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Aktuelle Plattenspieler

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Autor
Beitrag
Burkie
Inventar
#1 erstellt: 01. Jul 2009, 20:27
Hallo,

anscheinend ist die Platte wieder im kommen. Welche aktuellen Plattenspieler aber gibt es, die mindestens so gut sind wie die guten HiFi-Modelle der späten 70er/frühen 80er?

Heutzutage sieht man in den Medienmärkten wieder LPs und Plattenspieler, teils von Technics (1200), teils von Sony, Denon oder Thorens.

In Musik- oder Beschallungs-Geschäften findet man neben Mischpulten auch "DJ"-Plattenspieler, etwa von Stanton oder auch Technics (1210).

Im Supermarkt findet man Geräte, etwa von Watson oder AEG mit eingebautem USB-Interface, für etwa €170.

Und im High-End-Bereich tummeln sich natürlich immer noch die bizarresten Konstruktionen zu nicht minder bizarren Preisen.

Wie ist denn die Qualität der heutzutage als Neugerät erhältlichen Plattenspieler mit dem "Standard" der frühen/mitten 80er vergleichbar?

Mir persönlich kamen etwa die Thorens-Plattenspueler, die ich im Medienmarkt besichtigen konnte, etwa sehr nach "Einstiegsmodellen" vor: Gehäuse oder Zarge scheint folienbeschichtete Spanplatte zu sein, der Plattenteller aus gepresstem oder gezogenem Alu, bloß am Rand, wo man es sieht, etwas abgedreht. Und die Spannungsversorgung aus einem Steckernetzteil! Erinnert mich etwas an meine Schneider-Kompakt-Anlage aus Mitte 80er.
Die AEG-USB-Plattenspieler kommen mir vom Eindruck im Laden vergleichsweise noch "einsteigermäßiger" vor.
Im Vergleich macht etwa ein Technics 1200 ein ungleich solideren Eindruck.

Mir kommt es so vor, als wär die Technics-1200-Baureihe die einzigen noch verbliebenen ernsthaften HiFi-Plattenspieler.

Wie seht Ihr die Sache?

MfG
MikeDo
Inventar
#2 erstellt: 01. Jul 2009, 21:43
Och, da gibt es recht viele, sicher zum Teil nur wenig bekannte Plattenspieler.
Dafür sind sie z.T. schon im Highend Bereich.

Da gibt es Brinkmann, Clearaudio, Nottingham, Project, Rega, Roksan, Transrotor, VPI, Simon Yorke Design, SME, Thorens etc pp.

In den Saturn und anderen Mediamärkten werden für gewöhnlich Billiggeräte angeboten. Hochwertige Geräte sind bei der Käuferklientel uninteressant, da sie eher auf CDs zurückgreifen.



Mir persönlich kamen etwa die Thorens-Plattenspueler, die ich im Medienmarkt besichtigen konnte, etwa sehr nach "Einstiegsmodellen" vor


Sind ja auch keine "richtigen" Thorensdreher.

Thorens kann auch anders, siehe hier.


[Beitrag von MikeDo am 01. Jul 2009, 21:46 bearbeitet]
Bendias
Stammgast
#3 erstellt: 02. Jul 2009, 05:22
Also Dreher hatte ich immer. Letztes Jahr überfiel mich die Langeweile mit meinen alten Teilen und ich musste mir unbedingt ein nietnagelneues Gerät kaufen. Frag mich nicht warum, es war einfach wie ein Zwang.

Ich habe mir dann einen aus der oberen Mittelklasse für 800 Okken gekauft.
Angeschlossen und auf die Ohren losgelassen, spielte er überwältigend auf. Ich konnte meinen alten Dreher echt in die Ecke stellen (der zweite war seit Jahren eingelagert, nur als Ersatz vorhanden und kam sehr selten zum Einsatz).

Nach einigen Wochen ging mir der Purismus (rein manuelles Model) auf den Sack und ich vermisste meine Halbautomatik. Also beschäftigte ich mich nach Jahren mal wieder intensiv mit meinen alten Drehern und packte auch das Ersatzgerät aus. Und siehe da, das Teil war um keinen Deut schlechter, als der Neuling.

Fazit: der Dual erhielt eine ins Detail gehende Reinigung, bis er wie neu aussah (ausser der Haube, mit der stehe ich auf Kriegsfuss), der Pioneer ist fast neuwertig gewesen und brauchte keinerlei Zuwendung. Der Music Hall (das Neugerät) ist sehr hübsch und spielt auf, wenn ich konzentriert zuhöre und nicht vergesse, dass der nicht von allein ausgeht.
Im Prinzip ist er überflüssig und wird irgendwann wieder flüssig gemacht. Aber noch geniesse ich seinen Anblick, denn er trifft schon sehr meinen optischen Geschmack. Und er passt auch wirklich gut zu meinem Yamaha AX-1050.

Aber so Typen wie mir reicht das noch nicht. So eine dämlich teuer erkaufte Erkenntnis muss ja schliesslich mit noch mehr Ausgaben fachmännisch überprüft werden.
Also kaufte ich mir glatt einen weiteren Dreher, der noch älter als alle anderen ist, um zu testen, ob er genauso mithalten kann, wenn er top eingestellt und ausgestattet ist. Sozusagen als letzter Beweis meiner Erkenntnis.

Die Prüfung läuft noch und ich werde mich dazu dann wieder melden.
Ich weiss aber jetzt schon, dass die "ollen Kisten" den jungen Hüpfern immer noch Paroli bieten können, sogar in nichts nachstehen.

Fazit: bevor ich nochmal in einen Laden gehe, um ein neues Modell zu kaufen, muss der Gebrauchtmarkt unwiederbringlich zusammengebrochen sein.

skyywalker
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 02. Jul 2009, 07:00
Ich persönlich würde mir im unteren Preissegment (bis 500 Euro) als Neugerät nur den Technics 1210 zulegen. Der ist von der Qualität auf jeden Fall mit dem "80er Jahre Standard" vergleichbar. Eigentlich wurde der ja als Hifi-Dreher konzipiert, wegen seiner Robustheit und dem starken Motor ist er aber DER Dreher bei den DJ´s.
TFJS
Inventar
#5 erstellt: 02. Jul 2009, 08:16
ich habe aus den 80ern eine Transonic und einen Onkyo Integra, beide damals aus der 800 bis 1000 DEM - Klasse.

Im Februar habe ich dann einen Acoustic Solid Classic Wood gekauft, serienmäßig mir Rega RB 300 Arm und Deneon DL 103 System (rund 1.400,00 €).

Fazit: der neue spielt hörbar besser. Ob aber bei den sehr teuren Spielern der Mehrpreis mit dem Klangzugewinn mithalten kann, wage ich zu bezweifeln.

Andereseits haben Mitte der 80 die großen Dual- oder Thorens- Spieler deutlich über 1.000,00 DEM (je nach Tonarm und System teilweise auch weit mehr) gekostet. Ich würde mal sagen, das entspricht nach heutiger Kaufkraft leicht dem anderthalbfachen in Euro. Daher ist es sicher nicht die schlechteste Wahl, so einen Spieler gebraucht zu kaufen, wenn man denn einen guten kriegt.
ruedi01
Gesperrt
#6 erstellt: 02. Jul 2009, 09:07
@Burkie

ich gehe mal davon aus, Du suchst einen Plattenspeiler, mit dem Du einfach und gut Deine Platten hören willst. Besondere Designansprüche oder ein bestimmtes Prestige suchst Du hingegen nicht....ist das richtig?!?

Wie Bendias schon ausgeführt hat, ist da der günstigste Weg an einen richtig guten Dreher zu kommen, der große Gebrauchtmarkt.

Vor allem die guten alten Dual, und hier besonders die Serien 6xx und 7xx sind zu nennen. Aber auch die 'kleineren' 12er (1237, 1249, 1249...), die alle als Wechsler konzipiert waren, kann man uneingeschränkt empfehlen, wenn sie technisch in Ordnung sind.

Auch die Japaner haben in den 70er und 80er Jahren fast durchweg gute Qualität gebaut. Allen voran Technics. Aber auch Sony, Pioneer, Kenwood, Yamaha, Denon, Onkyo, Micro Seiki, C.E.C. (die letzten beiden sehr häufig als OEM unter anderem Markennamen) haben sehr gute Spieler angeboten.

Wenn man gebraucht kauft, sollte man sich nicht scheuen, auch mal selber Hand anzulegen. Die Grundreinigung des Gerätes, bei Riemen getriebenen der Wechsel des Riemens und zumindest ein Wechsel der Abtastnadel, oft auch des kompletten Systems sollte schon von der Hand gehen. Anleitungen, Tipps und Ratschläge dazu gibt es im Netz eine ganze Menge.

Die Frage ob mit Riemen oder Direkt getrieben ist eher nebensächlich. Ein gutes Laufwerk bleibt ein gutes Laufwerk, egal mit welchem Antrieb. Lediglich von einem Raibrad würde ich die Finger lassen. Das sollte man Leuten überlassen, die gerne basteln möchten. Reibradspieler sind idR. sehr alt, da sind Probleme (Standplatten, verhärtete Gummis usw.) an der Tagesordnung und idR. nicht so schnell zu beheben, wie mal eben ein Riemenwechsel. Ein Direct Drive benötigt idR. gar keinen Service, allenfalls mal ein kleines Tröpfchen ÖL für's Tellerlager, das gilt natürlich auch für alle anderen Antriebsarten.

Wenn man sich ein Rundumsorglospaket zulegen möchte und den Gebrauchtkauf scheut, dann gibt es auch heute noch einige sehr interessante Dreher auf dem Markt.

Allen voran die Technics SL-1210/1200 Modelle. Die alle praktisch baugleich sind, lediglich durch ein paar optische Unterschiede auffallen. Massiver, solider und präziser geht fast nicht, selbst nicht für dreimal so viel Geld. Der ultrapräzise Quarz geregelte Direktantrieb, der präzise und sehr flexibel verwendbare mittelschwere Tonarm mit kardanischer Lagerung ist mit einem Handgriff höhenverstellbar und nimmt fast alle gängigen Tonabnehmer auf. Da hat man die freie Auswahl angefangen von einem guten Einsteigersystem (Ortofon 2M red) bis hin zur richtigen Spitzenklasse (Ortofon Winfeld). Alle SL-12xx werden ohne TA ausgeliefert!

Einziger Nachteil, das Gerät ist voll manuell. Selbst eine Endabschaltung in der Auslaufrille gibt es nicht. Damit muss man dann leben.

Der nächste gute Kandidat wäre m.E. ein Pro-ject Xpression III in der Comfort-Version mit elektronischer Drehzahlregelung. Auch hier kann man das Ortofon 2m red als Basis-TA wählen, bessere Systeme gehen natürlich, je nach Geldbeutel immer.

Ein solide gebauter Beltdrive mit modernem Design und gutem Tonarm zu einem sehr günstigen Preis.

Immer wieder unterschätzt, vielleicht wegen der einfachen Optik, sind die Spieler von Rega. Der Planar 2 ist ein solide gebautes Einfachlaufwerk ohne große Ausstattung mit m.E. dem besten Preis-/Leistungsverhältnis aller Regaspieler. Der verbaute Tonarm RB250 gehört zum besten, was man in dieser Preisklasse bekommen kann. Die Standardausstattung mit einem AT95E Tonabnehmer sollte man sich aber klemmen. Dieser TA taugt kaum zu mehr, als einen grundlegenden Funktionstest zu machen. Auch hier gilt, wegen des sehr guten Tonarmes, da bleiben praktisch alle Möglichkeiten offen....

Von Dual gibt es aktuell den Riemen getriebenen CS 505-4 neu zu kaufen. Er ist praktisch baugleich mit dem 505-3 aus Mitte der 80er Jahre. Ein sehr wertig gebautes Riemenlaufwerk mit Endabschaltung und einem sehr guten leichten Tonarm mit kardanischer Lagerung. Der serienmäßig verbaute TA Ortofon OMB 10 ist als gutes Einsteigersystem brauchbar und lässt sich leicht per Nadelwechsel deutlich klanglich verbessern. Ein robuster Dreher für mindestens die nächsten 20 Jahre. Dem Dual würde ich eine größere Lebensdauer zutrauen, als den modernen Drehern von Pro-ject oder Rega....

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 02. Jul 2009, 09:10 bearbeitet]
phippel
Stammgast
#7 erstellt: 02. Jul 2009, 09:17
Hi.

Ich habe vor Jahren einen Project 6.1 gegen einen Technics SL1200mk5 getauscht und das nicht eine Sekunde bereut.
Ich weiß nicht ob die aktuellen Project eine bessere Verarbeitung haben, aber mein Spanplattenproject zerfiel recht schnell in seine Billigplastik- und Billigholz- Einzelteile: der Klebstoff löste sich langsam auf.

Imho ist der Technics SL 1200mk(2 / 5 etc.) eines der Hifikomponenten mit dem besten Preisleistungsverhältnis überhaupt: Selten hat man das Gefühl sein Geld hifimäßig so gut investiert zu haben - imho!

Ich habe am Technics ein altes ELAC 796 System (vor ein paar Jahren bei Frings (afair heißt der so) in Bonn bestellt) und das geht gut.
Ich hätte aber gerne das Shure mx97.
Auch gut sein soll am Technics das MC-System Denon DL103. (hab ich aber am Technics nie ausprobiert)

vg
p


[Beitrag von phippel am 02. Jul 2009, 09:20 bearbeitet]
ruedi01
Gesperrt
#8 erstellt: 02. Jul 2009, 09:52
...das sehe ich ähnlich. Der Technics ist - einigermaßen sachgemäße Behandlung vorausgesetzt - ein Plattenspieler für's Leben. Das würde ich heute von keinem anderen aktuell gebauten bezahlbaren Dreher sonst noch behaupten....

Der solide CS 505-4 steht dem Technics in dieser Beziehung aber nicht so viel nach....Auch hier sind sämtliche Funktionsteile fast für die Ewigkeit gebaut. Lediglich Riemen (systembedingt aber kein Problem) und die einfache Zarge fallen da klar ab.

Aber der Technics kann bedeutend mehr, als das DL-103 klanglich hergibt....

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 02. Jul 2009, 10:14 bearbeitet]
TFJS
Inventar
#9 erstellt: 02. Jul 2009, 13:37
Technics mag ja ganz gut für DJ's sein.

Echte HiFi-Enthusiasten würden doch eher zum Dual greifen, wenn sie denn einen kriegen.
Passat
Moderator
#10 erstellt: 02. Jul 2009, 14:01

TFJS schrieb:
Technics mag ja ganz gut für DJ's sein.


Wie schon weiter oben erwähnt:
Der Technics 1200/1210 wurde als HiFi-Spieler entwickelt.
Weil er so robust ist, wurde er der Liebling der DJs.

Der immer noch aktuelle MK2 erschien schon 1980 und wird seit dem unverändert gebaut!

Er ist damit eines der am längsten ohne Modifikationen gebaute HiFi-Gerät der Geschichte.

Grüsse
Roman
killnoizer
Inventar
#11 erstellt: 02. Jul 2009, 18:02

TFJS schrieb:
Technics mag ja ganz gut für DJ's sein.

Echte HiFi-Enthusiasten würden doch eher zum Dual greifen, wenn sie denn einen kriegen.





so eine , oh , ich halte mich zurück , nenne es mal "irrtümliche Pauschalbehauptung " , ist schon ziemlich unpassend .

und falsch .

meinen in einigen details verbesserten technics lasse ich locker gegen jeden Dual antreten ,

von der Langzeithaltbarkeit ohne die vielen kleinen Macken eines Dual ganz zu schweigen .

Und wenn es um die Bedienfreundlichkeit und die "Anfassqualität" geht braucht kein Dual überhaupt zum Vergleich antreten , die Bedienelemente des Schwarzwälders waren ja schon veraltet als der Technics das erste Mal verkauft wurde !

Ich habe trotzdem , ich glaube so 6 stück , versch. Dualdreher im Hause ,

aber doppelt so viele Japaner


Gerrit
ruedi01
Gesperrt
#12 erstellt: 03. Jul 2009, 06:14
...ich denke, da vergleicht man Äpfel mit Birnen...wenn man Dual und die 1210ner miteinander vergleicht.

Was die feinmechanische Qualität betrifft, da ist m.E. ein Dual - vor allem die großen 6er und 7ner Modelle - eine andere Liga als ein 1210ner. Die Dual Tonarme haben Nadellager mit höchster Präzision und geringster Reibung, der Tuningantiresonator sorgt in Verbindung mit dem ausbalancierten und per Federkraft arbeitendem Tonarm für höchste Abtaspräzision wenn nötig auch auf einer schiefen Ebene oder im Extremfall über Kopf. Auch stark verwellte oder exzentrisch gebohrte Platten spielt ein Dual noch zuverlässig ab, wo andere, auch ein Technics, bereits aussteigen. Was die Funktionsmechanik von Laufwerk (inkl. der Automatik) und die Tonarmmechanik betrifft, da ist ein Dual praktisch genauso langzeitstabil wie ein 1210, vorausgesetzt, man behandelt den Dual als feinmechanisches Präzisioninstrument und nicht als Erdaushubsgerät. Das beweisen hundertausende Duals aus den 70ern, die auch heute noch zuverlässig ihre Runden drehen, wie eh und je. Die wenigen bekannten Schwachstellen (Steuerpimpel, Knallfrosch) lassen sich auch ohne Originalersatzteile heute noch schnell und preiswert in den Griff bekommen.

Der 1210 ist vor allem Robust, selbst wenn man ihn recht grob anfasst. Da wo der Dual, leider auch die großen 6er und 7ner Modelle, eine schnöde folierte Pressspanzarge mit Plastikwanne besitzen, ist der Technics wie aus dem Vollen gefräst mit seinem Alu-Druckgusschassis. Der Direktantrieb ist sehr stark und beschleunigt den Plattenteller in gut einer halben Umdrehung auf Nenndrehzahl. Die extrem robusten Wälzlager des höhenverstellbaren Tonarmes sind praktisch unkaputtbar. Und die präzisen Bedienelemente mit Microschaltern lassen sich auch von den übelsten Wurstfingern zielgenau betätigen und halten praktisch ewig. Alles an dem Technics ist im Grunde auf 'Schwerlastbetrieb' ausgelegt. Das geht hier und da ein wenig auf Kosten der feinmechanischen Präzision. Der etwas grob geratene Tonarm z.B. (alleine das fette Tonarmrohr) kommt nicht mit jeder extrem defomierten Scheibe klar....und auf jedwede Automatikfunktion verzichtet der 1210 von vorne herein, schließlich kann nichts kaputtgehen, was gar nicht vorhanden ist....

...kurz, es sind zwei ganz verschiedene Philosopien, die hinter beiden Produkten stehen, beide haben ihre Stärken und Schwächen. Aber es sind/waren Spitzenprodukte und dazu sehr erfolgreiche.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 03. Jul 2009, 08:35 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 03. Jul 2009, 07:19
Hallo!

Es gibt keinen Grund den SL-12xx MKII/V nicht mit einem anderen Tonarm auszurüsten. Zumindestens für die bekannten Rega-Tonarme gibt es auf dem Netz sogar fertige Grundplatten für den Technics.

Mal abgesehen von der Optik -die bekanntlich Geschmackssache ist-, läßt sich -technisch gesehen-, zur Zeit kein besseres Laufwerk auf dem Neugerätemarkt finden.

Der Tonarm des Technics, -der ohne wenn und aber-, den Schwachpunkt des Plattenspielers darstellt, ist im direken und meßtechnischen Vergleich mit anderen Tonarmen mit statisch geregelter Auflagekrafteinstellung so schlecht nicht. Zumindestens mit einem Rega RB-250 oder mit einem der Pro-Ject Tonarme vom Range des 9cc kan er ohne weiteres mithalten.

Seine große Beliebtheit als "Profi"-Gerät kann man auch in einem anderen Licht sehen, hätte es den SL-12xx oder ein vergleichbares Gerät nicht gegeben wäre die Analogschallplatte währscheinlich heute endgültig tot. Sie hätte die späten 90ger Jahre nie überlebt.

MFG Günther
ruedi01
Gesperrt
#14 erstellt: 03. Jul 2009, 07:34
Hörbert schrieb:


Es gibt keinen Grund den SL-12xx MKII/V nicht mit einem anderen Tonarm auszurüsten. Zumindestens für die bekannten Rega-Tonarme gibt es auf dem Netz sogar fertige Grundplatten für den Technics...

Der Tonarm des Technics, -der ohne wenn und aber-, den Schwachpunkt des Plattenspielers darstellt, ist im direken und meßtechnischen Vergleich mit anderen Tonarmen mit statisch geregelter Auflagekrafteinstellung so schlecht nicht. Zumindestens mit einem Rega RB-250 oder mit einem der Pro-Ject Tonarme vom Range des 9cc kan er ohne weiteres mithalten.


Was macht dann der Austausch des Technics-Originalarmes gegen einen solchen Rega oder Pro-Ject Arm für einen Sinn?!? Zumal man bei beiden Alternativen keine so komfortable Höheneinstellung hat, wie beim Technicsarm....


Seine große Beliebtheit als "Profi"-Gerät kann man auch in einem anderen Licht sehen, hätte es den SL-12xx oder ein vergleichbares Gerät nicht gegeben wäre die Analogschallplatte währscheinlich heute endgültig tot. Sie hätte die späten 90ger Jahre nie überlebt.


...vermutlich richtig...

Gruß

RD
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 03. Jul 2009, 07:52
Hallo!

Gegen einen Rega RB-250 oder einen Pro-Ject 9cc Tonarm macht der Austausch des Technics Tonarmes klanglich gar keinen Sinn, -eben das wollte ich damit ausdrücken.

Sehr wohl aber gegen einen RB-300 oder höher oder gar gegen einen gebrauchten Linn Ittok LV II/III/Ekos oder anderen hochwertigen Tonarm mit dynamisch geregelter Auflagekraftverstellung. Hier ergeben sich massive vorteile z.B. bei verwellten Schallplatten und somit bei der Spurtreue und Abtastsicherheit. Allerdings ist selbst der günstigste dieser Tonarme (RB-300) neu fast ebenso teuer wie der gesamte SL-12xx MKII. Einer der Linn-Tonarme im gebrauten Zustand übersteigt den Neupreis eines SL-12xx MKII in der Regel sogar deutlich.

Die Gretchenfrage ist natürlich die ob man diesen zusätzlichen Qualitätssprung braucht. Das ist selbstverständlich eine persönliche Entscheidung.

MFG Günther
ruedi01
Gesperrt
#16 erstellt: 03. Jul 2009, 08:07
...ok, verstanden.

Gruß

RD
phippel
Stammgast
#17 erstellt: 03. Jul 2009, 08:12

Hörbert schrieb:
Hallo!

Gegen einen Rega RB-250 oder einen Pro-Ject 9cc Tonarm macht der Austausch des Technics Tonarmes klanglich gar keinen Sinn, -eben das wollte ich damit ausdrücken.

Sehr wohl aber gegen einen RB-300 oder höher oder gar gegen einen gebrauchten Linn Ittok LV II/III/Ekos oder anderen hochwertigen Tonarm mit dynamisch geregelter Auflagekraftverstellung. Hier ergeben sich massive vorteile z.B. bei verwellten Schallplatten und somit bei der Spurtreue und Abtastsicherheit. Allerdings ist selbst der günstigste dieser Tonarme (RB-300) neu fast ebenso teuer wie der gesamte SL-12xx MKII. Einer der Linn-Tonarme im gebrauten Zustand übersteigt den Neupreis eines SL-12xx MKII in der Regel sogar deutlich.

Die Gretchenfrage ist natürlich die ob man diesen zusätzlichen Qualitätssprung braucht. Das ist selbstverständlich eine persönliche Entscheidung.

MFG Günther



Ich glaub auch: das ist nicht Sinn der Sache.

Niemand wird behaupten, dass es keinen besseren Plattenspieler gibt als den 1210er, aber ich behaupte mal es ist unter 1000Euro schwierig ein Gerät zu finden dass ein dermaßen viel Gegenwert bietet.

Das ist ja auch der Grund warum die meisten High End Händler den Technics scheuen wie der Teufel das Weihwasser: Wenn der Technics im Angebot ist kann man einen gleichpreisige Project / Dual / Rega etc. nicht mehr verkaufen.
p
ruedi01
Gesperrt
#18 erstellt: 03. Jul 2009, 08:48
phippel schrieb:


Das ist ja auch der Grund warum die meisten High End Händler den Technics scheuen wie der Teufel das Weihwasser: Wenn der Technics im Angebot ist kann man einen gleichpreisige Project / Dual / Rega etc. nicht mehr verkaufen.


Die Vermutung liegt durchaus nahe...

Selbst die Hifi-Fachpresse scheint das langsam zu begreifen, die den Technics bis vor einiger Zeit nicht mal mit der Kneifzange anfassen wollte (iih, Direktantrieb!). Die STEREO attestiert dem M5G ein Klang-Niveau von immerhin 53 Prozent und das mit einem aus Hifi-Sicht eher einfachen Concorde Gold. Vergleichbar bepreiste Dreher von Pro-Ject, Rega und Co. erhalten auch keine bessere Wertung.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 03. Jul 2009, 08:54 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#19 erstellt: 08. Jul 2009, 21:28

ruedi01 schrieb:
@Burkie

ich gehe mal davon aus, Du suchst einen Plattenspeiler, mit dem Du einfach und gut Deine Platten hören willst.

RD


Hallo,

und danke für Deine Tipps. Ich habe bereits einen Dreher gefunden, einen Technics 1200.

Es ging mir bloß um eine Diskussion über heute neu erhältliche Spieler. Den Technics habe ich mir gekauft, weil er schon ewig hergestellt wird, und nicht so ganz schlecht sein soll.

Ich finde es etwas "alarmierend" für die "Vinyl-Szene", wenn es kaum noch gute taugliche Plattenspieler selbst in der hochpreisigen HiFi-Ecke der Medienmärkte mehr gibt. Spieler, bei denen man den Riemen umlegen muß, um von 45 auf 33 umzuschalten, finde ich problematisch für ein breiteres Publikum. Wer außer Hifi-Fanatikern mag sowas schon?
Ebenso sind Basteleien mit Tonarmauswechselungen für ein breiteres Publikum kontraproduktiv.

Ich finde schon die erforderliche Selbstmontage und -Justage des Systems beim Technics 1200, so einfach sie für Leute ohne zwei rechte Daumen auch abläuft, für ein breites Publikum als abtörnend. Man muß sich ja neben dem Spieler auch noch für ein System entscheiden!

Neulich habe ich mit Musikwissenschaftlern und aktiven klassischen Musikern gesprochen, die angeblich den Unterschied zwischen MP3 (256 oder 320???) und Wave hören können. Die wollen sich zum Digitalisieren einen USB-Spieler kaufen. Wo bleibt da das Qualitätsbewusstsein?

Offensichtlich mögen es die Leute einfach und "out-of-the-box".

Deshalb die Fragen nach guten neu erhältlichen Spielern.

MfG
Bunbury
Stammgast
#20 erstellt: 08. Jul 2009, 22:32

Burkie schrieb:
Spieler, bei denen man den Riemen umlegen muß, um von 45 auf 33 umzuschalten, finde ich problematisch für ein breiteres Publikum. Wer außer Hifi-Fanatikern mag sowas schon?

Wer außer Hifi-Fanatikern hört schon Vinyl?
Mal ehrlich, das macht man nur, weil man es umständlich, aufwändig und kompliziert haben will. Wer vor diesem ganzen Ärger zurückschreckt, den selbst ein perfekt ein- und zusammengestellter Plattenspieler macht, der nimmt CD und MP3/FLAC/OGG und fährt damit besser. Das ist simpel, robust, reproduzierbar, einwandfrei.


*platteumdreh*
directdrive
Inventar
#21 erstellt: 09. Jul 2009, 06:06

Bunbury schrieb:
Wer außer Hifi-Fanatikern hört schon Vinyl?
Mal ehrlich, das macht man nur, weil man es umständlich, aufwändig und kompliziert haben will.



Ächz. Viele Menschen über 40 hören Vinyl. Einfach weil sie Schallplatten besitzen. Vor allem Hifi-Fanatiker haben in den 80ern ihre Plattensammlungen gegen CDs getauscht. Selbst nach der Einführung der CD waren LPs eine gute Wahl, schließlich kosteten sie damals in der Regel ca. DM 15,- weniger als die CD-Ausgabe und obendrein war kein neues Abspielgerät fällig.

Ach ja, und viele Menschen, die Musik sammeln oder anderweitigen kreativen Umgang pflegen (Auflegen, Mixen etc.) hören ebenfalls Vinyl - einfach weil CD oder andere Tonträger gar keine Alternative sind.

Persönlich finde ich's übrigens keinesfalls "umständlich, aufwändig und kompliziert", Platten zu hören, ich hatte aber auch schon vier Jahrzehnte Zeit zum Üben. In der Praxis geht mir die Bedienung meines Plattenspielers sogar schneller von der Hand als Einlegen und Aufruf des gewünschten Titels auf einer CD.

Grüße, Brent
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 09. Jul 2009, 06:34
Hallo!

Obwohl ich recht viele Schallplatten höre und einige Plattenspieler nebst einer umfangreichen Plattensammlung besitze käme es mir nie in den Sinn mir einen der aktuellen Einfachplattenspieler mit Riemenantrieb ohne Geschwindikeisumschaltung zuzulegen.

Das Gros der angeboten Neugeräte im Preissegment unter 500 Euro wäre zur Hochzeit der Schallplatte und des Schallplattenspielers nicht Konkurrenzfähig gewesen.

Die Verkaufszahlen der angebotenen Bohrinseln im zig-tausend Euro-Bereich hätten hingegen gegenüber heute nicht gelitten, die Dinger gingen schon immer an einen ganz bestimmten Kundenkreis der damals wie heute existiert.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Jul 2009, 07:38 bearbeitet]
Archibald
Inventar
#23 erstellt: 09. Jul 2009, 07:30
Hallo Günther,

dem

Hallo!

Obwohl ich recht viele Schallplatten höre und einige Plattenspieler nebst einer umfangreichen Plattensammlung besitze käme es mir nie in den Sinn mir einen der aktuellen Einfachplattenspieler mit Riemenantrieb ohne GTeschwindikeisumschaltung zuzulegen.

Das Gros der angeboten Neugeräte im Preissegment unter 500 Euro wäre zur Hochzeit der Schallplatte und des Schallplattenspielers nicht Konkurrenzfähig gewesen.

Die Verkaufszahlen der angebotenen Bohrinseln im zig-tausend Euro-Bereich hätten hingegen gegenüber heute nicht gelitten, die Dinger gingen schon immer an einen ganz bestimmten Kundenkreis der damals wie heute existiert.

MFG Günther


kann ich nur zustimmen.

Gruß Archibald
ruedi01
Gesperrt
#24 erstellt: 09. Jul 2009, 08:19
Die Frage warum man sich überhaupt noch mit der analogen LP abgibt, ist berechtigt aber relativ schnell beantwortet.

Meine ca. 400 Platten aus den letzten 35 Jahren (die meisten in der Zeit Ende der 70er bis Mitte der 80er gekauft) möchte ich auch heute noch in möglichst bester Qualität abspielen.

Gute gebrauchte LPs findet man zu Hauf auf dem Flohmarkt zu abartig günstigen Preisen. Viele Titel davon sind nicht oder nicht mehr als CD erhältlich.

Aktuelle CD-Popproduktionen leiden durchweg (die eine mehr, bis zur absoluten Unerträglichkeit, die andere etwas weniger) unter der Loudnessrace. M.E. sind solche Produktionen aus Hifi-Sicht absoluter Müll und eine Frechheit aber Ein Tribut an die Ohrstöpsel-Generation. Die selben Titel auf LP sind dagegen klanglich meist erstaunlich gut gelungen, dynamisch, tonal stimmig ohne Clipping und andere Fehler. Da nehme ich das bisschen Knistern der LP gerne in Kauf...

Selbst bei alten Produktionen, die heute auf CD neu aufgelegt werden, wird ähnlich verfahren. Die alten LPs (und auch oft die frühen CD-Auflagen!) sind fast durchweg klanglich besser, das beste Beispiel ist die komplette Abba-Kollektion, die aktuellen CD-Auflagen sind klanglich absolut für die Tonne. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel.

Es gibt also auch heute noch ein paar rationale Gründe für den Kauf und den Betrieb eines analogen Plattenspielers....

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 09. Jul 2009, 08:23 bearbeitet]
Bunbury
Stammgast
#25 erstellt: 09. Jul 2009, 12:55
ruedi und directdrive, auch wenn das vielleicht nicht unbedingt euer Ziel war, habt ihr beide meine These eher bestätigt denn widerlegt. Wer Platte hört, hat eine umfangreiche Sammlung und hat diese auch schon über längere Zeit angelegt, er legt häufig Wert auf exzellente Produktionen, Raritäten und einen ganz speziellen Klang. Kurz, er ist Hifi-Fanatiker und da zähle ich Sammler durchaus dazu. Findet euch damit ab, der Mehrheit der Menschheit ist es eher egal, wie das klingt, was aus den Lautsprechern kommt, solang es nur Spaß macht. In den 70ern war Hifi in Mode - die Mode hat sich gelegt. Gegen IPod und co zu wettern ist Unsinn, richtig gemacht ist der Klang einwandfrei, dass die Handlichkeit der Musik wichtiger ist, als der Klang offenbart dafür der Blick auf die Hörer mit denen der Musik gelauscht wird. Nicht dass es nicht viele gute portable Inears uä gäbe, aber so wichtig um dafür extra Geld auszugeben oder sich auch nur damit zu beschäftigen, ist es dann doch nicht. Die meisten Plattensammlungen der Nicht-Fanatiker sind längst in digitaler Form ersetzt, falls die alten Vinyls nicht längst rausgeworfen wurden, verstauben sie im Keller. Ich höre mit Mitte Zwanzig mehr LPs als fast alle die doppelt so alten die ich kenne. Was soll das Lamentieren, es gibt praktischere Technologien, die die Schallplatte, abgesehen von einer kleinen Gruppe Menschen, für die Mehrheit überflüssig gemacht haben.

Oder wie ein Mittfünfziger auf dem Wochenmarkt mal zu mir sagte: "Willst du dir das wirklich antun? Natürlich erinnere ich mich an Früher, da machte man mit nem Mädel rum, lag im Bett und hat sich verknotet und dann war die Platte zu Ende. Und dann ging das Generve los, wer jetzt aufsteht und die Seite wechseln muss. Heute ist das so einfach, du legst die CD ein, drückst auf Wiederholen und das läuft alles. Kein Knacksen, keine Kratzer, nicht diese riesigen unhandlichen Scheiben, auf die man panisch aufpassen muss."
Ludger
Inventar
#26 erstellt: 09. Jul 2009, 14:24
Hallo Bunbury,
manche hatten damals auch Compact Cassetten, also 45 min Zeit. Und die ganz Faulen (oder Langsamen) hatten Autoreverse ...
Gruß
Ludger
ruedi01
Gesperrt
#27 erstellt: 09. Jul 2009, 14:47
@Bunbury

...wenn ich mich mit etwas abgefunden habe, dann ist das die Tatsache, dass Qualität in der (Pop)Musikbranche heute nicht mehr viel zählt...

Das gilt für die Sache Hifi an sich. Aber in erster Linie für die Art, wie man heute Musik produziert und konsumiert.

Nichts gegen digitale Portis (ein iPod kommt mir nicht ins Haus, ich besitze einen Archos). Das ist schon feine Technik. Auf Reisen m.E. nicht zu ersetzen, man, hatten wir damals einen haufen Kassetten mit rum geschleppt ....und einen richtig guten mobilen Hörer habe ich mir natürlich auch noch dazu gekauft, das bisschen Budget habe ich dann auch noch übrig.

Was mich aber tierisch aufregt, ist die Tatsache, dass man beim Kauf einer aktuellen Audio-CD eine (Klang)Qualität geboten bekommt, die oft unterirdisch ist und die technischen Möglichkeiten, die im Medium stecken nicht annähernd ausnutzen. Wenn dann der selbe Titel auf LP besser klingt, dann stimmt einfach was nicht mehr....

Aber eine ähnliche Entwicklung haben wir heute ja auch im Lebensmittekbereich. Da isst man ja auch lieber den industriell hergestellt Fruchtjoghurt, der seinen Namen eigentlich kaum verdient, da sein Geschmack vor allem auf künstlich im Chemiewerk hergestellten Aromen basiert, als auf natürlichen Zutaten....manche wissen gar nicht mehr, wie ein natürlich hergestellter Fruchtjoghurt schmeckt...und manche wissen gar nicht mehr, wie gut Musik klingen kann.....und mit Fanatismus hat diese Erkenntnis auch nicht viel zu tun.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 09. Jul 2009, 14:48 bearbeitet]
Archibald
Inventar
#28 erstellt: 09. Jul 2009, 15:23
Hallo zusammen,

kann es sein, dass wir mit dieser Grundsatzdiskussion nach und nach "off topic" werden ? Zur Erinnerung : Der Thread heißt "Aktuelle Plattenspieler"

Gruß Archibald
ruedi01
Gesperrt
#29 erstellt: 09. Jul 2009, 15:25
...yap!

Gehört aber irgendwie dazu, finde ich.

Wenn man von aktuellen Plattenspielern redet. Denn aktuell ist das Thema ja nicht gerade.....

Gruß

RD
Hörbert
Moderator
#30 erstellt: 09. Jul 2009, 16:06
Hallo!

Natürlich ist das Handling und die Pflege der alten Analogplatten ein lästiges Ding. aber ich kenne wenige Leute die Schallplatten hören weil sie etwas besonderes sind, dafür aber recht viele die nicht einsehnen wollten sich alles zweimal zu kaufen und die allenfalls liebgewordene Scheiben bei Verschleiß durch eine CD ersetzen.

Dazu kommt das auf zumindestens einem meiner Sammelgebiete viele Stücke nur ein einziges Mal auf Tonträger erschienen sind und du gar keine Wahl hast wenn du es hören willst als eine alte Schallplatte aufzulegen.

MFG Günther
ThatsSoul
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 09. Jul 2009, 17:47
Hallo Leute,

pflegen müßt Ihr auch Eure CD. Wenn ich so an meine CD im Auto denke, die gehören eigentlich alle auf den Müll.( Wegen der zerstörten Oberflächen !) Entgegen der mit Einführung der CD Anfang der 80 ziger verbreiteten Meinung , diese wären quasi unzerstörbar, sind wir doch alle eigentlich eines besseren belehrt worden. Die Dinger lösen sich auf, zerkratzen z.Tl. erheblicher als Schallplatten. Hören könnt Ihr die dann auch nicht mehr.
Ich höre meine Schallplatten, weil ich einen großen Teil davon seit den frühen 70 zigern besitze. Weil die sich zu einem sehr, sehr großen Anteil noch immer sehr gut anhören. Nicht zuletzt, weil ich immer ein Auge auf sie geworfen hatte und mein erster Dreher ein Thorens 160 MK nix war. Der läuft hier noch Heute. Jetzt dreht er gerade "Jeff Wayne s Musical Version of the War of the Worlds" (1978)
Selbstverständlich sind meine Schallplatten auch Fetisch.
Es macht mir einfach einen Riesenspaß ein Album in die Hand zu nehmen und anzuschauen. Was gab es da in den 70zigern für phantastisch gestaltete Alben (z.B. Helnwein) !
Klappcover , gestaltet, so daß ganze Geschichten erzählt wurden. Und Heute?
Auf billigste produzierte Plastikscheiben mit kleinsten Heftchen. Die Musikindustrie muß sich nicht beklagen, sie gibt den Leuten nichts mehr in die Hand.
Vinyl ist wieder in ?
Doch etwa nicht, weil eine Handvoll Musiker auch wieder in Rille pressen läßt? (Zu nicht hinnehmbaren Preisen!)
Damit der Yuppie auf seiner Bohrinsel zeigen kann, wie toll er ist?
Wird da nicht Digital aufgenommen und dann analog gepresst?
Ist der Klang dann noch zu vergleichen?

Grüsse, Hartmut
Passat
Moderator
#32 erstellt: 09. Jul 2009, 18:15

ThatsSoul schrieb:

pflegen müßt Ihr auch Eure CD. Wenn ich so an meine CD im Auto denke, die gehören eigentlich alle auf den Müll.( Wegen der zerstörten Oberflächen !) Entgegen der mit Einführung der CD Anfang der 80 ziger verbreiteten Meinung , diese wären quasi unzerstörbar, sind wir doch alle eigentlich eines besseren belehrt worden. Die Dinger lösen sich auf, zerkratzen z.Tl. erheblicher als Schallplatten. Hören könnt Ihr die dann auch nicht mehr.


Das kann ich nicht bestätigen.
Ich habe seit 1987 einen CD-Player im Auto und ich benutze alle meine CDs auch regelmäßig im Auto.
Ich hatte bisher noch keine einzige unleserliche CD oder auch kaum eine CD mit mehr als leichten, kaum sichtbaren Kratzern.

Wer CDs ohne Hülle im Auto herumfliegen lässt, braucht sich allerdings nicht über zerkratzte CDs wundern.

Grüsse
Roman
Archibald
Inventar
#33 erstellt: 10. Jul 2009, 07:06
Hallo zusammen,

ich kann Roman nur zustimmen, ich höre ebenfalls seit 1987 regelmäßig CDs, behandle meine CDs genuso sorgfältig wie meine LPs -- bis dato habe ich keinen Ausfall gehabt.

Gruß Archibald

PS.: Entschuldige Burkie, das ist leider "off topic" von mir.
ruedi01
Gesperrt
#34 erstellt: 10. Jul 2009, 07:43
Digitale Medien sind grundsätzlich unkomplizierter in der Handhabung als die alten analogen wie Schallplatte oder Magnetband.

Man muss schon sehr viel (vorsätzlich oder grob fahrlässig)falsch machen, um CDs kaputt zu bekommen. Ich jedenfalls habe das noch nicht hinbekommen, auch nicht durch eine intensive Nutzung im Auto.

Bei Schallplatten ist das viel einfacher. Eine unachtsame Sekunde und schon ist es passiert. Man braucht nur mal eben mit einem Fingernagel zu heftig Kontakt aufzunehmen...

Allerdings, wenn Schallplatten richtig gelagert werden, halten sie Jahrhunderte. Das dürfte der CD nicht vergönnt sein. Das größte Problem der CD ist Ihr Verbundmaterial. Zunächst löst sich der dünne Schutzlack, dann kommt Luftsauerstoff an die Aluminiumschicht und oxidiert sie, das war's dann....viel mehr als 50, 60 Jahre wird ein Großteil der CDs nicht halten....dazu gibt es mittlerweile auch schon Untersuchungen.

Gruß

RD
Passat
Moderator
#35 erstellt: 10. Jul 2009, 08:14

ruedi01 schrieb:
Das größte Problem der CD ist Ihr Verbundmaterial. Zunächst löst sich der dünne Schutzlack, dann kommt Luftsauerstoff an die Aluminiumschicht und oxidiert sie, das war's dann....viel mehr als 50, 60 Jahre wird ein Großteil der CDs nicht halten....dazu gibt es mittlerweile auch schon Untersuchungen.


Es gibt allerdings auch ein paar CDs, die das Problem mit dem Luftsauerstoff bzw. der Oxidation der Reflektionsschicht, nicht haben. Das sind die, bei denen man anstatt Aluminium Gold zur Beschichtung genommen hat.
Dabei ist zu beachten, das nicht jede goldene CD auch eine Reflektionsschicht aus Gold hat. Gar nicht selten wird nur das Polycarbonat eingefärbt.

Grüsse
Roman
ruedi01
Gesperrt
#36 erstellt: 10. Jul 2009, 08:24
Passat schrieb:


Es gibt allerdings auch ein paar CDs, die das Problem mit dem Luftsauerstoff bzw. der Oxidation der Reflektionsschicht, nicht haben. Das sind die, bei denen man anstatt Aluminium Gold zur Beschichtung genommen hat.
Dabei ist zu beachten, das nicht jede goldene CD auch eine Reflektionsschicht aus Gold hat. Gar nicht selten wird nur das Polycarbonat eingefärbt.


Ja, davon habe ich auch einige ganz wenige Exemplare. Allerdings bleibt damit immer noch das Problem, dass die hauchdünne Metallschicht nicht mehr mechanisch geschützt ist. Löst sich der Decklack, löst sich auch die Metallschicht ab. Gold oxydiert zwar nicht aber löst sich trotzdem, wenn der schützende Decklack sich auflöst. Das Ergebnis bleibt das selbe, die CD ist hinüber. vielleicht dauert es dann nur etwas länger....

Gruß

RD
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 10. Jul 2009, 08:42
Hallo!

Bislang hatte ich nur mit zwei CDs von der DG Leseprobleme. Hier hat der verwendete Abdecklack die Reflektorschicht angegriffen, das Ganze ging auf eine fehlerhafte Lackmischung zurück. Beide Exemplare wurden mir anstandnslos umgetauscht. Ansonsten habe ich einige Exemplare von 1983 die laufen alle noch ohne Probleme.

MFG Günther
ruedi01
Gesperrt
#38 erstellt: 10. Jul 2009, 08:48
...meine ältesten CDs sind von 1986. Probleme hatte ich mit denen auch noch nicht.

Aber wenn man Experten Glauben schenken darf, halten CDs nicht länger als 50 bis maximal 100 Jahre. Was mir persönlich natürlich ziemlich egal sein kann...

Gruß

RD
Passat
Moderator
#39 erstellt: 10. Jul 2009, 08:51
Wobei ein aufgelöster Decklack für Archivzwecke kein Problem darstellen sollte.
Da wird dann eben einfach eine neue Reflektionsschicht aufgedampft und dann kann man die CDs wieder lesen.

Das wäre aber nur eine Notlösung für Archivzwecke. Für Privatanwender ist das natürlich eine unbezahlbare Lösung.

Auch eine oxidierte Reflektionsschicht bei weitgehend intaktem Decklack ist eigentlich kein Problem, das sich nicht mit entsprechendem Technikeinsatz lösen ließe. Es ist dann ja immer noch eine Materialgrenze zwischen Polycarbonat und Aluminiumoxid vorhanden. Und an der Grenzfläche verändert sich die Optik minimal. Von einem normalen CD-Player ist das zwar nicht mehr auslesbar, aber mit Laborgeräten sollte es möglich sein.

Solange das Polycarbonat selbst sich nicht auflöst, müssten CDs mit entsprechender Technik auch in ferner Zukunft noch lesbar sein.

Grüsse
Roman
ruedi01
Gesperrt
#40 erstellt: 10. Jul 2009, 09:01
Passat schrieb:


Solange das Polycarbonat selbst sich nicht auflöst, müssten CDs mit entsprechender Technik auch in ferner Zukunft noch lesbar sein.


Das wird wohl nur die Zeit zeigen, ob das realistisch ist. Fakt ist, dass sich auch die ältesten LPs heute noch einwandfrei abspielen lassen, sofern sie halbwegs vernünftig behandelt und gelagert wurden.

Gruß

RD
Hörbert
Moderator
#41 erstellt: 10. Jul 2009, 09:12
Hallo!

@ruedi01

Nun, bei etlichen meiner 50ger Jahre Scheiben hat sich schon mit der Zeit ein erhöhtes Prasseln eingestellt, zudem sind bei einer nicht gerade kleinen Anzahl mit der Zeit trotz sorgfältiger Lagergung stärkere Verwellungen aufgetreten. Ich denke mal daß alle Tonträger gleich welcher Machart eine begrenzte Lebensdauer haben.

MFG Günther
ruedi01
Gesperrt
#42 erstellt: 10. Jul 2009, 09:16
@Hörbert

könnte es vielleicht sein, dass die heutigen und wesentlich empfindlicheren Tonabnehmer da etwas zu Tage fördern, was im Grunde schon immer da war, nur seinerzeit noch nicht offenbar gewesen ist?!?

PVC ist jedenfalls so ziemlich der robustete und langlebigste thermoplastische Werkstoff, den es gibt....

Gruß

RD
Passat
Moderator
#43 erstellt: 10. Jul 2009, 09:20
Alles hat eine begrenzte Lebensdauer, selbst unsere Erde.

Als am haltbarsten als "Datenträger" hat sich bisher Stein und Ton herausgestellt.
Selbst 10.000 Jahre alte Höhlenzeichnungen auf Stein sind heute noch erkennbar. Auch 5000 Jahre alte Hieroglyphen auf Stein sind noch problemlos lesbar.

Was für ein Fazit schließen wir daraus?
Wir meißeln die Noten der Musik in Stein!

Grüsse
Roman
ruedi01
Gesperrt
#44 erstellt: 10. Jul 2009, 09:22
...Papier ist auch noch recht lange haltbar und löst sich - sachgerechte Lagerung vorausgesetzt - auch nach 1000 Jahren noch nicht auf...

Gruß

RD
Hörbert
Moderator
#45 erstellt: 10. Jul 2009, 09:33
Hallo!


Viele der alten Scherben habe ich noch Original Verpackt vor 15-20 Jahren gekauft. Trotz stets guter Tonabnehmer, sorgfältiger Lagerung, pfleglicher Behandelung und Plattenwaschmachine tritt das Prasseln im verstärken Maße nach und nach bei etlichen davon auf. Ich vermute das es sich hir um Mikroskopische Bechädigungen handelt die beim Abtasten entstehen können sobald das PVC nicht mehr genügend Weichmacher enthält. Da es nicht bei allen und auch nicht im gleichen Maße auftritt, zudem so gut wie kein Zusammenhang zwischen der Zahl der Abspielvorgänge (natürliche Abnutzung) und der Heftigkeit des Prasseln besteht. (Die Scheiben sind durchaus noch anhörbar)

Ähnlich verhält essich mit starken Verwellungen, die berühmte "Obstschale" z.B. ist wohl jedem ein Begriff. Bei einigen besonders extremen Exemplaren hat sich im Laufe der letzten 20 Jahre die Wölbung von leicht zu nur noch mit Problemen abspielbar verändert. Selöbstverständlich versuche ich solche Exemplare im besserem Zustand nachzukaufen, aber das ist bei der relativen Seltenheit solcher Scheiben recht schwierig.

MFG Günther
ruedi01
Gesperrt
#46 erstellt: 10. Jul 2009, 09:38
...solche Effekte konnte ich noch nie beobachten....meine ältesten Scheiben datieren immerhin auch schon von Anfang der 70er....

Eigentllich ist in Vinyl nicht viel, bzw. gar kein Weichmacher drin. Das würde ja auch der Forderung widersprechen, dass Vinyl möglichst hart sein sollte.

Aber ich habe schon mal davon gehört, dass es Pressungen gab, die aus minderwertigem Vinyl hergestellt wurden. Da könnte es natürlich mit der Zeit gewisse Veränderungen geben, die hörbar werden.

Gruß

RD
Passat
Moderator
#47 erstellt: 10. Jul 2009, 09:47

ruedi01 schrieb:
...Papier ist auch noch recht lange haltbar und löst sich - sachgerechte Lagerung vorausgesetzt - auch nach 1000 Jahren noch nicht auf...


Vorausgesetzt, man verwendet das richtige Papier.
Vieles aus den letzten 100-200 Jahren ist schon, trotz klimatisierter Lagerung, im Verfall begriffen. Es gibt sogar Bücher, die schon beim Anfassen zu Krümeln zerfallen.

Grund dafür ist das damals verwendete säurehaltige Papier.
Das zersetzt sich langsam von selbst.

Bei noch älterem Papier und Papyrus ist das aber kaum der Fall.
Da auch die menschliche Haut einen Säureschutzmantel hat, tragen alle Leute, die so alte Bücher und Schriften anfassen, Handschuhe.

Grüsse
Roman
Hörbert
Moderator
#48 erstellt: 10. Jul 2009, 09:48
Hallo!

Hm, daß Schallplatten mit dem Alter immer zerbrechlicher werden wiederspricht dem aber, erst vor zwei Jahren ist mir eine alte DG-Scheibe aus den 50gern (Beethoven Steichquartett Op 130 mit dem Koeckert-Quartett von 1957) unglücklicherweise aus den Händen geglitten und auf dem Boden zersprungen wie Glas.

MFG Günther
ruedi01
Gesperrt
#49 erstellt: 10. Jul 2009, 09:50
Passat schrieb:


Bei noch älterem Papier und Papyrus ist das aber kaum der Fall.
Da auch die menschliche Haut einen Säureschutzmantel hat, tragen alle Leute, die so alte Bücher und Schriften anfassen, Handschuhe.


Das meine ich damit, altes Papier war noch richtiges Papier...heute ist Papier durch diverse chemische Zusätze auch nur noch ein modernes Hybrid-Produkt (genauso wie die Audio-CD). Entsprechend kritisch verhalten sich die eizelnen Komponenten im Alterungsprozess...

Gruß

RD
Passat
Moderator
#50 erstellt: 10. Jul 2009, 09:52

Hörbert schrieb:
Hallo!

Hm, daß Schallplatten mit dem Alter immer zerbrechlicher werden wiederspricht dem aber, erst vor zwei Jahren ist mir eine alte DG-Scheibe aus den 50gern (Beethoven Steichquartett Op 130 mit dem Koeckert-Quartett von 1957) unglücklicherweise aus den Händen geglitten und auf dem Boden zersprungen wie Glas.

MFG Günther


Das kannst du auch mit nagelneuen Schallplatten hinbekommen.
Dazu muß nur der Aufprallwinkel passen und die richtige Aufprallgeschwindigkeit vorhanden sein.

Grüsse
Roman
ruedi01
Gesperrt
#51 erstellt: 10. Jul 2009, 09:56
Hörbert schrieb:


Hm, daß Schallplatten mit dem Alter immer zerbrechlicher werden wiederspricht dem aber, erst vor zwei Jahren ist mir eine alte DG-Scheibe aus den 50gern (Beethoven Steichquartett Op 130 mit dem Koeckert-Quartett von 1957) unglücklicherweise aus den Händen geglitten und auf dem Boden zersprungen wie Glas.


Bist Du sicher, dass das keine Schellack war?!?

Natürlich unterliegt auch PVC einem Alterungsprozess, das habe ich nie bestritten und extreme Behandlung kann da katastrophal wirken. Vielleicht hatte man die PVC-Herstellung in den fünfziger Jahren auch noch nicht so perfekt im Griff gehabt. Dass es spezielle Weichmacher und Stabilisatoren seinerzeit schon gab - diese sind eigentlich ein Produkt moderner Chemie - möchte ich allerdings bezweifeln...

Ich müsste mal die alten Scheiben meines Opas rauskramen. Da gibt es auch noch einige Exemplare aus dieser Zeit....jetzt hast Du mich neugierig gemacht.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 10. Jul 2009, 09:57 bearbeitet]
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