als auch auf Platte. Interessanterweise klingen ältere CD-Aufnahmen mehr wie die Platte, bei den neueren remastered CDs gibt es deutlich mehr Bass. Der Zeitgeschmack spielt da eben auch eine Rolle.

Grüße
agnes
Rillenohr
Inventar
#14 erstellt: 20. Mrz 2007, 22:24

eger schrieb:

Das mit dem "grottenschlechten Medium" kann ich absolut nicht bestätigen.

Grüße
agnes


Hi Agnes,
das ist natürlich etwas überspitzt formuliert. Ich selbst habe Schallplatten in schlechtem, weniger schlechtem und ganz passablem Zustand. So wird es bei den meisten sein. Wie neu bleiben die wenigsten. Natürlich ist es mit Platten wie mit allen Dingen, die richtige Pflege verlängert die Freude.


[Beitrag von Rillenohr am 20. Mrz 2007, 22:24 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 20. Mrz 2007, 22:26
Hallo!

@Rillenohr

Beim Analogplattenspieler ist´s halt wie bei der Modelleisenbahn. Da braucht auch niemand die 20te Weiche wirklich aber jeder baut sie an. Selbstverständlich reicht ein Mittelklasseplattenspieler mit gutem Tonarm und System für viele Aus. Andererseits lässt sich mit viel Geld und Sachverstand noch daß eine oder andere Quäntchen rauskitzlen. Allerdings nicht unbedingt mit einigen der allseits bekannten Extremkonstruktionen. Sinnvolle Maßnahmen sind z.B ein Tonarm mit Dynamisch geregelter Auflagekraft (das heißt ein Tonarm bei dem die Auflagekraft durch Federdruck o.Ä. erzeugt wird, anstatt durch einfaches Verdrehen des Kontergewichtes) der bei verwellten Scheiben Vorteile bietet. Oder durch eine Sinnvolle Kombination des vorhandenen Tonarmes mit einem Technisch dazu passendem System. Das sind nicht unbedingt billige Maßnahmen, die allerdings echte Vorteile bringen. Im Prinzip hat Schallplattenhören mit HiFi m.E. zwar viel gemein, ist aber durchaus ein eigenständiges Hobby. Gründe dieses Hobby zu betreiben braucht es eigentlich nicht, nur die Neigung dazu.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 20. Mrz 2007, 22:38 bearbeitet]
hf500
Moderator
#16 erstellt: 20. Mrz 2007, 22:29
warum Plattenspieler?

Moin,
ganz einfach:
Weil ich damit weil ich damit die auf dem Flohmarkt guenstig erworbene DRM-freie Mucke wiedergeben kann.
Besonders solche, die man auf anderen Tontraegern (CD) nicht bekommt.

;-)

73
Peter
eger
Stammgast
#17 erstellt: 20. Mrz 2007, 22:40
Wobei Rillengeräusche und ständige Knackser mich nerven. Solche Platten landen bei mir gleich wieder auf dem Flohmarkt. Ich vermute manche Plattenspieler sind oder waren richtige Plattenzerstörer. Gelegentliche Kratzer toleriere ich aber. In den Rillen zwischen den Titeln sollte Ruhe herrschen.

Meine Platten, die ich damals (1970 bis 1992) neu erworben habe, sind durchwegs ohne Nebengeräusche obwohl sie regelmäßig gespielt wurden.

Um auch Platten, die in richig schlechtem Zustand sind, anzuhören, dazu bin ich dann doch nicht vinylbegeistert genug.

Grüße
agnes


[Beitrag von eger am 20. Mrz 2007, 22:45 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#18 erstellt: 20. Mrz 2007, 22:41
@Hörbert,

da hast du schon recht, gegen den Spieltrieb ist ja auch nichts einzuwenden. Und wenn sich gewisse Maßnahmen technisch begründen lassen, d.h. wenn es sich nicht nur um Glaubensfragen handelt, dann bin ich der letzte, der diese nicht anerkennt.
Rillenohr
Inventar
#19 erstellt: 20. Mrz 2007, 22:48
@Agnes

klar, mir sind Platten ohne Nebengeräusche auch lieber. Aber wenn man viel Klassik hört, ist das nicht immer so einfach. Unter Klassikhörern ist die Nassabtastung ziemlich verbreitet. Viele gebrauchte Scheiben "leiden" unter früheren Nassabtastungen. Da hilft waschen nur bedingt. Damit muss man dann irgendwie leben, wenn man z.B. Bachs Violinsonaten von musicaphon bekommen hat. Bei den Beatles, Pink Floyd usw. ist das anders, da bekommt man ohne Probleme eine neue.
eger
Stammgast
#20 erstellt: 20. Mrz 2007, 23:04

Rillenohr schrieb:

Aber wenn man viel Klassik hört, ist das nicht immer so einfach. Unter Klassikhörern ist die Nassabtastung ziemlich verbreitet. Viele gebrauchte Scheiben "leiden" unter früheren Nassabtastungen. Da hilft waschen nur bedingt. Damit muss man dann irgendwie leben, wenn man z.B. Bachs Violinsonaten von musicaphon bekommen hat. Bei den Beatles, Pink Floyd usw. ist das anders, da bekommt man ohne Probleme eine neue.


Beatles,Pink Floyd, Rolling Stones usw. machen den Großteil meiner ursprünglichen Platten aus. Und bei Klassikplatten bin ich einfach noch nicht so entusiastisch, kann noch kommen, wenn ich nicht aufpasse.
Ich dachte immer nassabgespielte Platten sollten grundsätzlich weniger abgenutzt sein, zumindest falls man sie je sauberbekommt.
Grüße
agnes


[Beitrag von eger am 20. Mrz 2007, 23:11 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#21 erstellt: 20. Mrz 2007, 23:57
Ich habe den Eindruck, dass nass abgespielte Knisterplatten mit der Zeit, also nach einigen normalen Trockenabspielungen, wieder von selbst besser werden.
Papa_San
Stammgast
#22 erstellt: 21. Mrz 2007, 08:08
Warum Plattenspiéler ?

Die gute alte Langspielplatte ist einfach das beste Speichermedium,das ich kenne.
Alle von mir je gekauften Platten kann ich heute noch hören !
Bei meinen CDs sieht das leider anders aus. Da legt man ein lange nicht gehörtes Teil auf und der Player ist nur noch am springen. Sehr,sehr ärgerlich !

Wenn deine Bude nicht mit samt der Sammlung abbrennt,können deine Urenkel noch deine Scheiben hören !

Gruß Siggi
xutl
Inventar
#23 erstellt: 21. Mrz 2007, 08:28

eger schrieb:
Ich dachte immer nassabgespielte Platten sollten grundsätzlich weniger abgenutzt sein, zumindest falls man sie je sauberbekommt.


Es gibt massenhaft Threds zum Thema Naßabspielen, daher nur eine kurzer Exkurs.

Mit Naßabspielen ist es wie mit jeder Facette unseres Hobbys:
Es kann VIEL falsch gemacht werden!

Naß abspielen,
fertig,
ohne trocknen in die Plastiktüte,
diese ins Cover....


Das Lencozeug war sauteuer.
Also gab es Tips zum selbermixen.
Etwa Isopropanol mit dest. Wasser und 2 Tropfen Spüli
Falsche Mischung oder zuviel und die Platten sind aufgeqollen.
Mimi001
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 21. Mrz 2007, 10:14
Warum LP ?


Weil es mir gefällt !!!!!!!!!

Kann Papa-San nur zustimmen !!!!

Gruss Shuan
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 21. Mrz 2007, 11:44
Hallo!

Nach zwei bis dreimaligem Waschen mit einigemalen Abspielen dazwischen sind die ehmals naßabgespielten Klassikplatten die ich vom Flohmark habe so ziemlich alle wieder in Ordnung. Allerdings gibt es einige wenige bei denen die Kombination von Nassabspielen mit Plattenhobel-Player fatale Auswirkungen im Hochtonbereich hatte, da hilft -egal wie selten- nur die Tonne. Bei einigen sehr alten Schallplatten sollte man ein Zweitsystem mit Rundnadel zur Hand haben. Es gab -zumal im Klassikbereich- in den späten Fünfzigern und die gesamten sechziger hindurch einige sogenannte Vorentzerrungsmaßnahmen beim Schneiden die in der Regel nicht auf den Platten respektive der Plattenhülle dokumentiert sind die dazu dienten den klang zu verbessern, die funktionieren allerdings nur mit den damals üblichen Rundnadeln und führen bei den heute üblichen Schliffen zu ernormen Verzerrungen, deswegen bei älteren Scheiben immer erstmal mit einer Rundnadel und iohne Antiskating testen bevor man die Platten als endgültig hinüber entsorgt.

MFG Günther
Transrotarier
Stammgast
#26 erstellt: 21. Mrz 2007, 17:38
Hi zusammen,

warum Plattenspieler ??

ganz einfach, weils besser klingt

und man sich viel mehr auf die Musik konzentriert
und die Stücke wieder komplett von Anfang bis Ende
hört (nicht das ständige durchgezappe wie bei CDs)

Weil Schallplatten etwas haben, was CDs nicht bieten
können, Gefühle und Erinnerungen......
Das Prozedere vorher Platte aussuchen, Cover anschauen
durchlesen, auflegen, Tonarm absenken, erstes leises
Knistern........ dannn die Musik

Eben einfach ALLES.......... !!!
Transrotarier
Stammgast
#27 erstellt: 21. Mrz 2007, 17:42
Hallo Finglas

lese leider erst jetzt Deinen Beitrag:


Hat schon mal jemand das Cover zu "As thick as a brick" von Jethro Tull gesehen und ausgefaltet und gelesen. Genial oder? Kann man bei CD vergessen.



Genau das ist es.
lumi1
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 21. Mrz 2007, 19:52
N`Abend!

Plattenspieler + Platte + Ich = L I E B E

Das ist eine nie endende Dreierbeziehung.

Gelscht
Gelöscht
#29 erstellt: 21. Mrz 2007, 19:58
Ich habe mir gerade einen (für mich) sündhaft teuren Plattenspieler bestellt,...obwohl ich zur Zeit nur über vielleicht 150 Platten verfüge.

Ich werde mir in der Zukunft auch wieder mehr(..vielleicht nur noch?!) Platten kaufen!



zu dem thema gibt es sooooo viele meinungen!! ich denke, eine einzige antwort wirds nicht geben.

ich persönlich,
- finde plattenspieler stylish
- finde lp's cool, weil die cover grösser sind und einfach besser aussehen
- finde tatsächlich, dass ein guter plattenspieler besser klingt als cd. anders, für mich angenehmer.
- finde, dass es zum musikhören dazugehört, einen richtigen tonträger zu nehmen, bei dem ich noch sehen kann, wie er abgespielt wird


100%ige Zustimmung!!!


...außerdem gehe ich davon aus, dass ich meine Platten auch noch in 30-40Jahren abspielen kann



baerchen.aus.hl
Inventar
#30 erstellt: 21. Mrz 2007, 20:05
Hallo!

Warum Schallplatten? Die Frage ist falsch gestellt. Warum CD?

Ein Grund für den Siegeszug der CD ist die für kleines Geld ungleich bessere Klangqualität gegenüber den billigen Plattenspielern, welche die meisten früher im Wohnzimmer stehen hatten. Wirklich gutes Analogequipment war und ist halt vergleichsweise ziemlich teuer. Hat man aber ein Anlogequipment, welches in der Wiedergabequalität mit modernen CD-Playern mithalten kann, und hört die gleiche Aufnahme einmal auf CD und einmal auf LP...dann tritt man die CD incl Player in die Tonne.

Ich habe vor kurzem auf der Hörtest 2007 in HH richtig Blut geleckt als ich gehört habe, was heute in Sachen Analogtechnik alles möglich ist. Ich hab meine alte "Plastikschüssel" gegen einen guten klassischen Dreher eingetauscht, hab diesem ein vernünftiges System verpaßt und siehe da, klingt absolut super...ich bin tatsächlich kurz davor den CD-Player einzumotten. Jedenfalls geht es am WE erstmal wieder auf den Flohmarkt und in die beiden örtlichen Second-Hand-Plattenläden, mal gucken was es so gibt. Besonders scharf bin ich auf auf Klassik-LP von Decca aus den 60er und 70er. Die haben damals zum großen Teil unheimlich gute Aufnahmen gemacht.

Gruß
Bärchen
Rillenohr
Inventar
#31 erstellt: 21. Mrz 2007, 20:42

baerchen.aus.hl schrieb:


Ein Grund für den Siegeszug der CD ist die für kleines Geld ungleich bessere Klangqualität gegenüber den billigen Plattenspielern, welche die meisten früher im Wohnzimmer stehen hatten.


Tja, du hast dich wohl in der Mitte der 80er Jahre noch nicht für Hifi interessiert. Da begann nämlich der Siegeszug der CD, und zwar mit sündhaft teuren Playern um 2000 DM. Nach ein paar Jährchen wurden diese zwar schnell billiger, waren aber immer noch teurer als ein guter Plattenspieler. Gekippt ist das Preisverhältnis erst nach und nach. Also war wohl doch etwas anderes für den Siegeszug ausschlaggebend.

Es kommt immer drauf an, ob man die Sache nüchtern oder emotional betrachtet. Offenbar überwiegt in dieser Diskussion hier der emotionale Aspekt. Nüchtern betrachtet ist die mechanische Abtastung einer modulierten Rille per Nadel eine Steinzeittechnologie mit vielen Kompromissen. Dass man daran festhält, ist reine Geschmacksache.


baerchen.aus.hl schrieb:


Besonders scharf bin ich auf auf Klassik-LP von Decca aus den 60er und 70er. Die haben damals zum großen Teil unheimlich gute Aufnahmen gemacht.

Gruß
Bärchen


Da sind wir wieder beisammen, nämlich beim Geschmack. Diese Aufnahmen sind echt super. Aber nicht nur Decca, auch z.B. EMI und Philips.
Heinrich
Inventar
#32 erstellt: 21. Mrz 2007, 20:47
Deshalb:




Gruss aus Wien,

Heinrich
kelux
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 21. Mrz 2007, 21:01
als vinylkäufer, der zwischenzeitlich auf CDs umgestiegen ist, und wieder zur platte zurückgekehrt ist, kann ich nur folgendes sagen:

- Platten bedeuten finanziellen und handling-mäßigen Aufwand. Man schrottet immer wieder Nadeln, unter 500 Euro Einstiegspreis für einen neuen Plattenspieler geht auch nicht viel, diverse Reinigungsmittelchen, neue Platten kosten oft mehr als die CD-Version, und das Porto bei Versandbestellungen ist auch viel teurer. Das geht ins Geld.

- CDs klingen reiner. Wer Wert darauf legt, dass jedes Stück komplett verzerrungsfrei wiedergegeben wird, sollte Vinyl getrost vergessen. Gerade für Menschen, die in ihrem Leben nur CDs gehört haben, kann das zur unüberwindbaren Hürde werden. Ob sie auch besser klingen, ist Geschmackssache. Ich finde, dass Platten immer wieder zeigen, wie unglaublich gut sie bei perfekterer Abtast-Technik klingen könnten.

- Warum ich trotzdem zur Platte zurückgekehrt bin? Das Cover, das Plattenauflegen, Umdrehen, der Platte beim Drehen zuzusehen und mit den ganzen Unzulänglichkeiten zu leben, hat Musik für mich als Teenager erst zu dem Großartigen gemacht, was es nach wie vor ist. Das beiläufige CD-Einlegen ist einfach nicht das gleiche. Und seit digitale Musik ohen Hardware möglich ist, reicht die Festplatte sowieso.

- Außerdem: schau mal auf eBay, was 10 Jahre alte Alben auf Platte preislich erreichen, und wieviel die CD-Version.

grüße,
max
Rillenohr
Inventar
#34 erstellt: 21. Mrz 2007, 21:03
Nee, Heinrich, da gefällt mir mein alter Thorens entschieden besser. Der hier ist, wie soll ich sagen, gar nicht stilecht.
Papa_San
Stammgast
#35 erstellt: 21. Mrz 2007, 21:36
Moin Heinrich

Der sieht wirklich sehr elegant aus.
Nur würde er das bei mir nicht lange bleiben. Beim Musikhören knabere ich gerne Chips und trinke ein Bier.

Wenn ich da mit meinen Chipsfettfingern rangehe,ist erstmal Schluß mit der Eleganz und wohl auch mit dem Gleichlauf !

Da bleibe ich doch lieber bei meinem alten TD 126.

Gruß Siggi
Heinrich
Inventar
#36 erstellt: 21. Mrz 2007, 21:45
Zugegeben,

die schwarze Acrylplatte sollte man schon des öfteren putzen

Ich habe den dps in der Kombination mit einem Moerch dp6 Tonarm und einem ZYX Tonabnehmer. Und DAS ist ein wirklicher Grund, Schallplatten zu hören




Gruss aus Wien,

Heinrich


[Beitrag von Heinrich am 21. Mrz 2007, 21:54 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#37 erstellt: 21. Mrz 2007, 22:00
Hallo,

@Rillenrohr

kann durchaus sein, ich bin tatsächlich erst später vom Hifi-Virus befallen worden. Für mich hat der Siegeszug der CD aber erst angefangen als die Player wirklich für jedermann bezahlbar wurden. Als ich meine erste gute Anlage kaufen wollte, kosteten billige Plattenspieler und CD-Player um die 200 DM. Wer bei diesem Duell der Sieger war kann man sich vorstellen.

Gruß
Bärchen
Pyreen
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 21. Mrz 2007, 22:41
Hi,


Heinrich schrieb:
Deshalb:





weshalb, wegen jaulendem Klavier? Oder wegen der periodisch notwendig werdenden Prüfung des Elastizitätsmoduls des Riemens, um dies zu vermeiden? Als Toningenieur kennst Du doch bestimmt Kollegen, die Dir zu fairem Preis einen Direktgetriebenen vermitteln können?
Was ist ein ZYX-Tonabnehmer, genauer gefragt, was macht Ihn dem gemeinen Tonabnehmer überlegen?

Dem Interessierten: Der Tonarm ist recht gut, mit austauschbarem Armrohr und mit vernünftigem Lager (kein Einpunkt-Pfusch), für mein Dafürhalten aber recht teuer.

Viele Grüße,

Pyreen


[Beitrag von Pyreen am 21. Mrz 2007, 22:43 bearbeitet]
Heinrich
Inventar
#39 erstellt: 21. Mrz 2007, 22:45

weshalb, wegen jaulendem Klavier? Oder wegen der periodisch notwendig werdenden Prüfung des Elastizitätsmoduls des Riemens, um dies zu vermeiden? Als Toningenieur kennst Du doch bestimmt Kollegen, die Dir zu fairem Preis einen Direktgetriebenen vermitteln können?
Was ist ein ZYX-Tonabnehmer, genauer gefragt, was macht Ihn dem gemeinen Tonabnehmer überlegen?


nice try...

ABER: Auf die Art von Diskussion lasse ich mich schon lange nicht mehr ein - da sie noch NIE irgendetwas gebracht hat...




Gruss aus Wien,

Heinrich
Pyreen
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 21. Mrz 2007, 22:54
Hi,


Heinrich schrieb:
Auf die Art von Diskussion lasse ich mich schon lange nicht mehr ein - da sie noch NIE irgendetwas gebracht hat...


ganz wie Du meinst;

dies gilt je nach erkenntnistheoretischer Präferenz übrigens für jedweden Versuch von Kommunikation.

Dennoch wüßte ich gerne, womit der hohe Preis der ZYX-Tonabnehmer gerechtfertigt wird, ich kenne weder die Marke noch Ihre Modelle. Ist an denen irgendetwas wie auch immer geartet Besonderes?

Viele Grüße,

Pyreen
Heinrich
Inventar
#41 erstellt: 21. Mrz 2007, 22:58
Wenn Du weder Marke noch Modelle kennst - woher kennst Du dann die Preise?

Nein, zyx-Tonabnehmer gefallen mir einfach klanglich (insbesondere in der Kombination mit dem Moerch Tonarm).


Gruss aus Wien,

Heinrich


PS.: Ich möchte mich auch gar keiner Diskussion entziehen - nur haben diese hier in der Vergangenheit immer hohe Wellen geschlagen. Für meinen Geschmack: zu hohe... Meiner persönlichen Meinung nach: Es ist weniger die AntriebsART (Reibrad, Riemen, Direkt), sondern vielmehr die konsequente/intelligente Umsetzung eines GESAMTkonzepts (im technischen Sinne), welches einen guten Plattenspieler ausmacht. Was ja auch für jedes andere Gerät gilt.


[Beitrag von Heinrich am 21. Mrz 2007, 23:04 bearbeitet]
Pyreen
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 21. Mrz 2007, 23:10
Hi,


Heinrich schrieb:
Wenn Du weder Marke noch Modelle kennst - woher kennst Du dann die Preise?


habe auf phonophono.de nachgesehen; habe dadurch dennoch Ahnung weder von der Marke (kenne da keinen) noch Ihren Produkten, wie ja oben bereits ausgeführt.

Viele Grüße,

Pyreen

P.S.: Sah Dein postskriptum erst jetzt, werde dazu später noch Stellung beziehen.


[Beitrag von Pyreen am 21. Mrz 2007, 23:11 bearbeitet]
ralf61
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 22. Mrz 2007, 17:41
Tja,

es gibt schon sehr ästhetische Dreher.....Wie sich da wohl ein Blindtest machen würde.....

Und nochmals zur Ausgangsfrage: Vinyl ermöglich, wenn nicht gar erfordert es, sich aktiv mit der Technik zu befassen. Ein Dreher verändert sich halt mit der Zeit, man kann/muss reagieren.

Ansosnten:

Vinyl hat Stil,
CD ist nüchtern.
Pyreen
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 22. Mrz 2007, 21:19
Hi,

noch einige diversifizierende Betrachtungen meinerseits;


Heinrich schrieb:

PS.: Ich möchte mich auch gar keiner Diskussion entziehen - nur haben diese hier in der Vergangenheit immer hohe Wellen geschlagen. Für meinen Geschmack: zu hohe... Meiner persönlichen Meinung nach: Es ist weniger die AntriebsART (Reibrad, Riemen, Direkt), sondern vielmehr die konsequente/intelligente Umsetzung eines GESAMTkonzepts (im technischen Sinne), welches einen guten Plattenspieler ausmacht. Was ja auch für jedes andere Gerät gilt.


selbstverständlich ist es sowohl mit Riemen- als auch mit Direktantrieb möglich, ein ausreichend gleichmäßig sich drehendes, genügend rumpelarmes Laufwerk zu konstruieren, wie dies u.a. Thorens nahezu ubiquitär bewiesen hat.
Die schlichte Tatsache, daß bei einem Riemenantrieb ein Riemen vorhanden ist, welcher verschleißt, somit regelmäßig überprüft und ggf. ausgetauscht werden muß, wohingegen diese Problematik bei direktgetriebenen Laufwerken entfällt, macht ersteren unverhältnismäßig wartungsintensiv und damit unpraktischer als letzteren (u.a. auch deshalb wurden Riementriebler in professionellen settings vollständig von ihren direktgetriebenen Konkurrenten verdrängt, daher meine Anspielung auf Deinen Beruf).

Verlassen wir nun aber den Bereich des praktisch Sinnvollen, weil Notwendigen, und befassen uns mit dem gemeinhin als High-End bezeichneten Bereich, worunter ich eine Perfektionierung der Betriebsparameter eines Laufwerkes über das notwendige, weil hörbare, Maß hinaus und hin zur Annäherung an die Grenze des technisch Machbaren verstehe (sozusagen Kunst um der Kunst willen), wird offensichtlich, daß die besten jemals bei einem Serienlaufwerk ermittelten, mir bekannten, Meßwerte mit einem direktgetriebenen Laufwerk ermittelt wurden.

Conclusio: Beide Antriebsarten sind gut genug, um die durch das Medium PVC vorgegebenen Grenzen der möglichen Wiedergabetreue eines Musikreproduktionsvorganges zu unterschreiten; den Gipfel des technisch Machbaren bilden derzeit (und, ausgehend vom momentanen Entwicklungsstand der Industrie, vermutlich für immer) Direkttriebler.

Viele Grüße,

Pyreen
Heinrich
Inventar
#45 erstellt: 22. Mrz 2007, 21:37
Hallo Pyreen,

natürlich ist alles von Dir Geschriebene richtig. Allerdings fehlt MIR ein Faktor, der für mein WOHNzimmer eine nicht unwesentliche Rolle spielt: Ich will in meinem Wohnzimmer nicht nur gut Musik hören, sondern mich WOHLFÜHLEN. Und zu einem italienischen Sofa und Sideboard passt - zumindest in meinen Augen - kein Technics 1210

Ja, es gibt schon ein paar Laufwerke, für die ich über meinen Schatten (und den Einspruch meiner Freundin) springen würde: Solltest Du zufällig einen Nakamichi TX 1000 günstig abgeben wollen, werden wir vermutlich handelseinig


Gruss aus Wien,

Heinrich
baerchen.aus.hl
Inventar
#46 erstellt: 22. Mrz 2007, 22:15
Hallo,

ein Grund pro Plattenspieler wurde ja schon genannt, viele Werke sind auf CD einfach nicht erhältlich.

Ich bin heute 10 min vor Ladenschluss noch in einen Second-Hand-LP laden reingestürmt und hab auf die schnelle in der Klassikabteilung ein echtes Schätzchen ausgegraben. Eine super erhaltene LP aus dem Jahr 1963. Eine Aufnahme der Deutschen Grammophon, Beethovens 5te mit den Berliner Philharmonikern unter dem jungen Herbert von Karajan. Zu Hause die große Überraschung...Aufnahme und Interpetation in einer Qualität, welche einem den CD-Player vergessen läßt. Da wird schnell klar, warum Karajan so berühmt wurde. Den Amp aufgedreht und beide Seiten in orchestraler Lautstärke durchgehört. Einfach nur geil

Die beiden Aufnahmen von der 5ten welche ich auf CD habe, kann man, obwohl auch sehr gut, dagegen getrost vergessen.

Ich möchte Vinyl und CD mal mit etwas anderem vergleichen. Mit der Eisenbahn. Dampflok und ICE. Der ICE geprägt von kalter, lebloser und liebloser Chiptechnologie. Schlicht, steril, langweilig. In der Dampflok kämpfen 2 Erzfeinde miteinander-Feuer und Wasser. Es dampft und qualmt aus allen Knopflöchern. Man kann sehen, riechen und höhren wie die Technik arbeitet und beim Anblick einer Dampflok geht einem das Herz auf...die Dampflok lebt.

(031010 schnellste mit Kohlen gefeuerte Dampflok in Deutschland)

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 22. Mrz 2007, 22:17 bearbeitet]
Holger
Inventar
#47 erstellt: 22. Mrz 2007, 22:22

Pyreen schrieb:

Conclusio: Beide Antriebsarten sind gut genug, um die durch das Medium PVC vorgegebenen Grenzen der möglichen Wiedergabetreue eines Musikreproduktionsvorganges zu unterschreiten; den Gipfel des technisch Machbaren bilden derzeit (und, ausgehend vom momentanen Entwicklungsstand der Industrie, vermutlich für immer) Direkttriebler.


Vergesst mir die guten Reibradler nicht - im Moment spielen bei mir Garrard 301 und Thorens TD 524 (=EMT 938) nebeneinander auf gleichem Niveau ...
Heinrich
Inventar
#48 erstellt: 22. Mrz 2007, 22:58

Vergesst mir die guten Reibradler nicht - im Moment spielen bei mir Garrard 301 und Thorens TD 524 (=EMT 938) nebeneinander auf gleichem Niveau ...


Wie könnte ich:






Gruss aus Wien,

Heinrich
pet2
Inventar
#49 erstellt: 22. Mrz 2007, 23:31
Bei mir haben die Reibradler still und unheimlich die Mehrheit übernommen .
2 x Dual 1219, 1 x Dual 1228, 2 x Dual 1229 und 1 x 1019 .

Gruß

pet
Holger
Inventar
#50 erstellt: 22. Mrz 2007, 23:31
@Heinrich:
Wow, aber ...
so cool der 927 ist - persönlich würde ich einen 930 vorziehen, glaube ich ...
Aber "von der Bettkante stoßen" würde ich das abgebildete Schätzchen auch nicht, zugegeben .


[Beitrag von Holger am 22. Mrz 2007, 23:32 bearbeitet]
Heinrich
Inventar
#51 erstellt: 22. Mrz 2007, 23:39
Mit dem 927er verbindet mich eine persönliche Tragik:

Ich hätte mal als Student die Möglichkeit gehabt, einen 927 inkl. zwei(!) FR66 Tonarme für umgerechnet 500(!!!) Euro erstehen zu können. Zustand aller Teile: Tadellos. Und was hab' ich gemacht. Eben. Nichts...



Stundenlang...

Tja - soviel zu meinen Jugendsünden


Gruss aus Wien,

Heinrich


[Beitrag von Heinrich am 22. Mrz 2007, 23:39 bearbeitet]
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