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Hochwertige Anlagen klingen nachts besser als am Tage !

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Autor
Beitrag
mattx
Stammgast
#1 erstellt: 08. Mrz 2006, 14:06
Hallo HiFi Forum,

nach Meinung vieler Musik Fans (mich inklusive) hören sich hochwertige HiFi-Ketten nachts einfach besser an als am Tage.

Nun mag das eine oder andere Gläschen am späten Abend die Anlage durchaus in rosigerem Lichte erscheinen lassen, auch physiologische Aspekte wie abnehmender Streß bzw. größere Entspannung spielen hier sicher eine gewisse Rolle, aber dennoch bleibt die Tatsache, daß abnehmende Verunreinigungen und Störungen im Netz durch weniger Verbraucher sich durchaus positiv auf sensible Komponeneten auswirken.

Will hier keine Voodoo Diskussion anzetteln, frage mich nur, ob hier eventuell ein Gleichspannungsfilter eine gewinnbringende Investion darstellen könnte. Solche Geräte filtern Gleichspannungs Anteile aus dem Netzspannung heraus, die angeblich „Trafos in die sog. Sättigung treiben“ (Trafo-Brummen) und dadurch den Klang verschlechtern, siehe auch Beschreibung zum Burmester “Power Conditioner 038“ unter http://www.burmester...ioner_038_infos.html

Das Burmester Teil für über 3.000 Euronen kann und will ich mir aber sicher nicht antun, jedoch gibt es auch günstigere Geräte, etwa den „GN1“ von tk-audio http://www.tk-audio.de , der je nach Ausführung etwa 400 Euro kostet und u.a. auch bei Ebay als Neugerät vertickert wird.

Würde mich einfach mal interessieren, ob hier jemand bereits Erfahrungen mit diesem Teil gemacht hat.

Auf einen klassichen Netzfilter will ich in jedem Fall aber verzichten, da der Effekt angeblich hier eher gering ist und zudem für Verstärker und CD separate Filtermodule erforderlich sind, sonst sind ggf. Dynamikeinbußen zu befürchten.

Jeder Kommentar ist wirklich willkommen.

Grüße

Matthias

PS: Meine Elektronik sind: KRELL KAV-300iL + KAV-280cd
Jazzy
Inventar
#2 erstellt: 08. Mrz 2006, 14:10
Hi!
Sollte das nicht eher ins Tuning oder gar Vodoo-Forum?
HiFi_Addicted
Inventar
#3 erstellt: 08. Mrz 2006, 14:42
Den DC Offset bekommt jeder Trenntrafo um 100€ weg...Eine komplette neuerzeugung der Sinuswellen mit eine DC Zwischenkreis kann man auch mit einem Frequenzumrichter durchfrühren. Filterspulen an den Ausgang eventuell auch 2 in Serie aber Weltbewegend ist das teil auf keinen Fall...

MfG Christoph
dieterh
Stammgast
#4 erstellt: 08. Mrz 2006, 15:35
Schwachsinn !

Wenn ein Trafo für 230V eff ( das sind 650V Spitze-Spitze) durch paar Millivolt in die Sättigung getrieben wird ist der nicht hochgezüchtet, sondern Schrott. Und wenn man das bischen in der Sättigung dann noch hört, dann taugt auch der Rest vom Netzteil nichts.

Grüße,
dieter
Anbeck
Inventar
#5 erstellt: 08. Mrz 2006, 16:20
Hallo,

nach Meinung vieler Musik Fans (mich inklusive) hören sich hochwertige HiFi-Ketten nachts einfach besser an als am Tage.

kein Schwachsinn, nehme es genau so wahr, allerdings liegt es bei mir (nehme ich an) an den Tageslärm, Verkehr also das was von draußen kommt, was wir nicht wirklich wahr nehmen wollen/tun, ist aber vorhanden. Nachts ist es rein am Lärm nicht so laut wie am Tage, das würde für mich diesen Eindruck beantworten. Selbst in einer Großstadt ist es in der Nacht, totenstille. Dazu kann dann der Stress usw. also der physiologische Aspekt, auch noch angenehmere Auswirkungen haben, was für mich alleine aber nicht reicht.
Ich tippe auf den Lärm!
mfg Andy


[Beitrag von Anbeck am 08. Mrz 2006, 16:22 bearbeitet]
onload
Stammgast
#6 erstellt: 08. Mrz 2006, 16:22
Hi,

sehe ich so wien Anbeck. Nachts wird alles etwas ruhiger - nicht mehr so hektisch. Lärm ist weniger, Stimmung passt besser. Psychologischer Effekt

WInkz
ON
dieterh
Stammgast
#7 erstellt: 08. Mrz 2006, 16:30
Nur das das klar ist, mit Schwachsinn meinte ich das Geschreibsel von Herrn B. auf seiner Website.

Das andere sehe ich genauso. Am besten klingt es meist mit Rotwein. Das muß an der Form der Gläser liegen, oder?

Grüße,
dieter


[Beitrag von dieterh am 08. Mrz 2006, 16:31 bearbeitet]
Anbeck
Inventar
#8 erstellt: 08. Mrz 2006, 16:35
Achso

Das muß an der Form der Gläser liegen, oder

am Korken.
mfg Andy
didi
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 08. Mrz 2006, 19:08
mattx,

ausprobieren und sich nicht das Geschwafel hier antun

klassische Netzfilter haben in ihrer Wirkung nichts mit DC offset zu tun und die wenigsten Billigteile ala Omtec kriegen einen DC offset vernünftig weg.

Trenntrafos für 100€ das reicht für einen Gettoblaster
der kleine von Audi-O-Plan verkraftet gerade mal 100 Watt

ein brummender Trafo ist in erster Linie nervig,
bei einem vernünftige konstruieretn Netzteil hat das aber nicht zwangsläufig Auswirkungen auf den Klang

gruß
didi
HiFi_Addicted
Inventar
#10 erstellt: 08. Mrz 2006, 19:30
@ didi

Nicht nur von Audi-O-Plan gibts Trenntrafos... Im Industriebereich bekommst du fürs gleiche Geld schon um die 800-1000 Watt (VA) Jeder Trafo sofern er nicht ein Spartrafo oder Drehstromtrafo ist und ein 1:1 Übersetzungsverhältnis hal lässt sich als Trenntrafo verwenden...

Mein Trafo ist von der Firma Ismet und hat 130€ gekostet für 2x250 VA die Mittelanzapfung für 115V hat den Preis etwas steigen lassen....

MfG Christoph
Jazzy
Inventar
#11 erstellt: 08. Mrz 2006, 19:31
Hi!
Ehe man austeilt,sollte man Rechtschreibung üben.
Bis jetzt kam doch durchaus konstruktives.
deSade
Neuling
#12 erstellt: 08. Mrz 2006, 19:51
Hey Leute, ich habe diese Feststellung ebenfalls gemacht...dass es abends / nachts besser klingt als tagsüber.
Eine zusätzliche Verbesserung habe ich allerdings dann noch mal, nach meinem Auszug aus dem ehel. Haus erziehlt !!!
Rotwein ist allerdings auch kein schlechter Tip !!!
Anbeck
Inventar
#13 erstellt: 08. Mrz 2006, 20:46
Mein Gott was muss unser Strom schlecht sein, das das einige so aus ihren Anlagen raushören!
Eigentlich müssten sich doch die Hersteller dum und dämlich verdienen an Trafos, Netzteile, Trenntrafos usw.
Denn eigentlich müsste es ja dann Standard sein und passt dann nicht "nur" für hochwertige Geräte, die der Thread Ersteller ja nun mal hat.
Also Leute bevor es in Richtung hochwertige Hifi-Technik geht sollte man sich zuerst ein Trenntrafo kaufen, damit das Geschwafel nicht gleich los geht!
Aber Trenntrafos für Gettoblaster herstellen, oh Mann.

Hierzu fällt mir nur Blindtest ein, und schon stehen wir wieder nackt im Wald.

Ist jemanden denn schon mal aufgefallen das man abends nicht den Lautstärkeregler auf der selben Stellung hat wie tagsüber. Warum liegt das am Strom???
Ich wohne seit einem halben Jahr in der Grossstadt, vorher habe ich sehr ländlich gewohnt und ca. 0.7-1km weg von der Stadt, derselbe effekt trotz der Entfernung, erst jetzt wo ich in der Grossstadt wohne nehme ich das erst so wahr.
mfg Andy
raedel
Stammgast
#14 erstellt: 08. Mrz 2006, 21:02
Dem Burmester hat's jetzt wohl endgültig die Birne zerschossen
Wie lange ist dieses Gerät schon am Markt, weiß das einer...

Burkhard
-scope-
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 08. Mrz 2006, 21:40
Hallo,

ich höre auch nur nachts Musik, da meine Mutti ein Igel, und mein Papa ein UHU ist.
kinodehemm
Inventar
#16 erstellt: 09. Mrz 2006, 10:41
Moin,

das erinnert mich an ganz, ganz frueher.

Da behaupteten diverse Kollegen auch immer, das ihre Flory 3
nachts locker 20 Sachen schneller sei als am Tag

Da wurden Thesen von "kuehlere Umgebung" bis "mehr Sauerstoff in der Luft" vertreten.
Recherchen ergaben jedoch ausschlieeslich einen leicht hoeheren Alkoholpegel der Fahrer als tagsueber.....

Aehnliche Ergebnisse lassen sich auch im HiFi-Bereich erzielen!

Ein ganz simpler Test zum Thema "Psychoakustik" oder "Selbstverarsche":
Eine CD/LP auflegen, anhoeren.
Licht KOMPLETT aus.
Gleiche CD/LP, gleiche Einstellung nochmals hoeren.

Unterschied??
pelmazo
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 09. Mrz 2006, 20:01

mattx schrieb:
aber dennoch bleibt die Tatsache, daß abnehmende Verunreinigungen und Störungen im Netz durch weniger Verbraucher sich durchaus positiv auf sensible Komponeneten auswirken.


Wenn die Komponenten sensibel sind, vielleicht. Mir will bloß nicht so recht in den Kopf was das mit "hochwertigen Komponenten" zu tun hat. Die Bedeutung des Wortes "hochwertig" scheint bei mir eine ganz andere als bei Dir zu sein.

Ich habe sowieso den Verdacht, daß eine Anlage umso hochwertiger gilt, je mehr wegziehbare Schleier "eingebaut" sind. Für jeden Schleier muß man dann nochmal in teure Zusatzteile investieren. Zuerst zahlt man also für die Schleier und dann nochmal für's wegziehen.

Bei den Minipreisen von Burmester ist ja irgendwie auch klar daß man da nicht auch noch Geld für irgendwelche im Gerät eingebauten Entstörmaßnahmen hat, da muß man schon nochmal extra in die Tasche greifen

Wie langweilig haben's da die Leute, die einfach eine einwandfrei konstruierte Anlage besorgen, die derartigen Nepp nicht nötig hat


[Beitrag von pelmazo am 09. Mrz 2006, 20:02 bearbeitet]
Amin65
Inventar
#18 erstellt: 10. Mrz 2006, 11:46
Hallo,

ich versteh gar nicht, warum hier die geringeren Störkomponenten im Stromnetz bei Nacht so einfach vom Tisch gefegt werden? Netzstörungen sind doch eindeutig messbar und deren Auswirkungen auf Gerätschaften bekannt. Selbst viele Hersteller bauen schon lange Netzfilter und Gleichstromfilter in ihre Geräte ein. Auch Kabel wirken wie Antennen. Und selbst billigste Computerkabel werden mit Ferritringen versehen.

Und pelmazo, nun überbewerte nicht den Begriff "hochwertigen Komponenten". Nimm "hochwertig" raus und lass uns weiterdiskutieren.

Grüße, Amin
Der_Handballer
Inventar
#19 erstellt: 10. Mrz 2006, 12:00

pelmazo schrieb:
Bei den Minipreisen von Burmester ist ja irgendwie auch klar daß man da nicht auch noch Geld für irgendwelche im Gerät eingebauten Entstörmaßnahmen hat, da muß man schon nochmal extra in die Tasche greifen


Das hat Dieter perfektioniert!
Das ist so eine Art Metamorphose: vom Profmusiker zu Ingenieur, vom Ingenieur zum Universalgenie... eigentlich ein perfekter Verkäufer.
mattx
Stammgast
#20 erstellt: 10. Mrz 2006, 14:13
Danke für alle Kommentare soweit.

Wie erwartet wird das Thema sehr kontrovers diskutiert.

Bei meinen Nachforschungen entdeckte ich heute noch eine Neuheit bei Kalle Miltzow, siehe http://www.karlheinz-miltzow.de/Netzsymmetrierer.html.
Dasselbe Gerät gibt's auch bei Peter Feldmann http://www.feldmann-hifi.de/produkte.html, beide Kollegen haben ja nicht gerade den Ruf in der Szene, hemmunglose Abzocker zu sein, die gleich auf jeden Zug aufspringen.

Dennoch, der Netzsymmetrierer kostet in der starken 1100 VA Version schmerzhafte 1100 Euronen. Laut Miltzow ist die Nachfrage trotzdem stark: Lieferzeit 3 Wochen !

Na ja, manche werden jetzt wieder sagen, man findet halt immer einige Verrückte, die für Highendiges fast jeden überhöhten Preis bezahlen, trotzdem werde ich mir das Teil wohl zur Probe antun, Miltzow garantiert immerhin 30 Tage Rückgaberecht.

Thema Hörtest: Habe gute Erfahrungen gemacht, indem ich Bekannte und Freunde bei mir probehören lasse. Bsp. Furutech Demagnetisierer, mein Schwager hat mich zuerst total verlacht und war dann doch ziemlich verblüfft ...

mfg
Matthias
HiFi_Addicted
Inventar
#21 erstellt: 10. Mrz 2006, 14:24
Als Netzsymetrierer kann man Jeden Trafo mit 1:1 Übersetungsverhältnis und einer Ungeerdeten Sekundärspule Verwenden. Kostet nicht mehr als rund 250€ für 1000 VA.

MfG Christoph
pelmazo
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 10. Mrz 2006, 15:53
Vielleicht sollte man vorher mal nachprüfen ob man überhaupt ein Problem im Netz hat.

siehe auch hier:
http://www.hifi-foru...orum_id=42&thread=75


[Beitrag von pelmazo am 10. Mrz 2006, 15:53 bearbeitet]
Amin65
Inventar
#23 erstellt: 10. Mrz 2006, 16:29

pelmazo schrieb:
Vielleicht sollte man vorher mal nachprüfen ob man überhaupt ein Problem im Netz hat.


Gibt es heute irgendwo noch ein unbelastetes Netz?

Grüße, Amin
-scope-
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 10. Mrz 2006, 16:55

Gibt es heute irgendwo noch ein unbelastetes Netz?


Ich vermute mal, dass ich so eins habe....
Allerdings vermute ich eher, dass ich zu denen gehöre, die ihre Geräte TROTZ relativ hoher Anzahl absolut korrekt miteinander verbunden haben, sodass die Störungen sich nicht im Lautsprecher wiederfinden.

Neine Verzerrungen des Netzsinus lagen zuletzt bei etwa 4 bis 4,5 % THD (gemessen mit 200 KHz Bandbreite)

Mir sind folgende Dinge weitgehend fremd:

1. Brummen
2. rauschen
3. sporadisches knacksen (da darf auch gerne der Kühlschrank anspringen, oder das Waschmaschinenthermostat schalten)
4. surren
5. sonstiges....Liste wird sonst zu lang.

Und das ohne Filter, ohne Dosen, ohne Sonderleitung...alles total (neuwertiger) Standard ind den Leerrohren.

WAs mach ich blos falsch?...Ich will auch endlich knackser und Surren hören


[Beitrag von -scope- am 10. Mrz 2006, 16:58 bearbeitet]
Pottwal
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 10. Mrz 2006, 17:05

-scope- schrieb:
WAs mach ich blos falsch?...Ich will auch endlich knackser und Surren hören ;)


Du solltest deine Anlage vielleicht einschalten?
Amin65
Inventar
#26 erstellt: 10. Mrz 2006, 17:08

-scope- schrieb:
Neine Verzerrungen des Netzsinus lagen zuletzt bei etwa 4 bis 4,5 % THD (gemessen mit 200 KHz Bandbreite)


Jetzt müßte ich mich erst einmal schlau machen, ob der von Dir genannte Wert wirklich als unbedenklich einzustufen ist oder nicht.


Grüße, Amin
Schili
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 10. Mrz 2006, 17:15

Ehe man austeilt,sollte man Rechtschreibung üben.


Sehr unhöflich vorgetragen.
Eine Wahrheit bleibt die Wahrheit. Und ein Irrglaube bleibt ebenso ein Irrglaube.

Ob orthographisch korrekt oder nicht korrekt formuliert, ergibt da wohl keinen Unterschied.

Auch ich selber bin Freund eines halbwegs vernünftigen Schriftdeutschs.

Aber die Kernaussage nur aufgrund dessen abzuwerten, zeugt von nicht gerade perfekter Kinderstube.

Zum Thema: Meine Stereo-Anlage scheint zu schlecht zu sein; ich höre einfach tageszeitbedingt keinen Unterschied..


Gruß, Schili
-scope-
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 10. Mrz 2006, 17:28
Was bedeutet "unbedenklich" ?

auf den Homepages diverser Stromreiniger & Netzfilteranbieter werden oft Horroroszillogramme abgebildet und von 7 bis 12% Netzklirr gesprochen.

In Bezug auf diese Horrorwerte liege ich sicher günstig. Im Nachbarort wo ich früher wohnte war es aber ebenso wenig.

Auf meinen Gleichspannungen (in den Geräten) findet sich davon aber der geringste Teil wieder. Wie sollte man sonst ohne zusatzgeräte mit einer Verstärkerschaltung aberwitzig geringe Klirrwerte und hohe Störabstände erreichen??

Und DIE!!! habe ich nachweislich.

PS: ich muss gestehen, dass ich ebenfalls gerne mit Ausrufezeichen um mich werfe...Pelmazo möge es mir verzeihen


[Beitrag von -scope- am 10. Mrz 2006, 17:28 bearbeitet]
Amin65
Inventar
#29 erstellt: 10. Mrz 2006, 18:01

Was bedeutet "unbedenklich" ?


Ich sag jetzt mal ganz provokant ... unhörbar. Aber auch Dein Wert klingt nicht wirklich nach einem "unbelasteten" Netz.


auf den Homepages diverser Stromreiniger & Netzfilteranbieter werden oft Horroroszillogramme abgebildet und von 7 bis 12% Netzklirr gesprochen.


Meinst Du, dass sei unrealistisch? Als ich noch im Frankfurter Raum gewohnt habe, habe ich bei einem Hififreund im Stadtteil Sachsenhausen, also voll im Herzen Frankfurts, mit meinem Spannungsprüfer tagsüber eine Netzspannung von lediglich 218 Volt bei ihm gemessen! Sollten nicht eigentlich idealerweise 230 Volt anliegen? Wer weiß wie dort der Netzklirr erst gewesen sein muss, leider hatte ich kein entsprechendes Gerät zu Verfügung. In meiner eher ländlichen Umgebung, ehemals Taunus, lagen fast immer 229 - 230 Volt an.


In Bezug auf diese Horrorwerte liege ich sicher günstig. Im Nachbarort wo ich früher wohnte war es aber ebenso wenig.


Dann sei froh!


Auf meinen Gleichspannungen (in den Geräten) findet sich davon aber der geringste Teil wieder. Wie sollte man sonst ohne zusatzgeräte mit einer Verstärkerschaltung aberwitzig geringe Klirrwerte und hohe Störabstände erreichen??

Und DIE!!! habe ich nachweislich.


Ein Bekannter (Elektroniker) der auch nach Feierabend immer bastelt, hat mir mal einen Gleichspannungs... ähh wie heißt das Ding nochmal ...filter/regler oder so ... mitgegeben, allerdings ohne Wirkung. Andere Maßnahmen haben sich allerdings deutlich gezeigt, aber dazu schweige ich lieber.


Grüße, Amin

Nachtrag zu Beitrag #32: Ja scope stimmt, es waren natürlich 230 Volt die anliegen müssen. Sorry.


[Beitrag von Amin65 am 11. Mrz 2006, 17:36 bearbeitet]
PMPO
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 10. Mrz 2006, 18:05
Hallo ihr zusammen!

Ich finde es sehr interressant,was mattx da fragt?

Habe ich jetzt nur die empfindung das es abends anders ist,oder kann ich technisch was daran machen ?

Meine Oma sagte immer nachts sind alle katzen grau!

Das hört sich erstmal komisch an,hat aber wie immer auch ein teil richtiges.

Das Gehöhr eines Humanoiden ist doch wohl so.Mit ablauf des tages stellt es sich aufs nachtlager ein. Somit auf die tatsache das ein sicheres lager gefunden werden muß.Das brauchen wir alle nicht mehr suchen,aber unser empfinden stellt sich darauf ein.

Ergo mit der keule auf die jagd:
Bauch voll
Nachtlager fertig
Ruhe

Und jetzt in der ruhe Musik höhren,das muß doch anders ankommen ?
Amin65
Inventar
#31 erstellt: 10. Mrz 2006, 18:21

PMPO schrieb:
Meine Oma sagte immer nachts sind alle katzen grau!


Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass es sich nicht auf Tag- und Nachtunterschiede allein reduziert, sondern auch am Tage bereits Unterschiede gibt!
An schönen warmen Wochenenden, an denen den ganzen Tag die Sonne scheint, ist ebenfalls das Netz hörbar besser, weil die meisten Leute draußen sind. Regnet es aber, hocken sie alle daheim vor ihren Computern oder verrichten Hausarbeit mit Bügeleisen, Waschmaschinen und sonstigen Netzstörern ... und das Netz transportiert dann entsprechend mehr Störungen.


Grüße, Amin
-scope-
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 10. Mrz 2006, 19:08
Hallo,


! Sollten nicht eigentlich idealerweise 240 Volt anliegen?


Du solltest wirklich besser darauf achten, dass du dich nicht mit derartigen Geschichten immer weiter selbst "demontierst".

Jemand der in seinem Profil von "Stromtuning" und Gerätetuning schreibt, sollte den "Sollwert" der Netzspannung in deutschen Haushalten kennen.

DAS ist eine Mindestvoraussetzung um überhaupt mitzureden.

240 V sind in England zu messen...nicht aber im Frankfurter Raum.
218V sind vor gut 20 ? Jahren ok gewesen (wann wurde eigentlich umgestellt???)


meiner eher ländlichen Umgebung, ehemals Taunus, lagen fast immer 239 - 240 Volt an.


Dann gibt es 2 Möglichkeiten:
1. Du benötigst ein neues Multimeter
2. Es herrschte eine permanente Überspannung.


, aber dazu schweige ich lieber.


100% agree....

frank3
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 10. Mrz 2006, 19:29
Hi alle miteinander,

nun will ich doch auch mal meinen Senf dazugeben.

Ich habe aehnliche Erfahrungen gemacht das an bestimmten Tageszeiten oder Nachts die Anlage besser klingt. Das hat aber nichts mit Rauschen, Brummen oder sonstigen Stoergerauchen zu tun wie manche aroganter Weise hier behaupten. Das Hauptproblem von Netzverunreinigungen sind die Hochfrequenzanteile die das Musiksignal modulieren koennen. Das wird besonders bei hochwertiger Elektronik hoerbar weil diese in der Regel das Musikgeschehen besser aufloesst. Das aeussert sicht in leichter Aenderung des Klangcharakters. Das heisst manchmal empfindet man die Musik als stoerend, irgentwie unsauber.
Da Unsummen von Geld zu investieren halte ich nicht unbedingt fuer sinnvoll. Den Gleichspannungsanteil (der laesst wirklich nur den Trafo brummen da der Kern in die Saettigung geht, da braucht es auch keine allzu hohen Gleichspannung) kann man mit einen Trenntrafo oder mit dioden and Elko beseitigen. Bei den hochfrequenten Stoerungen braucht man eine vernuenftigen Filter. Aber wie hier auch schon gesagt wurde die Resultate sind unterschiedlich da das Netz, logischerweise nicht ueberall gleich verschmutzt ist.

Gruss
andisharp
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 10. Mrz 2006, 19:47
Ich wohne mitten in einer Großstadt und dazu noch in einem über 100 Jahre alten Haus mit einer Elektroinstallation aus den 50ern und habe absolut nicht das geringste Problem mit irgendwelchen Störungen. Meine Geräte (12 Stück davon 4 Endstufen) hängen alle an der selben Dose und ich hab noch nicht mal Trafobrummen. Wovon redet ihr hier eigentlich? Gibt es nicht erheblich wichtigere klangbeeinflussende Faktoren, die man auch tatsächlich hören kann.
Anbeck
Inventar
#35 erstellt: 10. Mrz 2006, 19:50
genau
-scope-
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 10. Mrz 2006, 19:53
Hallo,


klingt. Das hat aber nichts mit Rauschen, Brummen oder sonstigen Stoergerauchen zu tun wie manche aroganter Weise hier behaupten. Das Hauptproblem von Netzverunreinigungen sind die Hochfrequenzanteile die das Musiksignal modulieren koennen.


Aha...Also hochfrequente Störungen, die die Netzteile der Geräte -wie ein warmes Messer die Butter- durchwandern, und im Nutzsignal quasi "auf" der NF "aufmoduliert" vorliegen?

...so in etwa?

Wie hoch ist denn der prozentuale Anteil dieser Verunreinigungen, und in welchem Frequenzbereich ist er vorhanden, dass der da so mirnichts dirnichts durchgeht?

Warum ist er nicht nachweisbar? Ein einfaches Oszilloskop müsste am Lautsprecherausgang eines Verstätärkers doch dann schon die wildeste HF auf einem Nutzsignal zeigen...oder?


Den Gleichspannungsanteil (der laesst wirklich nur den Trafo brummen da der Kern in die Saettigung geht, da braucht es auch keine allzu hohen Gleichspannung) kann man mit einen Trenntrafo oder mit dioden and Elko beseitigen.


Was macht man aber, wenn man täglich neue Geräte anklemmt.....

....und keins will lautstark vor sich herbrummen?

Man fühlt sich hier mit der Zeit beinahe ausgeschlossen



Habe im suche/biete Bereich gerade eine Anzeige gestartet:

Hallo,

suche lautstarkes Brummen oder Rauschen in gutem Zustand. Möglichst originalverpackt.



[Beitrag von -scope- am 10. Mrz 2006, 19:57 bearbeitet]
PMPO
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 10. Mrz 2006, 20:12
Ja jetzt wird es doch richtig interessant.

Ich dachte eigentlich immer das die Hochfrequenten sachen ein problem darstellen.Wenn ich mich nicht irre sind das doch sachen wie:

Ampel
Straßenbeleuchtung
Nachtspeicherheizung
u.s.w

Die werden doch übers Netz geschaltet?

Das hat doch keinen einfluss auf Uhrzeit oder Wetter,in meinem Netz.
HiFi_Addicted
Inventar
#38 erstellt: 10. Mrz 2006, 20:25
Das sind Tonfrequenzrundsteueranlagen die das Machen da ist nix mit Hochfrequenz. Das ganze spielt sich unter 2kHz ab.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rundsteuerung

MfG Christoph
HinzKunz
Inventar
#39 erstellt: 10. Mrz 2006, 20:41
Moin,


-scope- schrieb:
218V sind vor gut 20 ? Jahren ok gewesen (wann wurde eigentlich umgestellt???)

war glaube ich 1993...
gruß
Martin
PMPO
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 10. Mrz 2006, 21:12
Danke für den hinweis,nur was macht den dann den Müll?

Sind das die Haushaltsgeräte die wir alle benutzen,oder die sachen die sonst noch in Netz sind ?
pelmazo
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 10. Mrz 2006, 21:18

-scope- schrieb:
240 V sind in England zu messen...nicht aber im Frankfurter Raum.


Die sind seit einigen Jahren auch "harmonisiert". Wie hier in Deutschland gilt nominal 230V. Dafür hat man die Toleranzen erweitert (guter Trick, nicht?). Über die EU hinweg hat man's jetzt also mit 230V +/-10% zu tun, also 207V - 253V. Spannungen in diesem Bereich müssen also als "normal" angesehen werden, und die Geräte müssen damit auskommen können.
amareZZa
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 10. Mrz 2006, 21:37
@pelmazo

also eine maximale spannung von 253V ist absolut unrealistisch. denk bei 23V über "genormte" normalspannung würde so einiges kaputtgehen, denk dabei vorallem an halbleiter, die brauch net viel zum an überspannung zu krepieren.

wäre das ganze problem nicht einfach gelöst, wenn man sich vor die anlage einen trenntraffo vorschaltet, der alles was danach kommt galvanisch vom stromnetz trennt?

damit müsste doch das ganze gegessen sein, oder hab ich was wichtiges überlesen??
HiFi_Addicted
Inventar
#43 erstellt: 10. Mrz 2006, 23:17
Mit der Umstellung auf 230V ist die so weit ich das Mitbekommen hab der Tolaeranzbereich auf +-5% reduziert worden....

MfG Christoph
pelmazo
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 10. Mrz 2006, 23:20
Ein Gerät für Netzschwankungen von 10% auszulegen ist gängige Praxis, nicht erst seit der Harmonisierung. Wer ein Gerät baut, das krepiert wenn die Netzspannung 10% zu hoch ist, der hat einen Fehler gemacht und kann niemand anderes dafür verantwortlich machen.

Ein Trenntrafo hilft hier nicht im Geringsten, denn er regelt die Ausgangsspannung nicht. 10% mehr Eingangsspannung führen zu 10% mehr Ausgangsspannung.
pelmazo
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 10. Mrz 2006, 23:22

HiFi_Adicted schrieb:
Mit der Umstellung auf 230V ist die so weit ich das Mitbekommen hab der Tolaeranzbereich auf +-5% reduziert worden....


Meine Kenntnis ist anders, aber ich müßte auch erst die offiziellen Dokumente zu finden versuchen...
-scope-
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 10. Mrz 2006, 23:22
Hallo,

ich beobachte die Netzspannung "mehr oder weniger" zwangsläufig seit etwa 5 Jahren. Seit dieser Zeit habe ich in meiner Steckdosenwand mit "not-aus" auch ein Digitalvoltmeter eingebaut. Tag ein...Tag aus 230 +/- 3 Volt, wobei die äusseren Bereiche sehr selten sind. Meist steht es auf 229 bis 231 Volt....Und ich verbringe viel Zeit in der Werkstatt und schaue zwangsläufig immer mal drauf .


[Beitrag von -scope- am 10. Mrz 2006, 23:24 bearbeitet]
pelmazo
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 10. Mrz 2006, 23:29
Das hier habe ich auf die Schnelle gefunden:
http://www.claudelyons.co.uk/energy_saving.htm
andisharp
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 10. Mrz 2006, 23:31
Ich kann mich noch an Verwandtenbesuchge in der damaligen DDR erinnern. Damals hatte jeder seinen Fernseher an so einen großen Kasten angeschlossen. Man sagte mir, dass dies wegen der Stromschwankungen im damaligen Netz nötig sei. Was waren das für Geräte?
frank3
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 11. Mrz 2006, 10:45
Hi,
@andisharp
Diese Dinger waren Netzspannungsregler. Es gab automatische oder welche die man von Hand auf die richtige Netzspannung einstellen musste. Dazu wurde ein magisches Auge verwendet>


Da die Diskusion doch unsinnig wird nur noch eine kurze bemerkung: HF-Stoerungen im Netz koennen bis zu einigen MHz gehen. Schaltnetzteile arbeiten mit Frequenzen von bis zu 100kHz die das Netz verunreinigen koennen. Dazu komm natuerlich noch Oberwellen die eine deutliche hoerer Frequenz haben.

Die Modulation des Musiksignals mit Netzstoerungen wird man kaum mit dem Oszilloskop finden koennen. Man muesste das Eingangsmusiksignal mit dem Ausgangsmusiksignal vergleichen. Bei einen so komplexen Signal sicher sehr schwierig. Aber ich denke hier sind einige Leute die die technischen zusammenhaenge entweder nicht verstehen wollen oder koennen. Wie auch immer....


Gruss
technicsteufel
Inventar
#50 erstellt: 11. Mrz 2006, 11:10
Ich finde die Überschrift dieses Themas echt toll.
Jetzt habe ich den Beweis das meine Anlage hochwertig ist.
Der_Handballer
Inventar
#51 erstellt: 11. Mrz 2006, 11:31

technicsteufel schrieb:
Ich finde die Überschrift dieses Themas echt toll.
Jetzt habe ich den Beweis das meine Anlage hochwertig ist. :D


Wieso? Ist sie abgeraucht?!?
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