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Geburtstagsgeld verballern...

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Beitrag
BillBluescreen
Stammgast
#1 erstellt: 25. Jan 2004, 18:51
So, hab Geburtstag und erstmal Geld von Oma bekommen...Wollte mir jetzt wohl irgendwie nen neuen Tonabnehmer für meinen Technics SL 1300 mkII gönnen...Kosten darf er maximal 120EUR, wenn es einen für weniger Geld gibt der gute ist, meinetwegen auch gebraucht, dann nehm ich den natürlich auch gern :-)

Musik hör ich hauptsächlich Rock/Pop, aber auch öfters Techno/House.

Beim Klang lege ich vorallem Wert darauf, dass die Höhen zwar schön klar sind, aber nicht so übertrieben dass "S-Laute" so wie irgendein zischen klingen, was mir bei meinem OMB 10 sehr negativ aufällt. Bass schadet natürlich auch nie, aber insgesamt bevorzuge ich eher ein etwas helleres Klangbild


[Beitrag von BillBluescreen am 25. Jan 2004, 18:54 bearbeitet]
fork
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 25. Jan 2004, 20:58
Hör die mal das Orthofon VinylMaster Red an. Müßte so im angegebenen Preisrange liegen und ist optimal für leichte bis mittelschwere Tonarme geeignet. Das zweitgrößte VinylMaster klingt in dieser Preisklasse außergewöhnlich gut und hat imho ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Ich stehe ja auf die handgefertigten Goldring MM-System. Das Goldring G1006 (ca. Preis 120 Euro) ist das kleinste der G1000-Reihe und bietet Raum, Leben und fließende Musik. Falls Du gefallen daran findest und später doch Aufrüsten willst (G1012, G1022 oder G1042) läßt sich einfach die Nadel wechseln.

AudioTechnica AT120E (knapp 90 Euro) und Grado Prestige Blue (um die 100 Euro) sind wahrscheinlich interessante Alternativen.

fork
BillBluescreen
Stammgast
#3 erstellt: 25. Jan 2004, 21:45
wie groß und was ist eigentlich der unterschied zwischen dem at 110 und 120?
aberlouer
Inventar
#4 erstellt: 26. Jan 2004, 09:40
Technische Daten AT 110
Nadelschliff elliptisch
Gewicht in g 7.20
empfohlene Auflagekraft in mN 15.00
Ausgangsspannung in mV 4.50
Befestigung Half-Inch
Compliance vertical 20.00

Technische Daten AT 120 E
Nadelschliff BiRadial
Gewicht in g 6.50
empfohlene Auflagekraft in mN 15.00
Ausgangsspannung in mV 5.00
Befestigung Half Inch
Compliance vertical 20.00

Der größte Unterschied zwischen den beiden TAs liegt wohl im Nadelschliff.
fork
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 26. Jan 2004, 09:44
Hallo,

technisch unterscheiden sich die Systeme u.a. im Gewicht, im Nadelschliff und -verrundung sowie im Frequenzgang. Der AT120E ist gegenüber dem AT110E halt das System in der nächst höheren Klasse.

Das bedeutet aber nicht automatisch, daß Dir der 110E nicht ausreichen kann. Ich hatte lange Jahre einen AT 95E an meinem Thorens und war glücklich - aber eben nur bis ich dann auf den AT120E und nach diversen weiteren Versuchen schließlich auf den Goldring G1042 umgestiegen bin.
Hier gilt imho wie sonst nur bei Boxen - Technische Daten sind nix, Hören ist alles. Probehören ist allerdings bei TA-Systemen, insbesondere bei dem von Dir anvisierten Preissegment, schwierig bis unmöglich. Der Klang eines Tonabnehmers wird zu einem großen Anteil auch von Plattenspieler und Tonarm bestimmt wird. Eine gute Abstimmung von Tonabnehmer, Tonarm und Laufwerk sind wichtig, weil ein teurer Tonabnehmer in dem einem Tonarm phantastisch klingen kann, während er in einem anderen enttäuscht. Hinzu kommt, daß kaum ein Händler sich angesichts des zu erwartenden Umsatzes den Stress antut die Systeme vorzuführen.

Tja, wahrscheinlich wirst Du auf Risiko kaufen müssen und die Qual der Wahl nimmt Dir niemand ab.

fork
PPM
Stammgast
#6 erstellt: 26. Jan 2004, 12:59
Hallo,

ganz kurz meine Erfahrungen zu den TA, die ich kenne:
Ortofon VM Red: klasse Preis-Leistungsverhältnis, sehr angenehmer, homogener und gleichzeitig präziser, wenn auch nicht übermäßig trockener Klang
Grado Blue: dunkel, weich, etwas unpräzise, sensibel in Bezug auf Netzteile, Motoren (Brumm)
AT 110 E: Trockener aber nicht zu lauter Baß, etwas hell, kann am falschen Plattenspieler ins nervöse umkippen.
AT 120: kenne ich nicht
Goldring: sauber, etwas "silbrig", und hier hast Du die vorlauten S-Laute.
Alle genannten TA´s habe ich an Dual CS 505-3 und Project 2.9 wood gehört. Wie sie sich am Technics machen, ist natürlich nochmal eine andere Frage. Du mußt aber darauf achten, daß die Compliance zum Tonarm paßt.

Gruß

Patrick
fork
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 26. Jan 2004, 13:28
Der 120E ist gutes und robustes MM-System für alles zwischen Folk und Klassik. Im Klang räumlich und mit starkem Bass. Mir war er etwas zu unsauber.
Das mit den zischenden S-Lauten kann ich für meinen Goldring nicht bestätigen. Mir ist im Ggenteil aufgefallen, daß er im Vergleich zum 120E wesentlich toleranter gegenüber alten, leicht verschmutzten und verkratzten Platten ist. Hängt aber neben dem persönlichen Empfinden stark vom Gesamtsystem ab.

fork
leenor
Stammgast
#8 erstellt: 26. Jan 2004, 14:31
habe das 110er, und bin sehr zufrieden. Nadeln brauchen etwas Einspielzeit, um sich voll zu entfalten. Mit jeder gelaufenen Scheibe klingt es voller und "abgelöster"

ganz wunderbar das AT110E. Für die 40 Flocken überaus empfehlenswert!
BillBluescreen
Stammgast
#9 erstellt: 26. Jan 2004, 15:52
hm...at 110...das hört sich ja nicht schlecht dann würd wenigstens noch geld für platten über bleiben *g
wenn mir jetzt noch wer sagt wie sich das teil an meinem technics machen dürfte dann wär alles bestens :-)

Glaube nicht, dass ich den Rest irgendwo Probe hören kann, oder kennt da wer nen Händler in der Nähe von Hannover der das machen würde?? Und für 100EUR die Katze im Sack kaufen?! hm...
fork
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 27. Jan 2004, 09:58
Hallo BillBluescreen,

also wie der AT110 an Deinem Technics klingt kann ich Dir natürlich nicht sagen. Wenn man aber mal dem PhonoPhono-Katalog durchblättert stellt man fest, daß er zusammen mit vielen Dual und Project-Systemen als höherwertig Alternative zum OMB10 angeboten wird. Da der Technics wahrscheinlich nicht in einem deutlich höheren Segment spielt liegst Du sicher mit dem AT110 nicht so falsch.
Nebenbei bemerkt kostet das Ding da nicht 100 sondern nur 50 Euro. Ich würde es mal riskieren.

Gruß fork
PPM
Stammgast
#11 erstellt: 27. Jan 2004, 10:26
Hallo Fork,
Du darfst natürlich nicht vergessen, daß das AT 110 zwar preisklassenbezogen gut, das VM Red aber definitiv in einer anderen Liga spielt! Darüber hinaus ist das VM Red wesentlich unsensibler in Bezug auf "nervöse" Laufwerke. Licht und Schatten liegen hier nahe beieinander.
Patrick
BillBluescreen
Stammgast
#12 erstellt: 27. Jan 2004, 11:46
ja ich meinte ja auch deswegen eher das AT 110 kaufen zu wohlen, da es eben nicht wie z.B. das AT 120 oder das VM Red an die 100EUR kostet...und das ist mir doch etwas sehr viel Geld ohne Probehören!
fork
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 27. Jan 2004, 11:56
Hallo ppm

ist schon klar, der Einäugige ist halt nur unter den Blinden König.

fork
PPM
Stammgast
#14 erstellt: 27. Jan 2004, 12:29
Hi,

@fork: wie war das gemeint?

Falls das VM Red zu teuer sein sollte: es würde sich auch anbieten erstmal das VM white zu kaufen (welches ich nicht an meinen Spielern gehört habe) und später bei Bedarf mit dem entsprechenden Nadeleinschub auf das red aufzurüsten.

Gruß

Patrick
BillBluescreen
Stammgast
#15 erstellt: 27. Jan 2004, 12:38
hm ok das ist wohl auch noch eine möglichkeit...da denk ich auch erstmal noch nen bisschen glaub ich drüber nach!
Hat irgendwer schonmal nen VM White und Red vergleichen können??


[Beitrag von BillBluescreen am 27. Jan 2004, 12:39 bearbeitet]
fork
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 27. Jan 2004, 14:28
@ppm
ich meine damit, daß ich durchaus verstanden habe und Dir zustimme, daß ein VMRed nicht mit einem AT110 verglichen werden sollte.

@BillBluescreen
Am besten Du legst erstmal den Preisrahmen fest. 50 Euro mehr oder weniger macht bei den Einsteigersystemen schon einen deutlichen Unterschied.
Ob man dann aber lieber einen AT110 oder ein VMWhite oder doch lieber einen OMB10 kauft hängt vom vorhandenen Equipment und vom individuellen Geschmack ab. Kaufempfehlungen dieser Art bringen da auch nur begrenzt was. Die Kaufentscheidung mußt Du schließlich ohnehin selber treffen und wenn Probehören nicht möglich ist bleibt immer eine Restunsicherheit.

fork
BillBluescreen
Stammgast
#17 erstellt: 27. Jan 2004, 14:45
tja...ein omb 10 hab ich jetzt schon, was mich daran stört ist halt dieses zischen...evtl. ist da auch die nadel kaputt, die sieht irgendwie nen bisschen krum aus...aber auch egal, ich will auch nen anderes einfach nochmal hören...

man is das kompliziert!

hm...VM White oder AT 110 *grummel* Nen guten Laden im Raum Hannover wo man die mal hören könnte kennt keiner von euch, oder??


[Beitrag von BillBluescreen am 27. Jan 2004, 23:37 bearbeitet]
leenor
Stammgast
#18 erstellt: 29. Jan 2004, 22:45
mit dem Probehören ist das auch so eine sache. Nadeln benötigen teilweise bis zu 30 gelaufene Stunden, um ihre volle Qualität zu entfalten.
aber andererseits dürfte eine neue Nadel, die weitaus schlechter klingt als eine andere neue, selbst nach dem "Einlaufen" die Qualität der anderen nicht übertreffen...ja ja schwierige angelegenheit, zumal der persönliche Geschmack auch noch eine nicht zu verachtende Rolle spielt


[Beitrag von leenor am 29. Jan 2004, 22:47 bearbeitet]
BillBluescreen
Stammgast
#19 erstellt: 30. Jan 2004, 15:17
ach ja allerdings...VM White oder AT 110?! *g du klingst ja echt begeistert von dem AT110....und eigentlich kann man für das Geld ja auch kaum was verkehrt machen...hm...
BillBluescreen
Stammgast
#20 erstellt: 30. Jan 2004, 16:24
so nu hab ich mir ganz einfach für 39EUR das AT 110 bestellt...mal schauen wie sich das Teil anhört, zur Not versteiger ich's halt bei ebay weiter *g
wolfi
Inventar
#21 erstellt: 30. Jan 2004, 16:49
Hallo,
auch wenn ein neues System schon bestellt ist: Gerade beim OM 10 stellt sich immer die Frage, ob man nicht irgendwo her eine 20er oder 30er Nadel nimmt und ausprobiert.
BillBluescreen
Stammgast
#22 erstellt: 30. Jan 2004, 18:09
tja nur woher nehmen :-o Verleihen tut die Teile ja auch leider keiner :-( Oder kannst du mir eine leihen zum Probehören ;-)

Und 'n bisschen "Probe-Scratchen" :-p
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