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Thorens TD170 (ALT) Stromversorgung

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Beitrag
ThanksJim
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Dez 2008, 21:07
Hallo, ihr Lieben!

Ich bin gerade dabei, einen alten Thorens TD 170 von etwa 1970 wieder zum Leben zu erwecken. Es handelt sich im Prinzip um einen TD 150, allerdings mit etwas mehr Elektronik, für mich sieht das sehr nach einer Endabschaltung aus.
Ich habe das Laufwerk auf einem Flohmarkt gefunden, es ist in einem fürchterlichen Gehäuse eingebaut, und leider ist auch die Stromversorgung nicht mehr original, weil es wohl kombiniert mit einem Tapedeck in dieses Gehäuse eingebaut war.
Nun meine Fragen: Alles deutet darauf hin, dass der Plattenspieler mit 110V betrieben werden muss (es gibt einen entsprechenden Aufdruck auf der Platine, an die das Stromkabel angeschlossen ist). Bedeutet das nun, dass ich ein US-Gerät erwischt habe, das mit 50Hz sowieso nicht läuft? Oder hatte das Laufwerk ursprünglich mal ein Netzteil, das 110V bei 50Hz geliefert hat?

Zurzeit hängt der TD 170 an einem Trafo der Firma Zerbe mit entsprechendem 110V-Ausgang und einem 30V-Ausgang. Könnte das vielleicht sogar der Original-Trafo gewesen sein?
Der 30V-Ausgang ist verbunden mit einer Gleichrichterplatine, die allerdings sehr selbstgebastelt aussieht, von da aus gehen dann die 30V Gleichspannung auf die gleiche Platine wie das 110V-Kabel.
Ich vermute, dass die 30V die Stromversorgung für die Endabschaltung sind, sicher bin ich mir da aber nicht?
Weiß jemand von euch, wie bei diesem Laufwerk die Stromversorgung ursprünglich mal ausgesehen hat? Hatte die Phonocord-Anlage, in der es verbaut wurde, ein Netzteil mit 110V AC und 30V DC? Oder hat mein Vorbesitzer die 30V willkürlich gewählt, weil sie gut zum Tapedeck passten?

Klar, ich könnte die vorhandenen Komponenten einfach unter Strom setzen und sehen, was passiert - das ist mir aber irgendwie unheimlich, weil der Trafo nicht mehr wirklich gut aussieht und weil ich eigentlich zuerst gerne wissen würde, mit welchen Spannungen der TD170 eigentlich arbeiten soll.

Einige Mitglieder dieses Forums haben ja so einen alten TD 170, vielleicht hat ja schonmal jemand einen zerlegt (oder wäre eventuell so nett, das für mich zu tun ...).

Die erwähnte Motor-Steuerungs-Platine trägt übrigens die Nummer 7 1864 030, vielleicht hilft das ja.

Vielen Dank schonmal fürs Lesen! Ich hoffe auf euch!

Viele Grüße

Maik
drizztkiller
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 06. Dez 2008, 22:16
Hallo Maik,

ich habe das gleiche wie Du hinter mir.
Er war ebenfalls in einer, in einem fürchterlichem zustand befindenden Phonocord Anlage.

Ich habe mir dann aus Multiplex eine neue Zarge gebaut.
Die gesammte Elektronik vom Chassis entfernt und innerhalb des gehäuses angebracht.
Läuft inzwischen ganz nett mit original Tonarm.
Das Problem mit dem Trafo habe ich leider auch nie hinbekommen.
Habe leider zu wenig Ahnung von Elektronik.
Deswegen benutze ich noch den Original Trafo den ich demnächst mal in ein ordenliches Gehäuse stecken werde.
Die Entabschaltung funktioniert soweit ich das verstanden habe genau wie der Startmechanismus Relaisgesteuert.

Die beiden Teile die ich Markiert habe schalten den Motor bei berührung aus.
Wobei das rechte Teil der Entabschaltung mit dem Tonarm verbunden ist.
Als tipp kann ich Dir nur geben das wenn Du den Tonarm ausbaust, markiere Dir genau die position weil es später wieder einzustellen ist eine Arbeit für Blö....http://www.bilder-space.de/show.php?file=06.12qAqEGpQoIOb9wmM.jpg
Gruß
Michael


[Beitrag von drizztkiller am 06. Dez 2008, 22:17 bearbeitet]
ThanksJim
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Dez 2008, 22:51
Hallo Michael,

ganz dickes Dankeschön für deine Antwort und natürlich besonders für das Foto!!! Jetzt habe ich doch schonmal wenigstens die Gewissheit, dass nichts total verändert ist, denn bei mir sieht das ganz genau so aus!

Ein paar Fragen würde ich dir aber gerne noch stellen, um das Ganze etwas besser zu verstehen:

An deinem Gerät haben die beiden Kabel Kabelschuhe, an meinem nicht mehr. Das heißt also, dass bei deinem Gerät die Kabel direkt ans Netzteil angesteckt werden, richtig? Sind diese Anschlüsse irgendwie beschriftet, also mit 110V/30V z.B.? Gibt es irgendeinen Hinweis darauf, dass an einem der Anschlüsse Gleichspannung anliegt?
Könntest du dieses Netzteil vielleicht mal für mich fotografieren?

Bist du in Sachen Elektotechnik fit genug, dass du dir zutrauen würdest, die Spannungen am Netzteil mal nachzumessen (falls du da überhaupt gescheit drankommst)?

Im Prinzip habe ich ja einen Trafo, der mir diese beiden Spannungen liefern kann, und dazu sogar noch einen Gleichrichter, falls da wirklich Gleichspannung gefragt sein sollte. Ich finde halt die Vorstellung seltsam, dass Thorens tatsächlich zwei Stromkabel aus dem Gerät geführt hat und die für die Endabschaltung benötigte Gleichspannung nicht am Laufwerk untergebracht hat. Naja, das scheint ja bei dir auch so zu sein, dann wird's schon stimmen ...
Mein TD 170 steckte übrigens nicht mehr in der Phonocord-Kiste, als ich ihn kaufte, er war zu diesem Zeitpunkt schon in ein noch hässlicheres Gehäuse mit irgendeinem Selbstbau-Tapedeck eingebaut. Deswegen bin ich ja ziemlich sicher, dass ich den Originaltrafo nicht mehr habe, mit dem wäre ich ja eigentlich zufrieden. Die Idee mit der Holzkiste für die Stromversorgung hatte ich auch schon, im Zweifelsfall werde ich das ganz genauso machen!
Wäre toll, wenn du mir zu deinem Trafo noch mehr Infos geben könntest (der ist nicht zufällig auch von der Firma Zerbe? Hast du auch eine separate Gleichrichterplatine? Oder schließt du dein Kabel für die Abschaltung direkt an den Trafo an?), aber auf jeden Fall nochmal vielen Dank für das Foto, das alleine hilft mir ja schon sehr viel weiter!

Mein Laufwerk ist übrigens nicht mehr ganz so hübsch wie deins, es hat wohl mal länger im Keller gestanden, aber wenn ich alles mal nachgelötet habe, bin ich eigentlich ganz zuversichtlich, dass es irgendwann wieder läuft.

Hast du zufällig noch eine Schablone für die Zarge?

Viele Grüße

Maik
drizztkiller
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 06. Dez 2008, 23:23
Hallo Maik,


ThanksJim schrieb:
Hallo Michael,

An deinem Gerät haben die beiden Kabel Kabelschuhe, an meinem nicht mehr. Das heißt also, dass bei deinem Gerät die Kabel direkt ans Netzteil angesteckt werden, richtig?

Das ist richtig

Sind diese Anschlüsse irgendwie beschriftet, also mit 110V/30V z.B.? Gibt es irgendeinen Hinweis darauf, dass an einem der Anschlüsse Gleichspannung anliegt?

Leider sind die Anschlüsse nicht beschriftet

Könntest du dieses Netzteil vielleicht mal für mich fotografieren?

Überhaupt kein Problem weil schon vor langer Zeit geschehen







Bist du in Sachen Elektotechnik fit genug, dass du dir zutrauen würdest, die Spannungen am Netzteil mal nachzumessen (falls du da überhaupt gescheit drankommst)?

Das mit dem drankommen wäre nicht das Problem gewesen, eher die Sache mit dem fit genug in Elektrotechnik

Im Prinzip habe ich ja einen Trafo, der mir diese beiden Spannungen liefern kann, und dazu sogar noch einen Gleichrichter, falls da wirklich Gleichspannung gefragt sein sollte. Ich finde halt die Vorstellung seltsam, dass Thorens tatsächlich zwei Stromkabel aus dem Gerät geführt hat und die für die Endabschaltung benötigte Gleichspannung nicht am Laufwerk untergebracht hat. Naja, das scheint ja bei dir auch so zu sein, dann wird's schon stimmen ...
Mein TD 170 steckte übrigens nicht mehr in der Phonocord-Kiste, als ich ihn kaufte, er war zu diesem Zeitpunkt schon in ein noch hässlicheres Gehäuse mit irgendeinem Selbstbau-Tapedeck eingebaut. Deswegen bin ich ja ziemlich sicher, dass ich den Originaltrafo nicht mehr habe, mit dem wäre ich ja eigentlich zufrieden. Die Idee mit der Holzkiste für die Stromversorgung hatte ich auch schon, im Zweifelsfall werde ich das ganz genauso machen!
Wäre toll, wenn du mir zu deinem Trafo noch mehr Infos geben könntest (der ist nicht zufällig auch von der Firma Zerbe? Hast du auch eine separate Gleichrichterplatine? Oder schließt du dein Kabel für die Abschaltung direkt an den Trafo an?)
genau das mache ich
, aber auf jeden Fall nochmal vielen Dank für das Foto, das alleine hilft mir ja schon sehr viel weiter!

Mein Laufwerk ist übrigens nicht mehr ganz so hübsch wie deins, es hat wohl mal länger im Keller gestanden, aber wenn ich alles mal nachgelötet habe, bin ich eigentlich ganz zuversichtlich, dass es irgendwann wieder läuft.

Hast du zufällig noch eine Schablone für die Zarge?

Die habe ich leider nicht, aber ich bekomme die Tage einen TD 150 MK2 ohne Plattenteller usw dann werde ich meinen TD170 eh nochmal auseinander nehmen und kann Dir dann gerne ein Foto von der Zarge mit den Maßen die Du brauchst schicken

Viele Grüße

Maik


btw.
wenn Du eine Deutsche BDA für den TD150 brauchst kann ich sie Dir gerne zusenden.

Gruß
Michael
ThanksJim
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 06. Dez 2008, 23:59
Hallo Michael,

na, das nenne ich doch mal ne komplette Lieferung!

Vielen Dank!!!

Das Foto des Trafos hat mir dann auch sofort klargemacht, dass meine Zweifel berechtigt waren, denn bei dir ist das ja - aus elektrischer Sicht zumindest - absolut easy und nachvollziehbar. 220V rein, durch die Sicherungen, dann einmal Motorstrom raus und über ein zweites Kabel Gleichspannung raus. Und Ganze dann auch noch mit dem Luxus zweier Sicherungen! Davon kann ich leider nur träumen ...
Mein Vorbesitzer hat ganz offensichtlich nicht das Original-Netzteil aus der Phonocord-Anlage übernommen, sondern einen anderen Trafo und eine selbstgebastelte Gleichrichtung verwendet. Leider hat er dabei nicht an den Einbau einer Sicherung gedacht, aber das kann ich ja nachholen.

Da hab ich jetzt doch schonmal mehr als nur eine Arbeitsgrundlage. Ich werde die vorhandenen Teile nochmal sorgsam prüfen, ordentlich verlöten und eventuell erneuern und früher oder später dann doch mal versuchen, das Laufwerk unter Strom zu setzen.

Falls du mir die Maße für die Zarge demnächst noch durchgeben kannst, dann spart das natürlich auch nochmal ne Menge Fummelei. Wäre super.

Aber wie gesagt, das war ja schonmal mehr, als ich erhofft hatte, und ich danke dir nochmal ganz herzlich für deine Unterstützung!

Gibt es eigentlich ein Foto von deinem fertigen TD 170?

Das könnte doch eine prima Motivation für mich sein, oder?

Viele Grüße

Maik
drizztkiller
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Dez 2008, 00:46
Hallo Maik,

ein Foto gibt es leider noch nicht.
Werde ich aber demnächst mal nachholen.
Sieht allerdings nicht ganz so schön aus weil mir in meinem Reinigungswahn Verdünnung auf den TD 170 Schriftzug gekommen ist und ich noch keine Ahnung / möglichkeit gefunden habe den wieder einigermaßen hinzubekommen.

Gruß
Michael
ThanksJim
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 07. Dez 2008, 12:01
Hi Michael,

mir sind gerade noch ein paar Fragen zur Abschaltung eingefallen, die sich beim Versuch, die Elektronik zu verstehen, ergeben haben:

- Was passiert, wenn man auf den 33/0/45-Drehknopf von oben draufdrückt? Dieser Knopf hat ganz eindeutig einen Kontakt, der auf Druck von oben reagiert. Schaltet das Gerät dann ab?

- Was wird am Ende der Platte eigentlich alles abgeschaltet? Der Motor ja höchstwahrscheinlich schon, aber das Relais ist ja ganz offensichtlich am Audiokabel angebracht. Bedeutet das, das beim Abschalten auch stumm geschaltet wird?

- Sehe ich das richtig, dass der Armlift von der Endabschaltung nicht betätigt wird?

- Geht der 33/0/45-Drehknopf bei der Abschaltung selbsttätig in seine Ausgangsposition zurück? Oder muss man den dann manuell zurückdrehen?

Viele Grüße

Maik
drizztkiller
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 07. Dez 2008, 14:35
Hallo Maik,


ThanksJim schrieb:
Hi Michael,

mir sind gerade noch ein paar Fragen zur Abschaltung eingefallen, die sich beim Versuch, die Elektronik zu verstehen, ergeben haben:

- Was passiert, wenn man auf den 33/0/45-Drehknopf von oben draufdrückt? Dieser Knopf hat ganz eindeutig einen Kontakt, der auf Druck von oben reagiert. Schaltet das Gerät dann ab?


Mit dem Knopf schaltest Du den Motor an.
Im gegensatz zum 150 schaltet sich der Motor erst an, sobald Du bei umgelegten Geschwindigkeitsumschalter auf den Knopf drückst.
Der Knopf betätigt das Relais welches den Motor startet.


ThanksJim schrieb:

- Was wird am Ende der Platte eigentlich alles abgeschaltet? Der Motor ja höchstwahrscheinlich schon, aber das Relais ist ja ganz offensichtlich am Audiokabel angebracht. Bedeutet das, das beim Abschalten auch stumm geschaltet wird?


Richtig, der Motor wird abgeschaltet und ebenso das Audiosignal.
Das ist mit dem Audiosignal ist bei mir nicht mehr so da ich das Audiokabel Direkt durchverkabelt habe.


ThanksJim schrieb:

- Sehe ich das richtig, dass der Armlift von der Endabschaltung nicht betätigt wird?


Das ist richtig
Wie oben geschrieben wird nur der Motor ausgeschaltet und das Audiosignal ebenfalls.
Und genau das ist der Unterschied zum normalen TD 150.
Eben ein bisschen mehr Komfort


ThanksJim schrieb:

- Geht der 33/0/45-Drehknopf bei der Abschaltung selbsttätig in seine Ausgangsposition zurück? Oder muss man den dann manuell zurückdrehen?


Nein der Knopf bleibt in seiner Position.
Du brauchst in auch nicht zurückdrehen sofern Du als nächstes wieder eine Platte mit der gleichen geschwindigkeit abspielen möchtest.
da durch das relais alles abgeschaltet wird.

BDA Phonocord mit TD 170
Und hier wird die sache mit dem Drehzahlknopf beschrieben.
Umschaltknopf

Ich hoffe ich konnte helfen

Gruß
Michael
ThanksJim
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 07. Dez 2008, 19:16
Hallo Michael,

ich weiß gar nicht, wie ich es sagen soll:

ER LÄUFT!!!

Ich habe mir dein Foto des Chassis nochmal genau angesehen, daraufhin konnte ich ganz lässig ein paar gelöste Verbindungen zuordnen und wieder an den richtigen Platz löten. Ein bisschen Kontaktpflege, ein bisschen Nachlöten hier und da, das war's!

Alles funktioniert exakt so, wie es soll, sogar die Endabschaltung arbeitet absolut einwandfrei.

Irgendwie erinnert er mich jetzt sogar ein bisschen an mich selbst: Fast vierzig Jahre alt, ganz schön angerostet stellenweise und mehr als nur einmal angezählt , das Gehäuse hat deutliche Kampfspuren, aber irgendwie gibt er einfach nicht auf ...

Jetzt muss ich mir nur noch ein Paar Cinch-Stecker anlöten, damit ich mir das auch mal verstärkt anhören kann (zurzeit ist ein DIN-Stecker dran und ich kann keinen Adapter finden). Außerdem scheint die Nadel platt zu sein, da besteht wohl Handlungsbedarf.

Hast du auch noch das originale ELAC STS 44-System drin? Taugt das was? Lohnt sich der Kauf einer neuen Nadel für dieses System oder investiere ich besser gleich in ein neues System?

Das Tellerlager scheint übrigens in einem mehr als hervorragenden Zustand zu sein: Per Hand und ohne besondere Gewalt angeschoben, kommt der Teller erst nach unglaublichen fünf Minuten und zehn Sekunden zum Stillstand.

Da werde ich wohl mal langsam eine Zarge bauen müssen ...

Ganz herzlichen Dank nochmal für deine umfangreiche Unterstützung, ohne deine Hilfe wäre das ein Mords-Gefummel geworden!

Das mit der Zarge wird noch einen Augenblick dauern, aber wenn sie fertig ist, dann werde ich auf jeden Fall nochmal ein Foto vom fertigen Player posten.

Viele Grüße und bis bald!

Maik
drizztkiller
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 07. Dez 2008, 20:54
Hallo Maik,

das Freut mich das er jetze schon so gut Läuft

Beim Zargenbau gibt es einige seiten wo man sich eine Menge tipps holen kann.

z.B. :
http://moeller-itservice.de/audio/project/Thorens_150.html
http://www.analog-fo...dID=10653&boardid=16
http://www.theanalogdept.com/thorens_gallery.htm
http://www.thorens-lovers.com/index.php
http://www.mein-hifi...tenspieler/zarge.htm
http://www.theanalogdept.com/td150_dept.htm
http://www.theanalogdept.com/td150mkii_inside.htm
Sowas ist auch wichtig

Und dann gibt es noch einen ganz wichtigen Mann der bei allen thorensfragen einfach die meisste Ahnung hat.
violette in anderen Foren heisst er meisst Joel

Gruß
Michael
ThanksJim
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Dez 2008, 15:18
Hallo,

hier bin ich wieder. Das ging jetzt schneller als gedacht, mein TD 170 steckt nun seit einer halben Stunde in einer wunderhübschen Zarge aus 25mm dickem MDF mit Mahagonie-Furnier und verstellbaren Spikes.

Das ist echt ein Kanller, vor allem im Vergleich zu vorher!

Es gibt noch eine Menge zu tun, ich muss z.B. noch ein ebenso hübsches Gehäuse für das Netzteil bauen, das Subchassis nochmal justieren, die Alu-Deckplatte wieder befestigen, einen gescheiten Tonabnehmer montieren, naja, und eben alles, was halt noch geamcht werden muss ...

Ich wollte aber unbedingt meine erste Freude mit euch teilen, deshalb lade ich mal ein allererstes Foto des TD 170 in seiner neuen Zarge hoch, und damit ihr auch nachvollziehen könnt, warum ich mich so freue, gibt's auch gleich - zur Abschreckung - ein Foto vom alten Gehäuse, in dem dieses Schätzchen vorher sein Dasein fristen musste.

Viele Grüße an alle und nochmal ein dickes Dankeschön an Michael für die Unterstützung!

Maik

EDIT: ok, das mit den Bildern klappt anscheined nicht! Kann mir jemand Nachhilfe geben?


[Beitrag von ThanksJim am 11. Dez 2008, 15:21 bearbeitet]
ThanksJim
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 11. Dez 2008, 20:20
Okay, dann versuche ich es nochmal, vielleicht klappt es ja so besser:

neue Zarge


Altes Gehäuse
drizztkiller
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 11. Dez 2008, 23:54
Hallo Maik,

sieht ja schon fein aus

Vor allen dingen so schnell.
Wenn ich daran denke wie lange ich an meiner Zarge rumgebastelt habe

Werde Morgen wenn ein wenig mehr Zeit ist auch mal versuchen meinen 170 ( leider mit verhunztem Tonarmbrett ) zu Fotografieren.

An was für einen Tonabnehmer hast Du den Gedacht.

Und wenn nochmal Hilfe von nöten sein sollte stehe ich gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Btw Schicke Boxen stehn da hinter dem Gehäuseschrott.

Gruß
Michael
ThanksJim
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 12. Dez 2008, 09:33
Hi Michael,

ups, jetzt habe ich doch glatt den Eindruck erweckt, ich hätte diese Mega-Zarge innerhalb von 24 Stunden mal eben schnell selbst gebaut. Ich will mich aber auf keinen Fall mit fremden Federn schmücken, deswegen erkläre ich mal kurz, warum das so schnell ging und trotzdem so toll aussieht: Weil ich gerade mitten in einer größeren Renovierungs-Aktion stecke, die auch noch eine Weile dauern wird, hatte ich mich auf die Suche gemacht nach jemandem, der sich irgendwann mal eine neue Zarge gebaut hat und mir nun die alte verkaufen würde, damit ich erstmal überhaupt ein Gehäue für den TD 170 hätte und das alte, weiße Mistding endlich entsorgen könnte. Das hatte ich ja sowieso nur aufbewahrt, damit ich den Plattenspieler nicht 'lose' lagern musste. Die richtige Zarge wollte ich dann im nächsten Frühjahr in Angriff nehmen.
Auf dieser Suche bin ich auf einen professionellen Anbieter gestoßen, der auf seiner Seite unter anderem auch Gehäuse für den TD 150 anbot. Die waren bis ins Detail exakt so, wie ich mir meine Zarge vorgestellt hatte und wie ich sie auch bauen wollte, allerdings lagen die Preise weit jenseits meiner Finanzkräfte.
Irgendwie hat mir das aber trotzdem keine Ruhe gelassen, und dann hab ich einfach angefragt, ob sie mir vielleicht einen Rohling oder ein Mängelexemplar zum kleinen Preis verkaufen würden. Daraufhin bekam ich ein supergünstiges Angebot über ein Exemplar, das ein minimal fehlerhaftes Finish hatte, dafür aber wirklich extrem günstig war, da habe ich natürlich zugeschlagen. Die Fehler im Finish waren wirklich kaum zu sehen und innerhalb kurzer Zeit ausgebügelt, die meiste Arbeit beim Einbau machten mal wieder die 40 Jahre alten Lötverbindngen und die Motorsteuerungsplatine, die aus ihrer ursprünglichen Halterung ausgebrochen war und von meinem Vorbesitzer deswegen mit Klebeband am Gehäuse befestigt war. Hierfür habe ich eine neue Halterung gebaut, dann habe ich alle Lötverbindungen erneuert und das Laufwerk dann montiert.
Deswegen ging das so schnell ...

Aus Kostengründen werde ich erstmal das vorhandene STS 244 von ELAC benutzen und hoffe, dass es nach dem Nadeltausch akzeptabel klingt. Was ist denn in deinem Player drin? Hast du auch noch das originale STS 244 drin?
Ich werde da mal ein bisschen rumprobieren, bin aber grundsätzlich ein ziemlicher Shure V15-Fan und hoffe, dass ich da bei Gelegenheit mal ein günstiges Type III oder Type IV erwische, bin aber natürlich auch offen für jedes andere System, das gut zu diesem Arm passt.
Ich habe seit vielen Jahren ein Ultra 500 auf meinem TD 126, das ist für mich eine so unglaublich glückliche Kombination, dass ich einfach immer extrem geneigt bin, erstmal ein Shure zu probieren

Ja, meine Infinity RS III B sind schon ein sehr, sehr schöner Kompromiss zwischen prima Klang und der Notwendigkeit, die Lautsprechergröße im Einklang mit der Größe der Wohnung zu halten ...
Ich wollte damals eigentlich viel lieber die RS II B haben, aber die sind ja pro Box fast einen Meter breit, das muss man ja erstmal irgendwo unterkriegen. Und ob das dann akustisch noch so toll ist, wenn man die Dinger aus Platzmangel in iregendeine Ecke quetscht, das ist ja dann schon auch eine ziemlich entscheidende Frage. Ich bin jedenfalls immer noch sehr glücklich mit meinen RSIIIBs, die klingen schon sehr fein.
Leider habe ich natürlich auch das typische Problem der aufgelösten Schaumstoff-Sicken, da muss ich auch demnächst mal ran. Glücklicherweise gibt es da ja mittlerweile sehr ordentliche Möglichkeiten, das wieder flott zu kriegen.

Ich freue mich auf Bilder von deinem TD 170!!! Der hat mir ja - indirekt, aber effektiv - sehr viel mehr Freude bereitet als so mancher Plattenspieler, den ich selbst besessen habe ... Auch jetzt beim Einbau in die Zarge habe ich ja nochmal alle Lötverbindungen erneuert, auch hier war mir der Blick auf dein Chassis wieder eine wichtige Hilfe.

A propos Foto: Diese Imageshack-Geschichte funktioniert bei mir irgendwie nicht so richtig, deswegen war ich besonders froh, dass du meine Fotos überhaupt sehen konntest. Wenn ich versuche, ein Imageshack-Bild anzusehen, dann versucht mein Rechner stundenlang, das Bild zu laden, angezeigt wird es aber nie. Mache ich da was falsch?

Viele Grüße

Maik
drizztkiller
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 14. Dez 2008, 16:34
Hallo Maik,

Hier mal ein paar Bilder von meinem TD170.














Bilder kannst Du ganz nett bei www.bilder-space.de/ einfügen, die geben Dir sofort eine Linkadresse welche Du Direkt ins Forum kopieren kannst.

Die Zarge ist aus 30mm starkem Multiplex, gedübelt und verleimt.
Als Bodenplatte habe ich eine 22mm starke Multiplexplatte genommen in welche ich demnächst noch eine Sonnescheinfräsung machen möchte.
( Ein Freund von mir hat sich eine halbe Werkstatt gekauft, unter anderem eine Oberfräse für Holz, Kreisssäge mit Kapp und Gährungsfunktion und das allerbeste eine CNC gesteuerte Oberfräse für 11000 € ( der muss bekloppt sein ) )
Ob es wirklich was bringt, weiß ich nicht, sieht aber nett aus
Was für ein Funier das war, weiß ich leider nicht mehr, nur das die Beize Kirschbaum war.
Ist übrigens mein allererster Funierversuch.
Hoffe der nächste wird besser
Ich selber benutze auch erstmal noch das original Elacsystem,
da die Nadel noch recht ok scheint und auch gar nicht so schlecht klingt.( und weil eine Neue halt sauteuer ist )

Leider fehlt mir noch das Original Antiskating Gewicht.
Da habe ich erstmal als übergangslösung gewichte aus dem Anglerbedarf genommen.

Ein Shure V-15 III habe ich leider nur für meinen Dual 721.
Dafür ist es aber so gut wie neu

Ein TD 126 wäre auch noch ein Pl den ich gerne haben würde.
Obwohl viel besser kann der auch nicht mehr klingen

Gruß
Michael


[Beitrag von drizztkiller am 14. Dez 2008, 16:38 bearbeitet]
ThanksJim
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 14. Dez 2008, 17:02
Hallo Michael,

da muss ich doch glatt mal die Arbeit unterbrechen und dir ein dickes Kompliment machen!

Wenn das wirklich dein allererster Furnierversuch war, dann zieh' ich da aber die Mütze! Keine Ahnung, wie ehrlich die Fotos sind, aber von hier aus sieht das ziemlich hübsch aus!

Und by the way: Unter einem 'verhunzten' Tonarmboard stelle ich mir ja nun wirklich was anderes vor!!!
Klar, der Schriftzug ist weg, und irgendwie hat man den ja schon gerne dran, besonders wenn es sich um ein so extrem seltenes Stück wie einen TD 170 handelt, aber irgendwie sieht das bei dir doch trotzdem ziemlich gut aus, oder?

Ich finde es übrigens lustig, dass - angesichts der unzähligen Möglichkeiten - unsere Player sich irgendwie gleichen wie ein Ei dem anderen ... Man muss halt nur ein helles und ein dunkles Ei nehmen

Das mit der Fertigzarge habe ich ja hauptsächlich deswegen gemacht, weil die einfach ganz genau so war, wie ich das geplant hatte. Und irgendwie hast du das ja ganz genauao gemacht. Wenn ich eine Oberfräse zur Hand gehabt hätte, dann wäre mir die Entscheidung auch ganz bestimmt leichter gefallen, es doch schnell selbst zu machen. Irgendwie ist es ja doch schade, dass ich sie nun doch nicht selbst gebaut habe. Aber wie gesagt, auch meine ist extrem schön, irgendwie ist es mir dann auch egal ...

Ich werde auf jeden Fall nochmal bessere Bilder hochladen, sobald ich mehr Zeit habe und sobald das Netzteilgehäuse fertig ist.

Aber verrate mir doch schnell noch eine Sache: Mit welchen Mitteln hast du denn deinen Teller poliert? Ich schrubbe seit Tagen mit Nev'r Dull manuell dran rum, aber so unverschämt glänzend habe ich ihn nicht hingekriegt. War da eine Poliermaschine am Werk? Oder irgendwelche Chemie?

Viele Grüße und Danke für die Fotos (hat Spaß gemacht!)

Maik
ThanksJim
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 14. Dez 2008, 17:19
Hallo Michael,

ich bin's nochmal. Mir ist gerade eingefallen, dass ich bei Joel aka violette irgendwann neulich Antiskatinggewichte gesehen habe, die den Originalteilen extrem ähnlich sehen und für ca. 8 Euro zu haben sind.
Das wäre doch eine gute Lösung, oder?

An meinem Player waren glücklicherweise noch alle Gewichte und sonstigen beweglichen Teile dran. Und das, obwohl er in einem wirklich erbärmlichen Zustand war, als ich ihn auf dem Flohmarkt fand.

Ich finde das Elac STS 244 übrigens nicht so wirklich toll. Es ist natürlich nicht richtig schlecht, aber auf Dauer stelle ich mir da schon etwas Adäquateres vor. Schließlich soll sich die viele Arbeit ja auch auszahlen, oder?
Ich werde mir ziemlich sicher ein besseres System besorgen, sobald meine Finanzen das wieder erlauben ...

Viele Grüße

Maik
drizztkiller
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 15. Dez 2008, 00:08
hallo Maik,

ich bekomme wenn alles gut läuft die Woche endlich den anderen TD150.
Da ist dann ein Originalgewicht dabei.
Werde dann auch erstmal das Tonamboard vom 150 nutzen bis ich irgendwie die Schrift wieder hinbekommen habe.
Ich weiß nur noch nicht wie

Ich finde das Elac auch nicht grade erste Sahne, aber es geht.
Wenn mal irgendwann wieder ein wenig Geld über ist werde ich mir auch mal gedanken über eine neuanschaffung machen.

Die Fotos sind ziemlich ehrlich, wenn Du genau hinschaust siehst Du auch den einen und den anderen Fehler.

Auf Dein Netzteilgehäuse bin ich übrigens ziemlich gespannt.

Den Glanz des Tellers den ich immer noch nicht perfekt finde habe ich mit 600, 1000, 1500 Schleifpapier und am Schluss mit Nevr Dull hinbekommen.

Übrigens, kann es sein das Dein Elac eine Nachbaunadel hat?
Irgendwie sieht die so ganz anders aus als meine.

Gruß
Michael
ThanksJim
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 15. Dez 2008, 00:27
Hi Michael,

auch noch wach?

Au Backe, du willst wirklich den Arm samt Board rausholen, nur wegen des Schriftzugs? Und den armen, kleinen TD 150 schlachten? Den müsste man doch eigentlich auch direkt aufbauen, oder?

Mein Elac hatte zum Zeitpunkt des ersten Fotos noch die total abgenutzte Nadel drin, ich denke aber auch, dass es bereits ein Ersatz war, denn die Original-Elac-Nadel sieht dann wohl doch eher aus wie deine.

Mittlerweile ist auch eine neue Nadel (mit schwarzem Gehäuse) drin, die ist von Pfeifer und noch nicht mal elliptisch geschliffen, aber mit der läuft der TD 170 wenigstens, bis ein neues System da ist.
Interessanterweise lässt sich ganz deutlich verfolgen, wie sich das System bzw. die neue Nadel einspielt und dabei immer besser wird. Am Anfang fand ich es total kratzig, verfärbend, tiefbassarm und irgendwie wenig subtil, mittlerweile fällt mir dann beim Test-Wechsel auf TD 126/Shure Ultra 500 nicht mehr ganz so sehr das Gesicht runter Klar, die Nadel ist ja auch neu, und wer weiß, wie lange sie im Lager rumgelegen hat, das Elac-System hat all die Jahre in meinem Keller ja bestimmt auch nicht unbedingt an Spielfreude gewonnen. Vielleicht wird das ja noch ...
Ich habe mir übrigens gerade eben ein Linn K9 ersteigert, das habe ich vor vielen Jahren mal in einem LP12 gehört und fand es garnicht so schlecht. Das hatte halt bloß damals gegen das Ultra 500 bei mir keine Chance. Mal gespannt, ob es sich mit meinem TP13a-Arm verträgt.
Ich werde berichten ...

Viele Grüße und gute Nacht!

Maik
drizztkiller
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 15. Dez 2008, 01:50
Hallo Maik

nein schlachten werde ich Ihn nicht.
Werde Ihn irgendwann mal aufbauen. Doch es fehlt Ihm halt der Teller inclusive Innenteller.
Mal schauen ab und an werden ja welche bei Ebay oder hier im Board angeboten, dann werde ich wohl zuschlagen und fertig machen.
Ich will mir das Board sozusagen nur mal ausleihen und das TD 170 board irgendwie wieder so Original wie möglich beschriften lassen.
Und so schwer ist der Ausbau auch nicht.
Hätte Ihn eh im zuge einer Restoration ausgebaut.
Hoffe das das System OK ist und Du viel spass daran haben wirst. Löten kannst Du ja ganz gut wie ich gelesen habe

Gute Nacht
Michael
ThanksJim
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 15. Dez 2008, 14:13
Hi Michael,

hihi, da weißt du anscheinend ganz genau, welches System ich mir gerade ersteigert habe ...

Auch wenn man das ja ganz gut verstehen kann, dass jemand auf die Idee kommt, es könnte eine gute Idee sein, die Kabel fest anzulöten, so ist es doch so ziemlich das Blödeste, was man machen kann. Das Risiko, dass man mit den 380 Grad, die der Lötkolben nun mal haben muss, um das Zinn zu schmelzen, erheblichen Schaden an den feinen Spulendrähtchen anrichtet oder vielleicht sogar die Pins selbst aus dem Kunststoffgehäuse herauslöst, ist schon mehr als nur sehr groß.
Ich habe einen guten, temperaturgeregelten Lötkolben und ich kann auch ganz gut damit umgehen, aber ob mir das helfen wird, das zeigt sich leider erst, nachdem ich es versucht habe.
Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich überhaupt versuchen werde, die Kabelschuhe wieder abzulöten. Möglicherweise wird es auch besser sein, einfach neue Kabel an die bereits angelöteten Stecker zu löten, denn dann muss ich mit dem Lötkolben nicht so nah ans System ran und kann zudem vermeiden, das lötzinn an den Pins zu sehr zu erhitzen.
Ich bin gespannt, ob das K9 überhaupt wirklich funktioniert. Das weiß man ja auch immer erst hinterher ...

Falls ich mal irgendwo passende Teller für dich entdecke, dann gebe ich natürlich auf jeden Fall Bescheid.

Am Wochenende kommt meine Frundin, die hat eine Spiegelreflexkamera, dann mache ich nochmal ein paar gescheite Bilder!

Viele Grüße

Maik
ThanksJim
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 17. Dez 2008, 15:39
Hallo Michael,

gerade ist das K9 angekommen. Das Auslöten der Kabelreste und das Anbringen der Stecker hat problemlos funktioniert.
Alles ist, wie es sein soll, und auch die Nadel scheint wirklich noch in einem sehr guten Zustand zu sein. Ich habe das System gleich eingebaut und justiert, und es verträgt sich anscheinend ganz prima mit dem Arm.

Es ist ein richtiger Feingeist, vor allen Dingen im direkten Vergleich zum Elac STS 244 D-17, das ich ja vorher drin hatte. Mark Knopfler ist nun endlich nicht mehr heiser, die Räumlichkeit ist sehr viel besser, und überhaupt war der Tausch ein ziemlich großer Schritt nach vorne.
Im Vergleich zu meinem Ultra 500 fehlt mir natürlich schon in vielerlei Hinsicht der letzte Schliff, besonders der sehr viel schlankere Bass fällt deutlich auf. In den Höhen ist das K9 sehr detailverliebt, schafft aber nicht ganz die Atmosphäre und Entspanntheit, die ich vom Shure kenne.
Aber wie gesagt, insgesamt ein äußerst ordentliches System, das prima zum Player passt und wirklich sehr schön klingt.

Ich habe jetzt nochmal (mit meiner popeligen Kamera) zwei Fotos auf die Schnelle gemacht, damit ich dir das gleich mal zeigen kann. Wie gesagt, bessere mache ich noch, wenn alles soweit ist und wenn ich die Kamera meiner Freundin zur Hand habe. Versprochen!

Damit du mal einen Eindruck bekommst, warum es so mühsam war, die korrekte Verkabelung rauszufinden bzw. wie verschieden unsere Stromversorgungen sind, habe ich dir auch mal ein Foto meines - vorläufigen - Netzteils hochgeladen. Ich habe im Augenblick leider überhaupt keine Zeit, ein wirklich gutes Gehäuse zu bauen, das muss bis zum Sommer warten, ich wollte aber wenigstens schonmal eine technisch halbwegs vertretbare und vor allen Dingen ordentlich und fest verkabelte Lösung haben, deswegen habe ich mir die Einzelteile schonmal auf eine stabile Grundplatte geschraubt und die Kabel fixiert. Der Kabelsalat von vorher und vor allen Dingen die lose angeordneten Einzelteile waren mir dann doch auf Dauer zu gefährlich.
Wie gesagt, die endgültige Lösung mit hübschem Gehäuse, Schalter, Steckern und Sicherungen auf jedem Stromkreis gibt es dann im Sommer.

TD170 mit Linn K9nochmal ...Netzteil Provisorium

Bis hierher hat sich das ganze Gefummel aber auf jeden Fall schonmal sehr gelohnt. Vor zwei Wochen hatte ich noch einen Haufen Schrott im Keller stehen, von dem ich nicht mehr wirklich dachte, dass ich ihn ins Laufen kriegen würde.
Jetzt habe ich einen superschicken und wirklich toll klingenden Thorens-Oldie, der sogar weiß, wann die Platte zu Ende ist ...
Das ist doch schonmal was, oder?

Viele Grüße

Maik
drizztkiller
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 18. Dez 2008, 00:51
Hallo Maik,

das Freut mich für Dich das alles mit dem Linn so hingehauen hat wie Du es wolltest.
Ich gebe zu als ich die Lötstellen gesehen hatte kamen mir doch ein paar Zweifel. Auch die Nadelspitze war nicht so richtig zu sehen.
Ich selber traue mich nicht so richtig an gebrauchte Systeme von Ebay, wenn die Nadel Schrott ist hat man schnell verloren.
Es gibt da zwar inzwischen einige anscheinend vernünftige nachbauten aus Japan. Siehe die Jico für das v-15 3, aber irgendwie bin ich doch recht froh das meine noch fast neu ist.

Irgendwann werde ich mich mal umschauen nach einem passendem System für den TP13a, aber das hat noch Zeit.

Das Ultra 500 wäre z.B. natürlich der Hammer schlecht hin. Aber wie ich gelesen habe sieht es da auf dem Nadelmarkt auch recht mau aus.

Die Fotos sehen so schonmal viel besser aus. Vor allen dingen bin ich jetzt echt am Überlegen ob ich meine Zarge nicht auch etwas dunkler Beize, sieht echt Toll aus bei Dir.

Was mir auch aufgefallen ist das Dein Headshell dunkler als meins ist? Ich wusste gar nicht das Thorens da verschiedene Farben hatte.

btw. vielleicht hast Du wenn Deine Freundin mit der Kamera kommt mal die möglichkeit mir etwas hochauflösendere Fotos vom TD 170 Schriftzug auf dem Armboard inclusive Maße zu schicken.

Immerhin hat der ja mal so ausgesehen:


Doch leider ist das mein einziges einigermaßen vernünftiges Foto.
Schöner wäre eins das direkt aus der Vogelperspektive ist.

Zu dem Netzteil warte ich ja immer noch auf den Elektrofachmann der mir einen Tip gibt wie ich es realisieren kann, das ich nur noch ein Strommkabel vom Netzteil ins Gehäuse führen muss.


Jetzt habe ich einen superschicken und wirklich toll klingenden Thorens-Oldie, der sogar weiß, wann die Platte zu Ende ist ...
Das ist doch schonmal was, oder?


Tja das habe ich leider noch nicht so richtig hinbekommen.
Das mit der Entabschaltung geht wirklich beim einstellen um 10tel mm. Entweder stopt der Motor immer 5mm zu früh oder erst wenn ich den Tonarm anhebe und ein paar mm über die Endrille führe.
Aber irgendwann wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe

Gruß
Michael
ThanksJim
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 18. Dez 2008, 12:35
Hallo Michael,

ja, das war schon etwas riskant mit dem Ebay-Linn. Aber ich habe wirklich Glück gehabt, auch deshalb, weil tatsächlich nur die Kabel angelötet waren und nicht - wie ich befürchtet hatte - die ganzen Stecker. Die Stecker abzulöten hätte wesentlich mehr Hitze erfordert und wäre viel gefährlicher für das System gewesen.
Für das Linn gibt es ja leider auch keine Nadeln mehr. Man kann sich zwar mit einer Audio-Technica-Nadel behelfen, das sieht dann aber wirklich nicht besonders hübsch aus. Ich habe auch gelesen, dass es nicht besonders toll klingen soll, das weiß ich aber erst, wenn ich es selbst probiert habe. Glücklicherweise brauche ich ja erstmal keine neue Nadel.

Beim Shure Ultra 500 sieht es noch schlimmer aus. Die Nadel hat damals, als sie noch produziert wurde, schon ein kleines Vermögen gekostet. Dann gab es sie irgendwann überhaupt nicht mehr, man konnte sich aber mit der Nadel aus dem V15V-MR behelfen. Die war nicht ganz so toll wie das Original, aber immer noch sehr gut und leider auch immer noch sehr teuer. Diese Nadel gibt es aber nun auch schon länger nicht mehr, deshalb ist sie zur gesuchten Rarität geworden. Man findet sie fast nie, und wenn man doch mal eine sieht, dann kostet sie wahnsinnig viel Geld.

Wie gesagt, ich liebe dieses System, aber wenn die Nadel mal irgendwann platt ist, werde ich mir wohl ein ewiges Licht auf die wunderschöne Original-Holzbox des Ultra 500 stellen müssen. Es sieht ja irgendwie zurzeit nicht so aus, als ob irgendjemand vorhätte, ein Replacement anzubieten.
Naja, vielleicht kann mir ja auch jemand dann eine neue Nadel draufkleben, mal sehen ...

Je länger ich das Linn K9 benutze, umso durchschnittlicher finde ich es übrigens. Es ist nicht schlecht, und es ist auf jeden Fall sehr viel besser als das ELAC (daher wahrscheinlich mein zunächst sehr positiver Eindruck), aber es ist irgendwie auch nichts Besonderes. Ich kenne meine Plattensammlung ja ganz gut und habe schon die eine oder andere Laufwerk/Tonarm/System-Kombi damit abgehört, und irgendwie sticht das Linn durch keine besondere Eigenschaft hervor, außer vielleicht der, dass es zu einer gewissen Härte neigt. Das war mir zunachst nicht so sehr aufgefallen, weil das Elac gerade in dieser Disziplin noch deutlich grausamer ist, wird aber von Platte zu Platte immer deutlicher. Das Linn ist weder besonders impulsiv noch besonders präzise, und dass ich es einen 'Feingeist' nannte, das hat wohl doch mehr damit zu tun, dass es bestimmte Platten gibt, mit denen es auffallend gut zurecht kommt, und dazu scheint das eine oder andere Dire-Straits-Album eindeutig zu gehören. Es gibt aber ganz offensichtlich auch Aufnahmen, die die Schwächen des Linn ganz deutlich ans Licht bringen, und dazu gehören fast sämtliche frühen Dylan-Platten. Das Ultra 500 hat mir vor vielen Jahren klargemacht, dass diese Aufnahmen ganz und gar nicht so schlecht sind wie ihr Ruf, sondern dass sie sogar eine sehr spezielle und charismatische Atmosphäre haben, die ihren ganz eigenen Reiz hat. Mit dem Linn klingt das aber dann tatsächlich nach 'tiefstem Kohlenkeller-Sound', wie das in der Audio mal genannt wurde. Hart, fast kratzig und nach fünfzehn Minuten dann auch einfach nicht mehr zu ertragen!
Das Linn K9 wird also vermutlich nicht das letzte System gewesen sein, das in das Headshell meines TD 170 montiert wurde ...

A propos Headshell: Deine Anmerkung habe ich mit einem etwas beschämten Schmunzeln gelesen, denn ich hatte noch überlegt, ob ich dazu gleich was sagen soll. Auf den Blitz-Fotos fällt einfach nur extrem auf, dass das Headshell mal gründlich geputzt werden muss ...
Es ist ganz normal aluminiumfarben, hat aber noch keine besondere Zuwendung erhalten. Das steht dem gesamten Player ja noch bevor! Ich habe mir die Zeit für dieses ganze Gebastel an diesem Gerät ziemlich aus den Rippen geschnitten und das Ganze immer mal wieder schnell zwischengeschoben, deshalb gibt es da noch eine ganze Menge Feinheiten, die unbedingt zu tun sind. Und Headshell putzen gehört da halt irgendwie noch dazu ...
Du merkst an der Länge dieses Absatzes, wie sehr ich mich schäme ...

Die Idee, meinen Armboard-Schriftzug mal im 90-Grad-Winkel möglichst sauber zu fotografieren und dir dann eine per Software bearbeitbare Vorlage zu schicken, hatte ich auch schon, das werde ich auf jeden Fall machen.
Ich hab dazu auch noch eine Idee: Du könntest doch mit dieser Vorlage in einen Laden gehen, in dem Stempel gemacht werden, und dir einen entsprechenden Stempel anfertigen lassen. Mit abriebfestem Lack müsste das doch dann ganz gut funktionieren, oder? Läden wie McShirt z.B. bieten sowas ja ziemlich günstig an, das müsste also auch mit einem Thorens-Schriftug funktionieren.

Das mit dem einen einzigen Stromkabel müsste schon funktionieren. Der Player braucht 110V Wechselstrom und 30V Gleichstrom. Diese beiden (bzw. vier) Kabel müssen also auf jeden Fall ins Gehäuse rein. Ich habe das jetzt so gemacht, dass ich mir zwei relativ lange und optisch passende 2-adrige 230V-Kabel besorgt und zusammen zum Gehäuse geführt habe. 4-adrige Kabel sind in der Elektro-Welt eher selten anzutreffen, aber wenn du unbedingt nur ein gemeinsames Kabel haben willst, dann kannst du dir ja ein flexibles (!) 5-adriges Kabel besorgen, wie es z.B. für Wechsel-Lichtschalter verwendet wird. Nimm nicht unbedingt ein Herdkabel, das wäre zu dick und zu unflexibel. Achte auch darauf, dass es kein Unterputzkabel ist, sonst ist die äußere Ummantelung nicht Hifi-Regal-tauglich. Beim Einbau solltest du dann unbedingt darauf achten, die einzelnen Adern nicht falsch anzuschließen, das wäre ziemlich lethal für dich und den Thorens, lass dir da auf jeden Fall von jemandem helfen, der ungefähr weiß, was er tut, und der über ein Multimeter verfügt.

An der Endabschaltung habe ich lange rumprobiert, und jeder Eingriff hat es nur schlimmer gemacht. Die Lösung brachte mir dann folgende Vorgehensweise:
Das Drähtchen, dass den Kontakt herstellt, wieder zurück in die ursprüngliche Stellung bringen und dann den Tonarm für eine gewisse Zeit per Hand zwei Zentimeter über die Auslaufrille hinaus drücken (nicht zu weit und nicht mit Gewalt!). Das habe ich zwei- oder dreimal gemacht, dadurch hat sich das Drähtchen von selbst richtig ausgerichtet.

Wenn du eine gute Möglichkeit hast, das Laufwerk so aufzustellen, dass du von oben und unten gleichzeitig drankommst, dann kannst du ja auch mal probieren, es 'ordentlich' zu machen:
Löse die Schraube des Auslösedrähtchens ein wenig, setze dann den Tonarm genau in der Position ab, in der die Abschaltung auslösen soll, und befestige das Drähtchen wieder in genau der Stellung, in der es gerade eben so und vor allem spannungsfrei den Kontaktstift berührt.
Dann müsste das passen! Man muss hierbei halt sehr vorsichtig vorgehen, damit man sich die Platte bzw. die Nadel nicht ruiniert, aber ich denke schon, dass das so die amtliche Vorgehensweise ist. Wenn man die Position des Arms gelegentlich kontrolliert, dann müsste es ja auch eigentlich ohne Absetzen funktionieren.
Ach ja, und achte dabei unbedingt darauf, dass der Netzstecker nicht eingesteckt ist und warte gegebenenfalls lieber ein wenig, bis du die Kontakte anfasst. 30V sind zwar nicht unbedingt lebensgefährlich, aber Spaß macht das trotzdem nicht, wenn man sie auf die Finger bekommt

Aber wie gesagt: Bei mir hat das am Ende dann doch sehr einfach funktioniert, vielleicht magst du es ja erstmal so probieren ...

Viel Spaß beim Tüfteln!
Ich werde dir so bald wie möglich in den nächsten Wochen ein möglichst brauchbares Foto des Schriftzugs schicken, gib mir einfach einen Augenblick Zeit, damit ich das in Ruhe machen kann. Das Ergebnis sollte ja möglichst verwertbar sein. Gib mir doch hierfür mal per PM deine Mailadresse, damit ich dir das Foto in ordentlicher Qualität schicken kann!

Viele Grüße und bis bald!

Maik
ThanksJim
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 01. Jan 2009, 12:24
Hallo Michael,

hier schonmal eine Vorschau auf die Logo-Fotos.

Logo


Die 'richtigen' Dateien schicke ich dir dann per Mail.

Viele Grüße

Maik


[Beitrag von ThanksJim am 01. Jan 2009, 12:36 bearbeitet]
drizztkiller
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 01. Jan 2009, 15:53
Hallo Maik,

ertsmal sorry das ich mich solange nicht gemeldet habe , aber auch bei mir gabe es eine Menge zu tun und ich hatte wenig Zeit mich um Plattenspieler zu kümmern.

Dann noch tausend dank für das tolle Foto.
Meine Mailadresse schicke ich Dir per PM.
Inzwischen ist der TD150 angekommen und ich bin echt erfeut wie toll der erhalten ist.
Der TD150 Motor benötigt auch keinen extra Trafo sondern wird direkt ans Stromnetz angeschlossen.
So das ich echt schon am überlegen war den Motor vom 150 zu nehmen.
Ich habe mich auch schon auf die Suche nach Teller/Innenteller gemacht und eigentlich auch schon gefunden.
Nur ist da wieder eine Zarge und ein Chassis dabei ( ohne Tonarm ).
Da muss ich stark aufpassen das ich den nicht auch noch fertig machen möchte.
Eine niemals endende suche
Der einzige Wermutstropfen ist das Tonarmboard, das ist beim TD150 aus Plastik gefertigt ?
Das daß Linn dann doch nicht ganz so toll klingt ist schade.
Ich hätte da ein wenig mehr erwartet, war es doch immerhin die Original bestückung vom ach so hochgejubelten LP12

A propos Headshell: Deine Anmerkung habe ich mit einem etwas beschämten Schmunzeln gelesen, denn ich hatte noch überlegt, ob ich dazu gleich was sagen soll. Auf den Blitz-Fotos fällt einfach nur extrem auf, dass das Headshell mal gründlich geputzt werden muss ...
Es ist ganz normal aluminiumfarben, hat aber noch keine besondere Zuwendung erhalten. Das steht dem gesamten Player ja noch bevor! Ich habe mir die Zeit für dieses ganze Gebastel an diesem Gerät ziemlich aus den Rippen geschnitten und das Ganze immer mal wieder schnell zwischengeschoben, deshalb gibt es da noch eine ganze Menge Feinheiten, die unbedingt zu tun sind. Und Headshell putzen gehört da halt irgendwie noch dazu ...

Also so schlimm sieht die Farbe deines Headshells auf den Fotos gar nicht aus
Mal was anderes.

Ein 4 adriges Stromkabel habe ich inzwischen auch gefunden, und werde es wenn etwas mehr Zeit ist montieren.

so muss schon wieder los


Gruß
Michael
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