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Schlechte Qualität der Lieder schädlich für LS?

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Autor
Beitrag
MC-Rene
Stammgast
#1 erstellt: 08. Dez 2007, 11:28
Heyho...

Ich habe mal ne Frage: Ist es schädlich für die LS, wenn man Lieder abspielt, die eine schlechte Qualität haben, bzw im Hintergrund rauschen oder leicht verzerrt sind? Ich habe echt ein wenig Angst Lieder zu hören, die weniger als 192kb/s abgeben...Außerdem hab ich mich gefragt, ob es schädlich ist, wenn die Lautsärke etwas höher ist und der Bass stark "bumst :P", man dann ein Lied weiterswitcht, sodass der Bass "ruckartig" aufhören muss?

*ich weiß, ich stelle schon komjische Fragen *

LG
born2drive
Inventar
#2 erstellt: 08. Dez 2007, 11:38

MC-Rene schrieb:
Ich habe mal ne Frage: Ist es schädlich für die LS, wenn man Lieder abspielt, die eine schlechte Qualität haben, bzw im Hintergrund rauschen oder leicht verzerrt sind? Ich habe echt ein wenig Angst Lieder zu hören, die weniger als 192kb/s abgeben...

Das Rauschen oder verzerrte Töne werden nur von uns als störend empfunden. Für den LS sind es Töne, wie andere auch.


MC-Rene schrieb:
Außerdem hab ich mich gefragt, ob es schädlich ist, wenn die Lautsärke etwas höher ist und der Bass stark "bumst :P", man dann ein Lied weiterswitcht, sodass der Bass "ruckartig" aufhören muss?

hm.... gute Frage.
*selbstinsGrübelnkomm*

ich denke mal, solange das Chassis nicht überbeansprucht wird (Sickenlaufweg, etc.) sollte nichts passieren.


[Beitrag von born2drive am 08. Dez 2007, 11:39 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#3 erstellt: 08. Dez 2007, 11:42
das abrupte beenden eines Liedes ist garantiert nicht schädlich
weil dann wären die Impulstests bei Lautsprecherherstellung es erst recht

und allgemein:
solang der Tieftöner nicht soweit rauskommt, das er wohl bald die gegenüberliegende Wand küsst (:D) brauchst dir da erstmal keine Sorgen zu machen.
Auch im Hochtonbereich ist es auch nicht so schnell schlimm. Zwar kann es bei verzerrten Liedern teilweise zu Intersample Clipping und auch herkömmlichen Clipping kommen, aber das wird auch erst bei hohen Lautstärken gefährlich und das hört man normalerweise auch vorher.

Zumindest MP3s mit weniger als 192kBit und keinen übermäßigen Verzerrungen sind definitiv nicht schädlich für deine LS
MC-Rene
Stammgast
#4 erstellt: 08. Dez 2007, 11:43
Alles klar, na dann geht das ja ales gut Thx für die schnellen Antworten Ich hör dann mal ne Runde Musik
m4xz
Inventar
#5 erstellt: 08. Dez 2007, 14:17
@ MC-Rene:

Wenn du wüsstest was ich so für Musik höre, wenn ich nach dem gehen könnte, wären meine Lautsprecher schon lange "tot"

Ein Lautsprecher wandelt elektrische Energie in Schall um.
Wie der Schall dabei klingt spielt keine Rolle, schließlich besteht jedes Geräusch nur aus verschiedenen Frequenzen...

Es mag zwar für dich unangenehm klingen, dem Lautsprecher ist das aber egal
Poison_Nuke
Inventar
#6 erstellt: 08. Dez 2007, 14:38
egal ist es dem LS nur in einem gewissen Rahmen. Die Sorge von MC-Rene ist so gesehen nichtmal so unbegründet...nur unter normalen Umständen hört man nicht so laut, dass es gefährlich werden könnte (das ists nämlich erst im Grenzbereich von der Anlage).

Wirklich schlimm ist vorallem für den Hochtöner Musik mit vielen Obertonanteilen und gar Clippinganteilen. Denn beim Clipping entstehen Impulsspitzen mit Frequenzen teils weit über dem hörbaren, der Hochtöner gibt diese aber dennoch wieder. Bei zuvielen Verzerrungen kommt es dann halt dazu, dass der Hochtöner überproportional viel elektrische Leistung umwandeln muss und irgendwann brennt die Schwingspule durch.


schaffen tut man das selbst schon mit normaler Musik und einem starken Amp, aber mit bereits clippender Musik und einem vllt etwas zu schwachbrüstigen Verstärker kann es eben noch früher passieren
MC-Rene
Stammgast
#7 erstellt: 08. Dez 2007, 14:44
Heyho

Also das mit dem Clipping habe ich schon verstanden. Ich drehe aber die Anlage nie ansatzweise auf, sodass ich denke, dass das Clipping, wie du es beschrieben ahst, nicht auftreten wird.

Ich habe nochmal ne Frage: Muss man ab und zu die LS ein wenig "quälen" indem man die Lauststärke mal etwas erhöht, damit sie nicht einrosten? Ich habe sowas mal im Internet gelesen und hielt es erst für Schwachsinn, aber ein Auto rostet ja auch ein, wenn man nicht ab und zu aufs Gas drückt

Danke schonmal für die vielen Antworten. Das Forum gefällt mir sehr sehr sehr sehr gut, man bekommt ja immer schön viel Beteiligung....

LG! Yesya!
Poison_Nuke
Inventar
#8 erstellt: 08. Dez 2007, 14:48
in der Tat tut es einem Lautsprecher gut, wenn er ab und an gequält wird, weil dann nämlich die Sicken ordentlich bewegt werden und der im Gummi enthaltene Weichmacher sich wieder verteilen kann. Ist zumindest auch meine Erfahrung, dass z.B. auch ungenutzte Reifen schneller porös werden wie oft genutzte.

Außerdem wird durch die starke Luftbewegung eventuell im Luftspalt vorhandener Dreck herausbefördert, auch wenn da nie welcher reinkommen sollte, aber man weiß ja nie8)
MC-Rene
Stammgast
#9 erstellt: 08. Dez 2007, 14:53
Alles klar... Mich nervt es nur, dass ich die Blende oder auch Abdeckung vor meinen JBL 80 habe. Und sobald die Amplitude erhöht wird (ist doch die Lautstärke, oder?) fängt diese an zu klappern, was mich irre nervt..sodass ich sie erst abnehmen muss, um das Scheppern zu beseitigen...Hab schon so einiges Probiert,d.h. abgepolstert oder Ähnliches, jedoch lässt der Bassreflex das nicht zu...
Poison_Nuke
Inventar
#10 erstellt: 08. Dez 2007, 15:01
warum überhaupt mit Abdeckung?

man will doch die Tieftöner beobachten können



Amplitude erhöht wird (ist doch die Lautstärke, oder?)


eine Amplitude gibt einfach nur die maximalen und minalen Werte einer Welle an. Im übertragenen Sinne könnte man damit auch die Lautstärke beschreiben, aber da trifft es der "Schalldruckpegel" besser. Und warum nicht einfach nur "Lautstärke"
MC-Rene
Stammgast
#11 erstellt: 08. Dez 2007, 15:05
Alles klar...dann weiß ich Bescheid.

Naja das Problem ist, dass ich Angst habe, dass ich iwie an die Membran stoße und sie "verletze", was ich weiß Gott nicht vorhab
HiFi_Addicted
Inventar
#12 erstellt: 08. Dez 2007, 21:47
So entfindlich sind sie auch wieder nicht. Einzig die Hochtonkalotten sind bei der kleinsten Berührung ein Austauschfall wobei Metalkalotten da um einiges entfindlicher sind als die grindigen Gewebekalotten.

MfG Christoph
Poison_Nuke
Inventar
#13 erstellt: 08. Dez 2007, 23:09
bei deinen TMTs aus Aramidfasern ist ja auch klar, dass die extrem robust sind :D, aber es gibt sehr viele TMTs, die aus Papier oder anderen empfindlichen Materialien hergestellt sind und da geht sehr schnell mal was kaputt, wenn man mit einer harten Kante oder so rankommt.
HiFi_Addicted
Inventar
#14 erstellt: 09. Dez 2007, 02:10
Die Tieftöner sind aus Papier. Die Mitteltöner aus Kevlar sind wohl etwas Kugelsicherer

MfG Christoph
m4xz
Inventar
#15 erstellt: 09. Dez 2007, 03:19
Kugelsicher? Nicht bei dieser Stärke
Poison_Nuke
Inventar
#16 erstellt: 09. Dez 2007, 10:52
ach, die 7xx Serie hat keine dieser Verbundstoff TTs? Ist wohl doch der 8xx Serie vorbehalten.
Weil bei der 8xx Serie müsste mal wohl wirlich schon mit großem Gerät auffahren, um die TTs auch nur ansatzweise zu beschädigen
MC-Rene
Stammgast
#17 erstellt: 09. Dez 2007, 17:10
Kurze Frage: Was bedeutet TTs? Tiefton...? Naja ich passe lieber auf meine CHassis auf
born2drive
Inventar
#18 erstellt: 09. Dez 2007, 17:13

MC-Rene schrieb:
Kurze Frage: Was bedeutet TTs? Tiefton...? Naja ich passe lieber auf meine CHassis auf :hail

Abkürzungskunde:

TT -> Tieftöner
TMT-> Tiefmitteltöner
MT -> Mitteltöner
MHT-> Mittelhochtöner
HT -> Hochtöner

MC-Rene
Stammgast
#19 erstellt: 09. Dez 2007, 17:17
ah okay...thx
Alligatorbirne
Stammgast
#20 erstellt: 09. Dez 2007, 17:23

Poison_Nuke schrieb:
ach, die 7xx Serie hat keine dieser Verbundstoff TTs? Ist wohl doch der 8xx Serie vorbehalten.
Weil bei der 8xx Serie müsste mal wohl wirlich schon mit großem Gerät auffahren, um die TTs auch nur ansatzweise zu beschädigen



Meine Bässe sind auch mit 300 Watt angegeben (60mm Spule), ob das hubmäßig noch im grünen Bereich bleibt, glaue ich kaum.
MC-Rene
Stammgast
#21 erstellt: 09. Dez 2007, 17:24
60mm???? Das sind ja 6 cm:D das natürlich nen ordentlicher Hubraum
Alligatorbirne
Stammgast
#22 erstellt: 09. Dez 2007, 19:16
60mm Spulendurchmesser, klar oder?
Das hat nichts mit Hub zu tun.
MC-Rene
Stammgast
#23 erstellt: 09. Dez 2007, 19:20
Dann verstehe ich das nicht, was du mit dem davor verfassten meintest. 60mm Spultendurchmesser, ist doch der einfach Durchmesser der Spule hinter der Membran, oder sehe ich da was falsch?
HiFi_Addicted
Inventar
#24 erstellt: 09. Dez 2007, 19:21
Es könnte ja durchaus auch eine Mitteltonkalotte sein

MfG Christoph
Alligatorbirne
Stammgast
#25 erstellt: 09. Dez 2007, 19:22
Ne, du hast es schon richtig verstanden, nur sah es für mich so aus, als gings du vom möglichen Membran-Hub aus.
Alligatorbirne
Stammgast
#26 erstellt: 09. Dez 2007, 19:23

HiFi_Addicted schrieb:
Es könnte ja durchaus auch eine Mitteltonkalotte sein

MfG Christoph


Kann, ist aber nicht.
Meine Mitteltonkalotte hat 76mm Durchmesser.
Wer hat mehr?
MC-Rene
Stammgast
#27 erstellt: 09. Dez 2007, 19:31
Aber was hat dann die Spule mit dem Hub zu tun, wie du es vorher meitnest?


ob das hubmäßig noch im grünen Bereich bleibt, glaue ich kaum.
Alligatorbirne
Stammgast
#28 erstellt: 09. Dez 2007, 19:42
Der Spulendurchmesser hat mit dem möglichen Hub nichts zutun, aber mit der elektrischen Belastbarkeit des Lautsprechers.
Eine große Spule kann mehr Wärme abgeben, als eine kleine, die Spule mit 60mm Durchmesser macht bei meinen Bässen einen Dauerbelastbarkeit von 300 W möglich, dass der Lautsprecher bei tiefen Frequenzen mechanisch überlastet wird, geben die beiden Daten nicht wieder.

Der mögliche Hub lieht bei +/- 12mm, alles darüber würde die Sicke und die Zentrierspinne überbelasten und es kann zu dauerhaften Schäden kommen.

Kern der Aussagen sollte sein:
Man kann einen 300W-Lautsprecher auch mit weniger Leistung zerstören.
MC-Rene
Stammgast
#29 erstellt: 12. Dez 2007, 22:17
Wie sieht das aus, wenn das "Lied" krazt, also ist das schädlich für den Lautsprecher? ich betone, dass das Lied krazt, nicht der Lautsprecher
dexxtrose
Stammgast
#30 erstellt: 13. Dez 2007, 06:22
Ich würde auch sagen, je anstrengender um so besser. Nachdem meine Lautsprecher eine Weile frequenzbeschnittenes Billigtunerradio ertragen mussten, muss ich sie immer erst mal ordentlich bewegen, damit sie wieder auf Normalform klingen.
Poison_Nuke
Inventar
#31 erstellt: 13. Dez 2007, 08:50
"kratzen" ist auch nur ein Geräusch wie jedes andere auch. Nur weil es deinem Ohr nicht gefällt, heißt es noch lange nicht, dass es den LS auch nicht gefällt

wie schon gesagt, lediglich das Clipping ist gefährlich, und das auch erst bei sehr hohen Lautstärken.
Und wenn du dir nicht sicher bist, ob ein Lied clippt, dann schalt bei WinAMP einfach mal das Oszilloskop an und schau dir die Wellenform an. je runder die Kuppen, und je weiter diese von oben und unten entfernt sind, desto besser. Wenn die Wellen oben unte unten anschlagen und dabei gerade Dächer bekommen, dann wirds je nach Masse langsam ungut, obwohl es da auch erst so richtig gefährlich wird, wenn die Wellenform so langsam nur noch aus viele Strichen oben und unten besteht
MC-Rene
Stammgast
#32 erstellt: 13. Dez 2007, 11:29
Hey Ho!

Vielen Danke. Das habe ich verstanden. Ich habe mich nämlich vor Life-Konzert-CDs immer verschanzt...Bin jtz ja aber der sicheren Meinung, dass sie kein Problem darstellen sollten, und ich denke auch mal, dass die JBL ja nicht schlechte Qualität sind, und ihre 100 Watt dadurch auch aushalten sollten Denke nicht, dass ich sie soweit aufdrehen werde

THX@ all!
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