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Bringen's Hörner?

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rtjstrjsrtj
Stammgast
#1 erstellt: 21. Apr 2006, 16:35
Ich bin grad auf Lautsprechersuche und ermittle deswegen erstmal in alle Richtungen .
Dabei bin ich natürlich auch auf Klipsch gestoßen. Dies ist so ziemlich der einzige Hersteller, jedenfalls in meinem "Ermittlungsradius", der für die hohen Töne Hörner benutzt.

Nun zu meiner Frage:
Können diese Hörner etwas was die anderen Lautsprecher nicht können? Schlägt sich das arg im Klang nieder?

Wie ist allgemein eure Einstellung dazu? Bin wie immer für alles offen
andreasp36
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 21. Apr 2006, 16:49
Tja, was soll man als Klipsch-Fan dazu sagen ?
Hör dir mal Klipsch-Lautsprecher an.
Der Klang von denen ist einfach nur geil!
miclue54
Stammgast
#3 erstellt: 21. Apr 2006, 20:26
Hallo rtjstrjsrtj,

Klipsch geht so...
Die Hochtöner sind eher bescheiden - eben amerikanisch (halt billig, viel Profit).
Für das Geld und mit viel eigener Arbeit bekommst Du auch ein Vollbereichshorn a la Jericho / Basstuba etc. hier im Forum!!!
Weitere Möglichkeiten erfährst Du hier:
http://www.matthiasschuendler.de/horn.htm

Grüße
Michael
superfranz
Gesperrt
#4 erstellt: 21. Apr 2006, 20:42
Hallo , die neuen Klipschen sind eher kontraproduktiv , sie strahlen annähernd rundum , nur im Hochton ( dank Horn richten sie stark ) bündeln sie dann kräftig ! Das ganze ergibt dann ein zerrissenes Klangbild ( was so manchen Zeitgenossen gefällt , da ANDERS ) da ein Bruch im Diffuss - Schallfeld erzeugt wird , was aber anders als erwartet, den" Lautsprecher - Klang " erzeugt .
rtjstrjsrtj
Stammgast
#5 erstellt: 21. Apr 2006, 20:56
danke für den link miclue54, werd mich da mal n bissel schlaumachen, an selbstbau trau ich mich ehrlich gesagt aber nicht ran...
in dem link gibt es auch einen teil zu transmission line speakers. was genau ist das? bzw was bringts?
superfranz
Gesperrt
#6 erstellt: 21. Apr 2006, 21:04

rtjstrjsrtj schrieb:
danke für den link miclue54, werd mich da mal n bissel schlaumachen, an selbstbau trau ich mich ehrlich gesagt aber nicht ran...
in dem link gibt es auch einen teil zu transmission line speakers. was genau ist das? bzw was bringts?

...Transmission ! , eher mäßig ! Weil die Schallführung im Verhältniss zur Schallwelle viel zu klein ist ( wie bei Bass - Hörnern ) geht die reflektierte Amplitude auf Kollisionkurs , was Quasi eine Auslöschung selbiger bedeutet !
rtjstrjsrtj
Stammgast
#7 erstellt: 21. Apr 2006, 21:15
aber wiso werden transmission lautsprecher dann gebaut, wenn das konzept nicht aufgeht... irgendwas muss doch dahinter sein? oder ist das, wie mit den hörnern:
mein eindruck ist, solche konstruktionen spalten die hifiwelt , in einigen threats kann man lesen wie toll die klipsch lautsprecher sind, andreasp36 scheints ja großartig zu gefallen und andererseits sind hier wieder zwei stimmen, wie auch in einigen threads, die das voll ablehnen.
dunglass
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 21. Apr 2006, 21:52
Alder,

Meinungen sind wie Arschlöcher - jeder hat eins.

Ich habe mir vor ca. einem Jahr ein Paar low-budget-Buschhörner mit Tangband gebaut. Die Ehrlichkeit und Lebendigkeit hat mich schier umgehauen (an der billigen Röhre; an der hochpreisigen Transe klang es nicht).

Probiere es aus. Mit der Gefahr, nie wieder was anderes haben zu wollen...

Wir haben Sie gewarnt.

D.
A1B2C3D4
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 22. Apr 2006, 14:02
@ rt:

Hörner haben einen besseren Wirkungsgrad, eine bessere Dynamik und Impulswidergabe.

Dafür aber nur einen begrenzten Abstrahlungswinkel, und, obwohl die objektiven Verzerrungen geringer sein mögen, als bei "Nichthornsystemen", das Ohr empfindet diese Verzerrungen als stark unangenehm.
Der Frequenzgang ist meist schlechter als bei z.B. Kalotten.

Hörner werden in der Hauptsache für praktischen Einsatzbereich (Konzerte, ect.) konzipiert, wo es auch auf Lautstärke drauf ankommt.

Auf den "Negerpopo" von JBL allerdings lasse ich nichts kommen.........
superfranz
Gesperrt
#10 erstellt: 22. Apr 2006, 17:45

A1B2C3D4 schrieb:
@ rt:

Hörner haben einen besseren Wirkungsgrad, eine bessere Dynamik und Impulswidergabe.

Dafür aber nur einen begrenzten Abstrahlungswinkel, und, obwohl die objektiven Verzerrungen geringer sein mögen, als bei "Nichthornsystemen", das Ohr empfindet diese Verzerrungen als stark unangenehm.
Der Frequenzgang ist meist schlechter als bei z.B. Kalotten.

Hörner werden in der Hauptsache für praktischen Einsatzbereich (Konzerte, ect.) konzipiert, wo es auch auf Lautstärke drauf ankommt.

Auf den "Negerpopo" von JBL allerdings lasse ich nichts kommen.........

...mein Electro - Voice Mitteltonhorn hat auch so einen ...Popo !
rtjstrjsrtj
Stammgast
#11 erstellt: 22. Apr 2006, 19:09
Was meint ihr mit "popo" ??
superfranz
Gesperrt
#12 erstellt: 22. Apr 2006, 19:21

rtjstrjsrtj schrieb:
Was meint ihr mit "popo" ?? :Y

...ich glaube die Hornform nennt man Bi - Radial , gebräuchlischer Ausdruck ist "Arschbacke "!Das Abstrahlverhalten vertikal dürfte Exponential sein .
maxi019
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 22. Apr 2006, 20:08
Hallo!!

Also ich bin auch Klipschfan weil deise einfach nur geil sind und sicher auch weil sie so einen extrem hohen Wirkungsgrad haben, ist ein Vorteil!!

aber Klang ist Geschmack und somit dir selbst überlassen!!

Ich würde dir vorschlagen hör sie dir doch mal an!!

oder schuast sie dir an auf meiner hp kannst du sie dir auch anschaun unter

www.redcinema.wavez.at

lg maxi
miclue54
Stammgast
#14 erstellt: 22. Apr 2006, 20:35
Hallo zusammen,
Die"Po-Backen" sind biradiale Hörner mit konstantem Abstrahlwinkel über den vom Hersteller angegebenen Frequenzbereich des Hornes. Siehe auch bei den Hersteller www...... und als lesbares von der Fa. Musik Produktiv existiert ein Buch über PA-Lautsprecher. Hier sind auch u.a. Mitteltontreiber (EV; Gauss; JBL; TAD usw.) aufgeführt mit Frequenzgang, Phasengang, Klirrmessungen (bei 100dB)usw. - ist sehr informativ.
Ich selbst komme aus der "Elektrostaten-Ecke" und bin vor 2 Jahrzehnten auf Vollhornanlagen umgestiegen - das war wie einen Art von Sucht. Nachteil sind die allerdings exorbitanten Preise - für eine Seite ca. 875€ für den Treiber und ca. 1600€ für das Horn (120°*40°/ massiv Teak).
Das ganze wird getoppt in der japanischen & taiwanesischen Szene mit Kombinationen, für deren Preise man auch gut und gerne eine Komplettanlage erwerben kann.

@rtjstrjsrtj

ich kann dir nur empfehlen, mit Einbereichslautsprecher im Horn zu beginnen - selbst die Holzbausätze bekommt man preiswert - googlen (oder hier im Forum suchen) und natürlich ebay. Ein Breitbandchassis ist so teuer nicht (8" ab ca. 75€), dazu ggf. ein passender Hochtöner für wenig Geld und Du hast einen Lautsprecher, der dich begeistert.
Wenn dann mehr Geld zur Verfügung steht, oder die Sucht nach "Höherem" verlangt, bleibt das Leergehäuse - nur der Treiber wird ersetzt (und kann weiter benutzt werden, z.B. am Fernseher etc.) - die finanziellen Verluster sind gering (meistens nur die Bauteile der passiven Frequenzweiche)
Mit Grüßen
Michael
A1B2C3D4
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 24. Apr 2006, 14:45
@ rt:

Basshörner sind etwas anderes als Mittelton oder Hochtonhörner.

Ein Basshorn bis ca 300 Hz mag in Ordnung gehen.

Obwohl mir alle bisher gehörten Klipsch-Hörner nicht gefallen haben (was aber nichts zu sagen hat).

Selbstbauversuche mit Mt oder Ht- Hörnern?

Da rate ich besser von ab...........
rtjstrjsrtj
Stammgast
#16 erstellt: 24. Apr 2006, 16:04
ich muss sagen an selbstbeu trau ich mich nicht so richtig ran... hab außerdem zu hause kaum die möglichkeit (werkzeuge etc) so was zu machen, ganz zu schweigen von der mangelnden kompetenz was elektronik betrifft
A1B2C3D4
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 24. Apr 2006, 16:22
@ Rt:

Dann laß es lieber.

Selbstbau von Lautsprechern ohne Bauvorschlag (und oftmals auch mit diesem) ist ohnehin nur hinausgeworfenes Geld, weil man selber ohne Meßmöglichkeit gar nichts selber konstruieren kann.
rtjstrjsrtj
Stammgast
#18 erstellt: 24. Apr 2006, 16:26
vor allem ist das hauptproblem (welches ich sehe und was mich davon abhält) dass es einfach nur glückssache ist, ob man nachher mit seinem lautsprecher bzw dessen klang glücklich wird... da hör ich mir lieber normale ls und investier mein geld so (für mich) sinnvoll

könnte aber auch verstehen, wenn leute ls bauen, nicht der ls wegen sondern wegen des bauens
A1B2C3D4
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 24. Apr 2006, 16:33
@ rt:

Ich kanns ja auch nicht lassen, auch, wenn es hinterher immer .......... klingt.

Spielzeugeisenbahnen, Fußball und Lautspecherselbstbau..........

Irgendwie kann ich die Emanzen da schon verstehen......
rtjstrjsrtj
Stammgast
#20 erstellt: 24. Apr 2006, 17:01
siehst du... genau das kann ich irgendwie verstehen
auch wenn mans vielleicht nicht direkt vergleichen kann... aber ich bau mir meine rechner auch immer selbst zusammen
lens2310
Inventar
#21 erstellt: 24. Apr 2006, 19:46
Hab nicht die Antworten gelesen, kann aber nur sagen :
Hörner bringens absolut, sofern man auch gute Mittel- und Hochtonchassis einsetzt. Billige 20 Euro Teile bringens hier eher nicht. Im (Tief) Bassbereich kann man eher auf preisgünstige Chassis zurückgreifen, vorausgesetzt, sie sollen nicht allzuhohe Mitteltöne übertragen.
Habe meine Hornlautsprecher schon seit über 25 Jahren, und sie funktionieren noch nahezu wie damals. Chassisqualität zahlt sich über die Jahrzehnte eben aus.
A1B2C3D4
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 25. Apr 2006, 14:25
@ Lens:

Aber du wirst doch nicht bestreiten wollen, daß die "trompetenähnlichen" Verzerrungen von Hörnern älterer Bauart heute nicht mehr so extrem sind ?
visir
Inventar
#23 erstellt: 25. Apr 2006, 14:51
Hi rtjstrjsrtj!

Wenn ich Deinen Eingangsbeitrag richtig verstanden habe, strebst Du ja nicht unbedingt ein Horn an, sondern willst nur wissen, was grundsätzlich daran anders/ besser/ schlechter sein soll. Einige Sachen wurden eh genannt.

Es gibt so viele Konstuktionsprinzipien, und überall gibt es gute und schlechte Produkte. Ich glaube, dass es mehr darauf ankommt, was die Entwickler der jeweiligen Firma können, als welches Konstruktionsprinzip sie anwenden. Manche machen mit herkömmlichen Treibern "Brüllwürfel", manche machen traumhafte Geräte. Bei Hörnern ebenso: bei den einen klingt es nach Blech, bei den anderen staunt man nur so. Und dann gibt es noch Elektrostaten, Magnetostaten, Biegewellenwandler, und bei den Hochtönern noch Bändchen und noch viel mehr...

Was für Dich wichtig ist: es ist letztlich völlig wurscht, wie der Klang zustande kommt, wenn er Dir gefällt. Such Dir Boxen nach Klang und Budget aus, unabhängig davon, wie sie konstruiert sind.

Für Manche ist es eine Glaubensfrage geworden, wie eine Box konstruiert sein "muss", damit sie gut sein "kann". Für mich nicht. Habe früher immer geglaubt, dass mich (wahrscheinlich) nur eine Dreiwegbox bezüglich Frequenzgang zufriedenstellen kann. Jetzt habe ich eine Zweiwegbox...

lg, visir
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