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Canton LE 120: Wieviel Ohm haben die nun wirklich? 4 oder 8?

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lionking
Stammgast
#1 erstellt: 09. Mrz 2007, 16:36
hallo

zwecks überlegungen für eine frequenzweiche, brauche ich mal genau den widerstand von den le 120. 4...8 ist mir da etwas zu ungenau.

andere frage, was passiert, wenn ich eine requenzweche, die 8 ohm hat und eine trennfrequenz von 90 hz (conrad subwoofer weiche) mit LS verbinde, die 4 ohm haben?? steigt oder senkt sich die trennfrequenz??


lieben gruß
freund von lionking
Ex_tangere_Frank
Stammgast
#2 erstellt: 09. Mrz 2007, 23:00
Zu deiner zweiten Frage:
Von welcher Seite betrachtest du das ganze.?

Wie sieht die Weiche aus?



Rein nach Lehrbuch (das trifft dummerweise nie zu) sieht es folgendermaßen aus.

Nehmen wir an es handelt sich um eine einfache 6dB Weiche.
Das bedeutet es befindet sich nur ein Bauteil in Reihe zum Chassis. Bei 100 Hz Grenzfrequenz müsste bei einem Tiefpass an einem 8 Ohm Chassis eine 12,7mH Spule passen. An 4 Ohm hat die gleiche Spule plötzlich eine Grenzfrequenz von 50 Hz. Also eine Halbierung.
Wenn wir den Hochpass betrachten (Satellitenausgang der Weiche) wäre bei einer einfachen 6dB Weiche bei 100Hz Trennung ein Kondensator von 200µF notwendig. Der gleiche Kondensator hat an einem 4 Ohm Lautsprecher jedoch eine Grenzfrequenz von 200Hz zur Folge.
(Quelle: Handbuch der Lautsprechertechnik / Visaton)

Wie du siehst lässt sich die Frage also nicht eindeutig beantworten. Dazu kommt noch, daß sich kein Chassis ideal verhält. Der Verlauf der Impedanz ist eine Berg- und Talfahrt (besonders im Bassbereich). Deshalb möchte ich mal behaupten, daß man mit einer Universalweiche absolut keine zufriedenstellende Ergebnisse bekommt. Eine Frequenzweiche muss immer an die Chassis und deren Eigenarten angepasst werden und hat in den seltensten Fällen mit Standardwerten zu tun.
kptools
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 10. Mrz 2007, 09:22
Hallo,

in der Stereoplay 10/2004 wurde dieser LS vorgestellt und gemessen. Danach handelt es sich wohl eher um eine Box mit 4 Ohm Nennimpedanz. Das Impedanzminimum mit 3,7 Ohm liegt im Bereich von 200 bis 300 Hz. Dazu gibt es drei Spitzen bei 40, 100 und 3.000 Hz, wobei letztere 16 Ohm erreicht.

Grüsse aus OWL

kp
sakly
Inventar
#4 erstellt: 10. Mrz 2007, 10:02
Einen Hochpass mit so niedriger Eckfrequenz kann man nur aktiv sinnvoll umsetzen.
Die Einbauresonanz des Tieftöners macht jede passive Weiche kaputt, solange diese nicht geglättet wird. Das braucht große bauteile, so dass die Weiche recht teuer wird, wenn sie ihre Arbeit richtig machen soll.
lionking
Stammgast
#5 erstellt: 10. Mrz 2007, 11:01
hallo

also ich glaube ihr habt mich teilweise missverstanden.

mein subwoofer (dercanton as 40) hat damit gar nichts zutun, ich habe hier eine weiche gefundne bei conrad eben, die ich so zweckentfremden könnte (siehe weitere biler der weiche) das sie für meine le 120 passend wäre (von den anschlussmögluichkeiten.

es geht doch nur darum, das meine le 120 nicht so heftig die tiefsten frequenzen abbekommen, mit denen sie ohne hin nichts zutun haben sollten (ab 50hz)

www.conrad.de Artikel-Nr.: 336408 - 62

diese weiche hat halt 8 ohm und meine le 120 wohl eher 4 ohm. also wie verhält sich das mit der trennrequenz?

liebe grüße
sakly
Inventar
#6 erstellt: 10. Mrz 2007, 12:31
Also ich für meinen Teil habe Dich komlett richtig verstanden und das Geschriebene gilt immer noch.
Zum Entlasten der Canton-LS kannst Du die Weiche nutzen, aber trotzdem wird sie nicht richtig arbeiten und den Frequenzgang um die Resonanzfreuqenzen verbiegen. Ob Du das hörst ist eine andere Frage.
Dabei spielt es auch keine Rolle welche Impedanz die LS haben, das passiert immer.
Natürlich verschiebt sich aber die Eckfrequenz des Filters.
Bei 4Ohm-LS liegt sie (theoretisch) eine Oktave tiefer als bei 8Ohm-LS.
lionking
Stammgast
#7 erstellt: 10. Mrz 2007, 17:07
hallo

ok aber was sind die resonanzfrequenzen??

gibt es da meherer? hat eine box nich immer nur eine resonanzfrequenz?

und wie sähe das denn bei einer selbstgebastelten weiche aus? die wäre doch genauso unperfekt da sie doch genausowenig 100%ig auf die boxen abgestimmt sein kann.

und wenn die trennfrequenz durch die 4 ohmigkeit tiefer ist ist das sogar besser, da die ganz tiefen frequenzen so um 30 20 hz ja nur weggefiltert werden soollen.

lieben gruß
sakly
Inventar
#8 erstellt: 10. Mrz 2007, 19:55
Bei BR-Lautsprecehrn hat man eine Einbauresonanz und eine BR-Resonanz. Beide rufen einen Huckel im Impedanzgang hervor, der jeweils die Weichenfunktion beeinflusst. Diese Huckel sollten geglättet werden, wenn man eine passive Weiche nutzen möchte. Da das teuer wird, macht man sowas sinnvollerweise direkt aktiv. Das ist besser und tut sich preislich kaum was.
Und die Problematik ist bei gekauften Weichen natürlich die gleiche, wie bei selbstgebauten, da hast Du Recht.
Ex_tangere_Frank
Stammgast
#9 erstellt: 10. Mrz 2007, 23:03

sakly schrieb:

Natürlich verschiebt sich aber die Eckfrequenz des Filters.
Bei 4Ohm-LS liegt sie (theoretisch) eine Oktave tiefer als bei 8Ohm-LS.


Diese Aussage ist absolut falsch. Also da würde ich mal sagen: "Glatte 6; Setzen". Und melde dich wieder wenn du die Grundlagen verstehst.

Es geht um den Satellitenausgang und damit um einen Hochpass. Dort liegt im einfachsten Fall ein Kondensator in Reihe zum Chassis oder den Satelliten. Der Spannungsabfall am Kondensator erhöht sich beim Ändern der Impendanz von 8 auf 4 Ohm.

Das heißt der Satellit bekommt weniger Pegel und spielt bei gleicher Frequenz leiser. Erst eine Oktave höher stimmen die Verhältnise wieder.

Das von dir gesagte gilt am Tiefpassausgang, wenn eine Spule vorgeschaltet wird. Nur dann sind die Verhältnisse wie von dir angenommen.

@lionking
Falls es sich um eine 6dB Weiche handelt, musst du den Wert des Kondensators verdoppelt um auf die angestrebte Trennfrequenz zu kommen. Da der Subwooferausgang jetzt aber gleichzeitig tiefer trennt, musst du den Wert des Kondensators vervierfachen damit die Trennfrequenzen an 4 Ohm wieder passen (Jetzt eine Oktave tiefer als vorher).

Wie schon oben gesagt ist das aber blanke Theorie und passt zu 99% nicht zu realen Chassis und Boxen.
ronmann
Inventar
#10 erstellt: 10. Mrz 2007, 23:15
reckhorn b1 für 60€ kaufen. www.reckhorn.com damit kannst du die lautsprecher von den ganz tiefen frequenzen befreien.
sakly
Inventar
#11 erstellt: 11. Mrz 2007, 10:33

tangere_Frank schrieb:

sakly schrieb:

Natürlich verschiebt sich aber die Eckfrequenz des Filters.
Bei 4Ohm-LS liegt sie (theoretisch) eine Oktave tiefer als bei 8Ohm-LS.


Diese Aussage ist absolut falsch. Also da würde ich mal sagen: "Glatte 6; Setzen". Und melde dich wieder wenn du die Grundlagen verstehst.

Es geht um den Satellitenausgang und damit um einen Hochpass. Dort liegt im einfachsten Fall ein Kondensator in Reihe zum Chassis oder den Satelliten. Der Spannungsabfall am Kondensator erhöht sich beim Ändern der Impendanz von 8 auf 4 Ohm.

Das heißt der Satellit bekommt weniger Pegel und spielt bei gleicher Frequenz leiser. Erst eine Oktave höher stimmen die Verhältnise wieder.

Das von dir gesagte gilt am Tiefpassausgang, wenn eine Spule vorgeschaltet wird. Nur dann sind die Verhältnisse wie von dir angenommen.


Bleib mal locker, ich kann sicher auch mal was falsches schreiben. Der Ton ist total daneben.
Ich bin hier bei den Überlegungen auch tatsächlich von nem Tiefpass ausgegangen, warum auch immer (vorher habe ich ja eben genau von dem, gewünschten Hochpass geschrieben).
Insofern hast Du mit der Korrektur natürlich recht.
Wenn Du in Deinem Gewerbe genauso mit den Menschen umgehst...na dann viel Spaß.

Aber nochmal: die Theorie hat hier mit der Praxis nichts zu tun, weil das Filter eh nicht das macht, was es soll.
Ex_tangere_Frank
Stammgast
#12 erstellt: 11. Mrz 2007, 21:03
Na dann, entschuldige bitte.:hail

Wer mich kennt weiß, daß ich ein lammfrommer Mensch bin.
Aber es nervt mich tierisch, wenn hilfesuchende Leute mit Ratschlägen beraten werden, welche völliger Unsinn sind.


sakly schrieb:

Wenn Du in Deinem Gewerbe genauso mit den Menschen umgehst...na dann viel Spaß.


Jetzt weiß ich endlich, warum der Laden so schlecht läuft.
Danke für den Hinweis.
sakly
Inventar
#13 erstellt: 11. Mrz 2007, 21:07
Naja, meine Reaktion war doch jetzt wohl verständlich, oder?!
Denn wer meine Postings öfter liest,w eiß an sich auch, ass ich relativ selten Mist schreibe und dann auch dazu stehe, wenn ich mich vertan habe
Ich verstehe jetzt also nciht, warum das in so einem rauhen Ton geschrieben wird. Liest sich zumindest nicht lammfromm.

Wie dem auch sei. Das Technische ist ja geklärt.
Ex_tangere_Frank
Stammgast
#14 erstellt: 11. Mrz 2007, 21:27
Du, die Entschuldigung oben war wirklich ernst gemeint.


Die erste Reaktion war halt:" Das darf doch nicht wahr sein, was schreibt der für einen Blödsinn."

Dein Seitenhieb war ja auch nicht von schlechten Eltern. Der war sogar richtig gut.

So what. Ich hoffe wir haben nicht nur das Technische geklärt.
sakly
Inventar
#15 erstellt: 14. Mrz 2007, 18:16
Ich denke schon


(Die letzten drei Tage war es zu stressig, um zu antworten...)
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