Vorverstärker für Plattenspieler

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Zebra777
Stammgast
#1 erstellt: 29. Feb 2008, 17:46
Hallo Plattenspielerfreunde

ich habe mal eine Anfängerfrage. Ich habe mir den Project RPM 5 Plattenspieler gekauft, auf dem ein Ortofon 510 MK II Tonabnehmer verbaut ist. Jetzt habe ich natürlich schon den guten Rat bekommen, bei einem Plattenspieler in dieser Preisklasse (500 €) auf jeden Fall auf die Nadel 540 MK II aufzurüsten (kostet noch mal 170 €). Soll aber bedeutend besser klingen...

Jetzt habe ich einen AVR von Onkyo (TX-SR 804e / 1,5 Jahre auf dem Markt / top getestet / 1.000 € Klasse / mit Phonoeingang). Man hat mir geraten, trotz des Phonoeingangs meines Verstärkers zusätzlich noch einen Phono-Vorverstärker zu kaufen. Angeblich klingt alles dann "noch besser".

Könnt ihr mir beschreiben, ob ein zusätzlicher Vorverstärker den Klang irgendwie beeinflusst (positiv). Welche Preisklasse müsste ich dann wählen (falls überhaupt notwendig)???

Lieben Dank für eure Einschätzung...
Stefan


[Beitrag von Zebra777 am 29. Feb 2008, 17:48 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#2 erstellt: 29. Feb 2008, 17:57
Moin Stefan ,als aller Erstes täte ich deinen Plattenspieler mal in aller Ruhe an deinen Onkyo anschließen an dessen Phono Eingang mit der jetzigen Nadel und eine zeitlang genau so betreiben .

Und wenn DIR ganz persönlich was an dem Klang nicht passt ,dann täte ich mich mit Nadelaufrüstung oder externen Phono Vorverstärker befassen .
Es mag ja alles gut gemeint sein ,was dir da geraten wird ,nur sind "Verbesserungen " immer subjektiv und was andere als Fortschritt sehen ,ist dir vielleicht von der Wirkung her viel zu teuer .

Geld zum Fenster raus geworfen ist schnell und enttäuscht ist man auch schnell ,ergo nur dann was versuchen zu ändern wenn DU wirklich unzufrieden bist .

Die vorgeschlagenen Maßnahmen können durchaus was verbessern ,die Frage ist nur ob DU diese Verbesserung auch als so gravierend empfindest ,als das sie sich lohnen würden .

Gruß Haiopai
Capitol
Stammgast
#3 erstellt: 29. Feb 2008, 18:03
Hallo Zebra! Ob es besser klingt hängt davon ab wieviele Euros du ausgeben möchtest.Ist der Phonoeingang vom Onkyo nicht gut genug? Frage doch mal ein Händler ob er dir einige Vorverstärker ausleiht um dann zu Hause in Ruhe zu testen. Ich meine die Dinger von NAD oder Projekt die kosten um die 100 Euro. Der Cambrige soll auch gut sein. Ich habe ein NAD PP2,ROTEL 970BX und SUPA 2.0. Gruss Uwe
majordiesel
Stammgast
#4 erstellt: 29. Feb 2008, 18:16
In der Regel sind Phonoeingänge bei heutigen Verstärkern nicht mehr vorhanden oder werden wie Stiefkinder behandelt, und so klingen sie dann auch;)!
Trotzdem würde ich testen wie meine Vorredner schon gesagt haben, würde noch den project Phonobox mk II mit einbeziehen. der pre hat bei mir den eingang eines rotel ra-01 und eine nad pp2 verdrängt.
viel erfolg!
grüße
markus
Zebra777
Stammgast
#5 erstellt: 29. Feb 2008, 18:49
Naja das einzige was mir auffällt ist das ich beim AVR die Lautstärke etwas höher drehen muss, wenn ich Platten höre. Ist das normal??? Der Klang ist o.k.
lini
Inventar
#6 erstellt: 29. Feb 2008, 19:54
Z777: Ja, das ist ziemlich normal. Ein Hauptgrund ist, dass der MM-Phono-Eingang mehr Spielraum erfordet. Schließlich weiß der Hersteller ja vorher nicht, welcher Tonabnehmer dem Eingang zuspielen wird - und die Ausgangspegel verschiedener, für MM-Eingänge gedachter Tonabnehmer sind deutlich unterschiedlicher als etwa bei modernen Line-Quellen: High-Output-MCs liegen eher so bei 2 mV, typische Hifi-MMs bei 4 - 6 mV - während das ein oder andere DJ-MM auch gerne mal 8 - 10 mV erreicht...

Ein weiterer wichtiger Grund sind unterschiedliche Aussteuerungsmöglichkeiten der verschiedenen Medien in Verbindung mit den Eigenschaften der zugehörigen Aufzeichnungs- und Abspielgeräte. Digital-Audio-Geräte und -Medien sind da unproblematischer: Da kann man ohne Kompatibilitätsprobleme die maximale Aussteuerung ausnutzen - denn auch dem billigsten portablen CD-Player, den Du finden kannst, ist es egal, ob das Bit-Muster, das er da gerade einliest, für maximalen oder minimalen Pegel (oder sonst irgendwas dazwischen) steht. Bei der Schallplatte ist da schon allein wegen der unterschiedlichen Abtastfähigkeiten der Tonabnehmer (sowohl per se als auch in Kombination mit dem jeweiligen Plattenspieler/Tonarm) vorsichtigeres Aussteuern angesagt.

Grüße aus München!

Manfred / lini


[Beitrag von lini am 29. Feb 2008, 20:57 bearbeitet]
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