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Austausch Kondensatoren LS-Weiche? Lohnt das?

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Casper71
Stammgast
#1 erstellt: 17. Dez 2006, 18:35
Hallo zusammen,

ich möchte ganz gerne mal ein paar mehr Meinungen darüber hören, was Ihr von dem Austausch der Kondensatoren in der LS-Weiche haltet.

Es handelt sich um Standlautsprecher T+A T130 Criterion (Transmissionline-Prinzip), 11 Jahre alt. Klang dumpf, aber kräftiger Bass. Ich habe die LS auch schon an eine andere Anlage angeschlossen, aber es hat sich in dieser Richtung nichts getan, daher vermute ich, dass es am Alter der Kondensatoren liegen könnte.
Durch ein "tunen" bzw. Ersetzen der Kondensatoren in der LS-Weiche verspreche ich mir ein helleres und lebendigeres und frischeres Klangbild.
Stellt sich letztendlich nur noch die Frage des Preises.

Oder soll ich doch gleich lieber auf neue LS sparen?

Ich habe auch ein wenig Angst, dass dieses Tuning nach hinten losgeht und ich dann einige viele Euros in den Sand gesetzt habe, die ich hätte anderswo besser investieren können.

Falls noch Fragen offen sein sollten, einfach fragen, ansonsten freue ich mich auf eine rege, vor allem nützliche, Informationsflut.

Vielen Dank schon einmal im Voraus.

Gruß
Frank
Bajo4ME
Stammgast
#2 erstellt: 17. Dez 2006, 18:39
Kondensatoren kosten nicht die Welt, die Frage ist daher, ob Du selbst löten kannst und willst oder arbeiten lässt. NACHDEM geklärt ist, ob ein Austausch von Bauteilen (ich denke nicht, dass diese Bauteile altern und dann dumpf klingen können) etwas an der Abstimmung ändern kann.

Hat Dein Verstärker einen Höhenregler?
eger
Stammgast
#3 erstellt: 17. Dez 2006, 18:46

Casper71 schrieb:
... Klang dumpf, aber kräftiger Bass. ...


Sind die Hochtöner in Ordnung?

Grüße
agnes


[Beitrag von eger am 17. Dez 2006, 18:46 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#4 erstellt: 17. Dez 2006, 19:52
Hi!
Schaue dir die Weiche an,welche Kondis drauf sind(vor allem HT-Zweig).Dann kannste die HT-Kondis probeweise gegen preiswerte MKPs wechseln,um zu testen,wie es klingt.Auch die Verringerung des Spannungsteilers vorm HT bringt mehr Frische ins Klangbild.MKPs gibts schon für 3,- Euro.Tip: nur eine Box modifizieren,um mit der anderen vergleichen zu können.


[Beitrag von Jazzy am 17. Dez 2006, 19:53 bearbeitet]
Casper71
Stammgast
#5 erstellt: 17. Dez 2006, 19:56
@bajo4me

mein Verstärker hat einen Höhenregler, damit könnte man das natürlich ausgleichen, gar keine Frage. Bisher hatte ich diese Regler immer auf neutral gelassen, um die Box selbst zu hören und nicht die kaschierten Höhen, Mitten etc.
Ich denke, das ich bisher damit nicht falsch gefahren bin.
Bzgl. des Lötens würde ich das einem Bekanntem überlassen, der sich damit auskennt und auch Erfahrung hat. Es im FAchgeschäft löten zu lassen, wird wohl um einiges teurer; ich weiß auch nicht, wo da so der Stundenlohn liegt.

@eger
mmh, schwer zu beurteilen, da ich Laie bin, aber die Hochtöner würde ich sagen, sind in Ordnung, da es je nach CD auch sehr hoch geht. Gestern z. B. habe ich eine Klassik-CD eingelegt und das Hören hat keinen Spaß gemacht gemacht, als wenn über dem Orchester eine Glocke ist, die das Ganze dämpft. Das sagt auch meine Freundin.
und gerade auch diese Klassik-CD, die auf der High-End-Messe gehört und gekauft habe, klang dort auch wesentlich lebendiger. Das mag aber sehr wahrscheinlich auch an der ganzen Anlagenzusammenstellung ein wenig liegen; ich bin ratlos.


Nur noch zur Info:
Als Verstärker benutze ich z.Z. einen Onkyo TX-DS838 Integra (Surround-Receiver). Ich möchte aber mit der Zeit wieder von 5.1 auf Stereo zurück, da ich jetzt gemerkt habe, dass mir das doch besser gefällt.
sakly
Inventar
#6 erstellt: 17. Dez 2006, 21:02
Das kann durchaus mit der Weiche zusammenhängen. Wenn der Kondensator im Hochtonzweig an Kapazität eingebüßt hat (und das passiett schonmal), dann wird ein neuer helfen. Da würde ich dann einen MKP oder MKT-Typ einsetzen. Dann hat man so ziemlich für immer Ruhe bzw Hochton

Wie gesagt, kann, muss aber nicht.
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