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Einstiegsdroge gesucht - Ein günstiger Dreher für den Anfang

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Autor
Beitrag
HinzKunz
Inventar
#1 erstellt: 08. Jun 2007, 13:25
Hallo,

durch einen glücklichen Zufall bin ich in den Besitz eines recht großen Kartons mit Schallplatten gelangt.
Da ich schon immer etwas mit dem schwarzen Runden geliebäugelt habe, aber nie den "Grundstock" an LPs hatte, als dass sich das auch irgendwie gelohnt hätte lag dieses Gebiet immer ziemlich brach.

Jetzt brauche ich natürlich auch einen lütten Dreher, habe aber absolut keine Ahnung von dem Ganzen (aber dennoch eine feste Meinung )

Es kommt wohl nur etwas gebrauchtes in Frage.
Dummer Weise beißt sich die braune Optik der meisten alten Plattenspieler massiv mit meinem Verständnis von Ästhetik.

Optisch ansprechender finde ich z.B. manch Thorens-Dreher (TD 180 o.ä.)und -um mal was "neues" zu nennen- den Debut III von Pro-Ject.

Preislich wollte ich eigentlich erstmal im Bereich von etwa 50€ bleiben.
Gibt es da irgendwelche Geräte die wirklich empfehlenswert sind, oder ist das alles mehr oder weniger "Mist"?!
Danke und Gruß
Martin
hifi-zwerg
Stammgast
#2 erstellt: 08. Jun 2007, 13:42
Hallo,

50€ ist natürlich sportlich.

1) neu gibts nichts brauchbares für unter 200,-€
2) gebraucht sollte man brauchbare Vintage Geräte aus den 70igern oder 80igern kriegen können (siehe z.B. die gefixte Dual Kaufberatung oder Japandreher aus den 80igern Stichwort Technics)
3) es bleiben die Folgekosten:
- wenn beim gebrauchten PS die Nadel nichts mehr taugt brauchst Du eine neue (je nach verbautem System und Anspruch so ab 20 Euro aufwärts)oder ein neues System (je nach Anspruch ab 20 Euro aufwärts, habwegs brauchbare Einsteigersysteme gibt es so ab 35,-)
- Carbonfaserbürste zumRntstauben ca. 10,- Euro
- Wenn der Dual einen DIN Stecker hat Cinch Kabel oder Adapter
- Und Last but not least, hat dein Verstärker einen Phonoeingang? ansonsten kommt noch ein Phonoverstärker dazu, billige ab 25 Euro je nach Anspruch Grenze obem offen)

Also 50- Euro ist nur mit viel Glück zu schaffen so bei 80- bis 150,- Euro ist der Einstig aber halbwegs realistisch zu schaffen mit 150,- bis 250,- kann man sich aus Gebrauchtkomponenten schon was richtig gutes zusammensammeln.

(Anm. die Qualitätsunterschiede bei Analog von richtig Schrott bis High-End sind sehr viel größer als von billig DVD-Player zu High End. Zu Einfach einsteigen kann zu einer ziemlichen Ernüchterung führen)

Gruß
Zwerg
HinzKunz
Inventar
#3 erstellt: 08. Jun 2007, 14:12
Hi,

aufgrund der u.U. anfallenden Reperaturzeit und Folgekosten tendiere ich auch eher zu was neuerem gebrauchten.
Leider wird sich ein gebrauchter Pro-Ject Debut wohl kaum unter 100€ finden lassen?!
Ich nehme mal an, dass -sofern des Spieler nicht regelrecht "vergewaltigt" wurde- ein 2-3 Jahre Alter TA noch nahezu neuwertig ist?

Wäre sowas für den Einstieg besser, als Beispielsweise ein "alter" Spieler für ~50€ mit der Gefahr dass man dann alsbald sich eine neue Nadel (oder andere Ersatzteile) kaufen muss?

Phono-Verstärker ist soweit kein Problem, die Threshold hat einen eingebaut.
Gruß
Martin
micha_bln
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 08. Jun 2007, 15:01
Hallo Martin,

als Alternative noch etwas aus deutschen Landen:
Dual CS 505
Mit etwas Glück findet man bestimmt ein gutes, gebrauchtes Exemplar. Vielleicht noch ein neuer Riemen (gibt´s bei dienadel oder phonophono) und ´ne neue Nadel dran und fertig.

Vor vielen vielen Jahren (ich glaub anno ´94) hab ich auf der Highend in Frankfurt einen total aufgebrezelten 505er gehört. YBA Diva MC-Tonabnehmer (damals 800DM), Klemme mit Dämpfungsmaterial (kneteähnlich), hier und dort noch Knete verteilt und 3 Spikes unterm Chassis. Und es klang nicht übel, das Teil hat also Potenzial. Aber das nur am Rande ...

Viel Spaß

Micha
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 08. Jun 2007, 15:29
Hallo!

@HinzKunz

Bei einem 2-3 Jahre alten TA kannst du von einer abgenutzten Nadel ausgehen, bei Magnetsystemen wirst du bei einem solchen System die Originalersatznadel noch problemlos erhalten. Bei Gebrauchtgeräten würde ich an deiner Stelle nach einem Hitachi PS-38, Hitachi PS-48 Ausschau halten. Das ist ein Direktläufer aus den 80gern der Qualitativ einem Technics SL-1700er gleichkommt aber in der Regel für einen Preis weit unterhalb von 100 Euro zu haben ist. Du wirst m.E. ohnehin für 50 Euro keinen gebrauchten Pro-Ject in einigermaßen gutem Zustand bekommen. Ansonsten kannst du für ca. 40 Euro einen Technics SL-BD 20 o.ä. bei Ebay ersteigern, aber da ist einer der obengenannten Hitachis Qualitativ vorzuziehen. Einen der großen Duals oder kleinen Thorensplattenspieler gibt es für das Geld wohl nur mit viel Glück Privat ab und an.

MFG Günther
wastelqastel
Inventar
#6 erstellt: 08. Jun 2007, 16:20
Hallo Hinzkunz
Hätte einen Dual 617Q zuverkaufen Mit Neuer Originalverpackter Nadel (Auch nicht benutzt)
Farbe des Drehers ist Silber zustand ist gut
Auf wunsch Fotos Preis 50+Versand
Grüsse Peter
HinzKunz
Inventar
#7 erstellt: 08. Jun 2007, 17:05
Hallo,

danke für das Angebot, aber auch dieser Plattenspieler ist nicht ganz meine "Linie".

Aus einer ICQ-Diskussion und den Beiträgen hier bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich mein Budget für die Geräteanschaffung wohl doch aufstocken muss, auf etwa 100€.

Mir wurde überdies geraten, einen der größeren Dual-Spieler (704, 721 etc.) zu kaufen und den dann zu "pimpen", denn diese wären den Pro-Jects haushoch überlegen.
Wobei hier wieder das Risiko ist, dass im Falle einer defekten Nadel ein komplett neues System fällig wird.

Was gäbe es denn neben Dual noch an ebenbürtigen Geräten im Gebrauchtsektor?
Gruß
Martin
wastelqastel
Inventar
#8 erstellt: 08. Jun 2007, 17:23

Was gäbe es denn neben Dual noch an ebenbürtigen Geräten im Gebrauchtsektor?

Da wirst du dich schon schwer tun
Thorens ,Denon usw.... Alles eine Frage des Geldes

danke für das Angebot, aber auch dieser Plattenspieler ist nicht ganz meine "Linie".

Schade das er nicht deine Linie ist mehr Klang wirst du für 50Öcken nicht bekommen
Hätte auch noch einen ollen Kenwood der ordentlich was hermacht
Bei interesse melde dich
Gruss Peter
armindercherusker
Inventar
#9 erstellt: 08. Jun 2007, 19:32

wastelqastel schrieb:

Was gäbe es denn neben Dual noch an ebenbürtigen Geräten im Gebrauchtsektor?

Da wirst du dich schon schwer tun
Thorens ,Denon usw.... Alles eine Frage des Geldes

danke für das Angebot, aber auch dieser Plattenspieler ist nicht ganz meine "Linie".

Schade das er nicht deine Linie ist mehr Klang wirst du für 50Öcken nicht bekommen ...

Wollte ich bislang nicht so direkt sagen . . .

Aber : es gibt doch auch Dual´s ohne Pseudo-Holz-Look.

Spitzenmodell z.B. der CS 5000 .... .... kostet aber um die 200,--

Gruß
chilman
Inventar
#10 erstellt: 08. Jun 2007, 19:48
also ich finde der dual 721 sieht auch nicht so extrem nach holzdeko und altbacken aus...
da ist die zarge z.t. schon von natur aus etwas dezenter, zur not kann man die duals auch ohne probleme in eine andere, selbstgebaute zarge setzen....
HinzKunz
Inventar
#11 erstellt: 08. Jun 2007, 20:16
Hallo,


Spitzenmodell z.B. der CS 5000

der gefällt mir tatsächlich ziemlich gut. Ist aber -wie du sagst- etwas teuer
Was mir aber bei Ebay auffällt... die CS 5000er dort sind fast alle mit dem Ortofon OMB 10 oder OMB 20, also recht billigen TAs bestückt, warum?

chilman schrieb:
also ich finde der dual 721 sieht auch nicht so extrem nach holzdeko und altbacken aus...
da ist die zarge z.t. schon von natur aus etwas dezenter, zur not kann man die duals auch ohne probleme in eine andere, selbstgebaute zarge setzen....

Jop, sowas -in etwa- hatte ich mir vorgestellt.
Ich muss aber probieren was gut passt... ich glaube helles Holz dürfte (beim richtigen Farbton) gehen, oder schwarz.
Birke-MPX klar lackiert (was ich sonst sehr gerne mag) sieht da nicht aus... Mal sehen, vielleicht lasse ich ihn auch original.
Gruß
Martin
armindercherusker
Inventar
#12 erstellt: 08. Jun 2007, 20:23

HinzKunz schrieb:
...... die CS 5000er dort sind fast alle mit dem Ortofon OMB 10 oder OMB 20, also recht billigen TAs bestückt, warum? :?...

Upps - Du suchst ´n Dreher für 50 Euronen und bezeichnest das OMB 20 als billig

Naja - ist eben Alles relativ.

Man kann ja problemlos die 30er Nadel aufstecken

Gruß
HinzKunz
Inventar
#13 erstellt: 08. Jun 2007, 20:40

Upps - Du suchst ´n Dreher für 50 Euronen und bezeichnest das OMB 20 als billig

Ok, "vergleichsweise Günstig" wäre wohl eine bessere Bezeichnung gewesen...
Ich hatte halt -in meinem Laienverständnis- mich etwas gewundert, dass auf einem 200-300€-Plattenspieler solche TAs montiert sind.
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 08. Jun 2007, 20:56
Hallo!

Wenn ich einen Plattenspieler bei Ebay verkaufen würde dann würde ich ihn auch nicht mit meinem besten Tonabnehmer bestücken. Den würde ich falls ich ihn ebenfalls loswerden wollte separat verscheuern. Die OMBs sind wohl die Systeme die im Auslieferungszustand beim Erwerb verbaut waren. Das ist vergleichweise großzügig, viele High-End Dreher werden mit einem Audio-Technica AT 95 ausgeliefert, daß ist ein Billigtonabnehmer

MFG Günther
Zidane
Inventar
#15 erstellt: 09. Jun 2007, 00:21
Hi..

Auch wenn man mich dafür 4 teilt, ich finde das Shure V15 Typ III mit org Nadel am Dual CS-721 besser, als ein OMB 20 an einem Dual CS 505/4 das war das Std System für den Player der 1 Generation, den 505/4 gabs später mit OBM 10 und Filzmatte.

Aber heute ist das kein Thema mehr, weil eine Org Shure Nadel nicht bezahlbar ist, neu gibts die nicht mehr. Und wenn mal eine ungebrauchte bei Ebay auftaucht dann gehen die i.d.r für mehr als 100 Euro weg.

Aber man hat im Gegenzug zum Dual CS-5000 mit ULM-Tonarm, viel mehr TA-Möglichkeiten beim CS-721. Eine Liste von 20 heutigen getesteten TAs kann man an diesem nutzen. Von MM/MI/MC Systemen, finde nur den Link nicht. Glaube das war im Dual Forum, wo jemand sich mal die Mühe gemacht hat.

Habe meinen in Nussbaum damals bei Ebay erstanden, war allerdings recht teuer und es mußte einiges gemacht werden.

1. Defektes Cinchkabel wurde ersetzt.
2. Komplette Reining des Gerätes, justiert.
3. Tausch der Headshell, Kontakte waren total korodiert.
4. Steuerpimpel durch ein passendes Gummistück ersetzt.
5. Plaste Einschalthebel durch einen aus Metall ersetzt.

jetzt ist er perfekt, evt. später nen anderes System rein und eine schönere Zarge hätte ich auch gerne, die Org mit Holz und rest Plaste. Das hätte Dual schöner machen können.

Aber ein Blick in die Kaufberatung hilft, evt. bietet auch jemand auf dem Dual-Board ein perfekten 721er an zu einem guten Preis. Bei Ebay ist es immer so eine Sache nen sehr gutes Gerät zu erwischen. Einmal falsch verpackt, kannst du das Teil in die Tonne kloppen.


[Beitrag von Zidane am 09. Jun 2007, 01:44 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 09. Jun 2007, 00:49
Für den Anfang würde ich nicht sehr viel Geld ausgeben. Ich habe mir letztens aus reinem Sport einen Dual CS 607 mit sehr gutem Tonarm für lächerliche 6 Euro ersteigert (Rumpel 75dB, Gleichlauf 0,03% WRMS). Das Ding war damals solide Mittelklasse (ca. 350DM 1981) und ist in meinen Augen erheblich besser, als ein nagelneuer Project mit Riemenantrieb und den bekannten Produktionsschwächen. Ein OMB10 ist auch reichlich genug für den Anfang, gut und preiswert. Die Optik sollte erst mal die zweite Geige spielen, denn sehr bald dürstet es dich nach besserem.
Zidane
Inventar
#17 erstellt: 09. Jun 2007, 01:45
War der technisch okay, oder mußtest du was dran machen.
sveze
Inventar
#18 erstellt: 09. Jun 2007, 05:53
Ich würde auch einen der Duals empfehlen. Die Kaufberatung gibt sehr guten Aufschluss über die Qualität der Dreher.

Dann in der Bucht auf die Lauer legen. Hat zwar jetzt eine Weile gedauert, aber diese Woche ist mir so ein 704er in Schwarz ins Netz gegangen. Preis: 32,50. Technisch top (hab' ihn allerdings noch nicht hier).

Dem werde ich dann wahrscheinlich ein AT 120 E gönnen oder mal einen der Nagaoka-TAs ausprobieren. Gesamtkosten belaufen sich dann durch das System auf ca. 100 Euro. Dafür steht dann aber auch ein Spitzenklasse-Dreher da.

Ich stimme Udo's Aussage in Bezug auf die Projects zu. Da bist Du mit einem Dual besser dran.
pet2
Inventar
#19 erstellt: 09. Jun 2007, 08:46
Hallo,

aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen gibt es den Dual 601 nach wie vor sehr günstig.
Gute Exemplare mit originalem Ortofon M 20E wechseln oft für unter 50 € den Besitzer.
Das M 20E ist ein hervorragendes System.
Originalnadel gibt es noch für ca. 50 e.
Für 100 € geht eigentlich nicht mehr.
Noch unkomplizierter sind die 604/621 Direkttriebler.
Allerdings sollte bei denen im Falle einer defekten Nadel das System getauscht werden.
Ein 604/621 mit AT 120E sollte aber auch nicht deutlich über 100 € kosten.
Wer es panzermäßig solide mag:
1219/1229 große schwere Plattenwechsler mit Reibradantrieb, üblicherweise mit einem Shure M91/101/103 ausgerüstet.
Originale N 91ED gibt es auch bereits ab 30 €.

Sind jetzt nur mal ein paar Beispiele, Dual deckt ein sehr breites Spektrum ab.

Gruß

pet
andisharp
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 09. Jun 2007, 09:21

Zidane schrieb:
War der technisch okay, oder mußtest du was dran machen.


Ein Kabel lose, festgelötet, fertig
HinzKunz
Inventar
#21 erstellt: 09. Jun 2007, 10:27
Hi,


Eine Liste von 20 heutigen getesteten TAs kann man an diesem nutzen. Von MM/MI/MC Systemen, finde nur den Link nicht. Glaube das war im Dual Forum, wo jemand sich mal die Mühe gemacht hat.

meinst du das?
Das wäre auch ein großer Vorteil, den ich bei den Dingern sehe, man ist nicht auf alte Ersatzteile angewiesen....
Davon ab sehen die mit schwarzer Zarge sogar "unbehandelt" recht schick aus

andisharp schrieb:
Die Optik sollte erst mal die zweite Geige spielen, denn sehr bald dürstet es dich nach besserem. :prost

Nunja, da bin ich wohl etwas "eigen"
Das nächst "bessere", was nach einem 704, 721... bei mir kommen würde, wäre ein komplettes DIY-System.

Ich werde mal ebay und die Foren im Auge behalten... gucken wir mal, was sich da so tut.

Gruß
Martin
raphael.t
Inventar
#22 erstellt: 09. Jun 2007, 12:22
Hallo Martin!

Wenn es dich denn nach einem Dual CS 5000 gelüstet, ich hätte einen anzubieten.
Er ist sehr schön, braun in Echtholz-Nuss-Furnier, auch die Haube ist bestens erhalten.
Zu meinem (deinem?) 5000er möchte ich folgendes erklären:
--- die Endabschaltung funktioniert nicht, es fehlen zwei bis drei mm in der Einlaufrille, wenn man den Arm händisch über die Rille hinüber führt, stellt der Motor sehr wohl ab.
Das Service-Manual habe ich besorgt, doch ich mag das nicht richten, denn ich brauche die Endabschaltung eh nicht.
Wenn du nicht zwei linke Hände hast, machst du das selber oder du verzichtest einfach darauf.
--- als ich ihn erwarb (bitte im Dual-Board nachlesen!), fehlte die originale Headshell, die hässliche mit dem verstellbaren VTA, eine wacklige Angelegenheit. Ein Board - Mitglied verkaufte mir darauf die Shell des 627 Q, die passt mechanisch und elektrisch, ist jedoch zu kurz.
Ich habe sie kunstvoll mit Edelholz um einige mm verlängert, und die Arbeit ist, wie ich finde, sehr gut gelungen. Das Teil schaut ästhetisch aus, passt optisch zum Holzkorpus, weist aber statt der Langlöcher zwei 3 mm Löcher auf, die es erlauben, den Tonabnehmer perfekt zu justieren.

Wenn du Interesse hast, ich würde dir den Dual Cs 5000 um 100 Euro excl. Versand aus dem Ösilande überlassen.
Perfekte Verpackung wird garantiert.
Ein Tonabnehmer wäre auch dabei, ein Excel mit Fremdnadel.
Trotz des bescheidenen Abtasters klingt die Kombination wirklich gut. Austauschen geht später immer noch.
Wenn ich sage, der Dual ist schön, musst du mir das glauben, ich bin nämlich der letzte Neandertaler, der keine Photos machen kann.
Ist er optisch nicht so, wie ich ihn beschrieben habe, gibt es die Geld zurück - Garnatie, allerdings unter der Voraussetzung, du verpackst ihn genau so gründlich wie ich.
(Verpackungszeit nicht unter drei Stunden!)

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
HinzKunz
Inventar
#23 erstellt: 09. Jun 2007, 13:46
Hallo Raphael,

ich bin sehr interessiert und bedanke mich jetzt schon einmal für das freundliche Angebot

Allerdings habe ich -als Plattenfrischling- noch einige Unklarheiten:

es fehlen zwei bis drei mm in der Einlaufrille, wenn man den Arm händisch über die Rille hinüber führt, stellt der Motor sehr wohl ab.

Das verstehe ich nicht so ganz.
Es bedeutet, der Arm geht zwar in seine Startposition zurück, tut dies aber zu früh, sodass der "Schalter" für den Motor nicht betätigt wird?!
Oder verhält er sich einfach wie ein Manueller Dreher?

fehlte die originale Headshell, die hässliche mit dem verstellbaren VTA, eine wacklige Angelegenheit. Ein Board - Mitglied verkaufte mir darauf die Shell des 627 Q, die passt mechanisch und elektrisch, ist jedoch zu kurz.
Ich habe sie kunstvoll mit Edelholz um einige mm verlängert, und die Arbeit ist, wie ich finde, sehr gut gelungen. Das Teil schaut ästhetisch aus, passt optisch zum Holzkorpus, weist aber statt der Langlöcher zwei 3 mm Löcher auf, die es erlauben, den Tonabnehmer perfekt zu justieren.

Bringt das Fehlen der VTA-Einstellung irgendwelche praktisch Nachvollziehbaren Nachteile mit sich, oder ist das Rädchen -mehr oder weniger- eine Marketingblase?

Und zu guter Letzt: Wie schaut es bei dem mit der Systemauswahl aus?
Muss ich da im Falle eines Neukaufs auf irgendwas besonderes achten, oder kann ich da "aus den vollen Schöpfen"?


(Verpackungszeit nicht unter drei Stunden!)

Endlich mal jemand, der genauso paranoid ist wie ich

Gruß
Martin
raphael.t
Inventar
#24 erstellt: 09. Jun 2007, 16:47
Hallo Martin!

Danke für dein Interesse!
Der nämliche DualS 5000 verhält sich wie ein mechanischer Spieler, d.h. der Arm erreicht locker die Auslaufrille, hängt nicht, hakt nicht, nur sollte er halt in der Auslaufrille den Arm abheben und den Motor abstellen. Eben das tut er aber nicht.
Händisch den Arm etwas angehoben und leicht 2 mm gegen die Plattenmitte gedrückt, bleibt jedoch der Motor stehen.
Das ist meiner Überzeugung nach eine Einstellungssache.
Zum jetzigen VTA:der Tonarm ist mit handelsüblichen Tonabnehmern parallel zur Platte, wie es sich gehört.
Die Originalshell, die immer wieder mal bei Ebay auftaucht, von Dualiastis jedoch nicht geliebt wird, bietet eine VTA-Einstellung mittels Rändelschraube.
Damit kann der Abnehmer etwas nach vorn oder hinten gekippt werden und Dual gibt auch an, bei welchem Abtaster welche Einstellung optimal ist.
Ein bisschen was ist schon dran an der Idee, doch erkauft man sich einen theoretischen Vorteil durch die Wackligkeit der Konstruktion.
Deshalb empfehlen auch viele, die Headshell des CS 750 zu verwenden, die genau so lang ist, wie die CS 5000er, jedoch auf den VTA Schmonzes wohlweislich verzichtet,
Diese Shell gibts noch im Handel.
Für mich war es jedoch klar, dass ich die Herausforderung annehme, die kürzere Shell des 627 Q zu bearbeiten, die mir ein Dual-Boardler freundlicherweise anbot.
Es ist eine Intarsie draus geworden, ein Einzelstück, auf das ich durchaus stolz bin.
Natürlich kann man jederzeit eine andere Shell montieren.

Der Arm des CS 5000 gilt als mittelschwer, die Tonabnehmerfrage ist dadurch relativ leicht zu lösen.

Martin, ich will dir den Dreher anbieten, nicht aufquatschen, mein Nachteil ist halt, dass ich ein Bilderloser bin und somit bei Ebay auf der Verliererseite.
In den Foren habe ich jedoch schon ein gewisses Vertrauen gewinnen können und es gibt einige Leute --- auch in diesem Forum --- die mich kennen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 10. Jun 2007, 06:50 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#25 erstellt: 09. Jun 2007, 17:31
@Martin :

Hast Du jetzt doch ´nen Dual genommen ?

Wenn Ja : Glückwunsch !

Wenn Nein : Viel Glück bei der weiteren Suche

Gruß
HinzKunz
Inventar
#26 erstellt: 09. Jun 2007, 18:26
Hallo Armin,


armindercherusker schrieb:
Hast Du jetzt doch ´nen Dual genommen ?

Wenn ich mir Raphaels letzten Beitrag durchlese, würde ich sagen: ein klares Ja!

Hallo Raphael,


Natürlich kann man jederzeit eine andere Shell montieren.

ich glaube nicht, dass das nötig sein wird

Den CS 5000 werde ich wohl nehmen, ein sehr schöner Dreher mit einer exclusiven (DIY-) Note, was will man mehr.

Alles weitere per PN?

Gruß
Martin
armindercherusker
Inventar
#27 erstellt: 09. Jun 2007, 20:29

HinzKunz schrieb:
...Alles weitere per PN? ...

Aber sicher dürft ihr das per PN abmachen

Aber das Ergebnis ( klangmäßig gemeint ) interessiert mich / uns schon

Zidane
Inventar
#28 erstellt: 10. Jun 2007, 01:37
Hi..

@HinzKunz,

den Link meinte ich mögliche System die man an dem CS-721 hätte nutzen können, inwieweit sie aber praktisch nutzbar sind, steht nur bei einigen dahinter.

Allerdings hat der CS-5000 ein ULM Tonarm, und ohne Umrüstkit nicht auf 1/2 Zoll umrüstbar, und diese Kits gibts neu nicht mehr, und da ein passendes zu finden nicht so einfach. Aber wenn das vorhandene jetzige System gut für dich ist, und man an Org Nadel drankommt - bitte keine minderwertigen Nachbaunadeln verwenden, steht dem ja nicht mehr entgegen. Wenn du Lust auf mehr hast, würde ich später zu einem 701/704/721 qausi die Vollaustattung bieten. Man ist was Systeme angeht, mit dem Teil und verfügbaren Einstellmöglichkeiten am flexibelsten. Es ist ein Vollautomat, DD-Antriebs Laufwerk. Ich wollte für mich einen haben, der das alles hat und habe darin mein guten Spieler gefunden.

Ich selber wollte zwar davor unbedingt nen CS-5000 haben, bzw. 731er aber nachdem ich mir alles durchgelesen habe, ist es der 721er geworden, und mit dem CS-505/4 war ich nicht wirklich zufrieden, für das gebotene Geld kann der zuwenig.


[Beitrag von Zidane am 10. Jun 2007, 01:39 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#29 erstellt: 10. Jun 2007, 07:00
Hallo miteinander!

Laut den Jungs vom Dual-Board hat der CS 5000 keinen ULM-Tonarm, und die kennen sich recht gut aus.

Grüße Raphael

PS: Einen schönen Dual CS 5000 kann man bei Ebay gut verkaufen, wenn man denn Bilder einstellen kann (ich vermag es nicht) und Geduld hat, bis Herbst zu warten.
Mir passt er nicht ins Beuteschema, denn ich mag ältere Typen lieber.
Meine Favoriten sind Reibradler, davon habe ich eine ganze Menge z.B. Dual, Elac, Lenco, Braun und Thorens (Kombi Reibrad/Riemen), demnächst hoffentlich auch einen PE.
HinzKunz
Inventar
#30 erstellt: 10. Jun 2007, 10:54
Hallo,

zumindest im Manual (kann man sich im Internet runterladen) steht nichts darüber, dass es sich um einen ULM-Arm handelt.
"Tonarm: Alu-Rohrtonarm, Kardan, OPS"
Und zum Thema austausch des Tonabnehmers steht dort:
"Anstelle des eingebauten Tonabnehmers bzw. bei Geräten ohne Tonabnehmer kann ein 1/2''-Tonabnehmer mit einem Eigengewicht von 2...10g eingebaut werden."

Auch was ich sonst im Internet gefunden habe, spricht dagegen.
Gruß
Martin
armindercherusker
Inventar
#31 erstellt: 10. Jun 2007, 11:03

HinzKunz schrieb:
...Auch was ich sonst im Internet gefunden habe, spricht dagegen....

Also spricht doch alles dafür - also für den 5000er

Und wenn Du mal diese Auktionen betrachtest : sind wirklich keine ULM-Arme

http://search.ebay.d...1&coentrypage=search

Gruß
pet2
Inventar
#32 erstellt: 10. Jun 2007, 13:11
hallo,

hier:
http://wega.we.funpic.de/dual.html
findet Ihr eigentlich alles zum Dual CS 5000.
Er hat natürlich keinen ULM-Tonarm.
Alleine schon deswegen, weil die ULM Technik von der ursprünglichen Firma Dual, Gebrüder Steidinger entwickelt wurde.
Nach dem Konkurs von 1981 wurde der Markenname zunächst an Schneider verkauft.
Also ist der 5000 kein Dual im klassischen Sinne, sondern ein Schneider, wenn auch ein sehr guter.
Es fehlen ihm auch sonst viele typische Dual Konstruktionsmerkmale, wie zb. das Subchassis.

Gruß

pet
HinzKunz
Inventar
#33 erstellt: 10. Jun 2007, 14:38
Hallo Armin,


Und wenn Du mal diese Auktionen betrachtest : sind wirklich keine ULM-Arme

ich kenne diese Auktion zwar, aber ich erkenne weder einen ULM noch einen nicht-ULM-Arm wenn ich ihn sehe

Aber mal eine kurze Zwischenfrage zum Arm, was bedeutet eigentlich das OPS-Kardantonarm?
Gut eine Kardanaufhängung ist logisch, aber wofür steht OPS?
Google oder SuFu bringt da leider nichts, da "OPs" ein häufig benutzter Plural für Operationsverstärker ist.

pet2 schrieb:
http://wega.we.funpic.de/dual.html

Danke für den Link, die Qualität der Scans ist deutlich besser, als die die es bei vinylengine zum Download gibt

Gruß
Martin
raphael.t
Inventar
#34 erstellt: 10. Jun 2007, 15:30
Hallo Martin! Hallo Pet!

Was OPS heißt, weiß ich auch nicht zu deuten.
Doch ein Subchassis hat der CS 5000 meiner Meinung nach, und zwar ein echtes, denn die alten Duale hatten bloß ein Schwingchassis (Motor, Tellerlager und Arm auf einer Platine).

Grüße Raphael
armindercherusker
Inventar
#35 erstellt: 10. Jun 2007, 16:01
OPS - Tonarm (OPS = Optimum Pivot System)

Übersetzt : optimales Gelenksystem ( man sieht´s ja auch : da bewegt und dreht sich ´ne ganze Menge )

Hier steht auch eine Menge Interessantes drin :

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-1753.html

Und hier noch etwas zum OPS

http://www.dooyoo.de/schallplattenspieler/dual-cs-750-1/759229/

( guugln ist mir zu umfangreich - ich suche zuerst meist über web.de , da simpler ; also genau für mich )

Grüße


[Beitrag von armindercherusker am 10. Jun 2007, 16:03 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#36 erstellt: 10. Jun 2007, 16:44
Hallo miteinander!

So, nachgesehen, echtes Subchassis, wenngleich ganz anders abgestimmt wie die Thorens-Schwabbler.
Und schön ist der CS 5000 in Nuss schon, da gibt´s nichts zu bekritteln.

Grüße Raphael
Zidane
Inventar
#37 erstellt: 10. Jun 2007, 20:21

raphael.t schrieb:
Hallo miteinander!

So, nachgesehen, echtes Subchassis, wenngleich ganz anders abgestimmt wie die Thorens-Schwabbler.
Und schön ist der CS 5000 in Nuss schon, da gibt´s nichts zu bekritteln.

Grüße Raphael


Im Bezug auf der Tellerachse, oder wie kann man sich das vorstellen. Da man es von außen nicht sehen kann.

und Sorry, der CS 5000 hat kein ULM-Tonarm !!!!

wenn man dennoch die Unterschiede sehen will, vgl. Bilder mit einem Dual CS 731Q und dem CS 5000.


[Beitrag von Zidane am 10. Jun 2007, 20:44 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#38 erstellt: 10. Jun 2007, 20:25

armindercherusker schrieb:
... http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-1753.html...

Dort steht :

...keine Dual-typische sondern eine "konventionelle" Subchassiskonstruktion, bei der die Platine (also der Plattenspieler an sich) federnd in eine Holz- oder Kunststoffzarge eingelassen ist und nicht das gesamte Plattenspielerchassis...

und das sollte m.E. stimmen



Grüße
HinzKunz
Inventar
#39 erstellt: 12. Jun 2007, 16:54
Hallöchen,

mal ein kurzes "update" von mir...

ich hab jetzt das Netzteil von dem Vorverstärker soweit fertig... ich denke (hoffe ), dass ich den morgen dann komplett fertig habe.

Gruß
Martin
armindercherusker
Inventar
#40 erstellt: 12. Jun 2007, 17:07
. . . die Spannung steigt . . .

Gruß
HinzKunz
Inventar
#41 erstellt: 12. Jun 2007, 17:24
Aber nur auf +-15V

raphael.t
Inventar
#42 erstellt: 13. Jun 2007, 11:44
Hallo Martin und alle miteinander!

Nicht nur du bist fleißig, ich geh´jetzt packen!

Grüße Raphael
Haffe
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 13. Jun 2007, 13:50
50 Euro, nimm einen Perpetuum Ebner 2020, dieses Spitzengerät ist
oft für ca 50 Öcken Euro zu haben, hat aber einen Qualität die auf absolutem
Weltklasseniveau liegt...vintage aber Mercedes!
Müsste eigentlich das 10 fache wert sein...hat vor allem keine Elektronikmarotten...
HinzKunz
Inventar
#44 erstellt: 15. Jun 2007, 22:11
Nun ist es soweit, DHL hat sich richtig beeilt

Als erstes möchte ich den Raphael noch einmal loben, die Verpackung war wirklich eine der Besten, die ich jemals bekommen habe, sehr gewissenhaft!

Zum Klang... Nunja, ich habe wie eingangs erwähnt keine großen Erfahrungen mit Plattenspielern.
Auch habe ich keinen Vergleich gegen CD mit der gleichen Aufnahme (und dem gleichen Mastering).

So spontan kann ich nur sagen, dass mir absolut nichts negativ auffällt (höhen sind hoch, tiefen tief und mitten mittig ).
Lediglich habe ich den Eindruck, dass die höhen etwas belegt oder dumpf klingen, kann aber auch an der LP (Lucifer's Dream von Ralf Nowy) liegen, sie könnten also "spritziger" sein.
Ich werde mal etwas weiter Hören, um das zu verifizieren, gerade bei Klassik sollte das auffallen.

Und so sieht der ganze Spaß aus:


Hier die von Raphael gebaute Headshell:


Blöder Weise habe ich etwas Getrödelt
der Phono-Vorverstärker ist nicht fertig geworden, aber ich kann derweil ja einfach die Threshold als Vor-Vorstufe benutzen

Danke an alle, die mir geholfen haben für die Tipps und besonders natürlich an Raphael

Gruß
Martin
HinzKunz
Inventar
#45 erstellt: 15. Jun 2007, 22:24
Es hat sich aber auch schon etwas ergeben, was unbedingt gemacht werden sollte...
Das Kabel wechseln (die Plastik-RCA-Stecker sehen nicht nur doof aus, sondern einer ist angerissen), und einen Elko.
Er ist golden und es steht groß "ROE" drauf, Grund genug mal lieber den Lötkolben anzuheizen, auch wenn er noch keinen "dicken Bauch" macht.

Dabei kann auch auch schnell die Endabschaltung reparieren, da diese optisch per Lichtschranke funktioniert, ist da vermutlich nur was lose oder verstellt.
Gruß
Martin
raphael.t
Inventar
#46 erstellt: 16. Jun 2007, 06:15
Hallo Martin!

Zuerst mal entschuldige, dass ich dich in der PM eben mit Heinz angesprochen habe, so glaube ich zumindest...
Dein Nick dürfte da reingestreut haben ... egal!

Wieder einmal kann ich keine Bilder öffnen ...
geht´s nur mir so?!
Hah, sie sind da!

Ich schrieb von nicht nervenden, seidigen Höhen, das ist sicher zutreffend, zumindest im Vergleich zu einem AT 110 oder gar dem AT 95. Etwas Brillanz oben fehlt einem mit der Nadel jedoch schon.
Es ist halt ein Shure-Nachbau N 95 E (und kein schlechter)und mir sind keine Unterschiede zur originalen Shure aufgefallen.
Wenn du dir einen anderen Tonabnehmer kaufst, nehme ich den gerne gegen Bezahlung zurück, nmeine vielen Plattenspieler sollen alle eine Nadel haben.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael

PS editiert: An deinem Selbstbau -Entzerrer könntest du doch steckbare Kapazitäten einrichten, und, was auch nicht dumm wäre, auch wandelbare Impedanzen (22, 33, 47, 100 kOhm)


[Beitrag von raphael.t am 16. Jun 2007, 06:18 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#47 erstellt: 16. Jun 2007, 07:46
Hallo HinzKunz

Lediglich habe ich den Eindruck, dass die höhen etwas belegt oder dumpf klingen,

Was für eine Nadel ist den auf dem ADC System dran ?
Schaut nach Nachbau aus
Grüsse Peter


[Beitrag von wastelqastel am 16. Jun 2007, 08:05 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#48 erstellt: 16. Jun 2007, 09:17
Hallo Peter!

Es ist eine "Mariage" von einem System Excel 70 und einer Nachbaunadel für Shure M 95 E.
Die Nadel sitzt schön fest drin, ist normal laut und klingt, wie sie auch in einem Shure M 95 E geklungen hat, mit dem Unterschied, dass das System vom Gehäuse her viel steifer ist, als die billigen Shures mit ihren sich unter dem Druck der Schrauben verformenden Korpussen. Außerdem braucht man für die kleinen Shures immer so elendiglich lange Schrauben.
Optisch nicht die gelungenste Ehe, das gebe ich gerne zu...

Grüße Raphael
gdy_vintagefan
Inventar
#49 erstellt: 16. Jun 2007, 09:54
Auch nicht schlecht sind die Modelle 626 bzw. 650 von Dual.
Ich finde die Optik mit der Alu-Front und den Bedienknöpfen sehr elegant (ähnlich wie bei den großen 714/731).

Mit etwas Glück ist ein 626/650 schon ab 35-40 Euro zu bekommen. Meiner Meinung nach zwei etwas unterbewertete Modelle, das liegt wohl daran, dass man nicht jedes beliebige System montieren kann, sondern nur die "Dual-eigenen" ultraleichten ULM-Systeme. Das ist bei den bereits erwähnten 607 und 627Q nicht anders. Leider bekommt man die Systeme nicht mehr neu als Ersatz, Nadeln sind jedoch kein Problem. Ein Halbzollsystem kann man nur mit einem besonders raren und teuren Adapter montieren. Aber wenn das Originalsystem noch in Ordnung ist, besteht da absolut kein Grund. Mir gefällt das Originalsystem (Ortofon) jedenfalls klanglich sehr gut.

Noch wohl deutlich billiger bekommt man die halbautomatische Variante 606, aber ich finde, dessen Zarge sieht weniger wertig aus (ist Geschmackssache). Die Vorgängermodelle 604/621 sind recht ähnlich, aber wegen der Halbzoll-Systemaufnahme wesentlich flexibler.
pet2
Inventar
#50 erstellt: 16. Jun 2007, 12:32
Hallo,

kurze Ergänzung zum 626/650 aber auch 606 und ähnliche.
Man benötigt nicht! den sehr raren und teuren Adapter der 714Q/731Q sondern einen deutlich günstigeren, den man eigentlich noch zb. hier:
http://www.mrstylus.com/de/index.html
neu erhalten kann.
Aber ich würde dort zunächst mal anrufen, die Artikelbeschreibung sind da etwas irreführend.

Gruß

pet
wastelqastel
Inventar
#51 erstellt: 16. Jun 2007, 13:42

Man benötigt nicht! den sehr raren und teuren Adapter der 714Q/731Q sondern einen deutlich günstigeren,

UND WAS IST MIT DEHN ZUSATZGEWICHTEN ?

Und für was einen Adapter Solange es noch Nadeln für die ollen Systeme gibt brauche ich dehn nicht
Die Ollen sind besser als man denkt
Grüsse Peter
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