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Plattenspieler Aufstellungsproblem (Trittschall & Schwingungen)

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Autor
Beitrag
kuni1
Stammgast
#1 erstellt: 25. Mrz 2008, 23:48
Hi zusammen,

ich habe ein ziemliches Problem mit meinem CEC BD-7000 Plattenspieler (mit gefedertem Subchassis) wegen der Aufstellung:

Seit einem kleinen Umbau in meinem Musikzimmer, kann ich den PS nur noch auf eine ca. 1,6m hohe Kommode stellen, die leider nicht allzu stabil ist (sonst habe ich leider keine andere Chance im Zimmer). Das ganze Zimmer hat einen alten Holzdielenboden , der die Schritte halt recht gut weitergibt

Das Dumme ist nun, wenn ich im Zimmer rumlaufe, dann übertragen sich die Schritte auf den PS, d.h. zwar nicht daß die Nadel springt, aber der Arm schwingt mit und man hört ein jaulen (ähnlich wie bei Gleichlaufschwankungen) .

Nun habe ich schon mal versucht eine Gummimatte unter den PS zu legen, dadurch wurde das aber nicht besser, sondern tendenziell eher schlechter, so daß die Nadel gesprungen ist.

Habt Ihr da Tips wie ich das in den Griff bekommen könnte ?

Danke schon mal im voraus.


[Beitrag von kuni1 am 26. Mrz 2008, 09:10 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 26. Mrz 2008, 01:18
Hallo!

Gibrt es denn keine Möglichkeit den Plattenspieler auf einer Wandhalterung unterzubringen, auf deiner Kommode wird das -fürchte ich-, eher nix, egal was du da drunterlegst oder stellst. Bei alten Dielenböden ist jede andere Aufstellung in der Regel für die Katz.

MFG Günther
HerEVoice
Stammgast
#3 erstellt: 26. Mrz 2008, 06:50
Hi

Ne Wandhalterung ist, so sehe ich das auch wohl die einzige Möglichkeit. Guck mal bei www.dienadel.de nach der Projekt Wallmount it1. Die müßte, das die Stellfläche sich z.B. knapp oberhalb der Kommode befindet recht unauffällig montieren lassen. Ist mit 128.-€ auch mMn.PreisWert. Schlicht und nivellierbar.
Es ist leider nicht ersichtlich/angegeben wie tief der Rahmen baut, könnte aber so wie es sich für mich darstellt auf Scheuerleistenniveu liegen, so das du die Kommode auch wieder komplett an die Wand schieben könntest.

Grüße
Herbert
kuni1
Stammgast
#4 erstellt: 26. Mrz 2008, 09:29
Hi zusammen,

na ja, eine Wandhalterung hatte ich mir auch schon überlegt, wäre aber wirklich die allerletzte Alternative:

(a) Ist die Kommode ja relativ hoch und auch tief. Momentan steht der PS bündig zur Vorderkante. Mit einer Wandhalterung käme der PS dann ziemlich weit nach hinten und ist dann auch wegen der Höhe in einer etwas blöden Position zum bedienen.

(b) Möchte ich ungern die Wand zerlöchern, wenn's evtl. auch anders geht.

Witzig ist, daß mein Dual 721 alle "Störversuche" stoisch ignoriert. Da muß man schon direkt vor der Kommode hüpfen, daß er zu springen beginnt.

Testweise habe ich den CEC mal auf ein kleines Schränkchen (40cm breit, 100cm hoch) gestellt, da lassen ihn die Tritte auch kalt.

Dann sei noch erwähnt, daß die Kommode mit vielen Ordnern und oben drauf mit einem 23kg Receiver schon ziemlich schwer beladen ist. Wegen der Höhe habe ich aber den Eindruck, daß die ganze Kommode seitlich hin und her schwankt.

Das hat mich bisher auch davon abgehalten, es mal mit einer Gehwegplatte als Unterlage zu versuchen. Deswegen erst auch mal der andere Versuch mit einer Gummimatte. Da scheint es dann halt so zu sein, daß der Gummi die Schwingungen eher noch verstärkt. Vielleicht sollte ich da mal noch mit anderen Matten experimentieren (hab' da noch einiges Mattenmaterial rumliegen)

Was meint Ihr dazu die Kommode (steht in einer Ecke) evtl. seitlich mit der Wand zu verschrauben

@HerEVoice:
Danke für den Tip mit der "Wallmount IT1", aber für ein Blechteil ist der Preis schon etwas fett, oder ?
Ich meine an der Wand tuts doch auch eine Eigenkonstruktion aus einem schönen Brett, mit L-Winkeln an die Wand und dann mit Schrauben zum Winkel hin, damit man das Ganze ausnivellieren kann, oder ?
Rillenohr
Inventar
#5 erstellt: 26. Mrz 2008, 10:07
Mit einer Wandhalterung könnte ich mich persönlich auch nicht anfreunden.
Aber so, wie du die Kommode beschreibst, scheint mir eher die das Problem zu sein. Wenn sie unter Vollast leicht ins Schwanken gerät, dann ist sie nicht stabil genug bei der Höhe.

Mir scheint, es bleibt nur übrig, für eine wirklich stabile Unterlage zu sorgen wie ein richtig schweres Rack, eine massivere Kommode, die keinen Mucks macht, usw.
Bevor ich in die Wand bohren würde, würde ich auf jeden Fall in dieser Richtung noch mehr ausprobieren.
alter_mann
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Mrz 2008, 10:12
Hi,
versuche mal eine Granitplatte von 3cm Stärke als Unterlage.
Das kann deine Probleme lösen.
Grüße Harl-Heinz
HerEVoice
Stammgast
#7 erstellt: 27. Mrz 2008, 02:54
Hi

Zu Teuer? Für das was in diesem (und nicht nur hier) Sektor ansonsten so alles angeboten wird... finde ich es preislich wie oben beschrieben.

Ich meine an der Wand tuts doch auch eine Eigenkonstruktion aus einem schönen Brett, mit L-Winkeln an die Wand und dann mit Schrauben zum Winkel hin, damit man das Ganze ausnivellieren kann, oder ?


Natürlich, wennn de das handgeschwengelt hinbekommst, es ansprechend, stabil und ausreichend höhenverstellbar ist, warum nicht. Habe aber gerade noch mal in den Eröffnungspost geschaut. 1,6m Höhe ist schon eine ordentlich unpraktische "Arbeitshöhe". Hatte irgendwie 1,30 im Kopf. Das brauchste ja so schon Stelzen. Dann noch ein Wandboard? Dann sehe ich es doch eher wie Rillenohr.
Wird aber noch teurer als 130€.

kuni 1 schrieb:

Dann sei noch erwähnt, daß die Kommode mit vielen Ordnern und oben drauf mit einem 23kg Receiver schon ziemlich schwer beladen ist. Wegen der Höhe habe ich aber den Eindruck, daß die ganze Kommode seitlich hin und her schwankt


alter mann schrieb:

versuche mal eine Granitplatte von 3cm Stärke als Unterlage.
Das kann deine Probleme lösen.


Da noch eine Granitplatte drauf? Oder welche schaffen.

Was spricht dagegen es beim guten 721er zu belassen?
Das Problem liegt überwiegend am Unterstand, da der CEC es ja wie von dir beschrieben auch anders kann. Wäre noch ein Grund, wenns beim CEC bleiben soll, an diesem Umstand etwas zu ändern.

Grüße
Herbert


[Beitrag von HerEVoice am 27. Mrz 2008, 03:13 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#8 erstellt: 27. Mrz 2008, 08:54

HerEVoice schrieb:

board? Dann sehe ich es doch eher wie Rillenohr.
Wird aber noch teurer als 130€.


Nicht unbedingt, wenn man z.B. nach der Hornbach- oder Toom-Methode vorgeht.
Auch an die Restauration eines soliden Stückes aus der guten alten Zeit könnte man denken.

Aber vielleicht könnte man das bestehende Möbel auch etwas stabilisieren, durch rückseitige Streben o.ä. Jede noch so dicke Unterlage macht in meinen Augen wenig Sinn, wenn nicht das "Gestell" bombenfest steht.

Die Arbeitshöhe von 1,60 m ist wirklich etwas ungewöhnlich. Wie legt man da eigentlich die Platten auf? Von einem Schemel aus?

Ein Bild von der Anordnung wäre nicht schlecht.

kuni1
Stammgast
#9 erstellt: 27. Mrz 2008, 10:11
Hi zusammen,


HerEVoice schrieb:

Zu Teuer? Für das was in diesem (und nicht nur hier) Sektor ansonsten so alles angeboten wird... finde ich es preislich wie oben beschrieben.

Ich mach bei Hifi-Voodoo ganz generell nicht mit .
Der Preis der Wandhalterung ist im Prinzip schon ok, aber auf Grund der Tatsache, daß es im Wesentlichen auch nur ein Blech zu sein scheint, finde ich den Preis mindestens grenzwertig.


HerEVoice schrieb:


Ich meine an der Wand tuts doch auch eine Eigenkonstruktion aus einem schönen Brett, mit L-Winkeln an die Wand und dann mit Schrauben zum Winkel hin, damit man das Ganze ausnivellieren kann, oder ?


Natürlich, wennn de das handgeschwengelt hinbekommst, es ansprechend, stabil und ausreichend höhenverstellbar ist, warum nicht.

Handwerklich wäre das nicht das Problem, nur mit dem Arbeistaufwand wird's ja eigentlich auch nicht wirklich billiger


HerEVoice schrieb:

Habe aber gerade noch mal in den Eröffnungspost geschaut. 1,6m Höhe ist schon eine ordentlich unpraktische "Arbeitshöhe". Hatte irgendwie 1,30 im Kopf.

Ich hatte mich vertippt und dann auf 1,6 editiert


HerEVoice schrieb:

Was spricht dagegen es beim guten 721er zu belassen?

Da hast Du vermutlich was falsch verstanden. Ich will mich nicht vom 721 trennen, sondern beide PS betreiben, weil ich an beiden hänge. Der 721 soll aber da bleiben wo er ist, weil ich ihn noch etwas schöner finde und er da wo er steht mehr im Blickfeld ist.


Rillenohr schrieb:

Die Arbeitshöhe von 1,60 m ist wirklich etwas ungewöhnlich. Wie legt man da eigentlich die Platten auf? Von einem Schemel aus?

Oooch, das geht eigentlich ganz gut. Man muß halt eher nach oben greifen

Soweit erst mal die Antworten auf Eure Beiträge - Danke auch - Rest kommt dann gleich noch....
kuni1
Stammgast
#10 erstellt: 27. Mrz 2008, 10:11
... jetzt noch Teil 2:

hab' gestern mal den ganzen Abend lang experimentiert und (ich glaube) das Problem eingekreist.
Es scheint auf jeden Fall mal so zu sein, daß die ganze Kommode ins Schwingen kommt.

Als erstes habe ich mal eine schwere Gehwegplatte unter den PS gelegt, ohne Erfolg. Ist ja eigentlich auch klar. Wenn die Kommode schwingt und oben mehr Gewicht drauf kommt, dann kann das ja eigentlich tendenziell nur zu noch mehr Schwingneigung führen.

Danach habe ich an der kurzen Seite (seitlich zur Wand) hin einen Holzklotz zwischen Kommode und Wand geklemmt. Hat auch nicht viel gebracht. Ich vermute, daß damit zwar das Schwingen in Längsrichtung vermindert wurde, aber nicht in Querrichtung.

Als Versuch gegen Trittschall hatte ich vor einiger Zeit schon mal 3mm starken Moosgummi unter die Filzfüßchen des PS geklebt. Beim Runternehmen des PS ist mir dann aufgefallen, daß einer der Moosgummis (hinten rechts, also gerade unter der Tonarmbasis) vom Filz gerutscht war. Der PS stand also eigentlich nur noch auf 3 Beinen und zudem evtl. auch nicht im Wasser und mit leicht verspannter Zarge. Also die Moosgummis erst mal wieder alle entfernt. Damit war der Jauleffekt schon nicht mehr zu hören, aber die Nadel ist immer noch gesprungen, wenn man durchs Zimmer läuft.

Dann ist mir aufgefallen, daß die Haube mitwackelt. Am alten Aufstellort hatte ich gewohnheitsmäßig immer mit offener Haube gehört. Da die ja nun mal nach oben absteht, vermute ich, daß eine offene Haube die auf den PS übertragenen Schwingungen von der Kommode noch weiter verstärkt und sich das Laufwerk in seiner gefederten Lagerung dadurch stärker aufschaukelt.

Als ich den PS dann wieder auf die Kommode gehieft habe, machte das Laufwerk in seiner Federung auf einmal "Klack". Hörte sich an, als ob die Federn des Laufwerkträgers wieder richtig in ihre Löcher gerutscht sind. Kann gut sein, daß durch das Hin und Her auch was im PS "aus dem Lot" kam.

Also PS nun wieder auf der Kommode und Klappe zu und schon wurde der PS unempfindlicher beim Rumlaufen im Zimmer.

Bei dem montierten Shure M75 hatte ich seit einiger Zeit immer wieder mal den Verdacht, daß es verzerrt. Hatte ich nicht immer wahrgenommen und bisher auf eine abgenutzte Nadel geschoben. Bei der ganzen Aktion ist mir dann noch aufgefallen, daß die Auflagekraft auf "nur" 10mN eingestellt war. Kam mir etwas wenig vor. Als noch mal nach einem Datenblatt gegoogelt und siehe da, für das M75 werden 25mN empfohlen. Also Auflagekraft und Antiskating hochgedreht.

Danach kam ich nun an den Punkt, daß das Rumlaufen im Zimmer nicht mehr hörbar gestört hat, nur wenn man direkt vor der Kommode läuft.

Als letztes habe ich dann noch mit verschiedenen Unterlagen probiert:
Zunächst mit einer 10mm starken, relativ festen 30x30cm Moosgummimatte unter dem PS -> eher schlechter (vermutlich noch zu weich).
Dann habe ich vier 2x2cm Unterlagsstückchen aus 5mm Naturkautschukmatte unter die Filze des PS gelegt.
Jetzt bin ich an einem Punkt, daß man vor der Kommode schon vergleichsweise heftig auftreten muß, um die Nadel zum Springen zu bringen.

Ich werde das Ganze nun noch weiter beobachten und dann ggf. neu berichten. Scheint aber so, als ob es eine Verkettung von Effekten war:
(a) Auflage nur auf 3 Punkten
(b) Offene Haube
(c) Laufwerkschassis nicht richtig in Zarge gelagert
(d) Falsche Auflagekraft

Das Problem scheint ansonsten in der Tat von der wackligen Kommode zu kommen und ich stimme Euch zu, daß man den Effekt wohl mit dieser Kommode gar nicht komplett wegbekommen kann. Aber sie ist nun mal da und da kann und will ich jetzt auch erst mal nicht groß möbeltechnisch was ändern.
Rillenohr
Inventar
#11 erstellt: 27. Mrz 2008, 10:25
kuni, pardon, aber das kommt mir alles wie ein mühsames Operieren an den Symptomen vor. Mit Verlaub, das bringt doch nicht wirklich etwas. Wie nach allen deinen Ausführungen zu entnehmen ist, muss die Lösung des Problems an der Kommode ansetzen. Der Schwerpunkt des ganzen Möbels mit seiner Last liegt überdurchschnittlich hoch, das ist schon mal äußerst ungünstig, zumal auf einem Dielenboden.

Wenn du möbeltechnisch keine Veränderungen vornehmen möchtest, warum schraubst du die Kommode dann nicht im oberen Bereich mit zwei Winkeln an die Wand, wie man das mit hohen Regalen auch macht? Da reichen zwei 6er Dübel. Auf diese Weise erzielst du garantiert eine Verbesserung, weil das Ding dann nicht mehr wackeln kann. Alles Unterlegen und Dämpfen am Plattenspieler ist doch nur Feinarbeit, die einen sicheren Stand immer schon voraussetzt. Dass die Tonarmjustage korrekt sein muss, ist natürlich auch klar.


[Beitrag von Rillenohr am 27. Mrz 2008, 10:28 bearbeitet]
kuni1
Stammgast
#12 erstellt: 27. Mrz 2008, 13:05
Hi Rillenohr,

da hast Du natürlich recht, daß ich da nur die Symptome behandle. Ich möchte halt erst mal sehen, ob das so evtl. "akzeptabel" in den Griff zu bekommen ist.



Der Schwerpunkt des ganzen Möbels mit seiner Last liegt überdurchschnittlich hoch, das ist schon mal äußerst ungünstig, zumal auf einem Dielenboden.

Genau das vermute ich auch. Ich denke, daß der schwere Receiver der oben auf steht, die Instabilität bzw. das Schwingen der Kommode eher noch steigert als dämpft.

Nichts desto trotz ist diese Situation erst mal so vorgegeben (hab' für den Receiver leider auch keine andere Stellmöglichkeit).



Wenn du möbeltechnisch keine Veränderungen vornehmen möchtest, warum schraubst du die Kommode dann nicht im oberen Bereich mit zwei Winkeln an die Wand, wie man das mit hohen Regalen auch macht?

Löcher zu bohren wollte ich halt vermeiden, deswegen wollte ich ja auch nicht so richtig an die Wandmontage ran.

Du hast aber natürlich recht, d.h. wenn alle Stricke reißen, dann werd' ich das vermutlich auch so machen und die Kommode an die Wand dübeln
Rillenohr
Inventar
#13 erstellt: 27. Mrz 2008, 13:39

kuni1 schrieb:

Löcher zu bohren wollte ich halt vermeiden...


Einen Tod muss man immer sterben.
HerEVoice
Stammgast
#14 erstellt: 28. Mrz 2008, 04:31
Hi

kuni1 schrieb:

Ich mach bei Hifi-Voodoo ganz generell nicht mit .

Eine solche Platte ist in meinen Augen per se schom mal kein Voodoo, sondern eine nützliche, zum Betrieb des Plattenspielers notwendige Auflage. Aus technischer Sicht macht eine solche Sinn, dieser läßt sich rational nachvollziehen. Was man bei Voodoo und da gebe ich dir recht und halte es genau so nicht sagen kann. Was den klanglichen Aspekt betrifft" also dem was man diesen "Gerätschaften" mit blumigen und teils überbordenden Worten nachsagt, hört es sich in der Tat nach Voodoo an und wird in dieser Form nicht nachvollziehbar sein, erst recht nicht reproduzierbar im Vorher- Nachher Vergleich. Das diese klangliche Vorteile mit sich bringen könnte mochte ich aber nicht abstreiten. Diese Platte sorgt in der Tat für die notwendigen Vorraussetzungen die Schallplatte von "Störeinflüssen gemindert korrekt abspielen zu können, wenn der Rest, die Justage, stimmt.

Rillenohr schrieb:

Einen Tod muss man immer sterben

Dem ist so. Würde die Kommode auch so stabilisieren. In diesem Falle könnte ich mir vorstellen im Vorfeld noch Dämpfungsglieder unter die Kommode zu plazieren. Z.B. wieder die Nadel, MOC Lav 8 Absorberfüße. Bei 8 Stck. kommst du auf eine Belastbarkeit von 48kg. Könnte bei der klapprigen Kommode auch ausreichen. Kannst wenn du die Tiefe von 4cm nicht unbedingt brauchst auch teilen. Die Gesamtbelastbarkeit düfte sich somit noch erhöhen lassen. Vier ganze unter die Ecken und den Rest der Länge und Tiefe nach verteilt unter die Kommode so das diese nicht durchhängt und sich alles noch schließen und schieben läßt. Das Gummi wäre in diesem Falle auch belastet was deren Wirksamkeit erhöhen dürfte. Ist nur ne Idee und mit geschätzten 20€ noch "stemmbar" und kein Voodoo.

Grüße
Herbert
HerEVoice
Stammgast
#15 erstellt: 28. Mrz 2008, 04:37
Hi

kuni1 schrieb:

Ich mach bei Hifi-Voodoo ganz generell nicht mit .

Eine solche Platte ist in meinen Augen per se schom mal kein Voodoo, sondern eine nützliche, zum Betrieb des Plattenspielers notwendige Auflage. Aus technischer Sicht macht eine solche Sinn, dieser läßt sich rational nachvollziehen. Was man bei Voodoo und da gebe ich dir recht und halte es genau so nicht sagen kann. Was den klanglichen Aspekt betrifft" also dem was man diesen "Gerätschaften" mit blumigen und teils überbordenden Worten nachsagt, hört es sich in der Tat nach Voodoo an und wird in dieser Form nicht nachvollziehbar sein, erst recht nicht reproduzierbar im Vorher- Nachher Vergleich. Das diese klangliche Vorteile mit sich bringen könnte mochte ich aber nicht abstreiten. Diese Platte sorgt in der Tat für die notwendigen Vorraussetzungen die Schallplatte von "Störeinflüssen gemindert korrekt abspielen zu können, wenn der Rest, die Justage, stimmt.

Rillenohr schrieb:

Einen Tod muss man immer sterben

Dem ist so. Würde die Kommode auch so stabilisieren. In diesem Falle könnte ich mir vorstellen im Vorfeld noch Dämpfungsglieder unter die Kommode zu plazieren. Z.B. wieder die Nadel, MOC Lav 8 Absorberfüße. Bei 8 Stck. kommst du auf eine Belastbarkeit von 48kg. Könnte bei der klapprigen Kommode auch ausreichen. Kannst, wenn du die Tiefe von 4cm nicht unbedingt brauchst auch teilen. Die Gesamtbelastbarkeit düfte sich somit noch erhöhen lassen. Vier ganze unter die Ecken und den Rest der Breite und Tiefe nach verteilt unter die Kommode so das diese nicht durchhängt und sich alles noch schließen und schieben läßt. Das Gummi wäre in diesem Falle auch belastet was deren Wirksamkeit erhöhen dürfte. Ist nur ne Idee und mit geschätzten 20€, incl. Porto noch "stemmbar" und kein Voodoo.

Grüße
Herbert
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 28. Mrz 2008, 10:26
Hallo!

Ich muß HerEVoice recht geben, eine Wandhalterung (gleich ob fertig gekauft oder selbst gemacht) ist kein Voodoo sondern die einzige Möglichkeit Trittschall und ähnliche Effekte ein für allemal aus der Welt zu schaffen.

@kuni1

So wie ich das sehe hast du nur die Wahl zwischen einer Wandhalterung und einer Dauerbaustelle bei der du mit wechelndem Erfolg herumexperimentieren wirst. Der Vorschlag die Kommode an die Wand zu dübeln kommt im übrigen natürlich einer Wandhalterung gleich. Beruhgungsmaßnahmen bezüglich der Kommode werden nur bis zu einem gewissen Grade von Erfolg gekrönt sein da die Hauptursache, -die Hebelwirkung des Dielenbodens- nicht beseitigt werden kann ohne daß man den Dielenboden nachnagelt oder ähnliche weit extremere Schritte zu unternehmen gegen den die paar Löcher für eine Wandhalterung gar nicht ins Gewicht fallen.

MFG Günther
kuni1
Stammgast
#17 erstellt: 29. Mrz 2008, 19:26
Hi zusammen,


Rillenohr schrieb:

Einen Tod muss man immer sterben.

Jou, sieht vermutlich so aus


HerEVoice schrieb:

Eine solche Platte ist in meinen Augen per se schom mal kein Voodoo, sondern eine nützliche, zum Betrieb des Plattenspielers notwendige Auflage.

Sorry, da hatte ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
Ich meinte NICHT daß eine Wandhalterung Voodoo sei, ganz im Gegenteil finde ich das (wie z.B. in meinem Fall) sinnvoll, wenn ich's denn so einfach über der Kommode montieren könnte.

Meine Anmerkung bzgl. Voodoo war bezogen auf den Textteil im Beitrag von "HerEVoice":
Für das was in diesem (und nicht nur hier) Sektor ansonsten so alles angeboten wird...


HerEVoice schrieb:

Würde die Kommode auch so stabilisieren. In diesem Falle könnte ich mir vorstellen im Vorfeld noch Dämpfungsglieder unter die Kommode zu plazieren. Z.B. wieder die Nadel, MOC Lav 8 Absorberfüße.

Sicherlich auch kein Voodoo, aber ich darf meine Zweifel anmelden :
Es scheint ja eben die ganze Kommode zu schwanken. Ich hatte schon den Eindruck, daß sie um so instabiler wird, je mehr man sie beschwert. Wenn ich da jetzt unter die ganze Kommode Gummis drunter mache, dann "schabelt" die Kommode doch von Haus aus noch mehr - würde ich meinen

Absorber hin oder her, es sind doch nach wie vor Gummis und die sind im einen Schwingungsbereich elastisch und im anderen dämpfend.


Hörbert schrieb:

Der Vorschlag die Kommode an die Wand zu dübeln kommt im übrigen natürlich einer Wandhalterung gleich.
...
da die Hauptursache, -die Hebelwirkung des Dielenbodens- nicht beseitigt werden kann

Da stimme ich voll zu

Ach ja, es waren ja noch Fotos gwünscht - bitte schön:
(a) Kommode:


(b) Plattenspieler:
http://img179.imageshack.us/img179/2457/ssa50002xu8.jpg

Ich hoffe, man kann das Wesentliche erkennen. Die kleinen beigen Dinger unter dem PS sind die Naturkautschukunterleger, die ich erwähnt hatte.
düdldihüü
Stammgast
#18 erstellt: 29. Mrz 2008, 19:56
Zugegebenermaßen habe ich den Thread nicht ganz gelesen, aber ich habe trotzdem einen Vorschlag (hoffentlich kam er noch nicht :D): Eine DiY-Aufhängung! Da du den Plattenspieler auf der Kommode stehen lassen willst und nichts an die Wand schrauben willst, wäre das meiner Meinung nach eine potentielle Lösung mit Bastelspaß. Da ich ja ein Paintprofi (:D) bin, hab ich dir hier direkt mal eine Skizze gemalt:



Dazu könnte man z.B. eine Holzplatte nehmen, an die man die Stützpfeiler schraubt. An die Pfeiler könnte man dann z.B. Federn von diesen alten Schreibtischgelenklampen bauen, die (wenn ich mich recht erinner) acht Federn haben, ich glaube jeder weiß, was für Lampen ich meine. Vielleicht sind diese ein wenig zu stark, aber man könnte sie ja dehnen oder andere nehmen. An die Federn unten baut man dann entweder vier kleiner Halterungen, in die der Dreher gesetzt wird, oder eine weitere Holzplatte, auf die er gestellt wird. Der Dreher muss dabei dann ja nur wenige Zentimeter über der Bodenplatten schweben, aber das würde ihn von der Kommode und dem Boden entkoppeln. Ich könnte mir vorstellen, dass das eine Lösung wäre.



Achso, was ich vergessen habe: Die Federn sollten natürlich schon relativ stark sein, dass der Dreher nicht durch die Gegend wabbelt. Aber eben auch nicht zu stark, damit der gewünschte Effekt auch eintritt. Das ist ein wenig knifflig, aber durch probieren bekommt man das sicher zufriedenstellend hin


[Beitrag von düdldihüü am 29. Mrz 2008, 20:00 bearbeitet]
HerEVoice
Stammgast
#19 erstellt: 29. Mrz 2008, 21:25
Hi

Tja, Wandhalterung fällt so wie es aussieht aus, da zu breit. Oder wie breit mißt der Player? Bleibt in meinen Augen nur die Kommode mit der Wand zu verbinden. Das mit den untergesetzten Absorberfüßen würde ich mir noch mal überlegen. Da die Kommode dann ja auch an der Wand befestigt wäre und das komplette Gewicht auf den Dämpfungsgliedern lastet wird nichts schwanken. Es ist etwas anderes wenn man die Kommode oben noch mit zusätzlichem Gewicht belastet und diese nicht befestigt ist. Das könnte sie in der Tat instabil machen. Kannste ja ausprobieren. Wenns nicht klappt kannste se mir schicken. Bräuchte noch 8 Stck. für die LS auf meinem Schreibtisch. Wo ich die herbekäme wäre mir Wurscht.

Grüße
Herbert

EDIT. Rede natürlich von den MOC Lav8


[Beitrag von HerEVoice am 29. Mrz 2008, 21:29 bearbeitet]
pet2
Inventar
#20 erstellt: 29. Mrz 2008, 21:36
Hallo,

wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht .
Einfach 2 Winkel aus dem Baumarkt besorgen und so an die Wand schrauben, daß die Unterkante des horizontalen Teils knapp über der Oberkannte der Kommoge ist.
Dann den Plattenspieler direkt daraufstellen.
Der Spaß kostet vielleicht 10 € und hat den Vorteil daß es auch funktioniert .

Und heute abend gratis dazu, der ultimative Tip die Löcher bei einem Umzug wieder zu zubekommen :
Einfach Holzspachtel aus der Tube nehmen.
Die Öffnung auf das Loch setzen und drücken.
Übersteichen und fertig!

Gruß

pet
HerEVoice
Stammgast
#21 erstellt: 30. Mrz 2008, 03:30
Hi

pet2 schrieb:

Der Spaß kostet vielleicht 10 € und hat den Vorteil daß es auch funktioniert .


Kleiner Einwand: Vorrausgesetzt der CEC läßt sich nivellieren. Ansonsten bleibt nur zu hoffen das die Wand gerade ist und die Löcher und Winkel 100% sitzen damit der Teller, denn hier spielt die Musike, im Abtastradius im Wasser ist. Nicht das Chassis. Habe da bei meinem Diskrepanzen. Ebenso nicht gerade Wände erlebt.

Grüße
Herbert
pet2
Inventar
#22 erstellt: 30. Mrz 2008, 12:16
Hallo,

um den Plattenspieler "ins Wasser zu stellen" sollte ja zb. ein paar Filzgleiter mit einseitiger Klebefläche reichen.
Oder man legt halt doch noch ein Platte drauf, versieht die Unterseite mit Einschlagmutern und schraubt da irgenwelche passende Schrauben rein.
Die möglichen Problemlösungen sind da schier endlos.
Das Material dafür führt jeder gutsortierte Baumarkt .

Oder man besorgt sich einen Dual Plattenspieler und läßt ihn so schief stehen wie man will .

Gruß

pet
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