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modjo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Jun 2007, 11:59
Hallo liebe Forumsgemeinde

Ich besitze ich einen Thorens TD147 Jubilee mit einem Pickering XSV5000 und möchte mich klanglich verbessern. Dabei stellt sich mir die Frage, ob ich nur das Pickering oder gleich den gesamten Plattenspieler mit einem neuen Abnehmer ersetzen soll? Optisch gefallen mir die Project's gut (Perspective, RPM's), weiss jedoch nicht, ob ich mich da nicht eher verschlimmbessere......Ist der Thorens noch "auf dem Stand der Technik"? Lohnen sich Investitionen in der Höhe 500-750 Euro in den Thorens? Und, in was würdet ihr investieren? Oder lieber auf etwas "gescheites" sparen?

Herzlichen Dank für Eure Hilfe.

Grüsse Modjo
xutl
Inventar
#2 erstellt: 26. Jun 2007, 12:10
Was ist Dir wichtiger?
Optik oder Klang?

So wie ich Deinen Post lese, die Optik.

Sollte ich mich irren,

WAS gefällt DIR am Klang nicht mehr?

Laß Deinen Thorens überholen oder mach es selbst.
Das Pickering ist nicht umbedingt die Königsklasse, aber auch kein Glasschneider.
Neue Nadel schadet nie.
SchPh
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 26. Jun 2007, 12:48
Es wird nicht nötig sein, 500 Euro in die Verbesserung des Thorens zu investieren. Der 147 ist bereits von Werk aus gut ausgestattet worden (dickere Bodenplatte u.a.), der Wechsel des Tonabnehmers wird sehr viel bringen. Ein Ölwechsel á la Joel sowieso.

Ein Goldring 1042 oder Ortofon Vinylmaster Silver kosten um die 200 Euro und werden dich weit nach vorne bringen. Zudem könntest du die Cinchkabel erneuern (lassen); das Netzkabel zu tauschen halte ich persönlich für Voodoo.

Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre erreichte der Plattenspielerbau seinen Höhepunkt, dein Jubilee ist von 1983-1985 gebaut worden. Ab Mitte der 1980er Jahre kam mit dem Aufstieg der CD der Abstieg der LP und der Spieler. In den letzten Jahren hat es wieder neue Impulse gegeben, die Maschinen kosten dann aber entsprechend.

Um dich wirklich zu verbessern, musst du mE nach viel Geld investieren, dabei ist dein Thorens ein sehr guter Klassiker.

Gruß, Philipp


[Beitrag von SchPh am 26. Jun 2007, 12:50 bearbeitet]
audio_virus
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Jun 2007, 13:07
Hi,

denkbar wäre auch eine externe Phonovorstufe zusätzlich zu einem neuen TA!

Gruß
Christian
modjo
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 26. Jun 2007, 14:59
Hallo zusammen,

Danke für Eure Ratschläge. Am wichtigsten ist mir der Klang. Der Thorens gefällt mir optisch nicht schlecht, die Project Dreher aber besser. Mit einem Project Plattenspieler wollte ich mich sowohl klanglich, wie auch design-technisch "verbessern". Nur wegen dem Design will ich mir eigentlich keinen neuen Plattenspieler besorgen...

Wie sind die Project Plattenspieler klanglich einzuschätzen? Auf Niveau meines Plattenspielers? Höher, tiefer?

Den Thorens hatte ich mir eigentlich nur besorgt, um meine alten (teilweise arg in Mitleidenschaft gezogenen) Platten wieder hören zu können. Da war mir der Klang relativ egal, weil die Platten fast mehr gerauscht als geklungen haben. Seit ich jedoch auch neue LP's kaufe und höre, merke ich, dass der Klang eher schlecht bis mittelmässig ist. Mir fehlt der Hochtonbereich, zudem habe ich vermehrt Probleme mit Zischlauten. An der Justage des TA's liegts nicht, das hat mein Händler mehrmals überprüft. Allgemein ist der Dreher in einem sehr guten Zustand (Riemen, Öl wurden für ca. 2 Jahren gewechselt, Nadel ist praktisch neu).

Lohnt sich eine externe Phonovorstufe? Meine Vorstufe (Classe Audio DR5) hat laut Händler bereits eine sehr gute MM/MC Vorstufe drin.

Grüsse
Modjo
xutl
Inventar
#6 erstellt: 26. Jun 2007, 15:06
Was bist Du bereit zu investieren?
Unter 4-Stellig dürftest Du Dein Ziel mit einem neuen Dreher nicht erreichen.
ICH würde erst mal ein neues hochtonbetontes System anschaffen.
MikeDo
Inventar
#7 erstellt: 26. Jun 2007, 18:05

Mir fehlt der Hochtonbereich, zudem habe ich vermehrt Probleme mit Zischlauten. An der Justage des TA's liegts nicht, das hat mein Händler mehrmals überprüft.


Dann musst Du einen neuen TA installieren.
dein System klingt wohl ein wenig "dunkel". Guck mal bei Phonophono, welche TAs höhenbetont sind.

Hier! Diese sind schon verdammt gute TAs.
Das Goldring MM G1006 wäre ein nicht allzu teueres System, welches aber schon wirklich gut ist.

Die vermehrten Zischlaute rühren u.a. von schlechten Justierungen her. Sorry, aber bei meinen Drehern zischt nichts. Die meisten haben diese Probleme immer am Ende der Platte, wenn der Radius kleiner wird.
Es kommt auch drauf an, nach welcher Messscheibe Dein Händler den TA eingesetzt hat, wie das AS eingestellt ist etc. - Bei einer guten Justierung zischt nichts.
Und by the way, eine bessere Phonostufe bringt Dich wirklich nach vorne.
Und der Thorens TD 147 Jubilee perfekt eingestellt mit einem Spitzensystem ist nicht ohne Weiteres durch einen 700 Euro Dreher zu toppen. - Du hast das Gerät, es ist ein guter Dreher, der mit einem guten System und einem evtl. anderen Tonarm spitze klingen kann.


db_powermaster
Inventar
#8 erstellt: 26. Jun 2007, 21:09
Hallo Modjo,

wenn dir der thorens gut gefällt, solltest du ihn wirklich behalten und deine 700,- Euros in ein neues TA-System und eine gute Vorstufe investieren.
Ich würde an deiner Stelle mal nach einem shure V15 VxMR Ausschau halten, das harmoniert hervorragend mit dem leichten thorensarm. Vielleicht brauchts dann gar keinen neuen Phonopre.

VG
Sascha
modjo
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 27. Jun 2007, 07:37
Ok, ich hab' mich entschieden, den Thorens zu behalten, vorerst ;), und in ein neues TA-System zu investieren. Also, was soll's nun werden. Ich möchte ein spritziges, "dynamisches" System, welches auch mit leicht zerkratzten LP's gut aufspielt und so maximal 300 Euro kostet (will mir schliesslich noch die Option auf eine Phono-Vorstufe offen halten).

Mein Händler hat mir das Benz Micro MC 20 E empfohlen. Angesichts des moderaten Preises sicherlich eine Versuchung wert...

Grüsse Modjo
Mimi001
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 27. Jun 2007, 08:35
Hallo modjo,

wenn Du ein spritziges System suchst ,welches auch mit olleren Platten zurecht kommt,empfehle ich Dir die Goldring 100er Reihe ( kann zu Benz nichts sagen ),der scharfe Gyger Schliff war bei menen älteren LP´s ziemlich gut( weniger knarzzz ), jedoch gefiel mir deren Klang nicht ganz, ich mags wohl etwas puffiger und bin deswegen grade bei Grado-Systemen !

Aber da Du über fehlende Höhen an Deinem TA klagst ,bist Du bei Goldring meiner Meinung nach richtig !!
Zisch-Laute konnte ich bei meinem Goldring nicht festellen, es gibt hier aber Leute, denen dass wohl so gegangen ist.


1001 Gruss Shuan
MikeDo
Inventar
#11 erstellt: 27. Jun 2007, 10:37

Mimi001 schrieb:
Hallo modjo,

wenn Du ein spritziges System suchst ,welches auch mit olleren Platten zurecht kommt,empfehle ich Dir die Goldring 100er Reihe ( kann zu Benz nichts sagen ),der scharfe Gyger Schliff war bei menen älteren LP´s ziemlich gut( weniger knarzzz ), jedoch gefiel mir deren Klang nicht ganz, ich mags wohl etwas puffiger und bin deswegen grade bei Grado-Systemen !

Aber da Du über fehlende Höhen an Deinem TA klagst ,bist Du bei Goldring meiner Meinung nach richtig !!
Zisch-Laute konnte ich bei meinem Goldring nicht festellen, es gibt hier aber Leute, denen dass wohl so gegangen ist.


1001 Gruss Shuan


Mein Reden..
RunT
Stammgast
#12 erstellt: 28. Jun 2007, 08:35

modjo schrieb:
Ok, ich hab' mich entschieden, den Thorens zu behalten, vorerst ;), und in ein neues TA-System zu investieren. Also, was soll's nun werden. Ich möchte ein spritziges, "dynamisches" System, welches auch mit leicht zerkratzten LP's gut aufspielt und so maximal 300 Euro kostet (will mir schliesslich noch die Option auf eine Phono-Vorstufe offen halten).

Mein Händler hat mir das Benz Micro MC 20 E empfohlen. Angesichts des moderaten Preises sicherlich eine Versuchung wert...

Grüsse Modjo


Guter Plan den Thorens zu behalten.
Das mit den Systemen solltest du dir vorführen lassen. Ich kenne die Benze als fein auflösend, auch in den Höhen, aber von der Dynamik eher _müde_. Lass dir auch mal ein Denon DL 160 zeigen. Das macht von der Dynamik, Spielfreude Spass, ist aber nicht so dolle in den Höhen und recht unempfindlich bei Plattenpops. Ein bischen crazy ist die Ausgangsspannung, benötigt eine gut anpassbare Phonostufe
Da vielleicht eine Hormann Audio SUPA 3.0 nehmen - viel Phonovorstufe fürs Geld.

PS: Übrigens das mit dem Zischen am Ende der Platten ist mit ziemlicher Sicherheit auf eine Fehljustage zurückzuführen. Auch wenn der Händler das Gegenteilbehauptet, nur wenige sind in der Lage das wirklich genau einzustellen, oder haben keine Lust/Zeit.

cu


[Beitrag von RunT am 28. Jun 2007, 08:39 bearbeitet]
modjo
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 28. Jun 2007, 14:57
Leider führt mein Händler keine Goldring und Denon TA. Versuche die bei einem anderen Händler probezuhören, ist jedoch nicht so einfach einen zu finden...
Neben dem Benz TA führt mein Händler noch Grado Prestige Gold und Prestige Signature JR, welche ebenfalls in meine gwünschte Richtung gehen könnten. Wie sind die einzuschätzen?
Anfangs nächster Woche werde ich meinem Händler einen intensiven Besuch abstatten.

Grüsse Modjo
MikeDo
Inventar
#14 erstellt: 28. Jun 2007, 17:52

modjo schrieb:
Leider führt mein Händler keine Goldring und Denon TA. Versuche die bei einem anderen Händler probezuhören, ist jedoch nicht so einfach einen zu finden...
Neben dem Benz TA führt mein Händler noch Grado Prestige Gold und Prestige Signature JR, welche ebenfalls in meine gwünschte Richtung gehen könnten. Wie sind die einzuschätzen?
Anfangs nächster Woche werde ich meinem Händler einen intensiven Besuch abstatten.

Grüsse Modjo


Letztendlich ist es immer sinnvoll, sich beim Händler ruhig mal was vorführen zu lassen, damit Du einen Eindruck
der verschiedenen Systeme erhältst.


nur wenige sind in der Lage das wirklich genau einzustellen


Auch weil viele Händler keine Ahnung haben, oder nicht die richtigen Justierwerkzeuge besitzen, oder beides.
Alles schon erlebt.




[Beitrag von MikeDo am 28. Jun 2007, 17:53 bearbeitet]
modjo
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 30. Jun 2007, 14:39
hallo zusammen,

also das mit den zischlauten hat sich erledigt nachdem ich das anti-skating etwas "nachgezogen" habe. war heute kurz bei meinem hifi-händler, um mir das grado prestige gold jr. anzuschauen. der meinte jedoch, dass das grado keine wirkliche verbesserung zu meinem pickering xsv5000 darstellt und mir ein dynavector DV10x5 empfohlen. das dynavector ist es nun auch geworden. der spass hat mich inklusive montage knapp 300 euro gekostet. sobald ich etwas hörerfahrung mit dem dv habe, werde ich berichten.

grüsse modjo
MikeDo
Inventar
#16 erstellt: 30. Jun 2007, 14:51

modjo schrieb:
hallo zusammen,

also das mit den zischlauten hat sich erledigt nachdem ich das anti-skating etwas "nachgezogen" habe. war heute kurz bei meinem hifi-händler, um mir das grado prestige gold jr. anzuschauen. der meinte jedoch, dass das grado keine wirkliche verbesserung zu meinem pickering xsv5000 darstellt und mir ein dynavector DV10x5 empfohlen. das dynavector ist es nun auch geworden. der spass hat mich inklusive montage knapp 300 euro gekostet. sobald ich etwas hörerfahrung mit dem dv habe, werde ich berichten.

grüsse modjo





Hi Modjo,


dynavector DV10x5



was hat Dich denn nur das System gekostet?
Und bei welchem Händler?


modjo
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 30. Jun 2007, 19:37
mein händler (erni hifi in spreitenbach, schweiz) hat mir nur das system verrechnet, die montage war somit gratis. finde eigentlich den preis ganz ok...


grüsse modjo
silberfux
Inventar
#18 erstellt: 30. Jun 2007, 20:41
Hi, denkt Ihr bitte daran, dass der 147 einen Leichttonarm hat, der deswegen mit Systemen geringer Compliance problematisch sein könnte?

Gruß von Silberfux
MikeDo
Inventar
#19 erstellt: 01. Jul 2007, 11:08

silberfux schrieb:
Hi, denkt Ihr bitte daran, dass der 147 einen Leichttonarm hat, der deswegen mit Systemen geringer Compliance problematisch sein könnte?

Gruß von Silberfux



Stimmt, die Tonarmresonanzfrequenz sollte natürlich schon berücksichtigt werden.




modjo
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 01. Jul 2007, 14:08
ihr habt recht, die compliance ist wirklich etwas tief für meinen tonarm. eigentlich komisch, dass mich mein händler nicht darauf hingewiesen hat...

werde den plattenspieler am dienstag wieder bekommen und dann berichten.

grüsse modjo
MikeDo
Inventar
#21 erstellt: 01. Jul 2007, 16:21

ihr habt recht, die compliance ist wirklich etwas tief für meinen tonarm. eigentlich komisch, dass mich mein händler nicht darauf hingewiesen hat...


vielleicht kennt sich der Händler mit solchen Dingen weniger aus, als mit dem verkaufen
oder er weiß es und ist ihm egal..alles möglich..

Naja, berichte erstmal..wenn es mit dem Arm auf Grund der fehlenden Masse doch nicht so klappen sollte, könnte man ein wenig tricksen, indem man zb. mit einem Schrumpfschlauch die eff. Masse des Tonarms erhöht..



modjo
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 04. Jul 2007, 06:42
hallo zusammen,

seit gestern habe ich nun ein dynacetor dv 10x5 an meinem tonarm und es klingt fantastisch. verzerrungen oder zu hoher resonanzfrequenz aufgrund der etwas tiefen compliance des ta konnte ich bis jetzt nicht ausmachen.

das dynavector spielt definitiv in einer anderen klasse als mein vorheriges pickering xsv5000. besonders alte und etwas mitgenommene platten profitieren vom dynavector enorm. ich hätte nie gedacht, wie gut mein thorens klingen kann!

nun benötige ich nur noch einen anständige "basis" für meinen plattenspieler. was würdet ihr empfehlen? ich habe an eine dicke granit- oder schieferplatte gedacht, unter der ich dämpferfüsse anbringe wollte.

das fest angelötete chinchkabel des thorens wird ebenfalls ersetzt.

grüsse
modjo
farsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 04. Jul 2007, 10:20

modjo schrieb:
Hallo liebe Forumsgemeinde

Ich besitze ich einen Thorens TD147 Jubilee mit einem Pickering XSV5000 und möchte mich klanglich verbessern. Dabei stellt sich mir die Frage, ob ich nur das Pickering oder gleich den gesamten Plattenspieler mit einem neuen Abnehmer ersetzen soll? Optisch gefallen mir die Project's gut (Perspective, RPM's), weiss jedoch nicht, ob ich mich da nicht eher verschlimmbessere......Ist der Thorens noch "auf dem Stand der Technik"? Lohnen sich Investitionen in der Höhe 500-750 Euro in den Thorens? Und, in was würdet ihr investieren? Oder lieber auf etwas "gescheites" sparen?

Herzlichen Dank für Eure Hilfe.

Grüsse Modjo



Hi Modjo,

hast Du mal überlegt vielleicht erst einmal in eine hochwertigere Phonostufe zu investieren?

LG

RF
MikeDo
Inventar
#24 erstellt: 04. Jul 2007, 11:45
Stimmt, ich kann farsch nur beipflichten. Besorge Dir eine höherwertige Phonostufe, das bringt mehr Klang, als eine Basis.
Zumal gute Phonostufen auch über ein Mäuseklavier einstellbar sind. So hast Du die Möglichkeit, das Dynavector entsprechend der Impendanz/Ausgangsspannung am Phonopre anzupassen.
Macht mehr Sinn.



RunT
Stammgast
#25 erstellt: 04. Jul 2007, 12:26
Hi Modjo,

auch ich möchte farsch und MikeDo zustimmen in Sachen Pre.
Allerdings würde es mich nicht übereaschen, wenn das Budget durch den Kauf des TA erstmal am Ende ist

Bei der Basis würde ich auf Dämpferfüße verzichten, da der Thorens durch das Subchassis gedämpft ist. Doppeltgemoppelt kann eher nachteile bringen.

Worauf steht der TD denn zurzeit?

cu
modjo
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 04. Jul 2007, 13:34
Hallo zusammen,

tja, an eine phono-vorstufe habe ich natürlich auch schon gedacht (und eigentlich auch schon die supa 3.0 im blickfeld). in meiner classe audio dr-5 vorstufe soll jedoch bereits eine sehr gute phono-vorstufe drin sein, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob sich eine investition in eine externe phono-vorstufe lohnt. was müsste ich denn ausgeben, um eine klare verbesserung zur classe vorstufe zu erreichen?

momentan steht der plattenspieler auf einem relativ stabilen sideboard und das wiederum auf einem schwingungsanfälligen parkett. das beste wäre natürlich, den plattenspieler an der wand zu befestigen, dies wird jedoch von meiner besseren hälfte kategorisch abgelehnt. bei der base habe ich in Richtung dicke steinplatte als bspw. ssc-base gedacht...

zum ersatz meines chinch-kabels: wahrscheinlich wird es ein sommmer cable "classique" mit hicon steckern werden.

grüsse
modjo
RunT
Stammgast
#27 erstellt: 04. Jul 2007, 15:08
Hallo Modjo,

zu den Vorstufen kann ich nichts sagen.

Wie schwingungsanfällig ist das Parkett denn? Bewegt sich das Sideboard, wenn du dran vorbei gehst?

Nach meinen Erfahrungen (LP 12) steht so ein Schwabbler am besten auf einem leichten und stabilen Tisch, weg von hohen Massen (Sideboard/Fette Granitplatte/Wand). Spielfreude und Durchzeichnung von Feinheiten verbessern sich dadurch.

Grund: Je höher die Masse eines Körpers, desto niedriger seine Resonanzfrequenz und eben näher an der Resonanzfrequenz des Subchassis, das diese Schwingungen auf die Abtasteinheit überträgt.
Selbst wenn ein leichter Tisch schnell in Schwingung gebracht werden kann ist die Frequenz aufgrund der niedrigen Masse recht hoch und wird durch das Subchassis absorbiert.

Einfachste und billigste Lösung, aber nicht optimal, ist der kleine LACK Tisch von Ikea, kostet 9,95 EUR
Vielleicht habt ihr so etwas in der Wohnung zum Testen, ob das mit dem Parkett geht.

cu
modjo
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 04. Jul 2007, 17:12
Hi RunT

das sideboard bewegt sich nicht, aber wenn ich musik höre, schwingt's ganz schön mit. und diese vibrationen sind an der plattenspielerzarge sehr gut spürbar auf dem plattenteller selbst jedoch kaum mehr. werde es einmal mit einem leichten beistelltisch versuchen..

grüsse modjo
silberfux
Inventar
#29 erstellt: 04. Jul 2007, 19:19
Hi Modjo, Sommer Kabel sind prima, aber nimm lieber ein Albedo statt eines Classique.

Gruß von Konrad
modjo
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 04. Jul 2007, 20:13
hallo silberfux

zu spät, ich habe bereits das "classique" bestellt. hab' mir das albedo ebenfalls angeschaut, aber irgendwie hat es mich nicht überzeugt. sommer cable kenne ich schon länger. die "studioware" zeichnet sich durch ein wirklich exzellentes preis/leistungsverhältnis aus. ob dies bei den "highender"-kabel ebenfalls der fall ist, darüber bin ich eher skeptisch. darum die entscheidung zu gunsten des "classique".

grüsse
modjo
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