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Help - Alu-HT-Kalotte bei Yamaha NS-525F eingedrückt

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fishy_
Neuling
#1 erstellt: 18. Aug 2006, 07:56
Ich bin am Boden. Vorgestern gekauft, gestern schon die HT mysteriöserweise eingedrückt vorgefunden, der Klang versaut

Wer hat Tipps, wie ich das wieder in Ordnung bekomme? Bei der Yamaha NS-525Fist die HT-Kalotte aus Aluminium und hat so ein Metall-Kreuz (Foto hier) davor. Muss ich die Box zur Reparatur geben und wie teuer wäre sowas?

Ich bin für jeden Krümel Info dankbar.


[Beitrag von fishy_ am 18. Aug 2006, 07:59 bearbeitet]
markusred
Inventar
#2 erstellt: 18. Aug 2006, 10:37
Hallo Fishy,

was meinst du mit "vorgefunden"? Wenn der LS durch eine mangelhafte Verpackung einen Transportschaden erlitten hat, würde ich die Box umtauschen.

Wie die Kalotte eingedrückt werden kann, ist mir nicht klar. Der Stern sollte eigentlich einen gewissen Schutz bieten.

Reparatur:
Entweder du legst selbst Hand an und baust den Hochtöner auseinander, so dass du die Kalotte unter vorsichtigem Ausbeulen von hinten wieder in Form bekommst. Es kann allerdings Probleme geben, wenn die Schwingeinheit nicht selbstzentrierend ist oder die Schwingpule durch Verformung im Luftspalt kratzt.

Oder du schickst den Hochtöner zu Yamaha mit der Bitte um Austausch/Reparatur. Ich denke nicht, dass die Kosten unter 100,- bleiben würden.

Vielleicht kannst Du einen Deal mit deinem Händler machen, bei dem Du die LS gekauft hast. Du könntest ihm vorschlagen, einen weiteren Yamaha-Lautsprecher (z.B. den passenden Centerspeaker) bei ihm zu kaufen, wenn er die LS im Tausch gegen neue zurücknimmt. Er hat vielleicht die Möglichkeit, als Händler auf Kulanz eine neue Kalotte zu bekommen.
fishy_
Neuling
#3 erstellt: 18. Aug 2006, 13:03

markusred schrieb:

was meinst du mit "vorgefunden"?

Naja, mit uns wohnen hier noch zwei nachtaktive Katzen, die in jener Nacht auch noch einen Vogel mit hereinbrachten, der den Morgen nicht mehr erlebte, aber vorher wohl noch panisch umherflog... Die Boxen waren nach Aufstellung nämlich unversehrt und klangen klasse.


markusred schrieb:

Reparatur:
Entweder du legst selbst Hand an und baust den Hochtöner auseinander, so dass du die Kalotte unter vorsichtigem Ausbeulen von hinten wieder in Form bekommst. Es kann allerdings Probleme geben, wenn die Schwingeinheit nicht selbstzentrierend ist oder die Schwingpule durch Verformung im Luftspalt kratzt.

Oder du schickst den Hochtöner zu Yamaha mit der Bitte um Austausch/Reparatur. Ich denke nicht, dass die Kosten unter 100,- bleiben würden.

Vielleicht kannst Du einen Deal mit deinem Händler machen, bei dem Du die LS gekauft hast. Du könntest ihm vorschlagen, einen weiteren Yamaha-Lautsprecher (z.B. den passenden Centerspeaker) bei ihm zu kaufen, wenn er die LS im Tausch gegen neue zurücknimmt. Er hat vielleicht die Möglichkeit, als Händler auf Kulanz eine neue Kalotte zu bekommen.


Die Boxen waren Vorführmodelle, die letzten schwarzen, die der Händler da hatte. Aber ich hatte vor, noch einen Subwoofer zu kaufen, vielleicht lässt sich da was machen.

Vielen Dank für die Tipps, ich werde mir mal überlegen, ob ich mir das Ausbauen zutraue. Im Forum habe ich inzwischen auch von der Staubsauger-Methode gelesen - kann man das denn auch auf Aluminium-Kalotten anwenden?
markusred
Inventar
#4 erstellt: 18. Aug 2006, 13:33
Die Staubsaugermethode funktioniert - vorsichtig angewendet mit wenig Saugleistung - bei Gewebekalotten und Tieftöner-Staubschutzkalotten. Meiner Meinung nach ist das wenig erfolgversprechend bei Metallkalotten wegen deren Steifigkeit. Aber da sie eh kaputt ist, kannst Du es versuchen.


Was mir noch einfällt:

Halte auf die eingedrückte Stelle einen weißen/hellgrauen Bindfaden oder Garn und füge einen möglichst kleinen Tropfen Sekundenkleber auf die Kontaktstelle. Nach dem Trocken ziehst Du an dem Faden die Kalotte nach außen. Es könnte sogar besser sein, je nach Größe der Delle mehrere Fäden aufzuleimen und dann zusammen die Delle herauszuziehen.

Danach wird der Faden an der Kalotte vorsichtig abgeschnitten oder mit Feuer abgeflämmt. Der winzige Tropfen Sekundenkleber ist von so geringem Gewicht, dass kaum Klangveränderungen zu befürchten sind. Da der Kleber klar wie Wasser ist, fällt er auch optisch kaum auf der Kalotte auf. In jedem Fall macht sich der Klebepunkt weniger störend bemerkar als eine deformierte Kalotte.

Falls Du das ausprobierst, bitte gib dann ein Feedback.


[Beitrag von markusred am 18. Aug 2006, 13:34 bearbeitet]
fishy_
Neuling
#5 erstellt: 19. Aug 2006, 14:14
Interessante Methode im letzten Tipp

Dafür waren wir aber nicht mutig genug. Wir haben stattdessen mit dem Staubsauger und einem vor die Düse gebastelten Strohhalm vorsichtig operiert. Die Kalotte ist nicht 100% geglättet, aber wieder ausgebeult und der Klang hat sich normalisiert.

Vielen Dank nochmal für die zahlreichen Hilfestellungen!
markusred
Inventar
#6 erstellt: 19. Aug 2006, 14:37
Gern geschehen, Hauptsache es klingt wieder.
Und nun weiß ich, dass es auch bei Metallkalotten mit dem Staubsauger geht
fishy_
Neuling
#7 erstellt: 19. Aug 2006, 14:45
Genau
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