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Schallplatten vs CD´s

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Autor
Beitrag
armin.t
Neuling
#1 erstellt: 18. Sep 2007, 15:26
guten tag !

bin zur zeit etwas überfragt und zwar gehts um vinyl´s und cd´s

die gute alte schallplatte soll also wegen den höheren frequenzgängen die so um die 40000 Hz liegen sollen besser sein, als die cd die nur im 20000hz liegt.
der mensch hört aber nur frequenzen von 16hz bis 19000hz also.....
warum ist das vinyl dann besser ???
und bitte was bringt mir dann ein lautsprecher der eine spitze von 60000hz erreicht ?? den könnte man nicht mal mit der besten schallplatte voll ausnutzen.
fragen über fragen
wär schön wenn einer eine antwort parat hätte
armin.t
Neuling
#2 erstellt: 18. Sep 2007, 15:33
achja und warum gibt es bei zB den standlautsprechern so enorme preisunterschiede
habe letztlich eine um 3500€ gesehen...
naja das eine um 100 nicht grad der beste sein wirt ist mir schon klar aber ist so ein wucherpreis gerechtfertigt ?
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 18. Sep 2007, 15:58
Hallo!

Ich bin begeisterter Schallplattenhörer, würde mich aber nie zu der Aussage versteigen das die Schallplatte aus diesem oder jenem Grund besser sei als CD. Diese Behauptung entbehrt jeder nachvollziehbaren Technischen Grundlage. Es ist zwar möglich, -einwandfreie und gut aufgenommene Tonträger vorausgesetzt,- mit einigem Finanziellem Aufwand in die Nähe einer CD zu kommen, so daß zumindestens die meisten Zeitgenossen keinen echten Unterschied mehr bemerken. Aber darüber hinaus wirst du mit einer Schallplatte nicht kommen können, dazu sind die Einschränkungen der Analogen Abtastung zu Gravierend. Es gibt zwar immer wieder Analogfans die diese Behauptung (Schallplatte sei besser als CD) treffen, aber dabei handelt es sich wohl mehr um ein Emotionales denn ein Technisches Urteil daß da gertroffen wird. Der Nimbus der Schallplatte resultiert wohl mehr aus dem Begleitumständen dieser Technik als aus der Technischen Realität selbst.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 18. Sep 2007, 15:59 bearbeitet]
Gene_Frenkle
Inventar
#4 erstellt: 18. Sep 2007, 17:48

armin.t schrieb:

die gute alte schallplatte soll also wegen den höheren frequenzgängen die so um die 40000 Hz liegen sollen besser sein, als die cd die nur im 20000hz liegt.
der mensch hört aber nur frequenzen von 16hz bis 19000hz also.....


Die meißten Mikrophone zeichnen kaum Frequenzen über 16 kHz auf, daher ist der Frequenzgang auch deswegen (zumindest bei akustischer Musik) als Vergleichsfaktor irrelevant.

Grundsätzlich kann man sagen, dass es bei Hifi nicht immer nur um technische Daten, objektive Verbesserungen usw. geht, sondern auch eine starke emotionale Komponente mitspielt. Mancher legt halt lieber andächtig und vorsichtig eine LP auf, der andere schiebt eine CD rein.


armin.t schrieb:
achja und warum gibt es bei zB den standlautsprechern so enorme preisunterschiede
habe letztlich eine um 3500€ gesehen...
naja das eine um 100 nicht grad der beste sein wirt ist mir schon klar aber ist so ein wucherpreis gerechtfertigt ?


Also "Wucher" ist ein hartes Wort. Es gibt bei Lautsprechern objektive und subjektive Gründe für höhere Preise. Hohe Produktionszahlen verringern die Kosten, verwendete Materialien kosten unterschiedlich (deren Anwendung kann optische und klangliche Gründe haben), Know How kostet auch Geld. Exklusivität hat ihren Preis. Aber natürlich gibt es auch teure Lautsprecher, die ihren Preis nicht wert sind.

Letzlich muss jeder selbst wissen, was einem Klang, Image, Design usw. wert sind. Warum nicht? Es gibt heute aber zum Glück auch für relativ wenig Geld gute Geräte.
wastelqastel
Inventar
#5 erstellt: 18. Sep 2007, 18:06
Hi
Mir geht es ähnlich wie Hörbert
Die CD ist einfach in der handhabung und die Platte genau das gegenteil Aber spass macht sie ungemein

achja und warum gibt es bei zB den standlautsprechern so enorme preisunterschiede
habe letztlich eine um 3500€ gesehen...
naja das eine um 100 nicht grad der beste sein wirt ist mir schon klar aber ist so ein wucherpreis gerechtfertigt ?

Wenn du keine Unterschiede außer dem Preis siehst (Optisch)
Solltest du mal mit hören probieren da sind die Unterschiede meistens etwas eher zu erkennen (Da es optische Blender gibt)
Aber Musik soll spass machen und wenn du mit 100Euro Speakern zufrieden bist spricht nichts dagegen
Grüsse Peter
sveze
Inventar
#6 erstellt: 18. Sep 2007, 18:23
Hörbert's Aussage ist eigentlich nichts hinzuzufügen .

Allerdings: Klang (bzw. Klangeindrücke) ist etwas subjektives und damit kann eine Schallplatte durchaus besser klingen, als eine CD. Dass das technisch nicht zu begründen und erklären ist, steht auf einem anderen Blatt .

Ich höre lieber LP's. Das hat für mich klangliche und emotionale Gründe .
Jazzy
Inventar
#7 erstellt: 18. Sep 2007, 19:17
Ich bin mit der LP aufgewachsen.Und war eigentlich ganz froh über die CD.Inzwischen klingen gute CDs schon sehr gut und übertreffen IMHO die LP.Ich habe auch schon mehrfach die gleichen Aufnahmen auf LP und CD verglichen.Die CD bot mehr Feinauflösung.Ich vermute Verluste im Presswerk durchs galvanisieren usw.
Kinddernacht2000
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 18. Sep 2007, 21:04
Mal von den Messwerten abgesehen wo die CD dem Vinyl um einiges besser ist finde ich das bei Vinyl auch das Auge "mithört". Es ist doch schön wenn man liebevoll eine Platte auflegt, den schönen S-Tonarm auflegt usw... Ich finde es hat einfach mehr Flair und liebe zum Detail... und ob man es glauben möchte oder nicht, manche sachen hören sich auf Vinyl einfach besser an... Digital hin oder her :-))

Gruß Benny... der findet das bei Vinyl auch die Ohren augen machen :-))


[Beitrag von Kinddernacht2000 am 18. Sep 2007, 21:05 bearbeitet]
chilman
Inventar
#9 erstellt: 18. Sep 2007, 22:03
naja über s-tonare kann man sich imho streiten

das mit dem ultraschall bereich der lautsprecher ist mehr oder weniger marketinggeschwätz.
es ist vll. nicht schlecht, wenn die noch etwas über 16kHz spielen, soweit ich weiss gabs da mal untersuchungen, dass der mensch unterbewusst auch frequenzen wahrnehmen kann, die nach hekömmlicher auffassung unter der hörgrenze liegen und nicht bewusst war genommen werden, aber deswegen LSP bis 40 oder 60kHz zu verlangen dürfte unsinn sein.
und dass platten bis dahin im gegensatz zu cds übertragen können dürfte auch schwachsinn sein.
generell sind platten messtechnisch der cd ziemlich unterlegen. (rauschabstand, klirrfaktor, der frequenzgang ist eig. ganz in ordnung)
man kann aber mit gutem equipment subjektiv sehr nahe ran kommen.

was den vorteil von platten imho noch mehr ausmacht ist IMHO deren "flair", also zb. grosse cover, der vll. nicht perfekte aber doch angenehme klang oder das auflegen und bedienen usw. usf.

es gibt allerdings platten die bis in den ultraschall-bereich arbeiten und zwar das CD4 system, dass in den hohen frequenzen zwei weitere kanäle für quadrophonie untergebracht hat. dafür gabs dann aber auch spezielle nadeln und weiteres equipment. (normale v.verstärker dürften zb. garnicht weit über 20kHz übertragen oder die kapazität der verkabelung macht einen strich durch die rechnung)
soweit ich weiss war dann aber auch die kanaltrennung und der rauschabstand nicht so berauschend (was'n wortspiel ), trotzdem steht so ein quadro-system noch irgednwie auf meiner wunschliste:D
jopetz
Inventar
#10 erstellt: 18. Sep 2007, 22:10

armin.t schrieb:
achja und warum gibt es bei zB den standlautsprechern so enorme preisunterschiede
habe letztlich eine um 3500€ gesehen...
naja das eine um 100 nicht grad der beste sein wirt ist mir schon klar aber ist so ein wucherpreis gerechtfertigt ?

Relativ einfach: höre dir Standboxen für 100 Euro und für 3.500 Euro an (wobei ich das noch nicht für sonderlich 'wucherpreisig' erachten würde, jedenfalls nicht von der nackten Zahl her). Hörst du einen Unterschied? Wenn nein: Glückwunsch! Du hast 3.400 Euro gespart. Wenn doch: ist dir der Unterschied 3.400 Euro wert? Das ist die einzig entscheidenden Frage.

Eine objektive Richtschnur gibt es nicht. Auch bei 6.000-Euro Lautsprechern gibt es noch (gewaltige!) Klangunterschiede, und ich würde nicht für jeden dieses Geld ausgeben. 'Gerechtfertigt' ist ein Preis dann, wenn es zum gleichen Preis nix besseres gibt und dir der qualitative Aufstieg zum günstigeren Produkt den Mehrpreis wert ist.

Gruß,
Jochen


[Beitrag von jopetz am 18. Sep 2007, 22:11 bearbeitet]
jotpewe
Stammgast
#11 erstellt: 19. Sep 2007, 07:20
Vor vielen Jahrn war ich mal im Ulmer Münster. Die darin befindliche Kirchenorgel sollte (zumindets zu der Zeit) eine der größten oder sogar die größte in Europa sein (ich erinnere mich nicht mehr so genau). Die kleinste Pfeife hat einen 40.000 Hz-Ton erzeugt. Der Organist hat uns erklärt, dass dieser Ton alleine wirklich von den wenigsten gehöört werden kann. Aber man kann schon Hören, ob eine tieferer (hörbarer) Ton alleine oder zusammen mit diesem 40.000 Hz-Ton gespielt wird.

Wenn ein Verstärker nun bis 60.000 (oder sogar 100.000 ist keine Seltenheit) geht, dann denke ich persönlich, dass er dann auf jeden Fall die für mich hörbaren Frequenzen vernünftig darstellen kann. Wie weit er dann wirklich an 100.000 herankommt, kann ich natürlich nicht hören, aber ich denke, hier bin ich eher auf der sicheren Seite als bei einem Gerät, dass "nur" 20.000 darstellen kann.
Duckshark
Inventar
#12 erstellt: 19. Sep 2007, 11:39
Denke ich nicht. Was nützt ein Verstärker der bis 100kHz kommt, der Lautsprecher aber nur bis 40kHz kommt (und da gibts meines Wissens schon nicht viele).

Legt man also deine Theorie zu Grunde, das der Mensch, Töne über, sagen wir mal grob 20kHz, wenn auch nicht mit dem Ohr, dennoch irgendwie wahrnehmen kann, macht ein Verstärker nur bis da Sinn, wo auch die LS kommen.
MichiV
Stammgast
#13 erstellt: 19. Sep 2007, 11:41
Also die meisten Stereoverstärker aus der Zeit vor SACD können eh nur bis 20000 Hz! Ähnlich ist das bei Lautsprechern aus der SACD Vorzeit, auch wenn meine bis 35000 Hz können (was ich allerdings für Sinnlos halte)!


achja und warum gibt es bei zB den standlautsprechern so enorme preisunterschiede
habe letztlich eine um 3500€ gesehen...
naja das eine um 100 nicht grad der beste sein wirt ist mir schon klar aber ist so ein wucherpreis gerechtfertigt


Wie auch schon gesagt wurde, Produktionsmenge, Produktionsort, verwndetet Materialien, Entwicklungskosten... Es gibt Lautsprecher die kosten 200.000,00 Euro!

Also einig meiner Platten klingen schon sehr gut, vielleicht etwas anders, als die CD Version, aber weder besser noch schlechter, halt anders. Einige meiner Platten sind aber auch deutlcih schlechter als die CD Version. Wenn man aber einen vernünftigen Plattenspieler mit einem vernünftigen Tonabnehmer hat, dann ziehe ich die Vinylversion vor, nicht weil es unbedingt besser kling (schlechter aber auch nicht), sondern weil Vinyl einfach mehr Charaketer hat.
Goostu
Inventar
#14 erstellt: 19. Sep 2007, 11:44
ich mag schallplatten weil:

- habe aufnahmen von welchen es gar keine CDs gibt
- mag die "platte"
- mag den "plattenspieler"
- mag das zusammenspiel dieser beiden ...
- ich höre der schallplatte bewusster zu
Boettgenstone
Inventar
#15 erstellt: 19. Sep 2007, 11:53
Hallo,

flair ist doch super bei der Schallplatte.


Die kleinste Pfeife hat einen 40.000 Hz-Ton erzeugt. Der Organist hat uns erklärt, dass dieser Ton alleine wirklich von den wenigsten gehöört werden kann. Aber man kann schon Hören, ob eine tieferer (hörbarer) Ton alleine oder zusammen mit diesem 40.000 Hz-Ton gespielt wird.


Dabei können Schwebungen entstehen die insgesamt eine tiefere Tonlage haben als die Einzeltöne die hört man dann sehr wohl braucht aber auch keine Ultraschallhochtöner dafür.
baadb
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 19. Sep 2007, 16:51
Also ich habe am Wochenende mit ein paar Kumpels ein Vergleichhören gemacht.

CD´s : Massive Attack "Mezzanine"

und Mettalica "Black Album"
Player : marantz DV 7001
Platte: transrotor Panda mit Goldring 1042

Ich kann das (falls erwünscht noch mal genau schildern)

aber ganz kurz zusammengefasst...

Der Klang der Platte - gerade was die Mitten und die Stimmen betrifft - ist feiner und sanfter zum Ohr.
Mehr Präzission bei der Cd - aber mindestens 3x so viel Leben in der Musik bei der Platte.

Ich habe in meinem Job viel mit Audio zu tun - und die Cd - ganz klar in der Handhabung überlegen.

Aber "FÜR MICH" optisch und ja, auch musikalisch - ganz vorne....die Schallplatte!!!!
baadb
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 19. Sep 2007, 16:52
Also ich habe am Wochenende mit ein paar Kumpels ein Vergleichhören gemacht.

CD´s : Massive Attack "Mezzanine"

und Mettalica "Black Album"
Player : marantz DV 7001
Platte: transrotor Panda mit Goldring 1042

Ich kann das (falls erwünscht noch mal genau schildern)

aber ganz kurz zusammengefasst...

Der Klang der Platte - gerade was die Mitten und die Stimmen betrifft - ist feiner und sanfter zum Ohr.
Mehr Präzission bei der Cd - aber mindestens 3x so viel Leben in der Musik bei der Platte.

Ich habe in meinem Job viel mit Audio zu tun - und die Cd - ganz klar in der Handhabung überlegen.

Aber "FÜR MICH" optisch und ja, auch musikalisch - ganz vorne....die Schallplatte!!!!
BassDruck
Inventar
#18 erstellt: 19. Sep 2007, 16:59
achso warum nicht gleich ein 3-fach post
sveze
Inventar
#19 erstellt: 19. Sep 2007, 17:15

BassDruck schrieb:
achso warum nicht gleich ein 3-fach post :D


Diese Erfahrungen kann man gar nicht oft genug schildern .
Janophibu
Stammgast
#20 erstellt: 19. Sep 2007, 17:20
Vorteil CD:

klein und damit gut verstaubar
unterwegs abspielbar
kein Knistern durch Staub
gute Wiedergabequalität selbst mit günstigen CD Spieler
Titelanwahl, "Spulen", etc.

Vorteil LP:

schön gestaltete, große Cover
Freude beim Hantieren
das Auge hört mit (beruhigendes Drehen des Tellers)
mehr Ruhe/Muße als Vorraussetzung zum Hören
älteres Material klingt oft besser als schlechte CD Digitalisierungen

Es ist ungleich schwerer, eine gut klingende Kombination aus Plattenspieler, System und PhonoPre zu finden als einen guten CD Spieler. Allerdings hat man dadurch auch viel mehr Variationsmöglichkeiten (Anpassung an eigenen Geschmack), da es doch beträchtliche Klangunterschiede bei den Systemen und PhonoPres gibt.

Ich mag beides, CD wie LP.
BassDruck
Inventar
#21 erstellt: 19. Sep 2007, 17:23

sveze schrieb:

BassDruck schrieb:
achso warum nicht gleich ein 3-fach post :D


Diese Erfahrungen kann man gar nicht oft genug schildern .
Memory1931
Inventar
#22 erstellt: 19. Sep 2007, 17:25
Nabend,

es haben eigentlich viele schon vieles und wahres zum Thema
"Schallplatte <-> CD" hier geschrieben.......

Nur eines fehlt noch:
"Die Lebensdauer" bei gleicher guter Behandlung

-> Platte: eigentlich ewig (man kann se sogar vererben)
-> CD: 20 Jahre + ´n paar dazu, dann löst se sich auf
(bei der CD hilft wohl nur rechtzeitiges kopieren)

Gruß
Andreas
BassDruck
Inventar
#23 erstellt: 19. Sep 2007, 17:33
Also ich finde ich kann es mehr geniesen wenn ich ne Platte
auflege als ne CD

Fragt mich nicht warum ???

Fühl mich mit Vinyl einfach besser beim entspannen

Knistern macht mir gar nix aus manchmal warte ich sogar darauf das es knackst

Das heißt jetzt natürlich nicht das ich den Teppich über den Platten ausklopfe

Sie werden vor jeder Fahrt mit der Nadel mit der Plattenbürste gereinigt


Man kann halt aus Plattenspieler mehr rausholen (Tuning) als mit einem CD Player

Aber natürlich hör ich auch CD, ich finde alle beide Medien
sehr gelungen (klang) aber vom Feeling her ist halt Vinyl
mein Faviorit


PS: Soll ich's vllt auch doppelt Posten


Gruß BassDruck

armindercherusker
Inventar
#24 erstellt: 19. Sep 2007, 17:36

Memory1931 schrieb:
...-> Platte: eigentlich ewig (man kann se sogar vererben)
-> CD: 20 Jahre + ´n paar dazu, dann löst se sich auf
(bei der CD hilft wohl nur rechtzeitiges kopieren)...

Hmmmm ... habe CD´s seit 1984 - und alle noch ok

@ armin.t :

Zur LP wurde schon ausreichend geschrieben.

Zur Frage nach dem 100 € oder 3500 € - Lautsprecher : mit zunehmender Erfahrung wird man halt anspruchsvoller und hört mehr / anders

( und manchmal bildet man sich das noch mehr ein )

Aber ernsthaft : Im Bereich 100 - 1000 Euro sind die Unterschiede schon enorm.

Gruß
Duckshark
Inventar
#25 erstellt: 19. Sep 2007, 17:48

Memory1931 schrieb:
Nabend,

es haben eigentlich viele schon vieles und wahres zum Thema
"Schallplatte <-> CD" hier geschrieben.......

Nur eines fehlt noch:
"Die Lebensdauer" bei gleicher guter Behandlung

-> Platte: eigentlich ewig (man kann se sogar vererben)
-> CD: 20 Jahre + ´n paar dazu, dann löst se sich auf
(bei der CD hilft wohl nur rechtzeitiges kopieren)

Gruß
Andreas



Dazu fehlen natürlich noch die Langzeiterfahrungen, aber Test mit recht alten CDs sagen aus, dass dieses Argument mit ziemlicher Sicherheit falsch ist.

Lagert man die CDs vernünftig, das heißt nicht jahrelang in der prallen Sonne, bei Hitze etc. und lässt sie nicht zerkratzen steigt die Fehlerrate nicht an und damit lässt sich annehmen, dass eine Cd, wenn sie 20 Jahre ohne Probleme übersteht auch 40 übersteht.

Wen das näher interessiert es gibt unter "PC&Hifi" einen recht aktuellen Thread mit der Bezeichnung "Altersbeständigkeit von CDs".

Weiterhin ist auch der andere Teil deiner Aussage definitiv so nicht richtig: eine Schallplatte nutzt sich alleine durch das Abspielprinzip schon ab.
Jazzy
Inventar
#26 erstellt: 19. Sep 2007, 17:51
Das einzige,was gepresste CDs nicht mögen,ist hohe Luftfeuchtigkeit(Schimmelbildung).Auch meine CDs gehen noch alle.Aber es könnte schon stimmen,das die LP der haltbarste Tonträger ist.
Duckshark
Inventar
#27 erstellt: 19. Sep 2007, 18:08
Wie gesagt, schaut euch mal den Thread an bevor Mutmaßungen anzustellen, danach dürfte eigentlich alles beantwortet sein.
Was danach noch offen bleibt können nur die nächsten Jahrzehnte zeigen.
Jazzy
Inventar
#28 erstellt: 19. Sep 2007, 18:17
Zur zweiten Hälfte des Satzes kann ich zustimmen.Die erste Hälfte hinterlässt ein großes Fragezeichen.
Duckshark
Inventar
#29 erstellt: 19. Sep 2007, 18:33

Jazzy schrieb:
Die erste Hälfte hinterlässt ein großes Fragezeichen.


Das wiederum verstehe ich jetzt nicht.
wastelqastel
Inventar
#30 erstellt: 19. Sep 2007, 18:34
Platte ist einfach mit EMOTION verbunden
Ich bin mit Platte aufgewachsen und mit CD grossgeworden
Ich liebe die Platte
Ohne das ich die CD verfluche
Grüsse
Peter
Jazzy
Inventar
#31 erstellt: 19. Sep 2007, 18:43
@duckshark: weil es keine Mutmaßungen waren.Bis jetzt(Ende 2007)jedenfalls.In die Zukunft kann wohl keiner schauen.
Duckshark
Inventar
#32 erstellt: 19. Sep 2007, 19:00
OK. Ich bezog mich auf deine Aussage, dass die Schallplatte evtl. das haltbarste Medium ist.
Das sehe ich eben anders, da hier mechanische Abnutzung eintritt, während CDs gezeigt haben, dass sie 20 Jahre ohne irgendwelche Einbußen überstehen.
Gene_Frenkle
Inventar
#33 erstellt: 19. Sep 2007, 19:11
In erster Linie liebe ich Musik. Deshalb liebe ich die CD und die LP. Schallplatten kaufe ich, weil ich sie für 1 Euro das Stück bekomme (Klassik). Was mir gefällt und ich öfter hören will kaufe ich (wenns geht) aber auf CD. Als ich mir noch keinen CD-Player und CDs leisten konnte habe ich meine Platten gleich als erstes auf Kasette überspielt. Ich wollte Musik hören und nicht basteln. Bei Schallplatten und den Abspielgeräten gibt es ca. 1000 Variablen, von der Aufstellung bis zum Tonabnehmer und der Reinigung. Wers mag bitte. Inzwischen habe ich mich zwar auch mit dem Plattenspieler ganz gut arrangiert, es gehört aber mehr know how und Engagement dazu von einer LP Musik zu hören als von CD. Ich kann die Faszination für Schallplatten verstehen, aber für mich hat die CD (nach live) den ersten Platz. Die Handhabung der LP ist mir einfach zu umständlich.
tomini
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 19. Sep 2007, 19:35

armin.t schrieb:
guten tag !

und bitte was bringt mir dann ein lautsprecher der eine spitze von 60000hz erreicht ??
wär schön wenn einer eine antwort parat hätte


Das bringt mit ziemlicher Sicherheit gar nichts!
Für die Hifi-Wiedergabe reichen 40 bis 15.000 Hz in den aller meisten Fällen aus.
Die frei gezupfte E-Seite eines Basses liegt bei 41,2 Hz. Nur manche Orgeln, Konzertflügel und Harfen können noch eine Oktave tiefer.
Auch ist mir kein Instrument bekannt, das Frequenzen jenseits der 15 kHz mit nennenswerten Pegeln erzeugt.
Das mit den 40.000 Hz bei einer Orgel ist mir neu, dazu würde ich gerne mehr wissen. Allerdings sind Orgeln nur schwer, ja fast unmöglich, mit Hifimaßtäben betrachtbar.

Ein Verstärker muss allerdings recht weit über 20 kHz hinausreichen, wenn er zwischen 20 und 20.000 Hz linear und verzerrunhgsarm arbeiten soll.
Bei Lautsprechern dürfte es nur Marketinggelaber sein. Außerdem dürfte jeder Lautsprecher weit über 20.000 Hz kommen, die Frage ist bloß mit welchem Pegel.
aberlouer
Inventar
#35 erstellt: 19. Sep 2007, 19:48

Hörbert schrieb:
Hallo!

Es ist zwar möglich, -einwandfreie und gut aufgenommene Tonträger vorausgesetzt,- mit einigem Finanziellem Aufwand in die Nähe einer CD zu kommen, so daß zumindestens die meisten Zeitgenossen keinen echten Unterschied mehr bemerken.

MFG Günther


Das sehe ich anders. M.b.M.n muss man CD-seitig schon einigen finanziellen Aufwand betreiben, um in die Nähe eines mittelmäßigen Phonozweigs zu kommen. Zumindest ist das bei mir so. Ich hatte schon einige CD-Player im Test und die, die mir klanglich gefielen, konnte ich mir nicht leisten.
hifi_raptor
Inventar
#36 erstellt: 19. Sep 2007, 19:55
Hi HiFi(ologen)

also ich bin mit LP's "erwachsen" geworden. Meine erste, mit erstem selbstverdienten Geld gekaufte LP war Peter Frampton's Comes Alive. Das verbindet!

Ich kann nachvollziehen wenn HiFi- und Musikfans das kultige "Auflegen" der LP's beim Umgang mit der CD vermissen.

Obwohl ich dieses Gefühl seit dem Kauf meines CD5i auch wieder habe...

Ich gebe zu, dass ein Artwork auf einem LP-Cover ob der bloßen Größe besser kommt als auf einer CD.

Aber eines dürfte auch klar sein, bei sachgemäßen Umgang mit dem Medium CD klingt sie halt nach dem 100'dersten mal abspielen wie beim ersten mal.

Der Aufwand Wohlklang zu bekommen ist bei LP-Drehern höher.
Jetzt üben aber Dreher wie vom Schlage eines Transrotor (nur ein Beispiel!) oder ähnliche feinmechanische Kunstwerke, eine besondere Faszination auf mich aus.

Leider aber auch unbezahlbar.

Wohlklang bei CD bekommt man zwangsläufig für weniger Geld. und vor allem ohne knistern und knacken.

Und natürlich ist mir der Unterschied zwischen analogem und digitalen Klang bewußt.

Auch ein Nakamichi Dragon ist heute noch ein extrem cooles Teil - klanglich kann er aber mit einem sehr guten MP3 nicht mehr mithalten!

Und ich wage eine Prognose - an dem Tag an dem Flashspeicher als Träger für Musik massenhaft Einzug gehalten haben, werden wir um einiges weniger "Good Vibrations" beim "Auflegen" (Einstecken) des Trägermediums haben, aber die Musik wird immer noch die selbe Faszination auf uns ausüben. Und wir werden CD-Player mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten. Und eine neue Generation Musikenthusiasten werden ob solcher Geräte sich verwundert fragen wozu man Laser und (oder) drehende Teile brauchte um Musik zu spielen, weil's nun doch viel einfacher bei gleich guter Qualität geht.

Ich meine bei B&O gibt's sowas schon.

Und ich brauche in der Summe weniger Platz um meine zahlreichen CD's in der Wohnung unter zu bringen........
Mieten sind teuer in der Großstadt!

Auf alles was eine faszinierende Mechanik hat um Musik zu reproduzieren, und auf gute Musik.
electricxxxx
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 19. Sep 2007, 20:10
sicherlich ist die cd in der handhabung einfacher, aber dafür klingt sie steriler als eine schallplatte.

das analoge singnal ist nun mal das beste signal (für das menschliche ohr).
es kommt einzig auf die qualität der quelle und der reproduzierenden elektronik an, damit das signal unverfälscht und so gut wie möglich an die ohren kommt. jede form der signalwandlung ( analog / digital / analog usw... ) bringt nun mal qualitätsverluste mit sich. das ist so. je höher die digitale auflösung, desto besser ist die reproduzierte qualität, aber dennoch ist sie niemals so gut wie das analoge quellmaterial.
dirk67
Stammgast
#38 erstellt: 20. Sep 2007, 07:28
Ich denke, viel Vorurteile gegenüber der CD rühren aus den 80ern, als viele alte Sachen lieblos digitalisiert aud den Markt geworfen wurden und tatsächlich schlechter klangen als die LP. Bei neuen Produktionen ist das nicht mehr der Fall. Und Firmen wie Rhino oder Repertoire bringen auch toll klingende CD Versionen der alten Schätze raus.
Ich persönlich höre beides, kaufe mir neue Sachen auf CD, weil es einfach billiger ist. LPs kaufe ich auf dem Flohmarkt. Meine alten LPs ersetze ich normalerweise nicht durch CDs, es sei denn meine LP ist verschranzt und es gibt eine neue gute CD Version.

Gruss,
Dirk
Goostu
Inventar
#39 erstellt: 20. Sep 2007, 07:54
alle lautsprecher (also ich kenne keine anderen)
wandeln das signal schlussendlich in ein analoges signal um!
aberlouer
Inventar
#40 erstellt: 20. Sep 2007, 07:59

hifi_raptor schrieb:

Wohlklang bei CD bekommt man zwangsläufig für weniger Geld.


Also das konnte ich noch nicht feststellen. Natürlich kann man auch "gut" CD hören, aber "gut" ist auch da immer "gut teuer".
fd150
Stammgast
#41 erstellt: 20. Sep 2007, 08:22

hifi_raptor schrieb:
. Meine erste, mit erstem selbstverdienten Geld gekaufte LP war Peter Frampton's Comes Alive.


Zitat aus "High Fidelity": "Sag mal, ist das nicht dieses Brechmittel Peter Frampton?"


Vinyl hat für mich vor allem einen Nostalgiefaktor und ein haptisches Erlebnis. Die CD-Überspielungen vor allem im Metalbereich aus den 80ern hab ich auch noch mit Grausen in Erinnerung, aber heutzutage ist es doch kein Problem mehr, eine audiophile CD zu mischen, sofern man das natürlich will. Möchte nicht wissen, wieviele Tonmeister da ausgebremst werden, damit die Mucke auch auf Ghettoblastern und BOSE einigermaßen brauchbar klingt...
Rillenohr
Inventar
#42 erstellt: 20. Sep 2007, 08:25
Mir geht es mit digitalen Tonträgern etwa wie mit digitalen Fotos. Sie sind einfach zuuu gut. Das hat mit den realen Verhältnissen des Hörens und Sehens nichts mehr gemein. Im Konzert höre ich auch laufend Nebengeräusche wie Husten, Räuspern, Chipstüten knistern etc pp. Beim Betrachten einer Szene sieht mein Auge nie alle Details gleich scharf.
Solchen realen und ganz normalen, ich sag mal "Störungen", wird die LP in Form von Knacksern und Knistergeräuschen voll gerecht. Mich würde nicht wundern, wenn eines Tages einer drauf käme, das qualitativ hervorragende digitale Tonmaterial mit realistischen "Störungen" zu versetzen - weils authentischer wirkt. ("Möchten Sie den Beethoven lieber mit Chipsgeräuschen oder mit Schneutzern?")
Beim Bildmaterial gibt es schon erste Ansätze in dieser Richtung. Jedes Bildbearbeitungsprogramm hat heute Funktionen, um den Fotos ein altes Aussehen zu verleihen. Z.B. können Kaffeeflecken u. ä. eingebaut werden, von Weichzeichnereffekten, die auf die Ergebnisse sündhaft teurer und messerscharfer Top-Objektive angewendet werden, ganz zu schweigen.

...:prost
Gene_Frenkle
Inventar
#43 erstellt: 20. Sep 2007, 08:27

electricxxxx schrieb:
jede form der signalwandlung ( analog / digital / analog usw... ) bringt nun mal qualitätsverluste mit sich. das ist so. je höher die digitale auflösung, desto besser ist die reproduzierte qualität, aber dennoch ist sie niemals so gut wie das analoge quellmaterial.


Naja, gewandelt wird ja eigentlich immer: vom Schall übers Mikro in elektrischen Strom und dann entweder in Magnetpolungen (analoges Tonband) oder in 0 und 1 (Digital). Von da aus wird das ganze entweder wieder zurück in Strom gewandelt, verzerrt und auf eine drehende Scheibe gekratzt (also in Mechanik umgewandelt), oder die 0 und 1 verlustfrei auf ein digitales Medium gespeichert. Zuhause beim Konsumenten wird die Platte dann zurückgewandelt über ein mehr mehr oder weniger gleichlaufendes und rumpelndes Laufwerk, Tonabnehmer, Tonarm, Entzerrer usw.. Beim modernen CD-Player gibts nur das Auslesen in den Pufferspeicher und die Wandlung.

Von daher gesehen wird bei der Schallplatte wohl einiges mehr gewandelt und die potentiellen Fehlerquellen sind deutlich zahlreicher. Soll aber nicht heißen, dass das Ergebnis schlechter sein muss, nur die Begründung finde ich nicht überzeugend. Ansonsten finde ich was dirk67 über die Vorurteile sagt sehr überzeugend.
abalamahalamatandra
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 20. Sep 2007, 11:22
Tja, es muss wohl der Charme sein, den ein Plattenspieler ausstrahlt. Diesbezüglich konnte bislang noch keiner meiner CD-Player meinem Plattenspieler das Wasser reichen. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Technik etwas durchschaubarer und nachvollziehbarer ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich an meinem Plattenspieler gewissenhafte Justierarbeiten zu erledigen habe (Respekt vor dem Gerät und der Technik)und verschiedene Parameter verändern, also Einfluss nehmen kann (Einstellungen, Tonabnehmer, Tellerauflage, etc). Vielleicht liegt es daran, dass die Schallplatte mit noch mehr Respekt behandelt werden möchte als die CD. Vielleicht liegt es daran, dass ich eine Schallplatte zwischendurch umdrehen muss und sie mich durch unnatürliche Länge nicht anfängt zu langweilen. Und da ich sie ohnehin umdrehen muss, kann ich auch entscheiden nur eine Seite zu hören und dann eine andere Platte zu nehmen. Ich muss sie also nicht wie eine CD bewusst abbrechen. Hat auch was mit Respekt zu tun. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir aber wenigstens eine Seite einer LP komplett anhöre und mir nicht einzelne Lieder herauspicke. Ich muss mich daher mit dem Tonmaterial auf der Schallplatte etwas bewusster auseinandersetzen. Und, und, und... Fazit: Ja, es sind für mich ganz klar emotional geprägte Beweggründe, die meine Zuneigung zur Schallplatte nähren. Mit dem Klang hat das nichts mehr zu tun. Den finde ich gut aber nicht besser als von der CD.
BassDruck
Inventar
#45 erstellt: 20. Sep 2007, 12:40
ja das finde ich auch ein sehr großes Problem die Überlänge einer CD

ich könnte schon die Hände überm Kopf zusammenschlagen wenn ich ne CD einlege und sie zeigt mir z.B. 21 Tracks an

Und das dann ununterbrochen, nene

Dann breche ich ab oder wähle ein anderes Lied

Die CD verleitet ja gerade zu zum Lieder wechseln


Bei LP hab ich beim Abspielen nach ca. 5 Tracks immer eine pause die auch angenehm ist wie ich finde

Und ich muss sagen ich überspringe Tracks selten bei Vinyl





Gruß BassDruck

MichiV
Stammgast
#46 erstellt: 20. Sep 2007, 15:00
Tja, auch wenn ich so wie die meisten hier von der Vinyl Qualität überzeugt bin und auch festgestellt habe, dass die Qualität bzw. der Sound (ist ja beides relativ) mindestens so gut sein KANN wie CD (ich finde, dass die Nummern „Sultans Of Swing“ und „Telegraph Road“ von „Dire Staits“ in der Vinyl Version deutlich spektakulärer sind), wurde ich heute erst enttäuscht.

Habe mir heute die LP “Use Your Illusion II” von “Guns N’ Roses” gebraucht gekauft, um eine der besten Nummern (Estranged) der Musikgeschichte auch auf meinem Rega P3 hören zu können, aber leider hat die CD Version deutlich mehr Power. Ganz anders bei der 1981 erschienen „Killers“ von „Iron Maiden, hier hört sich die Vinylversion mit Abstand besser an und es ist auch die am besten klingende LP von Maiden. Keine meiner Maiden LPs nach 82 kommt an Killers ran. Das wird unter anderem auch daran liegen, dass es alles gebrauchte Platten sind und hier schwankt die Qualität ja nach Vorbesitzer extrem.

Aber wie hier schon geschrieben wurde, Alben aus der „vor CD Zeit“ klingen oftmals besser in Vinyl, da hier von Anfang an alles für die Platte optimiert wurde und seit die CD die Vorherrschaft hat, ist es leider so, das die Vinylversion oft schlechter klingt, da hier wohl von Anfang an der Produktion alles für das digitale Medium optimiert wurde.

Da es ja nicht mehr lange dauern wird, dass mehr Schallplatten als CDs verkauft werden (nicht weil mehr Vinyl gekauft wird, sondern weil weniger CDs verkauft werden), wird sich das Blatt vielleicht wieder wenden. Hoffentlich wird dann aber bei der Produktion nicht alles auf MP3 optimiert.
Duckshark
Inventar
#47 erstellt: 20. Sep 2007, 15:05
Mmmhhh qualitativ schlechte um nicht zu sagen miserable Tonträger von Guns n' Roses kommen mir bekannt vor. Die beiden DVDs "Use your Illusion I&II" (live) sind tonmäßig so ziemlich das schlechteste, was ich je gehört habe.
Tonkopf
Inventar
#48 erstellt: 20. Sep 2007, 15:09
Moin Moin

Es liegt auch viel daran wie man musikalisch " groß " geworden ist! Wer von Anfang an CD´s gehört hat kann sich ja auch gar nichts anderes vorstellen als Digitale Musik. Ich bin mit Cassetten und Lp´s , Singles aufgewachsen , da hat man einfach ein anderes Ohr . Für mich persönlich klingt Musik von der Nadel wärmer, dynamischer ehrlicher...ist halt so

Aber ich kann auch die verstehen die anders denken, würde ich sehr warscheinlich auch, wenn ich in einer anderen Zeit aufgewachsen wäre.
MichiV
Stammgast
#49 erstellt: 20. Sep 2007, 16:45

Duckshark schrieb:
Mmmhhh qualitativ schlechte um nicht zu sagen miserable Tonträger von Guns n' Roses kommen mir bekannt vor. Die beiden DVDs "Use your Illusion I&II" (live) sind tonmäßig so ziemlich das schlechteste, was ich je gehört habe.


Kann ich bestätigen, aber die wurden auch 1:1 von VHS übernommen, wobei auch die VHS Version ziemlich schlecht im Vergleich zu andere Konzerten auf VHS ist. Aber nun weiche ich wohl vom Thema ab.

Ich bin ja genau in der Übergangsphase aufgewchsen, von daher kenne ich beides aus meiner Kindheit. Allerdings seit kurzem erst interessiere ich mich wirklich für Vinyl. Meine Lieblingsmusik gibt es überwiegend auch auf Vinyl, liegt wohl daran, dass es so ziemlich alle meine Lieblingsbands schon seit Jahrzehnten gibt. Vielles was ich bereits auf CD habe, versuche ich auch als Vinyl zu bekommen, das was ich noch nicht auf CD habe, versuche ich nur als Vinyl zu bekommen. Klang hin, Klang her, aber Vinyl hat Charakter!
BassDruck
Inventar
#50 erstellt: 20. Sep 2007, 16:59

Tonkopf schrieb:
Moin Moin

Es liegt auch viel daran wie man musikalisch " groß " geworden ist! Wer von Anfang an CD´s gehört hat kann sich ja auch gar nichts anderes vorstellen als Digitale Musik. Ich bin mit Cassetten und Lp´s , Singles aufgewachsen , da hat man einfach ein anderes Ohr . Für mich persönlich klingt Musik von der Nadel wärmer, dynamischer ehrlicher...ist halt so

Aber ich kann auch die verstehen die anders denken, würde ich sehr warscheinlich auch, wenn ich in einer anderen Zeit aufgewachsen wäre.



Ich glaube es ist eher anders rum
ich bin mit CD aufgewachsen aber mir gefällt die Vinyl besser wegen dem
grund wie oben schon beschrieben, und ich kenn viele die
mit der CD aufgewachsen sind und sich jetzt vermehrt für
Vinyl interesieren

Und ich hab auch schon viele Leute erlebt die mit Vinyl
aufgewachsen sind das ihnen das knistern und knacken nach
der Zeit aufgeregt hat und wegen dem die CD vorziehen



Gruß BassDruck

Gene_Frenkle
Inventar
#51 erstellt: 20. Sep 2007, 18:13

MichiV schrieb:
Klang hin, Klang her, aber Vinyl hat Charakter!


Den Spruch können -denke ich- wohl alle unterschreiben!
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