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Doppeltonarm

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Autor
Beitrag
chorpuss
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 18. Dez 2008, 18:41
Hallo Liebe Hifi - Forum Gemeinde!

Bin im Prinzip kein "Neuling", aber doch etwas unfortschritten
bezüglich verschiedenen Systemen.
Mich würde sehr interessieren wofür man 2,3 oder 4 Tonarme an einem Laufwerk benötigt?! Protzerei, Quadrophonie, oder was?
Kann man das alles gleichzeitig benützen?

Mit Dank schon gespannt auf Eure Antworten,
J.R
Soulific
Stammgast
#2 erstellt: 18. Dez 2008, 19:06
Hallo,

mehrere Tonarme = mehrere Tonabnehmer gleichzeitig. Ist doch ganz praktisch. Passt ja nicht jeder Tonabnehmer zu jeder Anwendung. Ich benutze deshalb mehrere Plattenspieler. Die x-fach Tonarmvariante ist da platzsparender.

Lieben Gruß,
Sebastian
Rainer_B.
Inventar
#3 erstellt: 18. Dez 2008, 19:15
Vor langer Zeit, als es noch keine CDs gab (warum komme ich mir jetzt so alt vor?) wurde auch in den Studios nur mit Platte vorgeführt und so konnte man einmal einfacher Ssteme vergleichen, da nicht jeder Tonabnehmer mit jedem Verstärker oder Lautsprecher harmonierte.
Schau dir mal das Transrotor Double Deck an. Da konnte man sehr schön Vergleiche fahren.

Double Deck

Rainer
piccohunter
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 18. Dez 2008, 19:47

Soulific schrieb:
Hallo,

mehrere Tonarme = mehrere Tonabnehmer gleichzeitig. Ist doch ganz praktisch. Passt ja nicht jeder Tonabnehmer zu jeder Anwendung. Ich benutze deshalb mehrere Plattenspieler. Die x-fach Tonarmvariante ist da platzsparender.


Ein guter Tonabnehmer gibt das auf Vinyl gespeicherte Signal möglichst unverfälscht wieder, und eignet sich somit für alles gleich gut. Ein Tonabnehmer, der in irgendeiner Weise bei bestimmten Musikrichtungen "anspringender" klingt, verfälscht das Signal (absichtlich oder unabsichtlich) in irgendeiner Weise, und entspricht demnach nicht den Anforderungen.
Das es trotzdem gefallen kann, steht auf einem anderen Blatt, sollte aber nicht das Ziel sein.
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 18. Dez 2008, 20:08
Hallo!

@piccohunter

Kein Abtastsystem der Welt kann jeden gespeicherten Ton aus der Rille hervorzaubern. Das liegt nun mal im Wesen der Analogen Abtastung.

Die Gründe dafür liegen im unterschiedlichen Abtastwinkel, im unterschielichen Schliffen, in unterschiedlichen Compliancen und in sehr vielen unterschiedlichen Parametern mehr.

Dazu kommt das es keine perfekten Schneidetische gibt oder gab, somit kann ein System daß mit der einen Schallplatte gut zurecht kommt mit einer anderen ganz und gar nicht zurecht kommen und somit ungeachtet der Qualität von Platte und System bescheueret klingen.

Die Crux an der ganzen Analogtechnik ist neben ihrer Systembedingten Unvollkommenheiten auch der Mangel an verbindlichen Normen, -aber das macht auch ein Teil ihres Charmes aus.

MFG Günther
doppelkopf0_1
Stammgast
#6 erstellt: 19. Dez 2008, 08:05

Ein guter Tonabnehmer gibt das auf Vinyl gespeicherte Signal möglichst unverfälscht wieder, und eignet sich somit für alles gleich gut. Ein Tonabnehmer, der in irgendeiner Weise bei bestimmten Musikrichtungen "anspringender" klingt, verfälscht das Signal (absichtlich oder unabsichtlich) in irgendeiner Weise, und entspricht demnach nicht den Anforderungen.


Eine schöne Theorie

Basiert wohl auf deinen unfangreichen Erfahrungen?

Sehr lustig ...


[Beitrag von doppelkopf0_1 am 19. Dez 2008, 08:07 bearbeitet]
piccohunter
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 19. Dez 2008, 08:41
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Ich habe mit keinem Wort gesagt, das es diesen perfekten Tonabnehmer gibt.
Ich behaupte aber, das es genügend Tonabnehmer gibt, die in meinen Ohren (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) weitestgehend universell einsetzbar sind und keine bestimmte Musikrichtung "bevorzugen".
Es ist klar, das dies natürlich weitestgehend subjektiv ist, aber ich kann z.B. mit einem Shure M44-7 (auch wenn mich viele dafür steinigen werden, ist mir aber egal) durchaus Metal, Elektronische Musik und Klassik hören. Aber auch genauso mit einem Ortofon Concorde Broadcast oder Shure M97xE... Für meine Ohren liegen die Unterschiede in erster Linie in den unterschiedlichen Ausgangspegeln. Meine Bevorzugung für die "professionellen" DJ- und Club-Systeme liegen ganz klar in Ihrer weit besseren Spurtreue und Ihrer verzerrungsfreieren, wenn auch geringfügig groberen (oftmals für mich nicht oder kaum bemerkbar) Abtastung. Ich habe eine Menge alter Second-Hand-Platten, die mit einem M44-7 noch sehr gut hörbar sind, mit dem M97xE allerdings ungeniessbar sind.

Und ja, ich spreche aus (langjähriger) Erfahrung. Aus praktischer Erfahrung, die mir zeigt MIR:
-das (zumindest für meine Ohren) die klanglichen Unterschiede zwischen den Systemen weitaus geringer sind, als angenommen.
-das das für mich praxistauglichste System nicht das ist, was die letzte Feinheit aus der Rille holt, sonderen das, was am wenigsten Probleme bereitet und am robustesten ist
-das mir Spurtreue, Verzerrungsarmut und möglichst wenig Knackser wichtiger sind als der "beste" Klang

Aber ich bin auch kein Feingeist, dem das letzte Quentchen Klang wichtig ist. Das was ich höre, muss mich einfach begeistern. UND Geräte müssen robust, langlebig und gut verarbeitet sein.
doppelkopf0_1
Stammgast
#8 erstellt: 19. Dez 2008, 09:01
@ Piccohunter :


Ein guter Tonabnehmer gibt das auf Vinyl gespeicherte Signal möglichst unverfälscht wieder, und eignet sich somit für alles gleich gut. Ein Tonabnehmer, der in irgendeiner Weise bei bestimmten Musikrichtungen "anspringender" klingt, verfälscht das Signal (absichtlich oder unabsichtlich) in irgendeiner Weise, und entspricht demnach nicht den Anforderungen.



ch habe mit keinem Wort gesagt, das es diesen perfekten Tonabnehmer gibt.



Und ja, ich spreche aus (langjähriger) Erfahrung.



Shure M44-7 ,Ortofon Concorde Broadcast oder Shure M97xE.


No Comment.

Für die anderen : bei mir klingen selbst gleiche Tonabnehmer in unterschiedlichen Tonarmen sehr unterschiedlich.

Da ich mehrere Arme und Systeme habe ( zum Teil doppelt ) , kann ich durch umschalten vergleichen , kein Zeitverlust durch Umbaumassnahmen.
piccohunter
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 19. Dez 2008, 09:25

doppelkopf0_1 schrieb:


Für die anderen : bei mir klingen selbst gleiche Tonabnehmer in unterschiedlichen Tonarmen sehr unterschiedlich.

Da ich mehrere Arme und Systeme habe ( zum Teil doppelt ) , kann ich durch umschalten vergleichen , kein Zeitverlust durch Umbaumassnahmen.


My comment:

Was für den einen ein großer Unterschied ist, ist für den anderen vernachlässigbar.
Ansonsten steht in meinem Beitrag klipp und klar, warum ich "grobmotorische" Tonabnehmer bevorzuge. Und nein, ich bin kein DJ. Für mich überwiegen nur die positiven, mechanischen Eigenschaften dieser Systeme gegenüber den klanglichen Unterschieden (die zwar auch von mir gehört werden, aber FÜR MICH sich nicht in relevanten Größenordnungen abspielen).
Was ist denn daran unlogisch oder nicht zu verstehen?

und ausserdem:


Ein guter Tonabnehmer gibt das auf Vinyl gespeicherte Signal möglichst unverfälscht wieder, und eignet sich somit für alles gleich gut. Ein Tonabnehmer, der in irgendeiner Weise bei bestimmten Musikrichtungen "anspringender" klingt, verfälscht das Signal (absichtlich oder unabsichtlich) in irgendeiner Weise, und entspricht demnach nicht den Anforderungen.


wo steht da, das es diesen Tonabnehmer gibt? Es war lediglich eine Konkretisierung des Idealzustandes.
doppelkopf0_1
Stammgast
#10 erstellt: 19. Dez 2008, 10:38

Für mich überwiegen nur die positiven, mechanischen Eigenschaften dieser Systeme gegenüber den klanglichen Unterschieden (die zwar auch von mir gehört werden, aber FÜR MICH sich nicht in relevanten Größenordnungen abspielen).


Ist ein Standpunkt den ich verstehen und akzeptieren kann .

Dann bist du aber im falschem Fred , um diese ( geringen ?) Unterschiede geht es eben .

Bestmögliche Wiedergabe ist das Thema.

Der Trend geht zum 4.Arm , Monoplatten möchten auch gutklingend wiedergegeben werden . D 102 liegt schon bereit .
Soulific
Stammgast
#11 erstellt: 19. Dez 2008, 12:16

piccohunter schrieb:

Soulific schrieb:
Hallo,

mehrere Tonarme = mehrere Tonabnehmer gleichzeitig. Ist doch ganz praktisch. Passt ja nicht jeder Tonabnehmer zu jeder Anwendung. Ich benutze deshalb mehrere Plattenspieler. Die x-fach Tonarmvariante ist da platzsparender.


Ein guter Tonabnehmer gibt das auf Vinyl gespeicherte Signal möglichst unverfälscht wieder, und eignet sich somit für alles gleich gut. Ein Tonabnehmer, der in irgendeiner Weise bei bestimmten Musikrichtungen "anspringender" klingt, verfälscht das Signal (absichtlich oder unabsichtlich) in irgendeiner Weise, und entspricht demnach nicht den Anforderungen.
Das es trotzdem gefallen kann, steht auf einem anderen Blatt, sollte aber nicht das Ziel sein.


Das ist doch Blödsinn. Zum einen sind Psychoakustik und Akustik zwei paar Schuhe, denn was der eine hört hört der andere noch lange nicht und das beim gleichen physikalischen Reiz. Zum anderen gibt jeder Tonabnehmer das Signal verfälscht wieder. Das ist schon im Nadelschliff begründet, der nicht dem Schliff des Schneidekopfes entspricht und geht mit all den anderen mechanischen und elektronischen unzulänglichkeiten des Tonabnehmerdesigns weiter.

Ich benutze beispielsweise ein Decca Black mit Rundnadel zur wiedergabe älterer, nicht mehr so gut erhaltener oder schlecht aufgenommener bzw. gepresster Schalplatten. Durch den runden Schliff fallen Knackser und Knistern nicht so weit ins Gewicht, die Dynamik bleibt aber voll erhalten. Für besser erhaltenes, besser aufgenommenes und besser gepresstes Vinyl nutze ich entweder ein Ortofon MC 25 FL oder ein Ortofon Rondo Bronze. Ich könnte mich für keines der Systeme entscheiden, um es als alleiniges einzusetzen.

Den einen allein glücklich machenden Tonabnehmer gibt es für mich nicht. Es gibt Leute, denen reicht einer und das ist gar kein Problem. In meinem Falle ist die Palette an unterschiedlichen Musikstilen einfach zu groß als das ein Abnehmer alle Bedürfnisse abdecken könnte. Eine alte, im Hinterzimmer gepresste, Soul Single, die vierzig Jahre im Schuhkarton zugebracht hat stellt einfach andere Anforderungen an einen Tonabnehmer als eine Living Sound Klassik LP oder eine frische 200g HQ-Vinyl Scheibe eines aktuellen Jazz Quintetts.

Lieben Gruß,
Sebastian
piccohunter
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 19. Dez 2008, 13:01
Soulific, ich glaube du hast den Rest des Threads nicht gelesen...
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 19. Dez 2008, 16:35
Hallo!

@piccohunter

Vor recht langer Zeit hatte ich mal einen ähnlichen Standpunkt wie du gegenwärtig, was das Sklett der Musik betrifft hast du recht, das wird von jedem System ab einer bestimmten Mindestqualität wiedergegeben. Wenn dir mehr nicht wichtig ist -verstehe mich richtig, -ich spreche hier nicht vom Husten der Flöhe und Rosten der Fahrräder-, liegst du mit deinen derzeitigen Systemen Goldrichtig und jede zusätzliche Geldausgabe wäre eine Verschwendung.

Mir allerdings sind eben jene Kleinigkeiten die jedes System anders wiedergibt schon mal pro Abtastsystem 500-800 Euro wert -und das nicht einmal sondern oftmals-.

Ich denke einfach mal daß du früher oder später selbst auf den Geschmack kommen wirst, der kommt m.E. spätestens wenn dir unterschiedliche Interpretationen des gleichen Stückes bei Klassischer Musik wichtiger werden als einfach nur das Stück selbst. Jedenfalls ist es damals mir so ergangen.

MFG Günther
piccohunter
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 19. Dez 2008, 17:33
Hallo zurück

@Hörbert:

Meine Entwicklung geht eher in die andere Richtung: Vom Feinmechaniker zum Grobmotoriker

Ich will einfach eine wertig verarbeitete, robuste und zuverlässige Kette mit möglichst wenig Wartungs-, Pflege-, Justage- und Frickelaufwand.

Aber wie wir schon festgestellt haben - jeder hört anders.
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 19. Dez 2008, 19:48
Hallo!

Aber das ist doch kein Wiederspruch, man kann beides gut vereinen. Ich halte einfach immer einige Plattenspieler/Laufwerke spielbereit deren Tonarme mit den gerade bevorzugten Systemen bestückt sind, mein derzeit verwendeter Vorverstärker hat ohnehin zwei Phonoeingänge so daß zwei der Kisten sowieso immer angeschlossen sind, wenn´s mal nicht passt sind das nur einige Handgriffe und das gewünschte Gerät hängt dran.

Es ist eine übele Marketingsuggestion wenn schrottige anfällige Kisten als klanglich besser eingestuft werden als zuverlässige stabile Geräte. Mein derzeitiger Vorverstärker (Denon PRA-1000) ist ein sowohl Mechanisch wie auch Elektronisch recht robustes Gerät das nach ca. 25 Jahren immer noch nicht die geringsten Ausfallerscheinungen zeigt. Ebenso wie meine Vorverstärkeralternative Technics SU-9070. Auch meine zum größten Teil recht alte Laufwewrke z.B. Micro-Seiki DQX-500 oder auch Technics SL-110A würde ich als recht robust bezeichnen.

MFG Günther
chorpuss
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 19. Dez 2008, 20:41
Hallo und Danke für die umfangreichen Antworten.

Ich hasse die Sätze die mit "ich selbst" anfangen, manchmal kann man es leider nicht vermeiden ggg
Ich höre Platten seit ich weiss wie ich heisse, meine erste war eine Yu - Pressung Led Zeppelins - The Song remains the Same (vom Onkel zum 8 Geburtstag geschenkt gekriegt, was mich prompt zum Schulpsychologen brachte und das alles an einem Monokofferplattenspieler von Philips. Damals habe ich Platten weit mehr genossen als heute trotz Project mit OM40.
Einfach weil Musik, Musik war und ist. Da brauche ich keinen 200000 € Transrotor Gravite mit 17 Tonarmen. Für jede Musikrichtung anderes System? Nee.Danke.Ich mach das lieber selber mit der Band. Audiophilie an einem Orange OD120 1979 Baujahr
mit 120W purer Röhrenkraft mit 4x EL34 an 16 Ohm? Wisst ihr wie das rauscht? Aber es bläst alles weg ggg
Es ist genauso wie beim Fusball...erst aktiv spielen macht richtig Spass. Hoffe mir werden da einige zustimmen ggg

Danke für die Infos...Ihr seid die besten (weil leidenschaftlichsten)
J.R
piccohunter
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 19. Dez 2008, 21:04

Hörbert schrieb:
Hallo!

Aber das ist doch kein Wiederspruch, man kann beides gut vereinen. Ich halte einfach immer einige Plattenspieler/Laufwerke spielbereit deren Tonarme mit den gerade bevorzugten Systemen bestückt sind, mein derzeit verwendeter Vorverstärker hat ohnehin zwei Phonoeingänge so daß zwei der Kisten sowieso immer angeschlossen sind, wenn´s mal nicht passt sind das nur einige Handgriffe und das gewünschte Gerät hängt dran.

Es ist eine übele Marketingsuggestion wenn schrottige anfällige Kisten als klanglich besser eingestuft werden als zuverlässige stabile Geräte. Mein derzeitiger Vorverstärker (Denon PRA-1000) ist ein sowohl Mechanisch wie auch Elektronisch recht robustes Gerät das nach ca. 25 Jahren immer noch nicht die geringsten Ausfallerscheinungen zeigt. Ebenso wie meine Vorverstärkeralternative Technics SU-9070. Auch meine zum größten Teil recht alte Laufwewrke z.B. Micro-Seiki DQX-500 oder auch Technics SL-110A würde ich als recht robust bezeichnen.

MFG Günther


Darin sind wir uns absolut einig

Und wenn Du Dir in meinem Profil mein Geräte-Geraffel anschaust, findest Du eigentlich (bis auf wenige Ausnahmen) auch nur Geräte, die schon 10, 20 oder mehr Jahre treu Ihren Dienst tun. Und ich verspüre nicht das geringste Bedürfnis, diese treuen Begleiter gegen "neumodischen Kram" einzutauschen...


[Beitrag von piccohunter am 19. Dez 2008, 22:19 bearbeitet]
piccohunter
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 19. Dez 2008, 21:05

chorpuss schrieb:
Hallo und Danke für die umfangreichen Antworten.

Ich hasse die Sätze die mit "ich selbst" anfangen, manchmal kann man es leider nicht vermeiden ggg
Ich höre Platten seit ich weiss wie ich heisse, meine erste war eine Yu - Pressung Led Zeppelins - The Song remains the Same (vom Onkel zum 8 Geburtstag geschenkt gekriegt, was mich prompt zum Schulpsychologen brachte und das alles an einem Monokofferplattenspieler von Philips. Damals habe ich Platten weit mehr genossen als heute trotz Project mit OM40.
Einfach weil Musik, Musik war und ist. Da brauche ich keinen 200000 € Transrotor Gravite mit 17 Tonarmen. Für jede Musikrichtung anderes System? Nee.Danke.Ich mach das lieber selber mit der Band. Audiophilie an einem Orange OD120 1979 Baujahr
mit 120W purer Röhrenkraft mit 4x EL34 an 16 Ohm? Wisst ihr wie das rauscht? Aber es bläst alles weg ggg
Es ist genauso wie beim Fusball...erst aktiv spielen macht richtig Spass. Hoffe mir werden da einige zustimmen ggg

Danke für die Infos...Ihr seid die besten (weil leidenschaftlichsten)
J.R


Von mir in allen Punkten 100%ige Zustimmung
chorpuss
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 19. Dez 2008, 21:28
Hello @ Piccohunter



Thanx
J.R
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 20. Dez 2008, 18:41
Hallo!

@piccohunter

Nun ich habe nix gegen aktuelle Geräte wenn sie meine Anforderungen und meine Preisvorstellung gleichermaßen erfüllen.

Allerdings brauche ich eigentlich auch nix neues, (ausser natürlich ab und an ein Tonabnehmersystem) Endstufen (und früher auch Vorverstärker, aber das lohnt bei den Preisen für Spitzen-Vintage-Vorstufen gegenwärtig nicht) und Lautsprechen sind im Selbstbau besser und Billiger als 99% des Geraffels das gerade auf dem HiFi-Markt zu halbwegs bezahlbaren Preisen zu haben ist.

MFG Günther
piccohunter
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 20. Dez 2008, 18:43
Ich habe auch nix gegen vernünftige neue Geräte, aber wozu soll ich dafür Geld ausgeben, wenn mein altes "Geraffel" den Job genausogut macht?
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 21. Dez 2008, 15:07
Hallo!

Klar, wenn´s dir so gefällt solltest du es so lassen. Ich kaufe mir in der Regel allerdings neue Geräte/Systeme weil ich sie eben haben will. Es ist schließlich Hobby, das ist bei mir wie mit den dritten aufwändigem Tunnel für die Eisenbahm. Man braucht ihn nicht, will ihn aber und hat dann Probleme ihn noch irgendwo unter zu bringen.

Seltsamerweise sind es aber fast nur ältere hochwertige Geräte die mich anmachen, ab und an mal ein neuer(alter)Vorverstärker/Vollverstärker oder Plattenspieler/Tonarm.

Mittlerweile könte ich wohl eine 12 Zimmer Villa mit kompletten Stereroanlagen versorgen, oder aber, -so wie ich es auch mache-, mit stets wechselnden Kombinationen hören.

MFG Günther
chorpuss
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 21. Dez 2008, 16:02
Hello!

Zwar gehört es nicht ins Thread aber ich wollte nur mal nachfragen ob jemand einen günstigen Thorens zum verkaufen hat? Die betönung liegt am günstig ggg
Liebe Grüsse aus der kalten aber durchs Vinyl erträglich warmtempert gemachten Steiermark,
J.R
Soulific
Stammgast
#24 erstellt: 21. Dez 2008, 20:34
Hallo J.R.,

wenn günstig preiswert meint, dann könnte ich dir einen komplett überholten TD-125 MkII mit Grace 707 Tonarm und neuwertigem (NOS) Grace F-9E anbieten. Elektronik ist komplett gemacht, Riemen ist neu, Lager frisch geölt und poliert und alles sieht 1a aus. Die Haube könnte noch weiter poliert werden. Meine Preisvorstellung liegt bei 500€ plus Versand oder du holst das Gerät in Hamburg ab.

Lieben Gruß,
Sebastian


[Beitrag von Soulific am 21. Dez 2008, 20:35 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 21. Dez 2008, 20:57
Hallo!

Wie wäre denn deine Vorstellung von Günstig? Zwar will ich meinen TD-145 MKII nicht unbedingt loswerden, -aber bei einem entsprechendem Angebot-...

Der TD wäre quasi generalüberholt, mit neuem Originalriemen versehen, Joels Lagertuning mit Einsatz der Hartmetall-Lagerplatte wurde vorgenommen, Federn wurden neu Justiert. Der verbaute TP-16/II ist z.Z. mit einem AT-13 EAV mit neuer Nadel bestückt.

Allerdings solltest du in meiner Nähe wohnen ( 89073 Ulm oder Umgebung) da ich nicht versende.

MFG Günther
chorpuss
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 22. Dez 2008, 21:55
Hallo,

Vielen Dank für die tollen Angebote, ich möchte eher etwas "günstiger" anfangen mit Thorens da ich mit verschiedenen Systemen experimentieren will, muss ja nicht unbedingt so einen Topzustand haben gggg

Danke nochmals,
J.R
Hörbert
Moderator
#27 erstellt: 23. Dez 2008, 16:31
Hallo!

Verstehe, -aber warum eigentlich Thorens-? An welchen dachtest du denn?

Wenns keine Optische oder Imagefrage ist tut es doch wohl jeder vernünftige Plattenspieler mit einem guten Tonarm. Den TD-145 habe ich eigentlich bloß noch wegen dem TP-16/II.

MFG Günther
TommiS
Stammgast
#28 erstellt: 24. Dez 2008, 01:54
Hallo,

die Ausgangsfrage war wieso Laufwerke mit mehreren Tonarmen und Systemen ausgestattet werden und ob man das braucht?

Nun brauchen tut man den ganzen Hifi-Kram sicherlich nicht. Ein Kofferadio bietet genug Möglichkeit Musik nach der Hifi-Norm wiederzugeben...

Was ist es dann? Nun es ist wie einige Forenkollegen schon geschrieben haben der Wunsch unterschiedliche Arm/Systemkombinationen für unterschiedliche Musikrichtungen und qualitativ unterschiedliche Tonträger bereitzuhalten.
Ausserdem kommt ein gewisser Spieltrieb dazu. Ich habe mit meinem Mehrarmlaufwerk einfach die Möglichkeit mehrere Arm/Systemkombinationen permanent aufgebaut zu haben. Drei Phonostufen tun ihr übriges, ich probiere einfach gerne neues aus...

Dieses besagte Mehrarmlaufwerk ist mein einziger Plattenspieler.
Es hat drei Vorgänger auf einmal überflüssig gemacht und nimmt dabei nicht mehr Platz ein als einer von den dreien.

Mein Wohnzimmer ist weniger voll.

Im Moment genieße ich diese Möglichkeiten aus vollen Zügen.
Das soll aber nicht heißen, dass ich nicht doch irgendwann mal wieder auf einen Dreher mit einem Arm und einem System umsteige.

Viele Grüße

Tom
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