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Welchen Lautsprechertyp an Röhrenverstärker?

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DunK
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Feb 2007, 20:27
Guten Abend zusammen.

Bei mir starten nun einige Hifi-Selbstbauprojekte. Unter anderem werde ich (mit kompetenter Hilfe eines studierten Elektronikers) einen Röhrenverstärker bauen. Dem sollen natürlich auch die passenden Lautsprecher zur Seite gestellt werden. Hier bin ich auf eure Hilfe angewiesen.

Der Verstärker wird im Bereich 5 - 10 Watt Leistung angesiedelt sein. Die Lautsprecher müssen mit der gegebenen Leistung mietwohnungsgerechte Lautstärken und dennoch sauberen Klang erreichen. Mir müssen nicht die Ohren abfallen, ich will aber auch kein leises Flüstern aus den Ecken des Raumes, wo Bass- und Hochtonbereich völlig untergehen. Raumgröße liegt im Bereich 20 - 25 m².

Ich tendiere am ehesten zu Breitbändern und habe mich schon über verschiedene Konzepte informiert, jedoch kann ich mich nicht entscheiden, welches Konzept am ehesten mit einem Röhrenverstärker harmoniert.

Folgende stehen zur Auswahl:
1.) Hornlautsprecher mit Fostex FE103 Σ (http://melhuish.org/audio/DIYRH5.html Bauplan unten auf der Seite)
2.) "Viecher" nach Cyburgs Plan hier im Hifi-Forum
3.) "Needles" nach Cyburgs Plan ebenfalls hier aus dem Forum

Was ich nun genau wissen möchte:
Welches Konzept hat die besten Klangcharakteristika (bezogen auf Linearität des Frequenzgangs ohne große Einbrüche und Tiefgang) ?
Wie sieht es mit dem Wirkungsgrad aus? Welches Konzept nutzt die gegebene Leistung optimal aus?
Hat jemand hier Erfahrung mit allen 3 Lautsprechern und kann mir sagen ob sich der Mehraufwand beim Bau des Backloaded Horns im Vergleich zu den wesentlich leichter zu bauenden Needles wirklich lohnt oder ob ich doch am besten Viecher baue?

Mit freundlichen Grüßen
Patrick
markusred
Inventar
#2 erstellt: 21. Feb 2007, 09:55
Es ist die Frage, welcher Kompromiss dir klanglich am ehesten zusagt.

- Viech holt die größte Lautstärke aus der Verstärkerleistung
- Needle klingt am ausgewogensten
- FE103 ist leiser als Viech aber lauter als Needle, klanglich wahrscheinlich zwischen den beiden angesiedelt.

Vielleicht sind die von dir genannten Alternativen noch nicht das richtige, es kommt darauf an. Ideal wäre, wenn Du die zuvor Probe hören könntest.

Was dürfen die Boxen überhaupt kosten? Bitte hier nicht am falschen Ende sparen, denn die Lautsprecher sind das klangbestimmende Element in der Anlage.

Mit etwas größerem Budget gäbe es auch Mehrwegelautsprecher, die einen ausreichend hohen Wirkungsgrad haben. Und wie groß dürfen die Boxen werden?
DunK
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 21. Feb 2007, 10:59
Also ich fange mal mit der Größe an. Als Zugeständnis an meine Freundin sollten die Lautsprecher nicht übertrieben groß sein. Die Ausmaße der Needle oder des FE103-Plans sind eine gute Richtung. Evtl. ein wenig breiter.
Wenn die Viecher im Klang schlechter sind und dafür nur mehr Lautstärke bringen, sind sie für mich doch uninteressant. Ich habe schon einmal Needles Probe gehört und die sagten mir sehr zu.

Mein Budget ist recht beschränkt auf 100 € pro Chassis zuzüglich Baumaterial. Daher gingen meine Gedanken in Richtung Breitbänder, da ich für das Geld wohl kaum einen ausgewogenen Mehrwegespeaker bauen kann.

Klanglich ist mir wichtig, dass das Signal ohne große Einbrüche oder Überhöhungen möglichst linear wiedergegeben wird. Bei meinen jetzigen Lautsprechern, fällt es mir auf, dass bei klassischen Stücken die hohen Töne viel zu spitz rüber kommen und der Bassbereich stark überbetont ist. Auch durch ändern der Verstärkereinstellungen war da nicht viel zu machen, weil danach alles nur noch künstlicher klang.

Falls es jemanden interessiert: Es sind Isophon-Chassis nach Orginalbauplan verbaut. Welche dies genau sind weiß ich nicht. Ich muss sie außerdem bald wieder meinem Vater zurückgeben, da er seine alte Anlage wieder in Betrieb nehmen möchte. Darum wird jetzt alles neu gebaut

MfG
Patrick
markusred
Inventar
#4 erstellt: 21. Feb 2007, 12:38
Na hoffentlich gibst Du für den Röhrenamp nicht mehr als 150 Euro aus, sonst stimmt die Relation zum Preis der Boxen nicht mehr.

Für 111,- pro Stück und damit leicht über dem Budget fiele mir der B200 von Visaton in einer Solo75 oder Solo100 mit ausgeglichenem Klang bei druckvollem Bass und angenehmen Höhen ein. Preislich darunter sind wahrscheinlich nur kleinere und damit bassärmere Exemplare verfügbar.
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 21. Feb 2007, 23:26

Welches Konzept hat die besten Klangcharakteristika (bezogen auf Linearität des Frequenzgangs ohne große Einbrüche und Tiefgang) ?

Du bist lustig. Willst einen linearen Frequenzgang, fängst dann aber mit "altertümlicher" und überholter Hardware vor dem Lautsprecher an? Wozu die Mühe?


[Beitrag von Amperlite am 21. Feb 2007, 23:26 bearbeitet]
DunK
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 22. Feb 2007, 00:13

Na hoffentlich gibst Du für den Röhrenamp nicht mehr als 150 Euro aus, sonst stimmt die Relation zum Preis der Boxen nicht mehr.


Auf sehr viel mehr wird es nicht hinauslaufen, da ich die meisten Bauteile sehr günstig oder gratis erhalte. Daher muss ich nur die Kosten für die Röhren und die Netzteile rechnen. Im Endeffekt lande ich dann bei maximal 200 €.


Für 111,- pro Stück und damit leicht über dem Budget fiele mir der B200 von Visaton in einer Solo75 oder Solo100 mit ausgeglichenem Klang bei druckvollem Bass und angenehmen Höhen ein.


Das klingt schon sehr interessant. Beim Budget lässt sich auch noch ein wenig rumschieben, wenn es lohnenswert ist. Ich werde es auf jeden Fall im Hinterkopf behalten und mich mal umschauen, bzw. Probehören. Falls noch jemand andere Ideen und Vorschläge hat bin ich für alles offen.


Du bist lustig. Willst einen linearen Frequenzgang, fängst dann aber mit "altertümlicher" und überholter Hardware vor dem Lautsprecher an? Wozu die Mühe?


Naja es ist im Grunde ein Experiment und da ich Spaß am Selbstbau habe, ist das für mich keine Mühe. Ich bin der Meinung, dass alt und überholt nicht automatisch schlechter ist. Wenn es schief geht und ich mit dem Ergebnis doch nicht zufrieden sein sollte, wird sich irgendwo immer ein Liebhaber finden, der sich über einen selbstgebauten Röhrenamp freut. Einen neuen "modernen" Verstärker kann ich dann immer noch kaufen, wenn ich wieder ein wenig Geld übrig habe, aber dann habe ich nicht das Gefühl etwas eigenes geschaffen zu haben, wenn du verstehst was ich meine.

MfG


[Beitrag von DunK am 22. Feb 2007, 00:13 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#7 erstellt: 22. Feb 2007, 09:56

Ich bin der Meinung, dass alt und überholt nicht automatisch schlechter ist.

Ich allerdings schon. Besonders bei deinem Budget kommst du nicht mal annähernd an die Linearität (und viele andere Kennzahlen) eines gleich teuren Transistors ran.

Bei allem Verständnis für den Selbstbau-Enthusiasmus: An deiner Stelle würde ich mir gut überlegen, in welches Bastelprojekt ich mein Geld stecke.
DunK
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 22. Feb 2007, 11:35
Ich habe es mir gut überlegt und damit Punkt. Hier in diesem Thread soll es nun wieder um Lautsprecher gehen und nicht die Sinnfrage zum Röhrenampselbstbau. Dafür gibts andere Threads und Foren. Danke.

Falls noch jemand andere Lautsprecher- oder Chassisvorschläge hat immer her damit.

MfG
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