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bleibt nach Verschluss der BR-Öffnung die Belastbarkeit und die Soundqualität gleich?

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Autor
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mrsing
Stammgast
#1 erstellt: 18. Apr 2007, 17:50
Hallo,

habe bei meinen kleinen Boxen, die als Satelliten in einem Sat-Subwoofersystem fungieren, die BR-Öffnungen zugemacht(Schaumstoff zusammengepresst und rein gestopft) um die Mittenwiedergabe luftiger zu gestalten. Nun bewegt sich die Membran ja mehr, bedeutet dies schlechteren Sound durch Klangverfälschung? Außerdem traue ich dem MT jetzt nicht mehr wirklich Leistung zu, ich meine mehr Lautstärke als jetzt kann er-ohne Schaumstoff-aber nun ist er bei geringere Lautstärke am Xmax. Getrennt ist bei ca.100 hz (Poti voll aufgedreht)mit der Reckhorn F-1. Zu der Reckhorn noch ne andere Frage: habe nach der F-1 noch eine equilizer hängen. wenn ich bei dem die Frequenz 63hz ganz runterdrehe, bewegt sich die Membran weniger(obwohl der mt vorher schon bei 100hz abgeregelt wurde!?)

MFG

chris
Earl_Grey
Inventar
#2 erstellt: 18. Apr 2007, 18:51
Hallo,
Soundqualität: Man kann sagen "ändert sich" - Ob besser oder schlechter mußt Du entscheiden (oder messen )
Belastbarkeit: http://www.hifi-foru...ad=2849&postID=31#31
http://www.hifi-foru...ad=2338&postID=38#38

Kann Dir aber ansonsten insgesamt nicht so ganz folgen ...
Amperlite
Inventar
#3 erstellt: 18. Apr 2007, 19:28

mrsing schrieb:
Nun bewegt sich die Membran ja mehr, bedeutet dies schlechteren Sound durch Klangverfälschung?

Tut sie das wirklich?


[Beitrag von Amperlite am 19. Apr 2007, 17:57 bearbeitet]
mrsing
Stammgast
#4 erstellt: 18. Apr 2007, 19:36
nicht folgen :-?

bei verschlossenen Gehäuse>mehr Bewegung>weniger Belastbarkeit(da mehr Verzerrung und LS schneller am Xmax)?
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 18. Apr 2007, 19:52

mrsing schrieb:
bei verschlossenen Gehäuse>mehr Bewegung

Nur, wenn der Schalldruck der gleiche bleiben soll. Dazu müsstest du den Bass per EQ anheben.


mrsing schrieb:
weniger Belastbarkeit(da mehr Verzerrung und LS schneller am Xmax)?

Die Belastbarkeit bleibt immer die gleiche.
mrsing
Stammgast
#6 erstellt: 19. Apr 2007, 17:04
mich hat noch immer keiner so richtig verstanden

also, mal auf "gut deutsch": Verstärker auf 12uhr, pc auf volle Lautstärke. Membranhub ohne verstopfen der Ports:etwas bewegung///membranhub mit verstopfen der ports: um einiges mehr, die membran kommt fast an den maximalen membranhub ran(xmax). so, nun steht die Frage im Raum, ob dieser Effekt jetzt die Temperatur der Schwingspule beinflusst?(mit/ohne verstopfen der ports)

also, kann ich bei der box mit verschlossenen ports , trotz des größeren membranhubs, genauso laut machen?
Murray
Inventar
#7 erstellt: 19. Apr 2007, 17:09
Hi,

die mechanische Belastbarkeit nimmt (stark) EDIT: ab ( ), die elektrische bleibt gleich, wenn man ein BR-System in ein geschlossenes System transformiert. (Was für ein Satz... ) BR wirkt oberhalb seiner Abstimmfrequenz entlastend. Verstopfst du das Rohr, wirst du (ganz grob für z.B. einen 17er Tiefmitteltöner) unter 80Hz einen Pegelverlust von mind. 5dB erhalten, was immerhin doppelter Lautstärke entspricht.

Harry


[Beitrag von Murray am 19. Apr 2007, 17:19 bearbeitet]
Earl_Grey
Inventar
#8 erstellt: 19. Apr 2007, 17:17
Ich würde es so formulieren: Die elektrische Belastbarkeit verändert sich durch das Verstopfen nicht, hinsichtlich der mechanischen Belastbarkeit kommst Du bei verstopften BR schneller in den Grenzbereich des Chassis (Xmax): Aber das weißt Du doch schon selbst - Hmmm.
Deine konkrete Frage: Die Schwingspule an sich dürfte temperaturbezogen durch den stärkeren Hub unbeeinflusst bleiben da ja keine Reibung vorliegt (bzw. vorliegen sollte ).
mrsing
Stammgast
#9 erstellt: 19. Apr 2007, 17:31
jaa

super

was ich hören wollte

thx
Murray
Inventar
#10 erstellt: 19. Apr 2007, 17:34

Deine konkrete Frage: Die Schwingspule an sich dürfte temperaturbezogen durch den stärkeren Hub unbeeinflusst bleiben da ja keine Reibung vorliegt (bzw. vorliegen sollte ).


Dann dürfte kein Chassis warm werden....

Harry
Earl_Grey
Inventar
#11 erstellt: 19. Apr 2007, 18:20

Murray schrieb:

Deine konkrete Frage: Die Schwingspule an sich dürfte temperaturbezogen durch den stärkeren Hub unbeeinflusst bleiben da ja keine Reibung vorliegt (bzw. vorliegen sollte ).

Dann dürfte kein Chassis warm werden....

Dooooooooooooooochhhhhhh!
EDIT: z.B. Selbstinduktion


[Beitrag von Earl_Grey am 19. Apr 2007, 18:29 bearbeitet]
Earl_Grey
Inventar
#12 erstellt: 20. Apr 2007, 14:27
Um alle Unklarheiten zu beseitigen:
- Bei gleicher Lautstärke-Einstellung am Verstärker wird mit verstopfter BR-Öffnung die Schwingspule wärmer als ohne.
- Bei gleichem Hub wird die Schwingspule ohne verstopfte BR-Öffnung wärmer als mit.

Ob dieses Statement jetzt tatsächlich hilft?
P.S.: Man könnte jetzt noch eins draufsetzen und den letzten Satz ergänzen durch "... wird aber durch die Öffnung gleichzeitig besser gekühlt."
P.Krips
Inventar
#13 erstellt: 20. Apr 2007, 15:15
Hallo,


Earl_Grey schrieb:
Um alle Unklarheiten zu beseitigen:
- Bei gleicher Lautstärke-Einstellung am Verstärker wird mit verstopfter BR-Öffnung die Schwingspule wärmer als ohne.
- Bei gleichem Hub wird die Schwingspule ohne verstopfte BR-Öffnung wärmer als mit.


tut mir leid, aber so pauschal stimmen die Aussagen nicht.
es kommt sehr darauf an, welchen Frequenzbereich man betrachtet.
1. sind die Lautsprecher meist so ausgelegt, daß der "Fahrtwind" die Spule kühlt, da hätte bei gleicher Verstärkereinstellung die Verstopfungsbox Vorteile, da mehr Hub.
2. wenn wir mal eine BR betrachten, bei der Fb = fc, dann hat die verstopfte Box bei/um fc die wesentlich höhere Impedanz, was weniger Strom = weniger Erwärmung bedeutet

Auch deine zweite Aussage muss man differenzieren:
Betrachtet man den Bereich um fc / fb, stimmt das zwar, im Bereich der Impedanzspitzen der BR-Box aber nicht mehr.....

Gruß
Peter Krips
mrsing
Stammgast
#14 erstellt: 20. Apr 2007, 15:59

Bei gleicher Lautstärke-Einstellung am Verstärker wird mit verstopfter BR-Öffnung die Schwingspule wärmer als ohne.


dass heißt durch den erhöhten Hub (bei gleicher Lautstärke) entsteht mehr Wärme?


Bei gleichem Hub wird die Schwingspule ohne verstopfte BR-Öffnung wärmer als mit


das klingt logisch, um den gleichen Hub zu erreichen muss man ja die unverstopfte Box lauter machen.


Nun heben sich die zwei Gesetze abe irgendwie auf, oder?


PS: Wieso ensteht bei der verstopften Box mehr Hub?


[Beitrag von mrsing am 20. Apr 2007, 16:01 bearbeitet]
Murray
Inventar
#15 erstellt: 20. Apr 2007, 16:04

PS: Wieso ensteht bei der verstopften Box mehr Hub?


Bassreflex sorgt oberhalb seiner Abstimmfrequenz für eine Hubentlastung.

Harry
ronmann
Inventar
#16 erstellt: 20. Apr 2007, 16:14
und unterhalb der abstimmfrequenz kann die membran wie wild ausschlagen, wenn so tiefe töne auf der cd drauf sind. wenn du glaubst ohne verstopfen geht´s lauter dann lass das rohr frei.
mrsing
Stammgast
#17 erstellt: 20. Apr 2007, 18:06

und unterhalb der abstimmfrequenz kann die membran wie wild ausschlagen, wenn so tiefe töne auf der cd drauf sind. wenn du glaubst ohne verstopfen geht´s lauter dann lass das rohr frei.


ja , die Sache ist ja die, dass ich mir durch verstopfen des rohres eines klarern Sound erhofft hatte. Der Sound ist auch wirklich klarer geworden, es dröhnt weniger...

also muss ich jetzt zwischen Endlautstärke und Soundqualität entscheiden? Gibt es nicht viele die das verstopfen der Rohre bei ihren high-endigen fullrange boxen machen? Da habe ich noch nie von solchen Problemen gehört
Earl_Grey
Inventar
#18 erstellt: 20. Apr 2007, 20:01
@mrsing: Ein Bassreflex-Gehäuse besteht im einfachsten Fall aus nur einem BR-Kanal der einen Helmholtzresonator darstellt. Dieser geht ab einer definierten Abstimmfrequenz (abhängig von Boxenvolumen, Querschnitt/Länge BR-Kanal) in Resonanz und ist so für die Abgabe der tiefen Frequenzen verantwortlich. Dabei wirkt er aber gleichzeitig belastend auf das Chassis mit der Folge einer reduzierten Membranausauslenkung.
Verstopfung des Rohrs -> keine Resonanz -> keine Reduktion der Membranauslenkung -> Membran schwingt im direkten Vergleich weiter aus.

P.Krips schrieb:
1. sind die Lautsprecher meist so ausgelegt, daß der "Fahrtwind" die Spule kühlt, da hätte bei gleicher Verstärkereinstellung die Verstopfungsbox Vorteile, da mehr Hub.
2. wenn wir mal eine BR betrachten, bei der Fb = fc, dann hat die verstopfte Box bei/um fc die wesentlich höhere Impedanz, was weniger Strom = weniger Erwärmung bedeutet

... wobei durch das Verstopfen der BR-Öffnung die warme Luft sich nicht mehr mit der kühleren Aussenluft austauschen kann - Je kleiner das Boxenvolumen und je größer die Öffnung ...
Je größer der Hub umso größer die Selbstinduktion ...
Der Hub oberhalb der Abstimmfrequenz ändert sich durch das Verstopfen zunächst einmal nicht - und damit grundsätzlich auch nicht die Temperatur. Erst auf Grund der zum Ausgleich der Wiedergabe der tiefen Frequenzen erforderliche höhere Verstärkerleistung kommt es bei der verstopften Box auf Grund der vergleichsweise höheren elektrischen und mechanischen Energiezufuhr zu einer Temperaturerhöhung der Schwingspule.

@P.Krips: Ich bin kein "LS-Profi": Auf Grund Deines Beitrags auf jeden Fall wieder was gelernt.
ronmann
Inventar
#19 erstellt: 20. Apr 2007, 22:19
bleibt nur ein aktives Hochpassfilter um die Membranauslenkung zu reduzieren, weil tiefe Töne vermindert werden. Reckhorn B1 kann sowas, wobei die schwierig zu handhaben ist. am einfachsten ist es mit einer Einstellung am AV-Receiver. Wir Stereohörer haben da aber leider Pech gehabt.
mrsing
Stammgast
#20 erstellt: 20. Apr 2007, 22:41
die reckhorn ist -ein etwas geschultes ohr vorausgesetzt, da in dem gerät asymmetrische poti verbaut sind- ein einfach zu bedienendes Gerät, das aber einfach nur nichts kann

ich mein 150 HZ steht bei "max" auf dem satout, 100 in der Anleitung, nachdem ich bei dem nachgeschaltetem EQ den 63 hz Regler auf max gestellt hatte, bewegte sich die Membran aber dann doch noch doppelt so viel
Earl_Grey
Inventar
#21 erstellt: 21. Apr 2007, 20:38
Ich bin beim googlen im Zusammenhang mit BR-Rohr verschließen auf Folgendes gestoßen:SPH-380/2-BR bzw. SPH-380/BR
Verschließen + Vorwiderstand: Ist das ein (genereller) Ansatzpunkt?

P.S.: "Abfall-Link" (aber zu Schade zum wegwerfen ) Umbau Concept 400 von Conrad als BR-Konstruktion mit Passivmembran


[Beitrag von Earl_Grey am 22. Apr 2007, 07:02 bearbeitet]
mrsing
Stammgast
#22 erstellt: 21. Apr 2007, 22:11
tja, das ist doch schon mal was!

aber wie genau sieht dann so ein vorwiederstanf aus
ronmann
Inventar
#23 erstellt: 21. Apr 2007, 22:38
vorwiderstand sowas gehört vor keinen tieftöner.
mrsing
Stammgast
#24 erstellt: 21. Apr 2007, 23:13
was meinen die bei strassacker dann?

ich sag nur
Widerstandsdekade
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