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Erfahrungen mit Pro-Ject Prebox

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peschl
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 16. Nov 2007, 18:15
Hallo zusammen.
Ich würde meinem TD 320 mit VM Red (hängt an Marantz PM7000 und alten Kappas 6.2) gerne einen Vorverstärker gönnen.
Mein Augenmerk fiel dabei auf die oben genannte Prebox von Pro-Ject (http://www.audiotra.de/project/project_prebox.php). Meine Frage ist nun, ob das überhaupt funktionieren würde, da das kleine Gerät vom Hersteller (zumindest für mich) nicht eindeutig als Phono-Vorverstärker deklariert wird?
Mein Gedankengang war der, dass ich zusätzlich vielleicht noch
meine Soundkarte an den zweiten Eingang hängen könnte, da mir der Sound des PCs über die Anlage nie besonders zugesagt hat.
Über eine kurze Beurteilung, ob ich möglicherweise komplett falsch liege,
würde ich mich sehr freuen...
Danke im voraus.
Gruß,
Jan
flexwheeler
Stammgast
#2 erstellt: 16. Nov 2007, 18:21
Die PreBox ist ein Vorverstärker für z.B. den Anschluß eines CD-Players, halte Dich an die PhonoBox(en).
peschl
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 16. Nov 2007, 18:28
Was würde denn passieren, wenn ich den Thorens anhängen würde?
flexwheeler
Stammgast
#4 erstellt: 16. Nov 2007, 18:34
Ein Plattenspieler braucht deutlich mehr Verstärkungsfaktor als ein CD-Player. Lies Dir bitte die Stickys oben auf der Analogseite durch.
Soulific
Stammgast
#5 erstellt: 16. Nov 2007, 21:58
Hallo,

um es mal einfacher zu formulieren die ProJect PreBox ist kein Phonovorverstärker und hat auch keinen eingebaut. Angesichts deiner Komponenten wprde ich dir im ProJect Programm zur PhonoBox 2 SE oder zur TubeBox 2 (SE) raten.

Lieben Gruß,
Sebastian
TomSawyer
Stammgast
#6 erstellt: 17. Nov 2007, 00:23
Hallo

Wieso willst Du einen extra Phono-Pre?

Der Marantz hat eh einen Phono-Eingang für MM, an dem das VM Red laufen kann.
Somit bräuchtest Du keinen separaten Phono-Vorverstärker.
Wenn Dir der Klang des Plattenspielers nicht gefällt, liegt es eher am Tonabnehmer (das VM Red haut mich nicht vom Hocker), bzw. daran, dass das Cinch-Kabel eine zu hohe Kapazität hat.
MM-Tonabnehmer reagieren darauf eher empfindlich.

Somit wäre eine Lösung, das Kabel zu tauschen, und/oder den Tonabnehmer.
Nimm z.B. das Benz Micro MC Silver. Das ist ein High Output-MC, das am MM-Eingang des Marantz laufen kann, aber als MC nicht empfindlich auf Kabelkapazitäten reagiert.

Wenn der PC über die Anlage (also anscheinend an einem Eingang des Marantz) nicht gut klingt, liegt es ziemlich wahrscheinlich nicht am Verstärker, sondern an der Soundkarte bzw. dem Pegel, mit dem Du in den Verstärker gehst. Und das würde mit der Pre-Box auch nicht besser klingen.

Die Pre-Box zahlt sich nur aus, wenn Du den Marantz komplett austauschen willst, und z.b eine reine ProJect-Kette haben willst.

Z.B. den Thorens an die PhonoBox SE II bzw. Tube Box SE II, diese an einen Eingang der Pre-Box, und die Pre-Box an eine oder zwei Amp-Box(en), an diese die Lautsprecher.
Sieht sicher fein aus.

Nachteil:

Die Pre-Box hat nur 2 Eingänge.

Und wenn Du Plattenspieler, CD und PC anhängen willst, musst Du umstecken oder einen Umschalter besorgen...


LG

Babak
peschl
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 17. Nov 2007, 08:08
Vielen Dank,
Ihr habt mir sehr geholfen.
Werde mich dann mal nach einem reinen Phono-
Vorverstäerker umsehen...
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 17. Nov 2007, 10:07
Hallo!

@peschl

Wenn du mit dem Klang nicht zufrieden bist wird dir ein Entzerrer-Vorverstärker nicht unbedingt weiterhelfen. Wie TomSawyer schon postete ist der Einfluß des Abtastsystems ungleich größer als der des Entzerrers. Möglicherweise passt dein Tonabnehmersystem und dein Tonarm nicht so gut zusammen. Je nach Version deines TD 320 hast du eventuell einen TP 90 verbaut (eff. Masse 17 Gramm) der mit dem VM-red nicht so gut harmoniert, (die Resonanzfrequenz deiner System-Tonarmkombination würde mit dem TP 90 bei unter 7 Hz liegen) Die Version deines Thorens kannst du mit Hilfe dieser Page ermitteln: http://www.thorens-info.de/

MFG Günther
TomSawyer
Stammgast
#9 erstellt: 17. Nov 2007, 11:41
Hallo,

genau wie Günther/Hörbert es sagte:

Ein Phono-Pre wird wenig bringen.

Ein anderer Tonabnehmer wäre die Lösung.

Wie viel willst Du investieren?

LG

Babak
lini
Inventar
#10 erstellt: 17. Nov 2007, 12:21
Jan: An Deiner Stelle würd ich erstmal nicht in eine externe Phono-Vorstufe oder ein anderes System investieren, denn das könnte auch deutlich billiger gehen: Die integrierte des PM7000 ist nämlich prinzipiell gar nicht so verkehrt. Nur hat die EU-Variante das Problem, dass die Eingangskapazität für MM-Systeme deutlich zu hoch ausfällt (liegt bei gut 1100 pF, wenn ich mich recht entsinne) - was zwar wohl die Einhaltung der EMV-Richtlinien fürs CE-Wapperl erleichtert, aber leider auch den Frequenzgang versaut.

Entsprechend wär's wohl schlau, erstmal die beiden dafür verantwortlichen 680-pF-Kondensatoren durch die in den übrigen Modell-Varianten vorgesehenen 150-pF-Expemplare zu ersetzen. Das sollte für jeden halbwegs Lötkundigen in rund zehn Minuten zu schaffen sein, denn meines Wissens sitzt die Vorstufenplatine hochkant auf der Hauptplatine, sodass sich die Kondensatoren ohne große Demontage leicht erreichen lassen sollten. Sprich: Es braucht sicher auch keine besonders hohe Bestechungssume für den loterfahrenen Kumpel, falls Du's nicht selber machen kannst. Eine Fachwerkstatt dafür zu bemühen, dürfte sich hingegen kaum lohnen (leider...), denn das dürfte kaum billiger sein als eine brauchbare, neue separate Phono-Vorstufe a la TEC TC-760...

Bemüh am besten einfach mal die Suchfunktion hier im Forum, denn da gibt's auch ein passenden Thread, in dem ein freundliches Mitglied sogar den zugehörigen Ausschnitt des Bestückungsplans gepostet hat. Zudem müsste da noch ein bisschen mehr zum Thema drinstehen, denn soweit ich mich erinnere, kann man da auch noch ein bisschen mehr mit den Werten spielen, weil etwas weiter vorn am Eingang je Kanal noch ein weiterer Kondensator parallel sitzt...

Tja, und was den PC-Sound angeht: Was für 'ne Soundkarte benutzt Du denn?

Grüße aus München!

Manfred / lini
peschl
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 17. Nov 2007, 18:52
Vielen lieben Dank für Eure Tipps.

Lini,
ich bin leider im löten von Elektronik nicht unbedingt eine
Leuchte, schrecke vor solchen Dingen also eher zurück.

Hörbert&TomSawyer,
einen Systemtausch möchte ich eigentlich nicht unbedingt vornehmen, da der VM Red in den zwei Jahren seitdem ich ihn angeschafft habe noch nicht so sonderlich viel gelaufen ist.
Der TD320 hat übrigens den TP16 MKIII-Arm.
Bzgl. der Systemwahl hatte ich mich seinerzeit unter anderem in diesem Forum beraten lassen...von daher mag ich doch annehmen, dass die Wahl nicht ganz grundlegend falsch war;)

Auch wenn nun einige der Meinung waren, dass ein Preamp
nicht die erhoffte Wirkung haben wird, habe ich mir mal eine
Tube Box II (auch was fürs Auge) ersteigert. Sollten sich
die Zweifel bewahrheiten, kann ich mich immer noch trennen...
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 18. Nov 2007, 13:39
Hallo!

Bei einem TP 16/III passt das VM-red selbstverständlich, leider ist mir immer noch nicht ganz klar was zu an dem Klang zu bemängeln hast. Das VM-red ist für Pop/Rock ein recht gutes System, für Klassik -insbesondere für klassischen Gesang-, und für Jazz ist das System für mein dafürhalten allerdings nicht ganz geeignet da es da ein wenig zu spitze, etwas schrille Höhen, minimal unterrepräsentierte Mitten und einen leicht unkonturierten Tieftonbereich liefert -jedenfalls für meine Ohren. Falls diese Effekte gemeint sein sollen liegt es nicht am Entzerrer sondern am VM-red Typischen Klang. Verzerrungen liefert das VM-red hingegen nicht im sonderlich hohem Maße und der verwendete Tonarm ist auch recht gut (nach meiner persönlichen Meinung sind die TP 16 /II/III und IV Modelle neben dem TP 90 das beste was Thoren je als Tonarm abgeliefert hat) Die VM-Systeme sind im übrigen recht Kapazitätsunempfindlich und die schon angesprochenen 680 Pikofarad dürften -falls du das TP 16/III Originalkabel verwendest keinen sonderlich hohen Einfluß auf das Klanggeschehen haben.

MFG Günther
peschl
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 18. Nov 2007, 21:05
hallo günther,
vielleicht hab ich mich anfangs nicht so recht ausgedrückt.
es ist nicht so, dass ich an dem sound meines plattendrehers etwas auszusetzen hätte.
da bei mir vor einigen wochen ein umzug in die eigenen vier wände anstand, hatte ich stets im hinterkopf, dann endlich noch ein wenig am sound zu feilen. schließlich kann ich nun endlich mehr "krach" machen als in der vorherigen wohnung...
der thorens wird aufgrund dieser tatsache zukünftig viel mehr in benutzung sein und ich freue mich drauf...wollte aber gleichzeitig noch irgendwas verbessern, das ganze ein wenig "aufmotzen".
bin gespannt, wie sich der pre auf die kette auswirken wird.
schönen abend noch,
jan
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 18. Nov 2007, 23:44
Hallo!

Na dann noch viel Spaß, allerdings denke ich daß dein neuer Entzerrer nicht allzuviel verändern wird, nicht daß das mit einem Entzerrer absolut nicht möglich wäre, aber ich fürchte das so etwas erst bei einer deutlich höheren preisklasse zum tragen kommt da die günstigeren Entzerrer allenfalls die Qualität eines integrierten Enzerrers eines Japanischen Mittelklasseverstärkers der 80ger bieten können. Es sind in den allermeisten Fällen (so z.B. die PPs von NAD) sogar Kopien solcher Entzerrer.

MFG Günther
TomSawyer
Stammgast
#15 erstellt: 19. Nov 2007, 02:01
Hallo,

zugegeben, ich bin etwas verwirrt.

Jan, du schreibst nirgendwo dezitiert, dass Du mit dem Klang des Plattenspielers unzufrieden bist, sondern eher mit dem Klang des PC'sder über den marantz gespielt wird.
Und das war auch der Hauptgrund, Dich nach einem neuen Vorverstärker umzusehen.


peschl schrieb:
Hallo zusammen.
Mein Gedankengang war der, dass ich zusätzlich vielleicht noch
meine Soundkarte an den zweiten Eingang hängen könnte, da mir der Sound des PCs über die Anlage nie besonders zugesagt hat.
[...]
..wollte aber gleichzeitig noch irgendwas verbessern, das ganze ein wenig "aufmotzen".


Sowohl Manfred/lini, Günther/Hörbert, als auch meine Wenigkeit haben zwar bezweifelt, dass ein neuer PhonoPre (vor allem einer in der Klasse der ProJects) den Klang verbessern würde, sondern meinten, dass Du bei gleichem Kapitaleinsatz mit einem neuen Tonabnehmer eine größere Verbesserung des Klangs erreichen würdest.

Dennoch hast Du Dir die Tube-Box geschossen.

Also "aufmotzen" würde ich es nicht gerade nennen, wenn Du den Phonoteil des Marantz verschmähst, und statt dessen eine TubeBox II nimmst.
Wäre eher ein "abmotzen"
Ok, man sieht die Röhren leuchten, aber ob das den Klang verbessert...

Daraus schließe ich, dass wir uns die Ratschläge hätten sparen können.

Irgendwie erschließt sich für mich daher der Sinn dieses Threads nicht.

Dennoch viel Spaß beim durch- bzw. auf-die-Röhre-Schauen

LG

Babak
peschl
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 19. Nov 2007, 08:29
so möchte ich im nachhinein bitte meine anfrage
nicht verstanden wissen.
ich bin sehr dankbar für die zeit, die sich
jeder einzelne hier genommen hat um mir zu antworten.
wie schon gesagt, falls die tube box keine
spuren in der kette hinterlässt, kann ich mich
sicherlich auch ohne weiteres wieder von ihr trennen...
trotz der hübsch glimmenden röhren;o)
und ob ich mir danach zutraue, meinen marantz auseinander
zu nehmen, bzw den vm einmotte, muss ich dann sehen.
ein schritt nach dem anderen....
nochmal ein herzliches dankeschön!
fmx
Stammgast
#17 erstellt: 19. Nov 2007, 10:40
Ähm, glimmt da die Röhre wirklich?
Ich hatte mal eine für 1Tag aber da war sogar bei Dunkelheit nix, obwohl das Gerät gespielt hat.

mfg fmx
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