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Was ist Bi-Amping und Bi- Wiring?

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realmadridcf09
Inventar
#1 erstellt: 22. Sep 2004, 12:43
Hallo leute,hatte bisher immer nur "normale" Lautsprecher mit nem anschlus für boxenkabel plus und minus.
Jetzt hab ich mir die Vector needel standlautsprecher geholt, da sind an jeder box vier anschlüsse( zweimal plus und zweimal minus) und zwischen plus und minus sind 2 mal so brücken zwischen.

Was soll ich jetzt machen ganz normales boxenkabel holen oder was bestimmtes? hab da was von Bi amp und bi wiring gelesen, könnt ihr mir da vielelicht weiterhelfen>???

wäre super nett!

Hab den AV/ Receiver Harman/Kardon AVR 630 dazu!!

Danke euch
georgy
Inventar
#2 erstellt: 22. Sep 2004, 13:01
Biwiring bedeutet, daß die Weiche getrennte Eingänge für Hoch und Tieftöner haben, kann auch bei 3wege Mittel/Hoch und Tieftöner sein. Als Anschluß ist dann ein Biwirng-Terminal an der Box, wo Plus an Plus und Minus an Minus verbunden sind. Für Biwiring werden diese Brücken herausgenommen und jeder Zweig der Boxen bekommt sein eigenes Kabel vom Verstärker zur Box. Am einfachsten verwendet man identische Kabel, manchmal kann es auch besser sein, unterschiedliche zu nehmen, muß man ausprobieren.
Biamping ist das gleiche, nur daß dann jeder Boxenzweig seine eigene Endstufe bekommt.

georgy
realmadridcf09
Inventar
#3 erstellt: 22. Sep 2004, 13:15
Super,danke dann weiß ich schon mal etwas mehr!!!

hab Vectro Needle

Harman Lardon AVR 630

und hätte für den Bi Amping betrieb noch nen VErstärker:
Pioneer A-404 R


Was würdest du mir emphelen?

Einfach normal an den AVR 630 anschließen

Per Bi wiring an AVR 630 anschließen

oder bi amp a AV Receiver AVR 630 und verstärker von Pioneer?


Würd mich über deinen Rat sehr freuen!!

Mfg
georgy
Inventar
#4 erstellt: 22. Sep 2004, 13:37
Ich würde die Boxen normal anschliessen. Für Biamping müsste man einen in Vor und Endstufe auftrennbaren Verstärker haben, oder eben gleich getrennte Geräte. Vom Vorstufenausgang dann zu den Endstufen, welche aber auch nicht unterschiedliche sein sollen.

georgy
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 22. Sep 2004, 13:39
Was Biwiring bringen soll (vernünftige Kabel vorausgesetzt) ist immer noch umstritten. Im Verhältnis zu den übrigen Widerständen (Weiche, Schwingspule) fällt das Lautsprecherkabel kaum ins Gewicht. Es ist daher nicht einzusehen, was sich mit zwei parallel geführten Kabeln ändern oder gar verbessern soll. Aber zumindest schadet es nicht.
Biampling, also getrennte Endstufen und aktive Weiche haben eindeutig Vorteile. Erstens entfällt die passive Weiche mit ihren Verlusten und dem möglichen Klirr durch Spulen mit ferromagnetischen Kernen, zweitens können sich Hoch- und Tiefton nicht beeinflussen (Klirr der Tieftonendstufe zerstört den Hochtöner nicht) und drittens sind auch steilflankigere Filter ohne Verschlechterung des Dämpfungsfaktors möglich.
Allerdings kann man nicht einfach hergehen und die Weiche ausbauen, zusätzliche Endstufan anschnallen und hoffen, dass es dann gut kommt. Bei idealen Lautsprecherchassis (gibt es kaum) muss die Weiche nur trennen. In der Praxis aber sind oft noch zusätzliche Bauteile vorhanden, welche kleine Unregelmässigkeiten der Chassis ausbügeln. Man müsste daher die Weiche für jeden Zweig ausmessen und entsprechend dann eine elektronische Weiche mit entsprechenden Equalizern verwenden. Dann ist ein gutes Resultat zu erwarten, aber eben nur dann...
realmadridcf09
Inventar
#6 erstellt: 22. Sep 2004, 13:39
und nicht bi wiring??
realmadridcf09
Inventar
#7 erstellt: 22. Sep 2004, 13:43
Noch eine Frage!!!

hab ja die Vector needle!! und avr 630 von Harmann

Hab jetzt noch einen Passiven Subwoofer, würdet ihr mir es raten den noch zwischen receiver und boxen dazuschischen zuklemmen für mehr bass? Oder wird dann der klang des avr630 auf vector needle nicht mehr so gut sein?

Vielen Dank
homchen
Stammgast
#8 erstellt: 22. Sep 2004, 13:45
Zu den BI Themen wirst du hier 'ne ganze Menge finden.

z.B. hier:

http://www.hifi-foru...2570&back=&sort=&z=1
GandRalf
Inventar
#9 erstellt: 22. Sep 2004, 16:23
Moin auch,


richi44 schrieb

Biampling, also getrennte Endstufen und aktive Weiche haben eindeutig Vorteile. Erstens entfällt die passive Weiche mit ihren Verlusten und dem möglichen Klirr durch Spulen mit ferromagnetischen Kernen,


Vorsicht mit Begriffserklärungen wenn man nicht 100%ig Bescheid weiß!!!
Was da oben erklärt wird ist eindeutig "Aktivbetrieb" nicht Bi-Amping.

Beim Bi-Amping werden zwar der Baß- und der Hoch/Mitteltonbereich mit getrennten Verstärkern und Kabeln angesteuert, aber die passiven Frequenzweichen im Lautsprecher bleiben in Betrieb.
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