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Neue LS einspielen lassen ?

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Autor
Beitrag
rockhound
Stammgast
#1 erstellt: 30. Jul 2009, 17:37
Tag Freunde

Heute sind endlich die Victa 200 eingetroffen.
Nun frage ich mich aber ob man die LS einspielen muss.

Als Quelle dient der PC via Pioneer VSX 515-S.

Danke !
Don-Pedro
Inventar
#2 erstellt: 30. Jul 2009, 18:26
Das passiert ja im Prinzip von selbst.

Wenn Dich ein "harscher" Klang während der Einspielzeit nicht stört, dann höre einfach entspannt Musik.

Gruß
IchBinBushidosGuterJung...
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 30. Jul 2009, 19:23
also meine canton GLE 490 brauchten 30-40 std einspielzeit und man hat den vorher nachher unterschied auch deutlich gehört!
würde am anfang etwas vorsichtig sein was hohe lautstärken betrifft! es sei denn du willst dir deine neuen boxen schießen aber so blöde siehste allerdings nicht aus wenn ich das mal so sagen darf
trxhool
Inventar
#4 erstellt: 30. Jul 2009, 19:28

IchBinBushidosGuterJunge schrieb:
... aber so blöde siehste allerdings nicht aus wenn ich das mal so sagen darf :P


Wen siehst du denn, in dem Text ??

Gruss TRXHooL

PS. Die Anlage gehört nicht in die Signatur !
Moe78
Inventar
#5 erstellt: 30. Jul 2009, 19:42
Ne Steffi, wie schon gesagt wurde, das passiert ganz von alleine, und die Victa 200 sind da nicht sooo kritisch...
Don-Pedro
Inventar
#6 erstellt: 30. Jul 2009, 19:56
Wie man sich allerdings neue Boxen "schießen" kann, wenn man laut hört ohne vorher einzuspielen, muss man mir erst noch erklären.

Gruß
IchBinBushidosGuterJung...
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 30. Jul 2009, 22:24

Don-Pedro schrieb:
Wie man sich allerdings neue Boxen "schießen" kann, wenn man laut hört ohne vorher einzuspielen, muss man mir erst noch erklären.

Gruß



ich habe mir die canton 409 vor 2 jahren gekauft sie zuhause angeschlossen und direkt mal geschaut was die so bringen!
nach ca 5 min gab der bass nach und ich hatte meine nagelneue box durch! das meine ich mit "schießen"
ist jedoch nicht bei jeder box so das man eine bestimmte einspiel zeit einhalten SOLLTE!
30-40 std einspielzeit schlägt canton für die GLE serie vor!

nun müsstest du wissen wie man boxen schießt
IchBinBushidosGuterJung...
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 30. Jul 2009, 22:26

trxhool schrieb:

IchBinBushidosGuterJunge schrieb:
... aber so blöde siehste allerdings nicht aus wenn ich das mal so sagen darf :P


Wen siehst du denn, in dem Text ??

Gruss TRXHooL

PS. Die Anlage gehört nicht in die Signatur !



nicht im text aber links daneben im BILD!
einfach mal augen aufmachen
Don-Pedro
Inventar
#9 erstellt: 31. Jul 2009, 06:13
Das ist einfach nur eine Erlebniserzählung.

Eine technische Begründung würde mich da interessieren. Was soll sich durchs Einspielen denn ändern was vorher zu einem Defekt führen kann?

Deiner Argumentation folgend müsste man ja jedes Elektrogerät "einspielen".

Gruß


[Beitrag von Don-Pedro am 31. Jul 2009, 06:14 bearbeitet]
kempi
Inventar
#10 erstellt: 31. Jul 2009, 06:34

IchBinBushidosGuterJunge schrieb:
...........und man hat den vorher nachher unterschied auch deutlich gehört......... :P

Heißt das, Du hast zwei Päarchen gehabt, das eine "eingespielt", das andere nicht und dann einen "Blindtest gemacht?
Wenn sich der Klang eines Lautsprechers in den ersten Tagen nach Kauf verändert, ist das imo ein Grund für eine Reklamation.
Die Hersteller, die auf eine "Einspielzeit für Lautsprecher" in ihren Bedienungsanleitungen verweisen, wollen nur vermeiden, dass der Käufer seine Unzufriedenheit kund tut. Da kann der Händler immer sagen: "Ja Sie müssen die Boxen erst mal richtig einspielen". Die Zeit, die das braucht, ist exakt die Zeit, die der Käufer braucht um sich an den Klang zu gewöhnen.


[Beitrag von kempi am 31. Jul 2009, 06:35 bearbeitet]
Don-Pedro
Inventar
#11 erstellt: 31. Jul 2009, 06:46

Die Zeit, die das braucht, ist exakt die Zeit, die der Käufer braucht um sich an den Klang zu gewöhnen.


Naja.. das würde Voraussetzen, dass man während der Zeit auch hört.
Oftmals wird aber, den Hifi-Gazetten-Empfehlungen folgend, einfach die Mittelwelle bemüht und gegenphasig mit zueinander gewandter Stirnseite und Decke drüber über paar Nächte "eingespielt".
Wenn einen vorher im Klangbild was wirklich gestört hat, so ist man schon hinterher in der Lage zu erkennen wenn z.B. ein etwas zurückhaltenderer Bassbereich nun ein wenig lockerer spielt.

Es sei dahingestellt ob dem wirklich so ist. Bei einer nagelneuen Zentrierspinne kann ich mir eine gewisse Steifigkeit noch vorstellen... aber bei einem Hochtöner oder einer Gummisicke?
Fragwürdig.


[Beitrag von Don-Pedro am 31. Jul 2009, 06:48 bearbeitet]
kempi
Inventar
#12 erstellt: 31. Jul 2009, 07:41
Ja, das läuft dann ungefähr so:
1) das klingt doch nicht richtig
2) Mittelwelle bemühen und gegenphasig mit zueinander gewandter Stirnseite und Decke drüber über paar Nächte eingespielen - steht ja in der heifei.Zeitschrift
3) da fehlt doch noch was
4) ob es an den Kabeln liegt - steht ja auch in der heifei.Zeitschrift

IchBinBushidosGuterJung...
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 31. Jul 2009, 10:51
Nochmal für leute die es nicht kapieren!
ich habe beide GLE 409 angeschlossen und eine davon ging nach 5 min kaputt (bass war weg) es kamen nurnoch höhe töne und darauf hin habe ich natürlich meine garantie genutzt (versucht)
der hersteller fragte mich dann wie das passiert ist weil dies eigentlich nicht passieren sollte! als ich ihm gesagt habe das sie gerade mal 5 min gelaufen sind weil ich die gerade erst gekauft habe sagte er "haben sie denn auch die einspiel zeit der lautsprecher beachtet?"
natürlich habe ich die nicht beachtet!
und daran hat es gelegen!
nicht umsonst sagen sie 30-40 std einarbeiten lassen!

wo ist da das problem? vllt war es ein produktfehler was ich nicht glaube da diese boxen sehr gut sind!
ich gehe davon aus das ich die boxen mit eigenverschulden kaputt gemacht habe weil ich sowas voher auch nie gedacht geschweige denn gewusst habe!

hört sich bei den boxen vllt dumm an das sie einspielzeit brauchen... aber es ist nunmal so! kannst in jedem hifi laden mal nachhorschen ob man die lautsprecher einspielen sollte oder ob man gleich nach dem auspacken und anschließn bis -5 aufdrehen kann ohne das etwas passiert!



Mfg


[Beitrag von IchBinBushidosGuterJunge am 31. Jul 2009, 10:54 bearbeitet]
Don-Pedro
Inventar
#14 erstellt: 31. Jul 2009, 12:08
Also Deine Boxen sind kaputt gegangen...

Soso...
Nun war es also auch nur eine, was noch stärker auf einen simplen Produktionsfehler hinweist. Die elektrische Belastbarkeit ändert sich nicht durch den Gebrauch.

Dass der Hersteller solch einen Unfug erzählt, wundert mich nicht. Immerhin hast Du das geglaubt und der Hersteller kam so um die Garantieleistung herum. Rein rechtlich klappt das mit Sicherheit nicht.

Bis -5 (was? dB Dämpfung?) aufzudrehen ist GENERELL keine gute Idee, da hier die große Mehrzahl der Otto-Normal-Verstärker, geschweigedenn AV-Receiver im Clipping hängt.

Einen vernünftig nachvollziehbaren Grund, Lautsprecher zur Schadensvermeidung einspielen zu müssen, gibt es in meinen Augen nicht.

Und entschuldige bitte meine Skepsis, aber das was "Hifi-Händler" erzählen ist zu 80% Stuss, wie die Erfahrung zeigt.

Vom Hörensagen weiter zu zitieren hat ja schon immer viel gebracht. Gott sei dank hat mal einer ausprobiert ob man zu Kirschen wirklich Wasser trinken kann, ohne das man platzt.

Gruß


Man korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber NICHT durch bloßes Widersprechen, sondern mit Begründung.
rockhound
Stammgast
#15 erstellt: 31. Jul 2009, 15:55
Tag Freunde

ich hab neue Victa 200 und als ich sie das erste Mal in Betrieb nahm, hörte ich leises knistern, und das bei sehr leiser Musik.

Ich lese in Zeitschriften oft, dass die die LS "einwobbeln" lassen.

Mitlerweile laufen die LS nun schon seit 24 Stunden und das "knistern" ist weg.

Danke für die zahlreichen Antworten
Moe78
Inventar
#16 erstellt: 31. Jul 2009, 16:01
@IchBinBushidosGuterJunge

Das ist doch VÖLLIGER Blödsinn. Ohne Einspielen kann also ein LS kaputtgehen???
Da kann ich nur fassungslos den Kopf schütteln bei so viel Unwissenheit von deinem Händler...
Und dass Du das glaubst...
Hast hoffentlich ne neue bekommen innerhalb der Garantie?
Das ist technisch nicht möglich, entweder ein Chassis verträgt die angegebene Leistung oder eben nicht. "Eingespielt" wird ein Chassis schon kurz nach dem Einbau zum Test, bevor das Produkt verpackt und ausgeliefert wird...


[Beitrag von Moe78 am 31. Jul 2009, 16:03 bearbeitet]
I.M.T.
Inventar
#17 erstellt: 31. Jul 2009, 17:36
ich habe meine ls auch "eingespielt".
beim direkt anschluß klangen die ls nicht so wie beim händler.irgendwie fehlte die räumlichkeit und das mitten drin gefühl.nach dieversen aufstellunges versuchen mit einwikeln auswinklen wandabstand ein poröser absorber hier und da usw. änderte es sich schlagartig und es wurde immer besser.
ist zwar kein normales einspielen das sie eben vorsich herdudeln ewige stunden lang aber so war die veränderung nachvollziehbar.
dr.concept
Gesperrt
#18 erstellt: 31. Jul 2009, 20:24

Don-Pedro schrieb:
Das passiert ja im Prinzip von selbst.

Wenn Dich ein "harscher" Klang während der Einspielzeit nicht stört, dann höre einfach entspannt Musik.

Gruß



ab jetzt hört er definitiv den harschen Klang,das ist bei HiFi immer so,allgemeine Höreindrücke verselbstständigen sich.

conceptius
Moe78
Inventar
#19 erstellt: 31. Jul 2009, 22:37
Nur um das noch klarzustellen:

Was ich damit sagen wollte, war:

Es ist durchaus möglich, dass manche LS eingespielt anders klingen (wenn die Sicken z.B. neu noch zu steif sind o.ä.)...
Was aber DEFINITIV unmöglich ist, dass man den LS kaputtmachen kann, wenn man ziemlich frisch aus dem Karton die zulässige Maximalleistung anlegt...
Wie gesagt: Entweder, es klappt, oder eben nicht. Ein modernes Auto wird auch nicht mit der Zeit schneller...


[Beitrag von Moe78 am 01. Aug 2009, 02:52 bearbeitet]
DasNarf
Inventar
#20 erstellt: 01. Aug 2009, 02:46
Ich halte das "Einspielen" ebenso für ein Ammenmärchen wie Kabelklang oder Steckerleisten.

Das basiert alles auf Autosuggestion, das Gehör passt sich an, daher meint man nach ein paar Wochen, der Lautsprecher spiele anders. Ein ganz natürlicher und gerne übersehener Faktor.
Nubert hat das mal nachgemessen, und keinen explizit auf das Einspielen zurückführbaren Effekt gefunden.

Mein damaliger Händler hat mich auch immer damit vertröstet, dass die LS nicht eingespielt seien, weil ich mit dem Sound nicht zufrieden war (Monitor Audio). Nach ein paar Wochen war es nicht besser und er schlug mir neue Kabel vor usw. Inzwischen bin ich nicht mehr Kunde dort...

Es ist natürlich ein gutes Mittel des Händlers, den Käufer von einer Rückgabe abzubringen. Nach spätestens 8 Wochen ist selbst bei Versandware die Rückgabefrist abgelaufen, und auch kaum ein Händler würde die LS nach dieser Zeit wieder kostenlos zurücknehmen.

Wie gesagt, meine Meinung. Ist jedem selbst überlassen was er glaubt oder nicht.

@BushidosJunge: Ich habe bisher jede neue Box die ich gekauft habe erstmal ordentlich ausgefahren, dabei ist nie was passiert. Lautsprecherchassis sind deutlich simpler aufgebaut als zB ein Automotor, den man wirklich nicht gleich auf Hochtouren bringen darf. Dass deine Box damals im Eimer war, lag bestimmt nicht an fehlendem Einspielen...

Grüße, R.
Lord-Senfgurke
Inventar
#21 erstellt: 02. Aug 2009, 20:24
Also das Lautsprecher kaputt gehen wenn man sie mit ihrer Maximalleistung direkt nach dem auspacken befeuert ist aus einem ganz einfachen Grund absoluter Quatsch:

Bevor die LS in den handel kommen werden sie vor Auslieferung bei den meisten Herstellern einmal richtig ausgefahren für eine ganz kurze Zeit, um zu testen ob alles ordnungsgemäß läuft (Stichwort: Endkontrolle). Warum soll der LS dann zuhause davon kaputt gehen?
dr.concept
Gesperrt
#22 erstellt: 02. Aug 2009, 20:28

Lord-Senfgurke schrieb:
Also das Lautsprecher kaputt gehen wenn man sie mit ihrer Maximalleistung direkt nach dem auspacken befeuert ist aus einem ganz einfachen Grund absoluter Quatsch:

Bevor die LS in den handel kommen werden sie vor Auslieferung bei den meisten Herstellern einmal richtig ausgefahren für eine ganz kurze Zeit, um zu testen ob alles ordnungsgemäß läuft (Stichwort: Endkontrolle). Warum soll der LS dann zuhause davon kaputt gehen? ;)



dann übernehmen die Händler für die Hersteller die Endkontrolle ?und wenn man was kaputt ist gehen die Speaker wieder zum Hersteller ,und wieder zurück beim Händler übernimmt besagter die 2. Endkontrolle?

concepts
Lord-Senfgurke
Inventar
#23 erstellt: 02. Aug 2009, 20:39

dr.concept schrieb:

Lord-Senfgurke schrieb:
Also das Lautsprecher kaputt gehen wenn man sie mit ihrer Maximalleistung direkt nach dem auspacken befeuert ist aus einem ganz einfachen Grund absoluter Quatsch:

Bevor die LS in den handel kommen werden sie vor Auslieferung bei den meisten Herstellern einmal richtig ausgefahren für eine ganz kurze Zeit, um zu testen ob alles ordnungsgemäß läuft (Stichwort: Endkontrolle). Warum soll der LS dann zuhause davon kaputt gehen? ;)



dann übernehmen die Händler für die Hersteller die Endkontrolle ?und wenn man was kaputt ist gehen die Speaker wieder zum Hersteller ,und wieder zurück beim Händler übernimmt besagter die 2. Endkontrolle?

concepts


Ich glaube du solltest den Text nochmal richtig lesen.
Hai-Änd
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 02. Aug 2009, 21:36
LS einspielen lassen?

Und wie lange? Lass mich raten, bei 14 Tagen Rückgaberecht sind es (be ca 2Std am Tag ) ca 30Std und wenn man 30 Tage Rückgaberecht hat (selten) sind es evtl 60 std..

So, dass während dieser Frist gesagt werden kann "Haben Sie die LS einspielen lassen? Nein? Ja,dann machen Sie das doch erst mal"

Das ist echt "Lustig"..
DasNarf
Inventar
#25 erstellt: 02. Aug 2009, 21:41
Nur mal ein Beispiel aus dem Studiobereich, wo es zum Glück noch weitgehend voodoofrei zugeht:

Bei den meisten Monitoren werden individuelle Messdiagramme mitgeliefert, und die wären vollkommen unsinnig und wertlos, wenn sich daheim beim "Einspielen" noch großartig was am Klang ändern würde. Jeder Studiobetreiber, der so etwas feststellt, würde die Dinger postwendend wieder zurückgeben.

Einen Lautsprecher, der nach einigen Betriebsstunden anders klingt, würde ich als defekt oder Fehlkonstruktion bezeichnen...

Grüße, R.


[Beitrag von DasNarf am 02. Aug 2009, 22:43 bearbeitet]
I.M.T.
Inventar
#26 erstellt: 03. Aug 2009, 06:10
das klingt logisch und ohne das ich deine worte einspielen muss.
Hai-Änd
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 03. Aug 2009, 06:48

I.M.T. schrieb:
das klingt logisch und ohne das ich deine worte einspielen muss.



Ich spüre Okulte Magie eiskalt meinen Nacken herunterlaufen..
mroemer1
Inventar
#28 erstellt: 03. Aug 2009, 07:07
Einspielen lassen?

Ehrlich gesagt habe ich so nach 4-5 Stunden keinen Unterschied mehr gehört.

Ist eh am wahrscheinlichsten das sich nicht groß die LS einspielen mußten, sondern ich mich an sie gewöhnen mußte.

Und das nagelneue LS kaputt gehen ist entweder ein Produktionsfehler oder beruht auf Vollgas mit Bassanschlag am Regler und Loudnesstaste, dann clippt der AMP und...


[Beitrag von mroemer1 am 03. Aug 2009, 07:13 bearbeitet]
HF12
Neuling
#29 erstellt: 03. Aug 2009, 08:19
Ich hatte mal Lautsprecher, die waren nicht so toll. Habe Sie aber trotzdem ein paar Wochen betrieben. Mit der Zeit habe ich mich dann an die Lautsprecher gewöhnt. Das lag aber nicht daran, dass die Lautsprecher ihren Klang verändert hätten. Ging meiner Freundin übrigens genauso.
ton-feile
Inventar
#30 erstellt: 03. Aug 2009, 12:36
Hi,

zu dem Thema gab es schon mal einen Thread und es gibt durchaus Einspieleffekte, was die bewegten Teile angeht.

Natuerlich spielt sich so ein Lautsprecher mit der Zeit von selber ein, bei Leisehoerern, die ihre Bassmembranen kaum auslenken, ist die Methode, einen Sinuston zu verwenden, aber durchaus sinnvoll.

Hier hatte ich ein paar Messungen an einem Tieftoener gemacht, dessen Parameter ich neu umd nach einigen Stunden am Sinus verglichen habe.

ton-feile schrieb:

jetzt hängt der Tieftöner seit ca. 5 Stunden am Sinus und das ist der aktuelle Stand:

Vergleich, Impedanzgänge nach einer Stunde und nach vier Stunden Sinus:
http://img78.imageshack.us/images/thpix.gif
Die Resonanzfrequenz ist jetzt schon auf 34Hz gefallen. Das liegt knapp 30% unter dem Anfangswert.
Nachdem die Impedanzspitze niedriger ist, wird auch die Güte gefallen sein.

Die kompletten Parameter nach vier Stunden:

Die Gesamtgüte liegt jetzt bei 0,31.

Morgen mache ich mal eine Bassreflex-Simulation mit den jetzigen Parametern und denen nach nur einer Stunde einschwobbeln.

Hier ist übrigens noch das Video mit dem Burmester Einschwobbelraum. http://www.spiegel.de/video/video-25327.html



ton-feile schrieb:

Hier ist die Simulation eines 19 Liter Bassreflexgehäuses für den kleinen Bass.
Rot ist der fertig eingeschwobbelte TT, die schwarze Kurve zeigt ihn im gleichen Gehäus aber mit den Paramtern nach einer Stunde am Sinus.


Im Vergleich zur roten Kurve des langzeit stabilen Chassis zeigt die schwarze Kurve des noch nicht "Eingespielten" einen welligen Amplitudengang.

Das führt neben den geringfügigen Abweichungen im Frequenzgang, (die imO unkritisch sind) vor allem zu schlechterem Impulsverhalten.
Das bedeutet, dass es länger dauert, bis das System nach einem Bass-Impuls wieder zur Ruhe kommt und der Bass wird dadurch "weicher" und "dröhniger".

Es hat sich also gezeigt, dass die größten Veränderungen in den ersten fünf Stunden statt gefunden haben.
Die folgenden weiteren 10 Stunden am Sinusgenerator haben dann nur noch vergleichsweise winzige Unterschiede gebracht.

Die Frage, die sich mir jetzt noch stellen würde wäre, mit welcher Musik wie lange gehört werden muss, um die gleiche Wirkung zu erzielen wie sie nach fünf Stunden Sinusgeknete erreicht ist.


Gruss
Rainer
mroemer1
Inventar
#31 erstellt: 03. Aug 2009, 13:05
ton-feile:

Es mag durchaus Einspieleffekte geben, je nach LS mehr oder weniger.

Nur sind diese meißt schleichend und mit der Gewöhnung an den LS kombiniert.

Nur grobe Dinge wie, am Anfang war null Bass, nach 100 Stunden ist der erst so richtig da und sowas in der Art, halte ich dann trotzdem für weniger möglich.

Wenn also z.B. im Bass deutliche Defizite bei einem neuen LS sind, suche ich den Fehler auch und erstmal woanders und nicht in der Einspielzeit.

Interessantweise habe ich auch den von dir erwähnten ca. 5 Stunden Zeitraum (#24) festgestellt.


[Beitrag von mroemer1 am 03. Aug 2009, 13:08 bearbeitet]
dr.concept
Gesperrt
#32 erstellt: 03. Aug 2009, 15:24
ton-feile!

wie oft hast die Messungen wiederholt?,es gibt da nähmlich so einen Spruch,den kennst du sicherlich.

hörst DU die Unterschiede im Frequenzgang?,in deinem Hörzimmer!

hörst DU den minimalst besseren Impuls des Treibers?,in deinem Hörzimmer versteht sich!

warum gibts keine Simu von anderen Gehäuseausführungen?

ich bin Pragmatiker,nach zig Jahren Hobby beschränke ich mich nur noch aufs wesentliche,das sind die Dinge die meine Anlage tatsächlich verbessern.

concepts
ton-feile
Inventar
#33 erstellt: 03. Aug 2009, 16:43
Hallo dr.concepts,

jeder, der sich mit der Entwicklung von Lautsprechern befasst, altert seine Chassis vor der Parametermessung vor, damit die Abstimmung dann stabil bleibt.
Einige hochpreisige Hersteller liefern die Lautsprecher auch mit Chassis aus, deren Parameter schon langzeitstabil sind.

Mit der Empfindlichkeit, was Parameterdrift angeht, wird es immer schlimmer, je mehr Masse-Feder-Pendel ins Spiel kommen.

Geschlossene Gehaeuse und OBs sind unkritischer, als doppelt ventilierte Bandpaesse.

wie oft hast die Messungen wiederholt?,es gibt da nähmlich so einen Spruch,den kennst du sicherlich.

hörst DU die Unterschiede im Frequenzgang?,in deinem Hörzimmer!

hörst DU den minimalst besseren Impuls des Treibers?,in deinem Hörzimmer versteht sich!

warum gibts keine Simu von anderen Gehäuseausführungen?

Es ist ja schoen, dass Du Deine Meinung hier so leidenschaftlich vertrittst, aber diese Messungen muessen nicht wiederholt werden, weil das Phaenomen wie schon geschrieben ein alter Hut ist.

Ich habe das nur aus Demogruenden fuer die interessierten Mitleser gemacht und es ist ja auch nicht viel Fantasie von Noeten, um sich klarzumachen, dass die Zentrierspinne und Sicke eines neuen Chassis steifer sind, als das bei einem Eingespielten der Fall ist.

Das hat nichts mit Voodoo und irgendwelchen ominoesen Einbrenneffekten von Kabeln, oder Kondensatoren zu tun.

Im einen Hoerraum mag es zu hoeren sein, im anderen nicht.

Gruss
Rainer
dr.concept
Gesperrt
#34 erstellt: 03. Aug 2009, 18:53

ton-feile schrieb:
Hallo dr.concepts,

jeder, der sich mit der Entwicklung von Lautsprechern befasst, altert seine Chassis vor der Parametermessung vor, damit die Abstimmung dann stabil bleibt.
Einige hochpreisige Hersteller liefern die Lautsprecher auch mit Chassis aus, deren Parameter schon langzeitstabil sind.

Mit der Empfindlichkeit, was Parameterdrift angeht, wird es immer schlimmer, je mehr Masse-Feder-Pendel ins Spiel kommen.

Geschlossene Gehaeuse und OBs sind unkritischer, als doppelt ventilierte Bandpaesse.

wie oft hast die Messungen wiederholt?,es gibt da nähmlich so einen Spruch,den kennst du sicherlich.

hörst DU die Unterschiede im Frequenzgang?,in deinem Hörzimmer!

hörst DU den minimalst besseren Impuls des Treibers?,in deinem Hörzimmer versteht sich!

warum gibts keine Simu von anderen Gehäuseausführungen?

Es ist ja schoen, dass Du Deine Meinung hier so leidenschaftlich vertrittst, aber diese Messungen muessen nicht wiederholt werden, weil das Phaenomen wie schon geschrieben ein alter Hut ist.

Ich habe das nur aus Demogruenden fuer die interessierten Mitleser gemacht und es ist ja auch nicht viel Fantasie von Noeten, um sich klarzumachen, dass die Zentrierspinne und Sicke eines neuen Chassis steifer sind, als das bei einem Eingespielten der Fall ist.

Das hat nichts mit Voodoo und irgendwelchen ominoesen Einbrenneffekten von Kabeln, oder Kondensatoren zu tun.

Im einen Hoerraum mag es zu hoeren sein, im anderen nicht.

Gruss
Rainer


die Fredfrage lautete "muss ich meine Lautsprecher einspielen" !ich sage nein und du sagst jein.

was hat der Käufer eines Lautsprechers von deiner Simulation?das ist für ihn nur graue Theorie.glaubst du tatsächlich dass man den theoretischen Schallpegelunterschied von 1 Db in einem Ottonormal-Hörzimmer hört?,in einem Raum wo die Schallwellen bei 30 Hz sich mehrfach reflektieren bevor der Konus ausgeschwungen hat,soll eine minimalst verbesserte Sprungantwort hörbar sein?

die Gewichtung ist bei Hifi am wichtigsten,Theorien gibts wie Sand am Meer.

concepts
Moea
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 03. Aug 2009, 18:58
Ich find das auch nur logisch, dass die Sicke anfangs härter ist und die Resonanzfrequenz z.B höher.

Es ist (bei manchen Chassis)auch kein Problem, die Aufhängung durch kräftiges durchkneten der Sicke und Zentrierspinne noch wesentlich weicher zu kriegen, als sie nach eingespieltem Zustand sein sollte! Unveränderbar sind die Chassis-Parameter leider nicht, das ist reines Wunschdenken!
Wer will mal probieren?


[Beitrag von Moea am 03. Aug 2009, 19:00 bearbeitet]
dr.concept
Gesperrt
#36 erstellt: 03. Aug 2009, 19:04

Moea schrieb:
Ich find das auch nur logisch, dass die Sicke anfangs härter ist und die Resonanzfrequenz z.B höher.

Es ist (bei manchen Chassis)auch kein Problem, die Aufhängung durch kräftiges durchkneten der Sicke und Zentrierspinne noch wesentlich weicher zu kriegen, als sie nach eingespieltem Zustand sein sollte! Unveränderbar sind die Chassis-Parameter leider nicht, das ist reines Wunschdenken!
Wer will mal probieren? :angel


man kann ja auch einen Kaugummi drauf kleben,damit verändern sich die Parameter auch.ich behaupte dass Raucher-Bässe nach 10 Jahren 2 Hz tiefer spielen,der Nikotin drückt die Resonanz.

concepts
ton-feile
Inventar
#37 erstellt: 03. Aug 2009, 19:14
Hi,

Ja, so ein Kaugummi hat je nach der Relation zur Membranmasse eine massive Veraenderung der Abstimmung zur Folge.


die Fredfrage lautete "muss ich meine Lautsprecher einspielen" !ich sage nein und du sagst jein.

Ich sage nein fuer den lauten Heavymetal/Hoerer und ausdruecklich ja fuer den leisen Klassik/Hoerer.

Gruss
Rainer
slickride
Stammgast
#38 erstellt: 03. Aug 2009, 19:45
Guten Abend zusammen,

ich muss da echt schmunzeln, wie ein Sachverhalt Menschen in 2 Lager aufspalten kann. Das ist ja schon fast so wie die Spaltung in Republikanern und Optimaten in Folge der gracchischen Politik.

Ich glaube, wir haben einige gewerbliche Teilnehmer hier, die sich fundierter äußern können als ich, was solls.
Das eine Box nach 5Minuten durch ist.. mein erster Gedanke ist Clipping, wo gewöhnlicherweise eher der Hochtöner durchbrennt (laut Elac, wobei jene über eine Schutzabschaltung verfügen). Das eine Lautsprecherbox neu komplett anders klingen mag, als nach 40Std. eingespielt, kann ich, aus meiner Erfahrung jedenfalls nicht sagen. Kef Reference 207/2 (Eltern), Elac 204.2 und Elac 203.3 hatten keine für mich hörbaren Unterschiede, auch wenn diese physikalisch eventuell messbar wären.

Ich jedenfalls besitze ein adaptives Gehör, welches sich anpasst. Sollte eine Box, sei sie noch so teuer, sich während der Einspielens ändern in irgend einer Art und Weise, so bekomme ich es jedenfalls nicht mit. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass die neue Boxenkonfiguration anfangs ungewohnt klingt und dass man sich an den neuen Klang nach und nach gewöhnt und den Klang folglich als angenehmer, besser... empfinden vermag. Das es Sonderfälle gibt, mag ich an dieser Stelle mal nicht abstreiten.

Bsp. InEar: normalerweise benötigen jene keinerlei Einspielzeit. Laut Forum soll ein Sennheiser IE-Modell eine krasse Ausnahme darstellen. Die Canton habe ich nicht und möchte mich da auch nicht weiter aus dem Fenster lehnen, vielleicht war es ja ein Montagsprodukt
dr.concept
Gesperrt
#39 erstellt: 03. Aug 2009, 20:08
slickride! der Schein trügt.

es geht hier nicht um die Technik,da sind wir uns einig.

solche Simulationen sind auch gerechtfertigt,sonst gäbs keine Weiterentwicklung.

ich trage allerdings kein Wasser auf die Mühlen der Herstellerseite die diesen Umstand schamlos ausnutzen!

das schwächste Glied in der Wiedergabekette ist der Hörraum,solange sich da nichts ändert ist alles andere graue Theorie!wir unterhalten uns über 1 Db Pegelunterschied bei einem 17er!!!

concepts
mroemer1
Inventar
#40 erstellt: 03. Aug 2009, 20:10

das schwächste Glied in der Wiedergabekette ist der Hörraum


Falsch, das schwächste Glied in der Wiedergabekette ist der Empfänger, der Hörer selbst!
dr.concept
Gesperrt
#41 erstellt: 03. Aug 2009, 20:13

mroemer1 schrieb:

das schwächste Glied in der Wiedergabekette ist der Hörraum


Falsch, das schwächste Glied in der Wiedergabekette ist der Empfänger, der Hörer selbst! ;)



offensichtlich ist es so !!!

muss ich neidlos anerkennen

concepts
mroemer1
Inventar
#42 erstellt: 03. Aug 2009, 20:19
dr.concept

Bei mir auf jeden Fall, muß ich leider zugeben , dann der Raum, die LS und danach alles andere in nur noch recht kleinem Maßstab!


[Beitrag von mroemer1 am 03. Aug 2009, 20:22 bearbeitet]
dr.concept
Gesperrt
#43 erstellt: 03. Aug 2009, 20:27

mroemer1 schrieb:
dr.concept

Bei mir auf jeden Fall, muß ich leider zugeben , dann der Raum, die LS und danach alles andere in nur noch recht kleinem Maßstab!


das ist aber normal.

die eigene Gefühlswelt ist recht launisch.

so kleine Parameter wie Bühne , Tiefe und Balance entschwinden schnell im nichts.

deshalb bevorzuge ich wieder Hochwirkungsgrad-Speaker,die Dynamik hört man nähmlich immer!

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Vaadwaur am 18.10.2007  –  Letzte Antwort am 18.10.2007  –  2 Beiträge
lautsprecher einspielen die 175igste
dark_reserved am 01.05.2014  –  Letzte Antwort am 02.05.2014  –  6 Beiträge
"Einspielen" von Lautsprechern - Notwendig?
Lifehouse am 05.11.2007  –  Letzte Antwort am 12.11.2007  –  90 Beiträge
Einspielen von Boxen?
BIG_G_24 am 15.12.2005  –  Letzte Antwort am 17.12.2005  –  24 Beiträge
Neue Lautsprecher Einspielen ??
am 24.02.2004  –  Letzte Antwort am 14.07.2016  –  181 Beiträge
CD zum LS Einspielen
Frankster am 09.12.2003  –  Letzte Antwort am 16.12.2003  –  50 Beiträge
LS falsch einspielen?!?
raw am 12.02.2004  –  Letzte Antwort am 12.02.2004  –  5 Beiträge
Änfängerfrage: LS einspielen?!?
Neugierig am 17.05.2005  –  Letzte Antwort am 17.05.2005  –  2 Beiträge
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