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Opal 216 oder Billigspieler oder gebrauchter

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Autor
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Hpman
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Mrz 2008, 00:04
Hi,

mein Oldie besitzt einen Opal 216 der mittlerweile wohl ein paar Alterungserscheinungen aufweisst. Daher wird eine Lösung gesucht.

A) Den Opal entsprechend reparieren (lassen)

B) Billigplayer (reloop etc.)

C) gebrauchter Technics oder Dual

Haltbarkeit und einfache Bedienung ist wichtig. Klang ist eher Nebensache, ist leider so. Ansonsten je geringer der Zeitaufwand und die Kosten desto besser wäre es, wobei es hier nicht auf 30 Euro oder so ankommt. Platten sind genug vorhanden und Umstieg komplett auf CD ist nicht gewünscht.

Danke Hpman
73newport
Stammgast
#2 erstellt: 05. Mrz 2008, 10:26
Hallo,

der Opal sagt mir jetzt nichts ,wenn es sich aber nicht um ein echtes Kleinod handelt, so würde ich dazu raten, entweder in der Bucht mit Selbstabholung in deiner Nähe oder auf Flohmärkten nach einem funktionierenden älteren Spieler, idealerweise Dual zu suchen.

Ein Dual der 12er-Reihe ( ausser den Flagschiffen 1219/1229) sollte für 10 - 40 € zu bekommen sein und die sind eigentlich ausnahmslos empfehlenswert, da reichlich vorhanden, von sehr guter Qualität und reparaturfreundlich.

Auch die Standard 80er-Jahre Riemen-Modelle von Technics und Konsorten sind günstig zu bekommen und bieten ausreichende Qualität.

Geld in eines der neueren Billig-Plastik-Teile zu versenken halte ich für unsinnig. Lieber nach oben genanntem Beuteschema zuschlagen und zur Not eine Ersatznadel einkalkulieren.

Gruß

Tom
ruedi01
Gesperrt
#3 erstellt: 05. Mrz 2008, 11:49

mein Oldie besitzt einen Opal 216 der mittlerweile wohl ein paar Alterungserscheinungen aufweisst. Daher wird eine Lösung gesucht.


...für der Oldie oder der Opal?!?

...Ernst beiseite...

Zu Punkt A:

Ich kenne den Spieler nicht, scheint wohl ein Gerät aus DDR-Produktion aus den siebzigern zu sein. Eine Reparatur dürfte sich wohl nur aus nostalgischen bzw. sammlerischen Beweggründen lohnen, soweit überhaupt möglich. Aber das kann ich nicht beurteilen!

Wenn es vor allem darum geht, ein zuverlässiges Gerät zum abspielen von Platten zu haben, dann würde ich sagen, nein, eine Reparatur wäre nicht sinnvoll.

Zu Punkt B:

Ein Billigdreher aus dem DJ-Bereich kann nur geringen Ansprüchen genügen Du sagst zwar, dass der Klang nicht im Vordergrund steht, aber selbst dann wäre ein solches Gerät noch grenzwertig. Empfehlenswert wäre hier vielleicht noch der Omnitronic 2250. Bedenke auch, dass der optische Sprung von dem alten zum neuen Gerät ziemlich heftig wäre.

Insgesamt würde ich eher sagen tu’s nicht.

Zu Punkt C:

Grundsätzlich sehr zu empfehlen. Mein Favorit wäre ein Dual CS 505-3. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, bei sachgerechter Behandlung kann da kaum was kaputt gehen. Lediglich die Verschleißteile (Antriebsriemen, Zahnriemen zur Drehzahlfeineinstellung) müssen ggf. ersetzt werden, können aber als neue Ersatzteile preiswert beschafft werden. Klanglich ist das Gerät für Deine Ansprüche ohnehin eher überdimensioniert. Für ein gutes und funktionstüchtiges Gerät muss man in der Bucht mit 100 bis 120 € rechnen, inkl. Standard System. Ein Nadelwechsel ist da auch kein Akt und kann recht preiswert erfolgen.

Natürlich geht auch ein älterer Spieler aus der 12er Reihe von Dual. Das sind klanglich sehr ordentliche und technisch super robuste Teile. Allerdings haben die aufgrund des hohen Alters (mehr als 30 Jahre) oft auch so ihre Macken und Alterserscheinungen. Und Ersatzteile, außer dem Antriebsriemen, sind auch nicht so leicht zu haben. Ist eigentlich eher was für versierte Bastler, die die Sache als Hobby betreiben, so ist zumindest meine Meinung.

Wenn ein Neukauf in Frage käme, dann würde ich sagen Pro-ject Debut III. Zu haben mit System ab 220 bis 240 €. Vorteil, Neugerät mit Gewährleistung und Garantie, technisch und klanglich in seiner Preisklasse (als Neugerät) wohl nicht zu schlagen. Hier gibt es aber mehrere Versionen.: m.M. mit und ohne Halbautomatik (Endabschaltung am Plattenende), mit und ohne eingebauter Phonovorstufe (Du brauchst vermutlich keine eingebaute Phonovorstufe, weil der Verstärker einen echten Phonoeingang besitzt) und ihn gibt es in mehreren Farben. Geh‘ einfach mal in einen Laden (steht fast in jedem Saturn und Mediamarkt rum) und guck‘ ihn Dir an.

Ein neuer Pro-ject wäre sicher ein rundum-sorglos Paket. Allerdings gibt es zu dem Preis (und oft auch drunter) Gebrauchtgeräte, die sind technisch besser als der einfache Pro-ject und klanglich auch überlegen. Dafür ist das Risiko beim Gebrauchtkauf (von Privat meist unter Ausschluss jeder Gewährleistung und Rückgabemöglichkeit!) natürlich ungleich größer.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 05. Mrz 2008, 11:51 bearbeitet]
Hpman
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 07. Mrz 2008, 01:34
Danke Euch erstmal fuer die Info, denke mal der Trend geht klar zu einem gutem Gebrauchten wobei ich da eher zu einem jungeren Gebrauchten tendiere.

Der Opal 216 ist ein alter RFT aus der DDR. Eigentlich ganz ok nur scheint er langsam Altersschwäche zu bekommen. Mir fehlt leider die Zeit da groß Aufwand reinzustecken damit er wieder ordentlich läuft. Der Oldie fuer den der Plattendreher sein soll ist dagegen noch recht fit



Gruss Hpman
jörg-525-touring
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Mrz 2008, 22:30
Ich würde auch zu einem gebrauchten Dual raten, allerdings würde ich einen 604 oder 704 vorziehen. 621 oder 721 gehen auch, insbesondere der 721 ist aber etwas teuerer. Die 21er sind Vollautomaten (deren Vollautomatik aber auch kaputt gehen kann), die 04er sind robuste Halbautomaten. Alle vier haben Direktantrieb, es kann somit kein Riemen ausleiern.

Ich selber habe drei davon in der Bucht ersteigert und bin zufrieden, alle liefen und waren vom Verkäufer vernünftig verpackt worden. Ich würde also nicht unbedingt auf Selbstabholung bestehen.
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