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Thorens TD 150 MkII

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aileena
Gesperrt
#1 erstellt: 15. Mai 2007, 18:03
Seit kurzem habe ich noch einen TD 150MKII. Verbaut ist das Stanton 500AA am TP 13a.

Welche Möglichkeiten gibt es, den PS unter Verwendung dieses Tonarms deutlich aufzurüsten/zu verbessern? Die Basis gefällt mir nämlich ausgezeichnet. Und er macht sich gut neben meinem
TD 126 Spezial.
db_powermaster
Inventar
#2 erstellt: 15. Mai 2007, 18:36
Hallo Peter,

würde dir mal einen Besuch im AAA-Forum empfehlen und dort einfach mal als Suchbegriff TD150 eingeben. Da wirst du wohl Einiges an Infos finden.

VG
Sascha

PS: TD160, TD145 könnte als Suchbegriff auch nicht schaden
ronmann
Inventar
#3 erstellt: 15. Mai 2007, 18:48
TD 150 (1965) bzw. TD 150 Mk. II (ab 1969) - der erste Thorens mit Schwingchassis.
Mit dem TD 150 begann 1965 eine neue Ära bei den Plattenspielern. In diesem kleinen, unscheinbaren Laufwerk war erstmals das legendäre, an drei Kegelfedern aufgehängte Subchassis (von Thorens Schwingchassis genannt) verwirklicht, mit dem Plattenteller und Tonarm von Motorvibrationen und äußeren Einflüssen (Trittschall) entkoppelt wurden (Rumpel-Geräuschspannungsabstand : -65 dB). Diese Bauart geht auf Mitch Cotter von Acoustic Research (USA) zurück, der die Idee seines Kollegen Edgar Villchur umsetzte.
An die Stelle eines komplizierten und aufwändigen Reibradantriebs (TD 124) trat ein simpler einstufiger Riementrieb mit einem Wechselstrom-Synchronmotor. Dieser wurde mit 220 V Spannung betrieben und über die Netzfrequenz von 50 Hz geregelt.
Gleichlaufschwankungen : 0,09%
Die beiden Drehzahlen wurden mechanisch geschaltet, indem der Antriebsriemen über eine Schaltgabel auf der abgestuften Riemenscheibe des Motors verschoben wurde.
Auch die Konstruktion des zweiteiligen Plattentellers, bei dem der Antriebsriemen auf dem Innenteller läuft, wurde bis heute übernommen.
Die robuste und einfache Technik des TD 150 setzte Maßstäbe und wurde unter anderem auch von der britischen Firma Linn für ihr berühmtes Laufwerk Sondek LP 12 nahezu unverändert übernommen. Auch die ersten Subchassis-Laufwerke von Ariston basierten auf dem TD 150.
Wie schon beim TD 124 erlaubte das hohe klangliche Potenzial des TD 150 auch die Montage hochwertiger Tonarme (z.B. von SME oder Ortofon). Auch als Basis für spezielle Konstruktionen (z.B. für den Rabco SL 8-Tangentialtonarm) wurde das Chassis des 150er genutzt.
Bei Markteinführung war der TD 150 mit dem TP 13 ausgestattet, der ohne Antiskating-Einrichtung auskommen musste. Dieser Tonarm wurde ab 1969 bei der Version Mk. II durch den TP 13a ersetzt, bei dem ein am Faden hängendes Ausgleichsgewicht für den Skatingausgleich sorgte. Da sowohl das Gegengewicht als auch das Gewicht für das Aufbringen der Auflagekraft kugelförmig waren, wurde der TP 13a auch als "Kugeltonarm" bekannt und avancierte zu einer Art "Markenzeichen" für die 150er.
Da sich Laufwerk- und Chassiskonstruktion bestens bewährt hatten, wurden sie unverändert von der ersten Gerätegeneration übernommen.
Gewicht : 6,7 kg, davon entfallen 3,2 kg auf den Plattenteller (Sub- und Aussenteller).
Preise 1968 : TD 150 ohne Tonarm 246 DM, mit Tonarm TP-13 298 DM, mit TP-13 und MM-System Stanton 500 AA 387 DM, mit Stanton 500 E 416 DM, Plexiglashaube 33 DM.
So das ist die info von der thorens-info -Seite. Ich denke der Tonabnehmer ist nicht mehr der jüngste, verhärteter Gummi an der Nadelaufhängung usw. Diesen sollte man erstmal tauschen. Für kleines Geld ist ein Audiotechnica AT95 ne gute Wahl. Tonabnehmer oberhalb von 200€ sind dann aber nur noch bedingt sinnvoll. Mußt mal auf http://www.thorens-info.de/html/thorens_td_150.html schauen welche effektive Masse der Arm hat. Ich hoffe mittelschwer, dann hast du die größte Tonabnehmerauswahl. Ölwechsel mit öl von joel (vielette hier im Forum) kann auch nicht schaden. Ist der Arm noch in Ordnung? Alle Lager leichtgängig und spielfrei? Merkt man schon beim Bewegen mit der Hand.
Holger
Inventar
#4 erstellt: 15. Mai 2007, 18:58
Kleiner Ölwechsel, vielleicht ein neuer Riemen, raus mit dem Stanton, rein ein Denon DL 110 - und der Kleine swingt.
Mein 150er tut dies übrigens mit Rabco SL-8E und Shure V15 III.
wastelqastel
Inventar
#5 erstellt: 15. Mai 2007, 18:59
Hallo Peter
Denke mals das du Ölwechsel und Riemen schon lange erledigt hast
Also wenn du deinem TP 13 was wirklich gutes tun willst Montiere eim Empire MC 10 P
Ist Ein Überragendes System das es in der Bucht für ca 90 Euro Gibt mir Versand(Neu)
Hattes es auf meinem 150er bevor ein SME draufkamm
Ich Bin mir sicher das du kein besseres System für das Geld Bekommst
Wenn du es dir Kaufst und du unzufrieden bist nehme ich es dir für 80Euro wieder ab Versprochen
Das System und der TP 13 gehen eine Symbiose ein die grandios ist
Habe bei meinem Leider die Nadel gekillt
Hatte ein Ortofon 30er 40er Montiert ein Grado silver ein Goldring 920G ein ADC Q30
Und das Empire war Grandios
Grüsse Peter


[Beitrag von wastelqastel am 15. Mai 2007, 19:00 bearbeitet]
ronmann
Inventar
#6 erstellt: 15. Mai 2007, 19:01
dann solltest du noch testen ob das Subchassis noch exakt Kolbenförmig schwingt. Einfach zwischen Tonarmdrehpunkt und Tellerachse draufdrücken und loslassen. Also etwas näher beim Tonarmdrehpunkt, ich glaube 1Drittel zu 2Drittel als "Drück-Punkt" zwischen beiden genannten Punkten. Und wenn ich mir das Blechchassis so anschauen, dann wird das Resonanzen auf den Tonabnehmer beim Hören übertragen. Bei meinem TD165 war´s so. Da könnte man Antidröhnmatten draufkleben, muß dann aber womöglich die Subchassisfedern nachstellen. Bei Phonosophie gibt es 4fach verchromte Tuningfedern, mit denen er dynamischer klingen sollte. Vielleicht benötigt auch der Motor ein Tröpfchen Öl, falls er Geräusche macht. Kannst du alles violette fragen. Er ist ehemaliger Thorensmitarbeiter. Die häßliche Gummimatte könnte man auch austauschen. Aber auch hier gibt es verschiedene Meinungen. violette wird wohl abraten, weil die schwere Gummimatte den Teller bedämpfen soll. Andere packen Sorbothan oder Filz oder Ringmatte oder Korkmatte drauf. Da kannst du eeeewig tunen Geht der Riemen noch gut auf 45Umdrehungen? Wenn nicht könnte er ausgeleiert sein. Auch da gibt es originalriemen oder tuningriemen oder ...
wastelqastel
Inventar
#7 erstellt: 15. Mai 2007, 19:08

Und wenn ich mir das Blechchassis so anschauen, dann wird das Resonanzen auf den Tonabnehmer beim Hören übertragenBei meinem TD165 war´s so.

Da vergleichst du Äpfel mit Birnen
Das Subchassis des 150er ist um einiges besser wie bei 14X--16X
Grüsse Peter
ronmann
Inventar
#8 erstellt: 15. Mai 2007, 19:20
du meinst "um einiges besser als" Ich kenne es nur von dem Bild. Ein paar Tipps sind ja nun schon da, sodass ausreichend Bastelstunden vollführt werden können.
aileena
Gesperrt
#9 erstellt: 15. Mai 2007, 20:29
Ja, da ist nun Einiges zusammengekommen. Herzlichen Dank.

Der Riemen ist, soweit ich das beurteilen kann, noch gut von der Spannung und der Konsistenz. Wahrscheinlich schon mal ausgewechselt worden.
Öl habe ich noch nicht gewechselt, was nimmt man da??

Die Gummimatte werde ich belassen. Hatte sie schon bei meinem 126er ausgetauscht. Waren nur Nuancen.

Ins Analogforum werde ich mich dann mal begeben.

Tuning werde ich wohl nur in begrenztem Rahmen machen - ist ja nicht der Hauptplattenspieler

Bringt es was, ein Erdungskabel nachzurüsten?

Wo tummelt sich Violette? Im AAA-Forum?

Wenn es das Empire werden soll, zieht das ja wieder einen MC-VV nach sich...

Die Lager vom Arm scheinen i.O. zu sein.

Was heißt effektive Masse des Tonarms? Kriege ich das über die BDA raus? Die habe ich dazu bekommen.
Die sehen Auflagegewicht bis max 3,5gr. vor.
ronmann
Inventar
#10 erstellt: 15. Mai 2007, 20:49
das richtige Öl bekommst du bei violette. Einfach mal hier suchen. Kostet einen einstelligen €-Betrag. Wenn du Brummprobleme hast, solltest du alle Metall-Teile sternförmig an einem Punkt erden (Headshell ist z.B. im TD165 einfach über´s grüne Kabel geerdet) und von ein Kabel zum Verstärker. Zur Not geht´s auch über den Masseschirm vom schon angeschlossenen Cinchkabel. Die effektive Masse ist recht schwer zu erklären (für mich). Also wenn du ein 500Gramm-Rohr hast und auf der anderen Seite ein 500g-Gewicht, dann läßt sich das auch in Balance bringen und nur 2g Auflagekraft einstellen. Aber die effektive Masse ist so sehr groß und die 500g sind natürlich stark übertrieben. So kommst du auf eine sehr tiefe Resonazfrequenz. In Verbindung mit einem Tonabnehmer soll das Ganze dann so sein, dass eine Resonanzfrequnz von 8-12Hz entsteht (also zwischen Subchassisresonanz und unterer Hörschwelle). Also wenn du die Nadel auf die Platte stellst und wippen läßt. Wäre das Rohr nur 3g leicht und ein 1g-Gegengewicht (Hebelgestz vernachlässigt) so könntest du auch 2g Auflagekraft einstellen. Aber würdest du so den Arm auf der Platte wippen lassen, wäre die Resonanzfrequenz so hoch, dass sie schon im Hörbereich liegt. Hat also etwas mit der Trägheit der Masse zu tun. Ahnst du was ich sagen will
aileena
Gesperrt
#11 erstellt: 15. Mai 2007, 21:05
In etwa habe ich das verstanden. Soweit, das ich um Rat frage, wenn es um exotische Systeme gehen sollte.
Der Dreher soll wieder tadellos laufen und sehr gut klingen. Und das zu einem überschaubaren Kurs. Er soll ja "nur" an den alten Monsterreceivern von Kenwood, Sansui und Co laufen.
Holger
Inventar
#12 erstellt: 15. Mai 2007, 21:06
Hi aileena,

Das passende Öl verkauft Joel auf Ebay unter Artikelnummer 290116994217.
Wegen der effektiven Masse lass dir keine grauen Haare wachsen, der Arm deines Thorens verträgt sich mit mit fast allen Tonabnehmersystemen, solange sie nicht zur ultraharten oder ultraweichen Spezies gehören, und die sind allesamt recht selten geworden heutzutage. Praktisch alles, was so standardmäßig heute empfohlen wird und zu haben ist, ist verwendbar.
Zur genauen effektiven Masse des Armes gibt es m. W. keine Literatur, aber man könnte sie mit einer geeigneten Testplatte ermitteln. Ist aber nicht wichtig, also vergiss es.
aileena
Gesperrt
#13 erstellt: 15. Mai 2007, 21:15
Holger, merci.
Rillenohr
Inventar
#14 erstellt: 16. Mai 2007, 07:45
Hi Peter,
habe gerade einen TD150 II, der in ziemlich abgestandenem Zustand auf mich gekommen ist, restauriert. Er ist ebenfalls mein Zweitspieler, aber vielleicht wird er noch mein Favorit. Ich habe alles im Orignalzustand belassen, bis auf Anschlussbuchsen für Strom und TA-Kabel. Ich hasse Strippen, die am Gehäuseboden herauskommen.
Ich habe das Gerät in alle Einzelteile zerlegt, auch den Tonarm, alles mit Metallreiniger gereinigt (manche Metallteile waren angelaufen) und sämtliche Lagerstellen (Tonarm, Teller, Motor) frisch geölt. Mein Gerät ist offensichtlich lange gestanden, vielleicht mit zu wenig Lageröl gelaufen. Die Lagerkugel war beschädigt. Auf diese solltest du auch mal ein strenges Auge werfen. Ich habe sie ausgetauscht. Nach meiner Meinung bringt diese Kugel nicht viel, außer eine weitere Reibungsstelle. Ich bin am Überlegen, ob ich den Innenteller tauschen soll. Alle Lager mit dem simplen Dorn, die ich bisher erlebt habe, liefen ruhiger und leichter. Das kann natürlich auch andere Gründe haben, bin noch am eruieren.
Als System habe ich ein neues AT 110E eingebaut, klingt super.


[Beitrag von Rillenohr am 16. Mai 2007, 07:59 bearbeitet]
aileena
Gesperrt
#15 erstellt: 16. Mai 2007, 08:14
Die Reinigung steht mir noch bevor. Meiner scheint allerdings regelmäßig bewegt worden zu sein - nicht häufig, aber regelmäßig. Stand bei einem alten Herrn im Schrank. Deswegen sind auch keine Beschädigungen dran. Nur Tonarmbalance und Antiskating waren komplett verstellt. Aber der Tonarmlift senkt sich noch butterweich ab.
Was hast Du für Dein System bezahlt?
Welche Produkte hast Du für die Anschlüße verwendet?
Kannst Du bitte mal Fotos davon hier reinstellen oder mailen?
Vielen Dank
Rillenohr
Inventar
#16 erstellt: 16. Mai 2007, 08:43
Für das System habe ich knapp 40 EUR inkl. Versand bei einem Anbieter in der Bucht bezahlt, war das günstigste Angebot, das ich finden konnte.
Als Anschlussbuchsen habe ich eine Zweipol-Einbauchbuchse für Standard-Netzkabel verwendet, gibt es bei Reichelt für EUR 0,45. Da Schutzklasse 2 verzichte bei den Thorensen auf einen Schutzleiter. Die Cinch-Buchsen habe ich ebenfalls von Reichelt, und zwar in einer isolierten Ausführung, vergoldet, Stückpreis 0,91 EUR. Isoliert müßte nicht sein, aber diese Version hat längere Gewinde. Trotzdem musste ich die Zarge von hinten etwas ansenken, damit die Mutter noch draufpasste. Die Originalzarge ist immerhin 9 mm dick. Als Alternative gibt es bei Reichelt auch komplette Cinch-Terminals, die sind mit 0,18 EUR (2-fach) recht billig, machen aber auch einen entsprechenden Eindruck. Für die Innenverkabelung von der Anschlussleiste zu den Cinch-Buchsen habe ich ein Stück Standard-Cinch-Kabel verwendet. Von High-End-Kabeln halte ich nichts.
Bilder habe ich im Moment nicht zur Verfügung. Du würdest auch nicht viel sehen. Der Spieler sieht aus wie original, nur ohne Schrammen, in weißer Zarge. Die Zarge war etwas verschrammt, ich habe sie daher neu lackiert. Mit umweltverträglichem Acryllack in creme-weiß, mit Pinsel aufgetragen und mit Schaumstoffwalze drübergewalzt. Topp.
aileena
Gesperrt
#17 erstellt: 16. Mai 2007, 11:42
Vielen Dank für die Infos. Das sollte mich alles weiterbringen. Am Wochenende werde ich anfangen mit dem Säubern.
Muß man spezielles Lageröl nehmen? Oder ist ein gutes Nähmaschinenöl auch annehmbar? Bei Drehern habe ich echte Defizite in Punkto Wissen. Das wird sich dann mit diesem ändern.
Holger
Inventar
#18 erstellt: 16. Mai 2007, 11:44
Vor Joels Öl habe ich Öl von Faller - für Modelleisenbahnen und Modellfluzeugmotoren - verwendet. Mit besten Ergebnissen.


[Beitrag von Holger am 16. Mai 2007, 11:45 bearbeitet]
aileena
Gesperrt
#19 erstellt: 16. Mai 2007, 11:47
Ist das Öl von Joel dann merklich besser?
Ich hatte gestern schon einmal bei ihm in ebay gestöbert. Er hat da auch eine pdf Datei rund um Wartung an Thorens Drehern. Gibt es die auch kostengünstiger hier? Unter Forumianern?
Rillenohr
Inventar
#20 erstellt: 16. Mai 2007, 11:50
Motoröl, z.B. 10 W 30 sollte es auch tun. Die Anforderungen an das Öl in modernen Verbrennungsmotoren sind ungleich höher als in einem purpeligen PS-Lager.
aileena
Gesperrt
#21 erstellt: 16. Mai 2007, 12:06
Ich habe noch 10W60 Vollsynthetisch - vom Mopped, Das sollte ja dann hinhauen, das Gute von Castrol.
Rillenohr
Inventar
#22 erstellt: 16. Mai 2007, 12:46
Immer rein damit - bis zum Rand!

ääh, 1 ml sollte wohl reichen.


[Beitrag von Rillenohr am 16. Mai 2007, 12:47 bearbeitet]
ronmann
Inventar
#23 erstellt: 16. Mai 2007, 13:08
10W60 ist etwas dick. Damit wird die Reibung höher. Das Öl ist gemacht um bei hohen Temperaturen zu funktionieren. Gib doch die paar € aus, mit der Gewissheit das richtige reingeschüttet zu haben. Sicher geht auch Melkfett, aber
TomSawyer
Stammgast
#24 erstellt: 16. Mai 2007, 13:31
Hi


aileena schrieb:
Ist das Öl von Joel dann merklich besser?
Ich hatte gestern schon einmal bei ihm in ebay gestöbert. Er hat da auch eine pdf Datei rund um Wartung an Thorens Drehern. Gibt es die auch kostengünstiger hier? Unter Forumianern?


Sag bloß, die 8 oder 9 Euro kannst Du nimmer aufbringen...

Spaß bei Seite: die Infos dort sind bei weitem mehr Wert, als Joel für die Unterlagen verlangt.
Ich habe es mir geleistet, gebe die Unterlagen aber nciht weiter. Wäre Joel gegenüber nicht fair.

Über so eine Summe würde ich nicht nachdenken, da gibt es andere, die für heiße Luft mehr verlangen.

Also kontaktier Joel und kauf ihm das ab.

LG

Babak
aberlouer
Inventar
#25 erstellt: 16. Mai 2007, 13:38
Beim Ölwechsel solltest auch das Tellerlager polieren. Das bringt einiges. Die Mittel dazu bekommst du auch bei Joel.
WenigWatt
Stammgast
#26 erstellt: 16. Mai 2007, 13:43
Hallo aileena,
hab lange gezögert zu diesem Thema zu posten,weil die Grenzen zwischen Ratschlägen und Werbung oft fließend sind. Wenn Du jemals mit Joel(violette)Kontakt hast, wirst Du merken,daß Du es mit jemandem zu tun hast dem es um die Sache geht. Bei ihm sind es Plattenspieler,hauptsächlich aber nicht nur,Thorens. Er hat einen beruflichen Background,nimmt sehr moderate Preise,ist stehts ansprechbar und geizt nicht mit guten Ratschlägen. Ich hatte nie den Eindruck,daß seine Ansichten aus dem hohlen Bauch kommen. Sets von ihm sind liebevoll verpackt,Anwendungsempfehlungen liegen bei und mechanische Teile sind passgenau.Wenn er behauptet längere intensive Versuche angestellt zu haben,um für jedes Lager,je nach Typ, das richtige Öl parat zu haben,so halte ich das für glaubwürdig.
Man wird mit Motorenöl wahrscheinlich nix falsch machen,aber die Anforderungen an ein Motorenöl sind gänzlich andere als an ein Tellerlageröl. Im Motor habe ich hohe Drücke,hohe Temparaturen und die Scmutztragefähigkeit ist sehr wichtig.Beim Tellerlager ist nahezu das Gegenteil der Fall. Hier habe ich normalerweise keine Pumpe,niedrige Temperatur, niedrige Drehzahl dafür ruht das Gewicht des gesamten Tellers auf einer sehr kleinen Fläche. Außerdem sind Sinterbuchsen anders zu behandeln,als solche aus Messing.
Also mkein Rat:schick Joel mal ne mail,damit machst Du bestimmt nichts falsch.
Gruß Micha
aileena
Gesperrt
#27 erstellt: 16. Mai 2007, 16:00
Ok Jungs,
Ihr habt mich überzeugt . Ich werde mal in Kontakt mit Joel treten und mir ein Paket schnüren lassen .

Hat jemand eine Idee, wo man eine spezifische Haube herbekommen kann?
Mein Dreher ist ohne ausgeliefert worden.
Rillenohr
Inventar
#28 erstellt: 16. Mai 2007, 17:26
Eine Originalhaube wirst du nur gebraucht bekommen, wenn überhaupt. Und dann für verhältnismäßig viel Geld.

Alternativen sind Kunststoff-Verarbeiter wie dieser hier.

Dort kann man sich z.B. eine Haube nach Maß bestellen, die man dann über das ganze Gerät stellt.
aileena
Gesperrt
#29 erstellt: 16. Mai 2007, 18:15
Genau den Gedanken hatte ich auch vorhin. Die Adresse ist fein. Werde ich morgen mal anrufen - den Hersteller von Udo auch.
Ludger
Inventar
#30 erstellt: 18. Mai 2007, 07:41
Hallo Peter,
hier noch ein interessanter Link:
http://www.hi-fiworld.co.uk/hfw/oldeworldehtml/thorenstd150.html
Gruß
Ludger
aileena
Gesperrt
#31 erstellt: 18. Mai 2007, 09:13
HAllo Ludger,
toller und sehr informativer link. Vielen Dank.
aileena
Gesperrt
#32 erstellt: 18. Mai 2007, 09:13
Hallo Ludger,
toller und sehr informativer link. Vielen Dank.
2wheel
Stammgast
#33 erstellt: 18. Mai 2007, 16:45

Rillenohr schrieb:
Die Lagerkugel war beschädigt. Auf diese solltest du auch mal ein strenges Auge werfen. Ich habe sie ausgetauscht. Nach meiner Meinung bringt diese Kugel nicht viel, außer eine weitere Reibungsstelle.

Bei 100%ig korrekter Lagerkugel hatte ich bei Direktvergleichen mit dem Laufwerk, bzw. dem Innenteller des TD 160-I den umgekehrten Eindruck: die Achse mit der Kugel läuft schon bei ungetuntem Lager etwas leiser als die mit dem Dorn.
ronmann
Inventar
#34 erstellt: 18. Mai 2007, 19:45
also zum Englischlesen war ich zu faul. Gut gefallen hat mir aber die Bitumenmattenbeklebung und der Vorschlag LP12-Federn zu verwenden.
aileena
Gesperrt
#35 erstellt: 18. Mai 2007, 21:59
Wenn man will, kann man ja richtig viel reinstecken...
raphael.t
Inventar
#36 erstellt: 20. Mai 2007, 07:49
Hallo Peter!

Meinen TD 150 habe ich mit massivem Buchenholz außen aufgedoppelt, hauptsächlich deswegen, da die oringinale Zarge furchtbar ausgesehen hat. Zusätzlich habe ich eine stärkere Bodenplatte eingebaut, das Lager poliert und einen Selbstbau-Arm montiert.
Die Kombi geht wie die Feuerwehr.
Die Schwachstelle des TD 150 ist der Kugelarm, doch verstehe ich gut, dass du nicht experimentieren willst, aussehen tut er ja urig.
Nur tausche bitte das Stanton 500 aus, wenn ich die Zahl 500 nur lese, sträubt sich alles in mir.
Wenn du noch Fragen hast, du kennst mich ja.

Grüße Raphael
aileena
Gesperrt
#37 erstellt: 20. Mai 2007, 09:18
Hallo Raphael,
bei meinem Dreher ist das Holz noch einwandfrei. Und das Stanton fliegt natürlich raus. Ich weiß nur noch nicht, was ich dann installiere.
Wie poliert Ihr Eure Lager????
aberlouer
Inventar
#38 erstellt: 20. Mai 2007, 09:53

aileena schrieb:

Wie poliert Ihr Eure Lager????


Joel bietet da diverse Hilfsmittel an.
Rillenohr
Inventar
#39 erstellt: 20. Mai 2007, 10:05
Ich nehme Metallglanz-Paste aus dem Haushaltswarenregal, gibt es von unterschiedlichen Herstellern. Hat man früher auch für Herdplatten verwendet. Die heutigen Mittel sind natürlich etwas besser. Meins ist von Bindulin und heißt "Silberblitz". Die Werkzeuge fürs Polieren sind Wattestäbchen, ein Holzstäbchen, Küchenpapier oder Tempo-Taschentücher und ein Baumwolltuch, sowie eine kleine Taschenlampe zur Inspektion. Mit dem Metallglanz wird z.B. auch die Tellerachse spiegel-blitzeblank. Nach ca. 5 Minuten ist alles vorbei. Anschließend wird mit Spiritus o. Fleckenbenzin nachgeputzt.

Ich habe mit dem Metallglanz so gut wie alle Teile meines TD150 poliert, auch sämtliche Tonarmteile wie Führungen, Achse und Lagerspitzen. Anschließend habe ich diese Stellen mit Leichtlauföl geölt. Der Arm ist super, ich bin während der Arbeit zum TP13-Fan geworden - und jetzt beim Hören bin ich es selbstverständlich immer noch.


[Beitrag von Rillenohr am 20. Mai 2007, 10:07 bearbeitet]
ronmann
Inventar
#40 erstellt: 20. Mai 2007, 10:13
kannst du mit einem Wattestäbchen genug Druck aufbringen? Also meine Tellerachse glänzte immer wie neu. Weiß gar nicht wie sich an einen dauerhaft öligen Stelle mit ständig Bewegung ein Belag absetzen kann. Aber ich glaub euch schon dass es was bringt. Wie wäre es mit einem Accuschrauber und einem "Bohrer" aus Filz + Schleifpaste zum Polieren?
Rillenohr
Inventar
#41 erstellt: 20. Mai 2007, 10:29
Das Wattestäbchen benutze ich eigentlich nur, um hinterher irgendwelche Fuseln o. ä. einzelne Partikel zu entfernen. Akkuschrauber sollte natürlich auch gehen, hab ich aber noch nie verwendet. Maschinen verwende ich nur bei langwierigen Prozessen, und so langwierig ist das Lagerpolieren, finde ich, nicht. Ich hätte dabei das Gefühl, mit einer Kanone auf einen Spatzen zu schießen.

Sicher, im Normalfall glänzt die Tellerachse. Wenn Achse und Lager bei Sichtkontrolle sauber sind und das Gerät gut eingelaufen ist, braucht man nichts machen. Wenn du aber lange nicht gebrauchte Geräte restaurierst, die eben nicht regelmäßig bewegt wurden, kann es anders aussehen.
aileena
Gesperrt
#42 erstellt: 20. Mai 2007, 10:54
Also an Hilfsmitteln habe ich einen Dremel und einen Proxxon. Die sind genau richtig für solche Arbeiten - keine Kanonen.
Rillenohr
Inventar
#43 erstellt: 20. Mai 2007, 12:11
Nun ja, jeder hat so seine Methode. Das wichtigste ist Gefühl.
aileena
Gesperrt
#44 erstellt: 20. Mai 2007, 14:21
Klar, erst mal langsam angehen...
boozeman1001
Inventar
#45 erstellt: 19. Sep 2011, 22:05
Ich hänge mich mal an diesen alten Fred dran und wollte mal einige Erfahrungen zum Besten geben.

Ich habe nun seit einiger Zeit meinen TD 150 MkII in Betrieb, ein sehr gepflegtes Teil aus der Bucht, nahezu neuwertig und für einen sehr günstigen Kurs geschossen.
Die Zarge ist sehr gut erhalten, ein wenig Möbelpolitur und das Furnier sah aus wie neu. Den Tellerrand habe ich mit einem Schleifklotz wieder perfekt hinbekommen und die Oberplatte nur mit mildem Seifenwasser gereinigt.
Das Armrohr habe ich mit etwas Metallpoltur wieder blank bekommen.
Das Tellerlage war sehr leichtgängig und spielfrei, also habe ich nur etwas 0W30 Motoröl "nachgeschenkt" und gut.
Pulley und Subteller habe ich mit Isopropylalkohol gereinigt, der Riemen war noch bestens.

Die Lager vom TP 13a habe ich komplett gereinigt, neu geölt und sauber eingestellt.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum der Arm von vielen so schlecht geredet wird, ich finde ihn im Gegenteil sehr anständig! Die Optik ist schon "kultig", aber vor allem klanglich braucht er sich m.E. nicht zu verstecken.
Sicherlich gibt es technisch anspruchsvollere Tonarme, aber ich habe noch nichts negatives entdecken können.


Bislang war ein MM-System montiert, ein AT 412EP OCC (T4P mit 1/2" Adapter), allerdings mit der Nadel vom AT 132 EP aufgerüstet.
Seit Neuestem habe ich nun das Denon DL 110 drauf und muss sagen: WOW!!!
Damit hat der Kleine nochmal richtig zugelegt. In meinen Ohren und für meinen Musikgeschmack (60/70er-Rock / Blues) eine sehr gut passende Kombination!
Das DL 110 spielt am TP 13a druckvoll und "straff" auf, klingt dabei sehr ausgewogen und gleichzeitig mit schönem Bassfundament.

Also für mich eine ganz klare Empfehlung für den TD 150 Mk II!

Gruß,
Kai
retofit
Neuling
#46 erstellt: 07. Sep 2014, 08:27
Thorens TD150 MkII

Kann mich boozeman1001 nur anschliessen. Ein korrekt justierter und von Lagern her sich in Ordnung befindender Tonarm tönt mindestens bei meinen Thorens immer gut. Weitere Erfahrung habe ich nur bei Armen von Lenco 75, Lenco 55, Dual 1019 und 1229 sowie einem SME 3009 improved. Und auch da kann man, wenn man sich an die "Betriebsanleitung" von Tonarm, passender Zelle usw. hält, nicht viel falsch machen. Beim Hören ist halt vieles sehr emotional gefärbt und etwas anderes als Blindtests dürfte es eigentlich nirgendwo mehr geben, sei es nun beim Plattenspieler, Aufnahmen, aber auch anderen schönen Dingen wie Wein uswusw.! Ich empfehle zur Erlangung einer gewissen Demut nur, sich wieder einmal eine hifi-Testplatte zu Gemüte zu führen. Ich lasse mein (laut Akustiker) tadelloses Gehör alle zwei Jahre testen, doch bei 13000 Hertz auf der Testplatte ist meistens Schluss mit Lustig. Wünsche weiterhin viel Spass beim schönsten Hobby der Welt
Gruss
Reto


[Beitrag von retofit am 07. Sep 2014, 08:52 bearbeitet]
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