Bi-Wiring / Bi-Amping

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Lowflyer
Stammgast
#1 erstellt: 26. Aug 2004, 03:00
meine LS bieten beides. im moment sind sie normal angeschlossen.
bald kommen sie in einen grösseren raum und die kabellänge wird auf ~ 10 meter vergrässert. querschnitt ist momentan 2,5mm²

jetzt weiss ich nicht was ich machen soll:

- entweder das kabel einfach auf 10 meter verlängern und fertig
- wie oben, jedoch mit 4mm² kabel
- Bi-Wiring mit 2,5mm²
- Bi-Wiring mit 4mm²

was ist besser / sinnvoll?


und was ist mit bi-amping?
ich könnte doch einen separaten verstärker anschliessen, z.b. nur für die bässe.
dann hat der LS doch mehr leistung weil er von 2 verstärkern den "saft" bekommt oder?

und wie wird das dann gehandhabt?
beide lautsärken gleich oder mehr bass oder "irgendwie"?
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 26. Aug 2004, 08:25
Ich würde da die einfachste Variante (10m 4quadrat) wählen. Bi-Wiring bringt wenig. Wenn schon könntest Du, rein von der Leistung her, im Hochtonzweig mit dünnerem Kabel arbeiten. Aber eben, der Erfolg ist gering.

Normaler Anschluss bedeutet, dass ein Kabel von einem Verstärkerausgang zum gemeinsamen Eingang der Weiche in der Box führt.
Bi-Wiring heisst, dass zwei Kabel von einem Verstärkerausgang parallel auf die beiden Weicheneingänge (Hoch- und Tiefton) führen.
Bi-Amping braucht zwei Verstärker, welche jeweils direkt die Lautsprecher in der Box ansteuern. Da der Hochtöner keine zu hohe Dauerleistung verträgt (etwa 15W) und über eine Weiche betrieben werden muss (Bässe weg), ist vor den Verstärkern eine elektronische Weiche nötig. Das funktioniert eigentlich nur mit einem Vorverstärker, einer Weiche und zwei Endstufen. 2 Vollverstärker nützen da gar nichts, es sei denn, man könne Vor- und Endstufe eines solchen Teils auftrennen. Dann ist nur noch die Weiche und die zweite Endstufe nötig.
Natürlich könntest Du mit 2 Verstärkern dem Lautsprecher mehr Leistung zuführen. Das kannst Du aber auch mit einem Verstärker, wenn er mehr Leistung hat. Aber die Belastbarkeit des Lautsprechers ist damit nicht grösser. Du kannst ihn am selben Leistungspunkt abrauchen, ob biamping, biwiring oder normal. Bei Biamping ist höchstens der Hochtöner besser geschützt, weil Clipping der Bassendstufe keine zusätzlichen Signale zum Hochtöner zur Folge hat (im Normalfall zerstört Clipping die meisten Hochtöner).
Lowflyer
Stammgast
#3 erstellt: 26. Aug 2004, 18:21
aha, okay... danke :-)

wie sieht es dann mit dem widerstand aus bei 10 meter mit 4mm² ?
hab ich da hörbare verluste?


was bi-wiring und amping ist weiss ich ja, trotzdem danke :-)

nur was ich nicht so ganz verstehe:

beim bi-wiring hat man 2 kabel. eins an hoch/mittel und das andere am bass. (die verbindung an der box zwischen den anschlüssen wird ja weggenommen.

also ist doch bi-wiring mir 2mm² dassele wie normal angeschlossen mit 4mm² oder?

oder ist der verstärker "klug" und gibt über die einzelnen kabel nur hoch/mittel und bass siganle aus? (besserer klang?)

dann wäre doch die bi-wiring mit 2,5mm² lösung besser als die einfache 4mm² oder?
dos_corazones
Stammgast
#4 erstellt: 26. Aug 2004, 22:21
Hi,

soweit ich das verstanden habe, dient die Lösung der 2 seperaten Kabel dazu, gerade im Tieftonbereich, vom LS ins Kabel zurückgegebene Signale über die Länge des Kabels zu kompensieren. Die Auftrennung der Kanäle hat zum Vorteil, dass diese Signale sich nicht nachteilig auf den Hochtonbereich auswirken, weil dessen Signale ja einen anderen Leiter benutzen. Darum sollte man beim Bi-Wiring 2 Kabel für TT und HT/MT benutzen.
Am sichersten bist du wohl mit 2x4mm² unterwegs. Obwohl rein physikalisch gesehen bei 2x2,5mm² kein graviernder Unterschied zum dickeren Kabel rauskommen sollte. Ist wohl ne glaubenssache

MfG

Daniel

PS: Ich hoffe ein Fachmann verflucht nicht meinen Versuch die Wirkungsweise vom Bi-Wiring zu erklären
Kanns schließlich nur so wiedergeben, wie ichs verstanden hab
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