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Wie die Lautsprecherkabel am Verstaerker anschliessen?

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lost-and-found
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Aug 2006, 08:54
Hallo!

Durch umfassende Recherche hier im Forum habe ich nun schon herausgefunden, dass man seine Lautsprecherkabel ruhig ohne Stecker, also ohne Konfektionierung am Verstaerker anschliessen kann.

Aber wie macht man das am geschicktesten? Bei meinem Verstaerker (Marantz PM-68) gibt es da zwei Moeglichkeiten:

entweder das Kabel (ist bei mir ein dickes 6mm Kabel, das ich dafuer etwa auf die Haelfte verduennen muss!) in eine der beiden Aussparungen im Kranz dieses Drehanschlusses reinpfriemeln und dann das Drehteil festdrehen (so hatte ich es bisher immer, ist aber ziemlich umstaendlich weil das Kabel so dick und die Spalte zwischen Kranz und Drehteil ziemlich klein ist) oder aber diese Plastikkappen am Ende der Drehanschluesse rausbrechen und das Kabel dann da reinstopfen (hab ich noch nicht ausprobiert).

Wie macht ihr das denn? Wie kriegt man die groesstmoegliche
Kontaktflaeche?

Danke schonmal fuer Eure Antworten!
kempi
Inventar
#2 erstellt: 30. Aug 2006, 08:56
Bananenstecker nehmen
soundfield
Stammgast
#3 erstellt: 30. Aug 2006, 09:00
..oder kauf dir Reduzierstifte.
Die gibt es schon sehr günstig bei http://www.dienadel.de
rudirednose
Stammgast
#4 erstellt: 30. Aug 2006, 10:57
Hi,

also ich würde auch definitiv Bananenstecker nehmen. Erstens ist es ordentlicher als gedrillte kabelenden, sieht besser aus und außerdem ein 6mm kabel auf 3mm zu verjüngen iss wie ein SL mit Golf Diesel Motor

Dann würde ich gleich ein komplett neues 4mm nehmen - aber nur im Notfall

Tschau Rudirednose
armindercherusker
Inventar
#5 erstellt: 30. Aug 2006, 11:10

rudirednose schrieb:
...ein 6mm kabel auf 3mm zu verjüngen iss wie ein SL mit Golf Diesel Motor...


Mit Verlaub - das ist Unsinn !

Da es sich um ein minimales Stück ( wenige mm Strecke ) handelt, sind Verluste hierdurch absolut zu vernachlässigen.

Der Übergangswiderstand beträgt ( Annahme : 5mm zwischen Reduzierungsstelle und Kontaktfläche am Anschluß ) ca. 0,0000295 Ohm.

Was ( theoretisch) passieren kann ist, daß diese 5mm etwas wärmer werden.
Aber selbst bei angenommenen 30A Dauerlast dürftest Du keine merkliche Erwärmung feststellen.

Fazit : es ist eigentlich egal, wie Du es machst. Hauptsache, die Kontaktierung ist sauber und fest.

Gruß
rudirednose
Stammgast
#6 erstellt: 30. Aug 2006, 11:14
Hallo,

Asche auf mein Haupt oder der Hammer

Armin hat recht. Sorry !!!

War der meinung das würde größere Verluste hervorrufen

Tschau Rudirednose
usmu
Stammgast
#7 erstellt: 30. Aug 2006, 11:21
Woher soll der Strom denn wissen, dass er die abgechnittenen Leiter der Litze mitbenutzen darf ?
Das führt unweigerlich zu Laufzeitverzögerungen und damit verbundenen Phasendrehern im HT, weil der Strom quasi erst überlegen muß, wie und wo er langfließen soll.

Aber, i.E.: Passen keine Ringkabelschuhe ?


ca. 0,0000295 Ohm. Wie misst man denn datt ?
armindercherusker
Inventar
#8 erstellt: 30. Aug 2006, 11:33

usmu schrieb:
Woher soll der Strom denn wissen, dass er die abgechnittenen Leiter der Litze mitbenutzen darf ?
Das führt unweigerlich zu Laufzeitverzögerungen und damit verbundenen Phasendrehern im HT, weil der Strom quasi erst überlegen muß, wie und wo er langfließen soll.


Boa Ey ! Im ersten Moment dachte ich, Du meinst es ernst . . .


usmu schrieb:
ca. 0,0000295 Ohm. Wie misst man denn datt ?


Mit´m Meßgerät . . .

Oder aber rechnen :

1qmm Kupfer hat auf 1m Länge 1/56 Ohm ( 0,0178571 ) ( spezifischer Widerstand "rho" )
3qmm also davon 1/3 = 0,0059523 Ohm
1mm Länge davon 1/1000 = 0,0000059 Ohm ( Rundungsfehler vom Calculator ! )
5mm Länge davon * 5 = 0,0000295 Ohm

Ich gebe ja zu : pro Kontaktstelle
Aber wieviel dieses * 2 ist ( oder * 4, wenn auch an den LS so angeschlossen ), das darfst Du selbst ausrechnen . . .


Da ham wa aber mal wieder was dazugelernt


Gruß
usmu
Stammgast
#9 erstellt: 30. Aug 2006, 11:59
Watt is denn mit dä Übergangswiderstand Kabel /Klemme ?

Datt kann man nich rechne.
Datt muss mann messen.
Wenn ich nur wüsst' mit watt :
Mein Ohmmeter hat nur 0,01 Ohm Auflösung.
Kommt auch immer watt anders bei erüs, wegen dä Übergangswiderstand von dä Stecker von datt Messgerät.
So gehdet jeddenfals nich.
armindercherusker
Inventar
#10 erstellt: 30. Aug 2006, 12:04
Hi usmu !

Dafür gibt es eine Meßbrücke. Damit sind Widerstandsmessungen im Mikroohmbereich möglich.

Wie Du richtig erkannt hast,muß man dazu aber eine einwandfreie Kontaktierung der "Meßstrippen" haben.

Aber auch dafür gibt es praxisgerechte Möglichkeiten.

Die führe ich hier jetzt nicht weiter aus - dazu suche ich noch ein Meßgeräteforum mit der Unterrubrik Voodoo . . .
usmu
Stammgast
#11 erstellt: 30. Aug 2006, 12:19
Ich hatte mir gerade überlegt einen Gleichstrom durch die Kontaktstelle fließen zu lassen und diesen zu messen. Gleichzeitig messe ich den Spannungsabfall über der Kontaktstelle. Dann hab ich keinen Stress mit Messkabel.

Mit 10 müV Auflösung kann ich dann bei 10 A einen Wid. von 0,000001 Ohm messen.

Ist aber wahrscheinlich Unsinn, denn : Wer misst, misst Mist...
lost-and-found
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 31. Aug 2006, 02:06
Vielen Dank fuer eure zahlreichen Antworten :-)

@ usmu: Nein, Ringkabelschuhe passen da leider nicht. Bananenstecker waeren ne Moeglichkeit, aber die kosten a) Geld und b) sind sie ein zusaetzlicher Widerstand, der nicht unbedingt sein muss.

Hab jetzt die Kabel neu abisoliert, die oxidierten blankliegenden Stuecke abgeschnitten und die neuen Kabelenden wieder so in die Anschlussklemmen reingeklemmt wie vorher auch schon ;-)

Netter Artikel zum Thema Verkabelung:

http://www.hifiaktiv..._zur_verkabelung.htm
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