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Bass/Höheneinsteller - Tauglichkeit?

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plz4711
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 13. Nov 2005, 18:46
Baugleicher Thread wie im Nuforum - nur so vorab zur Info.

Hallöchen,

da viele Vollverstärker (unter anderem mein HK3470) auch einen Bass/Höhen-Einsteller zur Klangveränderung haben, hat es mich gereizt, diese einmal durchzumessen, da sich das Gerücht hält, dass jene nur punktuell eingreifen würden.



Siehe Bild:
Blau ist "Bässe voll auf, Höhen voll runter", rot das gegenteil, grün linear.
Pink ist dabei die Kurve mit Höhenabsenkung mit meinem Nubert-ABL.

Gemittelt über 1/3 Oktave, gemessen mit weißem Rauschen (eigentlich wenig sinnvoll), 50/150/250...Hz-Brumm rausgefiltert, Hamming(Hanning?)-Window.

Ich finde, das sieht SEHR zufriedenstellend aus.

Vielleicht mache ich bei Gelegenheit noch eine Messung mit einem Sweep, damit das präziser wird (vor allem im Bass).

Mein Denon PMA-495R machte bei früheren Messungen ein sehr ähnliches Bild (subjektiv, habe damals nur grob mit Audacity-Spektrum "gepeilt").
plz4711
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 13. Nov 2005, 20:04
Sooodele,
jetzt mit Sweep und 1764-Sample-Zeitfenster (jaja, ein bisschen blöde gemacht, aber besser als weißes Rauschen allemal)

plz4711
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 13. Nov 2005, 20:34
... also kurzum: mit ein bisschen Gefühl kriegt man auch eine recht gleichmäßig Höhen -Anhebung/Absenkung a'la ABL-Modul hin; klar schlingert die Kurve +/-(0,5bis0,6dB) um die Ideallinie, aber so übel sieht das nicht aus - finde ich.


[Beitrag von plz4711 am 13. Nov 2005, 20:35 bearbeitet]
ukw
Inventar
#4 erstellt: 13. Nov 2005, 20:53
Hallo,
Interessante Messung.
Was mich interessiert ist, wie Du gemessen hast. Anhand der Unregelmäßigkeiten im Bass nehme ich an,
Du hast mit einem Micro den Lautsprechersound eingefangen.
Warum hast Du nicht direkt am Pre-Out des Verstärkers gemessen. Oder an den Ausgangsbuchsen?
Es ging doch um die Pegelsteller am Verstärker, oder?
Jetzt hast Diu zwar ein Ergebnis, aber eines, welches viel Interpretationen zulässt.

Interessant wäre auch eine vergleichende Messung bei unterschiedlichen Ausgangspegeln.

plz4711
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 14. Nov 2005, 08:07

ukw schrieb:
Hallo,
Warum hast Du nicht direkt am Pre-Out des Verstärkers gemessen. Oder an den Ausgangsbuchsen?
Es ging doch um die Pegelsteller am Verstärker, oder?

:prost


Wie gesagt bezieht sich die Messung eh nur auf meinen eigenen Verstärker. Ob die auf andere Verstärker anderer Baureihen oder gar Hersteller übertragbar ist, wage ich zu bezweifeln.

Und nein - ich habe nicht mit dem Mikro gemessen, sondern am Kopfhörerausgang. Die Bassschwankungen kommen wohl auch durch die recht kurze Messdauer von 1764 Samples (der ganze Sweep 16-16384Hz geht auch nur 20s).

Unterschiedliche Ausgangspegel? Vielleicht bei Gelegenheit.
Aber wozu?


[Beitrag von plz4711 am 14. Nov 2005, 08:09 bearbeitet]
ukw
Inventar
#6 erstellt: 14. Nov 2005, 12:49

Und nein - ich habe nicht mit dem Mikro gemessen, sondern am Kopfhörerausgang. Die Bassschwankungen kommen wohl auch durch die recht kurze Messdauer von 1764 Samples (der ganze Sweep 16-16384Hz geht auch nur 20s).


Die Schwankungen im Bass Bereich sind viel zu groß. mag sein, das das Zeitfenster zu klein war - aber ich glaube das nicht. Wenn ein Sinus am Eingang anliegt,
sollte der Verstärker diesen auch darstellen können. Es ist ja kein Lautsprecher, der erst einschwingen mus
Den auffalenden Schwankungen wpürde ich auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit schenken. Eventuell ist die Messung ungeeignet. Wie hast Du die Signale genau abgenommen?
Der Kopfhörerausgang hat normalerweise 600 Ohm Impedanz.
Kann es sein, das Dein Verstärker ein separaten Kopfhörerausgang hat?




Unterschiedliche Ausgangspegel? Vielleicht bei Gelegenheit.
Aber wozu?


So kannst Du feststellen, ob ein lautstärkeabhängiges Sounding am Verstärker eingebaut ist. Stichwort versteckte Loudness.
plz4711
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 14. Nov 2005, 12:58

ukw schrieb:


Die Schwankungen im Bass Bereich sind viel zu groß. mag sein, das das Zeitfenster zu klein war - aber ich glaube das nicht. Wenn ein Sinus am Eingang anliegt,
sollte der Verstärker diesen auch darstellen können.


Das Zeitfenster ist schlicht zu klein.
Ich habe wahlfrei (ohne auf Nulldurchgang zu achten) 0,04s Sample^2 aufaddiert - das war's. Das entspricht 25Hz.

Kein Wunder also, dass es im Bass bei ca. 50Hz so gruselig aussieht.

Werde mal mit 0.625s-Zeitfenster rangehen. Dann dauert die Messung aber locker 5min ... ggf. kann ich auch die Zeitfensterung intelligenter gestalten (entspr. der zu erwartenden Wellenlänge bzw. Nulldurchgang).
plz4711
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 14. Nov 2005, 18:29
Since you have asked for it:



Und - nein habe das ganze nicht bei (noch) niedrigerer Lautstärke ausprobiert - das wäre auch sehr verwunderlich, wenn eine versteckte Bass/Höhenanhebung erst bei höheren Lauststärken dazukommt - wo doch bei höheren Laustärken selbige eh schon verstärkt wahrgenommen werden.

Das Krieseln um 50/150Hz ist der Brumm. Nix zu machen.

Die grüne Kurve ist übrigens mein erster Höhenanhebung (ala ATM)-Selbstversuch. Etwas deutlicher als die Höhenabsenkung des ABL.
Ja, die Kurve schwankt a bissi über bei 6-7kHz - wird mir als Schwerhörigem nicht schaden - auch der kleine Hubbel um 200Hz ist wohl verdaubar.

Unter 30Hz wurde abgeschnitten, da da auch das ABL absenkt (das sieht man übrigens im Original recht deutlich, beeinflusst aber die Ideallinie zu stark) - über 12kHz fällt meine Soundkarte ab...


[Beitrag von plz4711 am 14. Nov 2005, 18:32 bearbeitet]
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