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Klirrfaktor bei Boxen/Lautsprechern

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Autor
Beitrag
Dorsai!
Stammgast
#1 erstellt: 08. Okt 2007, 19:32
Hallo,

Welchen Klirrfaktor kann man denn bei besonders guten Boxen (Referenzklasse) oder Lautsprechern an sich(auf normaler Lautstärke, etwa 1/3 der Nennleistung) erwarten .

Danke im Vorraus.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 08. Okt 2007, 20:06


klein und hummel O 500 C Klirrfaktor
bei 100 dB/SPL in 2,1 m

http://www.klein-hum...main-monitors_O500C#

bzw. unten

klein und hummel O 500 C Maximalpegel
in 1 m bei 1 % Klirrfaktor



einer der wenigen hersteller der die eier hat klirrmessungen anzugeben. vermutlich weil der klirr bei den meisten anderen herstellern sehr viel schlimmer ist als bei diesen boxen.
Dorsai!
Stammgast
#3 erstellt: 08. Okt 2007, 20:11
Ich frage deshalb weil ein Kollege von mir felsenfest behauptet hat, dass Lautsprecher einen besseren Klirr als Kopfhörer haben. Das würde dann zwangsweise auf 0,2% abwärts rauslaufen.

aber wenn ich sehe wieder der da zum teil bei 20db liegt, dann kann das nicht ganz stimmen.
Dann kann man etwa 1% THD im Durchschnitt sagen oder?

Ist das dann bei mehr highend noch besser?


[Beitrag von Dorsai! am 08. Okt 2007, 20:19 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 08. Okt 2007, 20:19
herstellerangaben zum klirr von kopfhörern fallen mir auf die schnelle keine ein. die angabe von sennheiser zum topmodell hd650 lautet laut homepage:

Klirrfaktor bei 1 kHz: 0,05 %

wobei über die restlichen frequenzen keine angabe gemacht wird. onlineemssungen habe ich auf die schnelle nicht zur hand.

an dieser stelle dürfte auch die frage nach der hörgrenze für klirr gestattet sein.

außerdem: die gängigen home-hifi hersteller haben bei den klirrwerten jedoch WEIT schlechtere werte, meist durchgängig über 1 prozent. daher hat dein freund zumindest nicht völlig unrecht.

die gezeigten lautsprecher sind studiolautsprecher welche beim stückpreis in der liga einiger kleinwagen mitspielen.


[Beitrag von MusikGurke am 08. Okt 2007, 20:19 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 08. Okt 2007, 20:21

aber wenn ich sehe wieder der da zum teil bei 20db liegt, dann kann das nicht ganz stimmen.


diverse subwoofer kommen im bass auf über 50 prozent. die 20db sind eigentlich schon ein guter wert. außerdem ist das gehör bei den frequenzen fast völlig taub für klirr.

interessanter werden die höheren frequenzen. kopfhörerklirrmessungen bei bässen hab ich auf die schnelle leider nicht.
Dorsai!
Stammgast
#6 erstellt: 08. Okt 2007, 20:21
naja, mein DT880 hat mal 0,2% somit betracht ich das mal als reverenz.

(Studiolautsprecher mit im durchschnitt 1% THD das is ja mal interessant)
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 08. Okt 2007, 20:25

naja, mein DT880 hat mal 0,2% somit betracht ich das mal als reverenz.


aber nie im leben über den ganzen frequenzgang. bei 20hz vollpegel macht mein hd650 ziemlich viele nebengeräusche, und seine klirrwerte waren in den zeitschriften meist ziemlich gut im vergleich.



(Studiolautsprecher mit im durchschnitt 1% THD das is ja mal interessant)


maximalpegel bei 1%, du solltest mal auf die y-achse achten. bei den pegeln wirst riskierst du eine intensive freundschaft mit deinem ohrenarzt.

im oberen bild liegt die o500 bei -40db in den gehörkritischen bereichen... das ist schon ganz passabel wie ich finde.


[Beitrag von MusikGurke am 08. Okt 2007, 20:26 bearbeitet]
Boettgenstone
Inventar
#8 erstellt: 08. Okt 2007, 20:30
Hallo,
normale Boxen haben höhere Klirrwerte als ein kopfhörer, auf 2-3 m Entfernung bei entsprechender Lautstärke sowieso. Guck mal bei den Selbstbauzeitschriften rein da sind die eigentlich immer bei.
www.Acoustic-design-magazin.de
www.hifi-selbstbau.de
Dorsai!
Stammgast
#9 erstellt: 08. Okt 2007, 20:31

MusikGurke schrieb:

im oberen bild liegt die o500 bei -40db in den gehörkritischen bereichen... das ist schon ganz passabel wie ich finde.


Oh ich hab garnicht auf den oben angegebenen Pegel geachtet.
Dann ist das natürlich schon ziemlich gut.

PS: Wieso sollte der Klirrwert vom Abstand abhängen.
Der Abstand kann doch höchstens lineare Verzerrungen bewirken oder?


[Beitrag von Dorsai! am 08. Okt 2007, 20:33 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 08. Okt 2007, 20:33
die hummel dürfte den ein oder anderen kopfhörer toppen, gerade bei elektrostaten dürfte der klirr etwas höher liegen.

der 880 von beyer oder der hd650 von senn dürften aber vor den hummeln liegen.
Boettgenstone
Inventar
#11 erstellt: 08. Okt 2007, 20:40
Hallo,


PS: Wieso sollte der Klirrwert vom Abstand abhängen.

du brauchst bei höherem Abstand mehr Leistung um auf den gleichen Pegel zu kommen.
Die Messungen sind normalerweise in 1m Abstand gemacht.
Dorsai!
Stammgast
#12 erstellt: 08. Okt 2007, 20:49

Boettgenstone schrieb:
Hallo,


PS: Wieso sollte der Klirrwert vom Abstand abhängen.

du brauchst bei höherem Abstand mehr Leistung um auf den gleichen Pegel zu kommen.
Die Messungen sind normalerweise in 1m Abstand gemacht.
:prost


Nagut, dann ists klar.
Dachte nur, du meinst es hängt direkt vom Hörabstand ab.


der 880 von beyer oder der hd650 von senn dürften aber vor den hummeln liegen.


Also das reicht mir schon als Bash Argument
Wenn eine Kleinwagenbox vor meinen 230€ Hörern was THD angeht verblasst. (aber ich wette wenn die Boxen auf einen Hörraum eingestellt sind, an der Richtigen Anlage hängen, dann ist der Sound mehr als fett)

Danke an alle für die Infos.

Genug gesprächsstoff für den morgigen Arbeitstag ;-)
Passat
Moderator
#13 erstellt: 08. Okt 2007, 21:02
Schaut euch doch einfach mal die Diagramme bei Lautsprechertests in der "Stereoplay" an.
Die messen den Klirr zwischen 20 Hz und 5 KHz über verschiedene Pegel zwischen 85 und 100 dB.

Da sieht man schön den Klirrverlauf über die Frequenz und über die Lautstärke.

Insbesondere im Bass steigt der Klirr mit steigender Lautstärke bei den meisten Lautsprechern rasant.

Grüsse
Roman
magicmusic99
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 09. Jan 2016, 19:58
wie kann man den Klirrfaktor am besten messen und vergleichen ?

Ich musste nun nach all den Jahren die praktische Erfahrung machen, dass es garnicht am RaumHall liegt, warum alle meine früheren Boxen im Bass so schwammig klangen. das drückte mir auf den Ohren. Klirrfaktor im Bass scheint ja ein grosses Problem zu sein, bei grösseren Lautsprechern. Erst als ich mal das Vergnügen hatte ein Box mit 13 cm Bass zu hören, habe ich gemerkt, es liegt garnicht am Raum. Und wenn ich an dem kleinen Bass bei 32 und 64 hz 12 db hochstelle, dann klingt die viel druckvoller und sauberer wie alle Boxen mit grossen basslautsprecher, die ich gehört habe. wie sauberer Bass klingt kann man ja am Kopfhörer hören. Ich dachte erst es wäre einbildung, also habe ich mir mal überlegt ob man dass auch messtechnisch sehen kann. habe eine basedrum snare Sequenz genommen, mit 80 hz 24 db tiefpassgefiltert. und hier sieht man bei den andren Boxen die mehr als 13 cm Bass hatten schon starke verfälschungen. und der 13cm Bass mit dem EQ angehoben, kommt dem Original deutlich am nähesten. obwohl EQ ja so verpöhnt sind. dort sind die Kurven zu sehen.

http://www.hifi-foru...hread=622&postID=8#8

wenn verzerrungen für grössere Systeme so ein Problem sind, warum baut man dann nicht Lautsprecher mit mehr 13 cm Systemen. oder liegt das vielleicht sogar an Bassreflex. Bassreflex fand ich noch nie gut. Ich habe das Loch zugestopft und halt mit EQ ausgeglichen. klingt zwar besser finde ich, aber an den Kurven sieht man kein Unterschied. Kann man vielleicht irgendwas mit mehr Dämmung machen. ?.

Meine tannoy system 8 habe ich mal als subwoofer getestet(der Pioneer VSX 510 kann einen passiven Subwoofer bertreiben), da kann ich den Bass bei 80 hz orten, bei 50 HZ crossover aber nichtmehr. 60 hz kann ich leider nicht einstellen. vielleicht kann man einen preiswerten Bass woofer einbauen, der weniger klirrt und auch bei 80 hz weniger Ortbar ist, nur welcher hat wenig Klirfaktor, oder gibts das garnicht ?.


[Beitrag von magicmusic99 am 09. Jan 2016, 20:03 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#15 erstellt: 09. Jan 2016, 20:11

wie kann man den Klirrfaktor am besten messen und vergleichen ?

Am besten angeblich mit dem System von Klippel, das die Membranbewegung per Laser vermisst. Für Privatmenschen aber unbezahlbar.


warum baut man dann nicht Lautsprecher mit mehr 13 cm Systemen.

Ein 13-cm-Bass ist halt zu klein, um Tiefbass bei adäquaten Pegeln wiederzugeben. Bzw. man bekommt es nur mit mehr Hub hin, aber dann leidet wieder die Präzision. Für Zimmerlautstärke ist das eine gute Lösung, aber nicht bei Hifi-gerechtem Referenzpegel oder gar drüber.

Du solltest auch nicht aus deinen Erfahrungen heraus verallgemeinern. Auch mit größeren Membranen kann man präzise Wiedergabe erzielen. Man braucht halt einen stärkeren Antrieb (Magnete) und ein möglichst steifes Material für die Membran, das geht ins Geld.


[Beitrag von Dadof3 am 09. Jan 2016, 20:12 bearbeitet]
magicmusic99
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 09. Jan 2016, 23:05
Der 13 cm Bass reicht für die 50 hz der Basedrum und mit dem EQ wenn man nicht lauter als etwa 80 db hört gerade so aus, aber viel mehr geht da nicht. naja über 78 db länger hören soll ja auch nicht gesund sein. aber ab und an mag man auch mal kurze Zeit ne Zwerchfellmassage ;-)

hier habe ich den Basstest hochgeladen, um dass auf seinen Boxen zu messen wie die Verzerrung(Abweichung zu der original Kurve) ist, reicht auch schon das billigste messmicro aus. die bilder von mir sind vom dem 1 mal auftreten der 1 base kicks kurz hintereinander. Bei stereo halt nur mit 1 Lautsprecher an haben. aber auch bei 2 lautsprecher aktiv sehen die kurven bei den kleiner sehr gut aus.

http://daten-transport.de/?id=Gp3Nf3buB9fh

als praxissong von Bass kann man auch mal coming home von den Scorpions anhören. Ist wie ne Balade am Anfang, da wird a0 (55 hz( und c1 (65 hz gespielt) mit hohem Pegel gespielt. da fällt der unpräzise Bass nicht auf, nur bei der Basedrum dann. die klingt auf den kleinen viel kürzer nach.

Ich habe mir schon überlegt, vielleicht noch 2 kleine Boxen in reihe geschaltet, die nur als Subwoofer dienen und nebendran stehen. Platz hat man am Schreibtisch dafür. immer noch kleiner als ne gross und mehr power gibts auch. In einem üblichen Song hat die Basedrum bei 50 hz etwa -10 db Pegel. so kann man da auch mehr im Bass anheben, ohne dass durch den hohen Basshub die mitten verzerren bei etwas lauter.


[Beitrag von magicmusic99 am 09. Jan 2016, 23:07 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#17 erstellt: 10. Jan 2016, 11:30
Hi,
magicmusic99 (Beitrag #14) schrieb:
... Klirrfaktor im Bass scheint ja ein grosses Problem zu sein, bei grösseren Lautsprechern...
...wenn verzerrungen für grössere Systeme so ein Problem sind, warum baut man dann nicht Lautsprecher mit mehr 13 cm Systemen...

Wie kommst du darauf, dass Klirrfaktor (= harmonische Verzerrungen, Oberwellen) die Ursache für deine gehörten Klangunterschiede ist,
insbesondere dass weniger Verzerrungen "besser" klingen ?
-- so eine Annahme erscheint selbst-verständlich, ist es aber nicht !, oft sogar genau andersrum, gerade dein Beispiel könnte so ein Fall sein.
Musiker und Techniker sind hier genau gegensätzlich vorgeprägt...

Es ist eher unwahrscheinlich, dass ein kleiner 13er mit heftig viel EQ verzerrungsärmer spielt als größere TTs ohne.
Deine -- evtl. interessanten -- Messergebnisse kann ich leider nicht deuten, ich finde keine Identifizierung

Gruss,
Michael


[Beitrag von Mwf am 10. Jan 2016, 13:25 bearbeitet]
HannoverMan31
Inventar
#18 erstellt: 10. Jan 2016, 12:53
Preis oder High End hat nicht unbedingt etwas mit besseren Klirr Werten zu tun.

Als Beispiel, nehmen wir mal die ab 900 euro preislich liegenden phonar veritas m4 next. Deren Klirr soll selbst bei 100 db und selbst im Bass so gut wie nicht vorhanden sein. Also eine äußerst saubere Box, trotz günstiger chassis aber dafür guten. Es gibt 5000 Euro Speaker, die haben wesentlich schlechtere Klirr Werte. Ich habe zb mal bei einer Spendor gelesen, dass die ab 90 db über 1% klirr bereits macht, auch bei hörbaren Frequenzen.

Auch bei Kopfhörern kann es preislich unabhängige Werte geben. Ein günstiger Audio Technika Kopfhörer für 250 euro, kenne die genau Bezeichnung nicht, ist hier aber bekannt im Forum, hat zb erheblich weniger Klirr (fast gar keinen) als der teure Sennheisser hd 800.

Also ich denke, gute Messwerte bzw guter oder schlechter Klirr/viel oder wenig Klirr - hat nichts mit der Klasse oder dem Preis eines Lautsprechers oder Kopfhörers zu tun. Es kommt auf die chassis, die weiche, Abstimmung oder generell wie gut das Ding entwickelt wurde drauf an.


[Beitrag von HannoverMan31 am 10. Jan 2016, 13:17 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 10. Jan 2016, 16:27
Solange der Klirr unter den Hörschwellen ist https://www.hifi-selbstbau.de/component/content/article?id=239 ist er egal wobei wie Mwf geschrieben hat z.B. ehöhter k2 als angenehm beurteilt wird. Psychoakustisch kritischer sind nicht harmonische Verzerrungen/Klirr die z.B. durch Intermodulation entstehen.
magicmusic99
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 10. Jan 2016, 18:44

Mwf (Beitrag #17) schrieb:


Es ist eher unwahrscheinlich, dass ein kleiner 13er mit heftig viel EQ verzerrungsärmer spielt als größere TTs ohne.
Deine -- evtl. interessanten -- Messergebnisse kann ich leider nicht deuten, ich finde keine Identifizierung

Gruss,
Michael


die wellenformen, die man in den ausschnitten sieht, sind so, wie es ein Oszilloskop auch darstellt. In dem Bild oben, http://www.hifi-foru...hz-12-db_632678.html
dass ist die kleine Box mit dem EQ.

auch noch im selben Bild aber unten, ist das Original Signal. Wie man den Klirrfaktor besser messen kann, ohne megateures Equipment, weis ich nicht, aber wenn man mal die Wellenformen vergleicht zwischen original und vom Mikrofon aufgenommenen, dann sieht man schon starke Unterschiede

Dass sind die Bilder der grössten Boxen.

http://www.hifi-forum.de/bild/tannoysystem-8-nfm-2_632677.html

Da sieht man hauptsächlich an dem 3. Berg der Welle starke abweichungen(weniger Pegel zu den vorigen Bergen). auch der Abstand ändert sich, also wird es auch Frequenzmässig verschoben. Und abweichungen vom Original der Wellen zu den aufgenommenen Wellen, nennt man Klirrfaktor.
am Verstärker waren alle gleich laut eingestellt.

die Box ist etwas kleiner, da war auch Bassreflex Rohr zu. Mit bassreflex Rohr offen ist die Abweichung grösser

http://www.hifi-forum.de/bild/basstest-alesis_632679.html

Ich habe nen 17 qm Raum und es ist auch möglich, dass die Reflektionen der Wellen bei kleinen Lautsprechern sich nicht so leicht auslöschen, weil der kleine Lautsprecher wahrscheinlich in einen geringeren Radius den Bass abstrahlt. Halt halt bisher keiner gemessen, wie die Kurven bei ihm aussehen.

Auf jedenfall klingen die 50 hz auf den grossen Boxen viel anders als im Kopfhörer(der ja keine Probleme mit Tiefbass hat). bei den kleinen Boxen klingt es besser, fast wie im Kopfhörer.

@thewas
Solange der Klirr unter den Hörschwellen ist https://www.hifi-selbstbau.de/component/content/article?id=239 ist er egal wobei wie Mwf geschrieben hat z.B. ehöhter k2 als angenehm beurteilt wird.


Bei subbass von 30 hz ist ein k2 sicher angenehm, damit man mehr hört bei 60 hz, aber bei 50-80 hz Ton kommt man dann auf 100-160 hz. kann man auch im EQ probieren, wenn man von 100-160 hz anhebt. dann klingt es nicht mehr so klar und dröhnt. Mir gefällt das nicht. Wenn ich die grossen Lautsprecher an dem subwoofer anschluss habe klingt der Bass noch dröhniger, also so als ob das Fell an der Basedrum sehr schwabbelig ist.

interessanter Bericht mit dem Klirr, nur kann man das Klirrfaktor Testprogramm nicht mehr runterladen. link zeigt 404


[Beitrag von magicmusic99 am 10. Jan 2016, 18:46 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#21 erstellt: 10. Jan 2016, 19:52
Im 17m² Raum hast du natürlich Raummoden,welche von großen Bässen stärker angeregt werden,als von einem 13er.Der 13er klirrt aber bei 40Hz bestimmt auch ganz schön.
Dadof3
Inventar
#22 erstellt: 10. Jan 2016, 20:52
Ich kann keinen Zusammenhang zwischen deinen Aussagen und den verlinkten Bildern erkennen.
Mwf
Inventar
#23 erstellt: 11. Jan 2016, 00:25

magicmusic99 (Beitrag #20) schrieb:
...die wellenformen, die man in den ausschnitten sieht, sind so, wie es ein Oszilloskop auch darstellt...

o.K.
Sie zeigen im wesentlichen nicht Klirr-Verzerrungen,
sondern Phasen- bzw. Gruppenlaufzeit-Verzerrungen, d.h. zeitliche Verschiebungen zwischen Grund- und Oberwellen,
hervorgerufen durch die Art der Bassreproduktion (geschlossen vs. Bassreflex, Grenzfrequenz, Q-Faktoren),
alles überlagert von den Raummoden (je nach Meßentfernung) und ggfs. elektrischem EQ.

Wir sollten also ab jetzt nicht mehr von Klirrfaktor sprechen , somit passt dein Thema auch nicht zum thread-Titel.
Stattdessen darüber, warum die gezeigten Unterschiede so unterschiedlich klingen.

Dazu wäre es zunächst hilfreich, wenn du zeigst, genau welche Schalldruckkurven ("Frequenzgang") zu welchen Bassburst-Ergebnissen gehören.
Dazu müssen sie aber unter den gleichen Raum- und EQ-Bedingungen entstanden sein.
Wenn nicht, hol bitte diese Messreihen nach.


[Beitrag von Mwf am 11. Jan 2016, 00:53 bearbeitet]
magicmusic99
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 11. Jan 2016, 12:26

Mwf (Beitrag #23) schrieb:

magicmusic99 (Beitrag #20) schrieb:
...die wellenformen, die man in den ausschnitten sieht, sind so, wie es ein Oszilloskop auch darstellt...


Dazu wäre es zunächst hilfreich, wenn du zeigst, genau welche Schalldruckkurven ("Frequenzgang") zu welchen Bassburst-Ergebnissen gehören.
Dazu müssen sie aber unter den gleichen Raum- und EQ-Bedingungen entstanden sein.
Wenn nicht, hol bitte diese Messreihen nach.


Hast du das Basstest Beispiel mal angehört ?. Der testsound ist so ausgelegt, dass lediglich die 1. harmonische der Basedrum ausgegeben wird(durch 80 hz 24 db tiefpass Filterung). ich habe auch mal mit 106 db /octave Tiefpass Filter probiert(im melda EQ kann man tiefpässe von 12 db /octave - über 100 db pro octave einstellen), macht aber auch keinen grossen Unterschied im Result. die kleinen sind viel besser. Daher haben harmonische nur geringen Einfluss. Klirrfaktor ist alles was vom original abweicht. von daher passt es schon in den thread.

Ich habe nun doch noch was gefunden über klirrfaktor messen. Arta, hobbybox, wavetools sollen das können. muss ich mal ausprobieren, was das bei bei meinen unterschiedlichen Lautsprechern anzeigt.

https://hifi-selbstb...kann-nichtgilt-nicht

Messen: ....kann nicht......gilt nicht!

Immer wieder hört man in den Foren das jemand nicht messen kann weil er nicht weiß was er dazu braucht, oder es vielleicht zu teuer wäre. In unserem kleinen Bericht haben wir eine Übersicht zusammengestellt welche Soft- und Hardware man braucht um bestimmte Ergebnisse zu erzielen.

Die Übersicht berücksichtig dabei sowohl die Ausstattung für den Anfänger, sowie auch das komplette Repertoire für den Fortgeschrittenen.

was braucht man zum Messen? (Anfänger, öffentlich)

Mit den Phasenverschiebungen Gruppenlaufzeiten, dass vermute ich auch hat einen Einfluss, denn warum ist da nur die 3. Wellenform so verbeult, nicht aber die 1 und 2. vielleicht liegt es daran weil Bassreflexboxen wenig Dämpfungswolle innen haben und das zustopfen des Loches nutzt auch nicht viel. Von PA Systemen weis ich, dass die einen hart aufgehangenen Bass haben. die grossen Tannoy haben, in etwa einen Mittelharten, die alesis haben einen weicheren. die alesis sind impulstreuer, also am zu weicher Bassaufhängung denke ich liegt es nicht.

Allerdings habe ich nicht innen reingeschaut. Vielleicht beginnt das Holz mitzuschwingen, und so verzerrungen zu erzeugen. aber wenn man drauflangt bei 80 db vibriereen die nicht viel

Mit der Digitaltechnik lassen sich viel bessere EQ nutzen, Phasenlinear ist auch kein Problem. allerdings wenn man nicht gerade 12 db bei höheren Frequenzen korrigiert höre ich da keinen Unterschied. schon wenn man im EQ nur 3 db max korrigiert, klingt es viel realistischer als unkorrigiert. Im Bassbereich kann man sowieso schlechter orten, daher sind da phasenverschiebungen durch den EQ auch schlechter hörbar. Ich höre jedenfalls keinen Unterschied ob 12 db geboostet bei 64 und 32 hz mit phasenlinearen EQ oder nicht. Bei 1 khz höre ich bei mehr als 6 db geboostet dagegen schon einen Unterschied ob phasenlinear oder nicht. nicht phasenlinear ergibt dann so eine art flangereeffekt. beim frequenzen absenken, merke ich allerdings auch bei -12 db keinen Unterschied. Auch wenn man im Raum Unterschiede von 10 db misst(was üblich ist), kann man den EQ so einstellen, dass man nur max 3 db anhebt aber dafür max 7 db absenkt.

Von melda Produktion gibts muliconvolution, damit kann man sogar Impulsantworten von dem EQ erzeugen. Mit dem testsound button schickt es einen Messimpuls raus. Und der multiconvolution als Effekt nach dem EQ nimmt, es dann auf. Die Impulsantworten kann man dann im equalizerapo als Impuls laden zur Korrektur


[Beitrag von magicmusic99 am 11. Jan 2016, 12:29 bearbeitet]
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