Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Zu wenig Bass und kein Regler ...

+A -A
Autor
Beitrag
Steel99
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Jul 2004, 15:08
Hallo,

ich hab mir folgende Komponenten zugelegt:

Vincent SV-233 Verstärker
Vincent S3 CD-Player
Pacific Wharfedale PI-40 Boxen
und qualitativ gute Kabel

bin allerdings relativ enttäuscht von den Bässen, ist irgendwie zu lasch.
Nun hat der Verstärker keinerlei Regelung für Bass und Höhen. (Ich frag mich warum das in der High-End Klasse so ist )

Was kann ich da am besten tun, um den Bass zu verstärken?

Ich dachte an einen Equalizer, aber der soll ja auch den Klang verschlechtern ....

Irgendwelche Ideen?
Sargnagel
Stammgast
#2 erstellt: 15. Jul 2004, 15:23
Eigentlich sollte doch vor dem Kauf bekannt sein, ob der auserwählte Verstärker Klangregler hat..?

Wenn Du nunmehr unzufrieden bist, gibt es doch nur zwei Möglichkeiten:

1. Versuche - sofern raumtechnisch möglich - eine andere Aufstellung der Lautsprecher, eventuell näher an die Rückwand heranstellen um den Bassbereich zu verstärken, oder

2. Du hast Dich wirklich "verkauft" und wirst um einen Austausch Deiner neuen Komponenten ( Lautsprecher oder Verstärker ) nicht herum kommen.

Hier hilft wohl nur ausprobieren wirklich weiter.

Gruß
Peter
oliverkorner
Inventar
#3 erstellt: 15. Jul 2004, 15:24
das ist pech ausserdem ist das eben ein high end gerät das soll den klang möglichst bestens wiedergeben...also ohne regler.ein EQ verschlechtert den sound...wie viel weiß ich nicht aber den bass kannste damit anheben...
stadtbusjack
Inventar
#4 erstellt: 15. Jul 2004, 15:31
Moin,

ich denke, dass kann nur an deinem Raum liegen, sonst hätte dir das doch beim Probehören auffallen müssen, oder?
Steel99
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Jul 2004, 16:52
naja, kann durchaus an meinem Raum liegen.

Mal angenommen ich entscheide mich für einen Equalizer, kann mir da einer ne Empfehlung geben?

Ich hab ja mitgekriegt, dass hier die meisten "puren" Klang wollen und deshalb von Klangreglern abraten, aber vielleicht findet sich ja einer ..

Und noch ne andere Frage:
Kann ich an den Verstärker überhaupt einen Equalizer anschliessen?
Mein alter Verstärker hatte dafür ja einen Tape-Monitor-Anschluss, was der Vincent wohl nicht hat (nur 3 Line-In und 1 Rec-Out)

Ich bin kein Hifi-Experte...wie schliesse ich da sowas an?

Danke schonmal
Elevat0r
Stammgast
#6 erstellt: 15. Jul 2004, 17:15
CD-Player raus ---> Equalizer rein ---> Equalizer raus ---> Verstärker rein ---> fertig!
Grüßle
Elevat0r
eisenkante
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 15. Jul 2004, 17:54
Wie lange hast Du die Sachen denn schon?

Einige komponenten müssen sich erstmal einspielen.
Meine Dynaudios brauchten ca. 3 Monate um den vollen Klang zu bringen.
Steel99
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 15. Jul 2004, 23:37
Die Boxen sind neu, Verstärker und CD-Player sind gebrauchte Ware ...

Aber mir fällt da noch was ein.

Wie wäre es denn, wenn ich mir einen Subwoofer zulege?

Der Verstärker hat nur Ausgänge für 1 Boxenpaar, ist es da möglich einen Subwoofer anzuschliessen.

Vielleicht einen mit integrierter Frequenzweiche oder sowas in der Art?

Was haltet ihr davon?
lasgo
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 16. Jul 2004, 05:59
Einen aktiven Subwoofer kannst Du auf zweierlei Arten anschließen: Die erste ist ein dafür vorgesehener Ausgang am Verstärker (den Du nicht hast), also bleibt nur die zweite. Normalerweise haben die Sub`s noch einen zweiten Eingang d.h., Du gehst mit den Kabeln die normalerweise zu Deinen Lautsprechern führen, in den Sub. Dann gehst Du aus dem Sub raus zu Deinen Boxen (ist für Amp`s gedacht, die keinen eigenen Ausgang dafür haben). Ob das allerdings das gelbe vom Ei ist, hängt vom Empfinden des Hörers ab.

Gruss Bernd
tjobbe
Inventar
#10 erstellt: 16. Jul 2004, 06:16
Moin Steel,

nach meiner Hörerfahrungen der Wharfedales in einem HifiStudio hab ich die Evo40 als im Bass zu stark überhöht empfunden. (Daneben spielte eine Kef XQ und eine kleine Sonus Faber)

gibt für mich jetzt zwei möglichkeiten:

a) unsere "Empfindungen" was zuviel und was zu wenig Bass ist gehen meilenweit auseinander
b) dein Raum und die Aufstellung läßt nicht mehr zu

Also du kannst bei den Stereophile messungen deutlich den von mir "gehörten und empfundenen" Buckel sehen



Die Vincents sollten genug Power liefern und daran sollte es nicht liegen.

Ich tippe auf Raum....(oder defekt ?)

cheers, Tjobbe


[Beitrag von tjobbe am 16. Jul 2004, 06:22 bearbeitet]
sakly
Inventar
#11 erstellt: 16. Jul 2004, 07:17
@Steel99

Was hast du vorher für eine Anlage/Boxen gehabt?
Immer schön den Loudness-Knopp und den Bass reingedreht gehabt? Dann gewöhnst du dich an den bummsigen "Klang" der Lautsprecher. Wenn du dann mal was "lineares" hörst, dann empfindest du das als lasch/platt.
Ich denke nicht, dass du Probleme mit deinem Raum oder irgendeiner der Komponenten hast.
bukowsky
Inventar
#12 erstellt: 16. Jul 2004, 07:46
wenn ich mir das Frequenzdiagramm ansehe, dann schließe ich daraus, dass sich unter 70 Hz eigentlich nichts oder nichts wirklich Hörbares mehr abspielt. Die Überhöhung bei 70/80 Hz dürfte unangenehm dröhnen und sämtliche Frequenzen darunter (wenn denn welche da wären) übertönen.

Denken würde ich zunächst an andere Boxen, evtl. einen Subwoofer (wobei ich Subwoofer überhaupt nicht mag) oder vielleicht solch ein Nubert- oder Canton-RCL-Modul, um vielleicht noch etwas aus den Chassis im Tieftonbereich herauszubekommen.
tjobbe
Inventar
#13 erstellt: 16. Jul 2004, 07:55
@Bukowsky: der Abfall von der Null-linie (also die angenommenen 88dB) setzt bei 50hz ein undbei 40hz hast du etwa -3dB also für einen LS dieser klasse "normal"...

nur die überhöhung bläst halt hörbar auf um den eindruck einer "dicken Box" zu erwecken. Linear ist die Evo sicher nicht nur wenn das schon als "zu wenig" empfunden wird....

Cheers, Tjobbe


[Beitrag von tjobbe am 16. Jul 2004, 07:56 bearbeitet]
sakly
Inventar
#14 erstellt: 16. Jul 2004, 07:58
Also in dem Diagramm ist zu erkennen, dass 40Hz mit 85dB/1W/m noch deutlich wahrgenommen werden und mit etwa 3dB nicht deutlich unter den 60-80Hz liegen.
Zudem ist anzumerken, dass Verdeckungseffekte in den unteren Frequenzbereichen keine sehr hohe Breiten haben, so dass 20Hz zur Verdeckung mit 3dB Unterschied nicht möglich ist (ein Maskierer benötigt schon etwa 5dB Pegelunterschied zum zu maskiereden Signal).
spectre2
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 16. Jul 2004, 09:52
Ich hoffe ich erzähl jetzt keine Selbstverständlichkeit, aber ne Erwähnung ist es doch wert.

Bist du mal im laufenden Betrieb im gesamten Raum umhergegangen?

Wie war das Bassempfinden? Überall noch schwächer, oder teilweise stärker, vielleicht sogar wunschgemäß.

Davon ausgehend, dass der Bass an deiner Hörposition schon im ganzen Raum am "lautesten" spielt, denke ich, hast du einfach durch frühere Boxen andere Hörgewohnheiten, dann würd ich erstmal ne Weile konzentriert Musik hören.

Wenn der Bass dir woanders im Raum besser gefällt, musst du mit der Aufstellung experimentieren.

Gruß,

Torsten
bukowsky
Inventar
#16 erstellt: 16. Jul 2004, 10:24

@Bukowsky: der Abfall von der Null-linie (also die angenommenen 88dB) setzt bei 50hz ein undbei 40hz hast du etwa -3dB also für einen LS dieser klasse "normal"...

nur die überhöhung bläst halt hörbar auf um den eindruck einer "dicken Box" zu erwecken. Linear ist die Evo sicher nicht nur wenn das schon als "zu wenig" empfunden wird....

Cheers, Tjobbe


Hallo Tjobbe,
vielleicht kann ichs nicht richtig sehen ... aber ich bekomme etwa folgende Werte aus der Tabelle:

70 Hz - 89 dB
60 Hz - 88,5 dB
50 Hz - 87,5 dB
40 Hz - 85,5 dB
30 Hz - 77 dB
20 Hz - 57 dB

klar, von 70 zu 40 Hertz gibts etwa 3 bis 3,5 dB Unterschied. Aber genau das dürfte das Problem fehlenden Tiefbasses und "Tiefdrucks" sein. Eine Abschwächung von 1 dB führt zumindest für mein Gehör zu einer sehr gut wahrnehmbaren Lautstärke- und damit halt Druckänderung, die mir persönlich überhaupt nicht gefallen würde. Die Angaben der Boxen-Hersteller mit einer Abweichung von 3 dB halte ich dabei übrigens für wenig sinnvoll.

Dazu kommt fast immer das Problem des fehlenden bzw. schlecht dimensionierten Klangregelwerks eines Verstärkers, um den Frequenzgang auszugleichen. Meist gibts halt nur einen Bassregler mit einer Einsatzfrequenz bei 100 Hz, die nicht nur für die genannte, sondern höchstwahrscheinlich für alle Boxen unsinnig ausgelegt ist, da wirklich jeder Lautsprecher die 100 Hz darstellen sollte - eine Einsatzfrequenz von 20 Hz wäre vielleicht hier nicht schlecht.

Schon der Basslauf eines E-Basses dürfte mit dem oben gezeigten Frequenzverlauf nicht sonderlich angenehm klingen und ein Schlagzeug dürfte klingen wie ein Set mit einem Standtom statt einer Bassdrum. Aber vielleicht könnte man wirklich mit einem Nubert-Modul den Bereich von 30 bis 50 Hz gezielt anheben und einen natürlicheren und kräftigeren Tiefeneindruck erzielen.
bukowsky
Inventar
#17 erstellt: 16. Jul 2004, 10:29

Also in dem Diagramm ist zu erkennen, dass 40Hz mit 85dB/1W/m noch deutlich wahrgenommen werden und mit etwa 3dB nicht deutlich unter den 60-80Hz liegen.
Zudem ist anzumerken, dass Verdeckungseffekte in den unteren Frequenzbereichen keine sehr hohe Breiten haben, so dass 20Hz zur Verdeckung mit 3dB Unterschied nicht möglich ist (ein Maskierer benötigt schon etwa 5dB Pegelunterschied zum zu maskiereden Signal).


wenn eine Verdeckung mit 3 dB Unterschied nicht möglich sein soll, frage ich mich, warum Steel99 mit dem Klang unzufrieden ist

Ich denke schon, dass bereits ein Unterschied unter 3 dB zu deutlichen Unterschieden führen kann, gerade auch, wenn es um Druck geht.
RG_9_Jünger
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 16. Jul 2004, 10:57
Mahlzeit


Diagramme ändern sich von Raum zu Raum.

solltest Boxen mal einspielen lassen, oder mit anderen Amp, CDP oder Boxen probieren.


greetz
tjobbe
Inventar
#19 erstellt: 16. Jul 2004, 11:12
Moin Bukowsky, du hast schon recht mit der "numerischen Analyse" der Daten...

der besagte -3dB Eckwert wird nicht von der 80Hz Überhöhung angegeben sondern von dem pber den Freq.gang gemittelten Schalldruck der bei der Evo40 mit 88dB/A angegeben ist... daher die von mir genannten 40hz

Cheers, Tjobbe
Albus
Inventar
#20 erstellt: 16. Jul 2004, 11:17
Tag,

wenn die LS im Nahbereich, d.h. 20-70 cm, vor dem TT "keinen Bass" haben, dann hätten die LS wohl oder übel keinen Bass. Wie groß oder klein ist Dein Raum (L, B, H) oder anders wieviele cbm stehen für Bass-Entfaltung zur Verfügung? Ist der Raum für Bass ungeeignet, dann hätte ein Subwoofer keinen guten Sinn. Also, zuerst der Nahbereich, bitte.

MfG
Albus
RG_9_Jünger
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 16. Jul 2004, 11:28
Mahlzeit



wenn die LS im Nahbereich, d.h. 20-70 cm, vor dem TT "keinen Bass" haben, dann hätten die LS wohl oder übel keinen Bass.



Genau!


greetz
jaywalker
Stammgast
#22 erstellt: 16. Jul 2004, 11:47

Meist gibts halt nur einen Bassregler mit einer Einsatzfrequenz bei 100 Hz, die nicht nur für die genannte, sondern höchstwahrscheinlich für alle Boxen unsinnig ausgelegt ist, da wirklich jeder Lautsprecher die 100 Hz darstellen sollte - eine Einsatzfrequenz von 20 Hz wäre vielleicht hier nicht schlecht.


Mein alter Stereo-Receiver hatte 50Hz Einsatzfrequenz - das regelte den Bassbereich bei meinen Standboxen sehr angenehm. Bei kleinen Regalboxen (vielleicht 80-100Hz untere Grenzfrequenz) brachte der Baßregler dann dementsprechend wenig, naja, bei dem 10cm Baß-Chassis war halt nicht mehr drin. Der "Loudness"-Schalter hat da mehr bewirkt.
Mein kleiner Sony-Amp regelt bei 100 Hz, das ist in der Tat völlig unbrauchbar und klingt bei allen meinen Boxen schrecklich, wenn man den Baß "reindreht".
Eine Regelung bei 20Hz bringt dagegen imho außer übermäßiger mechanischer Belastung der Chassis und verheizen der Verstärkerleistung nichts - die meisten Boxen können halt keine 20Hz...

Grüße
Heiner
sakly
Inventar
#23 erstellt: 16. Jul 2004, 12:25
@bukowski:
"wenn eine Verdeckung mit 3 dB Unterschied nicht möglich sein soll, frage ich mich, warum Steel99 mit dem Klang unzufrieden ist"

Weißt du was Verdeckung ist? Wenn ja, dann erkennst du selbst, dass das Posting unsinn ist, wenn nicht, dan google ne Runde.

3dB ist gehörtechnisch kaum der Rede wert. Du brauchst zwar für +3dB die doppelte Leistung, aber subjektiv wahrnehmen tust du das gerade als leichte Lautstärkeerhöhung. Wer mir jetzt erzählt, dass er bei 3dB zwischen 40Hz und 60Hz den Megaunterschied hört, der quatscht einfach nur. Klar hört man das, aber schwach bis garnicht in Musikmaterial, sondern nur in Sinusform. Zudem sollte man solche Tests nicht bei 40 und 60Hz machen, sondern bei 300Hz, da dort die Raummoden nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.

Warum Steel99 mit dem Klang unzufrieden ist, habe ich schon gemutmaßt und denke, dass dies die eigentliche Begründung ist, da vergraulte Ohren zwischen Dröhnen und Bass schlecht unterscheiden können.
bukowsky
Inventar
#24 erstellt: 16. Jul 2004, 13:34
Hallo sakly
warum nur geht am Ende der Argumente immer die Sachlichkeit aus?


3dB ist gehörtechnisch kaum der Rede wert.

also ich höre bzw. im Tieftonbereich spüre es sehr deutlich, glaube aber nicht, dass ich ein außergewöhnliches Gehör habe oder bräuchte.


Du brauchst zwar für +3dB die doppelte Leistung, aber subjektiv wahrnehmen tust du das gerade als leichte Lautstärkeerhöhung. Wer mir jetzt erzählt, dass er bei 3dB zwischen 40Hz und 60Hz den Megaunterschied hört, der quatscht einfach nur. Klar hört man das, aber schwach bis garnicht in Musikmaterial, sondern nur in Sinusform.

bei den genannten Beispielen eines E-Bass-Laufs ist es sehr deutlich zu hören, beim Schlagzeug auch. Wenn Du es nicht hören kannst, liegt es vielleicht an der Musikquelle?


Zudem sollte man solche Tests nicht bei 40 und 60Hz machen, sondern bei 300Hz, da dort die Raummoden nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.

welche Tests?


Warum Steel99 mit dem Klang unzufrieden ist, habe ich schon gemutmaßt und denke, dass dies die eigentliche Begründung ist, da vergraulte Ohren zwischen Dröhnen und Bass schlecht unterscheiden können.

und ich habe versucht darzulegen, dass mit dem Bezug auf fehlende oder ungünstig ausgelegte Klangregelungen UND Boxen-Buckel bei 70/80 Hz ein in dieser Weise geartetes Klangbild zu erwarten ist.


PS:

Weißt du was Verdeckung ist? Wenn ja, dann erkennst du selbst, dass das Posting unsinn ist, wenn nicht, dan google ne Runde.

gib mir doch bitte mal einen google-Tipp oder besser einen Link
ich komme nicht dahinter, was ein Verdeckungseffekt beispielsweise mit einem Basslauf, d. h. nacheinander gespielte Töne unterschiedlicher Höhe, zu tun haben könnte


[Beitrag von bukowsky am 16. Jul 2004, 14:04 bearbeitet]
sakly
Inventar
#25 erstellt: 16. Jul 2004, 14:36
" ...fehlende oder ungünstig ausgelegte Klangregelungen UND Boxen-Buckel bei 70/80 Hz ein in dieser Weise geartetes Klangbild zu erwarten ist"

Also dass durch nen Buckel bei 70-80Hz, der gerade 3dB beträgt, ein Klangbild ohne Tiefbass zu erwarten ist, halte ich für nicht haltbar.

"ich komme nicht dahinter, was ein Verdeckungseffekt beispielsweise mit einem Basslauf, d. h. nacheinander gespielte Töne unterschiedlicher Höhe, zu tun haben könnte"

Du warst derjenige, er mit Verdeckung angefangen hat, ohne diese Theorie belegen zu können (wahrscheinlich ohne zu wissen, wie genau Verdeckungseffekte sich auswirken).
Ich habe geschrieben, dass man 3dB Unterschied hört, auch deutlich hört, aber in Musikmaterial, dass nicht nur Bass enthält, sich das nicht deutlich absetzt.
Mit einem Basslauf ohne Zusatzsignal wird man die 3dB in dem Durchgang wohl eher hören als mit breitbandigem Signal, das ist einfach logisch.

"welche Tests?"

Den impliziten Test diese 3db Unterschied wahrzunehmen. 3dB Unterschied zwischen 40 und 60Hz wirken sich durch die angeregten Raummoden anders aus als 3dB zwischen 300 und 340Hz.

Die Diskussion verliert an Sinn.
bukowsky
Inventar
#26 erstellt: 16. Jul 2004, 14:57


Also dass durch nen Buckel bei 70-80Hz, der gerade 3dB beträgt, ein Klangbild ohne Tiefbass zu erwarten ist, halte ich für nicht haltbar.

darum ist ja auch ein komplettes Frequenzdiagramm dabei, um es genau erkennen und einschätzen zu können.
Ich weiß nicht, was Du als Tiefbass bezeichnest, 65 Hertz?
Und ich weiß auch nicht, wie Du auf einen Buckel mit "gerade mal 3 dB" kommst.
Für mich bedeutet Tiefbass 30 Hz +- 0,5 dB, damit es genauso druckvoll rüberkommt wie beispielsweise Dröhnfrequenzen von 80 bis 120 Hz.
Wenn dann 70 oder 80 Hz gegenüber tieferen UND höheren Tönen noch überhöht dargestellt werden, würde mir dies sehr missfallen.


Du warst derjenige, er mit Verdeckung angefangen hat, ohne diese Theorie belegen zu können (wahrscheinlich ohne zu wissen, wie genau Verdeckungseffekte sich auswirken).

vielleicht solltest Du Dir einmal ansehen, was Du so schreibst. Ich hatte auf Deine Aussage lediglich Bezug genommen.


Ich habe geschrieben, dass man 3dB Unterschied hört, auch deutlich hört, aber in Musikmaterial, dass nicht nur Bass enthält, sich das nicht deutlich absetzt.

geschrieben hast Du dies:
"3dB ist gehörtechnisch kaum der Rede wert."
was in meinen Augen deutlich verständlich war.



Mit einem Basslauf ohne Zusatzsignal wird man die 3dB in dem Durchgang wohl eher hören als mit breitbandigem Signal, das ist einfach logisch.

Unterschiede bezüglich der Frage, wie stark und tief ein Basschassis bei 40 und 50 Herz im Vergleich zu 70 und 80 Herz spielt, dürften selbst bei Rosarauschen heraushörbar sein.


Den impliziten Test diese 3db Unterschied wahrzunehmen.

ich sagt, ich würde es heraushören können - den Test hast Du impliziert.


3dB Unterschied zwischen 40 und 60Hz wirken sich durch die angeregten Raummoden anders aus als 3dB zwischen 300 und 340Hz.

ich weiß nicht, was jetzt Raummoden mit dem Frequenzdiagramm und der Klangregelung bei der Bewertung der Tieftonstärke einer Box zu tun haben, das ist m. E. ein wichtiges aber völlig anderes Thema.
Übrigens wäre der Abstand von 300 zu 450 Hz der entsprechendere gewesen


Die Diskussion verliert an Sinn.

wie heißt es so schön in einem Song der Ärzte:
"Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es ist nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt."
sakly
Inventar
#27 erstellt: 16. Jul 2004, 16:43
Man kann sich alles drehen wie man es will
Steel99
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 16. Jul 2004, 16:55
Hui, da hab ich ja ne Diskussion angeleiert


Schon der Basslauf eines E-Basses dürfte mit dem oben gezeigten Frequenzverlauf nicht sonderlich angenehm klingen und ein Schlagzeug dürfte klingen wie ein Set mit einem Standtom statt einer Bassdrum.....


Ich denke diese Aussage trifft es ganz gut ....

Um nochmal genauere Angaben zu machen:

Ich habe nicht behauptet, dass es gar keinen Bass gibt. Ich empfinde ihn nur etwas zu schwach.
Vorallem wenn ich in relativ normaler Zimmerlautstärke höre, fehlt der Bass fast völlig. Wenn ich aufdrehe kommt er dann schon besser, allerdings wird er dann stark vom Mittelton-Bereich (vor allem Gesang) übertönt.
Mit dem Klang an sich bin ich sehr zufrieden.

Mein bisheriger Verstärker/Boxen spielten wohl einige Klassen tiefer:
Verstärker Onkyo A 8640 (2x120 W Sinus) und Regalboxen Revox je 80 W Sinus (genaue Bezeichnung weiss ich nicht)
das ganze ist 1989 gekauft worden ....

Der Raum hat folgende Masse (LxBxH) ca. 5m x 4m x 3,5m

Wie gesagt, hab ich von technischen Angaben wie dezibel und hertz usw. nich die grosse Ahnung ....

Ich hätte am liebsten Vorschläge, was ich da nun tun kann ...z.b Subwoofer oder Klangregler und dazu konkrete Angaben, welches Modell?

Umtausch der Boxen oder Verstärker schliess ich meinerseits aus.

Danke

PS: Ich will die Musik auch ein wenig spüren, nicht nur hören
Musikrichtung ist übrigens Classic Rock (Rolling Stones, The Who), Hard Rock (AC/DC) und Metal (Megadeth, Overkill usw.)


[Beitrag von Steel99 am 16. Jul 2004, 16:58 bearbeitet]
eisenkante
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 16. Jul 2004, 19:52
...auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen:

gib deinen Boxen noch ein paar Wochen Zeit und spar deine Kohle!

Die Boxen müssen sich halt einspielen und deine Ohren natürlich auch. Jede neue Beziehung muss sich erst entwickeln. Du kannst immer noch experimentieren, wenn du merkst, dass nix mehr geht. Aber wenn Du gleich anfängst mit Sub's und Modulen rumzumurksen, kommmst Du nie mehr zum eigentlichen Klang zurück.
ThirdEye
Stammgast
#30 erstellt: 16. Jul 2004, 20:19

...auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen:

gib deinen Boxen noch ein paar Wochen Zeit und spar deine Kohle!

Die Boxen müssen sich halt einspielen und deine Ohren natürlich auch. Jede neue Beziehung muss sich erst entwickeln. Du kannst immer noch experimentieren, wenn du merkst, dass nix mehr geht. Aber wenn Du gleich anfängst mit Sub's und Modulen rumzumurksen, kommmst Du nie mehr zum eigentlichen Klang zurück.

Da kann ich nur zustimmen. Die Lautsprecher brauchen ganz einfach ein bisschen Zeit, bis sich die Membranen "freigespielt" haben. Das kannst du beschleunigen, indem du weißes Rauschen abspielst.
funny001
Stammgast
#31 erstellt: 17. Jul 2004, 01:03
hallöle ,
es gibt noch weitere Möglichkeiten den Bass zu verstärken mit einem Vitalizer von MB Quart oder MBL der kann gehöhr richtig die Frequenzen anpassen , bei einem Subwoofer sollte darauf geachtet werden wie Gross der Raum ist ,hatte auch mal den fehler gemacht mir einen 350er Aktiv Sub zu kaufen,der dan das komplette Haus beschalte nur in meinem Hohrraum war kaum Bass zu bemerken , als EQ kann ich eigentlich nur den Kenwood GE 1000 und 1100 empfehlen ,andere EQ die ich benutzte hatten meist mehr negative wie Positive Wirkung , die Warfedale ist eigenlich eine recht ausgewogene Box und der Vincent 233 ein exterm bassstarker Versärker ,vieleicht hängt es ja mit den Kabeln zusammen , eine Bassverstärkende Wirkung hat das Chinchkabel von Phoenix Gold , ist schon ab 5 Euro zu bekommen, zudem kann auch ein Oehlbach Lautsprecherkabel mit 4 mm helfen das macht auch einen leichten Loudness Efekt . eine hilfe wäre es deine qm deines Höhrraums zu kennen.

tschüss

funny001
Suslik
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 17. Jul 2004, 01:57
Hi Steel99

Schwache Bässe--->Lautsprecheranschlüsse verpolt

Gruß


Suslik
bukowsky
Inventar
#33 erstellt: 17. Jul 2004, 05:43
Hallo funny001


~~zudem kann auch ein Oehlbach Lautsprecherkabel mit 4 mm helfen das macht auch einen leichten Loudness Efekt .

wie bekommt man durch ein Kabel einen Loudness-Effekt hin? Werden die Mitten abgesenkt oder ist ein Verstärker im Kabel, der die Tiefen und Höhen anhebt?



@steel99
Chassis spielen sich ein und verändern sich, das wurde schon geschrieben, aber die Charakteristik des Abfalls ab 70 Hz dürfte sich nicht dramatisch ändern, zumal ich auch nicht glaube, dass das Frequenzdiagramm mit jungfräulichen Tuten erstellt wurde ...
Wenn Du die Boxen behalten willst, solltest Du Dir zum Testen mal wirklich solch ein Nubert-Modul beschaffen. Die helfen Dir telefonisch bei der Auswahl, welches Modul für Deine Boxen sinnig wäre.

Solch ein Modul verstärkt die Wiedergabe im Tiefbassbereich und arbeitet durch Phasendrehung anders als ein Equalizer, so dass es nicht noch zu einer weiteren Erhöhung bei 70/80 Hertz kommt. Das Problem beim Equalizer wäre in meinen Augen nämlich, dass Du tiefe Frequenzen anhebst, beispielsweise 40 Hertz, und - weil sich die Anhebung halt nicht nur auf die 40 Hertz beschränkt, sondern in einer Kurve auch auf darunter und darüber liegende Frequenzen auswirkt - die Frequenzen, die jetzt schon etwas zu hoch sind, noch weiter angehoben werden.


[Beitrag von bukowsky am 17. Jul 2004, 05:54 bearbeitet]
tjobbe
Inventar
#34 erstellt: 17. Jul 2004, 06:15
Moin Bukowsky,


weil sich die Anhebung halt nicht nur auf die 40 Hertz beschränkt, sondern in einer Kurve auch auf darunter und darüber liegende Frequenzen auswirkt - die Frequenzen, die jetzt schon etwas zu hoch sind, noch weiter angehoben werden.


Nochmal: in normalen Hörräumen (und die 20qm von Steel sind ok) klingen die Stand-EVO's im Bass aufgeblasen und dick, ein Hörreindruck der "wenig" Bass beschreibt kann entweder durch Raumeinflüsse, Defekte oder Gewohnheit bedingt sein... die EVO ist es IMHO nicht....


.....mein Verdacht ist, daß das genau die "Einstellung" ist mit der Steel bisher Musik gehört hat.

@Steel:


Mein bisheriger Verstärker/Boxen spielten wohl einige Klassen tiefer:
Verstärker Onkyo A 8640 (2x120 W Sinus) und Regalboxen Revox je 80 W Sinus (genaue Bezeichnung weiss ich nicht)
das ganze ist 1989 gekauft worden ....


ich gehe mal davon aus das du in deiner alten KOnfiguration kein "BassProblem" hattest oder ?

das könnte

a) an der Loudnesseinstellung des Onkyo liegen wenn du sie genutzt hast (ja/nein)... bzw hast du ev zur Loundness noch den Bass aufgedreht

oder

b) daran das die Revox im Regal hattest was ggfls dafür gesorgt hat das dein Basspegel durch die Aufstellung angehoben wurde

daher wie Sakly meint: du hast jetzt das erstemal eine Anlage wo beim AMP keine Bassanhebung da ist, ev. auch durch die Aufstellung ist der Basspegel runtergegangen und dann wundert es nicht wenn du jetzt meinst, da fehlt was... es ist wohl (vermutung meinerseits) eher so daß voher viel zu viel da war...

Cheers, Tjobbe
sakly
Inventar
#35 erstellt: 17. Jul 2004, 06:20
Endlich mal jemand, der versteht, was ich schreibe und vor allem versteht, was er selbst schreibt.
Interpol
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 17. Jul 2004, 06:58

PS: Ich will die Musik auch ein wenig spüren, nicht nur hören
Musikrichtung ist übrigens Classic Rock (Rolling Stones, The Who), Hard Rock (AC/DC) und Metal (Megadeth, Overkill usw.)


in meinem profil findest du einen guten equalizer. gibt es aber nur noch gebraucht. equalizer sind ziemlich out. oder du schaust bei profigeraeten.
zusaetzlich habe ich auch noch einen sub, wie du siehst.

ich hoere mir gleich klipsch lautsprecher an. mal sehen, ob die meinen geschmack treffen.

ich hoere auch deine musikrichtung und ich denke, dass high end boxen dafuer verkehrt sind.

ich moechte mal einen reviewer zitieren, zu Klipsch RF-5:

These speakers may be what some call "harsh" but I like to call it live. I've been to alot of concerts, and being a performer myself, I think they sound closest to real life. Even more so than B&W's, and other so called "super speakers". These speakers are often called accurat, and natural, but they really don't sound anywhere close to that to me. they all sound bland and boring, and without life, while the klipsch sound up front, and like you're at the concert. I think the reason for this may be that while B&W's and the likes may sound very true to the source, they are just that: true to the SOURCE, not the music. Recordings are often brushed up a ton before the final product reaches the shelve, and you have to keep in mind that fidelity is lost, and so is dynamic range, and many other important aspects of the music. Also, CD's are by no means perfect- they have limited dynamic range, and you loose alot of quality in copying to them. While Klipsch speakers add life to these often

hier die url:

http://www.audiorevi..._130312_1594crx.aspx

heute nachmittag, nach dem soundcheck, kann ich beurteilen, ob der mann recht hat.
falls ja, kommt mich das bald teuer zu stehen
tjobbe
Inventar
#37 erstellt: 17. Jul 2004, 07:01

ich hoere auch deine musikrichtung und ich denke, dass high end boxen dafuer verkehrt sind.


Moin Interpol

.... die EVO's sind eigentlich genau dafür wie gemacht (wg. der eingebauten Frequenzgangloundness- siehe Messwerte)...

High End Anspruch würde ich den Wharfedales wirklich nicht unterstellen wollen weil bei meinen Jazzaufnahmen machten sie einem ganz miesen Eindruck...

Cheers, Tjobbe
bukowsky
Inventar
#38 erstellt: 17. Jul 2004, 07:06
Hallo tjobbe,
ich möchte die Boxen auch nicht schlecht machen

Nur vermute ich mal, dass auch der Onkyo eine Loudnessanhebung bei 100 Hertz und auch eine Tiefenregleranhebung bei 100 Hertz machte. Damit würde der Buckel noch weiter verstärkt werden und der Tiefbass würde noch weniger zu hören sein. Das beste Ergebnis würde ich also bei Nullstellung des Tiefenreglers und Deaktivierung der Loudness (wenn denn die genannte Frequenz dahinter steckt) unterstellen.
Die 100 Hertz und etwas drunter und drüber empfinde ich persönlich als recht unangenehm und bezeichne sie immer etwas abfällig als untere Mitten.

So, wie ich steel verstanden habe, fehlen ihm aber genau die Frequenzen unterhalb von 60/70 Hertz. Und ohne mir den Raum und den Verstärker anzusehen, allein bei Betrachtung des Frequenzdiagramms kann ich das absolut nachvollziehen. Egal mit welchem Verstärker, ob nun ohne Klangregelung oder mit Klangregelung und Loudness, die bei 100 Hertz wirkt, es kann sich dadurch m. E. nicht verbessern, höchstens noch weiter verschlechtern.
Denn wird nichts angehoben, bleibt der Buckel und die tieferen Frequenzen gehen etwas unter, wird angehoben bei 100 Hertz, sollte sich der Buckel noch stärker ausprägen und die tieferen Frequenzen noch deutlicher verschwinden.

Selbstverständlich kann auch eine Raummode bei 70 Hertz für ein Dröhnen und das Verschwinden tieferer Frequenzen verantwortlich sein, doch die wäre doch bei den Revox-Boxen und dem Onkyo-Verstärker ebenfalls schon vorhanden gewesen, oder nicht?

Ich würde gern mehr zu den Revox-Boxen wissen, ich vermute nämlich, dass diese einen günstigeren Frequenzgang für Tiefbass hatten.
bukowsky
Inventar
#39 erstellt: 17. Jul 2004, 07:13

Endlich mal jemand, der versteht, was ich schreibe und vor allem versteht, was er selbst schreibt.


gut, wenn einem hin und wieder erklärt wird, was man schreibt ...
tjobbe
Inventar
#40 erstellt: 17. Jul 2004, 07:26

....
ich möchte die Boxen auch nicht schlecht machen


nun, auch wenn sich das bei mir so anhört als ob ich die Evos nicht gut finde... sie sind sehr sauber verarbeitet, machen einen durchaus hochwertigen Eindruck und spielen Preisbezogen ordentlich, aber eben nicht gut genug für mich und die Musik die mag..




Selbstverständlich kann auch eine Raummode bei 70 Hertz für ein Dröhnen und das Verschwinden tieferer Frequenzen verantwortlich sein, doch die wäre doch bei den Revox-Boxen und dem Onkyo-Verstärker ebenfalls schon vorhanden gewesen, oder nicht?


nun, in dem Fall ist halt die Aufstellung schon mitentscheident... wenn Steel die Revox im Regal hatte -am besten noch Wandnah- und nicht auf Stands wirst du ev. dadurch schon eine so eklatante überhöhung haben das Raummoden im Effekt eher nachgelagert sind.

ich vermute eher eine Gewöhnung an das alte Set-up....

cheers, Tjobbe

EDIT: und ja Bukowsky.. ich kapiere worauf du mit den EQ setting hinaus willst


[Beitrag von tjobbe am 17. Jul 2004, 07:28 bearbeitet]
Steel99
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 17. Jul 2004, 11:44
Zur Bezeichnung der Revox: Studio 4 MK II ...falls das was hilft...

Diese standen in der Tat auf dem Regal sehr nah an der Wand.

Der Bass meines Onkyos stand bei ca. 75%, ...Treble voll auf ....so gefiel mir das eben.

Mal angenommen ich hab die ganze Zeit "falsch" gehört und will dies auch weiterhin tun

Ich denke einfach, dass mein Gehör kein High End gewohnt ist ....
Irgendwie bin ich jetz mehr verwirrt als vorher...also werd ich erstma abwarten, ob sich bei den Boxen im Laufe der Zeit was verändert, was ich mir kaum vorstellen kann.

Eventuell schau ich mir mal dieses Nubert-Modul an.

Übrigens ist mein Bekanntenkreis der gleichen Meinung wie ich, was den mageren Bass angeht, aber keiner von denen ist ein High End Freak

Verpolung der LS-Kabel ist nicht der Fall.
**5000w_basemachine**
Stammgast
#42 erstellt: 17. Jul 2004, 11:48
HI!
es kann auch sein dass sich die bässe erst einspielen müssen.Bei neuen LAutsprechern liegt die Resonanzfrequenz und die GUte wesentlich(ums doppelte)höher, daher passt die abstimmung nicht.Also einfach mal 4-5h am stück laufen lasssen(mit Tecno oder so) und alle halbe stunde weng lauter machen dass sich die spule und der spulenträger gleichmäsig ausdehnen,sonst schrottest sie gleich.mit der zeit müsste der bass voller und lauter werden!

Viel Glück:)
anon123
Administrator
#43 erstellt: 17. Jul 2004, 12:10
Hallo Steel99,

nach Deinen letzten Angaben ist es kein Wunder, daß Du mit der Basswiedergabe Deiner neuen Anlage nicht zufrieden bist. Wenn Du noch eine Loudness dazu genommen hast, hast Du die Bässe bei ca. 100Hz um ca. 15dB, die Höhen (so um die 10kHz) nochmals um zusätzlich etwa weitere 3-5 dB angehoben (hängt von der Auslegung der Regler und der Loudness ab), und diese Anhebung war natürlich nicht schmalbandig auf diese Frequenzen begrenzt. Mal abgesehen davon, daß dieser extremste "Badewannen-Frequenzgang" alles andere als "natürlich" ist (also recht wenig mit HiFi zu tun hat), kann das auch für Deine LS bei hohen Lautstärken (und hohen Leistungen) sehr gefährlich sein. Zusätzlich noch die Bassverstärkung durch mangelhafte Aufstellung Deiner Revox.

Wie dem auch sei, nunmehr gibt die Anlage in wesentlichen linear wieder (sieht man man von den [erträglichen] "Buckeleien" im Frequenzgang der Evo ab) -- also prinzipiell "natürlich", wenigstens aber so, wie die Aufnahme ist. Das ist der Sinn einer HiFi-Anlage. Der Vincent-Amp folgt dieser Maxime und verzichtet auf Klangmanipulationen. Man kann sich über den Sinn des Weglassens jeglicher Klangregler streiten, aber so ist's "eugentlich" richtig.

Bässe und Höhen solltest Du so in etwa halb so laut wahrnehmen wie bisher, deshalb mag es lau klingen. Als ich von der B&W 601 auf die CDM 1NT umgestiegen bin, vermeinte ich auch, einen "lascheren" Bass zu hören. Der Grund lag in der Frequenzgang-Anhebung um ca. 2-4dB im Bereich 60 bis 100Hz (so in etwa) bei der 601 im Vergleich zur 1NT. Tatsächlich "kann" die 1NT deutlich mehr Bass, ist aber schlanker abgestimmt. Der tiefe und saubere Bass dieser Kompakten erschließt sich bei konzentriertem Hören sehr gut. Der Höreindruck ist dabei wesentlich "natürlicher". Gelegentlich, aber nicht zu oft, helfe ich bei 100Hz mit diesem Contour-Schalter meines Rotels nach (+3 oder 4dB) -- aber eher selten.

Das Problem liegt also in einem Auseinanderliegen Deiner Erwartungen und der gekauften Anlage. Die Anlage wird wohl alles richtig machen, Deine Erwartungen sind eben "falsch" -- zumindest im HiFi-Sinne (sorry). Oder aber Du hast mindestens die für Dich persönlich falsche Anlage gekauft. Hast Du das nicht vorher Probe gehört?

Beste Grüße.
log4
Neuling
#44 erstellt: 17. Jul 2004, 22:56
Die Boxen mal an die Wand rücken.


Gruß
Flash
Stammgast
#45 erstellt: 18. Jul 2004, 14:11
Hallo zusammen,

Inwiefern ist der Bass zu schwach? Was bist du gewohnt?

Hast du schonmal mit Kabeln rumprobiert, können zwar auch nicht zaubern, aber um Nuancen können sie das Klangbild schon verändern. (Meines erachtens!)
Kannst du nicht vielleicht einfach über den Mangel an Bass hinweg sehen? Ich werde mit mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit die Spendor S3 holen, bei denen ist nicht gerade viel Tiefbass zu erwarten (13er TMT), nur dafür sind die mitten und höhen ein traum. Was will ich mit 30-80 Hz, die mehr oder weniger linear wiedergegeben werden, wenn von 80-17.000 Hz alles mist is?

Viele Grüße

Sebastian

PS: Wenns dir wirklich nicht gefällt, ist denk ich ein gut eingepasster Sub, die beste Alternative! Denn Musik hören soll ja gefallen und spaß machen!
TOKU
Gesperrt
#46 erstellt: 26. Jul 2004, 12:29
Ich tendiere auch am ehesten dazu, dass Aufstellposition und/oder Raum das Problem sind. Vincent ist ein Hersteller, der immer für seine Basswiedergabe gelobt wird. Wir können dem als Händler nur zustimmen.

Auch die Pacific EVO-40 sollte ausreichend Bässe wiedergeben, wobei hier aber natürlich immer die Frage ist, was man als "ausreichend Bass" bezeichnet.

Bei dem einen muß die komplette Wohnung vibrieren, damit es (Sp)Bass macht und beim anderen reicht es aus, wenn die Bässe schön sauber und dezent wiedergegeben werden und ggf. noch ein wenig zu spüren sind.

Dadurch, dass bei den EVO-40 lediglich 16.5er Bass-Lautsprecher verbaut sind relativiert sich der Tiefbassbereich schon ein wenig. Sicherlich kann man in der heutigen Zeit mit 16.5er Chassis schon ordentliche Basswiedergaben erzielen; was aber nichts daran ändert, dass z.B. 20er oder größere Chassis schon alleine wegen der Membranfläche im Vorteil sind. Selbstverständlich immer vorausgesetzt, dass man sich in etwa in der gleichen Preisklasse aufhält. Denn eine 200 Euro Box kann sicherlich Membranfläche haben soviel sie will und wird an die EVO-40 nicht ranreichen.

Also Fazit meiner Meinung nach: Andere Stellpositionen durchprobieren und wenn Du dann immer noch nicht zufrieden bist solltest Du Dir vermutlich einmal andere Boxen anhören. Was natürlich ein Problem darstellt ist dann der Preis: Wharfedale ist super günstig und wenn Du dann z.B. bei anderen Herstellern wie etwa Canton, ELAC, Usher, o.ä. vergleichbare Boxen haben möchtest (mit größerem Chassis), dann bezahlst Du halt ein paar Euro mehr. Daher unbedingt erst mal verschiedene Standorte mit dem Wharfedale ausprobieren.
OssySoft
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 18. Dez 2004, 13:07
Sicherlich hört man 3 dB überhöhung, auch bei 50, 60, 70 oder 80 Hz.
Die Box muss sich mit größter Sicherheit einspielen, und das hat grade im Tiefbassbereich einen großen Einfluss! Sicken und Zentriespinne werden sich mit Sicherheit in der Nachgiebigkeit ändern. Der Teifbass dürfte stärker ausfallen und die Überhöhung geringer werden (eine Verschiebung nach unten).

Dann würde ich die Boxen evtl. anders aufstellen, aber auf Zusatzgeräte wie Subwoofer, oder Klangregelwerke total verzichten.



MfG Thomas
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Warum so wenig Bass ?
daywalker-x am 23.01.2004  –  Letzte Antwort am 10.03.2004  –  5 Beiträge
Balance Regler durch Widerstände ersetzen?
bigwig am 23.03.2004  –  Letzte Antwort am 25.03.2004  –  13 Beiträge
Kein Bass bei Stereo
jouchian am 07.09.2005  –  Letzte Antwort am 08.09.2005  –  2 Beiträge
Wo is der Bass?
XCell am 08.05.2003  –  Letzte Antwort am 10.05.2003  –  10 Beiträge
Bass
Remii am 06.05.2009  –  Letzte Antwort am 07.05.2009  –  5 Beiträge
Bass anheben möglichst ohne Qualitätsverlust
Dr.Hasenbein am 07.11.2006  –  Letzte Antwort am 29.11.2006  –  34 Beiträge
HK 6500: Regler ohne Funktion
AxlF am 05.11.2003  –  Letzte Antwort am 17.08.2004  –  6 Beiträge
Low + Highpower Vol-Regler gesucht.
Newman1 am 01.05.2011  –  Letzte Antwort am 02.05.2011  –  2 Beiträge
Knistern beim Bewegen der Regler
Talesman am 24.03.2004  –  Letzte Antwort am 26.03.2004  –  9 Beiträge
Zu wenig Chinch-Anschlüsse
i3lackhackei2 am 15.01.2003  –  Letzte Antwort am 16.01.2003  –  11 Beiträge
Foren Archiv

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Vincent
  • Klipsch
  • Wharfedale
  • Highscreen

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.629 ( Heute: 16 )
  • Neuestes Mitgliednordfriedhof
  • Gesamtzahl an Themen1.345.811
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.672.542