ELAC-310 iJET - Bi-Wiring anschließen oder nicht ?

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Eaglevoice
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 13. Apr 2007, 07:34
Hallo,
besitze die Lautsprecher von ELAC-310 iJET mit Bi-Wiring- Anschlussmöglichkeit. Zur Zeit habe ich sie "normal" angeschlossen mit 2x 4mm Kupferlitze. Nun liest und hört man von der Bi-Wiring Variante sehr viel, mal Pro mal Contra.. und ich würde es gerne mal ausprobieren, ob tatsächlich eine Klangverbesserung eintritt. Andererseits möchte ich auch kein Risiko eingehen bezüglich den anfallenden Kosten. Und nicht nur das, denn die LS-Kabel bei mir zu verlegen ist doch sehr arbeitsintensiv, (verlegen hinter einer Schrankwand und Couch Garnitur). Jetzt meine Frage an Euch:
Würde sich der Aufwand wirklich lohnen ? Wer hat das schon mal gemacht ? Welche Kabel würden in Frage kommen ?
Zur Info: Betreibe noch den Woofer (Yamaha-YST-W300).
LS-Kabel müssten sehr lang sein, pro Kanal ca. 10 meter.
Übrigens, Bi-Amping würde nicht in Frage kommen !
Also, was meint Ihr zu diesem Thema ?
Bin sehr gespannt !
insoman
Stammgast
#2 erstellt: 13. Apr 2007, 08:54
bei diesem Aufand würde ich es nicht machen.

Frage: Hast Du die Anschlüsse noch mit dem Blech gebrückt ?

Falls Ja würde ich dieses mit LS Kabel Brücken und gut
Eaglevoice
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 13. Apr 2007, 12:41
Hallo,
ja, sie sind mit dem mitgeliefertem Blech gebrückt.
Aber, weshalb sollte ich die Brücken durch LS-Kabel ersetzen?
Was bringt das, wenn ich doch nicht mit Bi-Wiring arbeite?
erklärst Du mir das noch ?
insoman
Stammgast
#4 erstellt: 13. Apr 2007, 12:44
ich persönlich halte von diesen Blechen nix.

versuch es einfach mal, kost ja nicht viel ;o)
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 13. Apr 2007, 15:13

Eaglevoice schrieb:
Jetzt meine Frage an Euch:
Würde sich der Aufwand wirklich lohnen ?

Lass es sein, es lohnt sich definitiv nicht!
Selbst bei dieser relativ großen Länge sind 4 mm² völlig ausreichend!

Das mit den Brücken ist ebenfalls ...
Eaglevoice
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 13. Apr 2007, 16:30
Hallo,
na, wenn das so ist, habe ich jede Menge Euronen und Zeit gespart. Aber das mit den Brücken mit hochwertigem LS-Kabel werde ich mal testen.
Danke nochmal für Eure Tipps.
Amperlite
Inventar
#7 erstellt: 14. Apr 2007, 01:26

Eaglevoice schrieb:
Aber das mit den Brücken mit hochwertigem LS-Kabel werde ich mal testen.

Weil?
Wie gesagt: Spar dir die Euronen und die Zeit.
insoman
Stammgast
#8 erstellt: 14. Apr 2007, 09:42
warum soll er das nicht testen. ?

lass ihn doch einfach mal seine Erfahrung machen. Ich meine, dass es was bringt diesegräßlichen Brücken zu Ersetzen, Du meinst nicht - so hat jeder seine Meinung, testen lassen und gut.



Und bitte schildere Deine Erfahrungen
Amperlite
Inventar
#9 erstellt: 14. Apr 2007, 15:13
@ insoman:

Hier hat das jemand sehr diplomatisch ausgedrückt:
http://www.nubert-forum.de/nuforum/fpost673.html#673
http://www.nubert-forum.de/nuforum/fpost235678.html#235678

Test für euch:
Nimm das dünnste und gammeligste Stück Kabel , das du in deiner Wohnung findest und stelle damit die Verbindung zum Hochtöner her.
Nun Testhören.


[Beitrag von Amperlite am 14. Apr 2007, 15:15 bearbeitet]
Eaglevoice
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 15. Apr 2007, 09:01
Hallo insoman,
Hallo amperlite,
möchte an dieser Stelle keine weiteren Diskussionen entfachen.Wollte es mal genau wissen, und habe mich an´s Werk gemacht. Gestern nachmittag noch zu Conrad gedüst (Frankfurt),
8 vergoldete Kabelschuhe gekauft, (Kosten: 11 €) Da ich noch Reste von meinem LS-Kabel (4 qmm) hatte, habe ich nun diese Kabel sorgfältig konfektioniert, und durch die Brücken ersetzt.
Jetzt der Test, erst mit den Standardbrücken:
Meine Lieblingsplatte "Friday Night in San Francisco", mit den weltberühmten Supergitarristen "Al di Meola-John Mc Laughlin-Paco de Lucia" aufgelegt. Das 1. Lied auf Seite 1
auf meinem Kassettendeck aufgenommen.

Jetzt der Test mit den Kabelbrücken:
Gleiches Band, gleiche Aussteuerung, gleiche Lautstärke beim VV, gleiche Hörsitzposition.
Nichts, nichts, nichts und abermal nichts an einer Klangverbesserung festzustellen. Auch hatte ich nicht den Eindruck, dass es irgendwie "anders" klingen würde.
Noch schnell einen Nachbarn gebeten, um sich das anzuhören. Auch er schaute mich nach dem Hörtest an, als wollte er sagen: "Jetzt ist er reif für die Klappsmühle".
Nun gut, diese 11 Euronen haben mir nicht wehgetan, wenn ich aber sehe, dass es beim "dienadel"-Shop Brücken bis zu 200 € gibt, dann kann ich nur leicht den Kopf schütteln.
FAZIT:
Leute, kauft für dieses Geld lieber was sinnvolles, ev. ein paar CD´s, oder Platten, oder ein neues System für Euren Dreher. Hier ist das Geld sicher besser angelegt.
Grüße aus Frankfurt
bonnie_prince
Stammgast
#11 erstellt: 15. Apr 2007, 10:59
@amperlite

Na der Nubert ist mir 'n Schlawiner. Wenn der Kunde sagt, kack mir in die Box, weil dann klingts besser, dann macht der das. So lob ich mir den Dienst am Kunden :prost.
Da kann sich Dynaudio oder jetzt auch wieder Audio Physic ruhig mal 'ne Scheibe abschneiden, mit ihren dooofen simpel-wiring Anschlüssen wie zu Opis Zeiten .

Grüße bonnie_prince.


[Beitrag von bonnie_prince am 15. Apr 2007, 11:09 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#12 erstellt: 15. Apr 2007, 11:44
Ich seh das so:
Er stellt ein paar Kunden mehr zufrieden.
Sehr wichtig finde ich dabei aber, dass alle anderen davon keinen Nachteil haben!
Ob da nämlich Kabel- oder Blechbrücken drin sind, ist völlig egal.


Das ist wie beim Dekor.
Wenn gerade jeder ein Buche Antik-Furnier will, kann man das doch ins Programm aufnehmen.
bonnie_prince
Stammgast
#13 erstellt: 15. Apr 2007, 18:37
@amperlite

In gewisser Weise gebe ich dir Recht. Und es ist durchaus zu schätzen, dass der Nubert hier mal Klartext redet. Das machen unter den Herstellern wohl die wenigsten; zumindest öffentlich und allgemein.
Leider landet das nicht in den einschlägigen Hifi-Postillen.
Die bemängeln noch immer regelmäßig ansonsten hochwertige Boxen, die noch mit den alten Brücken ausgestattet sind. Das wiederum verunsichert den Käufer, der ja gerade bei solchen "Fachmagazinen" Rat sucht.
Der Thread hier ist ja ein gutes Beispiel für eine solche Verunsicherung.

Grüße bonnie_prince.
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