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Kaufberatung Plattenspieler, will mich verbessern.

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tomfritz
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 29. Jan 2009, 09:04
Ich habe zur Zeit einen Thorens TD 280 MK II mit einem Audiotechnica AT 95 E. Ich möchte mich verbessern und suche daher einen soliden Plattenspieler mit schönem Klang, der möglichst neu und nicht gebraucht ist. Meine betragliche Obergrenze liegt hierbei um die 1000 Euro für System und Plattenspieler.

Was könnt ihr mir dazu empfehlen?
HausMaus
Inventar
#2 erstellt: 29. Jan 2009, 09:24
hallo ,

ich habe mich für einen thorens entschieden td295mk4

http://www.thorens.c...ke/td-295-mk-iv.html

ist etwas fürs auge der klang ist auch ok muss mal ein ta-upgrade durchführen da ich momentan auch noch das ta95 benutze.

höre haubtsächlich klassik
dobro
Inventar
#3 erstellt: 29. Jan 2009, 09:25
Hallo tomfritz,

Neu:

http://www.hifi-schl...tofon-Rondo-Red.html

oder

http://shop.strato.d...g/NAD/Plattenspieler

oder

http://shop.strato.d...61263655/Products/P3

Gebraucht würde ich dir einen gebrauchten Thorens TD 320 empfehlen. Neues Öl, neuer Riemen und neues System und du hast einen tollen Dreher.

Der Pro-ject hat bereits ein gutes System, rega und Thorens (mit dem TP 90) können gut mit dem Denon DL 103 (guten Phono-Pre für MC vorausgesetzt) und für den NAD hätte ich keine Systemempfehlung.

Gruß
Peter
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 29. Jan 2009, 22:22
Moin,

ich denke nicht, dass der Thorens wirklich den Klang "ausbremst".

Ich würde lediglich ein gutes System montieren.

Das System hat den grössten Anteil am Klang.

Dann kommt der Tonarm, dann das Laufwerk.

Vorausgesetzt, der Phonovorverstärker ist gut, würde ich ca 90% Anteil am Klang dem System zuschreiben.

Das AT95 ist für das Geld nicht schlecht, aber es gibt natürlich deutlich besseres.

Ich kenne den Thorens nicht gut genug um ihn beurteilen zu können, aber die preiswerteren Pro-Jects (Thorens Einsteigerdreher sind auch von Pro-Ject gebaut) dürften nicht besser sein als deiner.
(andere auch nicht)

Ich würde mich an deiner Stelle zunächst auf die Suche nach einem guten System begeben.

Wenn du dann eines hast das dir richtig gut gefällt, kannst du vom Rest des Budgets noch immer einen sehr guten gebrauchten Plattenspieler kaufen,
der den Klang vielleicht noch ein Fitzelchen verbessern könnte.

Die teuren Dreher die heute verkauft werden sind nicht besser als die alten Dreher der 70er bis 80er Jahre.

Es gibt auch darunter sehr extravagante Geräte, die dir gefallen könnten.

Ich bin kein Fachmann und kenne nicht viele Geräte, aber wenn du mal so ein solides altes Teil in der Hand hattest,
kannst du zumindest die Handwerkskunst der "Altvorderen" bewundern.

Wenn du natürlich unbedingt 1000 Euro loswerden willst, solltest du bedenken, dass auch ein hochwertigerer Phonovorverstärker mit eingeplant werden sollte.

Dann wird es schon richtig eng mit einem guten Plattenspieler oder System oder....

Das wären dann 3 Geräte (Dreher, System, Vorverstärker), die zueinander passen müssen.

Wenn du da die Prioritäten setzt, wie ich oben angeführt habe, bleibt für den Dreher nicht mehr so viel übrig.

Für die dann noch übrigen Euros bekommst du zwar schon einen hübschen Plattenspieler,
aber ob der deinem Thorens das Wasser reichen kann, ist fraglich.

Ich will dir nicht unbedingt den neuen Dreher ausreden, dich nur mal zum nachdenken anregen.

Gruss, Jens
stbeer
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 29. Jan 2009, 23:04
Ich kann Jens' Ausfuehrungen nur beipflichten; der Tonabnehmer macht (zusammen mit Laufwerk und Tonarm) die Musik! Das Laufwerk braucht ja "nur" drehzahlstabil sowie reibungsarm (d.h. rumpelfrei) laufen; und der Tonarm den Tonabnehmer nur fuehren und etwaige Resonanzen ableiten ...

Ich denke, der TD280 ist bereits eine gute Basis.

Frueher hiess es, ein Tonabnehmer sollte mindestens halb so teuer sein wie Laufwerk mit Tonarm. Das trifft auf das AT95E nicht zu!

Kauf' Dir einen "vernuenftigen" Tonabnehmer (so um die 200,- EUR) und ggf. eine externe Phonostufe in der gleichen Preisklasse: So erreichst Du mehr und koenntest Deinen Plattenspieler klanglich vielleicht gar nicht wiedererkennen ...

Den Rest kannst Du bestimmt anderweitig anlegen.

Stefan
tomfritz
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 29. Jan 2009, 23:24
Eigentlich ist der Thorens ja auch noch okay, also er läuft, wenn er nicht gerade den Riemen abwirft. Mechanisch sicherlich kein Meisterwerk aber wohl immer noch hochwertiger als ein moderner Plastikbomber. Welches System würde denn gut zu dem Thorens bzw. dessen Arm passen?
MikeDo
Inventar
#7 erstellt: 29. Jan 2009, 23:53
Ich habe einen TD320 mit TP16MK IV Tonarm, den ich nicht mehr nutze. Darauf ist ein Audio-Technica AT33 PTG ( 15Std. gelaufen) installiert. Klingt traumhaft!
Der Dreher ist in einem Topzustand. Er hat auch Joels Maßnahmenpaket erfahren (Lager poliert, neues Lageröl, neuer Riemen etc.)
Bei Interesse, PM an mich.

zetlok
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 30. Jan 2009, 10:18
.......wenn man sich klanglich verbessern möchte, sollte man neben dem Neukauf eines Systems überlegen, ob es sich nicht lohnt in entsprechende Boxen zu investieren. Die haben einen mindest so hohen Anteil am Klangbild wie das System selbst.
Meist wird dieser Gedanke vernachlässigt, das Paket sollte schon stimmig sein !
Hier wird oft über Tonarm , Laufwerk etc. diskutiert, was alles seine Berechtigung hat, schlußendlich kommt die Musik aber aus den Boxen, das sollte man bei jder Aufrüstung bedenken.

Gruß Thomas
Pilotcutter
Administrator
#9 erstellt: 30. Jan 2009, 10:39

zetlok schrieb:
.......wenn man sich klanglich verbessern möchte, sollte man neben dem Neukauf eines Systems überlegen, ob es sich nicht lohnt in entsprechende Boxen zu investieren.


Ich hatte es auch gerade ähnliches angefangen zu schreiben...

Wenn der 280 MkII in Ordnung ist Du aber die 1000 Euro durchbringen willst, spendier dem 280er ein System für 150 und werte den Rest der Kette auf.
Der TD-280 MkII dürfe ein TP-28 Arm haben, der mit seinen 12,5 g wohl zu den mittelschweren gerechnet werden dürfte.
Wenn Du mit der Nadelnachgiebigkeit irgendwo bei max. 20µm/mN bleibst sollte es gut klappen.
Ich habe an meinem TD-146 MkV den gleichen Arm und Headshell und fahre das Ortofon 2M bronze (ca. 230 €), was ein wirklich sehr ausgewogenes Klangbild hat.
stbeer
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 30. Jan 2009, 12:38
Tomfritz,

das mit dem abspringenden Riemen kann man recht einfach beheben ... bei Interesse PN.

Stefan
rkb
Stammgast
#11 erstellt: 30. Jan 2009, 12:54
Also mit 1000 Euro baue ich eine Kette auf, da würden Leute staunen, die ein vielfaches investiert haben.

Allerdings hätte da ein TD 280 MKII keinen Platz, da nicht gut genug.

zum Beispiel eine Kette, die mit ca. 1000 Euro realisiert wurde
Verstärker Sansui AU-X501
Boxen Jericho Hörnchen mit den alten legendären Fostex FE 208 Sigma
Plattenspieler Thorens TD 2001 mit Roksan Corus Black
stbeer
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 30. Jan 2009, 13:21
@rkb,

das mit den 1kEUR glaub ich Dir; ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein TD2001 mit Tonabnehmer zu dieser Kette gehoert, oder?

Stefan
rkb
Stammgast
#13 erstellt: 30. Jan 2009, 14:21

stbeer schrieb:
@rkb,

das mit den 1kEUR glaub ich Dir; ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein TD2001 mit Tonabnehmer zu dieser Kette gehoert, oder?

Stefan


Ist aber so
Alles auf eBay ersteigert
stbeer
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 30. Jan 2009, 14:37
... OK - also wieder ein gluecklicher Schwarzhoerer mehr
Bärlina
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 30. Jan 2009, 23:32
@ Stefan:

Wahrscheinlich war der Sansui ein kostenloses Goodie, weil " rkb " Selbstabholer-mit-Muckies war und den Anbieter endlich von den Jericho's befreite !

Daraus ergibt sich halbe-halbe für Thorens + Jericho .

Ich hätte frech-wie-Bolle ( Bärlina Redewendung ) einfach nur die 2 Fostex-Chassis ausgebaut und die Gehäuse als Sperrmüll stehengelassen !

MfG,
Erik


[Beitrag von Bärlina am 30. Jan 2009, 23:33 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#16 erstellt: 31. Jan 2009, 00:47
Mein 1210er mit MC 10 super und BC Statement spielt den TD280 aber locker nieder Neupreis wäre ca.950,- .Man kann auch ein Rondo Red drauftun.In den 90ern hatte ich auch einen 280er,ganz nett zum Einstieg,mehr nicht.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 31. Jan 2009, 02:27
Moin Sven,

hattest du auf dem 280 auch das selbe System und daran den selben Rest?
(Phonopre, Amp u. LS)

Wenn nicht, sagt das leider nicht viel aus.

Ich kenne den 280 nicht, denke aber, dass der mehr verdient hat, als "nur das AT95".
(damit verspielten schon die Einsteiger Pro-Ject ihren Ruf)

Ich kann mir kaum vorstellen, dass es deutliche Unterschiede nur aufgrund des Laufwerks gibt.
(innerhalb normaler Grenzen, was Gleichlauf und sonstige Störungen angeht)

Der Tonarm hat schon Einfluss, dürfte aber das System im bezahlbaren Rahmen kaum beeinträchtigen, wenn Gewicht und Nadelnachgiebigkeit stimmen.
(korrekte Montage vorausgesetzt)

Die Entkopplung von der Stellfläche und von Trittschall ist natürlich immer interessant.

Vielleicht liesse sich die Herangehensweise anders angehen.

Zuerst ein gutes System.

Wenn das nicht befriedigt, einen neuen Plattenspieler.

Evtl. als Zwischenschritt einen anderen/besseren Phonovorverstärker.
(leihweise?)

Am Ende genügt vielleicht ein gutes System.

Vielleicht tritt auch der "worst case" ein und die gesamte Kette ist nicht geeignet, Schallplatten angemessen wiederzugeben.
(was ich nicht glaube)

Zusammenfassung:

ich würde in jedem Falle versuchen, herauszufinden, was wirklich der limitierende Faktor ist.

Dabei mit dem System zu beginnen halte ich im Falle das AT95 nicht für so abwegig.

Ein besserer Dreher geht immer, das ist klar.

Nur sollte dessen Einfluss auf den Klang ebenso klar sein.

Meine Meinung, nichts weiter.

Gruss, Jens
rkb
Stammgast
#18 erstellt: 31. Jan 2009, 11:06

Bärlina schrieb:
@ Stefan:

Wahrscheinlich war der Sansui ein kostenloses Goodie, weil " rkb " Selbstabholer-mit-Muckies war und den Anbieter endlich von den Jericho's befreite !

Daraus ergibt sich halbe-halbe für Thorens + Jericho .

Ich hätte frech-wie-Bolle ( Bärlina Redewendung ) einfach nur die 2 Fostex-Chassis ausgebaut und die Gehäuse als Sperrmüll stehengelassen !

MfG,
Erik


Neidisch
weil du dir keine Jericho Hörnchen leisten kannst?
Vermutlich hast die Hörner noch nie gehört.
Zu toppen eigentlich nur noch durch Eckhörner, die allerdings dann auch ein vielfaches kosten.
Wird natürlich relativiert, wenn man sich Jerichos bauen lässt, denn dann müsste man schon 1500 bis 2000 € pro Box einkalkulieren.
Konkurrenz jedenfalls müssen Sie in der 5000 Euro-Klasse kaum fürchten.

Wer die Möglichkeit hat mal die Jerichos anzuhören sollte sie nutzen.

Ebenso der Sansui AU-X501
Besonders hervorzuheben der recht gute Phonoeingang (auf MC umschaltbar)
Kenner wissen diesen Verstärker zu schätzen.

Wer die Jerichos nicht kennt, hier kann er sich einen Eindruck verschaffen
http://www.plasmatweeter.de/jericho.htm


[Beitrag von rkb am 31. Jan 2009, 11:07 bearbeitet]
Bärlina
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 31. Jan 2009, 19:54
@rkb:

Ein sehr guter Freund von mir hat die Jericho. Also kenne ich die Monster. Seine wiegen gut 80 kg das Stück.

Ich bin nicht neidisch auf ihn.

Dein PPP ( post-pubertäre Provokation ) bzgl. meiner finanziellen Verhältnisse lasse ich mal so im Raum stehen, weil "JaJa" .

Der Sansui ist nur obere Mittelklasse und hat an den Jericho nix zu suchen.

Aber ich will nicht streiten oder diskutieren.

,
Erik
Jazzy
Inventar
#20 erstellt: 31. Jan 2009, 22:32
Naja,der 280er ist schon ein einfacher "Brett"spieler mit normalem Riemenantrieb.Der Tonarm ist so mittelgut.Kann man schon steigern,denke ich.Den MC 10 super einzubauen,bin ich zu faul.
rkb
Stammgast
#21 erstellt: 31. Jan 2009, 23:39

Bärlina schrieb:
@rkb:

Ein sehr guter Freund von mir hat die Jericho. Also kenne ich die Monster. Seine wiegen gut 80 kg das Stück.

Ich bin nicht neidisch auf ihn.

Dein PPP ( post-pubertäre Provokation ) bzgl. meiner finanziellen Verhältnisse lasse ich mal so im Raum stehen, weil "JaJa" .

Der Sansui ist nur obere Mittelklasse und hat an den Jericho nix zu suchen.

Aber ich will nicht streiten oder diskutieren.

,
Erik


Da hat wohl einer etwas völlig falsch verstanden
Dass die Leute immer nur an den schnöden Mammon denken tztztz

Finanziell leisten kann sich fast jeder Jericho Hörner.
Aber nur wenige können es sich leisten sie auch zuhause aufzustellen und gemäß ihres Leistungspotential zu betreiben.

Mann stelle sich z.B. nur das entsetzte Gesicht der Ehefrau vor ...
Kreisch... Nein, diese Monster kommen mir nicht ins Wohnzimmer

Jericho Hörnchen als Monster zu bezeichnen ist wohl auch ein wenig übertrieben .
Kleine Monster wäre zutreffender, den da gibt es noch ganz andere Kaliber in der Welt der Hörner.

Übrigens ich hab mich bei den Jerichos auf die Billigvariante beschränkt.
Die knapp 50 kg der Basic-Version erschienen mir ausreichend.
Und auch der Sansui passt gut dazu. Hatte vorher einen Marantz. Naja nichts gegen die Marantz-Boliden. Den Sansui empfinde ich um einiges besser in der Kombi.
tomfritz
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 01. Feb 2009, 01:51
Am liebsten wäre mir schon ein gescheiter Direkttriebler. Welche sind da empfehlenswert? Nur mal ein Beispiel: Aus der Glanzzeit von Dual einen Gebrauchten oder besser einen neuen Technics? An welche Dual kann ich denn problemlos 1/2-Standard-Systeme anschrauben? Wo gibt es (Kontakt-)Probleme mit der TK-Platte?
Viel rumbasteln möchte ich jedenfalls nicht mehr, einfach nur schön Platten hören.
rkb
Stammgast
#23 erstellt: 01. Feb 2009, 14:05

tomfritz schrieb:
Am liebsten wäre mir schon ein gescheiter Direkttriebler. Welche sind da empfehlenswert? Nur mal ein Beispiel: Aus der Glanzzeit von Dual einen Gebrauchten oder besser einen neuen Technics? An welche Dual kann ich denn problemlos 1/2-Standard-Systeme anschrauben? Wo gibt es (Kontakt-)Probleme mit der TK-Platte?
Viel rumbasteln möchte ich jedenfalls nicht mehr, einfach nur schön Platten hören.


Technics SL-1300, SL-1301, SL-1310 und die MKII Versionen
Technics SL-1500 manueller Player auch als MKII

Marantz 6300

DUAL 701, 704

Wenn es ein wenig teurer sein darf ein absoluter Spizenplayer von Kennwood
Kenwood KD 990, KD 7010, KD 8010 (baugleiche Modelle)
violette
Stammgast
#24 erstellt: 01. Feb 2009, 14:22
Hallo Tom

"Ich denke, der TD280 ist bereits eine gute Basis."

Niemals !

TD 280 = TD 2001 minus Chassis masse minus Teller Masse minus Motor Entkoppelung minus TP 90

Für Dich bleibe der TD 320 MK II ein real Aufwertung und Steigerung.

Ein TD mit mehr Chassismasse, ein Geräuschlos Motor + mit Rutschkupplung , ein Plattenteller mit mehr Schwungmasse , ein Schwingschassis für weniger resonnanz und ein TP 90 Top Tonarm ,falls es noch ein TD 320 MK II version ist.

Auf dieser Geräte kannst Du an ein TA investieren , falls 321 ein imposante liste von über 50 verschieden Tonarm problemlos einbauen.

Mfg
Joel


[Beitrag von violette am 01. Feb 2009, 14:24 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#25 erstellt: 01. Feb 2009, 19:10

rkb schrieb:
DUAL 701, 704



Der 721 hat auch noch 1/2"-Montage. Danach wirds dann mULMig...
Jazzy
Inventar
#26 erstellt: 02. Feb 2009, 21:11
Joel schrieb:

"Ich denke, der TD280 ist bereits eine gute Basis."

Niemals !
Da bin ich ja beruhigt,das violette das auch so sieht
Prince_Yammie
Stammgast
#27 erstellt: 02. Feb 2009, 21:50
Für ein Kilo Euronen gibt es analogmäßig natürlich mindestens drei verschiedene Wege zum Abschluß zu kommen.

A: Man kaufe günstig neu und achte auf die Feinheiten, wie ein gutes System und Verkabelung - da wäre zur Zeit der CLEARAUDIO Emotion mit Satisfy Tonarm und mindestens mal Rondo Red oder M2 Blue im Preis Bereich - ob durchsihctig, schwarz, blau oder rosa rot ( gefällt mir am besten) ist Geschmacksache durchaus machbar - wenn man vergleicht..
http://www.audioaffair.co.uk/index.php?act=viewProd&productId=743 - Der Kurs hier dürfte kaum zu schlagen sein !


Möchte man das Optimum an Sounnd herauskitzeln empfiehlt sich ein noch besseres System zu kaufen und dazu eine Knaller Phono Vostufe - Meine Wahl fiel diesbezüglich auf die Kombination vom flamm neuen Musical Fideity V-LPS Phono-Pre für 103 Euro aus dem UK ( htfr.com ) STEREO gab 80% Klangniveau und mich flasht das Teil ungemien - HAMMER hart - anspringender unter die Haut gehender orgasmotronik klang. Für das Geld unschlagbar !

Dazu ein SUMIKO Blue Point Spcial EVO III für 255 Euro -
http://www.audioaffair.co.uk/index.php?act=viewProd&productId=260
Alternativ kann man auch das Ortofon m2 Bronze erwerben, falls man nur nen MM Eingang am Versärker hat
Obengenannte Preise sind nur durch UK Direkt Import machbar.
Hierzulande kostet das V-LPS 165 + das Sumiko EVO III - 379 bis 425 Euro...

Bleibt noch genug Geld für einen Technics SL 1210 M5G oder nen REGA P3.


Oder man kauft gebraucht - aber davon will ich persönlich nix wissen, es sei enn man sieht ein Mega Schnäppchen MIT Garantie..


[Beitrag von Prince_Yammie am 02. Feb 2009, 21:57 bearbeitet]
rkb
Stammgast
#28 erstellt: 02. Feb 2009, 21:51

Jazzy schrieb:
Joel schrieb:

"Ich denke, der TD280 ist bereits eine gute Basis."

Niemals !
Da bin ich ja beruhigt,das violette das auch so sieht :D


Ich habe mir verkniffen den TD 280 als Billig-Thorens zu bezeichnen.
Sicher wäre ich dann von einigen wieder angefeindet worden.
Hatte schon einen MKI und MKII.
Aber schnell wieder aus meiner Thorenssammlung entfernt, als ich mich näher mit dem Gerät beschäftigt habe.
HausMaus
Inventar
#29 erstellt: 02. Feb 2009, 21:53

HausMaus schrieb:
hallo ,

ich habe mich für einen thorens entschieden td295mk4

http://www.thorens.c...ke/td-295-mk-iv.html

ist etwas fürs auge der klang ist auch ok muss mal ein ta-upgrade durchführen da ich momentan auch noch das ta95 benutze.

höre haubtsächlich klassik :)



und der sagt euch wohl nicht zu ,oder ?

rkb
Stammgast
#30 erstellt: 02. Feb 2009, 22:35

HausMaus schrieb:

HausMaus schrieb:
hallo ,

ich habe mich für einen thorens entschieden td295mk4

http://www.thorens.c...ke/td-295-mk-iv.html

ist etwas fürs auge der klang ist auch ok muss mal ein ta-upgrade durchführen da ich momentan auch noch das ta95 benutze.

höre haubtsächlich klassik :)



und der sagt euch wohl nicht zu ,oder ?

:)


Wenn du ne ehrliche Antwort willst
NEIN

Wenn so einen Dreher, dann schon diesen
http://www.hifisound...3ef11ce6a03.59509209

Ist zwar billiger als der Thorens, dafür dürfte er aber zum Ausgleich besser sein
tomfritz
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 02. Feb 2009, 22:50
Hallo Violette (Joel),

im Thread 'TD 280' unter Posting #10 klang das aber noch ganz anders, da schreibst Du u.a.:

"

Es werde immer wieder gesagt das man ein TD 280 nicht tunen kann.

Absolut nicht wahr.

Man müsse sich vorstellen alles was in ein TD 280 steckt ist absolut identische mit ein TD 2001.

Man kann mit Hilfe dieser Reiemnebegrenzer endlich mit ein richtig Riemenlänge sein Teller optimal antreiben.
Besserer Gleichlaufwert sind damit erreicht.

Der Messinglager ist mit Hilfe eine Hartmetall Lagerspiegel Einbau auf höchst Niveau erreicbar sowie .

Der Plastikteller resonniert nicht.

Der Chassis ist leider nicht vorhand. deshalb Das ganze noch auf ein Wandregal , was wille man noch ?

Die Qualität / Preisverhältnis ist unschlagbar und für normal Ansprüche einmalig.

Gruß
Joel
"


Was ist denn nun richtig? Taugt der TD280 als Basis oder nicht?
tomfritz
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 02. Feb 2009, 22:53
Hallo Prince Yammie,

ist das richtig, dass das System auf dem Foto Deines ersten Links nur mit einer(!) Schraube befestigt ist oder täuscht das auf dem Bild??
HausMaus
Inventar
#33 erstellt: 02. Feb 2009, 23:16
@ rkb

was bitte ist an diesem anders bis auf das ta system ?

violette
Stammgast
#34 erstellt: 02. Feb 2009, 23:27
Hallo Tomfritz

Die Qualität / Preisverhältnis ist unschlagbar und für normal Ansprüche einmalig.
Dieser Satz sagt alles.

Du möchte Dir aber bessern ?
Für höher Anspruche ist eben der TD 280 nicht mehr ein gut Basis in der Sinn.


Mfg
Joel


[Beitrag von violette am 02. Feb 2009, 23:29 bearbeitet]
lini
Inventar
#35 erstellt: 02. Feb 2009, 23:38
Mei, dass so ein TD280II in der Thorens-Hierarchie eher im unteren Bereich angesiedelt ist, sollte klar sein - dafür war das Modell ja auch gedacht. Dass die Kiste auch absolut gesehen keinen guten Plattenspieler darstellt, dem würd ich hingegen so nicht zustimmen. Aber dabei kommt's natürlich auch darauf an, wie man gruppiert. Will meinen: Wenn darüber nur noch die Gruppe "sehr gut" existiert, müsste der TD280II wohl tatsächlich um mindestens eine weitere Stufe nach unten wandern. Wenn man hingegen etwa noch "ausgezeichnet" und "phantastisch" als weitere Gruppen über dem "sehr gut" ansiedelt (sowie meinetwegen noch "brauchbar", "tolerabel" und "Kinderspielzeug" unter dem "gut"), darf man meiner Meinung nach einen TD280II auch ruhigen Gewissens als guten Plattenspieler bezeichnen.

Mit einem AT95E würd ich den TD280II allerdings wohl ebenfalls nicht sonderlich mögen - wenn auch vielleicht noch etwas lieber, als mit dem 500er-Serie-Stanton, das bei meinem Exemplar serienmäßig montiert war. So ein bis zwei Qualitätsstufen höher darf man meines Erachtens mit dem Tonabnehmer schon gehen, um dem Spieler einigermaßen gerecht zu werden. Der Rest ist dann eine Frage des persönlichen Geschmacks und der jeweiligen sonstigen Begleitumstände (Systemzusammenstellung, Raumakustik...). Auf meinem 280II hab ich übrigens derzeit ein Nagaoka/Tonar (JT-)555 montiert - macht durchaus Laune; nettes System...

Grüße aus München!

Manfred / lini
rorenoren
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 03. Feb 2009, 02:30
Moin Manfred,

sehe ich genauso.

Es ist noch reichlich Plattenspieler (Qualität) übrig, wenn das AT95 schon nicht mehr kann.
(dürfte auf fast jeden halbwegs brauchbaren Dreher zutreffen)

Zum JT555:

Ich hatte auch schon mal überlegt, es zu kaufen.
(ca. 89 Euro beim Thakker)

Wie ist es denn so einzuschätzen?

Ist es eher "Shureig rund" oder eher "DL103 ig" kühl?

Hochtonabtastung in der Innenrille?

Die Shibata Nadel lässt ja, ebenso wie der positive Bericht eines weiteren Forumsmitglieds, hoffen.

Gruss, Jens
lini
Inventar
#37 erstellt: 03. Feb 2009, 12:11
Jens: Hmmm, da tu ich mich ein bisschen schwer, denn Shures hatte ich noch nicht so arg viele - insofern weiß ich nicht so recht, ob ich in der Lage bin, mir quasi einen Durchschnitts-Shure-Sound vorzustellen. Und mit dem DL103 hab ich auch nicht wirklich viel Erfahrung, u.a. weil's zu keinem meiner Spieler/Arme so richtig passen würde... Generell würd ich das 555er aber schon eher auf der wärmeren Seite des Spektrums ansiedeln, aber nicht so weit weg vom Neutralen, dass es undetailliert auf mich wirken würde - obwohl's für meinen Geschmack vielleicht schon noch einen Tucken transparenter klingen dürfte. Wenn ich's in einem Begriff beschreiben sollte, würd ich's wohl als "tendenziell groovig" bezeichnen.

Hmja, und was das Abtastverhalten in Richtung Plattenmitte angeht: Dürfte wohl ganz ordentlich sein, denn der Klang gab mir bislang noch keinen Anlass, mir darüber Gedanken zu machen. Allerdings bin ich auch nicht wirklich der Pressungskenner - wär also durchaus möglich, dass sich der Eindruck verschlechtern könnte, wenn man bewusst mit bekanntermaßen schwierig geschnittenen Scheiben testen würde...

Grüße aus München!

Manfred / lini
rkb
Stammgast
#38 erstellt: 03. Feb 2009, 17:58

HausMaus schrieb:
@ rkb

was bitte ist an diesem anders bis auf das ta system ?

:)


Laut meinen Recherchen soll das Preis-/Leistungsverhältnis bei Pro Ject bedeutend besser sein als bei der neuen Thorens Firma.
Von der Optik her gefallen mir solche Dreher allerdings noch besser Pro Ject oder Thorens.

http://cgi.ebay.de/w...=STRK:MEWA:IT&ih=014

Speziell die alten SME Arme empfinde ich als Augenweide

Aber auch einen Thorens TD 295 MKIV würde ich mir ins Wohnzimmer stellen.
Gefallen tut er mir irgendwie scho.
Vor Jahren hab ich mich mal für so einen Dreher interessiert. Bin dann aber davon abgekommen.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 03. Feb 2009, 18:57
Moin Manfred,

danke für deine Einschätzung, das reicht mir doch schon als Info, hören müsste ich eh selbst.
(obwohl für etwas mehr Geld eine weitere Jico SAS Nadel für mein V15III drin wäre, läuft ja nicht weg)

@rkb:

Der SME ist wunderschön, aber ob er mit den fetten Kabeln noch beweglich ist?
(und leicht?)

Schade, dass diese Sachen immer zum Basteln hergenommen werden.

Aber schöner Dreher soweit.

Bei meinem Improved habe ich die herausgezogene Originalverkabelung wieder eingesetzt.
(war beim Kauf dabei)

Für mich sind diese SME Arme die schönsten Arme überhaupt.
(naja, ich kenne nicht alle anderen Arme)

Gruss, Jens
HausMaus
Inventar
#40 erstellt: 03. Feb 2009, 21:00
@ rkb


Laut meinen Recherchen soll das Preis-/Leistungsverhältnis bei Pro Ject bedeutend besser sein als bei der neuen Thorens Firma.


wenn das alles ist bin ich beruhigt, habe für meinen nur 399,- bezahlen dürfen

der dreher vom link ist was anderes wäre mir zu modern und der TD 280 um den es hier geht zu wuchtig .

Jazzy
Inventar
#41 erstellt: 03. Feb 2009, 22:21
Ersteller schrieb:

,will mich verbessern.
Wir brauchen uns nicht ob der Qualität des TD 280 zu streiten,sondern sollten dem Thema folgen.Allerdings ist der Threadersteller wohl nicht mehr anwesend.
tomfritz
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 04. Feb 2009, 00:06
Doch ich bin noch da

Eigentlich wollte ich nichts zum basteln, denn das habe ich ja mit dem Thorens schon. Also lag der Gedanke nahe, mir einen neuen Dreher zuzulegen.

Welchen könntet ihr mir da empfehlen? Lieber einen Fehrenbacher-Dual (z.B. 505-4) oder einen Technics (SL 1210 MK?)? Pro-Ject, Clearaudio & Co. sprechen mich momentan irgendwie noch nicht so recht an.

Alternativ habe ich auch schon mit dem Gedanken gespielt einen guten gebrauchten Dreher zu erwerben, wenn dann müßte es aber ein Händler sein. Böse Überraschungen möchte ich vermeiden. Aber welcher Internethändler bietet brauchbare, funktionsfähige Gebrauchte an?

Diesmal möchte ich auch mehr in das System investieren. An meinen Verstärker könnte ich auch MC-Systeme ranhängen, da er einen umschaltbaren Phonoeingang hat. Möglicherweise bin ich aber mit einem hochwertigen MM-System besser bedient?
Hörbert
Moderator
#43 erstellt: 04. Feb 2009, 00:14
Hallo!

Wenn schon ein neuer in dieser Preisklasse dann doch wohl ein Technics SL-1200 MKII. Verarbeitung und technische Qualitäten sind da ohne Frage im besten Verhältniss zum Preis. Das Design ist klar nicht jedermanns Sache. Aber wenn man sich damit Anfreunden kann hat man einen guten Plattenspieler der so leicht nicht zu toppen ist.

MFG Günther
dobro
Inventar
#44 erstellt: 04. Feb 2009, 09:18
Hallo,

so es denn etwas neues sein soll:

http://www.elevator....e=&pfrom=&pto=&x=&y=

Mit dem Fehrenbacher wirst du dich im Zweifel nicht verbessern. Da kannst du besser ein besseres System für deinen 280er kaufen.

Ich finde ja den rega P3 immer noch eine Empfehlung Wert. Den bekommst du mit einem guten System (Goldring oder Denon für den rega) auf jeden Fall unter 1000 €.

Kürzlich war noch ein rega p3 mit Ortofon MC25 FL für 440 € im audio-markt zu sehen. Klanglich toller Dreher mit RB 300 und tolles System, welches selbst fast 400 € kostet.

Gruß
Peter
Ludger
Inventar
#45 erstellt: 04. Feb 2009, 10:58
Hallo,
ich kann das zuletzt von Peter gesagte nur unterschreiben: REGA P3 mit gutem MC, alternativ ein Technics.
Für den Thorens habe ich mich in den 90ern auch mal interssiert, sollte einen TD 166 ersetzen.
Davon wurde mir von einem wirklich gut informierten und versierten Bekannten abgeraten.
Der Thorens war für das Geld (damals 500DM) mehr als okay, in England sogar Best Buy. Best Buy heisst aber nun mal, dass das Preis/Leistungsverhältnis sehr gut ist, dadurch ist ein Gerät in der Preisklassse, aber nicht über alles hervorragend.
Wenn man sich die aktuellen Preise vor Augen hält und mit den früheren vergleicht, so sind Plattenspieler sehr teuer geworden.
Thorens TD 295 = ca. 600€
Dual 505-4 = ca. 500-600€
Das haben diese Plattenspieler früher in DM gekostet, also ein ca. 200%ige Preissteigerung.
Vom neuen Thorens TD 160 will ich gar nicht erst reden.
Dagegen:
Rega P3 = ca. 700€, vor 20 Jahren 1000DM
Technics SL 1210 = ca. 500€, früher 800DM.
Die beiden zuletzt genannten haben also inflationsbereinigt keine Preissteigerung erfahren, sondern sind billiger geworden. Sie wurden auch früher deutlich besser bewertet als der Thorens oder der Dual, und zwar weltweit.
Klanglich lag der Rega immer über dem Technics, allerdings ist der Technics besser verarbeitet.
Das Design ist bei beiden nun mal Geschmackssache, mir persönlich gefällt der Rega besser.
Gruß
Ludger
Hörbert
Moderator
#46 erstellt: 04. Feb 2009, 12:25
Hallo!

Der Tonarm des Rega P-3 (RB-300) ist ein Modell mit dynamischer Auflagekraftverstellung. Der ist in der Tat um einiges besser als der Original-Techics Tonarm des SL-12xx. Aber das wäre bei einem SL-12xx ohnehin die nächst Ausbaustufe die empfehlenswert wäre, -ein Wechsel auf genau diesen Tonarm-. (ca. 400€ Neupreis) Es gibt einen Ebay Anbieter in GB der genau dafür eine Basis für den Technics anbietet.

MFG Günther
HausMaus
Inventar
#47 erstellt: 04. Feb 2009, 12:58

Hörbert schrieb:
Hallo!

Wenn schon ein neuer in dieser Preisklasse dann doch wohl ein Technics SL-1200 MKII. Verarbeitung und technische Qualitäten sind da ohne Frage im besten Verhältniss zum Preis. Das Design ist klar nicht jedermanns Sache. Aber wenn man sich damit Anfreunden kann hat man einen guten Plattenspieler der so leicht nicht zu toppen ist.

MFG Günther


das habe ich auch so gesehen , aber dann hies es keinen direkt angetriebenen und man hat mir mehrmals thorens empfohlen .

Ludger
Inventar
#48 erstellt: 04. Feb 2009, 13:48
Hallo,
wie heißt es doch so schön: "Viele Wege führen nach Rom" und "Auch andere Mütter haben schöne Töchter" - den Weg schlechthin, sprich das absolute Antriebssystem gibt es nicht.
Viele schlecht konstruierte DDs in den 80ern haben sicherlich dazu beigetragen, das gesamte Konzept zu verteufeln.
Aber inzwischen sollte man doch so weit sein, den Plattenspieler selbst und nicht nur den Antrieb zu betrachten.
Ich höre z.Z. auf einem Reibradplattenspieler, das hätte ich vor einigen Jahren auch nicht für möglich gehalten.
Gruß
Ludger
tomfritz
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 05. Feb 2009, 01:26
Erstmal vielen herzlichen Dank für die vielfältigen Tipps!

Ich sehe, das Ganze wird nicht leichter

Ursprünglich war ich den Riemenantrieb des Thorens leid, daher dachte ich, daß ein Direkttriebler besser sei. Nun, das scheint wohl auch nicht immer unbedingt der Fall zu sein. Wenn das Laufwerk des Thorens wertiger wäre, würde ich ihn einfach behalten und in ein neues System investieren, denn das ist die nächste Baustelle. Ich habe vorhin mal eine Sinfonie (Unvollendete) auf meinem Dreher gehört und beim AT 95E ist mir wiederholt aufgefallen, daß z.B. die Hörner gut wiedergegeben werden, aber bei den Streichern, insbesondere der Geige doch hörbare Verzerrungen auftreten, vor allem bei lauten Passagen. Möglicherweise ist mir das früher nicht so deutlich aufgefallen oder es liegt an der neuen Orginal-Ersatznadel, jedenfalls nervt es mich.

Also System und Dreher will ich verbessern, das ist die Ausgangslage und an der hat sich auch nichts geändert. Wenn ich das nun hier alles richtig verfolgt habe, hat der Technics ein robustes, quasi unkaputtbares Laufwerk, aber einen weniger guten Tonarm. Beim Rega hingegen handelt es sich um einen puristischen Riementriebler mit schlechter Dämpfung, aber gutem Tonarm. Bei den Fehrenbacher-Laufwerken hingegen handelt es sich schlicht um 'billige' Dual-Nachbauten, die relativ teuer verkauft werden und ich denke, die scheiden daher schonmal aus.

Nehmen wir an, der Technics SL-1210 MK 2 oder 5 könnte es für mich werden, welches System sollte man ihm spendieren, wenn man HIFI und nicht DJ spielen will?
Hörbert
Moderator
#50 erstellt: 05. Feb 2009, 01:39
Hallo!

Also einen SL-12xx MKII kann man an sich nmit recht hochwertigen Systemen bestücken. Es ist vor allem eine Frage des Etats und der Hörgewohnheiten. Offenbar hörst du vorwiegend Klassische Musik, wenn du zudem bei Schallplatten auch noch Vielhörer bist und du nicht unbedingt in der 50-100 Euro Klasse einkaufen willst, sondern die Sache dir wichtig genug ist um auch mehr Geld zu Investieren wäre ein Goldring Eroica LX L oder
H (HX) eine recht gute Wahl. Noch besser aber auch wesentlich Teuerer wäre ein Benz-Micro ACE L oder H.

Wenn du dich dann früher oder später noch zu einem Rega RB-300 Tonarm durchringen könntest hättest du beste Vorraussetzung das Thema Plattenspieler für recht lange Zeit Ad Acta zu Legen.

MFG Günther
dobro
Inventar
#51 erstellt: 05. Feb 2009, 09:49
Hallo tomfritz,

du sagst es eigentlich selbst. Der limitierende Faktor an deinem Plattenspieler ist das System. Ich habe es aus Faulheit auch noch unter meinem rega. Das wird sich aber bald ändern, weil es im Gegensatz zu einem Ortofon VM red - habe ich auch - deutlich schlechter klingt. Ich würde dir empfehlen, deinen Thorens ggf. warten zu lassen (neues Öl, ggf. neuer Riemen), dann ein neues System dran. Wenn ich nicht irre, liegt die Masse deines Tonarms bei ca. 13,5 g. Da kannst du z.B. ein Ortofon MC 1 turbo, DL 110 oder DL 160 oder auch DL 103 verbauen. Klassik und Jazz kannst du damit gut hören. Im Falle des 103er benötigst du allerdings einen Übertrager oder PhonoPre mit MC-Stufe. Sollte es dann immer noch nicht deinen Ansprüchen genügen, kannst du immer noch einen neuen Dreher kaufen. Das DL 103 und das MC 1 würden dann noch wunderbar unter dem rega p3 laufen, der, wenn man der rega-Empfehlung folgt (4 cm starke MDF-Platte im Regal oder besser an der Wand) keine Probleme mit Trittschall hat. Aber auch sonst kenne ich ihn eigentlich nur als ruhigen Gesellen. Ich kann dir das sagen, ich habe den p3. So du denn einen DD haben möchtest, wäre auch ein Denon 37 mit DL 110 eine wunderbar schicke und noch bezahlbare Alternative mit hohem Komfort. Große DD´s gibt es ansonsten auch von Kenwood, JVC, Hitachi usw. Will nur sagen, es muss nicht immer Technics sein. Aber ich will und kann auch nichts dagegen sagen, da ich das Gerät noch nie gehabt habe.

Gruß
Peter
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