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Pro-Ject Xpression II vs. Dual CS 505-4 vs. Technics SL- 1200/1210 MK 2

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Autor
Beitrag
BassDruck
Inventar
#1 erstellt: 05. Jun 2007, 12:29
Hi Analogis


Ich suche einen Plattenspieler für max. 550€ !!!


Nach langem Suchen bin ich bei 2 Drehern stehen geblieben die mir Optisch als auch technisch sehr gut gefallen.

Leider bin ich mir jetzt unschlüssig welcher besser ist.

Und welcher jeweilige Vorteile bietet.



Als TA habe ich den Ortofon VM red ausgewählt falls er zu den Drehern passt. Falls er nicht zu dem Dreher passt wäre ich um andere andere Empfehlungen sehr dankbar



So jetzt zu den Details:


Mein Musikgeschmack: Hauptsächlich Rock aber auch mal Pop, Techno bzw. House

Zur Zeit habe ich noch keine externe Phono amp der Plattenspieler wird direkt an den Phonoeingang eines Yamaha AX 596 angeschlosssen.





Gruß BassDruck



[Beitrag von BassDruck am 05. Jun 2007, 12:31 bearbeitet]
hifi-zwerg
Stammgast
#2 erstellt: 05. Jun 2007, 13:39
Hallo,

ich habe die Plattenspieler noch nicht unter vergleichbaren Bedingungen gegeneinander probegehört, aber ein paar Gedanken habe ich.

1) in Vergleichbarer Austattung (Geschwindigkeitsumschaltung, Endabschaltung, Vinylmaster Red) sollten die Geräte gleich teuer sein (550,-€)
2) Kannst Du auf elektronische Umschaltung 45/33 verzichten und brauchst keine Endabschaltung kannst Du beim Project 100 Euro sparen
3) Der Dual war vor einem 1/2 Jahr rund 100 euro billiger, und der Preis war m. E. ehr gerechtfertigt.
4)Ich finde der Project sieht live nicht so wertig aus wie auf den Prospektbildern
5) Das VM res sollte mit beiden Tonarmen gut klingen.

6) Kommt eine Budgetaufstockung auf 600 Euro in Frage, wenn ja solltest Du den Technics 1210/1200 MkII in Erwägung ziehen, Vom Anfassen Ansehen her ist der eine Klasse besser als die von Dir betrachteten. Durch seinen mittelschweren Tonarm ist die Auswahl an passenden TA etwas eingeschränkt, aber das ist sicherlich der einzige Nachteil. Es spricht einiges dafür, daß der technics der beste Plattenspieler für unter 1000,- Euro neu auf dem Markt ist:
- Player im Netz/Angebot 490,-
- VM red (heißt im Netz 520MII) 110,- Euro
das VM red passt von den Werten m. E. nicht zum Tonarm des 1210/1200 alternativ vieleicht ein hoMC Ortofon MC1 Turbo oder Denon DL110/DL160 so für 110 bis 160 Euro, aber falls der Technics in Frage kommt, gibt es hier im Forum einen 1210 Fan Fred in dem sich einige gute Infos finden.


Gruß
Zwerg
BassDruck
Inventar
#3 erstellt: 05. Jun 2007, 16:44
Hallo hifi-zwerg,



Kannst Du auf elektronische Umschaltung 45/33 verzichten und brauchst keine Endabschaltung kannst Du beim Project 100 Euro sparen



auf 45/33 Umschaltung kann ich nicht verzichten weil ich viele singels und Maxis besitze. Endabschaltung brauch ich nicht


Der Dual war vor einem 1/2 Jahr rund 100 euro billiger, und der Preis war m. E. ehr gerechtfertigt.


schau dir mal das angebot an link


Kommt eine Budgetaufstockung auf 600 Euro in Frage, wenn ja solltest Du den Technics 1210/1200 MkII in Erwägung ziehen, Vom Anfassen Ansehen her ist der eine Klasse besser als die von Dir betrachteten. Durch seinen mittelschweren Tonarm ist die Auswahl an passenden TA etwas eingeschränkt, aber das ist sicherlich der einzige Nachteil. Es spricht einiges dafür, daß der technics der beste Plattenspieler für unter 1000,- Euro neu auf dem Markt ist:
- Player im Netz/Angebot 490,-
- VM red (heißt im Netz 520MII) 110,- Euro
das VM red passt von den Werten m. E. nicht zum Tonarm des 1210/1200 alternativ vieleicht ein hoMC Ortofon MC1 Turbo oder Denon DL110/DL160 so für 110 bis 160 Euro, aber falls der Technics in Frage kommt, gibt es hier im Forum einen 1210 Fan Fred in dem sich einige gute Infos finden.


jo macht einen guten eindruck

ich würde ihn hier kaufen weil das mein stammladen ist. Dort ist er für 450 € erhältlich und ich bräuchte ihn nicht online bestellen könnte hinfahren. Das Ortofon MC1 Turbo gefällt mir weil es Nadeln gibt und nicht so wie beim Denon fest im TA ist

Jo der Techncis wäre eine überlegung wert aber ich habe gelesen das er einen schlechten tonarm haben soll ???




Gruß BassDruck

Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 05. Jun 2007, 17:33
Hallo!

Der Tonarm des SL-1200 MK II ist in Ordnung und kann locker mit den kleinen Regaarmen und dem beiden Tonarmen von Phonotools (/Vivid one/ Vivid two) mithalten. Technisch und in Puncto Verarbeitungsqualität ist der SL-1200 dem Pro-Ject und den Dual m.E. um einiges überlegen und der Mehrpreis lohnt sich allemal. An deiner Stelle würde ich den Technics nehmen wenn du mehr als nur gelegentlich mal eine Platte hören willst.


MFG Günther
BassDruck
Inventar
#5 erstellt: 05. Jun 2007, 18:07
Hi Hörbert,

ich kann es kaum glauben das der Technics so gut ist, mir kam er immer als pures DJ Laufwerk vor.

Aber als ich jetzt sah das er auch in manchen Studios angewendet wird ist mir alles klar.

Aber kann der Direktantireb mit nem Riemenantrieb mithalten ???



Gruß BassDruck

Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 05. Jun 2007, 18:20
Hallo!

Warum sollte ein Direktantrieb einem Riemenantrieb unterlegen sein? Zur Hochzeit der Plattenspieler gab es im Hochwertigem Segment fast ausschließlich Direktgetriebene Plattenspieler.(Hier eine gute Seite des Forenmitgliedes Directdrive dazu: http://de.geocities.com/bc1a69/why_ger.html) Riemengetriebene Laufwerke kamen en Masse erst auf als keine Direktantriebe in hoher Stückzahl mehr hergestellt wurden. In den 70gern und frühen 80gern galten Riemengetriebene Plattenspieler in weiten Teilen der HiFi-Gemeinde als Minderwertig. Im Endeffekt ist nicht die verwendete Technik sondern das damit erzielte Ergebniss ausschlaggebend und da braucht der SL-1200 sich nicht zu Verstecken.

MFG Günther
BassDruck
Inventar
#7 erstellt: 05. Jun 2007, 19:34
Noch ne Frage,

bei dem Technics kann man auch Concord systeme draufmachen

Gibts da was gutes als Concord
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 05. Jun 2007, 22:07
Hallo!

Zu einem Orofon Concord würde ich nicht raten, diese Systeme sind eher etwas für den Discoalltag. Wenn schon ein System aus diesem Bereich dann doch eher dieses hier: http://www.phonophono.de/YA14038_123.php3?Kennung= Eher käme m.E allerdings ein System in Frage das den SL-1200 MK II zumindestens teilweise ausreizt, je nachdem was du für einen Enzerrer hast entweder ein High-Output MC bei einem MM-Eingang oder bei einem guten MC-Eingang ein einigermaßen hochwertiges MC. So Passt z.B. ein Audio Technica AT-OC9 recht gut. Falls das dir zu Teuer ist käme auch ein Benz-Micro MC-Gold respektive die High-Output Version MC-Silver in Frage. Sollte das dir immer noch zu viel Kosten geht auch ein Benz-Micro MC 20E2 das es in einer L und einer H Version gibt. Alternativ dazu ein Denon DL 110, das Denon DL 160 kommt bei Rock/Pop, Techno weniger in Frage es klingt in diesen Bereichen etwas zurückhaltent, dafür sehr Sauber und Verzerrungsarm.

MFG Günther
BassDruck
Inventar
#9 erstellt: 05. Jun 2007, 22:41
Hörbert die vorgeschlagenen systeme sind mir zu teuer,

was haltest du von Ortofon MC1 Turbo das würde mir sehr gefallen.

Da ich an meinem Verstärker nur MM anschließen kann sollte es kein low MC system sein

Ok die Concord systeme sind abgehagt, find ich nicht so toll.



Gruß BassDruck

BassDruck
Inventar
#10 erstellt: 05. Jun 2007, 22:43
Noch ne frage,


Was für ne Matte ist den auf dem Technics teller drauf (Filz...usw.)
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 06. Jun 2007, 07:04
Hallo!

Der SL-1200 MK II wird mit einer Gummimatte ausgeliefert, du kannst sie natürlich jederzeit durch eine Filzmatte ersetzen, doch wozu? Das MC1 Turbo kenne ich zwar nicht so gut wie das MC3 Turbo das insgesamt das bessere System ist aber vom Klangbild her sind sie recht ähnlich. Ich finde beide Systeme etwas zu hell abgestimmt und mir fehlt es ein wenig an Auflösung aber sie sind Tonal in sich Stimmig und produzieren erträgliche Verzerrungen. Allerdings wünsche ich mir gerade in Rock/Pop Sektor bei beiden etwas mehr Dynamik. Der SL-1200 ist mit beiden Systemen klar unterfordert. Für einen Einsteiger sind die beiden Systeme in Ordnung lassen aber schon nach relativ kurzer Zeit den Wunsch nach "mehr" aufkommen. Das von mir genante DL-110 ist im übrigen günstiger als das MC1 Turbo, es lässt sich schon für knapp 100 Euro bei Ebay erwerben. Für den Anfang tut es das MC1 auf jeden Fall, wie es mit dem Phonoeingang des Yamaha AX 596 harmoniert solltest du allerdings nach Möglichkeit schon vor dem Kauf mit einigen Problemplatten testen, die Phonoeiungänge zumindestens der älteren Yamaha Geräte waren für mein Empfinden ebenfalls etwas hell abgestimmt, es wäre möglich daß das ebenfalls etwas helle Ortofon MC1 daran etwas des guten zuviel Hochtonpfeffer produziert.

MFG Günther
BassDruck
Inventar
#12 erstellt: 06. Jun 2007, 11:33
Was ist eigentlich empfehlenswerter der 1200 oder 1210

Wegen der Staubanziehung oder macht die Farbe nichts aus.

Weil Schwarz zieht ja Staub an.




Gruß BassDruck

Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 06. Jun 2007, 15:06
Hallo!

Daß schwarz Staub anzieht stimmt eigentlich nicht, es ist nur so daß du den Staub auf einer schwarzen Fläche wesentlich besser siehst als auf der Metallgrauen. Ich Persönlich finde rein Optisch den Metallgrauen SL-1200er schöner aber das ist reine Geschmackssache und der Plattenspieler sollte Farblich auch zum Rest der Anlage passen.

MFG Günther
BassDruck
Inventar
#14 erstellt: 06. Jun 2007, 15:40
Mir gefällt persönlich der 1210er besser aber wie gesagt geschmackssache
BassDruck
Inventar
#15 erstellt: 06. Jun 2007, 15:58
Welches system ist eigentlich besser für meinen musik geschmack und dem Technics Arm

Benz-Micro MC 20E2 oder Denon DL-110



Gruß BassDruck

Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 06. Jun 2007, 17:23
Hallo!

Nach meiner Erfahrung, ohne wenn und aber das Benz-Micro MC 20E2 es hat den größeren Dynamikumfang und klingt insgesamt Knackiger und Lebendiger in SL-1200. Das Benz lässt bei tradioneller Rockmusik (getestet z.B. mit ZZ-Top und Zappa) die Post um einiges mehr abgehen als das DL-110. Im Anbetracht des Preisunterschiedes ist das Denon schon recht gut, -allerdings wenn die ca. 40 Euro Mehrpreis noch drin sind nimm das Benz.

MFG Günther
BassDruck
Inventar
#17 erstellt: 06. Jun 2007, 17:40
Bin schwer am überlegen mhh

Wennn sich der Aufpreis lohnt

Mein Verstärker kann nur MM kann ich da auch ein High MC system dranhängen ohne das ich den lautstärke regler aufdrehen muss ohne ende.

Und wenn ich mal eine phono amp habe auf was müsste ich da dann schalten auf MM oder MC das die Lautstärke angemessen ist.




Gruß BassDruck

Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 06. Jun 2007, 20:42
Hallo!

High-Output MCs sind für den MM-Eingang gedacht und aus diesem Grund auch mit 47 Kiliohm abgeschlossen. Für einen MC-Eingang ist die Ausgangsspannung ungefähr um das 5-10 fache zu hoch. Das Ergebniss ist da eher unbefriedigend, um nicht zu sagen Be(scheiden). Zum Aufpreis kann ich nur Sagen daß er sich von meiner Warte aus betrachtet lohnt, allerdings ist das eine Ermessensfrage. Nur du kannst Wissen wieviel Finanziellen Aufwand dir die Sache schlußendlich wert ist. Natürlich hängt eine solche Entscheidung im wesentlichen auch von der Anzahl der Schallplatten und damit von der Häufigkeit der Nutzung des Gerätes ab.

MFG Günther
Papa_San
Stammgast
#19 erstellt: 06. Jun 2007, 21:10
Moin @BassDruck

Die High-Output MCs sind leider sehr leise im Vergleich zu den MM-Systemen. Wenn ich Platten mit meinem Benz MC20 aufnehme,steuert mein Tapedeck nicht voll aus. Du musst also wirklich voll aufdrehen !

Nicht ganz so weiche MMs von Shure oder Goldring passen aber sehr gut um Technics. Die Ortofon VMs kann ich nicht empfehlen. Da ist der Arm einfach zu schwer !

Selber habe ich am 1210MKII ein Ortofon MC Nr.2 betrieben. Perfekt!

Da brauchst Du allerdings eine zusätzliche Phonovorstufe. Es lohnt sich aber ! Vielleicht findest Du die ja irgendwo gebraucht.

Wenn schon ein High-MC. Bei deinem Musikgeschmack unbedingt das Orofon MC 3 Turbo. Sehr dynamisch und knackige Bässe. Allerdings auch viele Höhen. Da hat @Hörbert schon recht.

Gruß Siggi


[Beitrag von Papa_San am 06. Jun 2007, 21:12 bearbeitet]
BassDruck
Inventar
#20 erstellt: 06. Jun 2007, 22:47
Hi Papa_San,

was wäre denn von Goldring und Shure empfehlenswert

Also gefallen würde mir Goldring G1006 und Shure M97xE

Mehr als 130 € wollte ich halt für ein TA nicht ausgeben.

Weil wenn ich wieder gespart habe kommt ein richtig gutes system und eine Phonoamp dazu






Gruß BassDruck



[Beitrag von BassDruck am 06. Jun 2007, 22:47 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 06. Jun 2007, 23:28
Hallo!

Das Shure M97xE passt nicht wirklich gut in den Tonarm des Technics, ich finde es da etwas Grenzwertig. Das Goldring G1006 kannst du verwenden. Interessant bei dem Goldring ist daß du es später mit einer besseren Nadel jederzeit aufwerten kannst da der Korpus bei den höherwertigen Goldrings der gleiche ist und nur die Nadel eine andere. Allerdings finde ich die Goldring-Systeme für den Rock/Pop Sektor nicht so geeignet, da fehlt mir ein wenig das zupackende. Aber das ist Geschmackssache. Eventuell wäre ja ein härter aufgehängtes Grado eine Alternative: http://www.phonophono.de/YA15026_6.php3?Kennung= Obwohl das System eigentlich für den Profisektor gedacht ist macht es auch bei HiFi eine recht gute Figur insbesondere bei Rock/Pop. Das Grado klingt ewas Mittenbetont hat aber eine gute Dynamik und ist Tonal ausgewogen. Die Ausgangsspannung von 4,5 Millivolt dürfte auch für etwas unempfindlicheren Phonoeingängen keine Probleme bereiten und als Moving Iron gibt es auch keinerlei Problem mit der Eingangskapazität.

MFG Günther
BassDruck
Inventar
#22 erstellt: 06. Jun 2007, 23:39
Jo mit dem Grando wäre ich auch noch einverstanden.

Aber warum steht da DJ drauf, hat das irgentwas damit zu tun das es ein DJ system ist.

Was sol ich unter Profisektor ???




Gruß BassDruck

Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 07. Jun 2007, 07:54
Hallo!


Das System wurde in der Tat ursprünglich für den Einsatz in Discotheken entwickelt und hat deswegen eine niedrigere Compliance als die Standardgrados, klingt aber m.E. nicht schlechter. Der Korpus ist baugleich mit der übrigen Prestige Reihe. Prinzipell gibt es keine Speziellen Systeme für den DJ (=Profi) Bereich, das sind im Grunde HiFi-Systeme mit etwas härterer Aufhängung und bei Scratch-Systemen zpeziellen Nadeln. Klanglich kommt das DJ 100i dem Prestige Blue gleich -es ist allerdings rund 10 Euro Teuerer und das Blue passt von der Compliance her nicht so gut zum Tonarm des SL 1200 MK II. Ansonsten solltest du dich von Bezeichnungen wie DJ oder Profisystem nicht Kopfscheu machen lassen, was zählt ist die Leistung die ein System oder ein Plattenspieler bringt und nicht das aufgeklebte Ettikett.

MFG Günther
vinylrules
Stammgast
#24 erstellt: 07. Jun 2007, 09:49
Hallo, man kann das Shure M97 durchaus auch in schweren Armen fahren, wenn man das Dämpferbürstchen benutzt. Dadurch muß der TA zwar mit etwas höherer Auflagekraft betrieben werden (17,5 zu 12,5 mN) aber die Armresonanz wird sehr effektiv bedämpft. Und wesentlich besser abtasten als es Grado kann das Shure sowieso. Mir sind die Dinger allerdings etwas zu lieblich, dafür ist ordentlich Ausgangsspannung vorhanden. Wenns gefällt technisch kein Problem.

gruß

Matthias
BassDruck
Inventar
#25 erstellt: 07. Jun 2007, 10:16
Also was jetzt Shure oder Grado ???

Das shure hat schöne Bürstchen das habe ich gesehen nützen die was ???

Oder laden die die Platte nur unnötig auf.



Gruß BassDruck

vinylrules
Stammgast
#26 erstellt: 07. Jun 2007, 10:56

Das shure hat schöne Bürstchen das habe ich gesehen nützen die was ???


Hast Du meinen Beitrag gelesen?

Etwas irritierte Grüße

Matthias
Hörbert
Moderator
#27 erstellt: 07. Jun 2007, 11:01
Hallo!

Im Prinzip ist es schon möglich mit der Bürste die System-Tonarm Resonanz zu bedämpfen. Allerdings bin ich kein Freund von Dämpungsmaßnahmen, m.E. gehen solche Aktionen auf kosten der Abtasteigenschaften der jeweiligen Kombination von Tonarm und System. So kann es gut sein daß unterm Strich von den besseren Abtasteigenschaften des Shure nicht mehr viel übrigbleibt. Die Grados sind natürlich Geschmackssache, aber ich muß leider immer wieder feststellen daß die Mehrzahl der Gradogenener nie selbst eines besessen hat und sich zum Teil sogar auf hörensagen über die Qualität und den Klang der Systeme bei ihrem Urteil bezieht. (Das soll jetzt keine Unterstellung sein vinylrules ) Ich selbst würde im vorliegenden Fall zu dem vor einigen Postings erwähnten Benz-Micro greifen und die geringere Ausgangsspanung in Kauf nehmen. Aber ich bin nicht du und du mußt dich schlußendlich zu einem System entscheiden.

MFG Günther
BassDruck
Inventar
#28 erstellt: 07. Jun 2007, 11:24
Gibt es irgenteine möglichkeit das Singnal zu Verstärken.

Oder werd ich mir dann eine Gebrauchte Phono amp zu legen müssen.



Gruß BassDruck

vinylrules
Stammgast
#29 erstellt: 07. Jun 2007, 11:24
Hallo Günther,

ich habe nichts gegen Grado und die, die ich gehört habe fand ich allerliebst - mir persöhnlich allerdings zu lieb.

Diese Dämpfungsbürstchen bei den Shure-Systemen sind eigentlich eine ganz feine Sache, um das System an jedem Arm betreiben zu können. Die Abtastung leidet nicht, deswegen ja die höhere Auflagekraft. Allerdings soll es bei einigen (Shure Ultra 400) zu Vorechos gekommen sein.

Anyway, das M97He ist mir persöhnlich etwas zu dunkel, was aber am eher hellen Yamaha und kernigen 1210 ganz gut kommen könnte. Insofern paßt ja auch Grado wieder.....

Beim angeführten Musilgeschmack wäre IMHO ein Shure 35X eine gute Wahl.

Gruß

Matthias
Radiologe
Inventar
#30 erstellt: 07. Jun 2007, 16:43
Hallo zusammen,

ich habe das Shure M97xE und kann sagen dass es am Technics 1200er Arm nicht gut(eigentlich garnicht) geht.Bei Platten mit leichtem Höhenschlag macht die Kombination schon ernorme horizontale und vertikale Auslenkungen,es schwabbelt so richtig schön herum(ohne Bürsten).

Auch wenn die Theorie sagt,dass es von der Compliance im grünen sein sollte,würde ich aus meiner Erfahrung heraus trotzdem abraten.Ich würde hier ebenfalls zu Systemen raten die eine weniger nachgiebige Nadel haben(Compliance <=15 )

Das M97xE (bei mir am Thorens TD165) klingt für meine Begriffe sehr sauber,finde sagar machmal eher langweilig.Die Höhen tastet mein Concorde Pro-S am Technics etwas klarer ab.Es hat auch etwas mehr pepp,also macht es mehr spaß damit Pop und Elektronische Musik zu hören.Rock geht damit auch klasse.

Was auch etwas stört ist,dass ich es noch immer nicht hinbekommen habe das Shure verzerrungsfrei zu bekommen.Der Linke Kanal scheint die meisten Probleme zu machen.Justiert habe ich schon nach allen mögliche vorschlägen und Schablonen.Das Problem scheint wohl das System zu sein(Nadel nicht ordentlich eingeklebt??).Das letzte Stück meiner schwierigen Platten tastet das Pro-S sauberer und mit mehr höhenausflösung ab als das M97xE.

Das XE ist sicher ein klasse System für "anspruchsvolle" Musik.Für Techno,Rock,Pop geht ein DJ-System sehr gut.Eventuell wäre ja z.b das Cocorde Broadcast E was für dich?Oder vielleicht das Shure Whitelabel?Auch das schon genannte M35x von Shure wäre sicher interessant für dich,da äusserst preiswert.

MfG Markus


[Beitrag von Radiologe am 07. Jun 2007, 16:46 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 07. Jun 2007, 18:37
Hallo!

Ich hatte das M-97xE eine Weile in einem SME 3009 imp und da hat es verzerrungsfrei selbst schwierige Passagen (Ohne Bürste) abgetastet. Allerdings ist es schon ein wenig Justagekritisch, versuche doch mal die Nadel mit Hilfe eines in Alkohol getränkten Papierstreifens direkt an der Nadelbasis (also da wo die Nadel aus dem Röhrchen herauskommt links, rechts und hinten durch vorsichtiges Abstreifen vom festgebackenen Schmutz zu reinigen. An dieser Stelle verschutzen einige Systeme recht schnell sehr stark und mit einer normalen Nadelbürste geht der Schmutz da nie richtig wieder weg.

MFG Günther
Zidane
Inventar
#32 erstellt: 07. Jun 2007, 18:47
Hi..

Den Dual kann ich nicht empfehlen, nur Riemenantrieb, kaum Einstellmöglichkeiten beim Einsatz eines anderen Systems, nur Halbautomat ohne Tonarmrückführung, zu teuer für die gebotene Leistung. Wenn ein Dual, dann ein altes solides Gerät aus der 7er Reihe. Hatte ja den CS 505/4 und jetzt den 721er.
Radiologe
Inventar
#33 erstellt: 07. Jun 2007, 19:21
Hallo Günther,

ein super genialer Tip war das von dir!Sehr großen Dank dafür!
Habe das gleich mal versucht und immensen Erfog gehabt.Die Verzerrungen sind fast weg,bzw auf beiden Kanälen nun in etwa identisch.Weiter hat die Hochtonauflösung deutlich zugenommen.Das kann ich daher sagen,weil ich vor und nach der Reinigung das entsprechender Stück über Kopfhörer angehört habe,damit ich einen möglichst zeitnahen Vergleich habe.

Das System ist übrigens noch garnicht so oft benutzt,da vielleicht erst etwa 4Wochen jung.Da werden ich wohl gleich zu Anfang recht verschmutzte Platten verwendet haben.Leider sieht man den Scheiben schlecht an was alles in der Rille sitzt.Oberflächlich betrachtet sehen sie überwiegend gepflegt aus.

MfG Markus
Hörbert
Moderator
#34 erstellt: 07. Jun 2007, 20:34
Hallo!

@Radiologe

Gerade in der ersten Zeit mit einem neuen System kann so ein Fall häufiger auftreten, jedes System tastet ein wenig anders ab und holt genau da Feinstaub aus der Rille wo das vorherige nie hinkam. Bei den Shures kommt noch hinzu das sie von Hause aus eine ungewöhnlich hohe Tiefenabtastfähigkeit haben, (ca. 100 Micrometer) du solltest in nächster Zeit ab und an einmal die Nadel dahingehend kontollieren und den Vorgang bei Bedarf wiederholen.


MFG Günther
BassDruck
Inventar
#35 erstellt: 07. Jun 2007, 20:46
Noch mal ne Frage zum Technics

Welche Vorteile und Nachteile hat der gebogene Tonarm ???



Gruß BassDruck

Hörbert
Moderator
#36 erstellt: 07. Jun 2007, 21:09
Hallo!

Tonarmgeometrie könnte ein ganzes Kapitel in einem Fachbuch füllen. Deswegen versuche ich mal eine vereinfachte Erklärung, Der gebogene Tonarm kam gegen Anfang/Mitte der 70ger auf und sollte die Justage der Halbzollsyteme vereinfachen da du bei ihm mit einer geraden Headshell Arbeiten kannst. Die Ursprünglichen Modelle lkamen von der Firma SME und hatten eine J-Form. Da mit Hilfe der Überwurfmutter der Wechsel der gesamten Headshell mitsamt vorinstalliertem System in Sekundenschnelle möglich war kam es schnell in Mode und die Nachfrage stieg entsprechend. Vor allem Japanische Firmen übernahmen diese Idee recht früh und brachten eine ganze Reihe eigener Modelle nach diesem Prinzip auf den Markt. Ab den späten 70gern kamen die geraden ultraleichten Tonarme in Mode bei denen man aus Gründen möglichst geringer effektiver Masse die Headshell wieder fest anbaute. Heutige Tonarme sind wieder Mittelschwer bis Schwer und es gibt mittlerweile auch wieder S- und J-Tonarme zu kaufen. Im Prinzip ist es egal wie du die Kröpfung des Tonarmes realisierst mit einer Biegung des Tonarmes oder mit einer abgewinkelten fest angeflanschten Headshell. Der Vorteil ist also vor allem die abnehmbare Headshell und ein möglicher Nachteil ist die relativ hohe effektive Masse des S-Tonarmes die für eine reihe günstiger Magnetsysteme suboptimal ist.

MFG Günther
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