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ist ein equalizer auch ein vorverstärker?

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Autor
Beitrag
sane
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 11. Mai 2004, 17:28
Hallo zusammen,

sagt mal ist ein equalizer auch ein vorverstärker, so wie ein mischpult?
Sebastian.Mitzel
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 15. Mai 2004, 16:09
Hallo,

ja, man könnte ihn gewissermasen als Vorverstärker bezeichen - wenn auch als einen sehr schlechten.

Ich rate jedoch zu einem Vorverstärkerkauf, da der einen Lautstärkenregler hat und der Equalizer meist nicht..Ich würde als nicht meinen Equalizer auf eine 500 Watt Endstufe loslassen...und wenn nur mit Ohrenschützer!


Liebe Grüße

Sebastian



---

Anhang:

Der eigentliche Sinn von einem Vorverstärker ist der, die Leistung der Endstufe zu trimmen und zu regeln...nicht jeder will auf nur einer Laustärke hören!


[Beitrag von Sebastian.Mitzel am 15. Mai 2004, 16:10 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#3 erstellt: 15. Mai 2004, 20:57
Hallo

Ein Equalizer "könnte"man nicht als Vorstufe bezeichnen ..ganz einfach weil es keine ist...

Vor allem sollte man seine Äusserungen hier im Forum einmal überdenken da man mit den falschen"Tips" den Leuten die nach Rat fragen durchaus schaden kann...wie ich in einigen Postings feststellen musste...ob,s Absicht oder Unwissenheit ist spielt keine Rolle!!


Micha..
detegg
Administrator
#4 erstellt: 15. Mai 2004, 23:35
Hallo,

@micha_D ... hüte DU Dich, ab 100 Posts sind Falschaussagen tödlich!

Ein Equalizer ist KEIN Vorverstärker !!

Ein Vorverstärker passt die Signale unterschiedlicher Quellen (Phono, Tape, CD, Tuner etc.) impedanz- und pegelmässig an. Er bietet Umschaltmöglichkeiten für diese Quellen, manchmal auch eine Klangregelung. Für die Quelle "Plattenspieler" ist manchmal ein Entzerrervorverstärker integriert. Über einen Lautstärkeregler gelangt das angepasste Signal dann zu den Endstufen.

Ein Equalizer ist eine erweiterte Klangregelung (siehe oben) und macht nur in Zusammenhang mit einem Vorverstärker (oder Mischpult bei PA) Sinn. Das vom Vorverstärker angepasste Signal durchläuft den Equalizer, um den Gesamtfrequenzgang des Eingangssignals der Endstufen zu beeinflussen.

Gruß
Detlef
micha_D.
Inventar
#5 erstellt: 16. Mai 2004, 09:58
Hallihallo....

Der Equalizer ist natürlich kein Vorverstärker und das er in Verbindung mit einem betrieben wird ändert an der Sache ja auch nichts.

Der Equalizer ist an sich weder "Gut" noch"Böse".

Eine generelle Aussage über solches Gerät ist falsch.

Eine korrekte Eisatzmöglichkeit der EQ,s ist die Korrektur
im Sinne eines akzeptablen Frequenzganges je nach Einsatzzweck..

Der Sinn eines Vorverstärkers ist aber ein ankommendes Signal zu "Verstärken",wärend der EQ es nicht muss.

Also,es sind 2 unterschiedliche Geräte die jedoch durchaus in einem Gehäuse verbaut sein können.
Besser??

Gruß Micha
DrNice
Moderator
#6 erstellt: 16. Mai 2004, 10:13

Der Sinn eines Vorverstärkers ist aber ein ankommendes Signal zu "Verstärken",wärend der EQ es nicht muss.


Auch das ist nicht ganz korrekt: in den meisten Fällen schwächt der Vorverstärker das Signal ab, weil die Eingangssignale der Geräte (außer PLattenspieler mit MM/MC-Systemen) viel zu stark wären. Schließt mal einen CD-Spieler direkt an eine Endstufe an - das ertragt ihr nicht lange! Hab mal aus Versehen zwei Kabel vertauscht und so rosa Rauschen direkt vom EQ auf die Endstufe geschickt - das war alles - nur nicht leise...
Es gibt übrigens auch passive Vorverstärker, die keine Stromzufuhr benötigen, weil am Lautstärkeregler ohnehin nur das Signal "abgeschwächt" wird.
micha_D.
Inventar
#7 erstellt: 16. Mai 2004, 15:40
Hallo

Der Vorverstärker wird in der Tat nur für die schwachen Eingangssignale gebraucht.

Bei den CD-Signalen dient er dann nicht mehr als Vorverstärker sondern als Spannungsteiler und Impedanzwandler.

Einen passiven "Vorverstärker"gibt es nicht..ganz einfach weil nichts verstärkt wird und deshalb ist es keiner.

Passive Quellenumschaltung mit Spannungsteiler wäre die Korrekte Definition eines solchen Gerätes.

Eine Passive Klangregelung und passive Equalizer gibt es.....diese Aufgabe können von passiven Filtern wahrgenommen werden...eine Gemeinsamkeit dieser Geräte wäre
in jedem Fall eine Minderung der Ausgangsspannung gegenüber der Eingangsspannung.

Dem Verstärker MUSS in jedem Fall Energie zugeführt werden
damit er die Aufgabe des Verstärkens übernehmen kann und wenn diese zugeführt wird ist er Aktiv.

Die Bezeichnung "passiver Vorverstärker" wird zwar ab und zu benutzt ist aber grundlegend falsch.

Gruß Micha
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