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Technics 1210MK5 und Ortofon 2M Blue/Bronze

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Autor
Beitrag
Skotty
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Dez 2007, 23:42
Hallo Analogiker,

Ich lese hier nun schon einige Zeit mit und hab auch schon den Techics- Stammtisch (mittlerweile 19 Seiten ) durch und bin immer noch nicht ganz schlau geworden.
Die Auswahl eines passenden Tonabnehmers scheint ja eine Wissenschaft für sich zu sein.
Ich bräuchte da mal Euren fachmännischen Rat.

Zur Zeit habe ich:
Ortofon Broadcast E (zwecks DJ-ing)

Das war das erste System, das ich zum Technics dazugekauft habe. Für den Anfang ganz gut. Hätte damals nie gedacht, das Vinyl so gut klingt
Mir ist aufgefallen, das es von Anfang an etwas zischelte (vor allem bei Stimmen) und nicht nur bei einer Scheibe.
Mittlerweile hat sich die ganze Sache noch verstärkt und man hört immer indirekt auf dieses Zischeln
Nun muss was bessere her

Ich suche für meinen Technics SL-1210 MK5:
ein MM- TA der NICHT zischelt (kein MC, habe kein Preamp)
Preisspanne: 150 - 300 €

Was bei mir so unter die Nadel kommt:
Soul, Rock, Pop, House, Trance

Da der Schwerpunkt auf hören bzw digitalisieren liegt sollte es kein Dj- System sein.
In der engeren Auswahl hätte ich bis jetzt:

Audio Technica AT 120E
Goldring 1012 GX

und ganz besonders
das neue Ortofon Blue oder Bronze

Habe mal ein bissel gerechnet wegen der Resonanzfrequenz.

Blue: 8,11 Hz
Bronze: 7,73 Hz

Das Blue ist gerade noch im Limit für nen mittelschweren Arm und 20 mN Comliance, das Bronze mit 22 mN liegt ein klein wenig drüber.
Mich würde nun brennend interessieren, wie die klingen. Laut Stereoplay bei Klang Spitzenklasse

Würden die an die Orginal Technics- Headshell passen oder müsste ich mir noch eine andere besorgen?
Gibt es in der Preisklasse noch vergleichbare MM - Abtaster ???

Freue mich schon auf Euer Feedback!!
Skotty


PS: Ich habe ja einen MK5, also Filzmatte und Gummiauflage für den Drehteller, die ich momentan gleichzeitig verwende. Soll ich die Filzmatte runternehmen oder kann ich das weiter so doppelt drauf lassen?
Und wo bekomm ich eigentlich die viel beworbenen Testplatten her, zum Antiskating- Einstellen?


[Beitrag von Skotty am 31. Dez 2007, 01:19 bearbeitet]
Fietz
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 31. Dez 2007, 10:15
Hi,

ich habe einen SL-1500 mit Benz Micro Silver (265;-- bei Hifiregler) im SL-1200 Headshell.
Ein sogenanntes High-output-MC, die kann man an jedem herkömmlichem MM-Eingang betreiben.
Der Tonarm des SL-1500 (eff.Masse ca. 17 gr) dürfte ähnlich dem des 1200ers sein.

Die meist höhere Nadelnachgiebigkeit von MM-Systemen schränkt die Suche nach einem geeigneten Abnehmer schon deutlich ein.
Für den Tonarm eignen sich eigentlich eher Systeme mit niedrigen Nadelnachgiebigkeiten, deshalb würde ich schon eher nach einen MC bzw einem Highout-Mc Ausschau halten.

Wäre auch eine Möglichkeit:
Das Gewicht des Tonarms durch Verwendung eines leichteren Headshells zu vermindern. Um so die Palette der möglichen MM-Systeme zu erweiteren.

Zu dem von dir genannten Ortofon Abtaster kann ich allerdings keinen Hörbericht abgeben.


Edit:


Ich habe ja einen MK5, also Filzmatte und Gummiauflage für den Drehteller, die ich momentan gleichzeitig verwende. Soll ich die Filzmatte runternehmen oder kann ich das weiter so doppelt drauf lassen?
Und wo bekomm ich eigentlich die viel beworbenen Testplatten her, zum Antiskating- Einstellen?

Ist der Tonarm höhenverstellbar?
Einbauhöhe des verwendeten Systems ist zu beachten, ebenso wie das der Tonarm beim abspielen absolut in der Waagerechten liegt.

Antiskating stelle ich gleich dem Auflagegewicht ein.
Also beim Benz Silver werden empfohlen 1,8-2,2 gr. Auflagegewicht, eingestellt sind 2 gr, also liegt Antiskating auch bei 2!


[Beitrag von Fietz am 31. Dez 2007, 10:27 bearbeitet]
Skotty
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 31. Dez 2007, 12:48
Hallo Fietz,

danke schon mal für die schnelle Antwort.

zu den MC oder High- Output MC´s:

Das währe eventuell noch die Notlösung, falls sich kein anderer MM- Abtaster findet.
Soweit ich mich richtig informiert habe, werden bei fast allen MC- Systemen der komplette Tonabnehmer bei verschlissener Nadel getauscht, was mich allerdings ein wenig stört, da ich nicht die Möglichkeit habe, z.B. später auf ne bessere Nadel upzugraden. Also währ mir ein System mit austauschbarer Nadel doch ganz recht

Zur effektiven Tonarmmasse:

Habe hier im Forum was von 12g incl. Headshell gelesen, und damit hab ich dann auch gerechnet. Einbauhöhe laut Bedienungsanleitung mind. 17mm (Ortofon 2M = 18 mm)

Eine Tonarmhöhenverstellung habe ich natürlich auch.
Da ich ja momentan noch das Concorde- System drunter hab, steht der auf Stellung 0 (ist waagerecht)mit Gummi- und Filzmatte.

Es gibt ja von Ortofon noch die Vorgängerserie OM. Kann mir da jemand Erfahrungen schildern, wie die "klingen"? Das müsste doch in etwa übertragbar zur 2M- Reihe sein. (Ihr merkt schon ich bin scharf auf die Teile )

Bzgl. Testplatte, da habe ich eine bei "die Nadel" gefunden.
Vinyl Essentials-image hifi Test LP taugt doch was, oder?
silberfux
Inventar
#4 erstellt: 31. Dez 2007, 14:45
Hi,

die Upgradefunktion ist nur bedingt vorteilhaft. Die Nadeln kosten nämlich meist nur geringfügig weniger als ein komplettes System mit Nadel. Bzw. kann man MCs "retippen", d.h. es wird ein neuer Diamant auf den Träger aufgeklebt.

Die OM-Serie hat m.E. eine sehr weiche Aufhängung. Ich habe ein OM 40, das spielt wunderbar an einem SME 3009 III.

Interessant wäre für Dich auch die VM Serie von Ortofon bzw. das 520 II, 530 II oder 540 II.

Recht hart aufgehängtes MM: AT 440 MLa. Läuft bei mir am schweren Original-Arm vom Lenco L 78. Kostet gute 100 €, m.E. prima System.

Am besten einfach alles mal durchrechnen.



Gruß von Silberfux
Fietz
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 31. Dez 2007, 15:18
Hi,


Habe hier im Forum was von 12g incl. Headshell gelesen, und damit hab ich dann auch gerechnet. Einbauhöhe laut Bedienungsanleitung mind. 17mm (Ortofon 2M = 18 mm)
Du meinst sicher 12g ohne Headshell.
Im Zweifelsfall würde ich mich immer auf Hörbert verlassen.

Hörbert schrieb:
Hallo!

Der Tonarm des Technics SL-12xx MK II hat ohne Headshell eine eff. Masse von 12 Gramm, die Technicsheadshell wiegt 7 Gramm das ergibt in der Grundkonfiguration dann 19 Gramm. Mit einer leichteren, b.z.w. schwereren Hesadshell variiert das Ergebniss logischerweise, die leichsteste mir bekannte Carbonfaserheadshell hat incl. Tonarmkabel 5 Gramm, in dem Fall wären wir bei 17 Gramm. Mit dem Goldring kommt man mit der Standardheadshell auf eine Rersonanzfrequenz von ca. 7-8 Hz. Daß das Goldring und das Denon inzwischen um einiges günstiger sind als das Benz ist sehr betrüblich. Allerdings kannst du das Benz auch günstiger kriegen, z.B. hier: http://www.shop.pro-...277896a80b00523.html

MFG Günther



was mich allerdings ein wenig stört, da ich nicht die Möglichkeit habe, z.B. später auf ne bessere Nadel upzugraden. Also währ mir ein System mit austauschbarer Nadel doch ganz recht

Bei Benz und sicher einigen anderen Herstellern, hat man auch die Möglichkeit das Alte einzusenden und gegen Neu einzutauschen bzw. abzugraden.

So, und jetzt einen guten Rutsch!


Edit:
Habe eben mal in der MK5-BDA nachgeschaut, aber so ganz schlau werde ich daraus auch nicht.
Allerdings scheinen MK2 und MK5, lt. MK2-BDA, dieselben Arme zuverwenden.


[Beitrag von Fietz am 31. Dez 2007, 16:00 bearbeitet]
Skotty
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 31. Dez 2007, 16:51
Danke für den Link zur Bedienungsanleitung.
Dort steht es sogar noch mal schwarz auf weiß.
Unter dem Punkt: Vorzüge ---> Hochempfindlicher Tonarm mit Kardanaufhängung und extrem niedriger Masse

"... Zusammen mit extremen Nähe (was für eine Übersetzung )der Lager zum Drehzentrum, ergibt dies eine effektive Reibung von 7 mg (0.007g) sowohl für die horizontale als auch vertikale Bewegung. Diese hervorragenden Werte, in Kombination mit der niedrigen effektiven Tonarmmasse von 12g (einschließlich Tonarmkopf o. Tonabnehmer) machen dieseen Tonarm kompatibel mit einem breiten Bereich an Nadelnachgiebigkeits- Eigenschaften, wie sie in heutigen Tonabnehmern zu finden sind. ..."
Wenn das mal keine Aussage ist !

Die weiche Aufhängung der OM- Serie wurde in der neuen 2M etwas härter gemacht, damit die auch problemlos in mittelschwere Arme reinpassen...

Bzgl. Vinylmaster- Serie:
Jo stimmt, die werd ich mir auch noch mal näher ansehn.
Über die Klangeigenschaften wird ja hier im Forum sicher was zu finden sein

Allen einen guten Rutsch schon mal
pet2
Inventar
#7 erstellt: 31. Dez 2007, 17:39
Hallo,

ich weiß ja nicht woher Du diese Aussage hast.
Vielleicht ist sie auch irgendwie aus dem Zusammenhang gerissen.
Aber wenn Du von den 12 Gramm, 7 Gramm für das Headshell und 5 Gramm für ein System abziehst landest Du ziemlich genau bei 0!
Und das ist dann doch ziemlich wenig .
Bei meinem 1310 werden 23! Gramm incl. Headshell und einem System von 6 Gramm angegeben.
Da bleiben dann 17 Gramm übrig.
Davon entfallen nochmal 9,5 Gramm für das damalige Headshell.
Das paßt dann schon eher ;).

Gruß

pet
Skotty
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 31. Dez 2007, 18:13
Bzgl.

Hallo,

ich weiß ja nicht woher Du diese Aussage hast.
Vielleicht ist sie auch irgendwie aus dem Zusammenhang gerissen.


Ist nachzulesen in der Bedienungsanleitung Seite 14
Bedienungsanleitung Technics 1200 MK5

Unter den Technischen Daten steht auch nochmal, effektive Tonarmasse 12g, also nen mittelschwerer Arm.
Ist warscheinlich Auslegungssache, wie man das interpretiert, da gabs ja schon etliche Threads hier im Forum.
Da das allerdings bei dem 1200 MK5 und auch bei meinem 1210 MK5 (der übrigens nen anderes Design der Bedienungsanleitung) drinn steht, wird es schon seine Daseinsberechtigung haben
2x nen Druckfehler, daran glaub ich eher nicht.

Allen einen guten Rutsch schon mal


[Beitrag von Skotty am 31. Dez 2007, 18:14 bearbeitet]
Skotty
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Jan 2008, 23:30
So.. nach langem Ringen und Suchen werde ich mir warscheinlich nen Ortofon 2M Blue oder Bronze gönnen (und auf jeden Fall berichten wies klingt ). Die Vinylmaster- Serie von Ortofon ist für meinen Arm noch weniger geeignet, da die angegebene Compliance von 30 µm/mm die Resonanzfrequenz des Tonarms noch mehr verringert.

Bevor ich mich jedoch endgültig entscheide, noch eine Frage.
Bin auch über die Prestige - Serie von Grado gestolpert (empfohlene dynamische Tonarmmasse 10-18g) was ja passen würde. Da kähme das Silver oder Gold in die engeren Auswahl. Taugen die was bzw. gibt es hier jemand im Forum, der schon mal Grado- Systeme unter seiner Headshell hatte?

Danke schon mal im Voraus
Skotty


[Beitrag von Skotty am 04. Jan 2008, 23:31 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 05. Jan 2008, 00:08
Hallo!

Die Gradosysteme der Prestige Serie sind in etwa Qualitativ der VM-Serie von Ortofon vergleichbar. Grados klingen schön rund und nerven niemals. Allerdings sind die Systeme keine Auflösungswunder, besonders präsent klingen sie im Bereich der menschlichen Stimme. Ich habe selbst das Prestige silver und trage mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken mir eines der hochwertigeren Grados zuzulegen. Allerdings bevorzuge ich das silver eher bei Klassischer Musik und bei kleineren Jazz-Besetzungen.

MFG Günther
Skotty
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Jan 2008, 00:31
Aha, danke für die Info Hörbert
Da werd ich noch mal ne Nacht drüber schlafen.
Wie sieht das mit dem Nadelwechseln bei der Prestige- Serie aus? Momentan mach´ ich das bei meinem Ortofon mit bloßem Finger, abziehn und raufstecken. Kinderleicht eigentlich.

Wenn ich mir die Bilder im Netz so anschaue, sieht das irgendwie integriert und nach "Fummelei" aus.

VG Skotty


[Beitrag von Skotty am 05. Jan 2008, 00:33 bearbeitet]
Fietz
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 05. Jan 2008, 11:01

Wenn ich mir die Bilder im Netz so anschaue, sieht das irgendwie integriert und nach "Fummelei" aus.
Öhm, jo!
Probiert habe ich es aber noch nicht.
Grado liefert jedoch mit dem System eine Abzieh-Hilfe.

Ich habe jetzt ein Grado Silver am Thorens TD 318 drauf:
Angenehmer warmer und runder Sound, der wirklich sehr schön im Bereich der menschl. Stimme ist.
Da ist es kaum störend das die Auflösung etwas besser sein könnte.
Die Grados kosten in der Schweiz in Franken dasselbe, was sie hier in Euro kosten.
Ich höre damit neben Klassik auch Rock und Pop.

Denn hier finde ich das Benz Micro Silver am Technics Sl-1500 etwas zu scharf bzw. spitz, aber mit guter Auflösung und mit wirklich knackigen Bässen. Hiermit kommt elektronische Musik sehr schön rüber.
Meist entscheide ich aber im Einzelfall welche Scheibe auf welchem Dreher schöner anzuhören ist.
Ich habe aber irgendwie die Bedenken:
Sollte ich das Benz mal an den Thorens schrauben, wird dies vielleicht meine Traum-Kombi?


Gruß Fietz


[Beitrag von Fietz am 05. Jan 2008, 11:05 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 05. Jan 2008, 15:09
Hallo!

Wenn du nicht der ausgesprochene Grobmotoriker bist ist der Nadeltausch bei einem Grado Prestige-System kein Problem, im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Systemen bei denen man die Abtastnadel nach vorne, b.z.w. vorne-unten herauszieht, zieht man sie bei einen Grado fast senkrecht nach unten ab. Ich mache das allerdings ausschließlich im ausgebautem Zustand, sonst ist´s in der Tat recht fummelig. Die "Austauschzange" von Grado ist dabei -jedenfalls für mich-, ein Alptraum und m.E. völlig unbrauchbar. ( Ich hege beinahe den bösen Verdacht daß Grado die nur mitliefert um möglicht viele geschrottete Nadeln zu produzieren. ) Aber es mag ja User geben die damit besser zurechtkommen als ich.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 05. Jan 2008, 15:10 bearbeitet]
Skotty
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 05. Jan 2008, 18:25
Hmmm schwierige Angelegenheit
Auf der einen Seite höre ich Soul, wo die Stimmen möglichst verzerrungsarm wiedergegeben werden sollen, auf der anderen Seite hör ich aber auch ganz gern elektonische Musik (House, Trance)die natürlich im Bass "grooven" solln
Mehr als 300 € wollt ich (noch!!!) nicht ausgeben, die Schmerzgrenze ist da wirklich erreicht (sonst bekomm ich Ärger )

Ok, dann danke ich Euch allen noch mal und lasse mir die ganze Geschichte noch mal durch den Kopf gehn. Berichte dann was es zum Schluß geworden ist.

PS: Überhanglehre (ich hoffe das schreibt man so ) war ja beim Technics dabei. Montage iss mir auch klar.
Hätte jemand vielleicht noch nen Link mit ner FAQ oder Anleitung für mich wie das Justieren mittels Schablone funktioniert?


[Beitrag von Skotty am 05. Jan 2008, 18:26 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 06. Jan 2008, 00:23
Hallo!

Hier gibts sowohl eine Anleitung wie auch verschiedene Schablonen kostenlos zum Downloaden: http://www.ovi.ch/hifi/schablone/

MFG Günther
Fietz
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 06. Jan 2008, 09:55

Auf der einen Seite höre ich Soul, wo die Stimmen möglichst verzerrungsarm wiedergegeben werden sollen, auf der anderen Seite hör ich aber auch ganz gern elektonische Musik (House, Trance)die natürlich im Bass "grooven" solln
Mehr als 300 € wollt ich (noch!!!) nicht ausgeben, die Schmerzgrenze ist da wirklich erreicht (sonst bekomm ich Ärger
Jop, sehe ich auch so.
Mit dem SME-kompatiblen Headshell haste aber doch andere Möglichkeiten.
Kaufe ein Grado Silver/Gold für den Anfang und spare mit dem Rest Geld auf ein anderes System samt Headshell.
So kannste den TA immer der gewünschten Musik anpassen.
Skotty
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 11. Jan 2008, 23:37
Nabend zusammen,

Der neue Tohnabnehmer ist da *freu*
Es ist nun doch ein 2M blue geworden, und bis jetzt habe ich es noch nicht bereut.
Man bekommt von Ortofon ein Satz Befestigungsschrauben und eine Nadelreinigungsbrüste mitgeliefert.

Zur Montage:

Genial, kann ich nur sagen. Schöne gerade Kanten, die man super an der Technics- Headshell ausrichten kann.
Das habe ich gleich beim ersten Mal ohne Probleme hinbekommen (und das ist mein erstes Unterdecksystem )
Justiert hab ich erst mal grob mit der mitgelieferten Überhanglehre des Technics 1210 und mit der Vono Labs- Audio- Schablone nachkontrolliert, stimmte soweit alles überein.
Tonarm schön ausbalanciert und 1,8g mittels Waage eingestellt (die Skala am Gegengewicht war verblüffend genau, musste nur ca. 0.1g mehr einstellen)

Zum Klang:

Bin gerade am Einfahren, aber ich muss jetzt schon sagen, es hat sich gelohnt. Kristallklare Höhen, schöner Bass und die Verzerrungen bei Stimmen sind auch um Welten geringer geworden im Vergleich zu meinem DJ- System, vor allem im letzten Drittel der Platten.

Habe dann mal die ImageHifi - Testplatte aufgelegt.
Soweit alles gut. Bei mir fängt der Arm bei ca. 12 Hz an zu "hüpfen". Seine 70 µm/mm beim Abtasttest schafft er auch, die 80 µm werden dann doch leicht verzerrt wiedergegeben, das wird sich aber hoffentlich mit der Zeit noch geben.

Allerdings habe ich etwas festgestellt. Der besagte Abtasttest läuft nur verzerrungsfrei durch wenn ich mein Antiskating ziemlich hoch drehe. Steht auf der 5 momentan (Einstellbereich 0-6). Zur Gegenprobe habe ich mal eine Leerseite aufgelegt, und siehe da, der Arm bleibt wirklich in der Mitte der Platte stehn. Sobald ich das Antiskating auf den gleichen Wert stelle wie das Auflagegewicht(1,8g) rast der Arm komplett über die Platte und landet auf dem Label. Bei meinem DJ- Sytem hab ich dieses Phänomen nicht, dort stimmt die Regel: Auflagegewicht = Antiskatingskala.
Der Technics ist jetzt ca. 1 1/2 Jahre alt, also müsste die Feder ja noch in Ordnung sein( da dreht man ja nicht ständig dran rum ).

Nun meine Frage:

Ist das normal
Wie verhält sich bei Euch der Antiskatingregler oder habe ich da was rudimentäres verkehrt gemacht??

Achso noch etwas, ich habe zwar nach bestem Gewissen und Augenmaß die Tonarmhöhe eingestellt, aber wie macht sich ein zu niedrig oder zu hoch eingestellter Tonarm bemerkbar?

Fazit:
Ich hätte nicht gedacht. das man für knappe 200 € schon soviel Hifi bekommt Ich bin schlicht weg begeistert.
Nun lass ich das 2M erst mal einspieln und erfreue mich an echt guter Musik. Wer braucht da noch CD´s, Vinyl rulez

PS: Vielen Dank für die sehr nützlichen Justierungs- links. Ohne die währe das nicht so leicht von der Hand gegangen


Viele Grüße
Skotty


[Beitrag von Skotty am 12. Jan 2008, 12:02 bearbeitet]
Skotty
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Jan 2008, 15:54
Hmm, kann mir keiner von Euch helfen
Soulific
Stammgast
#19 erstellt: 14. Jan 2008, 18:03
Hallo Skotty,

das Antiskating sollte in etwa gleich dem Auflagegewicht eingestellt werden. Beim Ortofon 2M Blue wären das 1,8g Auflagegewicht und 1,8 Antiskating. Das hast du ja schon gewußt. Wenn es beim Nightclub geht müsste es beim 2M auch klappen, zumal du sogar mit der Waage kontrolliert hast und anscheinend auch den Tonabnehmer anständig justiert.

Der Tonarm sollte parallel zum Plattenteller stehen. Die Einstellung der Tonarmhöhe ist beim Technics ja ein Kinderspiel. Einfach von der Seite gucken, ob der Arm richtig eingestellt ist und ggf. justieren. Ein bisschen zu hoch oder zu niedrig ist nicht so wild. Zur Not benutze deine Ohren als Meßinstrument und probier ein wenig rum, bis es zu stimmen scheint. Kaputt geht nix, wenn du nicht grade um fünf oder mehr Millimeter falsch liegst.

Viel Erfolg,
Sebastian
Albus
Inventar
#20 erstellt: 15. Jan 2008, 09:52
Morgen,

gehe doch für den Anfang der Nutzung des 2M Blue auf die AK von 19 mN (insbesondere bei Raumtemperaturen unter 20° Celsius, eben im Winter, schon zwei Grad machen sich bemerkbar), die empfohlene AK von 18 mN sollte man dann nach einigen Stunden der Nutzung erst einstellen. Die spezifizierten 80µ muss der TA anfangs nicht schaffen.

Die Federkraft unter der Skala zum AS-Drehpunkt des SL1210 verläuft nicht linear, man muss das Passende je suchen; aber, 5 erscheint mir deutlich zu hoch. Dazu ist der Versuch auf blanker Oberfläche nicht wirklich schlüssig; pedantisch sollte man die AS nicht einzustellen versuchen, es sind eh nur Näherungswerte im Bezug auf den Gebrauch. Mein Rat lautet: Stelle so ein, dass die 70µ akustisch gut durchlaufen.

Ferner, eine geringfügige Neigung des Armes nach unten ist typisch nicht weiter von Belang.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Jan 2008, 09:53 bearbeitet]
Skotty
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 15. Jan 2008, 16:41
Hallo, danke noch mal für Euer Feedback.

Jo, wie schon erwähnt, wenn ich den Antiskating- Regeler auf 1.8 stelle habe ich schon bei 60 µm leichte Verzerrungen auf dem rechten Kanal, bei 70 µm und 1.8 Antiskating sind die Verzerrungen noch extremer aber immer nur auf dem rechten Kanal und die Nadel versucht schon einzelne Rillen zu überspringen. Drehe ich das Antiskating auf die 5 setzen leichte Verzerrungen erst bei 70 µm auf beiden Kanälen ein.

Ich habe auch schon ein wenig mit dem Auflagegewicht experimentiert, es macht keinen Unterschied ob ich 1,6g oder 2g einstelle, gleiches Verhalten des Armes.
Bei der Leerseite, bewegt sich der Arm auf der Einstellung 5 auch nach innen und bleibt dann ca. in der Mitte stehn

Temperaturmäßig wirds bei mir eigentlich nie kälter als 20 °C
Da fängt man ja an zu frieren, wenn man längere Zeit entspannt den Klängen lauscht
Ansich klingt das System ja sauber, bei manchen Platten zischelt es halt immer noch, aber das liegt dann sicher an der Pressung.

Ich mache mir halt Sorgen, das ich mit der 1.8er Einstellung mit der Zeit mir einen Kanal einseitig (Flanke der Rille)abhobele
Das sieht nicht gesund aus, wie der Arm da zum Plattenlabel saust...


VG Skotty
Albus
Inventar
#22 erstellt: 16. Jan 2008, 08:30
Morgen,

wenn das so ist, dann tatsächlich die 70µ mit AK 18 mN (1,8 g) mit AS bei '5'gelten lassen. - Das Skating und dazu das Antiskating-Verhalten ist u.a. auch radiusabhängig (= im Innenbereich gegenüber dem Außenbereich etwas verschieden stark; d.h. wenn's außen seitlich gleitet, so kann es innen stehen bleiben). Wenn schon blanke Oberflächen angeboten werden, dann also eine außen und eine innen vom Abspielbereich, das nebenbei gesagt.

Freundlich
Albus
Skotty
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 16. Jan 2008, 16:47
Ich werde das Antiskating erst mal auf der 5 stehen lassen. Mal sehn, ob sich in Zukunft was ändert.

Das Phänomen mit der Resonanzfrequenz hat mich auch überrascht. Ich hatte da nen Wert unter 10 Hz ausgerechnet, und der Arm fängt aber schon deutlich bei 12 Hz an zu hüpfen.
Da sieht man mal wieder das Theorie und Praxis 2 unterschiedliche Dinge sind

Ansonsten hält die Begeisterung fortwährend an
Klasse Sytem zu nem äußerst fairem Preis.

Ich kann die Kombination Technics 1210 und Ortofon 2M vollstens empfehlen.
Wenn ich das mit dem Bilderupload hinbekomme, stell ich mal paar Fotos rein.

Noch mal besten Dank für Eure helfenden Ratschläge

Viele Grüße
Skotty


[Beitrag von Skotty am 16. Jan 2008, 16:50 bearbeitet]
Skotty
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 10. Feb 2008, 17:34
Hallo zusammen,

Sorry, das es so lange dauerte.
Hatte keine passende Digicam zur Hand.
Dafür werdet Ihr heute denke ich mehr als entschädigt.

Mein Schatz


Technics SL-1210MK5 & Otrofon 2M Blue



@ night



Seitenansicht



Nahaufnahme



vorne- sieht irgendwie schief aus ist aber 100% horizontal ausgerichtet



Seitenansicht @ night

Viele Grüße
Skotty


[Beitrag von Skotty am 10. Feb 2008, 17:51 bearbeitet]
alex560
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 10. Jan 2010, 14:24
Nun auch nochmal von meiner Seite:
Das Antiskatinggewicht muss bei 4-5 stehen. 1,8 führt dazu, dass der Tonarm zur Mitte hin saust.

Ich würde mir übrigens etwas mehr Bass wünschen - vgl meinen Bericht "Technics SL1210 oder Rega P3 - Hörvergleich".
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