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Cassette oder Tonband ?

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Zebra777
Stammgast
#1 erstellt: 22. Feb 2008, 15:05
Hallo liebe Analogliebhaber

habe jetzt Cassettendeck Revox B 215 und Bandmaschine Revox A 77 Mk IV Vierspur...

Jetzt meine neugierigen Anfängerfragen:

1.) Wie oft kann ich eine gute Cassette (z.B. Chrom) überspielen, bis ich sie ausmustern sollte? Gibt es empfehlenswerte Modelle? Ich hörte TDK SA??

2.) Wie oft kann ich ein gutes Band (z.B. RMG LP35) überspielen, bevor es im Klang zu Nachteilen kommt??

3.) Wie sind die Vorteile im direkten Vergleich beider Bandtypen in punkto Klang, Haltbarkeit?

Danke für eure Vergleich...
Stefan
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 22. Feb 2008, 15:38
Moin,

grundsätzlich ist für die Kassette der Verschleiss bei Wiedergabe und Aufnahme derselbe.
(ausgenommen Exoten)

Der Verschleiss ist mechanisch.

Das heisst, das Band nutzt sich ab, verformt sich und/oder verschmutzt.

Wenn du die Kassette nur bespielst und danach nicht benutzt, kannst du je nach Qualität des Bandes und nach dem Umgang des Gerätes damit, etliche zig- Male überspielen, ohne nachteilige Folgen feststellen zu können.

Ich persönlich habe allerdings gerade bei TDK (ältere SA und SA-X, nicht die aktuellen) Aussetzer bei erneutem Bespielen nach häufigerem Hören gehabt.

Bei fast keiner anderen Bandsorte sonst ist mir das passiert.
(Maxell, BASF, That´s, Raks, usw.)

Wenn es um wichtige Aufnahmen geht, sollte einmaliges Bespielen (inkl. einiger Neustarts) die Grenze sein.

Für´s Auto kannst du auch 20x bespielte Kassetten noch verwenden.

Beim Tonband ist die Standfestigkeit wohl etwas besser.

Da habe ich, ausser bei verwelltem Band, keine grösseren Probleme gehabt.
(selbst bei 40-50 Jahre alten Bändern nicht)

Es gibt/gab aber Bänder, die klebrig wurden oder die sich auflösten.
(bei Kass. u. Tonb. z.B. BASF)

Vom Klang dürfte, optimal eingestellte und gewartete Geräte vorausgesetzt, das Tonband besser sein.
(bei 19cm/sek und höher, hochwertige Geräte vorausgesetzt, die meisten Daten sind einfach besser)

In der Praxis ist der Unterschied aber nicht immer so riesig, weil die Technik der Tapedecks häufig moderner ist, als die alter Bandgeräte.

Ausserdem sind Medien, die die Fähigkeiten einer guten Tonbandmaschine voll ausloten könnten, rar.
(üblicherweise überspielt man ja von anderen Tonträgern)

Vielleicht gibt´s ja noch genauere Daten zu deinen Fragen.


Gruss, Jens
Zebra777
Stammgast
#3 erstellt: 22. Feb 2008, 20:49
Hi Jens

danke für die super Erklärung !!! Klasse. Mir als Neuling sind solche Beiträge viel wert, vor allem wenn sie so in die Tiefe gehen und klar verständlich sind. Dankeschön.

Ich möchte Radio auf dem Tapedeck aufnehmen und von dort nur bestimmte einzelne Musikstücke auf das Tonband.

Eine weiter Frage:

Nehme ich erst vom Radio aufs Tonband auf... überspiele dann nur bestimmte Lieder auf Kassette... und von dort die Zusammengestellte Musik zurück auf ein Tonband... sind die Verluste / Rauschen dann wesentlich höher oder ist das (bei guten Geräten + Medien) unerheblich???


[Beitrag von Zebra777 am 22. Feb 2008, 20:49 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 22. Feb 2008, 21:58
Hui,

da hast du aber einiges an Verlusten.

Das meiner Meinung nach Sinnvollste ist, so wenige Überspielvorgänge wie möglich zu veranstalten.
(jedes Mal gibt es mehr Rauschen und andere Qualitätsverluste)

Also in deinem Falle die Aufnahme mit dem Tapedeck und die Zusammenstellung auf dem Tonband.

Die Aufnahmequalität beider Geräte wäre bei Radioaufnahmen sowieso wahrscheinlich etwa gleichgut.

UKW geht bis 15 kHz, digitale Radioqualität ist nicht zwangsläufig besser.
(habe aber kaum Erfahrungen mit Digitalradio)

Auf UKW gibt es zum Teil sehr guten Klang, wenn sich die Leute vom Sender Mühe geben.
(NDR Kultur, Deutschlandfunk/radio, hier im Norden)

Kassetten sind ausserdem erheblich günstiger in (noch) brauchbarer Qualität zu bekommen.
(aber die Hoch- Zeit ist vorbei. Wenn ich an die Maxell XL II S denke....schnief)

Bei der Tonbandaufnahme könntest du sogar versuchen, mit 9,5cm/s auszukommen.

Das Rauschen und die Frequenzbeschneidung dürften relativ gering sein.

Ich habe selbst nur eine A77 früherer Fertigung, kann die neuere Version nicht einschätzen.

Der Klang meiner ASC 5002 gefiel mir aber noch besser.
(Kunststück, ist auch neuer)

Die A77 ist aber schon ein richtig gutes Teil.

Das Revox Tapedeck kenne ich nur vom Hörensagen, die Qualität wird aber sicher absolut in Ordnung gehen.

Das Beste wird sein, du probierst ein wenig herum.

Dabei verschleissen Kassette und Band sicher nicht so sehr, dass Aussetzer oder andere Einbussen auftreten.

Falls (wider Erwarten) doch, hast du Erfahrungen gemacht, die es auch wert sind, gemacht zu werden.

Also einfach loslegen.

Gruss, Jens

(ich benutze Tuner und Tonband fast gar nicht mehr, Kassette noch für´s Auto)
Wolfgang_K.
Inventar
#5 erstellt: 23. Feb 2008, 11:24
Zebra777

Zu Deiner Frage:
[quoteNehme ich erst vom Radio aufs Tonband auf... überspiele dann nur bestimmte Lieder auf Kassette... und von dort die Zusammengestellte Musik zurück auf ein Tonband... sind die Verluste / Rauschen dann wesentlich höher oder ist das (bei guten Geräten + Medien) unerheblich???][/quote]

Wenn Du das ganze mit einer Bandgeschwindigkeit von 19 cm fährst, hast Du wahrscheinlich die wenigsten Überspielverluste -> Cassette 4,75 - Tondbandgerät 19 cm - wieder zurück auf Cassette 4,75 cm. Und bei Radiosendungen sind die Unterschiede nicht so hörbar wie über eine CD.

Je höher die Bandgeschwindigkeit desto besser ist auch die Wiedergabe - Du hast einfach weniger Rauschen. Optimal wären hier auch 38 cm/sec - aber diese Geschwindigkeiten haben nur die Spezialanfertigungen der Studiomaschinen...

Übrigens sind Deine Gerätschaften von der Mechanik so gut, daß Du Dich um Deine Cassetten und Bänder keine Sorgen zu machen brauchst...
Zebra777
Stammgast
#6 erstellt: 23. Feb 2008, 12:14
Hallo Wolfgang

danke für die nette Antwort.

Ich habe ja ne Viertelspur-Bandmaschine Revox A77 Mk IV. Viele im Forum sagen "... Viertelspur neee..." Und wenn man Viertelspur auf 19cm/s aufnimmt, sind die "Überspielungen" von den anderen Spuren hörbar... weil die sich ins Gehege kommen. Sagt man. Noch deutlicher hörbar als bei 9,5 cm/s. Mmmh... stimmt das so??

Oder ist das bei gutem Band und gutem Gerät auch eher minimal???

Danke für die Guten Erfahrungen + netten Tipps...
Stefan
Jazzy
Inventar
#7 erstellt: 23. Feb 2008, 20:50
Sag du es uns Du hast schließlich die Geräte.Einfach ausprobieren.Ist die Spurlage nicht exakt und du steuerst heiß aus,kann es vorkommen,das man die anderen Spuren leise durchhört.Mit dem Speed hat das nichts zu tun.IMHO rauscht die A77/4 mehr als ein Sony TC-K808ES mit Dolby S und Chromband.Das 215 hat aber kein S,nur B und C.Vielleicht eine Dolbyeinheit für die A77 anschaffen?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 23. Feb 2008, 21:15
Moin,

oder ganz fiese eine Telefunken High Com "Einheit".

Gab es im recht hübschen silbernen Vollformatgehäuse.
(evtl. auch schwarz oder braun)

Ist aber, glaube ich, beim Tonband nicht unbedingt nötig.

Je nach Musikrichtung kann das Rauschen zwar schon stören, aber bei 19cm/s ist es doch schon recht gering.

Dolby sollte, um keine störenden Einflüsse zu haben, immer gut auf das Gerät eingemessen sein, bzw. andersrum.
(High- Com natürlich erst recht)

Das ist recht aufwändig zu realisieren.

Beim Tapedeck kann mit Dolby aufgenommen werden, so kommt es hier schon mal kaum zu Problemen.
(wenn das Band mit dem Tapedeck und dessen Dolby klarkommt)

Das Übersprechen der Spuren kommt bei lange gelagerten Bändern manchmal vor.
(dann auch oft durchkopiertes vom nächsten Bandwickel)

Bei neuer Aufnahme und korrekt eingestelltem Gerät sollte es nicht hörbar sein.

Ist aber vermutlich stark abhängig von Bandhersteller und Sorte.

Ich selbst habe nur ausgiebige Erfahrungen mit meinem vierspurigen Grundig TK46 (Vollröhre, Bj. ca 1963)

Da gibt es bei manchen Bändern starkes Übersprechen.

An dem Gerät habe ich aber schon als Kind herumgedreht, muss also nichts heissen.

Falls das Übersprechen dann tatsächlich auftreten sollte, kann man es zukünftig vermeiden, indem man nur eine Richtung des Bandes nutzt.

Der eigentliche Nachteil der Viertelspur war, dass Dropouts durch Staub und Bandfehler stärker störten.
(schmalere Spur)

Bei guter Pflege und gutem Bandmaterial dürfte das aber kein Problem darstellen.

Generationen von Tonbandnutzern haben das "überlebt".

Gruss, Jens
Wolfgang_K.
Inventar
#9 erstellt: 23. Feb 2008, 23:35
Hallo Zebra777!

Also für meine Begriffe sind die Vorurteile gegen 4-Spurgeräte nicht gerechtfertigt. Das Halbspurverfahren hat einen besseren Geräuschspannungsabstand von 2 - 3 db gegenüber der Viertelspur. Und außerdem sind die 4 Spuren so angeordnet dass sie sich elektroakustisch nicht ins Gehege kommen. Erste Seite Spur 1 und 3, zweite Seite Spur 2 und 4. Und Du kannst das Band auf beiden Seiten benutzen im Gegensatz zur Halbspur.

Abgesehen davon stört mich der leichte Rauschschleier (den ich ohnehin nur dem Kopfhöhrer wahrnehme überhaupt nicht), daß beeinträchtigt die Qualität dieser Bandmaschinen kaum.

Wenn Du einen guten Verstärker hast, dann wirst Du den Unterschied zwischen Halb,- und Viertelspur nur marginal wahrnehmen. Nur wenn Du selber aufnimmst mit Mikrofon und Deine eigenen Hörspiele produzierst hast Du schon durch die 3 DB Dynamikgewinn eine etwas bessere Qualität.
Zebra777
Stammgast
#10 erstellt: 24. Feb 2008, 13:08
Hallo Jungs

danke für die hilfreichen Kommentare.

Für einen Einsteiger wie mich echt ne riesige Hilfe. Wen sollte man sonst auf der Straße auch danach fragen??? Hier im Forum hat man schnell kompetente Hilfe, Lösungen oder interessante Eindrücke, die man auf sich selbst überträgt.

Tja also hab eich bei meiner Revox A77 Mk IV Viertelspur, die neu eingestellt wurde und mit der ich nur gutes Band (LPR35 z.B. von RMG, BASF...) verwende, keine großen Nachteile gegenüber der Zweispur zu erwarten... gut.

Aber es ist fakt, dass ich bei 19 cm/s hörbar eine bessere Musikqualität (Klang) erreiche? dann würde ich nämlich nur mit dieser Geschwindigkeit aufnehmen. Wie sind eure Erfahrungen... auch bei unterschiedlichen Musikrichtungen?


liebe Grüße
Stefan aus dem Ruhrpott
rorenoren
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 24. Feb 2008, 18:42
Moin,

ja, 19 zu 9,5 ist schon ein Unterscheid.
(4,75 beim Tonband geht für Musik nur im Notfall)

Du solltest aber ausprobierten, ob nicht die Qualität von 9,5 ausreicht.

19 ist ganz klar besser.

Gruss, Jens
Zebra777
Stammgast
#12 erstellt: 24. Feb 2008, 19:29
Hallo Jens

Du schreibst 19 cm/s wäre ganz klar besser... kannst Du mir detailiert erklären, was genau besser klingt???

Dankeschön
Stefan
rorenoren
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 24. Feb 2008, 19:34
Es rauscht weniger,
die hohen Töne werden besser wiedergegeben.
(der Frequenzgang ist ausgedehnter)

Insgesamt klingt es dadurch einfach besser.

Der Frequenzgang ist zwar bei UKW bei 15 kHz oben beschnitten, aber trotzdem hört sich die Wiedergabe solcher Aufnahmen bei 19cm/s meist besser an.

Am besten ausprobieren, dann wird es deutlich.

Bei mittelmässiger Chart- Musik fällt es vielleicht kaum auf.
(zumal es beim Überspielen nicht besser wird)

Gruss, Jens
Zebra777
Stammgast
#14 erstellt: 24. Feb 2008, 19:50
Naja wer sich mit der heutigen "Chartmusik" an sich zufrieden gibt, dem reicht auch schon ein Mp3-Player. Diese Musik ist leider der letzte Scheiß !!! Rappende Dunkelhäutige in aufgemotzten Schlitten, die dickbusige Mädchen im Arm haben und "joa... joa" rufen... das soll dann musik sein...

Ich habe heute die DVD "Pulse" von Pink Floyd gehört + gesehen... DAS IST MUSIK !!! Da geht Dir die Hose auf und zu. Die können singen, Gitarre spielen... geil. So was gibt es heute nicht mehr (oder kaum). Oder Iron Maiden, Axel Rudi Pell, AC/DC, Londoner Philharmoniker... von mir aus Bach Kantaten... DAS IST MUSIK. Oder Hits der 60er und 70er. Aber das was heute auf Viva und MTV läuft ist Körperverletzung !!!

Darum back to the roots. Gute Musik vom Tonband... das geht runter wie Öl.

Danke für die guten Tipps !!!
Jazzy
Inventar
#15 erstellt: 24. Feb 2008, 20:28
Das ist eben der Fehler: gute Musik sollte man nicht bei MTV/Viva oder den Radiocharts suchen!Es gibt immer noch genügend gute Musik,aber man muss sie selbst aktiv ausfindig machen.Im Spartenradio,im Internet,auf CDs usw. Nichts gegen die Klassiker,habe ich natürlich auch selbst.Aber ich schaue schon,das ich auch auf dem neuesten Stand bleibe.Na gut,halbneuesten
Wolfgang_K.
Inventar
#16 erstellt: 25. Feb 2008, 09:45
Hallo Zebra777!

Grundsätzlich ist eine 19cm Aufnahme jeder Chromdioxidcassette oder Mp3-file aufnahmetechnisch überlegen. Und gerade für Klassik oder Jazz oder Psychedelic (Pink Floyd) gibt es kaum etwas besseres als 19 cm/sec. Und für Hardrock oder sonstige leichte U-Musik reicht 9,5 cm locker aus.

Und Du hast bei den 4el-Spurgeräten den Vorteil daß Du im Gegensatz zu Halbspur beide Seiten nutzen kannst.

Halbspurgeräte eignen sich für den besser, der seine Bänder selbst schneidet. Da kannst Du Politikerreden so verändern dass sie sich selber nicht mehr wiedererkennen.
Und Du kannst damit besser Multiplay und Playbackaufnahmen machen. Dieser Typ ist also mehr für den Hobbyisten mit kreativen Anwandlungen gedacht, für das reine Musikhören ist Halbspur schon fast zu schade. Und diese Bänder sind nicht gerade billig.

Epilog:
Mp3 gepodcastet auf CD gebrannt klingt für meine Begriffe nicht suboptimal. Für Sprachbeiträge reicht das, aber für Musik ist das inakzeptabel.
Zebra777
Stammgast
#17 erstellt: 25. Feb 2008, 15:01
Hallo

Thema Internetradio... ich habe einen Laptop und könnte ja auch Aufzeichnungen machen. Aber wie ist die Qualität dieser Aufzeichnungen über den PC ?? Mp3 ?? Und danach schließe ich den PC an das Tonband (oder Verstärker) und nehme die Raiosendung dann anaolg auf??

Hört sich interessant an...

Habe nur keine Ahnung, wie das genau funktioniert und welche technischen Vorsaussetzungen der PC haben muss.

Vielleicht helft ihr mir? Dankeschön.
Stefan
Jazzy
Inventar
#18 erstellt: 28. Feb 2008, 01:21
IMHO klingt I-Netradio zu schlecht.Ich mache Radioaufnahmen per DVB-S,da gibt es gut klingende Sender.Gibts auch für PC.
MikeDo
Inventar
#19 erstellt: 29. Feb 2008, 12:58

Naja wer sich mit der heutigen "Chartmusik" an sich zufrieden gibt, dem reicht auch schon ein Mp3-Player. Diese Musik ist leider der letzte Scheiß !!! Rappende Dunkelhäutige in aufgemotzten Schlitten, die dickbusige Mädchen im Arm haben und "joa... joa" rufen... das soll dann musik sein...


Volle Zustimmung




Also für meine Begriffe sind die Vorurteile gegen 4-Spurgeräte nicht gerechtfertigt. Das Halbspurverfahren hat einen besseren Geräuschspannungsabstand von 2 - 3 db gegenüber der Viertelspur. Und außerdem sind die 4 Spuren so angeordnet dass sie sich elektroakustisch nicht ins Gehege kommen. Erste Seite Spur 1 und 3, zweite Seite Spur 2 und 4. Und Du kannst das Band auf beiden Seiten benutzen im Gegensatz zur Halbspur.

Abgesehen davon stört mich der leichte Rauschschleier (den ich ohnehin nur dem Kopfhöhrer wahrnehme überhaupt nicht), daß beeinträchtigt die Qualität dieser Bandmaschinen kaum.

Wenn Du einen guten Verstärker hast, dann wirst Du den Unterschied zwischen Halb,- und Viertelspur nur marginal wahrnehmen. Nur wenn Du selber aufnimmst mit Mikrofon und Deine eigenen Hörspiele produzierst hast Du schon durch die 3 DB Dynamikgewinn eine etwas bessere Qualität.



Das kann ich auch nur bestätigen. Bei meiner B77 MK II Viertelspur, die komplett revidiert ist, hört man nichts von der Gegenspur, selbst bei leisen Musikpassagen nicht.


Zebra777
Stammgast
#20 erstellt: 29. Feb 2008, 13:45
Hallo MikeDo

na das hört sich doch gut an. Ich denke viele hier übertreiben es auch mit ihren Evangelien... Was für den einen gut ist, ist für den anderen der letzte Scheiß.
DOSORDIE
Inventar
#21 erstellt: 23. Aug 2008, 12:23
Eine Tonbandaufnahme ist mp3s nur überlegen, wenn die Bitrate unter einem gewissen Punkt liegt. Die A77 kommt glaube ich bei 9,5 cm/sec bis 15 kHz, 128 kbps mp3s dürften also bei dieser Bandgeschwindigkeit ausreichen und ein Tonbandgerät hat maximal 1000 Pegelstufen, eine CD 32.000 oder so, mp3s übernehmen diese ja, ab einer gewissen Bitrate dürfte es keinen hörbaren Verlust mehr geben, jeder der was anderes sagt hat nen Hörschaden oder bildet sich das ein, das ist einfach so. Es gibt zig Internetradios die oberhalb 128 kbps senden und deshalb auch dementsprechend gut klingen, vorrausgesetzt ist IMMER, dass der Codec ins jeweilige Format gut ist bzw. direkt von CD erstellte mp3s gut gerippt sind.

Oberhalb 128 kbps kann ein mp3 Internetradiostream UKW um Einiges übertreffen, allein weil nicht bei 15 kHz Schluss ist und kein Modulationsrauschen entsteht. Auch bei DVB-S und anderen Digitalen Standarts kommt es immer auf die Bitrate an, wenn die Bitrade oder der Codec schlecht ist klingt der Stream auch schlecht.

Analogtechnik ist der Digitalen einfach unterlegen. Vielleicht wäre es mit viel Aufwand möglich Analogtechnik so hochzuzüchten, dass sie der Digitalen Überlegen oder Gleichwertig wäre, aber das wäre so teuer, dass es sich nicht lohnen würde.

Ich liebe Analogtechnik, habe selbst eine PR99 und gehe nicht ohne einen alten Sony Walkman oder einen 80er Jahre Ghetto Blaster aus dem Haus. Ich höre am Liebsten Radio mit meinem SABA Freiburg 14, mir macht das alles Riesenspass und man kann noch viel an diesen alten Maschinen selbst machen, da steckt einfach viel mehr Liebe drin. Und diese großen Tonbandspulen machen schon echt was her, ich kaufe auch alles was neu rauskommt und mich interessiert - wenn vorhanden - auf Vinyl. Meine Aufnahmen vom Fernsehen mache ich mit einem 20 Jahre alten SVHS Recorder, den nutze ich auch oft für Radioaufnahmen. Es ist erstaunlich wie gut ein 50 Jahre altes Radio klingen kann, es übertrifft manche moderne Stereo Anlage und die Optik ist einfach faszinierend. Klanglich sind die alten Medien alle super und ausgereift, ein Tonband hören macht mir viel mehr Spass als CD, aber trotzdem sind die Digitalen Medien wertemäßig und klanglich einfach besser.

Bei Tonband ist der Unterschied vom Hörbaren her so gering, dass das kaum noch auffällt. Und auch modernere Cassettendecks können Aufnahmen machen die sich vom Original so gering unterscheiden, dass ein Unterschied nur beim Genauen achten auf das Grundrauschen vorhanden ist, was bei Dolby C auch sehr gering ausfällt, Dolby S habe ich nie gehört.

Analoge Medien sind vom Hörbaren her so gut, dass sie auch zum audiophilen Hören bestens geeignet sind, trotzdem ist Digital messtechnisch viel viel besser und auch billiger zu realisieren, und man hört auch dass es nochmal n Tick besser ist.

UKW kann auch super klingen, aber die ganzen Popsender klingen absolut mies und dann behaupten hier Leute, die Qualität von Digitalradio und Internetstreams sei mies. Das is totaler Schwachsinn, denn auch UKW Radio ist doch schon voll digitalisiert, es gibt kein analoges Radio mehr, bis zum Transmitter geschieht doch alles Digital, nur das Signal vom Transmitter zum Radio ist noch analog und leider wird auch das irgendwann abgeschaltet werden.

Beim analogen Fernsehen ist es doch genauso, bis zur Ausstrahlung geschieht doch alles Digital.

Und das Gegensprechen bei 4 Spur Tonbandgeräten wird bei erhöhter Geschwindigkeit stärker, mir hat auch mal jemand erklärt warum, aber ich komm grad nicht drauf. Der Frequenzgang breitet sich aus, und der Sound an sich ist bei höherer Geschwindigkeit um Einiges besser, weil auch die Höhenempfindlichkeit des Bandes abnimmt, 2 Spur Maschinen sind aber gegen alle Aussagen hier um Einiges besser, man hört das deutlich weil nämlich die Spur viel breiter ist und dadurch das Rauschen stark reduziert wird, meine PR99 hat Schmetterlingsköpfe, da kann man die Spurbreite voll ausnutzen und mächtig übersteuern ohne dass irgendwas zerrt, da kriegt man vom Rauschen nicht mehr viel mit und es klingt erhaben, dazu die geilen Aluspulen.

Trotzdem würde ich niemals behaupten, dass Analogmedien besser sind als Digitale. Ich höre viel lieber analog und es macht mir auch viel mehr Spass, aber trotzdem ist digital besser.

Ich hab jetzt nen DAT Walkman und mal ein paar mp3s auf eine DAT Cassette kopiert, die ich schon Einige Jahre habe und ich war schockiert wie schlecht die klingen, das liegt aber auch an deren Herkunft, ich hab sie illegalerweise mal von irgendwelchen Tauschbörsen gezogen oder auf LAN Parties von Bekannten runtergeladen, da weiß man dann ja auch nicht wo sie herkommen, möglicherweise hat sie jemand von einer gebrannten Audio CD die von mp3s gebrannt wurde nochmal in mp3 umgewandelt oder sowas, dann klingts auch scheiße, aber wer immernoch behauptet - vorrausgesetzt man macht es richtig - Tonband ist mp3 Überlegen der hat echt keine Ahnung. Ich hab noch keinen mobilen mp3 Player gehört der mich überzeugt und ich bin auch der Meinung meine alten Walkmans klingen besser, hab hier auch schon Streitgespräche entfacht, aber da sind auch einfach Dinge wie Lautstärkebegrenzung und eine zu geringe Ausgangsleistung an den Endstufen für gute Kopfhörer, die zu wenig Wirkungsgrad haben, die alten Walkman haben teilweise deutlich mehr und gehen dadurch auch viel lauter, aber da is auch viel mehr Platz drin und die fressen mehr Batterie. Hier zuhause, wenn ich über meinen PC digital an meinen AKAI AM75 mp3s höre, die gut gerippt sind, höre ich zum Original aber keinen Unterschied, bei Analogtechnik gibt es immer einen Unterschied, weil keine Bandmaschine einen so kerzengeraden Frequenzgang erzeugen kann wie ein digitales Aufnahmegerät auch wenn sie noch so gut eingemessen ist. Das ist einfach Fakt.

Ob UKW oder Interneteradio oder sonstwas fürn Standart... Die meisten Sender benutzen Kompressoren um die Lautstärke künstlich anzuheben, zusätzlich wird die EQ Kurve verändert und Raumklangeffekte hinzugefügt. Es ist nicht so einfach mal einen Sender zu finden, wo die Musik so rüberkommt, dass sie zumindest noch gut klingt, man muss dann meistens auf die Kulturwellen zurückgreifen. Ich habe mal Jazzradio Berlin über Internetstream gehört, das ist ja nicht zu ertragen, niemand der ernsthaft Jazz mag würde diesen Sender unterstützen, nicht nur dass die Heavy Rotation wie bei Dudelsendern unerträglich ist, es ist auch der Sound der total verstümmelt ist und das liegt nicht an UKW, DVB oder Internetstreaming sondern einfach nur daran, wie das Tonsignal im Endeffekt auf die Frequenz/den Stream geschickt wird. Es ist unverantwortlich gute Musik so kaputt zu machen, aber scheinbar stört es keinen.

Ich liebe die A77 ich habe sie Jahrelang selbst gehabt und überlege heute mir wieder eine zu kaufen, einfach weil sie was Gemütliches hat und toll klingt.

Viel Spass beim Kopieren worauf auch immer. Ich würde zur Aufnahme einen HiFi VHS Recorder empfehlen, das Tonsignal was die liefern ist CD nah und hat einen Rauschabstand, der digitalen Medien ähnelt, von da aus kannst du dann auf Cassette und Tonband kopieren. Oder erst digital am PC, da dann mit Software schneiden und das dann auf Tonband aufnehmen.

LG, Tobi
CyberSeb
Inventar
#22 erstellt: 23. Aug 2008, 14:25
Tobi, danke! Schön gesagt und sehr, sehr wahr.



Gruß
Sebastian
DOSORDIE
Inventar
#23 erstellt: 23. Aug 2008, 15:22
Schön, wenn man Zustimmung bekommt... Wie gesagt, ich mag die alten Maschinen auch sehr sehr gerne, ich würde sogar sagen, das ist ein großer Teil meines Lebens und wahrscheinlich würde ich ohne all das Zeug Depressionen kriegen, weil mir das alles so sehr ans Herz gewachsen ist und mich glücklich macht. Natürlich sind Menschen in meinem Umfeld wesentlich wichtiger als das, aber trotzdem würde mich niemand dazu bringen das Alles weg zu geben. Es gibt hier nur einfach Leute die sich an Tatsachen festhalten, die einfach nicht wahr sind und das ärgert mich tierisch, denn man darf nicht stehen bleiben.

Es wird immer darüber geredet wie achsogut die alte Technik doch war und das stimmt ja auch, aber viele vergessen, dass sie auch ein Schweinegeld gekostet hat. Für die paar Euro die man heute einen gebrauchten PC zusammenbauen kann oder sogar zu irgendwelchen Handyverträgen dazukriegt und dazu ein Brüllwürfel Soundsystem für 80 Euro, war es früher nicht möglich auf diesem Niveau Musik zu hören (Ich sage nicht dass das das Non Plus Ultra ist, aber ich bin manchmal wirklich erstaunt - trotz all den Reden gegen diesen Billigscheiß hier im Forum - wenn ich bei Freunden bin wie gut der Sound für das Geld dann doch ist), da ist früher vielleicht ein Telefunken Kofferradio bei rausgesprungen, die waren ja auch spitze, ich hab eins für die Arbeit, aber wie gesagt waren sie auch schweineteuer. Einen Empfänger mit diesen Eigenschaften findet man heute nur noch in Autoradios, leider. Man muss aber auch bedenken, dass es früher wesentlich weniger Ortssender gab und man deshalb oft auf die der anderen Bundesländer zurückgreifen musste, man brauchte also einen starken Empfänger, denn Kabel gabs ja zu der Zeit noch nicht. Heute hat so ein altes Radio dann den Vorteil, dass man mehr Auswahl hat als die anderen mit ihren Quäkel 10 Euro Radios haben, besseren Sound und bessere Verarbeitung aber 250 Mark für ein Kofferradio ist schon happig, vor allem für die Arbeit, heute kauft man das gebraucht aufm Flohmarkt und macht sich um den Neupreis keine Gedanken mehr.

Meine These mit den Walkmans bezieht sich auch nur auf ein paar vereinzelte High End Modelle, die ein halbes Vermögen gekostet und vor der Epoche der Earplugialisierung gebaut wurden, deshalb haben die auch richtig Leistung, ich habe mich aber in einem anderen Thread belehren lassen, dass es tatsächlich mp3 Player mit 2x23 mW geben soll und das wäre dann noch einiges mehr, als meine Walkmans haben, ich dachte die Grenze läge bei diesen neuen Geräten so bei 2x4 mW, ich weiß das zumindest vom Ipod, er wird mit dieser Leistung angegeben, 2x23 mW... da dürften eigentlich keine Wünsche mehr offen bleiben, reicht mit Koss Porta Pro sogar für den Hirntod des Nachbarn in der Straßenbahn, aber ich glaub voll aufdrehen würd ich den nicht, wenn der Schutz erstmal geknackt ist, meine Walkmans dreh ich auch nie lauter als 6, bei leise aufgenommenen Cassetten 7, also von 10.

LG, Tobi
Magnolia
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 23. Aug 2008, 20:36
Kurz gefasst: Wenn ich auf eine MX-S aufnehme, hilft auch kein Upsampler der CD mehr.
DOSORDIE
Inventar
#25 erstellt: 23. Aug 2008, 21:38
Wenn du meinst... Dann musst du mir mal erklären von wo du dein musikalisches Material hernimmst? Master DAT Bänder und SACD oder wie?

LG, Tobi
Magnolia
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 24. Aug 2008, 18:36
Tobi, ich nehme von Tonbändern oder auch von Schallplatten auf. Das Ergebnis zählt und das ist hervorragend.

Ich verstehe nicht wie man die bewährte Tonband-Technik so schlecht reden kann. Sie ist nach wie vor das Maß aller Dinge und ich setzte Wert auf Qualität.
CyberSeb
Inventar
#27 erstellt: 24. Aug 2008, 18:45
Hm nein. Jeder billige Laptop oder PC von heute übertrifft eine hochwertige Bandmaschine von damals mit Leichtigkeit. Eine Studiomaschine vom Kaliber "Studer" ist da sicherlich eine härtere Nuss, aber man darf auch nicht vergessen, was die damals gekostet haben!

Eine Schallplatte ist vom Frequenzgang schlecht genug, dass man sie problemlos mit Tonband/Kassette aufnehmen kann.

Ich liebe die gute Analogtechnik ja auch - sogar sehr. Darum stehen hier 3 Revox Bandmaschinen herum, 3 Plattenspieler (am Dachboden nochmal 7 oder so), und anderer "Kram". Auch habe ich erst viel Geld investiert, um Schellackplatten gut abzuspielen. Ganz zu schweigen von meinem Dual-Traumplattenspieler, der nicht billig war. Herrjeh, ich möchte sogar eine Nachbaunadel für 100 Euro aus Japan importieren ...

Unsinn? Nein - es macht einfach Spaß. Ich liebe ältere, hochwertige, v.a. deutsche Geräte vor 1975. Auch habe ich vieles auf CD, meistens läuft jedoch die Platte. Irrational, ja! Aber so sind wir hier ...

Gruß,
Sebastian
Onkel_Siggi
Stammgast
#28 erstellt: 24. Aug 2008, 18:58

CyberSeb schrieb:

Unsinn? Nein - es macht einfach Spaß. Ich liebe ältere, hochwertige, v.a. deutsche Geräte vor 1975. Auch habe ich vieles auf CD, meistens läuft jedoch die Platte. Irrational, ja! Aber so sind wir hier ...


Sehe ich ganz genauso!
Diese Aussage unterschreibe ich gerne!

Gruß
Siggi
DOSORDIE
Inventar
#29 erstellt: 24. Aug 2008, 20:16
Genau das ist es. Alleine die Optik und die Verarbeitung dieser Geräte ist großartig. Und sie klingen ja auch super, aber eben nicht besser als Digital, dafür aber anders. Vielleicht ist es auch oft das. Ich empfinde den Sound von alten Jazzaufnahmen auf Schallplatte oft viel angenehmer als Remasters auf CD.

Der Punkt ist, dass die mögliche Qualität von analogen Medien völlig ausreichend ist um gut Musik zu hören, die Leute die eine gute LP abmischen geben sich halt wirklich Mühe, im Gegensatz dazu wird die mögliche Qualität einer CD oftmals nicht voll ausgenutzt und eher auf Lautstärke und Billige Plastikanlagen ausgelegt, deshalb behaupten auch viele analog klingt besser, würde man aber eine CD so abmischen wie viele gute LPs abgemischt sind und sie dann direkt vom Masterband so pressen, würde sie auch dementsprechend besser klingen als eine LP, weil kein zusätzliches Rauschen und keine zusätzlichen Verzerrungen entstünden.

In der Praxis sieht es aber ganz anders aus, ich fühle mich mit modernen Medien nicht halb so wohl, wie mit einem schönen Vinyl, einem Tonband oder einer Cassette, da steckt irgendwie einfach mehr Leben drin. Was Irgendwelche Computer für Messwerte ausspucken ist mir eigentlich ziemlich egal, aber dass ein digitales Medium immer perfekt klingen kann wissen wir ja jetzt, die Vorraussetzungen sind gegeben, man muss nur das Beste daraus machen, das liegt aber an den Menschen die hinter den Reglern sitzen und davor noch an denen, die die Musik einspielen.

Umso erstaunlicher und toller finde ich es, wenn ich eine alte Platte auflege, mich Hinsetze und perfekten HiFi Sound erlebe, der nicht mal in der Innenrille zerrt und wo man kaum Knacken hört, da geht mein Herz auf und da freue ich mich, dass so ein altes simples System zu so etwas fähig ist, ohne einen besonders teuren Tonarm, Tonabnehmer oder Plattenspieler zu besitzen, aber allein die Optik und den Vorgang die Platte aufzulegen und dabei zuzusehen wie sie sich dreht, das hat alles was Magisches und das kann Digitaltechnik nicht. Mein DAT Walkman klingt perfekt und manchmal ist mir das zu perfekt, zu brilliant, ich empfinde so ein sanftes Bandrauschen im Hintergrund oft sogar als angenehm und Platten klingen irgendwie immer wärmer, als CDs, weil sie mittenbetonter sind, das liegt aber auch sicher am System, wobei die Aufnahmen der 80er auch sehr offen klingen und eher hohenbetont sind, liegt aber am Digitalen Mastering, da haben sie sich schon nicht mehr so viel Mühe gegeben Platten abzumischen, wahrscheinlich auch um den Verkauf der CD zu fördern. Mir fällt es öfter auf dass auch DMM Pressungen aus den End 80ern ziemlich unsauber klingen, vor allem zur Innenrille hin, also alles was so in Mainstream geht, es liegt aber nicht am Plattenspieler, ich hab ja mehrere und auch bei Anderen höre ich das deutlich.

Im Gegensatz dazu klingen alte Jazz Platten aus den 60ern immer sauber und lupenrein, aber eben eher mittenbetont und warm.

Ich hab gestern vom Nachbarn unerwartet 200 LPs und Maxis geschenkt kriegt, alles von Anfang der 70er bis Ende der 80er, Größtenteils so Anfang bis Mitte 80, viel Prog Rock, aber auch Sachen wie Don't go von Yazoo als Maxi und sehr viel unbekanntes Zeug, Ich habe den ganzen Tag Musik gehört, die ich nicht kenne, es ist viel Mist dabei, aber auch sehr viel Gutes, was ich auch nicht besitze, es ist immer toll, etwas neues Kennezulernen, auch wenn es schon alt ist, aber ich mag die alte Musik sowieso viel lieber als die neue. Ich habe mir gestern Abend meinen Plattenspieler ins Schlafzimmer geholt, die FH7 dort aufgestellt und dann einen Stapel Platten mit Covern die ich ansprechend fand aus dem Haufen zusammengesucht, natürlich alles Interpreten, die ich nicht kannte, bis ich fast eingeschlafen bin. Heute Morgen gings dann direkt weiter und ich bin immernoch dran. Der Stapel der ausselektierten LPs ist wesentlich größer als der Platten, die ich gut finde, aber es ist ein Haufen Zeug und Sachen wie Judie Tzuke oder Nectar oder für mich Neuentdeckungen wie Utopia sind echte Schätze. Das Zeug ist aus Wohnungsauflösungen, deshalb ist auch Rick Astley und Discokrams dazwischen, aber Never Gonna Give You Up war - finde ich - ein schöner Titel, nur werde ich die Scheibe wohl nicht behalten, weil das alles so totgedudelte Radiomusik ist.

Ein Großteil der Platten ist im Bestzustand, viele Platten sehen aus als seien sie nie gespielt.

Neulich ist mir das mit CDs passiert, es waren zwar nur so 20 Stück oder so und teilweise auch schöne Musik dabei, aber ich hab in die meisten einmal reingehört und den Rest verschenkt, die meisten CDs die ich im Regal stehen habe packe ich so gut wie nie an, weil das was ich davon mag habe ich alles auf Cassetten oder Band aufgenommen, weil das Gefühl einfach schöner ist.

Also @ Magnolia, niemand macht diese wundervolle alte Technik schlecht, aber wir müssen nunmal der Tatsache ins Auge sehen, dass eine Entwicklung stattgefunden hat, die das Konsumverhalten und die Qualität der Musik nicht unbedingt gefördert hat, aber die Möglichkeiten in guter Qualität Musik aufzuzeichnen und abzuspielen sind doch wesentlich billiger und einfacher als sie noch vor 30 Jahren waren und das in besserer Qualität mit nachweislich besseren Messwerten.

@CyberSeb, wies bei ner Laptopsoundkarte ist weiß ich nicht, aber meine Eltern haben ein Aldinotebook und ich habe die mal an meinen AKAI Verstärker angeschlossen, der Sound klang irgendwie verwaschen und da war ein sehr lautes Grundrauschen, das auch bei ausgeschalteten Analogeingängen immer die Lautstärke wechselte und Störgeräusche hervorrief wenn die Festplatte arbeitete oder die Maus hin und herbewegte. Das Notebook ist etwa 1 1/2 Jahre alt und es ist vom Preis Leistungsverhältnis wirklich nicht zu toppen und es mag auch sein, dass die Soundkarte einen gerade Frequenzgang schafft, aber der Rest scheint mir doch nicht so perfekt, ich kann mir vorstellen, dass da ein gutes modernes Tapedeck mit Dolby C oder S oder eine große Tonbandmaschine mit 19 oder gar 38 cm/sec evtl. noch überlegen ist, ich denke das liegt auch am Wandler, vielleicht hat der nicht so eine gute Darstellungskraft und gibt das Signal nicht so aus, wie es eine gute Soundkarte tut, bei PCI Karten mag das anders sein, da klingen auch schon die günstigeren ziemlich gut, aber ich glaub beim Notebook muss man noch immer ziemlich tief in die Tasche greifen um dort etwas gleichwertiges zu bekommen, ich bin allerdings kein PC Spezialist, ist jetzt auch ein reiner Erfahrungsbericht, korrigier mich, wenn es anders sein sollte. Ich hab ein älteres Thinkpad, für Saufpartys am Ghetto Blaster ist das ideal, aber an der Stereoanlage macht es keine gute Figur.

Meine Audigy 2 ist da schon was anderes, die klingt ziemlich perfekt, auch über ihren internen Analogausgang. Trotzdem hab ich sie lang nicht so gern, wie meine analogen Schätze. Da steckt mehr Seele drin und irgendwie auch mehr Liebe zum Detail. Aber wahrscheinlich auch einfach, weil sie dazu gemacht sind Musik zu aufzuzeichnen und zu reproduzieren, ein PC hat einen ganz anderen Sinn und Zweck, Musik oder Video sind da nur nette Nebeneffekte.

Und jetzt hab ich mich glaub ich auch schon wiederholt.

LG, Tobi

Ich belass es jetzt erstmal dabei
CyberSeb
Inventar
#30 erstellt: 24. Aug 2008, 20:42
Hi Tobi,

danke für Deinen Beitrag! Man sollte ihn im Forum oben anpinnen, denn Du sprichst mir (und anderen hier sicherlich) aus der Seele ...

Was die Soundkarten in Laptops angeht, kenne ich nur zwei (Apple iBook und MacBook). Diese sind sicherlich nicht überragend, aber Grundrauschen oder Einstreuungen von anderen Komponenten gibt es da nicht. Es kommt sicherlich immer darauf an, wie der Hersteller das Platinenlayout erstellt hat. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass viele Hersteller die Soundchips nicht nahe der Buchsen legen, da sie einfach "irgendwo" vom Layoutrouter hingepflanzt werden. Das führt dann zu Störungen. Eine USB-Soundkarte hat da ganz klare Vorteile.

Ein ganz wichtiger Punkt ist doch der: was kann man heute nicht alles in Software machen? Mal abgesehen von den Aufnahmequellen (also Soundkarte ...) kann man ein komplettes Tonstudio im Computer abbilden. Früher war das nur mit wahnsinniger Hardware möglich.

Auch die Verwaltung von kompletter Musiksammlungen ist am Computer dank billigem Speicherplatz einfacher denn je. Mein Vater hat alle CDs auf dem Rechner, die Schallplatten von früher habe jetzt ich.

Ich will keine Analog-Digital-Diskussion anfangen.

Der Hifi-Krempel hier ist sicherlich bei den meisten Liebhaberei, anders kann man es nicht erklären. Und ich finde es schön, dass sich viele auch mit den älteren Medien befassen, siehe auch im Klassiker-Unterforum. Und auch gerade da sind viele Leute, die hifimäßig auf dem Boden geblieben sind. Man muss aber aufpassen, das kann sehr schnell ausarten.

Gruß
Sebastian
DOSORDIE
Inventar
#31 erstellt: 25. Aug 2008, 09:07
Ja das stimmt, ab dem Punkt wos von High End zu Voodoo geht. Bei digital sind die Veränderungen zwischen einem 30 Euro DVD Player und einem teuren CD Player deartig gering, dass sie mich nicht weiter interessieren ab einem gewissen Betrag finde ich es albern, noch mehr Geld in bestimmte Komponenten zu stecken, ich glaube das ist dann auch mehr Einbildung da irgendwas zu hören als alles Andere. Bei Analogtechnik hört man schon derbe Unterschiede, wenn man ein bisschen mehr Geld ausgibt, allerdings hört es da bei mir auch im Mittelklasserahmen auf.

Ich habe mutwillig Konsumergeräte, weil es mir um die Musik geht und nicht um den Sound. Der Sound bei mir ist ausreichend gut, finde ich zumindest, er reicht um damit Musik zu geniessen. Ich finde Klang bis zu einem gewissen Punkt auch wichtig, er darf ein gewisses Niveau nicht unterschreiten und Quäkelnde Handys oder Duschradios ertrage ich nicht mehr. Und auch Laptopspeakers kann ich garnicht ab, aber irgendwann artet es einfach aus nämlich da wo man die Musik vergisst und nur noch nach der Edelplatte jagt. Ich habe hier einige teure Pressungen und die klingen auch wirklich gut, aber es gibt auch viel Pop und Beat Musik aus den 60er Jahren die ich sehr schön finde, und es war damals zwar möglich Musik in guter Qualität aufzunehmen, aber im Pop und Rock Bereich hat man da erst Ende der 60er wirklich Wert drauf gelegt.

Dadurch die Tracks nachträglich auseinanderzunehmen und neu abzumischen, sie digital zu bearbeiten, hat man vielleicht einiges verbessert, aber auch vieles verhunzt. Viele High End Freaks boykottieren diese Musik nun sicherlich, weil sie klanglich einfach zu schlecht ist, viele Aufnahmen sind ja auch nur Mono. Und so ist es auch oft mit späterer Popmusik oder Punkrock und irgendwelchen kleineren Bands die einfach nicht die Möglichkeiten hatte hochwertige Aufnahmen zu machen. Ich könnte das nicht, es gibt einfach zu viel gute Musik und ich brauche keine Anlage die gnadenlos alles aufdeckt, damit es mir keinen Spass mehr macht die dennoch schöne Musik zu geniessen, das tut der AKAI mit billigen Magnat Monitor 880 Boxen schon genug.

Und nochwas: Was nützt die beste Quelle, wenn man einen schlechten Endverstärker hat? Moderne Ghetto Blaster und mp3 Handys klingen einfach nicht, dazu haben die Radiorecorder ein hässliches Design und einen schlechten Empfänger, aber sie sind für nicht viel Geld zu bekommen. So ein CD Ei gibts im Supermarkt bereits für 30 Euro, das kann doch garnix taugen, spielt aber mp3 CDs ab. Nun, da lege ich lieber eine Cassette in einen meiner alten Ghetto Blaster ein und wundere mich, wie geil und Detailreich die alten Plastikkisten spielen, wie robust sie gebaut sind, was für tolle Empfänger sie haben, was sie auch für einen guten Phono Entzerrer Vorverstärker integriert haben wenn man einen Plattenspieler anschliesst, und freue mich, dass damals schon an einen Line In gedacht wurde damit Freunde ihre mp3 Player anschliessen können. Der Boomblaster von JVC hat kürzlich am See versagt, als meine Kumpels ein House Set auf Planet Radio hören wollten, da hab ich meinen alten JVC M70 von 1981 rausgeholt, beim Boomblaster kam nur Rauschen und leise der Sender, mit dem M70 habe ich mit ein bisschen Antennen drehen volle Empfangsleistung gehabt - Stereo ohne Rauschen, phenomenal und ein ganz toller Klang. Der Boomblaster kann zwar die Erde zum Beben bringen, aber wirklich detailreich spielt der nicht und vor allem klingt er ab einer gewissen Lautstärke undeutlich und die Batterien gehen schnell leer. Man darf aber auch nicht vergessen, dass ein Gerät wie der Boomblaster vor beinahe 30 Jahren nicht realisierbar gewesen wäre, mittlerweile gibt es ihn für 160 Euro und dafür ist er wirklich wahnsinn. Ein guter Ghetto Blaster hat in den 80ern beinah einen Monatslohn gekostet, für 160 Mark (ich rechne das mal direkt so um, weil der Wert des Geldes sowieso stark abgenommen hat) hat man vielleicht einen Mr. Hit bekommen.

Meine Kabel sind mir egal, beim Boxenkabel muss der Querschnitt stimmen, Cinchkabel müssen, wenn sie zum Plattenspieler gehen geschirmt sein, generell dürfen sie keine Induktive, Kapazitve oder ohmsche Wirkung haben, zumindest nicht so dass sie störend auffallen, wenn das alles gegeben ist, dann hört man den Unterschied nicht, ich gebe jedenfalls keine hunderte von Euro für gute Kabel aus und mit dem Querschnitt für Boxenkabel ist es in den letzten Jahren auch stark übertrieben worden.

So, ich ess jetzt erstmal was. Hab grad Zwangsurlaub, Zeitarbeit und so, das ändert sich aber wohl bis morgen.

Es ist mir bei den Laptops nicht nur ein hohes Grundrauschen aufgefallen, sondern eben auch ein verwaschener Sound, so als wäre die Soundausgabe leicht "beschnitten", es klang nicht so sauber wie am PC. Ich meine damit jetzt nicht das Grundrauschen, sondern das eigentlich Audiosignal. Kann aber auch sein, dass ich mir das nur einbilde. Apple ist da sicher besser.

LG, Tobi
ruedi01
Gesperrt
#32 erstellt: 25. Aug 2008, 09:46
Auch wenn sich der TE schon länger nicht mehr gemeldet hat, sage ich jetzt auch mal was dazu.

So wie der TE habe ich das auch mal gemacht, vor rund 25 Jahren...

Aber dieses Verfahren ist aus heutiger Sicht schlicht weg nur noch als umständlich und qualitativ wenig überzeugend zu bezeichnen.

DOSORDI und CyberSeb haben im Prinzip das Meiste schon angesprochen.

Die qualitativ beste Möglichkeit heute Radio zu empfangen ist digital, via DVB-S oder DVB-C. Die sehr hohe Datenrate sorgt auch beim verlustbehafteten MPEG2-Format dafür, dass die Qualität praktisch vom nicht komprimierten PCM nicht mehr zu unterscheiden ist. Man kann den Datenstrom absolut verlustfrei auf die Festplatte aufzeichnen. Dafür benötigt man (neben dem entsprechenden Anschluss ans Kabel oder einer Satellitenempfangsanlage) lediglich eine entsprechende Empfangkarte für den (idR. bereits vorhandenen) PC. Kostenpunkt irgendwo zwischen 50 und 130 €, je nach Anbieter und Ausstattung.

Die MPEG2-Files können dann verlustfrei weiter verarbeitet werden bis zur Audio-CD. Da kommt kein noch so teures Tonbandgerät und kein noch so gutes Kassettendeck dran.

Selbst bei analogem UKW-Rundfunk kann man per PC aufzeichnen. Viele analoge TV-Karten verfügen über einen UKW-Rundfunkempfänger. Damit kann man digital auf die Festplatte aufzeichnen. Entweder komprimiert oder unkomprimiert, wie man möchte. Das ist etwas umständlicher, da hier ein analog-/digital-Wandler benötigt wird. Dieser Wandler kann als Hardware direkt in der TV-Karte eingebaut sein oder aber per Software gesteuert über die CPU, was heute bei den leistungsfähigen CPUs absolut kein Problem mehr ist.

Ich würde mich mit der veralteten Analogtechnik heute nicht mehr rumschlagen, es macht einfach keinen Sinn mehr. Außer man ist hoffnungslos verliebt in diese alte Technik.... Und spotbillig ist die Digitaltechnik auch noch....wenn man bedenkt, was ein gutes Tapedeck und eine Spitzen Tonbandmaschine wie die A77 mal gekostet haben....:D

Gruß

RD
DOSORDIE
Inventar
#33 erstellt: 25. Aug 2008, 10:33
Die in TV Karten integrierten UKW Empfänger würde ich aber nicht empfehlen... Ich hab eine Hauppauge Win TV Primio FM, sowohl bei TV Empfang als auch bei Radio Empfang habe ich starke Störgeräusche durch CPU und HD (ausser über Scart, aber da kommt der Ton vom Videorecorder), weiß nicht, ob das bei neueren Karten mittlerweile besser ist, zur Aufzeichnung von UKW Signalen empfehle ich deshalb einen externen UKW Tuner, allerdings wenn man über Kabel hört sollte man unbedingt einen Mantelstromfilter zwischenschalten sonst brummts in den meisten Fällen, ansonsten halte ich eine DVB Karte für wesentlich sinnvoller, weil da nicht nur Ton sondern auch Bild besser ist, da es direkt als digitaler Stream an den Bildschirm weiterverarbeitet wird, das Bild ist dann so glockenklar, dass sich einige Fernseher sogar noch eine Scheibe davon abschneiden können, bis auf die Artefakte aber das liegt an der Bitrate des Senders.

Auch so ein billiger DVB Receiver hat wahrscheinlich eine bessere Soundausgabe als jeder UKW Tuner, aber er hat wesentlich weniger Charme. Ja und ich gebs zu, ich bin sowas von verliebt in diese alte Technik, dass ichs garnicht in Worte fassen kann, aber das ist auch gut so, denn irgendwas muss man ja lieben. Ich bin auch froh, dass es hier genug Leute gibt, denen es genauso geht.

LG, Tobi
dobro
Inventar
#34 erstellt: 25. Aug 2008, 11:03
Hallo Zebra777,

ich selbst nehme auch hin und wieder noch Sendungen aus dem Radio auf. Ich habe bis hierher nicht den ganzen Thread gelesen und entschuldige mich für mögliche Doppelnennungen. Ich nehme auf meinen PC die gesamte Sendung auf und schneide anschließend entweder analog oder digital (erstelle mir dann eine CD).

Ich habe eine externe Soundkarte von alesis und nehme zeitgesteuert über den audiograbber oder, wenn ich quasi daneben sitze, über audacity auf. Du nimmst quasi verlustfrei auf und kannst danach sowohl auf Tonband / Kassette überspielen oder dir eine CD z.B. für´s Auto oder für die heimische Anlage oder dir mp3´s für den mp3-Player erstellen.

Gruß
Peter
ruedi01
Gesperrt
#35 erstellt: 25. Aug 2008, 11:05
DOSORDIE schrieb:


Die in TV Karten integrierten UKW Empfänger würde ich aber nicht empfehlen... Ich hab eine Hauppauge Win TV Primio FM, sowohl bei TV Empfang als auch bei Radio Empfang habe ich starke Störgeräusche durch CPU und HD (ausser über Scart, aber da kommt der Ton vom Videorecorder), weiß nicht, ob das bei neueren Karten mittlerweile besser ist, zur Aufzeichnung von UKW Signalen empfehle ich deshalb einen externen UKW Tuner


Da sprichst Du ein Problem an, das durch die meist mangelhafte Abschirmung der TV-Karten und der Empfangsteile begründet ist. Analoger Empfang im PC ist nun mal nicht optimal. Ein externer Empfänger wäre da sich eine Lösung.


Auch so ein billiger DVB Receiver hat wahrscheinlich eine bessere Soundausgabe als jeder UKW Tuner, aber er hat wesentlich weniger Charme.


Na ja, die meisten (billigen) DVB-Standalones haben doch sehr einfache Wandler und noch einfacher aufgebaute analoge Ausgangsstufen eingebaut. Da könnte ein richtig guter UKW-Tuner (optimaler Empfang vorausgesetzt) noch einen qualitativen Vorsprung haben, aber wofür gibt es externe Wandler?

Außerdem spielt das bei der Aufnahme über den PC (mit eingebauter DVB-Karte) keine Rolle, da hier ja nicht gewandelt wird, sondern der Bitstream 1 zu 1 auf der Festplatte aufgezeichnet wird.


Ja und ich gebs zu, ich bin sowas von verliebt in diese alte Technik, dass ichs garnicht in Worte fassen kann, aber das ist auch gut so, denn irgendwas muss man ja lieben. Ich bin auch froh, dass es hier genug Leute gibt, denen es genauso geht.


Ja, ich auch. Aber ich musste mich dann doch der Erkenntnis beugen, dass die Zeit wirklich mittlerweile vorbei ist. Digitaltechnik ist – vorausgesetzt die Encodertechnik und die Bitrate stimmt – jedem analogen Heim-Equipment dermaßen überlegen. Und deutlich preiswerter ist es auch noch.

Mit einer Ausnahme vielleicht, der Schallplatte...aber hier liegt das Problem ganz woanders...

Gruß

RD
ruedi01
Gesperrt
#36 erstellt: 25. Aug 2008, 11:07
...wie dobro es beschrieben hat, geht es mit UKW-Rundfunk vielleicht am besten, wenn die Qualität stimmen soll.

Man was hätten wir uns vor 25 Jahren nach so einer Technik die Finger geleckt...

Gruß

RD
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