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3 Spikes oder 4 Spikes? Kleben oder Schrauben?

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Nordspeeee
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 04. Jan 2009, 14:56
Hallo...

ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit dem Thema Hifi. Ich möchte nun meine B&W "Regal-Lautsprecher" mit Spikes an die von mir gebauten Hifi-ständer (Filzgleiter--MDFbodenplatte--3xKalksandstein--Granitplatte) ankoppeln.

Hier nun meine Fragen:

ist es für die ankopplung unerheblich ob ich drei spikes verbaue (kippelsicherer als 4 spikes) oder sind die vier spikes unter dem lautsprecher ein muss? (was eine präzise höhenjustage der einzelnen spikes notwendig machen würde)

meine lautsprecher haben keine schraubaufnahme für die spikes. ich müsste sie anbohren und mit einschlagmuttern versehen. ich würde ungern "durchbohren", da ich die wandstärke nicht weiß. geht hier auch kleben mit doppelseitigem klebeband? (hier entfäll natürlich die 4 spike variante weil keine höhenverstellung mehr möglich ist) oder ist ein anderer kleber zu bevorzugen?

oder ist das festschrauben der spikes an den lautsprecher zwingend notwendig. hier wäre meine idee eine passende mdf-laustsprecherbodenplatte anzuertigen, in die ich die einschlagmuttern ohne probleme reinbekomme und diese dann vollflächig mit dem lautsprecherboden verklebe. entstehen da irgendwelche schwierigkeiten mit dem untergeklebten neuen boden?

ist wirklich nicht einfach ;-)
MalatuS
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 04. Jan 2009, 17:55
Also ob 3 oder 4 Spikes wird den Kohl ja nicht fett machen,
Wenn du deine LS nicht anbohren willst aber die Spikes trotzdem höhenverstellbar haben willst, könntest du doch die spikes an die Granitplatte schrauben und dann zum Schutz der LS-Unterseite Hartgummi-Klebepads verwenden.
Müsste imho den selben Effekt haben und erleichtert dir das Anbringen der Spikes.

Gruß
_axel_
Inventar
#3 erstellt: 04. Jan 2009, 19:42
Hi,

drei Spikes sind zwar kippelsicher, aber nicht kippsicher.
Je nach Breite, Höhe, Schwerpunkt der LS evtl. zu wenig standsicher?
Bei mir sind ab Werk glücklicherweise fünf Spikes, geschraubt. Ich habe zwei Spikes minimal tiefer (=kürzer) gesetzt. Die LS stehen so auf drei Spikes. Kommt aber ein LS ins Kippen, setzt schnell ein weiterer Spike auf. Ohne wäre es mir zu gefährlich (ca. 20cm breit, bei knapp 1m Höhe).

Gruß
MalatuS
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Jan 2009, 20:11
ja das ist leider immer das Problem, denke aber das wird bei seinen RegalLS nicht so der Punkt sein. Mal abgesehen von der Mehrarbeit bei 5
Gruß
anymouse
Inventar
#5 erstellt: 04. Jan 2009, 20:42

MalatuS schrieb:
könntest du doch die spikes an die Granitplatte schrauben und dann zum Schutz der LS-Unterseite Hartgummi-Klebepads verwenden.


Interessante Variante - allerdings würde ich hier keine Hartgummipads verwenden, sondern eher etwas "hartes"; bsp. die üblichen Konterplättchen. Einersteits würde ich vermuten, dass sich die Spitze einfach durchdrückt, zum anderen würde hier evtl. doch wieder etwas Abkopplung stattfinden.

Zur Befestigung der Metallscheiben: Die brauchen ja nur gegen etwas verrutschen bzw. Abfallen gesichert werden, normalerweise reicht ja die Gewichtskraft. Also dürfte es reichen, nur die Ränder etwas mit Gummi-Klebstoff zu sichern. Damit sollte der Rest der Fläche noch voll aufliegen.

Was mir noch als Konter eingefallen ist: Reißzwecken, wenn deren Löcher noch gehen
MalatuS
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Jan 2009, 22:55
Ich hatte bei Hartgummi auch eher an Härten von Skateboardrollen gedacht so 95A oder sowas, keine Ahnung ob sowas im Handel erhältlich ist.
Mein Bruder hat seine Canton auf selbstgedrehten Spikes, da ist das Gummi tatsächlich durchgedrückt, das war aber sehr weich und auch nur 1,5mm dünn.
Hatte auch mal meine Klipsch RB61 auf Ständern und das da genauso gemacht, nur das die halt knapp 10mm dicke Gummipuffer drunter hatten. Es hat sich zwar auch ins Gummi gedrückt aber Schwingungen wurden keine übertragen.
Allerdings waren die Stands auch knapp n Zentner schwer.
Also die Metallscheiben könnten funktioniern, ist halt nur die Frage, was man für einen Klebstoff nehmen will.
Achso und mal sonne generelle Frage: Es ist doch erstrebbenswert, dass der Lautsprecher keine Schwinungen auf die Wmgegend überträgt, mal abgesehen vom Schall. Wenn er schwimmend aufgestellt wird, müsste es doch optimal sein oder?

Gruß

Gruß
Nordspeeee
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 05. Jan 2009, 01:14
@malatuS: also so wie ich diese ganze thematik verstanden habe ist es doch eigentlich nur logisch, wenn der lautsprecher (präziser die membran) die bewegung der luft übernimmt und nicht das lautsprechergehäuse. hab mir das immer so vorgestellt, das die engergie die aufgewandt wird um die membran zu bewegen zum teil "verpufft" wenn die bewegte luft mit einem "rückstoß" das gehäuse mitbewegt. wenn das gehäuse sich nich mitbewegt kann die membran präzise die menge an luft bewegen die sie bewegen soll.

kommt aber ganz darauf an, wie die autsprecherkonstrukteure das ding geplant haben. sicher ist wohl, das auch das gehäuse einen nicht unwesentlichen teil des "klangs" ausmacht sonst wären die dinger ja allesamt aus beton oder ähnlich unakustischem material.

die ganze geschichte mit den spikes bezieht sich ja auf die ankopplung der lautsprechermasse und die unterbrechung / abschwächung von unerwünschten schwingungen. da ist eine "schwimmende" aufstellung sicher von nachteil.

die spikes funktionieren ja zur ankopplung auch nur in eine richtung. also zur ankopplung muss die spitze vom lautsprecher wegzeigen. (heißt wohl diodenprinzip) also kann ich die spikes nicht umdrehen.

wie ist denn nun das ankleben von spikes zu bewerten? fällt das in den bereich von legenden und vodoo oder ist eine schraubverbindung in akustischer weise besser. ich nehme mal das risiko eines möglichen "runterfallens" beiseite.

eigentlich müsste ja bei dem einsatz von 3 statt 4 spikes die ankopplung um 1/4 sinken. oder mach ich da jetzt nen denkfehler?

grüße und gute n8 aus kiel
MalatuS
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 05. Jan 2009, 10:42
Hab gerade noch mal geguckt wie das mitm Diodenprinzip zusammenhängen soll und bin da aufn Thread gestoßen der dir sicherlich hilft:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-43-341.html
Speziell der Abschnitt - Ständer-Monitoren/Regalboxen -
Damit hättest du dann die Lsg. deines Problem auch gleich, sprich Ständer auf Spikes und LS auf Gummifüße.
Lässt sich auch gut realisiern denke ich mal.
Das die Ankopplung bei drei Spikes sinken müsste, ist denke ich mal nicht korrekt. Aus selben Grund wie im Post Scriptum erläutert.

Gruß

Ps: Bzgl. des Dioden"prinzip"s, so wie es hier angewandt wird, bin ich etwas skeptisch. Es besagt ja "flächige Aufnahme, punktuelle Abgabe". Nur an dem Punkt wo die Spikespitze aufsetzt kann doch auch die Schwingung der Gegenseite punktuell abgeleitet werden.
Angenommen die Spikes sind nun in den LS-Ständer verschraubt, so ist der Anpressdruck der eingeschraubten Spikes durch das Anzugsmoment doch beliebig vergrößerbar ( in den mechanischen Grenzen der Werkstoffe). Demnach müsste man dann durch die feste Fixierung den Lautsprecherständer und die Spikes als Einheit bezeichnen. Wenn dann der Lautsprecher auf den Spikes steht wird doch dann die Schwingung der LS-unterseite punktuell auf die Einheit LS-Ständer übertragen, die Masse die zum Schwingen angeregt wird steigt, ergo doch auch die Kraft die der LS aufwenden muss um das System anzuregen. Der Ls ist quasi angekoppel an den LS-Ständer und die Richtung demnach egal


[Beitrag von MalatuS am 05. Jan 2009, 10:44 bearbeitet]
Nordspeeee
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 05. Jan 2009, 13:23
hmmm... habe mir jetzt neben dem sehr interessanten beitrag auch noch mal die lautsprecherstands von sonus faber angesehen.

die frage ist wie die die lautsprecher an den stand angebracht haben. angeschraubt?

wer hat so ein kompakt-mörderteil und kann da mal aus dem nähkästchen plaudern?

die homage hat ja, so wie es aussieht, auch nen dicken granitblockfuß. äußerst interessant diese dinger...
mroemer1
Inventar
#10 erstellt: 05. Jan 2009, 13:32
Hatte ich früher gehabt, die Sonus Faber Concerto mit passenden Ständern.

Die Boxen sind hier an der Standplatte verschraubt.

Es sind aber Schrauben die mit der Hand angezogen werden.
Nordspeeee
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 05. Jan 2009, 17:23
alles ein mysterium... schlimm schlimm... ;-)

vielleicht sollte ich mir auch nicht son kopf machen... hab ja auch keine high-end lautsprecher ala sonus oder nautilus

grüße aus kiel
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