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frequenzweichen teil "explodiert"

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Autor
Beitrag
stoneeh
Inventar
#1 erstellt: 21. Nov 2008, 13:35
hi,

nach dem aufmerksamkeits-erregenden titel möcht ich mal zur sache kommen

mein setup sind kappa 80's, biamped, mit yamaha ax-1070 am bass, und denon pma-925r für mitten/höhen

letztens lauter musik gehört, dann leiser gedreht, kurz danach machts eine art krach und dann hör ich für ~10 sek ein zischen. wusste zuerst nicht wo es herkommt, dachte schon ein verstärker ist hinüber, dann geh ich aber zur box und sehs aus dem bassreflexrohr herausrauchen

die box hört sich nun etwas heller an (wenn auch fast kein unterschied), sonst hat sich nix getan. welches teil hat es hier geschossen?
ich höre derweil noch musik damit, aber nicht laut


greetz
stony

ps: nein, es freut mich nicht nen woofer rausnehmen und selber nachschaun
piccohunter
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 21. Nov 2008, 13:44
Das wird ein Kondensator gewesen sein...

Dürfte ein paar Cent und ne halbe Stunde Arbeit kosten... also nix wildes.
pelmazo
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 22. Nov 2008, 14:51
Ein Elko in einer Frequenzweiche explodiert nicht so spektakulär wenn der Verstärker keine Gleichspannung ausspuckt, besonders nicht nach dem Leiserdrehen. Ich vermute eher daß ein Defekt im Verstärker den Kondensator "mitgerissen" hat. Jedenfalls sollte man nicht bloß den Kondensator tauschen, sondern auch nach anderen Fehlern suchen.
markusred
Inventar
#4 erstellt: 24. Nov 2008, 10:23
Beim Austausch des billigen Elkos am besten bei beiden Boxen einen MKT oder MKP-Typen mit einer höheren Spannungsfestigkeit einsetzen.
stoneeh
Inventar
#5 erstellt: 05. Dez 2008, 13:32
ja, bin eigtl eh für jederlei verbesserung offen. wollt mit einem freund von mir sowieso ein bisl elektronik angehn. bzw erst ist der eletroniker, ich bin hauptsächlich nur der besitzer der box
eine frage, falls es nicht stört: was macht der elko in der box? ist das ding nicht nur gut zum spannung zwischenspeichern?
welche teile kann/soll ich noch ersetzen, bzw erneuern? bzw so gefragt, welche teile altern überhaupt bei einer frequenzweiche?


grüsse
markus
Neurosis
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 05. Dez 2008, 14:47
Der Kondensator dient dazu, tiefe Frequenzen möglichst gut zu "blockieren" und hohe Frequenzen durchzulassen. Das liegt daran, da der Kondensator einen Blindwiderstand hat, der mit zunehmender Frequenz abnimmt. Bei einer Spule ist das genau andersrum. Deshalb benutzt man diese beiden Bauteile in einer sinnvollen Kombination, um damit die Frequenzweiche zu bauen, die die unterschiedlichen Membranen mit der für sie optimalen Frequenzen versorgt. Aber die Bauteile bringen ein grosses Problem mit, die Phasenverschiebung. Deshalb ist es nicht einfach eine gute Frequenzweiche zu konstruieren.

Kondensatoren (aus den oben genannten Grund) kann man auch zum rausfiltern einer Wechselspannung benutzen, Dies passiert z.B. beim Verstärker, da auch noch Gleichspannungsanteile durch den Transistor vorhanden sind, diese sind aber unerwünscht.


[Beitrag von Neurosis am 05. Dez 2008, 14:57 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#7 erstellt: 14. Dez 2008, 03:13
verstehe. thx

inzwischen habe ich mir die frequenzweiche mal angeschaut. der obere kondensator ist eingerissen, das dürfte dann wohl der kaputte sein



kann mir wer einfach sagen was ich hier durch welches teil ersetzen soll? verbesserungen gerne erwünscht, muss nicht das originalteil sein


greets
stoneeh
Mwf
Inventar
#8 erstellt: 14. Dez 2008, 12:55

pelmazo schrieb:
Ein Elko in einer Frequenzweiche explodiert nicht so spektakulär wenn der Verstärker keine Gleichspannung ausspuckt, besonders nicht nach dem Leiserdrehen. Ich vermute eher daß ein Defekt im Verstärker den Kondensator "mitgerissen" hat. Jedenfalls sollte man nicht bloß den Kondensator tauschen, sondern auch nach anderen Fehlern suchen.


Hi Stony,

ich stimme pelmazo voll zu, da wird noch was anderes im Argen liegen (Yamaha-Amp, Vorstufe, Lautstärke-Poti).

Den gerissenen Elko musst Du mal ausbauen oder die Schaltung so drehen daß die Werte abgelesen werden können.
Die Schaltung sieht nach dem Tieftonteil aus, allerdings ohne weitere Überlastungs- (Hitze-)Spuren.
Vielleicht ist es auch nur ein dummer Zufallsfehler des Elkos, der durch Austausch zu beheben ist.
Das wünsche ich Dir.

Gruß,
Michael
MosFetPapa
Stammgast
#9 erstellt: 14. Dez 2008, 18:32
Moin,
sag mal, sind das überhaupt bipolare Elkos?
Da scheint ja echt was "hochwertiges" verbaut zu sein.

Auf jeden Fall würd ich gleich beide von den blauen Elkos austauschen. Und achte bei den neuen auf reichlich Spannungsfestigkeit.
Gruß Holger
stoneeh
Inventar
#10 erstellt: 15. Dez 2008, 09:07
hiho

danke, aber wie gesagt, ich kenne mich so gut wie gar nicht aus. kann mir wer konkrete teilenummern nennen?

mwf, punkto verstärker - was kann ich hier als laie tun? den verstärker zum elektriker geben ist vll etwas kontraproduktiv, wenn ich mir um das geld vll einen neuen verstärker kaufen kann (oder zumindest jede menge ersatz-kondensatoren ;))

btw, wie siehts mit den widerständen aus? müssen die drinbleiben, oder kann ich hier zb tauschen, um eine niederohmigere box zu erschaffen?


grüsse
stoneeh


[Beitrag von stoneeh am 15. Dez 2008, 09:09 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#11 erstellt: 15. Dez 2008, 09:29
soooda

hab jetzt einen schaltplan gefunden

das sollte evtl einiges erleichtern:

http://www.epanorama...finity_KAPPA80V1.PDF


grüsse
stoneeh
audiophilanthrop
Inventar
#12 erstellt: 15. Dez 2008, 11:41
Jo, das ist der Weichenteil für die Tieftöner. Der defekte Elko dürfte der 150µF sein, der andere der 56µF. Hier ist ein bipolares Exemplar mit mindestens 100, besser 250 V Spannungsfestigkeit in radialer Bauform gefragt. Mal den Lautsprecher-Baubedarf und die üblichen Elektronik-Versender abgrasen.

Verstärker-Check: Als Laie kann man eigentlich nur den DC-Offset nachmessen, sprich den Gleichspannungsanteil an den Ausgängen für beide Kanäle nachmessen. Nachdem die Schutzschaltung den Amp freigibt, sollten das aber unkritische Werte mit unter +/- 100 mV sein. Es steht zu vermuten, daß der Elko einfach beim Aufdrehen zuviel Signalamplitude abgekriegt hat.


[Beitrag von audiophilanthrop am 15. Dez 2008, 11:48 bearbeitet]
MosFetPapa
Stammgast
#13 erstellt: 15. Dez 2008, 11:44
Moin,
du brauchst als Ersatz Elektrolytkondensatoren, abgekürzt Elkos in der speziellen bipolaren Ausführung (auch Tonfrequenzelkos genannt).

Laut Schaltplan sind im Subwoofer zwei Stück verbaut.
Einer mit 150µF und einer mit 56µF. Als Spannungsfestigkeit würde ich mind. 100V nehmen.

Schau aber besser noch nach, wie viel ...µF auf den Bauteilen tatsächlich steht. Manchmal werden Schaltungen geändert und die Schaltpläne nicht aktualisiert.

Solche Elkos findest Du im Elektronikhandel oder im Lautsprecherbau.
Z.B. hier: http://www.reichelt....12cbf13ff3a3534a8eef

Die haben aber nicht die genauen Werte. Entweder mal schauen, das Du einen Lieferanten für die genauen Werte findest oder du schaltes die benötigten Kapazitäten jeweils aus zwei parallelen Elkos zusammen.

Sieht zwar nicht so schön aus, ist aber technisch ehr von Vorteil, aufgrund der Stromverteilung auf jeweils 2 Bauteile.

z.B.
150µF/100V ==> 100µF/100 und parallel 47µF/100V
56µF/100V ==> 33µF/100V und parallel 22µF/100V

Beim parallelschalten die Elkos nebeneinanderlegen und jeweils die Drahte an den Enden mit dem anderen verbinden. Dann hast Du wieder zwei Anschlüsse, die so in die Weiche kommen. Wie rum ist dabei egal, du mußt dir nur merken wo die 150µF und die 56µ hin gehören.

Gruß Holger

PS: oops...da war ich nen biserl zu langsam...aber doppelt hält besser.


[Beitrag von MosFetPapa am 15. Dez 2008, 11:45 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#14 erstellt: 15. Dez 2008, 23:56
Hi,

die 150 µF/100V- gibts hier in einem Stück :
http://www.intertech...etail=3813&suchwort=
oder hier:
http://www.visaton.d...elko_rauh/index.html

allerdings in normaler axialer Bauweise für liegende Montage, d.h. die Anschluß-Drähte gehen von gegenüberliegenden Seiten ab.
Auf der Platine ist jedoch Platz nur für hochkant stehende Form vorgesehen. Da muß ein Draht umgebogen und am Becher entlang nach unten geführt werden.
Den Bipolar-Elko unbedingt mit ...(*) fixieren, ggfs. an den großen Kernspulen abstützen.

Intertechnik hat neuerdings auch Elkos für stehende Montage,
http://www.intertech...etail=3837&suchwort=
allerdings nur bis 100µF, sodaß ein zweites Bauteil irgendwo untergebracht werden müsste.


wie siehts mit den widerständen aus? müssen die drinbleiben, oder kann ich hier zb tauschen, um eine niederohmigere box zu erschaffen?

Die Rs und ihre Umgebung sehen gut aus, aber nochmal genau gucken.
Was versprichst Du Dir von einer niederohmigeren Box?


Gruss,
Michael

(*) = Heißleim, anderer, leicht elastischer Kleber oder Knetgummi ("Prestek")...


[Beitrag von Mwf am 15. Dez 2008, 23:58 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#15 erstellt: 16. Dez 2008, 09:19
ok, sehr schön

danke für die antworten

mwf: bzgl niederohmiger, mehr leistung aus den verstärkern rauszuholen


grüsse
markus
stoneeh
Inventar
#16 erstellt: 16. Dez 2008, 23:22
servus

habe jetzt zb gefunden:

Mundorf BR100 56uF 100V
SKU: SKU26014

The Mundorf Bipolar capacitor is made of rough foil. Great specifications, good performance for any application requiring bipolar / unipolar capacitors.
Voltage: 100VDC / 35VAC. Dimensions: 14x38mm.


welche voltage ist hier wichtig? ich schätze mal, beim wechselstrom sollte er mehr kapazität haben?

habe dann auch noch andere, audiophilere kondensatoren gefunden, wo etwas von besserer reaktionszeit steht etc. plus grösserer spannungsfestigkeit (400v). machts sinn, sowas zu verbauen?


grüsse
stoneeh
MosFetPapa
Stammgast
#17 erstellt: 16. Dez 2008, 23:50
Moin,
also Kapazität hat der Kondensator 56µF bei 100V Gleichspannung und bei 35V Wechselspannung genau so.

Der Kondensator ist Spannungsfest bis zu einer Spannungsdifferenz von 100V zwischen beiden Anschlüssen.
Das ist unabhängig, ob Du Wechselspannung oder Gleichspannung an den anlegst. Zufälligerweise entsprechen 35V Sinus-Wechselspannung einem Spite-Spitze-Wert von 100V
Ist also exakt das gleiche.

Bei Kondensatoren gibt es schon ein paar qualitative Unterschiede. Z.B. die Impulsfestigkeit etc. Einen etwas besseren zu nehmen kann nicht schaden (wie hoch ist denn der Mehrpreis?) aber die 400V Spannungsfestigkeit ist dabei für dich unwichtig.

Oder setz einfach eine Link zu den Teilen.

Gruß Holger
stoneeh
Inventar
#18 erstellt: 16. Dez 2008, 23:57
http://www.plus-elek...te_kondensatoren.htm

die M-CAPs
den 56uf gibts nur mit 400v. den 150er gibts auch mit 250v, um 10 euro billiger. isses ok zu mischen?

und: haut mir das eh nicht die abstimmung der frequenzweiche zusammen, wenn ich kondensatoren mit anderen reaktionszeiten, verlustwinkel etc nehme?


machts auch sinn, gleich die widerstände auf der weiche auszutauschen?


grüsse
stoneeh


[Beitrag von stoneeh am 17. Dez 2008, 00:03 bearbeitet]
MosFetPapa
Stammgast
#19 erstellt: 17. Dez 2008, 00:22
Nein, kein Problem, die Spannungsfestigkeiten zu mischen.
Entscheidend sind die µF die Du braucht.

Alle anderen Faktoren der Kondensatoren sind Verluste und unerwünschte Erscheinungen, die man in einer Frequenzweiche nicht haben will. Also je besser die Teile sind desto besser ist es auch grundsätzlich für die Weiche.

Die Elkos die bei dir in der Weiche waren waren bisher ganz billige. Da jetzt die Teile für 20...30€ einzubauen ist meines Erachtens mit Kanonen auf Spatzen schießen. Das lohnt nicht.

Dann kommt das ganze ehr einem Neubau gleich.
Nur dann ist die Frage ob am Ende eine High-End-Frequenzweiche für viel Geld den Anschluß an den vorhanden Tieftöner lohnt oder ob der nicht alle Vorteile wieder zunichte macht.

Und die Widerstände tauschen bringt erst mal nix. Entweder sie halten oder sie halten nicht. Oder gibt es schon irgendwo Brandflecken oder Verfärbungen, das die zu heiß wurden.

Da jetzt alles auf der Weiche austauschen und aufwerten bringt nix. Aus einem Trabbi macht man keinen Ferari. Da verheizt Du nur unnütz die Kohle.

Hold dir einfache bipolare Elkos für ein paar Euros, mach ggfls. die Parallelschaltungen und bau die Teile ein.
Pass nur gut auf, das alles schön isoliert ist und auf der Weiche keine Kurzschlüsse passieren können.

Gruß Holger
Mwf
Inventar
#20 erstellt: 17. Dez 2008, 01:23
Hi Stony,
Du beginnst Dich zu verzetteln bevor der evtl. Fehler in Deiner Anlage gefunden ist .
Bipol-/NP-Elkos rau 150µF/100V- austauschen, wieder Musik hören (auch laut) und dann sehen wir weiter.

Einen Crash-Kurs z. Thema

--- "schnelle" High-End-Kondensatoren parallel zu Bass-LS,

--- ihre Verluste in Relation zu den vorhandenen Fest-Widerständen,

--- wo bringe ich die großen Teile unter, und

--- mögliche Änderungen hinsichtlich Klang, Impedanz, Wirkungsgrad und Verstärkerbelastung,

und dann -- nicht zu vergessen --
--- was passiert bei "einfachen" Hörtests wenn sogar spezialisierte Messungen nur minimale bzw. keine Unterschiede zeigen?

machen wir bei Bedarf .


Gruß,
Michael
stoneeh
Inventar
#21 erstellt: 05. Jan 2009, 20:57
so,

folgende probleme:

- ich will die kondensatoren auf der rückseite der frequenzweiche anbringen. somit muss ich die frequenzweiche anders positionieren in der box. ist das in ordnung, oder gibts hier überlagerungen der magnetfelder von spulen und lautsprechermagnet/schwingspule?

- ich will löten, allerdings ist mir der zinn der da war so verronnen dass er jetzt zum anderen kontakt rübergeronnen is -> kurzschluss. wie reinige/entferne ich den überschüssigen zinn?

- die anschlusskabel der kondensatoren sind zu kurz


grüsse
markus


ps: die alten kondensatoren waren bennic, falls es wen interessiert


[Beitrag von stoneeh am 05. Jan 2009, 21:06 bearbeitet]
piccohunter
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 06. Jan 2009, 08:29

stoneeh schrieb:

- ich will die kondensatoren auf der rückseite der frequenzweiche anbringen. somit muss ich die frequenzweiche anders positionieren in der box. ist das in ordnung, oder gibts hier überlagerungen der magnetfelder von spulen und lautsprechermagnet/schwingspule?


Normalerweise nein, unbedenklich.


- ich will löten, allerdings ist mir der zinn der da war so verronnen dass er jetzt zum anderen kontakt rübergeronnen is -> kurzschluss. wie reinige/entferne ich den überschüssigen zinn?


einfach die "neu gelegte" Leiterbahn durchkratzen, bzw, das zeronnene Lötzinn so wegkratzen, das kein elktr. Kontakt mehr besteht.


- die anschlusskabel der kondensatoren sind zu kurz


mache einfach eine "fliegende" Verdrahtung, sieht nicht schön aus, aber sieht im Inneren der Box ja keiner.


[Beitrag von piccohunter am 06. Jan 2009, 09:55 bearbeitet]
MosFetPapa
Stammgast
#23 erstellt: 06. Jan 2009, 09:16
Moin,
überschüssige dicke Lötklumpen bekommt man leicht ab durch heiß machen mit dem Lötkolben und abklopfen. Anschließend sauber nachlöten.
Oder etwas eleganter mit so einer Entlötsaugpumpe für 80Cent.
http://www.reichelt....68190fe0ce9f2a830ed8

Bei den etwas zu kurzen Anschlußdrähten einfach Draht anlöten zum verlängern. Beim löten hilft es, wenn man die Enden umknickt und ineinander verhakt. Anschließend aber über die blanken Drähte Isolierschlauch (von einem alten Kabel etc.) oder Schrumpfschlauch drüber machen.

Mit entsprechend verlängerten Drähten müßte dann doch auch eine Montage von oben möglich sein. Dann kannst Du die Platine wenigstens wieder ordentlich festschrauben.

Die losen Elkos am besten noch mit Kleber (z.B. Pattex) oder so mechanisch gut fixieren.

Gruß Holger
stoneeh
Inventar
#24 erstellt: 06. Jan 2009, 18:48
danke für die tips
stoneeh
Inventar
#25 erstellt: 18. Mrz 2009, 17:39
hiho

i'm back

.. als anständiger forennutzer hab ich natürlich die ratschläge missachtet und mir trotzdem die dicken dinger geholt. man muss zu meiner verteidigung glaub ich sagen, dass mundorf das 1. empfiehlt als ersatz für die alten MKT die es nicht mehr gibt 2. ich keine anderen gefunden hab die exakt die benötigten werte hatten

etwas straffer/präziser klingen die woofer jetzt eindeutig. mir kommts auch so vor als wie wenn jetzt tiefer getrennt würde, denn es kommt nicht mehr soviel vom grundton (dem bereich 200-400hz ca) mit


eine sache: der verstärker scheint nun weitaus mehr strom zu saugen, denn so wie jetzt hat die zimmerbeleuchtung noch nie geschwankt bei den bässen - bei weitem nicht


darum wär jetzt vll folgendes an der zeit ;):



Mwf schrieb:
Einen Crash-Kurs z. Thema

--- "schnelle" High-End-Kondensatoren parallel zu Bass-LS,

--- ihre Verluste in Relation zu den vorhandenen Fest-Widerständen,

--- mögliche Änderungen hinsichtlich Klang, Impedanz, Wirkungsgrad und Verstärkerbelastung



thx


grüsse,
stony


[Beitrag von stoneeh am 18. Mrz 2009, 17:39 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#26 erstellt: 18. Okt 2009, 02:24
hai di ho

die wochen nachdem ich den umbau getätigt hab ist der bass bei einer der boxen nun um etliches leiser. gleichzeitig schwankt aber die zimmerbeleuchtung auch nicht mehr wenn ich laut aufdreh

meint ihr da ist was durchgebrannt? die rechte box hat ca nur mehr die hälfte bis 2/3 des bassvolumens wie die linke

an der quelle oder am verstärker liegts nicht, habe schon gegengetestet

grüsse
stoneeh
ton-feile
Inventar
#27 erstellt: 18. Okt 2009, 18:07
Hi,

laufen denn beide Tieftöner mit?

Gruß
Rainer
stoneeh
Inventar
#28 erstellt: 18. Okt 2009, 18:50
gerade rausgenommen und individuell angeschaut - ja, laufen beide

grüsse
stoneeh
Mwf
Inventar
#29 erstellt: 18. Okt 2009, 20:19
Hi,

stoneeh schrieb:
...an der quelle oder am verstärker liegts nicht, habe schon gegengetestet...

Wie hast Du das genau gemacht?

mein setup sind kappa 80's, biamped, mit yamaha ax-1070 am bass, und denon pma-925r für mitten/höhen

Gilt das immer noch?


Gruss,
Michael
stoneeh
Inventar
#30 erstellt: 18. Okt 2009, 20:25
ja, laufen noch immer an der gleichen verstärkerkombi

wie ich genau getestet hab? da nur 1 kanal betroffen ist sollte das offensichtlich sein - kanäle sowohl von klangquelle als auch verstärker mal getauscht. es ergab sich jeweils das gleiche klangbild: die box mit dem hohleren bass hatte auch weiterhin den hohleren bass


grüsse
stoneeh
ton-feile
Inventar
#31 erstellt: 19. Okt 2009, 04:52
Hi,


stoneeh schrieb:

wie ich genau getestet hab? da nur 1 kanal betroffen ist sollte das offensichtlich sein - kanäle sowohl von klangquelle als auch verstärker mal getauscht. es ergab sich jeweils das gleiche klangbild: die box mit dem hohleren bass hatte auch weiterhin den hohleren bass

Damit liegt das Problem also beim Lautsprecher.


ton-feile schrieb:

laufen denn beide Tieftöner mit?


stoneeh schrieb:
gerade rausgenommen und individuell angeschaut - ja, laufen beide

Bist Du sicher? Versuche doch mal den Batterietest.
1,5V Mignon ans Anschlussterminal der Tieftöner halten.(Vorher natürlich vom Verstärker abklemmen.)
Rot an +, Schwarz an -.
Beide Bässe müssen sich nach außen bewegen.

Gruß
Rainer
stoneeh
Inventar
#32 erstellt: 19. Okt 2009, 05:35
hiho

die lautsprecher funktionieren eindeutig


lg
stoneeh


[Beitrag von stoneeh am 19. Okt 2009, 05:36 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#33 erstellt: 19. Okt 2009, 15:29
Hi,


stoneeh schrieb:

die lautsprecher funktionieren eindeutig


Warum so wortkarg?

Man will ja nur helfen, aber dann solltest Du bereitwilliger Informationen preisgeben. Wie hast Du die Funktion denn überprüft?

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 19. Okt 2009, 15:30 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#34 erstellt: 19. Okt 2009, 15:44
hiho,

mir fällts schwer mich zu rechtfertigen für so ne feststellung. ich habe mich zwar nie für frequenzweichen und verstärkertechnik interessiert, darum dieser thread, aber ich habe in den 14 jahren in der ich mich hobbymässig mit HIFI beschäftige doch immerhin paar erfahrungen mit lautsprechern gesammelt. ergo, wenn ich den lautsprecher aus dem gehäuse heraussen hab, die membran angreife, eindeutig gegendruck spüre, dann ist das auch weil da strom durch die schwingspule fliesst, und nicht wegen sekundärschwingungen oder sonstigen fehlerquellen

ich bin über jegliche hilfestellung dankbar, aber wiederholte "bist du dir sicher?" posts helfen mir nicht weiter. sorry, occam's razor gilt in diesem fall leider nicht


grüsse,
stoneeh


[Beitrag von stoneeh am 19. Okt 2009, 15:44 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#35 erstellt: 19. Okt 2009, 16:01
Hi,


stoneeh schrieb:
ergo, wenn ich den lautsprecher aus dem gehäuse heraussen hab, die membran angreife, eindeutig gegendruck spüre, dann ist das auch weil da strom durch die schwingspule fliesst, und nicht wegen sekundärschwingungen oder sonstigen fehlerquellen

Hast Du die Schwingspule dabei kurz geschlossen?
Sonst dürftest Du keinen Gegendruck durch Gegeninduktion haben. Es wäre dann möglich, dass ein Kondensator oder Deine Lötstelle "Durchgang" hat. Es käme aber eher der zweite Kondi in Frage, weil sonst der Verstärker "rot" sehen würde.

Mach doch den Test mit der Batterie. Der ist wirklich eindeutig und Du brauchst den Lautsprecher dafür nicht mal zerlegen.

Ansonsten war das dann schon meine letzte Frage.

Wenn Du schon schreibst, dass Du nicht so fit in "Lautsprechern" bist, sollte Dir da kein Zacken aus der Krone fallen.
Der professionelle Weg wäre übrigens eine Messung des Impedanzganges. Dann ist sehr schnell klar, was Sache ist.

Gruß
Rainer
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