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Schallplatten und CDs

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maniii
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Apr 2008, 06:21
Hallo,

Ich hab' gestern eine Schallplatte ins MP3 Format 320kBit/s konvertiert und hab' mir das dann angehört.

Leider funktioniert das überhaupt nicht. Ich lasse meinen Plattenspieler über einen Röhrenvoverstärker in den PC (Soundblaster Live Platinum mit Cinch - Eingang). Über ein ordentliches Kabel natürlich. Danach brenne ich das MP3 - File auf eine CD und spiele es am CD-Player (Sanyo DX 7355) und schicke das Signal wieder über einen Röhrenvorverstärker (Dynavox DPR-2) an den Dynavox VR70-E-2 mit KT77 Röhren.

Leider kommt da aber überhaupt nix gescheites heraus. Kann mir jemand sagen, dass sowas so wie so nicht funktionieren kann oder ob ich ein anderes Audioformat nehmen soll. So geht's leider gar nicht.

Vielen Dank

Emanuel
*displaced*
Stammgast
#2 erstellt: 10. Apr 2008, 06:24
Wieso der Vorverstärker zwischen Plattendreher und Soundkarte?

Was konkret hat nicht gepasst?

Gruß DP
maniii
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 10. Apr 2008, 06:28
Naja, der Sound hat überhaupt keinen Raum. Klebt an den Boxen und ist im direkten Vergleich mit der Platte eine Katastrophe. Man konnte schon vor 38 Jahren auf den Mond fliegen, aber die Schallplatte ersetzen geht wohl nicht, wie's scheint. Oder hilft mir hier ein anderes Datenformat?

Den Vorverstärker hab' ich, weil der Plattenspieler (Lenco L133 mit Ortofon MLB 12) nur ein ganz schwaches Signal liefert.

Danke

Emanuel
Bee
Inventar
#4 erstellt: 10. Apr 2008, 08:03
Ich würde auf ein Problem beim Aufnahmeprozeß tippen.

Womit nimmst Du auf (Software)? Erstmal als wav. zwecks Nachbearbeitung? Wie hört es sich an wenn man's direkt vom PC abspielt? Hörst Du während der Aufnahme über die LS ab (Rückkopplung)?

Überprüfe erstmal jeden Schritt beim Aufnahmeprozess. In den allermeisten Fällen liegt das Problem zwischen Stuhl und Bildschirm.....


Edith fragt: gehört das nicht eher ins Homerecording-Forum? Da gibt's bestimmt die besseren Tips....


[Beitrag von Bee am 10. Apr 2008, 08:34 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#5 erstellt: 10. Apr 2008, 15:37
Hallo,

Entschuldige, wenn ich blöd frage, aber wie hast Du denn den Klang-Vergleich gemacht?

Der TPR-2 ist ja vielleicht als PreAmp für den Dreher eine feine Sache, aber der von Dir erwünschte Röhrensound ist dann schon mit auf deiner Aufnahme im Rechner.

Wenn Du dann vom CD-Player aus die Musik noch mal über den TPR-2 laufen lässt, ist das evtl. zu viel des Guten.

Auf der Dynavox-Site wird der TPR-2 neben seiner sinnvollen Funktion als Phono Vorstufe auch als "Sound Converter" bezeichnet.
Das heißt ja nicht, dass er immer auch ein "Sound Enhancer" ist.
Den würde ich bei der CD-Wiedergabe erst mal aus dem Signalweg nehmen und den Klangvergleich von Platte und CD wiederholen.

Gruß
Rainer
Fightfrog
Stammgast
#6 erstellt: 10. Apr 2008, 16:14
schreib die datei doch lossless auf die festplatte, nicht als komprimiert mp3 datei.

Empfehlen würde ich da flac.
Und natürlich alles was dazwischenhängt noch klanglich eliminieren ^^

edit: vllt. gibts hier auch n kompetenteres sub-forum


[Beitrag von Fightfrog am 10. Apr 2008, 16:14 bearbeitet]
Pa-priester
Stammgast
#7 erstellt: 10. Apr 2008, 17:48
Ich würde das die Phasendrehung noch einmal einwerfen. Soweit es mir bekannt ist, benötigt ein Plattenspieler einen extra Phono eingang, der die Phase gerade biegt,
um Auslöschungen zu verhindern.
RI*** oder irgendso hieß das, mir fällt es gerade nicht ein.

Ohne eine solche Stufe wird es mies.
Weiter kann ich mir gut vorstellen,
dass deine Soundkarte ziemlich miese AD/DA-Wandler hat.
(Analog-Digital/Digital-Analog)

Eventuell neue besorgen, wenn du vor hast noch hundert weitere Platten zu digitalisieren, oder schauen, ob ein Freund eventuell eine bessere hat.

viele Grüße!

ton-feile
Inventar
#8 erstellt: 10. Apr 2008, 17:58

Pa-priester schrieb:
Ich würde das die Phasendrehung noch einmal einwerfen. Soweit es mir bekannt ist, benötigt ein Plattenspieler einen extra Phono eingang, der die Phase gerade biegt,
um Auslöschungen zu verhindern.
RI*** oder irgendso hieß das, mir fällt es gerade nicht ein.

Ohne eine solche Stufe wird es mies.
Weiter kann ich mir gut vorstellen,
dass deine Soundkarte ziemlich miese AD/DA-Wandler hat.
(Analog-Digital/Digital-Analog)

Eventuell neue besorgen, wenn du vor hast noch hundert weitere Platten zu digitalisieren, oder schauen, ob ein Freund eventuell eine bessere hat.

viele Grüße!

:prost

Das hat mit Phase nichts zu tun.
Du meinst sicher die RIAA Schneide-Kennlinie.
Die hat es gebraucht, damit auch "Bass" auf die Platte passt.
Den entsprechenden Filter mit der Umkehrung hat maniii schon in seinem DynaVox TPR-2.

Gruß
Rainer
maniii
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 11. Apr 2008, 06:20
Vielen Dank für die netten Anregungen.

Das mit der 'doppelten' Röhrengeschichte hab' ich mir natürlich auch gedacht. Ich frage mich nur:
Was ich dazwischenhängen soll. Reicht ein 'alter' Transistorverstärker, bei dem ich bei Phono rein und bei dem Kassettenanschluss wieder raus und in die Soundkarte geh'?

Danke

Emanuel
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 11. Apr 2008, 08:38
Hallo!

@maniii

An deiner Stelle würde ich auch mal einen Blick auf die verwendete Komressionsmethode werfen, mit einem Veralteten Konverter niedriger Bitrate und so weiter lässt sich kaum ein gutes Ergebniss erzielen. Die SB Live Platinum ist zudem ein ziemlich betagtes Stück Hardware, eventuell sollte man da mal über einen Wechsel zu einer etwas aktuelleren Soundkarte nachdenken.

MFG Günther
dkP74
Stammgast
#11 erstellt: 11. Apr 2008, 08:49
Ich würde es auch erstmal nur mit wavs probieren.
Diese dann einmal vom PC abspielen und dann vom CD player.
Das mit der fehlenden Räumlichkeit kann durchaus an der Kompression liegen.
Coffey77
Inventar
#12 erstellt: 15. Apr 2008, 15:06
Wer auf Klang Wert legt, sollte vielleicht auch mal einen altmodischen CD-Recorder in die engere Wahl ziehen...
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 15. Apr 2008, 18:41
Hallo!

@Coffey77

Wozu? ganz abgesehen von den mangelnden Bearbeitungsmöglichkeiten der mitgeschnittenen Dateien bekommst du die notwendigen Audio- CDRs ohne die bei den Dingern gar nix geht so gut wie gar nicht mehr in 1x Speed. Moderenere Rohlinge sind für 1x Speed nicht mehr gemacht und Quittieren dir die Zumutung mit Schneckengeschwindikeit gebrant zu werden mit höher Fehlerrate oder sind gar unlesbar. Zudem sind Audio-Rohlinge unverhältnissmäßig teuer, zumal es -zumindestens für mich- nicht einsehebar ist warum ich mir für die Kopie meines ehrlich erworbenen Tonträgers nochmal Gebühren abpressen lassen soll.

MFG Günther
Coffey77
Inventar
#14 erstellt: 15. Apr 2008, 18:58
Also, Audio-Rohlinge gehen ganz bestimmt noch mit 1x-Speed, und mit einem CD-Recorder mit HDD kann man perfekt editieren und erhält Top-Klangqualität. DAS wird mit einem Rechner etwas schwieriger werden;)

Und wenn´s um Qualität geht, kann man schon mal einen Euro für einen Rohling abpressen...

Dann noch via i-Tunes und gracenote in MP3 umwandeln und das war´s:)

Viele "archivieren" jetzt schlecht und recht ihre Schallplatten und es kommt doch nix Zählbares dabei raus...


[Beitrag von Coffey77 am 15. Apr 2008, 19:00 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 15. Apr 2008, 19:46
Hallo!

@Coffey77

Was läßt dich glauben daß die Qualität eines Audio-Rohlings besser wäre als eines nicht Audio-Rohlings? Ein HDD-Recorder ist im übrigen auch nix weiter als eine Stand-Alone Standard-Soundkarte mit Festplatte und eventuellem Standard-Brenner. Im übrigen sprach ich nicht von den Edidiermöglichkeiten sondern vom Nachbearbeiten der Wave-Dateien (Knackser und Kratzer austasten, Normalisieren, Entrauschen, u.s.w.) Warum sollte ich unbearbeitete Sounddateien Brennen? Wenns´mich danach gelüstet kann ich schließlich einfach die jeweilige Schallplatte hören. Insofern ist meine Sammlung schließlich schon Archiviert ich besitze schließlich die Tonträger. Zur Hintergrundberieselung via MP-3 brauche ich schließlich weder die Knackser noch sonstige Fehler die Vinylplatten im Laufe der Jahrzehnte zuweilen trotz sorgfältiger Behandelung bekommen.

MFG Günther
hal-9.000
Inventar
#16 erstellt: 15. Apr 2008, 21:01
Bei den "Audio-Rohlingen" ist nur die GEMA-Gebühr in Höhe von xx EuroCent je Stunde drauf, das ist der Unterschied, ausserdem haben sie noch ein Codierung, dass sie als solche erkannt werden (von diversen Recordern - hatte selbst einen) - das wars dann aber auch schon ...
Coffey77
Inventar
#17 erstellt: 16. Apr 2008, 05:37
Ich habe auch nicht geschrieben, dass die Audio-Rohlinge besser klingen (oder hab ich das überlesen?;)

Die Klangqualität über einen CDR-HD 1500 oder einige Recorder aus dem Profi-Bereich ist einfach überlegen. Sollte die Platte auch nach dem Waschen so viel knistern, dass es das Musikhören zu stark beeinträchtigt, kauf ich mir das Teil eben noch mal.

"Nachbearbeiten" ist nur dann nötig, wenn die Quelle nicht mehr in Ordnung ist - und nimmt auch immer was vom Klang weg, kommt für mich daher nicht in Frage.

Ich möchte auch keine "sterile" Kopie von einer Schallplatte haben, die nicht mehr knistert - dann kann ich gleich eine CD nehmen;)
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 16. Apr 2008, 16:57
Hallo!

Nun ich jedenfalls habe deine Bemerkung hier so verstanden,



Und wenn´s um Qualität geht, kann man schon mal einen Euro für einen Rohling abpressen





Die Klangqualität über einen CDR-HD 1500 oder einige Recorder aus dem Profi-Bereich ist einfach überlegen.


Was überlegen? Du stellst hier eine Behauptung mit einem Absoluten Wertanspruch in den Raum, ich bitte um eine Spezifikation. So klingt deine Behauptung für mich ähnlich wie z.B. "Der Himmel ist blauer!"

Die Frage ist doch warum man überhaupt eine Schallplatte digitalisieren möchte, Kopien dienen einem bestimmten Zweck, da brauche ich weder Originalqualität noch Knackser, Rillengeräusche, noch Rauschen, falls ich die Schallplatte selbst hören möchte tue ich das ganz einfach, da brauche ich keine Kopie.

Alte Schallplatten kann man heutzutage (wie auch vergriffene CDs) nicht immer nachkaufen, wenn du auf eine Erstpressung einer bestimmten Interpretation Wert legst mußt du eben in Kauf nehmen dass die Schallplatte eventuell vom Vorbesitzer oft Gehört wurde und dementsprechende Gebrauchsspuren hat. Neuere Erscheinungen die meine Sammelgebiete berühren gibt es ohnehin nicht auf Schallplatte, und ältere dagegen so gut wie nicht auf CD.

Nachbearbeiten von Schallplatten passen die gewählten Titel in der Lautstärke und der Qualität einander an, natürlich muß man mit einer Restaurationssoftware auch einigermaßen umgehen können um gute Ergebnisse zu erzielen, Einschalten, auf den Knopf drücken und alles wird gut gibts da nicht.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 16. Apr 2008, 16:58 bearbeitet]
Coffey77
Inventar
#19 erstellt: 16. Apr 2008, 18:02
Es ist ja schön für dich, wenn du bei einer Kopie andere Masstäbe anlegst als bei der Original-Platte, aber ich hätte gerne auch die Kopie so original wie möglich und eben auch so unbearbeitet wie möglich, wenn man mal vom Einsatz eines Subsonic-Filters oder bei groben Verstössen gegen die Klangqualität absieht.

Ich muss ja zum Glück nicht dieselbe Meinung vertreten wie du:D

Und das mit dem Himmel ist kein so gelungener Vergleich;)
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 16. Apr 2008, 19:16
Hallo!

@Coffey77

Ob der Vergleich gelungen oder nicht gelungen ist ändert leider nichts daran daß du meine durchaus ernstgemeinte Frage bezüglich des CDR-HD 1500 nicht beantwortet hast, alsoi nochmal: "Was oder welchem Gerät ist der CDR-HD 1500 deiner Meinung nach Überlegen ?"

Das du deine Kopien so Original wie möglich haben willst hast du ja schon mehrfach gepostet, mich interessiert eigentlich zu welchem Zweck? Nach meiner Meinung ist eine solche Kopie sinnlos solange man die Schallplatte und ein hochwertiges Equipment zur Wiedergabe benutzten kann. Es gibt schließlich keinen Grund die Fehler zweier Aufnahme- und Wiedergabesystene auf einem Tonträger b.z.w. bei einer Aufnahme zu vereinen. Verstehe mich recht, der Zweck warum du unbedingt auf eine Kopie die dem Original auch in Puncto Störgeräusche und Analogtypische Fehler nahekommt ist mir einfach unklar.

MFG Günther
Coffey77
Inventar
#21 erstellt: 16. Apr 2008, 19:28

Hörbert schrieb:
...daß du meine durchaus ernstgemeinte Frage bezüglich des CDR-HD 1500 nicht beantwortet hast, alsoi nochmal: "Was oder welchem Gerät ist der CDR-HD 1500 deiner Meinung nach Überlegen ?"


Na, einem Rechner beispielsweise - was ist daran so schwer zu verstehen?;) Und nicht jeder hört eben zu jeder Zeit und überall Schallplatten.

Mir ist das meistens zu unpraktisch. Ich habe aus deinen Posts schon gelesen, dass du Vinyl-Freak bist;)

Aber ich fertige auch durchaus hörbare MP3s von meinen Vinyl-Kopien auf CD an - unterwegs ist zB die Schallplatte ja nicht so praktisch;)
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 17. Apr 2008, 17:36
Hallo!

@Coffey77



Na, einem Rechner beispielsweise - was ist daran so schwer zu verstehen


Das ist eine recht kühne Behauptung, zumal es der "Rechner" an sich nicht gibt. Ein beliebiger Rechner besteht aus austauschbaren Komponenten die von stark unterschiedlicher Qualität sein können. Ich wage mal zu Behaupten daß du noch nie einen Rechner der auf Wiedergabe und Aufnahme von Soundfiles Optiniert wurde gehört geschweige denn besessen hast. Wahrscheinlich stammt dein Vorurteil von 500-1000€ Kisten die als Eierlegende Wollmilchsäue für jeden Anwendungszweck herhalten sollen und mit On-Board Soundkarten und Standardnetzteilen ausgestattet sind. Oder aber von Daddelkisten die nebenbei noch MP-3s abspielen.

Selbstverständlich nutzt man Unterwegs keine Schallplatten, deswegen verstehe ich ja auch die Manie jeden Krackler und Rillenbruch auf der Aufzeichnung zu belassen nicht. Bei Hintergrundgedudel in der U-Bahn oder im Auto brauche ich Nebengeräusche dieser Art ganz gewiss nicht. Auch ich höre natürlich nicht ständig Schallplatten, ich habe nebenbei bemerkt genügend Aufnahmen neueren Datums auf CDs. Ob man das Auflegen von Schallplatten als unpraktisch empfindet ist m.E. eine Frage der persönlichen Gewohnheit und des Geschmacks, für mich besteht zwischen der Handhabung des einen wie des Anderen Tonträgers kein Gewohnheitsunterschied das jeweilige Handling ist so und so Routine.

MFG Günther
Coffey77
Inventar
#23 erstellt: 17. Apr 2008, 17:44
Natürlich rede ich von Rechnern, die standardmässig zum "Archivieren" von Schallplatten verwendet werden und nicht von irgendwelchen gemoddeten High-End Kisten...

Und die gehen nun mal nicht besser als ein Standalone-CD-Recorder - und damit soll´s das von mir gewesen sein, wird doch etwas öd mit der Zeit;)


[Beitrag von Coffey77 am 17. Apr 2008, 17:45 bearbeitet]
Pa-priester
Stammgast
#24 erstellt: 17. Apr 2008, 18:02
Ich glaube nicht, dass der, der das Problem hat umbedingt 2000 Euro für ein HardDisc-Recording System ausgeben will.
Ich als Musiker mache das schon eher.
Mein Rat: Eine vernünftige Soundkarte mit 24Bit und 48Khz Samplingrate, und damit ists genug!

Was besser klingt und was nicht hängt eh noch von Lautsprechern, Verstärkern und, bei manchen auch noch, vom Kabel ab.


viele Grüße!
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 17. Apr 2008, 18:50
Hallo!

@Coffey77

Wenn dir das Beantworten meiner Fragen zu öde ist will ich dich natülich nicht von den interessanteren Dingen des Lebens abhalten. Aber, ein Festplattenrecorder für ca.2000€ ist ebenfalls ein High-End Gerät und sollte nich mit einem Allzweckrechner für 500-100€ verglichen werden der manigfaltige Aufgaben zu erfüllen hat sondern mit einen ebenfalls spezialisieren Gerät in ähnlicher Preisregion. Zum Vergleich mit einem Alltagsrechner würde sich wenn-dann wohl eher einer der üblichen Heimkino HD-DVD Recorder eignen die in einer Preisklasse angesiedelt sind in der sich der Alltagsrecher ebenfalls befindet meine ich.

@Pa-priester

Das ist ein guter Ansatz, eine aktuelle Creative- oder Terratec (gibts die überhaupt noch?) Soundkarte und einen Soundeditor wie Wavelab lassen eigentlich kaum Wünsche für den Hausgebrauch offen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 17. Apr 2008, 18:50 bearbeitet]
Christoph71
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 17. Apr 2008, 19:23

Pa-priester schrieb:
Ich glaube nicht, dass der, der das Problem hat umbedingt 2000 Euro für ein HardDisc-Recording System ausgeben will.
Ich als Musiker mache das schon eher.
Mein Rat: Eine vernünftige Soundkarte mit 24Bit und 48Khz Samplingrate, und damit ists genug!

Was besser klingt und was nicht hängt eh noch von Lautsprechern, Verstärkern und, bei manchen auch noch, vom Kabel ab.


viele Grüße!
:prost


Ich kann mich erinnern, daß es schon Ende der 90er Jahre hieß, daß jede Soundkarte in Punkto Frequenzgang und Geräuschspannungsabstand jedem Analoggerät (Plattenspieler, Cassettendeck, Tuner) haushoch überlegen ist.

Und wenn man nicht irgendwie computergenerierte Störgeräusche reinbringt (was wohl bei onboard-Soundkarten häufig der Fall ist), dann ist eigentlich jede bessere Soundkarte perfekt zum Digitalisieren geeignet.

Ich verwende seit nunmehr 9 Jahren eine SoundBlaster PCI128 zum Digitalisieren und bin absolut zufrieden damit, kein Rauschen, keine Störgeräusche, astreiner Klang...

Ciao
Christoph
Pa-priester
Stammgast
#27 erstellt: 19. Apr 2008, 16:17
Wavelab von Steinberg muss es nicht einmal sein. Bis man sich damit auskennt, hat man Wochen mit verbracht. Sowas ist was für Freaks, die sogar aus der schlechtesten Aufnahme noch das Rauschen rausbekommen wollen.

Ich hab mal mit eigenen Augen gesehen, dass es geht, aber es ist Arbeit ohne Ende, zudem verklickt man sich da recht schnell.

Audacity finde ich ganz nett. Ist einfach, unkompliziert und funktioniert sehr gut.

Ich hab damit sogar schon Musik produziert die gar nicht übel klang. (jaja, damals... )

viele Grüße!
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 19. Apr 2008, 23:09
Hallo!

@Pa-priester

Wave-Lab lässt sich weitgehend automatisieren, Für bequeme Zeitgenossen gabs mal von Steinberg Clean das allerdings bei der Version 5.0 eingestellt wurde, -jedenfalls nach meinen Informationen, kann sein daß ich da falsch unterrichtet wurde-, das war im Prinzip Wave-Lab Lite mit einem Zusatzprogramm mit dem man recht bequem die gesamte Rausch und Knacksergeschichte erledigen konnte und zudem den Sound noch ein wenig aufpeppen konnte. Audacity bietet mir zu wenig Möglichkeiten, insbesondere fehlt mir die Funktion einen Noise Fingerprint zu erstellen und den Grundstörpegel damit entscheidend zu minimieren, eventuell gibts ja entsprechende Software von Magix die sind ja inzwischen zimlich Fit auf dem Sektor.

MFG Günther
Pa-priester
Stammgast
#29 erstellt: 20. Apr 2008, 19:21
Audacity bietet wenige Möglichkeiten, da hast du recht, aber meiner Meinung nach ist sie gerade deswegen so zu empfehlen, weil es nicht ganz so kompliziert ist.

Mir reicht es auch längst nicht mehr, aber um einen Einstieg in Sequencer Software und deren Aufbau zu bekommen, ists genau richtig. Dazu kostet es nichts.

Zum Thema Magix: Der Sequencer gefällt mir ganz gut, ist für Musicnachbearbeitung (Mastern etc.) aber eher weniger geeignet. Musicmaker dagegen ist das widerlichste Programm dass ich je besessen habe, bin durch eine PC-Zeitschrift an die Vollversion gelangt, und es ist scheusslich, du bastelst irgendwelche Samples wie wild aneinander und es klingt immer gut, egal was du machst! Das hat mit musik rein gar nichts mehr zu tun und dient nur der Belustigung irgendwelcher Möchtegern-Produzenten. Da mal lieber die Finger von lassen.

viele Grüße!
Hörbert
Moderator
#30 erstellt: 20. Apr 2008, 20:58
Hallo!

Dann bin ich wohl falsch informiert, ich dachte bisher daß es von denen auch eine Nachbearbeitungssoftware gäbe, mit der man die Probleme des Entrauschens und Entknacksens ziemlich simpel mit einigen Einstellungen managen kann. Na ja man lernt eben nie aus.

MFG Günther
Bee
Inventar
#31 erstellt: 21. Apr 2008, 06:46

Hörbert schrieb:

Dann bin ich wohl falsch informiert, ich dachte bisher daß es von denen auch eine Nachbearbeitungssoftware gäbe, mit der man die Probleme des Entrauschens und Entknacksens ziemlich simpel mit einigen Einstellungen managen kann.




Gibt, bzw. gab es auch.
Pa-priester
Stammgast
#32 erstellt: 23. Apr 2008, 15:57
So wollte ich das auch gar nicht ausdrücken! Verzeihe, dass das so falsch rüber kam.

Ich kenne von Magix nur das allen bekannte Samplitude und den grauenhaften MusicMaker.
Mit Samplitude kann man meiner Meinung aber nicht ganz so gut bearbeiten oder "entrauschen" da gibt es bessere Software für. Wavelab z.b. wobei das für einen Laien, der nur seine Platten digitalisieren will schon beinahe zu viel des Guten ist.

viele Grüße!
Hörbert
Moderator
#33 erstellt: 23. Apr 2008, 23:23
Hallo!

@Pa-priester

Du mußt dich nicht entschuldigen, es ist ja tatsächlich möglich das ich falsche Informationen auf dem Sektor habe. Ich arbeite eben mit Wavelab und bin mittlerweile mit den Möglichkeiten des Editors vertraut, das bringt selbstverständlich eine gewisse "Betriebsblindheit" gegenüber den Problemen die ein Gelegenheits-User damit wahrscheinlich hat mit sich. Aber bei diversen anderen Programmen die ich kaum nutze wackle ich genau so mit den Ohren wie ein gelegentlicher Nutzer eines Sound-Editors wie Wavelab bei meinem Handling damit. Von den Magix-Programmen habe ich bislang nur gehört daß es sie gibt und daß sie recht konfortabel sind, getestet habe ich sie noch nicht da mir Wavelab für alles was ich tun will gut ausreicht.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 23. Apr 2008, 23:24 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#34 erstellt: 24. Apr 2008, 00:33
Mit Wavelab bist du unter'm Strich auch am besten bedient !
Der Non-Modale-Modus, den in diesem Umfang wohl nur Wavelab besitzt, ist schon ein grosser Vorteil. Die Mastering-Sektion ist die wohl beste aller Editoren.
Auch wenn der FFT-Filter von Samplitude schon klasse ist.

Für richtiges Remastering/Restoration sind aber fast immer gute Plugins notwendig, die nicht von Steinberg kommen !

Ich verwende Wavelab, Samplitude Pro, SoundForge und Audition parallel, da jedes Programm seine Stärken und leider auch Schwächen hat.



Grüße
Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 24. Apr 2008, 07:51
Hallo!

Für den Hausgebrauch reicht mir Wavelab vollständig, vor allem die Noise-Fingerprint Funktion ist mir ernorm nützlich. Entrauschen und Entknacksen sind mir bei Schallplattenaufnahmen wichtig. Original belassene Aufnahmen sind ausser in Sonderfällen für mich witzlos da ich ja jederzeit falls mich danach gelüstet die Schallplatten selbst hören kann. Nebengeräusche sind bei Hintergrundmusik für die ich Mitschnitte einsetze eher störend. Den Gedanken meine Sammlung (ca. 2500-3000 Schallplatten) zu Archivieren habe ich nach einer einfachen Rechnung der notwendigen Zeitspanne und des notwendigen Speicherplatzes für unkomprimierte Wave-Dateien iun 24 Bit-Qualität verworfen.

MFG Günther
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