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Lenco L3807: Was ist so schlecht daran?

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Autor
Beitrag
Christoph71
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Mrz 2008, 10:08
Hallo,

ich bin ja nach wie vor auf der Suche nach einem preisgünstigen Plattenspieler, der halbwegs gut klingt und vor allem keine Gleichlaufprobleme hat.

Er wird ausschließlich verwendet, um meine restlichen Singles zu digitalisieren, sprich, die Tonqualität soll schon gut sein, aber ich habe keine audiophilen Ansprüche.

Leider habe ich ja nur die Alternative zwischen einem Gebrauchtgerät (also ein Risikokauf, keine Garantie, möglicherweise Folgekosten für neue Nadel/neues System) und eigentlich nur noch dem Lenco L3807.

Leider liest man ja nichts positives darüber, andererseits habe ich auch noch keine wirklich Kontra-Argumente über dieses Gerät gelesen. Ist denn denn wirklich nicht empfehlenswert? Wie gesagt, er hätte den großen Vorteil, daß ich ihn einfach im Geschäft mitnehmen kann, daß ich Garantie darauf habe (in dieser Garantiezeit werde ich meine Sammlung komplett digitalisiert habe), und daß er von der Ausstattung her (v.a. quarzgesteuerter Direktantrieb) genau meinen Anforderungen entspricht...

Nun die etwas provokative Frage: Warum soll ich ihn nicht kaufen? :-)

Ciao und vielen Dank
Christoph
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 22. Mrz 2008, 16:30
Hi, es gibt sicherlich noch schlechtere Dreher. Aber auch viele bessere. Gute Feinmechanik hat eben auch ihren Preis. Wenn Du mal bedenkst, wie viel Zeit Du demnächst aufwenden wirst, um Deine Sammlung zu digitalisieren, solltest Du schon überlegen, ob Du nicht auf der Hardwareseite etwas mehr investierst. Oder versuch Dir ein ordentliches Gerät zu leihen, wenn Du es nur für einen überschaubaren Zeitraum brauchst.

Gruß von Silverfux
Christoph71
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Mrz 2008, 19:51
Ok, aber was konkrekt ist denn so schlecht daran?

Ist der Plattenteller zu leicht oder der Direktantrieb zu schwach => Gleichlaufprobleme?

Ist der Tonarm unbrauchbar oder unbrauchbar gelagert?

Ist das verbaute System (könnte sogar das gleiche, wie bei meinem Sony PS-LX350 sein, und mit dem bin ich durchaus zufrieden) schlecht?

Oder was ganz anderes?

Ich will nur ganz sicher gehen :-)

Ciao
Christoph
audiophilanthrop
Inventar
#4 erstellt: 25. Mrz 2008, 00:23
Hmm. Für einen Quarz-Direkttriebler ist das Teil etwas arg billig - ein Technics SL-12xx Mk2 kostet nicht umsonst gut das Doppelte. Mehr als einem Massenmarkt-Direkttriebler vom Schlage eines SL-QD22 würde ich dem Lenco nicht zutrauen, dazu paßt auch das Gewicht von 3,8 kg. (Mein SL-BD20 wiegt schon 3,6 kg. Ist übrigens bei weitem nicht die schlechteste Wahl, wenn es neu und preisgünstig sein soll, während z.B. die Duals 415 und 435 im Test keinen sonderlich guten Gleichlauf hatten.)
silberfux
Inventar
#5 erstellt: 25. Mrz 2008, 11:38
Sicher gehst Du, wenn Du es nachlässt. Du hast doch schon einen Dreher!

Gruß von Silberfux
piccohunter
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 25. Mrz 2008, 11:46

Christoph71 schrieb:


Ist das verbaute System (könnte sogar das gleiche, wie bei meinem Sony PS-LX350 sein, und mit dem bin ich durchaus zufrieden) schlecht?


Wenn du doch schon einen Spieler hast, mit dem Du zufrieden bist...

warum nimmst Du den denn nicht?
Christoph71
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 25. Mrz 2008, 20:48
Der 350er hat leider ein Gleichlaufproblem, das mir das Hören damit verleidet. Daher will ich auf einen quarzkontrollierten Direkttriebler umsteigen...
piccohunter
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 25. Mrz 2008, 21:16

Christoph71 schrieb:
Der 350er hat leider ein Gleichlaufproblem, das mir das Hören damit verleidet. Daher will ich auf einen quarzkontrollierten Direkttriebler umsteigen...


Schon mal den Riemen überprüft?
Christoph71
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 25. Mrz 2008, 21:24

piccohunter schrieb:

Christoph71 schrieb:
Der 350er hat leider ein Gleichlaufproblem, das mir das Hören damit verleidet. Daher will ich auf einen quarzkontrollierten Direkttriebler umsteigen...


Schon mal den Riemen überprüft?


Soweit das optisch und haptisch möglich ist, ja. Der Riemen ist sauber, hat keine Stellen, die sich "anders" anfühlen, ziemlich merkwürdig das Ganze. Ohne Riemen dreht sich der Plattenteller ewig. Scheint fast so, als hätte der Plattenteller selber einen Fehler, auch wenn ich mir das nur schwer vorstellen kann.

Leider ist ein Ersatzriemen (Flachriemen) relativ teuer, so daß ich mir das Risiko, daß es nichts bringt, ersparen möchte und daher auf der Suche nach etwas neuem bin. Ein neuer (oder guter gebrauchter) Spieler, der sowohl direktangetrieben ist (keine Riemen mehr!!!), als auch quarzgesteuert für guten Gleichlauf sorgt.

Was ja beim Sony 350er auch sehr nervig ist, ist, daß sich die Geschwindigkeit ändert, wenn er "warm" wird. Innerhalb der ersten Stunde muß man schon recht ordentlich nachregeln, und Plattenbesen o.ä. verbieten sich von selber, da sie je nach dem, auf welcher Stelle der Platte sie sich befinden, die Geschwindigkeit mehr oder weniger beeinflussen. Sprich: Wenn die Geschwindigkeit am Anfang der Platte noch stimmt, läuft sie am Ende viel zu langsam. Daher lieber gleich ein besser Spieler mit "richtigem" Antrieb.

Den Sony kann ich dann eh gut als Knosti-Nachbehandlungsmaschine brauchen :-)

Ciao
Christoph
piccohunter
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 25. Mrz 2008, 21:50
Riemenantriebler sind nicht zwangsläufig schlechter als ein Direktantriebler.

Bei der geschilderten Symptomatik tippe ich zu 99% auf einen Riemen am Ende seiner Lebenszeit, möglicherweise nur soweit gelängt, das ein einwandfreier Antrieb nicht mehr gegeben ist, aber haptisch noch in Ordnung zu sein scheint. Nach Jahren "darf" ein Riemen das auch

... und ein neuer Riemen kostet wirklich nicht die Welt (ein paar Euro + evtl. Versand) und dann ist wieder für Jahre Ruhe...

übrigens: ein regelmäßig in Bewegung befindlicher Riemen hat eine deutlich höhere Lebenserwartung als ein Exemplar, das fast nur stillsteht.
Christoph71
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 25. Mrz 2008, 21:58

piccohunter schrieb:
Riemenantriebler sind nicht zwangsläufig schlechter als ein Direktantriebler.


So ganz überzeugt bin ich da nicht, dafür habe ich einerseits schon zu viele schlechte Erfahrungen mit allen riemengetriebenen Bausteinen (v.a. Cassettendecks, aber auch andere Plattenspieler, siehe unten) gemacht. Und zum Anderen ist ein Plattenteller eines Direkttrieblers, der sich nach dem Abschalten noch eine Minute lang dreht schon etwas überzeugender, als der eines riemengetriebenen Players, dessen Plattenteller nach 3 Sekunden steht.




Bei der geschilderten Symptomatik tippe ich zu 99% auf einen Riemen am Ende seiner Lebenszeit, möglicherweise nur soweit gelängt, das ein einwandfreier Antrieb nicht mehr gegeben ist, aber haptisch noch in Ordnung zu sein scheint. Nach Jahren "darf" ein Riemen das auch


Sollten alle Stricke reißen und ich in absehbarer Zeit keinen anderen Player bekommen, dann überlege ich mir das mit dem neuen Riemen nochmal




übrigens: ein regelmäßig in Bewegung befindlicher Riemen hat eine deutlich höhere Lebenserwartung als ein Exemplar, das fast nur stillsteht.


Ja, das mußte ich selbst leidvoll erfahren, als sich vor ~10 Jahren der Riemen meins Dual 505-4 nach mehrjährigem Stillstand (plus direkter Sonneneinstrahlung...) so dermaßen aufgelöst hatte und eins mit dem Plattenteller wurde, daß er entsorgt werden mußte :-( :-( Wobei ich aber fairerweise zugeben muß, daß ich mit dem vollkommen komfortlosten 505er (Geschwindigkeitsumschaltung per Umlegung des Riemens, kein Stroboskop, sehr seltsame Pitch-Regelung) nie wirklich warm geworden bin....

Ciao
Christoph
piccohunter
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 25. Mrz 2008, 22:09
Riemen in Hifi-Geräten sind halt wie ein Keilriemen im Auto ab und zu will er mal gewechselt werden.

Und auch in einem Direktantriebler sind Riemen, z.B. für den Tonarmlift.

Ach ja... der Plattenteller eines guten Direktantrieblers ist in kürzester Zeit auf der gewünschten Drehzahl, aber nach dem Abschalten auch nach ca. 1 - 2 Sekunden im Stillstand , so z.B. bei meinem Technics SL-1700MKII (bei dem ich den Riemen vom Tonarmlift durch ein Gummi aus einem Ü-Ei ersetzt habe, weil es den alten nach fast 20 Jahren zerbröselt hat )

In meinem uralten Sony-LD-Player sorgt übrigens ein normales Haushaltsgummi für die Laufwerksumschaltung zwischen LD und CD )
Christoph71
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 25. Mrz 2008, 22:17
[quote="piccohunter"]Riemen in Hifi-Geräten sind halt wie ein Keilriemen im Auto ab und zu will er mal gewechselt werden.

Und auch in einem Direktantriebler sind Riemen, z.B. für den Tonarmlift.
[/quote]

Ja, aber die sind, wie Du ja auch unten ausgeführt hast, unkritisch. Wenn die nicht ganz plan sind oder zu viel Spiel haben, dann hakt oder "eiert" bestenfalls der Tonarmlift, aber das hört man dann nicht. Und zur Not setze ich die Nadel halt händisch in die Rille.


[quote]
Ach ja... der Plattenteller eines guten Direktantrieblers ist in kürzester Zeit auf der gewünschten Drehzahl, aber nach dem Abschalten auch nach ca. 1 - 2 Sekunden im Stillstand
[/quote]

Beim Dual 621, den ich mir aktuell geliehen habe (nur echt mit zerbröseltem Pimpel...) dauert es wirklich ewig, bis der Teller steht, da gibts keinerlei Bremse, aber ich vermisse sie auch nicht. Das Hochfahren geht dagegen innerhalb weniger Sekunden.

[/quote]
, so z.B. bei meinem Technics SL-1700MKII (bei dem ich den Riemen vom Tonarmlift durch ein Gummi aus einem Ü-Ei ersetzt habe, weil es den alten nach fast 20 Jahren zerbröselt hat )
[/quote]

:-)

{quote]
In meinem uralten Sony-LD-Player sorgt übrigens ein normales Haushaltsgummi für die Laufwerksumschaltung zwischen LD und CD )[/quote]

Solche Lösungen sind natürlich die besten, denn Haushaltsgummis wird's wohl immer geben, und noch dazu kosten sie praktisch nichts
Yorck
Gesperrt
#14 erstellt: 27. Mrz 2008, 17:01
http://cgi.ebay.de/P...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Nimm den PE2020 da oben, und lass den billig Lenco sausen....
diese PE2020 waren seinerzeit die Player der Musikkritiker der Zeitschrift Fonoforum und gelten als echte Feinklinger und Klang-Analytiker...im positiven Sinne...die holen alles aus der Scheibe....wenn Du ein gutes System dranhängst...und das muß nicht die Welt kosten.
Der Arm des genialen PE2020 ist super präzis und erstaunlich leicht! Da geht jedes gute System dran!
Glaubs mir, den Hörspaß den Du mit einem so guten Spitzenklassen-Reibrad-Qualitätsdreher wie dem PE2020 hast, hast Du mit keinem aktuellen Günstigteil....beim Hören mit einem Spitzen-Reibradplayer der 60er/70er wie dem PE2020, Elac 50H oder Lenco L76-S entsteht richtig sonorer Drive und nicht irgendein verzerrtes Gezirpe...das eine Beleidigung für den Begriff Phonoklang ist.... Schwere Mahle-Teller!!! Gegossen, gedreht, geschliffen, poliert und 2x feingewuchtet...das wäre heute fast UNBEZAHLBAR!!!
Vor allem ist der PE2020 problemlos, der hier hat schon Cinchanschluß-Umrüstung nebst sehr gutem beigelegtem Phono Vorversträrker (DUAL TVV 46!!) diese präzisen PE-Maschinen haben fast nie Macken,die Anlaufzeit ist trotz fast 4 Kilo schwerem Mahle-Präzisionsteller (!) so kurz, dass man sie kaum messen kann;)
Riesenmotor, super Gleichlauf- kein Rumpel....
mach dann noch ein besseres System als das billige Shure M75 dran, z.B. ein Shure V15/3 oder Philips GP412/2 und das Teil schwingt sich zu unverhofft high endigen Klangleistungen auf, die du nicht im Traum erahnst wenn Du es nicht selbst erlebt hast...Ein LP12 Killer zum fast gratis Tarif! :prostimages/smilies/insane.gif

So warum ist der China-Lenco schlecht:
Der Lenco aus China hat z.B. ein Arm-Lager das zwar wertig aussieht, aber bei genauerem Anfassen reichlich Spiel hat...wackel mal an den Kardan-Gelenken..da staunst Du. Eine Katastrophe!
Im Hip Hopp Scratch-Disco Betrieb hörst Du diese Unpräzision nicht, aber gerade wenn Du ernsthaft Platten überspielen willst, dann solltest Du so verzerrungsfrei wie möglich abtasten...das geht nicht mit einem No-Name Billigteil.
Das verschwendet fahrlässig die Präzision eines jeden namhaften Abtasteres...einfach grauenhaft .
Dann der Teller, leicht und dünn wie Pappe...die Vibrationen des Direktantriebs (jeder Motor vibriert) übertragen sich direkt (!) auf die Platte...
richtig gute DD Motoren wie DUAL 701 sind verbunden mit einem schweren Teller hierdurch gut gefeit gegen derlei Ungemach...aber diese Qualität kostet viel Geld.
Auch ein Sp1200 Technics kostet genau deshalb 2-3 mal soviel..hat aber nicht den Bassdrive eines Top Reibradspielers...ich würde also keinen dieser neuen Kisten kaufen....nimm nem PE für kleines Geld mach ein gutes System dran und freu dich über den schönstmöglichen Phonoklang....mehr geht nicht..es geht nur anders...

Würde in keinem Fall ein solchen Lenco Chinadreher für 3 Ocken kaufen, der ist geschenkt noch zu teuer... So einen PE2020 da oben bekommst Du schon für knapp nen Fuffi und den Rest steck in gute Scheiben und ein gutes Anschlußkabel, vor allem kannst Du später den PE wieder mit gleichem oder höherem Wert verkaufen während so ein Billig Lenco aus Plastik nach dem Verlassen des Ladens de facto wertlos ist....

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 27. Mrz 2008, 22:59 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#15 erstellt: 27. Mrz 2008, 17:23
Hallo Dirk!

Schön und gut, aber der eingebaute Entzerrer ist meiner Meinung (und Erfahrung) nach ein arg limitierendes Teil.

Grüße Raphael
Yorck
Gesperrt
#16 erstellt: 27. Mrz 2008, 17:29
Hallo Raphael, der TVV 46 Verstärker liegt ja (wenn ich es richtig lese und aus den Bildern ersehe) nur lose dabei....
ich habe einen TVV 46 auch mal probegehört..der ist besser als viele heute produzierte neue Entzerrer, da die Signalwege und Bauteilegüte ziemlich gut ist....man muß ihn ja nicht nehmen, wenn man einen "Besseren" hat..er liegt ja nur quasi als lose Kiste dabei...
Der Clou ist: Wenig aktive Teile , die aber in sehr guter Qualität..
(Lediglich 4 selektierte rauscharme Tranistoren!)Somit hat man kurze Signalwege, keine unnötigen Zwischenstufen...trickreich und minimalistisch zugleich...übrigens stammt die feine Schaltung von Sennheiser aus dem VKS203, dessen optionales 4 Transistor (!) MM VVS2 Modul höchst ähnlich war...das Teil ist sehr sehr gut...und das sogar obwohl der Rest Voll-Röhre ist...

Übrigens der TVV46 ist von den Daten wie Klirr und Übertragung und Linearität ziemlich gut, er ist aber nur für MM geeignet...an einem Shure V15/3 und DM103 läuft er gut...klingt sehr sauber....ein Aktueller Ortofon Entzerrer-Preamp ist da kein Deut besser kostet aber 150 Ocken...von dem Conrad Billigkram und PC-Soundkartenbeipackramsch ganz zu schweigen

Evtl. sind bei Dir die Elkos im TVV46 müde--dann kann es muffig klingen und nett brummen...

Beste Grüße
Dirk


[Beitrag von Yorck am 27. Mrz 2008, 22:43 bearbeitet]
Christoph71
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 27. Mrz 2008, 20:43
@Yorck:

Vielen Dank für diese Ausführungen, Lager mit Spiel und zu leichte Plattenteller sind schon handfeste Argumente!

Seit gestern hat allerdings mein Suchen ein glückliches Ende in Form eines sehr gut erhaltenen Dual 714Q mit ULM60 gefunden. Ich hoffe mal, daß er micht nicht enttäuscht und auch die nächsten Jahre so perfekt läuft, wie er es jetzt tut. Der eine Minute lang nachlaufende Plattenteller ist schon extrem cool und das ULM 60 hat einen wirklich tollen Klang!

Apropos PE: Ich muß glatt mal nachschauen, auf dem Speicher meiner Eltern steht auch noch ein alter PE (allerdings nicht der 2020), bei dem ich als Kind allerdings leider etwas an der Mechanik herumgepfuscht und meiner Erinnerung nach mindestens den Plattenwechslermechanismus gehimmelt habe... Das war noch ein Modell, bei dem man die Nadel selber für 78 U/Min umlegen konnte....

Und zuguterletzt, der ausgeliehen 621er ist auch wieder OK, mit der Antennenkabelmethode konnte ich den Steuerpimpel ersetzen :-)

Ciao
Christoph
Yorck
Gesperrt
#18 erstellt: 27. Mrz 2008, 22:30
Ohh ja gut der 741 ist schon ein Super Dreher...die ULM Systeme sind ein bissl schwer zu bekommen..Nadeln sind selten..aber wenns läuft dann läufts richtig gut!!
Pass gut auf die Nadel auf!!

Glückwunsch...!!

Der PE von deinen Eltern war sicher ein PE66 oder sowas...das ist mit Kristallsystem zwar kein Hifi im klassischen Sinne aber auch damit kann man sicher Spaß haben....wenn Dir mal ein PE2020 Superreibraddreher über den Weg läuft greif zu und vergleich mal den Klang mit dem Direktantriebsdual...Reibrad hat einen schönen Bass...
7er Serie Direct Drive Duals haben eine supergroße Linearität und rekordverdächtige Rumpelfreiheit von weit über 76 DB !! ...ich habe selber einen 701...der ist auch ein toller Dreher. Vergleichbar Gutes wäre heute unbezahlbar teuer!

Gut dass Du keinen Billigdreher aus China geholt hast die sind den Kaufpreis nicht wert...neue Projects auch nicht
Mit Dual hat man eine Lebensanschaffung, da weiß man was man hat....(Mit PE auch. )

Also viel Spaß beim anspruchsvollen hören mit dem Dual Topgerät!!

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 27. Mrz 2008, 22:37 bearbeitet]
Christoph71
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 27. Mrz 2008, 22:48
Hmmm.... Der PE-66 war's sicher nicht, so wie ich meinen Vater kenne müßte das einer der ~1969 besten PEs gewesen sein.

Irgendwo gab's mal eine Seite, in der alle PEs auch im Bild aufgelistet waren, ich hab' nur leider die URL verschlampt, sonst könnte ich nachsehen...

Mal sehen, wie lange der Dual hält. Er ist ja zum Glück kein Vollautomat, also weniger Mechanik, die kaputtgehen kann. Dazu auch kein Riemen, das sollte ja passen. Ich bin nur am Überlegen, ob ich mir auf Vorrat ein paar der verbauten ICs zulegen soll, für den Fall, das mal eines den Geist aufgibt. Noch sind sie ja erhältlich...

Ciao
Christoph
Yorck
Gesperrt
#20 erstellt: 27. Mrz 2008, 23:03
Hmm dann muß es als Spitzengerät 1969 ein PE2020 oder 2018 sein... schau mal hier:

Wenn er älter war ein PE33 oder PE34 oder gar ein PE Rex??

http://freenet-homep...meunten.htm#frame_pw

http://freenet-homepage.de/plattenwechsler/dualstart.htm

http://freenet-homepage.de/plattenwechsler/pe2020.htm


[Beitrag von Yorck am 27. Mrz 2008, 23:08 bearbeitet]
Christoph71
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 28. Mrz 2008, 00:00
Genau diese Seite meinte ich :-)

Aus der Erinnerung heraus (das Gerät habe ich vor vielleicht 20 Jahren das letzte Mal gesehen) müßte es der PE 2001 gewesen sein. Dessen Tonarmaufhängung ist ja recht charakteristisch... Naja, dann kam die HiFi-Phase meines Vaters wohl doch später, mit dem Saba 9241, dem Philips N4520 und dem Dual 621.

Ciao
Christoph
mous2
Stammgast
#22 erstellt: 19. Jul 2014, 20:09
######( Hmm. Für einen Quarz-Direkttriebler ist das Teil etwas arg billig - ein Technics SL-12xx Mk2 kostet nicht umsonst gut das Doppelte. Mehr als einem Massenmarkt-Direkttriebler vom Schlage eines SL-QD22 würde ich dem Lenco nicht zutrauen, dazu paßt auch das Gewicht von 3,8 kg. (Mein SL-BD20 wiegt schon 3,6 kg. Ist übrigens bei weitem nicht die schlechteste Wahl, wenn es neu und preisgünstig sein soll, während z.B. die Duals 415 und 435 im Test keinen sonderlich guten Gleichlauf hatten.) ########

die aussage passt mal gar nicht der Technics SL-12xx wird künstlich in die höhe getrieben und der 3807 ist besser wie der 12 vom 3807 allein der motor ist schneller und hat mehr kraft auch die metalle im arm sind besser verarbeitet ist auch logisch heut mall auf ein nano mm kuken auch sein 11 kilo sind auf die füsse so abgestimmt ,das ein auf schaukeln wesentlich länger braucht,auch der 3807 wird jetzt nicht mehr gebaut und preise steigen jetzt auch , ich habe beide hier und muss leider sagen dass der 3807 die besser wall ist

auch der SL-DZ1200 gegen pioneer ist der pioneer vom klang 100 mall besser und auch hier wird der preis künstlich hoch gehalten
vor 10 jahren war alles besser aber die haben gelernt

und vom klang ein dual umschlag bahr nix für dj dg
highfreek
Inventar
#23 erstellt: 20. Jul 2014, 07:23
Hallo @ mous2,

hab auch Legasthenie (oder wie man das Wort schreibt)

aber dein Text ist wirklich SEHR schlecht zu lesen. Bitte überarbeite den mal so, das auch Ich den Lesen kann. Man versteht nur rund die Hälfte.

gruß


[Beitrag von highfreek am 20. Jul 2014, 07:24 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 20. Jul 2014, 09:51
Auch der Inhalt ist nicht besser, die 3,8 kg Plastikschleuder besser als ein SL-12xx
mous2
Stammgast
#25 erstellt: 20. Jul 2014, 12:17
früher konnte man noch nicht aus kunstoff sachen bauen da war da war alle aus guss und leider muss ich sagen dass der xx12 mall gut war allein für sein mohtor war er berüchtigt war . der 3708 hat auf neuester technik ein antrieb 3 mal stärker ist und die auflage scheibe auch aus metall ist und da immer auf plastikbomber geschimpft wird warum ist den ein ferrari so teuer ? ist doch auch plastik aaa der name
und ist auch schneller als ein fort (fort=12xx)
thewas
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 20. Jul 2014, 13:09
Ein noch höheres Drehmoment ist nur für den DJ Betrieb von Interesse (übrigens hat auch da der Lenco keine Vorteile in der Praxis weil der Technics seine Solldrehzahl in einer viertel Umdrehung erreicht), für Hifi ist wichtig der stabile Gleichlauf und die gute Entkopplung von Körperschall und da ist das schwere Composite Chassis und der spielfreiere Tonarm des Technics solchen Hanpin Spielzeugen deutlich überlegen.
Der Mk2 hat Gleichlaufschwankungen < 0,02 % WRMS und Rumpelgeräuschabstand 78 dB (DIN B) für den Lenco werden sie gar nicht angegeben.
Ein Ferrari hat Strukurteile aus CFK, das ist ein Riesenunterschied zu normalem Plastik wie beim Lenco. Technics hat wo es sein musste schon seit über 50 Jahre Plastik verbaut, Lenco ist heutzutage nur noch ein alter Markennahmen der auf OEM Geräte von Hanpin draufgepappt wird, wie dutzende andere. Wobei von Hanpin gibt es auch hochwertigere Serien, der 3807 gehört jedoch nicht dazu.


[Beitrag von thewas am 20. Jul 2014, 13:10 bearbeitet]
mous2
Stammgast
#27 erstellt: 20. Jul 2014, 14:12
und daran erkenne ich das noch keiner beide da hate zerlegt mall beide und schaut erst mal wie der motor aufgebaut wurde klar gibt es da keine daten mach ja kein theater da die ganze narbe schwebt
und dj die mit veny umgehen können wie viele gibts da noch
http://www.youtube.com/watch?v=0gElGYFZaqw
und dann kommt so ein katzenmusik raus

http://www.youtube.com/watch?v=O6p5Er-wNsk so ist das richtig alles andere ist gut genug für ein Lenco L3807


Numark TTX USB-Turntable den nutzen wir aber da ist auch viel plastik verbaut

so jetzt habe ich kein lust mehr und für alle die dj werden wollen
fängt erst mal mit dem lenco an und schlecht ist er auf keine fall da gibts für 39€ schlimmere
so viel spaß noch und nicht ärgern lassen
thewas
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 20. Jul 2014, 14:21
Narbe schwebt?
Natürlich habe ich solche Plastikkopien gehabt und zerlegt, da sieht man erst Recht was für ein Witz das Chassis ist im Vergleich zum Original.
Und was haben die Videos damit zu tun? DMC und die Profis benutzen doch gerade die MK2 und keine 3,8 kg Plastikdinger
Klar reicht der Lenco auch für DJ Anfänger, hat keiner was anderes gesagt, aber besser als der MK2 ist er bei weitem nicht.
killnoizer
Inventar
#29 erstellt: 20. Jul 2014, 15:40
Faszinierend . Was für ein Quatsch !
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