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Thorens Plattenspieler - Probleme mit der Endabschlatung

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Autor
Beitrag
rkb
Stammgast
#1 erstellt: 08. Jun 2008, 13:48
Hallo liebe community,
mein Thorens TD 145 hat ein kleines Problem mit der Endabschaltung.
Manchmal funktioniert sie, manchmal nicht.
Sie funktioniert bei LPs, bei denen die Auslaufrille lang ist.
Ist sie hingegen kurz, spricht sie nicht an und der Plattenteller dreht munter weiter wie bei einem rein manuellen Laufwerk.

Was kann man tun?
Gibte es irgendwelche Einstellmöglichkeiten für die optoelektronische Abschaltung?

Besten Dank


[Beitrag von rkb am 08. Jun 2008, 13:50 bearbeitet]
TomSawyer
Stammgast
#2 erstellt: 08. Jun 2008, 22:47
Hallo

oft hilft die Suchfunktion

LG

Babak
incitatus
Inventar
#3 erstellt: 09. Jun 2008, 10:59

TomSawyer schrieb:
Hallo

oft hilft die Suchfunktion

LG

Babak


Ganz genau. Das Thema ist mindestens schon tausendmal durchdekliniert worden.
rkb
Stammgast
#4 erstellt: 09. Jun 2008, 12:39
Hallo,
stimmt mit der Suchfunktion.
Bin allerdings noch nicht so recht fündig geworden.

Das Problem scheint zu sein, dass der "Geschwindigkeits-Auslauf" des Tonarmes zu gering ist.
Sprich, die erreichte Geschwindigkeit ist für die Abschaltautomatik zu gering. Sie müsste feiner eingestellt werden, dass sie früher anspricht.

Beispiel mit fiktiven Werten:
Abschaltautomatik benötigt zB v=5
Der Tonarm erreicht aber nur 4.
Eine korrekt arbeitende Abschaltung spricht bereits ab 3 an.
Sprich, die Abschaltautomatik müsste empfindlicher eingestellt werden.


[Beitrag von rkb am 09. Jun 2008, 12:57 bearbeitet]
incitatus
Inventar
#5 erstellt: 09. Jun 2008, 13:33
Das hat mal ein netter Forumskollege gepostet (finde leider den Post nicht mehr):

Stephan schrieb:

Hallo zusammen,

bei der optoelektronischen Abschaltung der Thorens
gibt es folgendes zu beachten:

- der LM324 wird an seiner Leistunggsgrenze
betrieben, er wird im Betrieb merklich warm
und geht auch schon mal kaputt
Den kan man gerne mal austauschen,
allerdings sollte man Markenware
(Phillips, ST oder so) verwenden

- Die IR-Led im Lichtschrankengehäuse verliert
im Laufe der Zeit an Leuchtkraft. Austausch
schadet nicht. Die LED ist eine LD271.

-die Fotodiode sollte man bei der Gelegenheit
(nicht zu scharf) reinigen, im Zweifelsfall
tauschen, es ist eine BPW34

-ggfs Poti tauschen (wurde oben schon gesagt)
470kOhm linear, es gibt 6, 10, 15 mm Piher
Trimmer, von jedem einen bestellen, keine
Ahnung, welcher ma besten passt. (Jeder
kostet 20 ct)

Alle Teile zusammen kosten bei Reichelt ca. 2 Euro !!

Einstellung :

Mechanisch: in der Platine
neben der Lichtschranke ist ein ca. 3.5 mm
Loch. Hier senkrecht den Schaft eines
entsprechenden Bohrers o.ä. einstecken,
dies ist dann der Anschlag für den
Lichtschranken-Unterbrecher (Abschatter).

Der Tonarm ist dabei in der Tonarmhalterung.

Auf Freigänigkeit der Lichtschranke achten.

Es ist ca. so, dass in dieser Stellung die
Fotodiode gerade so eben abgedeckt ist.

Elektrisch:

Die Spannung am Messpunkt TP3 wird gemessen
gegen Masse, z.B. TP2.

Wenn die Lichtschranke vollständig abgedeckt ist,
soll U(TP3) ca. 4.5 .. 4.9 V sein, je nach der
Toleranz der Zenerdiode D108.

Dann die Lichtschranke vollständig öffnen,
mit dem Poti R102 die Spannung U(TP3)
auf ca. 0,5 V einstellen.

Kontrolle : wenn man den Tonarm
von aussen nach innen zur Plattenmitte führt,
soll die Spannung U(TP3) von ca. 4,7V auf unter
1 V abfallen.

Viel Erfolg,

Gruß
Stephan

ggfs zuvor noch prüfen, ob die Gleichrichterdioden
und die Elkos in Ordnung sind; die Elkos (2 Stück)
könnte man vorsichtshalber gleich mal mit tauschen.


[Beitrag von incitatus am 09. Jun 2008, 13:36 bearbeitet]
rkb
Stammgast
#6 erstellt: 11. Jun 2008, 07:43
Hallo incitatus,
besten Dank für ihr Posting.
Scheint doch schwieriger zu sein, als ich mir vorgestellt habe.
Werde die Sache wohl mal mit einem Bekannten diskutieren müssen, der sich in technischen (elektronischen Dingen) recht gut auskennt.
Gut dass es solche Foren wie dieses gibt.
Gruß
TomSawyer
Stammgast
#7 erstellt: 11. Jun 2008, 09:10
Hallo,

manchmal reicht es einfach, den Arm mit den beiden Madenschrauben zu lockern und etwas weiter nach außen zu verdrehen, danach wieder festschrauben.

LG

Babak
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