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Phon-Pre-Test mittels Y-Adapter - Probleme?

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jopetz
Inventar
#1 erstellt: 03. Mrz 2008, 15:16
Hallo zusammen,

'eigentlich' bin ich mit meinem Setup (RPM 6.1 SB, AT 33 ANV, SUPA 2.0 SL) ganz zufrieden, aber andererseits wäre es ja langweilig, wenn man nicht ab und an was Neues ausprobieren würde. Und da schwebt mir vor, wenn ich mal Zeit (und Geld) übrig habe, den SUPA mit dem einen oder anderen Phono-Pre zu verlgeichen (z.B. Black Cube (SE) oder so). Jetzt geht es mir erst mal um das Test-Setup:

Mein Problem: wenn ich zwischen den Hördurchgängen zwischen den Phono-Pres hin und her stöpsle, ist das relativ viel Aufwand und Ablenkung. Wenn die Unterschiede nicht riesig sind werde ich da vermutlich dann gar nichts mehr sagen können. Daher die Überlegung, ob man mittels eines Cinch-Y-Adapters gleichzeitig 2 Phono-Pres an den Plattenspieler hängen kann, um dann am Verstärker zwischen zwei Eingängen hin-und-her zu schalten.

Geht das problemlos? Das verwendete System ist ein MC, so dass die Kapazität kein Problem sein sollte. Aber vielleicht gibt es ja noch Faktoren, auf die ich nicht komme...

Danke für eure Tipps!


Jochen
stereoplay
Inventar
#2 erstellt: 03. Mrz 2008, 17:42
Hallo Jochen,

prinzipell geht das schon. Aber bedenke die Innenwiderstände der beiden Vorstufen liegen dann parallel. Es sinkt also der Widerstand. R= R1*R2/(R1+R2)

R1: Gerät 1
R2: Gerät 2

Am besten wäre, wenn beide einstellbar wären, dann könntest du gemäß obiger Formel z. B. einen Innenwdst. von 100 Ohm durch die Einstellung 200 Ohm an beiden Geräten erreichen.

Da aber der Verstärkungsfaktor mit Sicherheit nicht der gleiche ist, hast du beim Vergleichen ein Pegelproblem. D.h. ein Vergleich ist so einfach dann doch nicht möglich.

Nachtrag: Bei meinem Trigon kann mann sowohl den Wdst. als auch Verstärkung schön einstellen, wär das nicht was für dich ?

PS: Wieder mal bei einem Stammtisch dabei ?


[Beitrag von stereoplay am 03. Mrz 2008, 17:45 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 03. Mrz 2008, 19:27
Hallo Jochen,

ich bin zwar kein Analogspezi, aber Bastler!

Das hört sich für mich nach einem "Fall für Basteloren" an.

Ich würde einen Umschalter und drei Paare Cincbuchsen hernehmen und alles in ein Metallgehäuse bauen.
(Abschirmung)

Dazu genügt völlig eine kleine Blechdose mit Deckel.
(Fisherman´s Friend usw.)

Damit hast du zwar die minimal höhere Kapazität der Kabel zu den Pres, aber die dürfte, geringe Länge vorausgesetzt (20cm), nicht ins Gewicht fallen.
(beim MC sowieso nicht so sehr)

Auch Widerstand und Induktivität werden sich nicht spürbar verändern.

Der Y Adapter ist aus den von Stereoplay genannten Gründen weniger geeignet.

Schalter kostet bei Reichelt ca 1 Euro, Cinchbuchsen ab 12 Cent.

Ob ein Unterschied mit/ohne "Umschaltbox" vorhanden ist, kannst du ja probieren.

Wenn nicht, steht dem Vergleichstest nichts im Wege.

Musst halt 2 Schalter umschalten.


Gruss, Jens
jopetz
Inventar
#4 erstellt: 03. Mrz 2008, 20:53
Danke für die Hinweise/Vorschläge, Frank & Jens.

Was den Verstärkungsfaktor angeht: der SUPA ist ja in 16 Stufen schaltbar, das müsste sich also relativ gut anpassen lassen. Und das AT 33 ANV scheint sich in punkto Anschlusswiderstand recht gutmütig zu verhalten -- wenn ich die Widerstände am SUPA ändere höre ich jedenfalls keine Verbiegung des Klangbildes. Insofern sollte das ganz gut hinhauen.

Ein Umschalter wäre sicher die technisch bessere Lösung, Jens. Aber erstens bin ich wahrlich kein Held mit dem Lötkolben, und zweitens war die Idee ja u.a., dass ich vom Hörplatz aus direkt hin-und-her schalten kann. Und das geht mit Umschalter dann nicht mehr (oder ich müsste ihn fernbedienbar machen, und das übersteigt ziemlich sicher mein technisches know-how).

Aber dass bisher niemand ernste Gefahren für Tonarm/System/Pres/Verstärker/Boxen sieht, ist ja schon mal gut.

Stammtisch --
Frank, im Moment hab ich ziemlich viel um die Ohren. Aber ich habe euch nicht vergessen, und ich hoffe, bei einem der nächsten Treffen auch wieder dabei zu sein.


Jochen
rorenoren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 03. Mrz 2008, 22:53
Also kaputtgehen kann eigentlich nichts.

Es wird nur kein aufschlussreicher Test, da sich die Eingangswerte der beiden Pres gegenseitig beeinflussen.

Es gibt fertige Umschaltpulte (ca 20 Euro)

Natürlich nicht fernbedienbar, und ob die nicht am Ende doch Brummstörungen erzeugen....

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 03. Mrz 2008, 22:56 bearbeitet]
hifi-zwerg
Stammgast
#6 erstellt: 04. Mrz 2008, 12:13
Hallo,

Cinch Umschalter gibst bei Conrad sogar für unter 10€, wenn man dann dem Vorversärker auf die Eingangskapazität mit Umschalter einstellt bleibt nur noch als Problem die Unterschiedliche Verstärkung der Vorverstärker.

Ich habe es mal versucht die Ausgangssignale zu digitalisieren und dann einen pegelabgeglichenen ABX Vergleich am Rechner zu machen. Allerdings waren da die Unterschiede zwischen einem Haman Billigvorverstärker und dem Supa 2.0 deprimierend gering. Das kann allerdingd auch an dem sehr mässigem Equipment liegen (recht einfache Soundkarte). Wenn Du etwas besseres zur Verfügung hast wäre das m. E. auch eine Überlegung wert.

Gruß
Zwerg
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 04. Mrz 2008, 18:16
Moin,

das mit dem Digitalisieren klappt bei mir auch nicht.

Der Unterschied Original-Aufnahme ist zwar nicht so gross, dass man von "schlecht" sprechen muss, aber eine deutliche Höhenabsenkung ist vorhanden.



Die Kapazitäten des Schalters werden vermutlich unwesentlich sein.
(bes.nicht b. MC)

Wenn das Bastelgeschick etwas mehr hergibt, lässt sich eine per Kabel schaltbare Relaisschaltung bauen.

Wenn ein weiterer Voll- oder Vorverstärker mit fernbedienbarem, mechanischen Eingangswahlschalter vorhanden ist, könnte der evtl. verwendet werden.
(Tape out als Ausgang verwenden, manchmal wird es direkt durchgeschleift)

Bleibt die Gefahr, sich Brummen einzuhandeln.

Gruss, Jens
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